DE10115074A1 - Schließzylinder - Google Patents
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Abstract
Bei einem Schließzylinder mit einer elektromagnetischen Sperreinrichtung (14) ist in der Ebene eines von einem Elektromagneten (15) bewegbaren Sperrriegels (16) ein Sperrteil (21) angeordnet. Beim teilweise in einen Schließkanal (6, 7) des Schließzylinders eingeführtem Schlüssel (5) wird der Sperrriegel (16) bewegt, um einen elektronischen Impuls zur Aktivierung einer Steuerelektronik (13) zu erzeugen. Gleichzeitig wird das Sperrteil (21) in eine den Schließzylinder blockierende Stellung bewegt. Bei vollständig eingeschobenem Schlüssel (5) gelangt das Sperrteil (21) in eine den Schließzylinder freigebende Stellung.
Description
Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit einem in
einem Gehäuse angeordneten beweglichen Kern, mit einem in
eine Bewegungsbahn des Kerns führbaren Sperrriegel, mit
einem Elektromagneten zur Halterung des Sperrriegels in
einer eine Bewegung des Kerns freigebenden Offenstellung,
mit einer Sperrfeder zur Vorspannung des Sperrriegels in
eine die Bewegung des Kerns blockierende Sperrstellung,
mit einer Steuerelektronik zur Erfassung eines Codes des
Schlüssels und zur Ansteuerung des Elektromagneten in Ab
hängigkeit von dem erfassten Code.
Solche Schließzylinder werden insbesondere in modernen
Zutrittskontrollanlagen von Gebäuden häufig eingesetzt
und sind beispielsweise aus der EP 0600 194 B1 bekannt.
Der Schlüssel zum Bewegen des Kerns hat einen Datenspei
cher, der von einem in dem Schließzylinder angeordneten
Codeempfänger ausgelesen und von der Steuerelektronik er
fasst und ausgewertet wird. Zur Vermeidung eines hohen
Stromverbrauchs in der Bereitschaftsstellung des Schließ
zylinders ist es bereits bekannt geworden, einen von dem
Schlüssel betätigbaren Schalter in den Schließzylinder zu
integrieren. Ein solcher Schalter erfordert jedoch einen
hohen Verdrahtungsaufwand und führt damit zu einem ko
stenintensiven Aufbau des Schließzylinders.
Man hat bereits daran gedacht, in den Kern ein Schieber
längsbeweglich anzuordnen und ein durch eine Bewegung des
Sperrriegels von dem Elektromagneten erzeugtes Signal zur
Aktivierung der Steuerelektronik einzusetzen. Hierbei
wird der Sperrriegel beim Einführen des Schlüssels in den
Schließkanal zunächst aus dem Bewegungsbereich des Kerns
herausgedrückt und bei zum Entriegeln des Schließzylin
ders berechtigtem Code von dem Elektromagneten gehalten.
Bei nicht berechtigtem Schlüssel wird der Elektromagnet
nicht angesteuert, so dass der Sperrriegel bei einer Dre
hung des Kerns um einen vorgesehenen Winkel von der
Sperrfeder in eine Sperrmulde des Kerns gedrückt wird.
Nachteilig ist hierbei, dass sich auch mit einem nicht
berechtigten Schlüssel der Kern um den vorgesehenen Win
kelbereich bewegen lässt. Dieser Winkelbereich könnte da
zu genutzt werden, den Sperrriegel oder die Sperrmulde
durch eine große Drehgeschwindigkeit des Kerns zu zerstö
ren. Weiterhin besteht die Gefahr, dass ein mit dem
Schließzylinder versehenes Schloss auch ohne Zerstörung
des Sperrriegels nach einer Drehung des Kerns um den Win
kelbereich entriegelt werden kann.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Schließ
zylinder der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass
eine Aktivierung der Steuerelektronik einen besonders ge
ringen baulichen Aufwand erfordert und dass eine Bewegung
des Kerns mit einem nicht berechtigten Schlüssel zuver
lässig verhindert wird.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch ein beim
Einführen des Schlüssels in eine die Bewegung des Kerns
gegenüber dem Gehäuse blockierendes, und bei vollständig
eingeschobenem Schlüssel die Bewegung des Kerns freige
bendes Sperrteil und durch Mittel zur Bewegung des
Sperrriegels zur Aktivierung der Steuerelektronik in der
von dem Sperrteil blockierten Stellung des Kerns.
