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DE10115847A1 - Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes auf eine Projektionsfläche - Google Patents

Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes auf eine Projektionsfläche

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DE10115847A1
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image
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DE10115847A
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Gudrun Schroeter
Gertrud Blei
Dietrich Schmidt
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Jenoptik AG
Carl Zeiss Jena GmbH
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VEB Carl Zeiss Jena GmbH
Carl Zeiss Jena GmbH
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Abstract

Bei einer Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes auf eine Projektionsfläche (10), wobei die Anordnung zumindest zwei mittels einer Ansteuereinheit (8) steuerbare, bildgebende Elemente (5, 6, 7), mit denen jeweils ein Farbteilbild des mehrfarbigen Bildes einstellbar ist, und einen den bildgebenden Elementen (5, 6, 7) nachgeschalteten Farbkombinierer (4) aufweist, wobei das für das entsprechende Farbteilbild von den bildgebenden Elementen (5, 6, 7) ausgehende Licht jeweils in einem Teilstrahlengang zum Farbkombinierer (4) geführt wird, der das in den Teilstrahlengängen geführte Licht überlagert und als gemeinsames Strahlenbündel abgibt, und wobei die Anordnung weiterhin eine dem Farbkombinierer (4) nachgeschaltete Projektionsoptik (9) umfaßt, die mit dem gemeinsamen Strahlenbündel beaufschlagt wird und das mehrfarbige Bild auf die Projektionsfläche (10) projiziert, wobei die durch die Anordnung gegebenen Abbildungsmaßstäbe für zwei oder mehrere Farbteilbilder unterschiedlich sind, ist in einem oder mehreren der Teilstrahlengänge der Farbteilbilder, deren Abbildungsmaßstäbe unterschiedlich sind, jeweils eine Optikeinrichtung (18) angeordnet ist und jede dieser Optikeinrichtungen ist so ausgebildet, daß durch die durch sie bewirkte Änderung des Abbildungsmaßstabs des betreffenden Farbteilbildes der Abbildungsmaßstab einem vorbestimmten, gemeinsamen Abbildungsmaßstab entspricht.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes auf eine Projektionsfläche, wobei die Anordnung zumindest zwei mittels einer Ansteuereinheit steuerbare, bildgebende Elemente, mit denen jeweils ein Farbteilbild des mehrfarbigen Bildes einstellbar ist, und einen den bildgebenden Elementen nachgeschalteten Farbkombinierer aufweist, wobei das für das entsprechende Farbteilbild von den bildgebenden Elementen kommende Licht jeweils in einem Teilstrahlengang zum Farbkombinierer geführt wird, der das in den Teilstrahlengängen geführte Licht überlagert und als gemeinsames Strahlenbündel abgibt, wobei die Anordnung weiterhin eine dem Farbkombinierer nachgeschaltete Projektionsoptik umfaßt, die mit dem gemeinsamen Strahlenbündel beaufschlagt wird und das mehrfarbige Bild auf die Projektionsfläche projiziert, und wobei die durch die Anordnung gegebenen Abbildungsmaßstäbe für zwei oder mehrere Farbteilbilder unterschiedlich sind.
Bei solchen Anordnungen zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes muß der chromatische Vergrößerungsfehler der Projektionsoptik (die unterschiedlichen Abbildungsmaßstäbe), der dazu führt, daß die verschiedenfarbigen Anteile eines darzustellenden Bildpunktes auf der Projektionsfläche nicht übereinander liegen, sondern voneinander beabstandet sind, korrigiert werden. In konventionellen Objektiven wird der chromatische Vergrößerungsfehler durch Kombination von optischen Gläsern mit unterschiedlicher Dispersion (z. B. Kron/Flint) korrigiert, wobei bei höheren Anforderungen teuere Spezialmedien mit spezieller Teildispersion eingesetzt werden können. Bei einer Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes der eingangs genannten Art wird die Korrektur des chromatischen Vergrößerungsfehlers jedoch dadurch erschwert, daß einerseits aufgrund des Farbkombinierers ein telezentrischer Strahlengang für das Projektionslicht notwendig wird, da sonst der Farbkombinierer nicht ausreichend gut funktioniert, und daß andererseits die Schnittweite der Projektionsoptik aufgrund des zwischen den bildgebenden Elementen und der Projektionsoptik angeordneten Farbkombinierers deutlich vergrößert ist. Dies führt zu aufwendigeren und damit teureren Projektionsoptiken, wobei insbesondere die notwendige enge Tolerieren der Dispersion der eingesetzten optischen Gläser zu einer weiteren Preissteigerung führt.
Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zum Projizieren der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß die unterschiedlichen Abbildungsmaßstäbe der Farbteilbilder mit möglichst geringem Aufwand aneinander angepaßt werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes auf eine Projektionsfläche der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß in einem oder mehreren der Teilstrahlengänge der Farbteilbilder, deren Abbildungsmaßstäbe unterschiedlich sind, jeweils eine Optikeinrichtung angeordnet ist und jede dieser Optikeinrichtungen so eingestellt ist, daß durch die durch sie bewirkte Änderung des Abbildungsmaßstabs des betreffenden Farbteilbildes der Abbildungsmaßstab dieses Farbteilbildes einem vorbestimmten, gemeinsamen Abbildungsmaßstab entspricht.
Es wird hier somit erfindungsgemäß durch Anordnen der Optikeinrichtung in einem Teilstrahlengang oder durch Anordnung mehrerer Optikeinrichtungen in mehreren Teilstrahlengängen ausgenutzt, daß die Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes mehrere Farbkanäle aufweist, in denen jeweils ein Farbteilbild eingestellt wird. Damit kann durch die entsprechende Optikeinrichtung im Teilstrahlengang bzw. Farbkanal (und somit örtlich vor der Überlagerung des Lichts dieses Teilstrahlengangs mit dem Licht der anderen Farbkanäle) nur für diesen Farbkanal, unabhängig von den anderen Farbkanälen, eine gewünschte Vorvergrößerung bzw. Vorverkleinerung bewirkt werden. Diese wird so gewählt, daß das gewünschte Achromatisieren erzielt wird. Falls in mehreren Farbkanälen jeweils eine Optikeinrichtung angeordnet ist, kann die Vorvergrößerung bzw. Vorverkleinerung und somit schließlich die Vergrößerung bzw. Verkleinerung (Abbildungsmaßstab) der erfindungsgemäßen Anordnung für jeden Farbkanal bzw. jedes Farbteilbild getrennt und unabhängig von den anderen Farbkanälen (Farbteilbildern) festgelegt werden. Dies wird immer so durchgeführt, daß der Abbildungsmaßstab der Farbteilbilder einem vorbestimmten, gemeinsamen Abbildungsmaßstab entspricht, so daß der chromatische Vergrößerungs- bzw. Verkleinerungsfehler deutlich verringert bzw. möglichst vollständig beseitigt ist.
In einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung erzeugt die Optikeinrichtung ein virtuelles Zwischenbild des durch das bildgebende Element des ersten Teilstrahlenganges eingestellten Farbteilbildes. Die Erzeugung eines virtuellen Zwischenbildes bringt den Vorteil mit sich, daß es sehr nahe am Objekt (am bildgebenden Element) erzeugt werden kann (z. B. zwischen dem bildgebendem Element und der Optikeinrichtung), so daß sich die Abmessungen der gesamten Anordnung praktisch nicht ändern.
Insbesondere kann bei der erfindungsgemäßen Anordnung die Optikeinrichtung zumindest eine Linse umfassen, die bevorzugte plankonkav ausgebildet ist. Mittels dieser Linse kann die Optikeinrichtung in einfache Art und Weise realisiert werden, so daß die gewünschte Achromatisierung durch nur eine Linse verwirklicht werden kann, die im entsprechenden Farbkanal angeordnet ist. Dies führt auch dazu, daß der Aufbau der Projektionsoptik im Vergleich zu einer Projektionsoptik, bei der die Achromatisierung in der Projektionsoptik selbst erfolgt, deutlich vereinfacht ist. Natürlich kann die Optikeinrichtung auch mehrere Linsen umfassen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß die Optikeinrichtung eine in Lichtausbreitungsrichtung vor dem Ort der Überlagerung liegende Materialgrenzfläche des Farbkombinierers umfaßt, die gekrümmt (bevorzugt sphärisch) ausgebildet ist. Damit wird vorteilhaft erreicht, daß kein zusätzliches optisches Element notwendig ist, um die Optikeinrichtung zu verwirklichen. Es muß lediglich eine vorhandene Materialgrenzfläche in geeigneter Weise gekrümmt ausgebildet werden.
