DE10114969A1 - Turbomolekularpumpe - Google Patents
TurbomolekularpumpeInfo
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Abstract
Eine Turbomulekularpumpe (10) weist einen Stator, einen Pumpenrotor, einen Motor (28) zum Antrieb des Pumpenrotors und eine Steuervorrichtung (42) auf. Die Steuervorrichtung (42) regelt die Motorleistung, derart, dass die Motorleitstung eine zulässige Motor-Maximalleistung nicht übersteigt. An der Turbomolekularpumpe (10) sind statorseitig Temperaturgeber (32-38) zur Messung der Statortemperatur angeordnet. Die Steuervorrichtung (42) weist eine Maximalleistungs-Ermittlungsvorrichtung (50) auf, die die zulässige Motor-Maximalleistung in Abhängigkeit von der gemessenen Statortemperatur bestimmt. Auf diese Weise wird die zulässige Motor-Maximalleistung nicht auf einen konstanten Wert eingestellt, sondern stets in Abhängigkeit von der Statortemperatur festgelegt. Dadurch kann das Leistungsvermögen des Motors voll ausgenutzt werden, solange die gemessene Statortemperatur unterhalb eines Maximalwertes liegt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Turbomolekularpumpe mit
einem Pumpenstator, einem schnell drehenden Pumpenrotor und
einem Motor zum Antrieb des Pumpenrotors.
In einer Turbomolekularpumpe werden zur Erzeugung eines Hoch
vakuums ein Gas bzw. Gasteilchen durch rotierende Schaufeln des
Pumpenrotors und die feststehenden Schaufeln des Pumpenstators
auf ein Vielfaches des Eingangsdruckes verdichtet. Die durch
die Gasverdichtung und Gasreibung verursachte Gaserwärmung wird
überwiegend über den Pumpenrotor und den Pumpenstator wieder
abgeführt. Während die Kühlung des Pumpenstators durch ein
Kühlfluid führende Kühlkanäle erfolgen kann, ist die aktive
Pumpenrotorkühlung problematisch, da dem rotierenden Pumpen
rotor kein Kühlfluid zugeführt werden kann. Unter ungünstigen
Betriebsbedingungen kann der Pumpenrotor daher überhitzen. Bei
Überhitzung des Pumpenrotors über eine maximal zulässige Rotor
temperatur besteht die Gefahr der Zerstörung des Pumpenrotors
und, als Folge davon, des Pumpenstators. Die Turbomolekularpumpe
muss daher stets unterhalb der maximal zulässigen Rotor
temperatur betrieben werden.
Eine direkte Messung der Rotortemperatur ist wegen der
schwierigen Signalübertragung von dem schnelldrehenden Pumpen
rotor zu dem Stator nur mit großem Aufwand möglich. Die Turbo
molekularpumpe weist daher eine Steuervorrichtung auf, die die
Motorleistung auf eine vorgegebene konstante Motor-Maximal
leistung begrenzt, so dass auch die Pumpleistung und die damit
korrelierende Gas- und Rotorerwärmung auf einen konstanten
Maximalwert begrenzt sind.
Die zulässige Motor-Maximalleistung wird rechnerisch und/oder
experimentell ermittelt, indem für den Pumpenbetrieb die un
günstigsten Prozessbedingungen angenommen werden, beispiels
weise ein thermisch sich ungünstig verhaltendes Gas, eine
schlechte Pumpenstator-Kühlung, hohe Umgebungstemperaturen etc.
Die zulässige Motor-Maximalleistung wird so gewählt, dass der
Pumpenrotor auch unter den ungünstigsten Prozessbedingungen die
maximal zulässige Rotortemperatur nicht überschreiten kann.
Durch die Festlegung einer konstanten Motor-Maximalleistung
wird die Motorleistung auf die vorgegebene Maximalleistung auch
dann beschränkt, wenn die Prozessbedingungen günstiger sind,
als für die Berechnung der Motor-Maximalleistung angenommen.
Die Motorleistung wird also auch dann auf die vorgegebene
Motor-Maximalleistung begrenzt, wenn die tatsächliche Rotortem
peratur die maximal zulässige Rotortemperatur noch nicht er
reicht hat. Da die der Ermittlung der maximal zulässigen Motor-
Maximalleistung zugrundegelegten extremen Prozessbedingungen in
der Praxis nur einen seltenen Ausnahmefall darstellen, wird die
Ausgangsleistung der Turbomolekularpumpe in der Regel auf einen
Wert weit unterhalb eines tatsächlich thermisch zulässigen Wer
tes beschränkt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zu schaffen, mit dem die Ausgangsleistung einer Tur
bomolekularpumpe erhöht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit den Merkmalen der
Ansprüche 1 bzw. 11.