Durch diese Gestaltung wird sichergestellt, dass der Kern
gegenüber dem Gehäuse beim Einführen eines nicht berech
tigten Schlüssels entweder von dem Sperrriegel oder dem
Sperrteil gehalten wird. Daher lässt sich der Kern zu
keinem Zeitpunkt beim Einführen des nicht berechtigten
Schlüssels gegenüber dem Gehäuse bewegen. Die Aktivierung
der Steuerelektronik wird in der von dem Sperrteil ver
riegelten Stellung durch den von der Bewegung des
Sperrriegels erzeugten Impuls des Elektromagneten ermög
licht. Die Mittel zur Aktivierung der Steuerelektronik
erfordern daher einen besonders geringen baulichen Auf
wand.
Eine Anordnung des Sperrteils in dem Schließkanal und
dessen Bewegung durch den in den Schließkanal einzufüh
renden Schlüssel hat den Nachteil, dass das Sperrteil von
außen zugänglich ist und daher manipuliert werden kann.
Eine Manipulation des Sperrteils von außen lässt sich ge
mäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ein
fach vermeiden, wenn ein in einen Schließkanal hineinra
gender, von dem Schlüssel beim Einführen bewegbarer
Schieber zumindest einen Vorsprung zur Bewegung des
Sperrteils hat.
Das Sperrteil lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaf
ten Weiterbildung der Erfindung besonders kostengünstig
fertigen, wenn das Sperrteil als Kugel ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäße Schließzylinder gestaltet sich be
sonders kompakt, wenn in Grundstellung das Sperrteil
vollständig innerhalb des Kerns angeordnet ist und in der
die Bewegung des Kerns blockierenden Stellung mit einem
Teilbereich in eine Ausnehmung des Gehäuses bewegbar ist.
Zur Blockierung der Bewegung des Kerns lässt sich das
Sperrteil beim Einführen des Schlüssels einfach nach au
ßen in die Ausnehmung des Gehäuses bewegen.
Der erfindungsgemäße Schließzylinder gestaltet sich kon
struktiv besonders einfach, wenn das Sperrteil und der
Sperrriegel in derselben Ebene angeordnet sind. Durch
diese Gestaltung erfordert der Schieber zur Bewegung des
Sperrteils und des Sperrriegels nur einen einzigen umlau
fenden Vorsprung.
Eine gleichzeitige Bewegung des Sperrteils und des
Sperrriegels beim Einführen des Schlüssels könnte zur
Folge haben, dass der Schließzylinder in einer Zwischen
stellung einem Aufbruchsversuch einen nur geringen Wider
stand entgegensetzt. Das Sperrteil wird gemäß einer ande
ren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zuverlässig
vor der Bewegung des Sperrriegels in die die Bewegung des
Kerns blockierende Stellung gebracht, wenn das Sperrteil
von der Drehachse des Kerns aus gesehen einen größeren
Querschnitt aufweist als der Sperrriegel oder ein den
Sperrriegel bewegendes Verdrängungselement.
Das Verdrängungselement und das Sperrteil werden gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
bei einer Bewegung des Kerns mittels eines berechtigten
Schlüssels zuverlässig in ihren vorgesehenen Positionen
gehalten, wenn der Schieber eine an den Vorsprung angren
zende Ausnehmung zur Aufnahme des Verdrängungselementes
und des Sperrteils hat.
Die Bewegung des Sperrteils und des Verdrängungselementes
erfordert gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einen besonders geringen Kraftaufwand, wenn
der Vorsprung an seiner der Ausnehmung zugewandten Seite
rampenförmig gestaltet ist.
Die zeitlich versetzte Abfolge der Bewegungen des Sperr
teils und des Sperrriegels lässt sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung mit einem rota
tionssymmetrischen Schieber einfach erreichen, wenn das
Verdrängungselement länglich gestaltet ist und senkrecht
zur Drehachse des Kerns dem Sperrteil entsprechende Ab
messungen hat. Dies führt zu einem besonders kostengün
stigen Aufbau des erfindungsgemäßen Schließzylinders.
Doppelprofil-Schließzylinder, welche von beiden Stirnsei
ten her zu entriegeln sind, benötigen gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nur ein einzi
ges Sperrteil, wenn zwei aufeinander zu bewegliche Schie
berteile des Schiebers jeweils einen in derselben Ebene
angeordneten Vorsprung aufweisen.