Insbesondere kann die erfindungsgemäße Anordnung noch dadurch weitergebildet werden, daß drei bildgebende Elemente für die Farben grün, rot und blau vorgesehen sind, wobei die Optikeinrichtung im Teilstrahlengang des bildgebenden Elementes für die Farbe grün angeordnet ist. Bevorzugt ist dabei die Optikeinrichtung so ausgelegt, daß sie eine Vorverkleinerung durchführt. Die Achromatisierung für die Farben rot und blau kann dabei entweder durch eine entsprechend ausgebildete Projektionsoptik oder durch eine entsprechende Optikeinrichtung im roten und/oder blauen Teilstrahlengang verwirklicht sein. Dadurch wird eine Anordnung bereitgestellt, mit der ausgehend von den Primärfarben rot, grün und blau mehrfarbige Bilder mit sehr guten Farbeigenschaften dargestellt werden können.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß die bildgebenden Elemente als LCD-Module ausgebildet sind. Diese Module ermöglichen eine sehr hohe Auflösung. Sie können als transmissive oder reflektive Module ausgebildet sein. Wenn sie als reflektive Module ausgebildet sind, dann wird der Farbkombinierer vorteilhaft auch noch als Farbteiler für insbesondere weißes Beleuchtungslicht eingesetzt. Des weiteren ist es auch möglich, die bildgebenden Elemente durch Kippspiegel-Matrizen zu verwirklichen, die eine Mehrzahl von in Zeilen und Spalten angeordneten Kippspiegel enthalten, die in zumindest zwei verschiedene Kippstellungen gebracht werden können. Auch in diesem Fall wird der Farbkombinierer bevorzugt noch als Farbteiler für das Beleuchtungslicht eingesetzt.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann das durch die bildgebenden Elemente eingestellte mehrfarbige Bild vergrößert, verkleinert oder auch unvergrößert (der Abbildungsmaßstab beträgt dann 1) projizieren.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen in Prinzip beispielshalber noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes;
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der Farbeinheit und der Projektionsoptik der in Fig. 1 gezeigten Anordnung, und
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit A von Fig. 2.
Die Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes umfaßt einen bilderzeugenden Abschnitt 1, der mit weißem Licht 2 einer Lichtquelle 3 beaufschlagbar ist, und eine Farbeinheit 4, die sowohl als Farbbteiler als auch als Farbkombinierer eingesetzt wird, wie im folgenden noch detaillierter beschrieben wird.
Die Farbeinheit 4 teilt das weiße Licht 2, mit dem sie beaufschlagt wird, in die Farben rot, grün und blau auf und führt das Licht dieser Farben jeweils zu einem bildgebenden Element 5, 6 und 7, das in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils ein reflektives LCD-Modul ist. Diese LCD-Module 5 bis 7 weisen individuell ansteuerbare Bildpixel auf, die in einer Matrix aus Zeilen und Spalten angeordnet sind und die mittels einer Ansteuereinheit 8 gesteuert werden. Jedes Bildpixel kann zumindest in einen ersten Zustand, bei dem die Polarisationsrichtung des reflektierten Lichtes nicht gedreht wird, und ein einen zweiten Zustand, bei dem die Polarisationsrichtung des reflektierten Lichtes gedreht wird, bevorzugt um 90°, geschaltet werden, so daß das von den LCD-Modulen 5 bis 7 reflektierte Licht polarisationsmoduliert ist. Das reflektierte Licht wird mittels der Farbeinheit 4 zu einem gemeinsamen Strahlenbündel überlagert und durch eine der Farbeinheit 4 nachgeschaltete Projektionsoptik 9 auf eine Projektionsfläche 10 projiziert, um dort das mehrfarbige Bild darzustellen.
