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DE10115652C1 - Fördergebläse für einen Feldhäcksler - Google Patents

Fördergebläse für einen Feldhäcksler

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Publication number
DE10115652C1
DE10115652C1 DE2001115652 DE10115652A DE10115652C1 DE 10115652 C1 DE10115652 C1 DE 10115652C1 DE 2001115652 DE2001115652 DE 2001115652 DE 10115652 A DE10115652 A DE 10115652A DE 10115652 C1 DE10115652 C1 DE 10115652C1
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DE
Germany
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conveyor
throwing
rotor
shaft
throwing blades
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Application number
DE2001115652
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English (en)
Inventor
Juergen Voigt
Dirk Desnijder
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CNH Industrial Belgium NV
Original Assignee
Case Harvesting Systems GmbH
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/09Details
    • A01F29/12Discharge means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/08Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters
    • A01D43/086Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters and means for collecting, gathering or loading mown material

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Fördergebläse für einen Feldhäcksler zur Ernte landwirtschaftlicher Erntegüter. DOLLAR A Dieses Fördergebläse soll zur Verwirklichung eines optimalen Wurfverhaltens für die verschiedensten Erntegüter so umrüstbar sein, daß damit maximale Wurfweiten bei einer reduzierten Leistungsaufnahme möglich sind. DOLLAR A Das wird erreicht, indem am Umfang eines Förderrotors (9) einmal sechs im gleichen Abstand voneinander beabstandete Befestigungsstellen (15) für die Wurfschaufeln (16) vorhanden sind. Zusätzlich sind zwei weitere Befestigungsstellen (15) mittig zwischen zwei der gleichmäßig voneinander beabstandeten Befestigungsstellen (15) vorgesehen. An den Befestigungsstellen (15) werden wahlweise drei, vier oder sechs Wurfschaufeln (16) in rotationssymmetrischer Anordnung angebracht.

Description

Die Erfindung betrifft ein Fördergebläse für einen Feldhäcksler zur Ernte land­ wirtschaftlicher Erntegüter, wie Mais, Welkgut, Gras, Luzerne, Stroh, Sonder­ kulturen und dergleichen, das sich im Bereich zwischen einer Häckseltrommel und einem Auswurfbogen befindet, nach den Merkmalen im Oberbegriff des Pa­ tentanspruchs 1.
An Fördergebläse in Feldhäckslern werden heute hohe Anforderungen gestellt, da sie eine so große Abwurfweite erreichen müssen, um das Erntegutes sicher auf ein mit dem Feldhäcksler mitgeführtes Transportfahrzeug zu befördern. Er­ schwerende Bedingungen für das Wurfverhalten von Fördergebläsen treten heute einerseits deshalb auf, weil in letzter Zeit der Trend zu sehr leistungsstar­ ken selbstfahrenden Feldhäckslern gegangen ist, die eine sehr große Erntegut­ masse verarbeiten und demzufolge diese auch sicher und kontinuierlich auf das Transportfahrzeug befördern müssen. Andererseits unterscheiden sich die Ei­ genschaften des zu verarbeitenden Erntegutes sehr stark, was auf das Wurfver­ halten der Fördergebläse einen großen Einfluß ausübt. Um mit diesen Bedin­ gungen einigermaßen fertig zu werden, weisen die hierfür bekannten Förderge­ bläse eine relativ große Breite auf, und sie sind mit mehreren Wurfschaufeln in verschiedensten Anordnungen ausgestattet.