Die Anordnung der Vorsprünge der Schieberteile in einer
Ebene gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung konstruktiv besonders ein
fach, wenn einer der Schieberteile einen Steg und das an
dere Schieberteil eine Nut zur Aufnahme des Steges hat.
Jedes der Schieberteile hat gemäß einer anderen vorteil
haften Weiterbildung der Erfindung eine besonders hohe
Stabilität, wenn die Schieberteile in ihren aneinander
grenzenden Bereichen im Querschnitt segmentförmig gestal
tet sind. Wenn Sperrteil und Sperrriegel einander gegen
überstehend angeordnet sind, weisen die Schieberteile im
Bereich ihrer Vorsprünge hierfür einen halbkreisförmigen
Querschnitt auf.
Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon
in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend be
schrieben. Diese zeigt in
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch einen erfin
dungsgemäßen Schließzylinder in Grundstel
lung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch den Schließzy
linder aus Fig. 1 entlang der Linie II-II,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch den Schließzy
linder aus Fig. 1 entlang der Linie III-
III,
Fig. 4 den Schließzylinder aus Fig. 1 mit vollstän
dig eingeschobenem Schlüssel,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung durch den Schließzy
linder aus Fig. 4 entlang der Linie V-V,
Fig. 6 den Schließzylinder aus Fig. 1 mit teilweise
eingeschobenem Schlüssel,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung durch den Schließ
zylinder aus Fig. 6 entlang der Linie VII-
VII,
Fig. 8 den Schließzylinder aus Fig. 1 mit teilweise
in einen zweiten Schließkanal eingeschobenem
Schlüssel,
Fig. 9 eine Schnittdarstellung durch den Schließzy
linder aus Fig. 8 entlang der Linie IX-IX.
Fig. 1 zeigt einen Doppelprofil-Schließzylinder mit ei
nem in einem Gehäuse 1 drehbar gelagerten Kern 2. Der
Kern 2 ist über einen Mitnehmerbolzen 3 drehfest mit ei
nem Schließbart 4 verbunden und weist an seinen Enden je
weils einen zum Einführen eines in Fig. 4 dargestellten
Schlüssels 5 vorgesehenen Schließkanal 6, 7 auf. Zur Ein
führung einer Drehbewegung des Schlüssels 5 sind an den
Stirnseiten des Kerns 2 jeweils Mitnehmer 8, 9 angeord
net. Das Gehäuse 1 hat an seinen Enden jeweils einen
Codeempfänger 10, 11 zur Erfassung eines Signals eines in
dem Schlüssel 5 angeordneten, ebenfalls in Fig. 4 darge
stellten Transponders 12. Das Signal wird einer Steuer
elektronik 13 zugeführt, die die Signale des Transponders
12 auswertet und bei zum Entriegeln des Schließzylinders
berechtigtem Schlüssel 5 eine elektronische Sperreinrich
tung 14 mit einem Elektromagneten 15 ansteuert. Die elek
tronische Sperreinrichtung 14 hat eine mit einem in dem
Gehäuse 1 geführten Sperrriegel 16 verbundene und gegen
den Elektromagneten 15 bewegbare Ankerplatte 17. Der
Sperrriegel 16 wird von einer Sperrfeder 18 von dem Elek
tromagneten 15 weg in eine Ausnehmung 19 des Kerns 2 vor
gespannt.
Ein oberhalb des Sperrriegels 16 angeordnetes Verdrän
gungselement 20 ist in der Ausnehmung 19 des Kerns 2 ge
führt. Auf der dem Sperrriegel 16 gegenüberliegenden Sei
te ist ein Sperrteil 21 radial beweglich in dem Kern 2
angeordnet. Oberhalb des Sperrteils 21 weist das Gehäuse
1 eine von einem Stopfen 22 verschlossene Ausnehmung 23
auf. Innerhalb des Kerns 2 ist ein Schieber 24 mit zwei
gegeneinander verschiebbaren und mittels eines Federele
ments 25 voneinander weg vorgespannten Schieberteilen 26,
27 angeordnet. Die Schieberteile 26, 27 weisen jeweils
dem Verdrängungselement 20 und dem Sperrteil 21 gegen
überstehende Vorsprünge 28, 29 und daran angrenzende umlaufend
gestaltete Ausnehmungen 30, 31, 32 auf. In der
eingezeichneten Grundstellung befinden sich das Sperrteil
21 und das Verdrängungselement 20 jeweils zwischen den
Vorsprüngen 28, 29 in einer der Ausnehmungen 31. Weiter
hin zeigt Fig. 1, dass das Sperrteil 21 als Kugel ausge
bildet ist und von der Drehachse des Kerns 2 aus gesehen
einen größeren Querschnitt aufweist als das Verdrängungs
element 20. Das Verdrängungselement 20 ist stiftförmig
mit abgerundeten Enden gestaltet. Vor dem Elektromagneten
15 ist ein gehärteter Stift 33 als Bohrschutz in das Ge
häuse 1 eingepresst. Selbstverständlich können das Gehäu
se 1, der Kern 2 und die Schieberteile 26, 27 weitere
nicht dargestellte gehärtete Stifte als Bohrschutz auf
weisen.