In Fig. 2 ist die Farbeinheit 4 und die Projektionsoptik 9 vergrößert dargestellt und zum besseren Verständnis der Funktionsweise dieser Elemente sind Projektionsstrahlengänge eingezeichnet. Das weiße Beleuchtungslicht 2 trifft zuerst auf einen Polarisator 11, der nur senkrecht zur Zeichenebene polarisiertes Licht durchläßt, das dann auf einen dem Polaristor 11 nachgeschalteten Retarder 12 trifft, der das auf ihn, treffende Licht durchläuft und so ausgelegt ist, daß er nur die Polarisationsrichtung des grünen Lichtes um 90° dreht und die Polarisationsrichtung des restlichen Lichtes nicht verändert. Das grüne Licht, das nun parallel zur Zeichenebene polarisiert ist, und das restliche Licht (rotes und blaues Licht), das senkrecht zur Zeichenebene polarisiert ist, gelangt danach in einen Polarisationsteilerwürfel 13, der eine Polarisationsteilerschicht 14 enthält, die um 45° zur Ausbreitungsrichtung des weißen Lichtes 2 geneigt ist. An dieser Polarisationsteilerschicht 14 wird das parallel zur Zeichenebene polarisierte Licht (also das grüne Licht) reflektiert und das senkrecht zur Zeichenebene polarisierte Licht hindurchgelassen, so daß das grüne Licht in Fig. 2 gesehen nach links abgelenkt wird, während das rote und blaue Licht durch die Polarisationsteilerschicht 14 hindurchgeht und sich nach oben ausbreitet.
Dieses rote und blaue Licht wird dann in einem dem Polarisationsteilerwürfel 13 nachgeschalteten Farbteilerwürfel 15 an einer Farbteilerschicht 16 (dichroitische Schicht), die parallel zur Polarisationsteilerschicht 14 ausgerichtet ist, in den roten und blauen Farbanteil so aufgeteilt, daß das blaue Licht reflektiert und somit in Fig. 2 gesehen nach links abgelenkt und auf das LCD-Modul 6 gerichtet wird und daß das rote Licht durch die Farbteilerschicht 16 hindurchgeht und auf das LCD- Modul 7 trifft.
Das grüne Licht, das durch die Polarisationsteilerschicht 14 in Fig. 2 gesehen nach links reflektiert wird, wird durch einen in dieser Richtung nachgeschalteten Glasblock 17, der zur Anpassung des Glasweges für das grüne Licht an die Glaswege für das rote und blaue Licht vorgesehen ist, hindurchgeleitet und dann mittels der Feldlinse 18 auf das LCD-Modul 5 gerichtet. Die Feldlinse 18 ist vorgesehen, um den chromatischen Vergrößerungsfehler der Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes, insbesondere der des Projektionsoptik 9, der Farbe grün zu den Farben rot und blau zu kompensieren. Die genaue Funktionsweise der Feldlinse 18 wird noch unter Bezugnahme auf Fig. 3 im Detail beschrieben.
Die LCD-Module 5 bis 7 umfassen jeweils ein Deckglas 19, 20, 21 und dahinter den bildgebenden Bereich 22, 23, 24, der in den Figuren nun schematisch durch einen Strich dargestellt ist.
Im Betrieb werden die LCD-Module 5 bis 7 mittels der Ansteuereinheit 8 so angesteuert, daß die Bildpixel, die hell geschaltet werden sollen, die Polarisationsrichtung des von ihnen reflektierten Lichtes um 90° drehen, während die restlichen Bildpixel, die dunkel geschaltet werden sollen, die Polarisationsrichtung des von ihnen reflektierten Lichtes nicht drehen, so daß mittels der LCD-Module 5, 6 und 7 ein grünes, ein blaues und ein rotes Farbteilbild des zu projizierendes mehrfarbigen Bildes eingestellt wird (zur Einstellung der Helligkeit der einzelnen Bildpixel kann die Zeitdauer, während der sie hell geschaltet sind, entsprechend gewählt werden). Diese Farbteilbilder werden über die Farbteilerschicht 16 und die Polarisationsteilerschicht 14 in ein gemeinsames Strahlenbündel überlagert, wobei das reflektierte grüne Licht, dessen Polarisationsrichtung nicht gedreht ist (parallel zur Zeichenebene polarisiertes Licht) mittels der Polarisationsteilerschicht 14 in Fig. 2 gesehen nach unten weg reflektiert wird, während das senkrecht zur Zeichenebene polarisierte Licht durch die Polarisationsteilerschicht 14 hindurchgeht. Entsprechendes gilt für das rote und blaue Licht, wobei bei diesem Licht das reflektierte Licht, das senkrecht zur Zeichenebene polarisiert ist, durch die Polarisationsteilerschicht 14 hindurchgeht, während das reflektierte Licht, das parallel zur Zeichenebene polarisiert ist, durch die Polarisationsteilerschicht 14 in Fig. 2 gesehen nach rechts reflektiert wird.