Gemäß der Erfindung ist an dem Pumpenstator ein Temperaturgeber
zur Messung der Statortemperatur angeordnet. Ferner weist die
Steuervorrichtung eine Maximalleistungs-Ermittlungsvorrichtung
auf, die die zulässige Motor-Maximalleistung in Abhängigkeit
von der gemessenen Statortemperatur bestimmt. Die zulässige Mo
tor-Maximalleistung ist also kein konstanter unveränderbarer
Wert, sondern wird in Abhängigkeit von der jeweiligen Stator
temperatur bestimmt. Die Rotortemperatur korreliert stark mit
der Temperatur der statorseitigen Teile der Pumpe, beispiels
weise mit der Temperatur des Basisflansches, des Pumpenge
häuses, des Motorgehäuses, des Lagergehäuses, des Pumpen
stators, des Motors sowie mit der tatsächlichen Motor- bzw.
Pumpleistung. Die Statortemperatur gibt daher Auskunft über die
Rotortemperatur, so dass durch Messung der Statortemperatur und
Begrenzung der zulässigen Motor-Maximalleistung für die je
weilige Statortemperatur auch die Rotortemperatur zuverlässig
auf einen Maximalwert begrenzt werden kann. Durch die Messung
der Statortemperatur und die dadurch vornehmbaren Rückschlüsse
auf die Rotortemperatur, ist die zulässige Motor-Maximal
leistung an die jeweilige thermische Situation angepasst, und
liegt damit in der Regel oberhalb einer für ungünstigste ther
mische Umstände bestimmten konstanten zulässigen Motor-Maximal
leistung. Die tatsächliche Motorleistung und damit die Aus
gangsleistung der Pumpe kann auf diese Weise unter normalen
Prozessbedingungen deutlich erhöht werden. Gleichzeitig ist der
Pumpenrotor zuverlässiger gegen Überhitzung, d. h. Überschreiten
der maximal zulässigen Rotortemperatur geschützt, da eine in
direkte Überwachung der Rotortemperatur stattfindet.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Maximal
leistungs-Ermittlungsvorrichtung eine Rotortemperatur-Ermitt
lungsvorrichtung auf, die aus der von dem Temperaturgeber ge
messenen Statortemperatur die Rotortemperatur ermittelt. An
schließend bestimmt die Maximalleistungs-Ermittlungsvorrichtung
in Abhängigkeit von der ermittelten Rotortemperatur die zuläs
sige Motor-Maximalleistung.
Die Rotortemperatur-Ermittlungsvorrichtung ermittelt die Motor-
Rotortemperatur aus einer oder aus mehreren verschiedenen
Statortemperaturen, die in ein Polynom eingesetzt werden, des
sen konstante Koeffizienten zuvor experimentell ermittelt wur
den. Auf diese Weise lässt sich schließlich die zulässige
Motor-Maximalleistung schnell und auch mit wenig Speicherplatz
ermitteln. Die Begrenzung der Motor-Maximalleistung kann ggf.
erst bei Erreichen einer Schwellentemperatur des Rotors ein
greifen und die zulässige Motor-Maximalleistung begrenzen, wäh
rend die Motor-Maximalleistung nicht begrenzt ist, solange die
errechnete Rotortemperatur unterhalb der Schwellentemperatur
liegt. Die zulässige Motor-Maximalleistung kann auch direkt
aus einem Polynom ermittelt werden, das nach der zulässigen
Motor-Maximalleistung aufgelöst ist und in dem die Rotor-
Schwellentemperatur und/oder eine Rotor-Maximaltemperatur in
Form von Koeffizienten bereits enthalten ist.
Die anhand der Koeffizienten berechnete Motor-Maximalleistung
kann ggf. noch zusätzlich durch andere Parameter begrenzt wer
den.