Eine Ausführungsvariante eines derartigen Fördergebläses ist in der Betriebsan­ leitung der Firma CLAAS mit dem Druckvermerk "BA JAGUAR 880-820-D- 04.96-750-V.+H." gezeigt. Dort schließt sich unmittelbar in Förderrichtung des Erntegutes gesehen an das Gehäuse der Häckseltrommel ein Ausgangsschacht an, dessen anderes Ende den Eingangsschacht zum Fördergebläsegehäuse dar­ stellt. An der hinteren Seite ist am Fördergebläsegehäuse ein aufsteigend ausge­ richteter Auswurfschacht angesetzt, der seine Fortsetzung im Auswurfbogen findet. Im Fördergebläsegehäuse befindet sich der Förderrotor, auf dessen Welle drei seitlich voneinander beabstandete Kreisscheiben befestigt sind. Die benach­ barten Kreisscheiben sind an ihrem äußeren Umfang über je vier Leisten mitein­ ander verbunden, die schräg zur Welle des Förderrotors verlaufen und an denen je eine Wurfschaufel angeschraubt ist. Dabei sind die Wurfschaufeln auf der ei­ nen Seite des Förderrotors gegenüber denen auf der anderen Seite in dessen Um­ fangsrichtung gesehen gleichmäßig versetzt angebracht.
Ein zweites gattungsbildendes Fördergebläse ist in der EP 0 510 470 B1 offen­ bart, das analog wie vorstehend beschriebenes Fördergebläse zwischen der Häckseltrommel und dem Auswurfbogen angeordnet ist. Auf der Welle seines Förderrotors sind ebenfalls drei Kreisscheiben aufgeschweißt, von denen jede an ihrem äußeren Umfang mit vier im Abstand von jeweils 90 Grad voneinander angeordneten und radial verlaufenden Stegen ausgestattet ist. An die nebenein­ ander positionierten Stege ist flach anliegend ein Wurfschaufelträger ange­ schweißt, der sich über die gesamte Breite des Fördergebläses erstreckt und so­ mit die Kreisscheiben untereinander verbindet. An die Wurfschaufelträger sind die Wurfschaufeln so angeschraubt, daß ihre radial am weitesten vorstehenden Kanten sich nur in einem geringen Abstand vor der Innenwand des Fördergeblä­ segehäuses befinden.
Schließlich ist noch auf eine dritte Ausführungsvariante eines Fördergebläses nach der DE 196 03 370 C2 zu verweisen, die im Grundaufbau mit dem nach der EP 0 510 470 B1 übereinstimmt. Ein Unterschied zu dieser ist, daß die Wurfschaufeln relativ schmale Häckselmesser sind, von denen entweder drei auf einer Linie nebeneinander bzw. in Umfangsrichtung des Förderrotors gesehen zueinander versetzt angeordnet sind. Im letzteren Fall sind natürlich auch die Wurfschaufelträger nur annähernd so breit wie die als Wurfschaufeln fungieren­ den Häckselmesser ausgebildet.
An allen drei Ausführungsvarianten dieser Fördergebläse ist zu bemängeln, daß sie von ihrem konstruktiven Aufbau her keine Möglichkeit vorgesehen haben, daß sie an die sehr unterschiedlichen Eigenschaften des zu verarbeitenden Erntegutes angepaßt werden könnten, so daß zumindest für vergleichbare Erntegüter ein optimales Wurfverhalten realisiert werden kann. Das hat zur Folge, daß der jetzt vorhandene Kompromiß für alle Erntegüter einen verminderten Wirkungs­ grad hat, der sich praktisch in einer kürzeren Wurfweite und in einer erhöhten Leistungsaufnahme auswirkt.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Fördergebläse für einen Feldhäcksler zu schaffen, das zur Verwirklichung eines optimalen Wurfverhal­ tens für die verschiedensten Erntegüter so umrüstbar ist, daß damit maximal mögliche Wurfweiten bei einer reduzierten Leistungsaufnahme erreichbar sind. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den Merkmalen nach dem Patent­ anspruch 1 gelöst, wobei in den Unteransprüchen Merkmale aufgeführt sind, die diese Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