Dieses durch die Polarisationsteilerschicht 14 gebildete gemeinsame Strahlenbündel trifft dann auf einen Retarder 25, der nur die Polarisationsrichtung des grünen Lichtes um 90° dreht und die Polarisationsrichtung des restlichen Lichtes (des roten und blauen Lichtes) nicht beeinflußt, so daß hinter dem Retarder 25 das rote, grüne und blaue Licht jeweils parallel zur Zeichenebene polarisiert ist. Dieses Licht trifft dann auf einen Analysator 26, der nur parallel zur Zeichenebene polarisiertes Licht hindurchläßt. Der Retarder 25 und der Analysator 26 dienen zur Kontrasterhöhung, da die Polarisationsteilerschicht 14 aufgrund der unterschiedlichen Winkel, unter denen das von dem LCD- Modul 5 reflektierte grüne Licht auf die Polarisationsteilerschicht 14 trifft, unerwünschter Weise auch parallel zur Zeichenebene polarisiertes Licht (also eigentlich dunkel geschaltete Bildpunkte) durchläßt. Durch den Retarder 25 und den Analysator 26 wird jedoch dieses Licht zum großen Teil ausgeblendet. Entsprechendes gilt für das reflektiere rote und blaue Licht, das senkrecht zur Zeichenebene polarisiert ist und eigentlich durch die Polarisationsteilerschicht 14 nicht in Richtung des Projektionsobjektives 9 reflektiert werden sollte.
Die Retarder 12, 25, die Polarisatoren 11, 26, der Polarisationsteilerwürfel 13 mit der Polarisationsteilerschicht 14 und der Farbteilerwürfel 15 mit der Farbteilerschicht 16 wählt der Fachmann gemäß seinem Fachwissen aus.
An den Analysator schließt sich die Projektionsoptik 9 an, die aufgrund der Farbeinheit 4 die mittels der LCD-Modulatoren 5 bis 7 eingestellten Farbteilbilder gemeinsam auf die Projektionsfläche 10 als gewünschtes mehrfarbiges Bild projiziert.
Die Projektionsoptik 9 ist so ausgelegt, daß sie für das rote und blaue Farbteilbild achromatisiert ist, wodurch der rote und der blaue Farbanteil eines Bildpunktes auf der Projektionsfläche 10 überlagert sind.
Um nun auch noch das grüne Farbteilbild relativ zu dem roten und blauen Farbteilbild zu achromatisieren, ist die Feldlinse 18 vorgesehen, deren Form so gewählt ist und die so in dem Farbteilstrahlengang (also dem Strahlengang des grünen Lichtes vor der Überlagerung durch die Farbeinheit 4) angeordnet ist, daß das grüne Farbteilbild etwas vorverkleinert wird. Zusammen mit der Vergrößerung des Projektionsobjektives 9 führt dies dann zu einer Achromatisierung auch des grünen Farbteilbildes.
In Fig. 3 ist die Vorverkleinerung durch die Feldlinse 18 schematisch dargestellt, wobei die Darstellung nicht maßstabsgetreu ausgeführt und das Deckglas 19 des LCD-Moduls 5 nicht eingezeichnet ist. Bei der Feldlinse 18 handelt es sich um eine Plankonkav-Linse, die ein virtuelles Zwischenbild 27 des bildgebenden Bereiches 22 des LCD-Moduls 5 erzeugt, das zwischen der Feldlinse 18 und dem LCD- Modul 5 liegt, wobei dieses virtuelle Zwischenbild 27 kleiner ist als der bildgebende Bereich 22 des LCD-Modules 5. In dem hier beschriebenen Fall beträgt der chromatische Vergrößerungsfehler für das grüne Licht 1‰, so daß zu dessen Korrektur für den Abstand s der Feldlinse 18 vom bildgebenden Bereich 22 2,3 mm bei einer Brennweite von f = -3248 gewählt wurde. Daher liegt das Zwischenbild 27 fast in der Ebene des bildgebenden Bereiches 22.