Vorzugsweise sind mehrere Temperaturgeber an verschiedenen
Stellen des Stators vorgesehen, wobei die Maximalleistungs-Er
mittlungsvorrichtung die zulässige Motor-Maximalleistung in Ab
hängigkeit von den gemessenen Temperaturen aller Temperatur
geber bestimmt. Die Temperaturgeber können an dem Gehäuse der
Turbomolekularpumpe, an einem Pumpenstatorelement, an einem
statorseitigen Teil des Motors, beispielsweise an dem Motorge
häuse oder an der Motorwicklung, oder in einem Kühlkanal des
Pumpenstators angeordnet sein. Die Temperaturgeber können auch
an anderen statorseitigen Stellen der Turbomolekularpumpe ange
ordnet sein, deren Temperatur und Temperaturverhalten zuverläs
sige Rückschlüsse auf die Temperatur des Rotors zulassen. Auf
diese Weise wird aus einer Vielzahl von gemessenen Temperaturen
ein genauer Rückschluss auf die Rotortemperatur und damit auf
die zulässige Motor-Maximalleistung ermöglicht. Die Begrenzung
der Motorleistung erfolgt daher nah an der objektiv zulässigen
Motor-Maximalleistung. Die Ermittlung der Rotortemperatur und
der zulässigen Motor-Maximalleistung durch mehrere stator
seitige Temperaturgeber ist so zuverlässig und genau, dass nur
geringe Sicherheitsspannen vorgesehen werden müssen, um ein
Überhitzen des Rotors zu vermeiden. Auf diese Weise kann der
Motor mit einem Maximum an thermisch zulässiger Leistung ange
steuert werden, d. h. das Leistungspotential des Motors und der
Pumpe können stets annähernd vollständig ausgeschöpft werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Maximal
leistungs-Ermittlungsvorrichtung einen Kennfeldspeicher auf, in
dem in einem Kennfeld die zulässige Motor-Maximalleistung für
jede Statortemperatur gespeichert ist. In dem Kennfeld lässt
sich auch eine komplexe nicht-lineare Kennlinie speichern, so
dass eine aufwendige Ermittlung der zulässigen Motor-Maximal
leistung durch Rechenoperationen entfallen kann.
Gemäß einem nebengeordneten Verfahren zur Begrenzung der maxi
mal zulässigen Motorleistung eines Motors in einer Turbomole
kularpumpe, der einen in einem Pumpenstator gelagerten Pumpen
rotor antreibt, sind folgende Verfahrensschritte vorgesehen:
Messen der Pumpenstatortemperatur, Ermitteln einer zulässigen
Motor-Maximalleistung aus der gemessenen Pumpenstatortemperatur
und Begrenzung der Motorleistung auf die ermittelte zulässige
Motor-Maximalleistung.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren ein Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Turbomolekularpumpe im Längsschnitt mit mehreren
Temperatugebern,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Regelung der Turbomolekular
pumpe der Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Turbomolekularpumpe 10 dargestellt, die ein
Pumpengehäuse 12 aufweist, dessen einen Längsende die Saugseite
14 bildet und dessen anderes Ende die Druckseite bildet und
einem Gasauslass 16 aufweist. In dem Pumpengehäuse 12 ist ein
Pumpenstator 18 angeordnet, der einen Pumpenrotor 20 umfasst.
Der Pumpenrotor 20 weist eine Rotorwelle 22 auf, die mit zwei
Radialmagnetlagern 24,26 und einem nicht dargestellten
Axiallager drehbar in dem Pumpengehäuse 12 gelagert ist. Die
Rotorwelle 22 und der damit verbundene Pumpenrotor 20 werden
durch einen Elektromotor 28 angetrieben. Der Elektromotor 28
und die beiden Radial-Magnetlager 24,26 sind in einem gemein
samen Lager-Motor-Gehäuse 30 untergebracht. Das Pumpengehäuse
12 wird durch ein Kühlmittel gekühlt, das durch einen Kühlkanal
13 in dem Pumpengehäuse 12 fließt. Die Turbomolekularpumpe 10
dient der Erzeugung eines Hochvakuums und dreht mit Drehzahlen
bis zu 100 000 U/min.
Die Turbomolekularpumpe 10 weist statorseitig, d. h. auf der
Seite der feststehenden Teile, mehrere Temperaturgeber 32-38
auf. Ein erster Temperaturgeber 32 ist im Bereich des Basis
flansches des Pumpengehäuses 12 angeordnet. Ein zweiter Tempe
raturgeber 34 ist an bzw. in dem Pumpenstator 18 angeordnet.
Ein dritter Temperaturgeber 36 ist an dem Motor 28 angeordnet
und misst die im Bereich der Motorspulen bzw. der Motor-Magnet
leitbleche herrschende Temperatur. Ein vierter Temperaturgeber
38 ist an dem Lager-Motorgehäuse 30 angeordnet. Ein weiterer
Temperaturgeber kann im Verlauf des Kühlkanales 13 angeordnet
sein.