Durch die gewählte Anordnung der gleichmäßig voneinander beabstandeten sechs Befestigungsstellen für die Wurfschaufeln und die zwei zusätzlichen Be­ festigungsstellen im gleichen Abstand zwischen diesen ist es möglich, am Um­ fang des Förderrotors wahlweise sechs, vier oder nur drei Wurfschaufeln in ro­ tationssymmetrischer Anordnung zu befestigen. Bei der Ernte von leichteren Erntegütern wie Stroh bzw. bei geringer Erntegutmasse sollen nur drei Wurf­ schaufeln zum Einsatz kommen, weil das einerseits zur Beförderung dieser Erntegutmasse ausreichend ist und zum anderen dadurch pro Wurfschaufel eine solche Erntegutmasse zusammenkommt, die sich besser als weniger Erntegut werfen läßt. Bei schweren und in einer großen Masse anfallenden Erntegütern wie Mais ist das genau umgekehrt. Hier muß die Erntegutmasse aufgeteilt wer­ den, damit diese große Masse bei einer vertretbaren Belastung der Wurfschau­ feln überhaupt beschleunigt werden kann. Zum anderen dient diese größere An­ zahl der Wurfschaufeln dazu, den Erntegutstrahl im Auswurfbogen zu ver­ gleichmäßigen, was sehr bedeutsam zum Erreichen eines optimalen Wurfver­ haltens ist. Damit ist auch klargestellt, daß vier am Umfang des Förderrotors befestigte Wurfschaufeln für Erntegüter mittlerer Masse und von mittlerem Ge­ wicht wie Gras oder Welkgut eingesetzt werden.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung nach dem Unteranspruch 2 sind an die Welle des Förderrotors vier seitlich voneinander beabstandete Kreis­ scheiben angeschweißt, an denen kreisringförmige Befestigungssegmente mit radial nach außen zeigenden Zinken als Befestigungsstellen für die Wurfschau­ feln lösbar befestigt sind. Dadurch ist der so gestaltete Förderrotor gemeinsam mit seinen Wurfschaufeln ein räumlich sehr stabiles Gebilde, was insbesondere bei Fördergebläsen mit einer großen Breite wichtig ist.
Durch das Merkmal nach dem Unteranspruch 3, wonach die an den Zinken be­ festigten Platten, an die die Wurfschaufeln angeschraubt werden, nur eine sehr geringe Breite aufweisen, ist gesichert, daß bei der Reduzierung der Anzahl der Wurfschaufeln diese dann nicht mit Wurfschaufeln besetzten Befestigungsstel­ len auch wirklich keine Förderwirkung erzeugen.
Damit ein ungehinderter Erntegutfluß von dem relativ breiten Fördergebläse in den schmalen Auswurfbogen gewährleistet ist, hat es sich nach den Merkmalen im Unteranspruch 4 bewährt, daß die Wurfschaufeln aus einem Stück aus einem geraden Mittelstück und zwei abgewinkelten Seitenabschnitten bestehen. Da­ durch erhält das Erntegut in den Seitenbereichen des Fördergebläses schon eine den Erntegutstrahl verengende Komponente.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht nach dem Un­ teranspruch 5 darin, daß die Wurfkanten der abgewinkelten Seitenabschnitte der Wurfschaufeln aus einem Stück eine konvexe Form aufweisen. Dadurch ist ge­ sichert, daß trotz der Abwinkelung der Wurfschaufeln der Wurfspalt zwischen den Wurfkanten der Wurfschaufeln und dem Fördergebläsegehäuse konstant bleibt, was von ausschlaggebender Bedeutung für das Wurfverhalten eines För­ dergebläses ist.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung entsprechend der Merkmale nach dem Unteranspruch 6 mit einem in drei Sektionen aufgeteilten Förderrotor, wobei jede Sektion mit kurzen Wurfschaufeln bestückt ist, wird gegenüber den aus einem Stück bestehenden Wurfschaufeln eine weitere Vergleichmäßigung des Erntegutstrahles im Auswurfbogen unter der Voraussetzung erzielt, daß die in den Unteransprüchen 8 und 9 aufgezeigten Möglichkeiten der Anordnung der kurzen Wurfschaufeln auf dem Förderrotor realisiert werden. Durch die weiter­ hin im Unteranspruch 6 aufgezeigte Variante der Ausrichtung der kurzen Wurf­ schaufeln in der mittleren Sektion parallel zur Welle des Rotorförderers und in den äußeren Sektionen mit Wurfschaufeln, deren Außenkanten gegenüber den Innenkanten in Rotationsrichtung des Förderrotors gesehen voreilen, wird der Erntegutstrahl bereits vom Fördergebläse, wie schon im Anspruch 4 beschrie­ ben, gebündelt.