Der genaue Aufbau des in Fig. 2 gezeigten optischen Systems ist den folgenden Tabellen zu entnehmen, wobei die Krümmungsradien ohne Vorzeichen angegeben sind, da Fig. 2 zu entnehmen ist, ob die entsprechende Fläche konvex oder konkav ist:
Tabelle 1
Tabelle 2
Die Linsenfläche mit dem Bezugszeichen 123 ist asphärisch geschliffen, wobei deren Asphärenparameter in der ISO-Nomenklatur in der Tabelle 3 angegeben sind. Die Asphärengleichung lautet nach ISO wie folgt:
wobei h der Abstand zur optischen Achse OA ist und z der Abstand zur Scheitelebene (die Ebene, die senkrecht zur optischen Achse OA ist und den Schnittpunkt des Scheitels der Fläche mit der optischen Achse OA enthält).
Tabelle 3
In einer alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) kann anstatt der Feldlinse 18 die Fläche 105 des Glasblockes 17 gekrümmt ausgebildet sein und die Funktion der Feldlinse 18 übernehmen, so daß vorteilhaft keine zusätzliche Linse vorgesehen werden muß.

Claims (7)

1. Anordnung zum Projizieren eines mehrfarbigen Bildes auf eine Projektionsfläche (10), wobei die Anordnung zumindest zwei mittels einer Ansteuereinheit (8) steuerbare, bildgebende Elemente (5, 6, 7), mit denen jeweils ein Farbteilbild des mehrfarbigen Bildes einstellbar ist, und einen den bildgebenden Elementen (5, 6, 7) nachgeschalteten Farbkombinierer (4) aufweist, wobei das für das entsprechende Farbteilbild von den bildgebenden Elementen (5, 6, 7) kommende Licht jeweils in einem Teilstrahlengang zum Farbkombinierer (4) geführt wird, der das in den Teilstrahlengängen geführte Licht überlagert und als gemeinsames Strahlenbündel abgibt, wobei die Anordnung weiterhin eine dem Farbkombinierer (4) nachgeschaltete Projektionsoptik (9) umfaßt, die mit dem gemeinsamen Strahlenbündel beaufschlagt wird und das mehrfarbige Bild auf die Projektionsfläche (10) projiziert, und wobei die durch die Anordnung gegebenen Abbildungsmaßstäbe für zwei oder mehrere Farbteilbilder unterschiedlich sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einem oder mehreren der Teilstrahlengänge der Farbteilbilder, deren Abbildungsmaßstäbe unterschiedlich sind, jeweils eine Optikeinrichtung (18) angeordnet ist und jede dieser Optikeinrichtungen (18) so ausgebildet ist, daß durch die durch sie bewirkte Änderung des Abbildungsmaßstabs des betreffenden Farbteilbildes der Abbildungsmaßstab dieses Farbteilbildes einem vorbestimmten, gemeinsamen Abbildungsmaßstab entspricht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Optikeinrichtung (18) ein virtuelles Zwischenbild (21) des eingestellten Farbteilbildes erzeugt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Optikeinrichtung (18) zumindest eine Linse umfaßt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Linse plankonkav ausgebildet ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Optikeinrichtung eine in Lichtausbreitungsrichtung vor der Überlagerung liegende Materialgrenzfläche (105) des Farbkombinierers (4) umfaßt, die gekrümmt ausgebildet ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß drei bildgebende Elemente (5, 6, 7) für die Farben grün, rot und blau vorgesehen sind, wobei die Abbildungsmaßstäbe für zwei der Farbteilbilder mittels der Projektionsoptik (9) einander angepaßt sind und die Optikeinrichtung (18) im Teilstrahlengang des bildgebenden Elementes (5) für das dritte Farbteilbild angeordnet ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bildgebenden Elemente (5, 6, 7) als LCD-Module ausgebildet sind.
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