Fig. 2 zeigt den Schließzylinder aus Fig. 1 in einer
Schnittdarstellung entlang der Linie II-II. Hierbei ist
zu erkennen, dass eines der Schieberteile 26 einen Steg
34 und das andere der Schieberteile 27 eine Nut 35 zur
Aufnahme des Steges 34 hat. Fig. 3 verdeutlicht in einer
Schnittdarstellung durch den Schließzylinder aus Fig. 1
entlang der Linie III-III, die Anordnung des Sperrteils
21 und des vorderen Endes des Sperrriegels 16 innerhalb
des Kerns 2. Die Bewegung des Kerns 2 gegenüber dem Ge
häuse 1 wird damit in der dargestellten Grundstellung von
dem in der Ausnehmung 19 des Kerns 2 befindlichen
Sperrriegel 16 blockiert.
Bei einer in Fig. 4 dargestellten vollständigen Einfüh
rung des Schlüssels 5, beispielsweise in den linken
Schließkanal 6, wird das in diesen Schließkanal 6 hinein
ragende Schieberteil 26 in den Kern 2 hineingeschoben.
Während des Einführens des Schlüssels werden das Verdrän
gungselement 20 und das Sperrteil 21 von den Vorsprüngen
28 des Schieberteils 26 radial nach außen gedrückt und
der Code des Transponders 12 von der Steuerelektronik 13
erfasst. Bei vollständig eingeschobenem Schlüssel 5
dringt mindestens ein Haltestift 36 in eine Nut 37 des
Schlüssels 5 ein. Der Haltestift 36 verhindert ein Her
ausziehen des Schlüssels 5 aus dem Schließkanal 6 bei ei
ner Drehung des Kerns 2. Der Sperrriegel 16 befindet sich
in der dargestellten Stellung wieder in der Ausnehmung 19
des Kerns 2. Dies kennzeichnet die Stellung des Schließ
zylinders, in der der Schlüssel 5 keine Berechtigung hat,
den Schließzylinder zu entriegeln. Fig. 5 verdeutlicht,
dass das Sperrteil 21 und das Verdrängungselement 20 an
einer der bundartigen Ausnehmungen 30 des Schieberteils
26 liegen.
Fig. 6 zeigt den Schließzylinder aus Fig. 1 bei teil
weise in den linken Schließkanal 6 eingeschobenem Schlüs
sel 5 in einer Stellung, in der sich das linke Schieber
teil 26 in einer Mittelstellung befindet. Hierbei drückt
der Vorsprung 28 des linken Schieberteils 26 das Sperr
teil 21 nach außen teilweise in die Ausnehmung 23 des Ge
häuses 1. Damit wird die Bewegung des Kerns 2 gegenüber
dem Gehäuse 1 blockiert. Gleichzeitig verschiebt der Vor
sprung 28 über das Verdrängungselement 20 den Sperrriegel
16 mit der Ankerplatte 17 gegen den Elektromagneten 15,
so dass ein elektrischer Impuls entsteht, der die Steuer
elektronik 13 zum Auslesen des Code aus dem Transponder
12 aktiviert. Bei zum Entriegeln des Schließzylinders be
rechtigtem Code wird der Elektromagnet 15 bestromt und
die Ankerplatte 17 und der Sperrriegel 16 in ihrer Lage
gehalten. Fig. 7 verdeutlicht in einer Schnittdarstel
lung durch den Schließzylinder aus Fig. 6 entlang der
Linie VII-VII, dass sich der Sperrriegel 16 dabei au
ßerhalb der Bewegungsbahn des Kerns 2 befindet.
Die Fig. 8 und 9 zeigen den Schließzylinder aus Fig.