Aus der Sicht einer vereinfachten Ersatzteilhaltung ist es nach den Merkmalen im Unteranspruch 7 besonders von Vorteil, alle kurzen Wurfschaufeln auf jeder Sektion des Förderrotors als völlig gleiches Teil auszubilden. Weiterhin weist jede kurze Wurfschaufel auf der einen Seite zwei Wurfkanten mit einer konve­ xen Form und auf der gegenüberliegenden Seite zwei Wurfkanten in Form einer Geraden auf. Dadurch ist es einmal möglich, nach dem Verschleiß einer Wurf­ kante die Wurfschaufel einfach um 180 Grad zu drehen und an der gleichen Stelle wieder anzuschrauben. Darüber hinaus können auch die kurzen Wurf­ schaufeln von der mittleren Sektion auf den äußeren Sektionen und umgekehrt eingesetzt werden, wenn die geraden Wurfkanten mit den konkaven bzw. die konkaven Wurfkanten mit den geraden vertauscht werden.
Schließlich ist noch auf die bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung nach den Merkmalen im Unteranspruch 10 hinzuweisen, wonach die Haupterstreckungse­ benen der breiten und auch der kurzen Wurfschaufeln geringfügig divergierend zu einer sie treffenden Radialen des Förderrotors verlaufen. Durch das damit verbundene Voreilen der innen liegenden Wurfkanten gegenüber den außen lie­ genden Wurfkanten in der radialen Erstreckung des Förderrotors gesehen wird bewirkt, daß das Erntegut leichter in den Auswurfschacht und nachfolgend in den Auswurfbogen abgegeben wird.
Damit werden zusammengefaßt die Vorteile der Erfindung darin gesehen, daß ein derartiges Fördergebläse in der Lage ist, für die verschiedensten Erntegüter ein optimales Wurfverhalten bei einer reduzierten Leistungsaufnahme zu ver­ wirklichen.
Die Erfindung soll nun anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden, wobei die einzelnen Figuren zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht auf einen selbstfahrenden Feldhäcksler mit Ein­ blick in das Häckselaggregat, das Fördergebläse und den Auswurf­ schacht mit Auswurfbogen
Fig. 2: ein erstes Ausführungsbeispiel eines Förderrotors in perspektivi­ scher Ansicht mit sechs breiten Wurfschaufeln
Fig. 3: ein Förderrotor nach Fig. 2 mit vier breiten Wurfschaufeln
Fig. 4: ein Förderrotor nach Fig. 2 mit drei breiten Wurfschaufeln
Fig. 5: ein zweites Ausführungsbeispiel eines Förderrotors in perspektivi­ scher Ansicht mit sechs kurzen Wurfschaufeln auf jeder seiner drei Sektionen
Fig. 6: ein Förderrotor nach Fig. 5 mit vier kurzen Wurfschaufeln auf je­ der seiner drei Sektionen
Fig. 7: ein Förderrotor nach Fig. 5 mit drei kurzen Wurfschaufeln auf je­ der seiner drei Sektionen
In Fig. 1 ist die Anordnung eines Fördergebläses 1 in einem selbstfahrenden Feldhäcksler gezeigt, was in allen modernen Konzeptionen derartiger Erntema­ schinen heute prinzipiell gleich ist. Dort ist das Fördergebläse 1 im Erntegutfluß zwischen einer Häckseltrommel 2 und einem Auswurfbogen 3 so eingefügt, daß sein Eingangsschacht 4 mit einem Ausgangsschacht 5 der Häckseltrommel 2 ver­ bunden ist und sein Austragschacht 6 über einen Auswurfschacht 7 mit dem Auswurfbogen 3. In seinem zylindrisch ausgebildeten Fördergebläsegehäuse 8 ist ein Förderrotor 9 um seine horizontal und quer zur Fahrtrichtung des Feld­ häckslers ausgerichtete Welle 10 drehbar gelagert. Diesen Förderrotor 9 gibt es gemäß der Erfindung in zwei Ausführungsvarianten, die nachfolgend erläutert werden.
Im ersten Ausführungsbeispiel des Förderrotors 9 nach den Fig. 2 bis 4 sind an seine Welle 10 in konzentrischer Anordnung vier gleichmäßig seitlich von­ einander beabstandete Kreisscheiben 11 angeschweißt, wobei sich die äußeren Kreisscheiben 11 in der Nähe der Seitenwände des Fördergebläsegehäuses 8 be­ finden. Am äußeren Umfang der Kreisscheiben 11 sind kreisringförmige Befe­ stigungssegmente 12 mit Schrauben 13 lösbar befestigt, von denen wenigstens zwei zum Ausfüllen des kompletten Umfanges der Kreisscheiben 11 vorhanden sein sollten. Es ist aber auch möglich, durch weitere Unterteilungen mehr als zwei Befestigungssegmente 12 einzusetzen. Sie sind mit radial nach außen zei­ genden Zinken 14 ausgestattet, die als Befestigungsstellen 15 für die Wurf­ schaufeln 16 dienen. Dazu sind an den radial nach außen zeigenden Flanken 17 der Zinken 14 Platten 18 befestigt, an die die Wurfschaufeln 16 mittel Schloß­ schrauben 19 angeschraubt werden. Diese Platten 18 sind nur so breit, daß zur sicheren Unterbringung der Verschraubung genügend Platz zur Verfügung steht, was etwa der Breite der Kreisscheibe 11 zusammen mit den Befestigungsseg­ menten 12 entspricht.
Für das erste Ausführungsbeispiel des Förderrotors 9 ist charakteristisch, daß an benachbarten Platten 18 breite Wurfschaufel 16 aus einem Stück befestigt sind, die sich nahezu über die gesamte Breite des Fördergebläsegehäuses 8 erstrecken. Dabei zeigen deren Mittelstücke 20 parallel zur Welle 10 des Fördergebläses 1 und deren gleich breite Seitenabschnitte 21 sind in Rotationsrichtung des För­ derrotors 9 leicht abgewinkelt. Die Wurfkanten 22 der Seitenabschnitte 21 wei­ sen eine konvexe Form auf.
Bezüglich der Anzahl der Befestigungsstellen 15 für die Wurfschaufeln 16 zeichnet sich der Förderrotor 9 im ersten Ausführungsbeispiel dadurch aus, daß an seinem Umfang einmal sechs im gleichen Abstand von sechzig Grad vonein­ ander entfernt angeordnete Befestigungsstellen 15 vorhanden sind. Zusätzlich gibt es an seinem Umfang zwei weitere Befestigungsstellen 15, die einhundert­ achtzig Grad voneinander beabstandet sind und die sich in Umfangsrichtung des Förderrotors 9 gesehen irgendwo mittig zwischen zwei der gleichmäßig vonein­ ander beabstandeten Befestigungsstellen 15 befinden müssen. Mit diesen insge­ samt acht Befestigungsstellen 15 am Umfang des Förderrotors 9 an jedem kreis­ ringförmigen Befestigungssegment 12 ist die Voraussetzung geschaffen, den Förderrotor 9 wahlweise mit sechs, vier oder drei Wurfschaufeln 16 in einer ro­ tationssymmetrischen Anordnung auszustatten.