1 nach einem teilweisen Einführen des Schlüssels 5 in den
rechten Schließkanal 7. Hierbei befindet sich das rechte
Schieberteil 27 mit seinen Vorsprüngen 29 in der Ebene
des Verdrängungselementes 20 und des Sperrteils 21. In
dieser Stellung kann, wie zu den Fig. 6 und 7 be
schrieben, die Steuerelektronik 13 aktiviert und der
Transponder 12 des Schlüssels 5 ausgelesen werden.
Alternativ zu der Gestaltung der Schieberteile 26, 27 mit
dem in die Nut 35 eindringenden Steg 34 können die Vor
sprünge der Schieberteile auch jeweils auf halbkreisför
migen, aneinander anliegenden Querschnitten angeordnet
sein.
Claims (12)
1. Schließzylinder mit einem in einem Gehäuse angeordne
ten beweglichen Kern, mit einem in eine Bewegungsbahn
des Kerns führbaren Sperrriegel, mit einem Elektroma
gneten zur Halterung des Sperrriegels in einer eine
Bewegung des Kerns freigebenden Offenstellung, mit
einer Sperrfeder zur Vorspannung des Sperrriegels in
eine die Bewegung des Kerns blockierende Sperrstel
lung, mit einer Steuerelektronik zur Erfassung eines
Codes des Schlüssels und zur Ansteuerung des Elektro
magneten in Abhängigkeit von dem erfassten Code, ge
kennzeichnet durch ein beim Einführen des Schlüssels
(5) in eine die Bewegung des Kerns (2) gegenüber dem
Gehäuse (1) blockierendes, und bei vollständig einge
schobenem Schlüssel (5) die Bewegung des Kerns (2)
freigebendes Sperrteil (21) und durch Mittel zur Be
wegung des Sperrriegels (16) zur Aktivierung der
Steuerelektronik (13) in der von dem Sperrteil (21)
blockierten Stellung des Kerns (2).
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass ein in einen Schließkanal (6, 7) hineinra
gender, von dem Schlüssel (5) beim Einführen bewegba
rer Schieber (24) zumindest einen Vorsprung (28, 29)
zur Bewegung des Sperrteils (21) hat.
3. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass das Sperrteil (21) als Kugel aus
gebildet ist.
4. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Grund
stellung das Sperrteil (21) vollständig innerhalb des
Kerns (2) angeordnet ist und in der die Bewegung des
Kerns (2) blockierenden Stellung mit einem Teilbe
reich in eine Ausnehmung (23) des Gehäuses (1) beweg
bar ist.
5. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das
Sperrteil (21) und der Sperrriegel (16) in derselben
Ebene angeordnet sind.
6. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das
Sperrteil (21) von der Drehachse des Kerns (2) aus
gesehen einen größeren Querschnitt aufweist als der
Sperrriegel (16) oder ein den Sperrriegel (16) bewe
gendes Verdrängungselement (20).
7. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der
Schieber (24) eine an den Vorsprung (28, 29) angren
zende Ausnehmung (30-32) zur Aufnahme des Verdrän
gungselementes (20) und des Sperrteils (21) hat.
8. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vor
sprung (28, 29) an seiner der Ausnehmung (30-31)
zugewandten Seite rampenförmig gestaltet ist.
9. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver
drängungselement (20) länglich gestaltet ist und
senkrecht zur Drehachse des Kerns (2) dem Sperrteil
(21) entsprechende Abmessungen hat.
10. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf
einander zu bewegliche Schieberteile (26, 27) des
Schiebers (24) jeweils einen in derselben Ebene ange
ordneten Vorsprung (28, 29) aufweisen.
11. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der
Schieberteile (26) einen Steg (34) und das andere
Schieberteil (27) eine Nut (35) zur Aufnahme des Ste
ges (34) hat.
12. Schließzylinder nach zumindest einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schieberteile (26, 27) in ihren aneinandergrenzenden
Bereichen im Querschnitt segmentförmig gestaltet
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001115074 DE10115074A1 (de) | 2001-03-27 | 2001-03-27 | Schließzylinder |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2001115074 DE10115074A1 (de) | 2001-03-27 | 2001-03-27 | Schließzylinder |
Publications (1)
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|---|---|
| DE10115074A1 true DE10115074A1 (de) | 2002-10-02 |
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|---|---|---|---|
| DE2001115074 Withdrawn DE10115074A1 (de) | 2001-03-27 | 2001-03-27 | Schließzylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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