Der Förderrotor 9 nach dem zweiten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 bis 7 unterscheidet sich bezüglich der Anzahl und der Anordnung der Befesti­ gungsstellen 15 für die Wurfschaufeln 16 sowie im konstruktiven Aufbau seiner Einzelteile nicht von dem im ersten Ausführungsbeispiel. Der Unterschied be­ steht darin, daß der Förderrotor 9 über seine Breite gesehen aus drei Sektionen besteht, wobei jede Sektion mit kurzen Wurfschaufeln 16 besetzt ist, die etwa so breit oder auch etwas breiter als die einzelnen Sektionen sind. In der mittleren Sektion sind die kurzen Wurfschaufeln 16 in einer Ausrichtung parallel zur Welle 10 des Förderrotors 9 an den Befestigungsstellen 15 angeschraubt. Dage­ gen sind die kurzen Wurfschaufeln 16 in den beiden äußeren Sektionen so an den Befestigungsstellen 15 angebracht, daß ihre Außenkanten 23 gegenüber ih­ ren Innenkanten 24 in der Rotationsrichtung des Förderrotors 9 voreilen. Die kurzen Wurfschaufeln 16 aller drei Sektionen sind alle gleiche Teile, die auf der einen Seite wenigstens eine Wurfkante 22 mit einer konvexen Form und ge­ genüberliegend wenigstens eine weitere Wurfkante 22 in Form einer Geraden aufweisen. Noch günstiger ist es, wenn auf jeder Seite zwei Wurfkanten 22 der gleichen Form vorhanden sind. In den äußeren Sektionen sind die kurzen Wurfschaufeln 16 so montiert, daß deren konvex geformte Wurfkanten 22 in der ra­ dialen Erstreckung des Förderrotors 9 gesehen außen in unmittelbarer Nähe des Fördergebläsegehäuses 8 liegen und daß sich im mittleren Sektor dort die gera­ den Wurfkanten 22 der kurzen Wurfschaufeln 16 befinden.
In der Anordnung der kurzen Wurfschaufeln 16 im Vergleich zu den benach­ barten Sektionen ergeben sich mehrere Möglichkeiten. Einmal können die auf einer Linie angeordneten kurzen Wurfschaufeln 16 der äußeren Sektionen ge­ meinsam gegenüber denen auf der mittleren Sektion vor- oder auch nacheilen. Drittens können aber auch die kurzen Wurfschaufeln 16 der einen äußeren Sek­ tion in Bezug auf die kurzen Wurfschaufeln 15 in der mittleren Sektion in Rota­ tionsrichtung voreilen und die der anderen äußeren Sektion gegenüber denen in der mittleren Sektion nacheilen.
Schließlich sind die breiten und auch die kurzen Wurfschaufeln 16 so an ihren Befestigungsstellen 15 angebracht, daß ihre Haupterstreckungsebenen geringfü­ gig divergierend zu einer sie treffenden Radialen des Förderrotors 9 verlaufen, wobei deren in der radialen Erstreckung des Förderrotors 9 gesehenen innen lie­ genden Wurfkanten 22 gegenüber den außen liegenden Wurfkanten 22 in Rota­ tionsrichtung voreilen.
Bezugszeichenaufstellung
1
Fördergebläse
2
Häckseltrommel
3
Auswurfbogen
4
Eingangsschacht
5
Ausgangsschacht
6
Austragschacht
7
Auswurfschacht
8
Fördergebläsegehäuse
9
Förderrotor
10
Welle
11
Kreisscheibe
12
kreisringförmiges Befestigungssegment
13
Schraube
14
Zinken
15
Befestigungsstelle
16
Wurfschaufel
17
Flanke
18
Platte
19
Schloßschraube
20
Mittelstück
21
Seitenabschnitt
22
Wurfkante
23
Außenkante
24
Innenkante

Claims (10)

1. Fördergebläse für einen Feldhäcksler,
das zwischen einer Häckseltrommel (2) und einer Auswurfbogen (3) ange­ ordnet ist,
das einen zur Häckseltrommel (2) ausgerichteten Eingangsschacht (4) und einen zum Auswurfbogen (3) ausgerichteten Austragschacht (6) aufweist,
in dessen zylindrisch ausgebildeten Fördergebläsegehäuse (8) ein Förder­ rotor (9) um seine horizontal und quer zur Fahrtrichtung des Feldhäcks­ lers zeigende Welle (10) drehbar gelagert ist,
an dessen Förderrotor (9) am äußeren Umfang konzentrisch zu seiner Welle (10) Befestigungsstellen (15) für die Aufnahme von Wurfschaufeln (16) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) sich am Umfang des Förderrotors (9) einmal sechs im gleichen Abstand von sechzig Grad voneinander beabstandete Befestigungsstellen (15) be­ finden,
  • b) am Umfang des Förderrotors (9) zusätzlich zwei weitere Befestigungs­ stellen (15) angeordnet sind, die einhundertachtzig Grad voneinander be­ abstandet sind und die sich in Umfangsrichtung des Förderotors (9) ge­ sehen mittig zwischen zwei der gleichmäßig voneinander beabstandeten Befestigungsstellen (15) befinden,
  • c) an den Befestigungsstellen (15) wahlweise drei, vier oder sechs Wurf­ schaufeln (16) in rotationssymmetrischer Anordnung angebracht sind.
2. Fördergebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderro­ tor (9) aus einer Welle (10) besteht, an die in konzentrischer Anordnung vier seitlich voneinander beabstandete Kreisscheiben (11) angeschweißt sind, an denen kreisringförmige Befestigungssegmente (12) mit radial nach außen zeigenden Zinken (14) als Befestigungsstellen (15) für die Wurfschaufeln (16) lösbar befestigt sind.
3. Fördergebläse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den radial nach außen zeigenden Flanken (17) der Zinken (14) Platten (18) zum Anschrauben der Wurfschaufeln (16) befestigt sind, die nur unwesent­ lich breiter als die Kreisscheiben (11) mit den Befestigungssegmenten (12) sind.
4. Fördergebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Platten (18) fast der Breite des Fördergebläsegehäuses (8) entsprechende breite Wurfschaufeln (16) aus einem Stück befestigt sind, deren Mittelstücke (20) parallel zur Welle (10) des Förderrotors (9) zeigen und deren gleich breite Seitenabschnitte (21) in Rotationsrichtung des Förderrotors (9) etwas abgewinkelt sind.
5. Fördergebläse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfkanten (22) der Seitenabschnitte (21) eine konvexe Form aufweisen.
6. Fördergebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderrotor (9) über seine Breite gesehen aus drei Sektionen besteht, wo­ bei jede Sektion mit kurzen Wurfschaufeln (16) entsprechend ihrer Breite ausgestattet ist, wobei die kurzen Wurfschaufeln (16) in der mittleren Sektion in einer Ausrichtung parallel zur Welle (10) an den Befestigungsstellen (15) angeschraubt sind und in den äußeren Sektionen die Außenkanten (23) der kurzen Wurfschaufeln (16) gegenüber ihren Innenkanten (24) in der Rotati­ onsrichtung des Förderrotors (9) voreilen.
7. Fördergebläse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kurzen Wurfschaufeln (16) in allen drei Sektionen des Förderrotors (9) auf der einen Seite wenigstens eine Wurfkante (22) mit einer konvexen Form und gegenüberliegend wenigstens eine weitere Wurfkante (22) in Form einer Geraden aufweisen, wobei in den äußeren Sektionen die kurzen Wurf­ schaufeln (16) so montiert sind, daß deren Wurfkanten (22) mit der konvexen Form in der radialen Erstreckung des Förderrotors (9) gesehen außen liegen und in der mittleren Sektion sich dort die Wurfkanten (22) in Form der Gera­ den befinden.
8. Fördergebläse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die kurzen Wurfschaufeln (16) der äußeren Sektionen des Förderro­ tors (9) in Bezug auf die kurzen Wurfschaufeln (16) in der mittleren Sektion entweder gemeinsam in Rotationsrichtung vor- oder nacheilen.
9. Fördergebläse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß die kurzen Wurfschaufeln (16) der einen äußeren Sektion des För­ derrotors (9) in Bezug auf die kurzen Wurfschaufeln (16) in der mittleren Sektion in Rotationsrichtung voreilen und die der anderen äußeren Sektion gegenüber denen in der mittleren Sektion nacheilen.
10. Fördergebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupterstreckungsebenen der Wurfschaufeln (16) geringfügig divergierend zu einer sie treffenden Radialen des Förderrotors (9) verlaufen, wobei deren in der radialen Erstreckung des Förderrotors (9) gesehen innen liegenden Wurfkanten (22) gegenüber den außen liegenden Wurfkanten (22) in Rotati­ onsrichtung voreilen.
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