Die durch die Gaserwärmung des komprimierten Gases auf den Pum
penrotor 20 übertragene und durch die aktiven Magnetlager 26
und den Elektromotor 28 in dem Pumpenrotor 20 induzierte Wärme
wird im Wesentlichen durch Wärmestrahlung von dem Pumpenrotor
20 auf die statorseitigen Teile abgeführt. Die statorseitigen
Teile, also das Pumpengehäuse 12, der Pumpenstator 18, das
Lager-Motor-Gehäuse 30 sowie die Magnetlager 24, 26 und der
Elektromotor 28 werden also neben ihrer Eigenerwärmung auch
durch die von dem Pumpenrotor 20 auf sie abgestrahlte Wärme er
wärmt. Die Messung der Temperatur und des Temperaturverlaufes
der genannten statorseitigen Teile erlaubt daher Rückschlüsse
auf die Rotortemperatur.
Die Beziehung zwischen der tatsächlichen Temperatur des Pumpen
rotors 20 und den von den Temperaturgebern 32-38 gemessenen
Temperaturen der statorseitigen Teile lässt sich mit einem ein
fachen Versuchsaufbau ermitteln. Hierzu wird saugseitig ein Ro
tor-Temperaturgeber 40 in geeigneter Weise möglichst nah an dem
Pumpenrotor 20 angeordnet. Auf diese Weise kann die Rotortem
peratur im Experiment direkt gemessen werden, so dass der Zu
sammenhang zwischen der Rotortemperatur und den von den stator
seitigen Temperaturgebern 32-38 gemessenen Temperaturen unter
verschiedenen Prozessbedingungen aufgezeichnet werden kann. Aus
den von allen Temperaturgebern 32-40 aufgezeichneten Tempe
raturen und Temperaturverläufen lässt sich ein Polynom für die
Motorleistung P in Abhängigkeit von der Rotortemperatur und den
statorseitigen Temperaturen ermitteln:
P = α0 + α1T1 β 1 + α2T2 β 2 + α3T3 β 3 . . . αnTn β n.
P = α0 + α1T1 β 1 + α2T2 β 2 + α3T3 β 3 . . . αnTn β n.
P ist die momentane Motorleistung, T1 bis Tn sind die jeweils
gemessenen Temperaturen der statorseitigen Temperaturgeber 32-
38 und des Rotortemperaturgebers 40. Die Koeffizienten α0 bis
αn sowie β1 bis βn sind Konstanten, die durch die Auswertung der
experimentell gemessenen Pumpenrotor- und Pumpenstatortempe
raturen ermittelt wurden. Gibt man anstelle der gemessenen
Rotortempeartur die maximal zulässige Rotortemperatur in dieses
Polynom ein, so wird mit diesem Polynom die zulässige Motor-
Maximalleistung Pmax ermittelt.
Damit liegt ein Polynom vor, mit dem für einen Satz gleich
zeitig gemessener Statortemperaturen T1 bis Tn jeweils die zu
lässige Motor-Maximalleistung Pmax errechnet werden kann.
In Fig. 2 ist schematisch die Steuerung des Pumpenrotormotors
28 dargestellt. Eine Steuervorrichtung 42 steuert einen Motor
treiber 44, der wiederum die Spulen des Elektromotors 28 an
steuert. Über ein Stellelement 46 wird ein Motor-Leistungssoll
wert an die Steuervorrichtung 42 ausgegeben. Die Steuervorrich
tung 42 weist eine Maximalleistungs-Ermittlungsvorrichtung 50
und einen Leistungsbegrenzer 52 auf. In der Maximalleistungs-
Ermittlungsvorrichtung 50 wird aus den von den vier Temperatur
gebern 32-38 gelieferten Temperaturwerten nach der o. a. Formel
die zulässige Motor-Maximalleistung Pmax ermittelt. In dem
Leistungsbegrenzer 52 wird der von dem Stellelement 46 ge
lieferte Motorleistungssollwert auf die ermittelte zulässige
Motor-Maximalleistung begrenzt, falls der von dem Stellelement
46 angegebene Leistungswert größer als die ermittelte zulässige
Motor-Maximalleistung ist. Auf diese Weise wird die Rotortem
peratur auf eine Maximaltemperatur begrenzt, so dass der Rotor
vor Zerstörung durch Überhitzung geschützt ist.
Als weitere Parameter für die Ermittlung der zulässigen Motor-
Maximalleistung können neben der Kühlfluidtemperatur auch die
tatsächliche Motorleistung, die Umgebungstemperatur und andere
Messgrößen genutzt werden.
Mit der beschriebenen Vorrichtung lässt sich über mehrere
statorseitige Temperaturgeber auf die vorliegende Rotortem
peratur schließen. Um eine Überhitzung des Pumpenrotors auf
eine Temperatur oberhalb einer maximalen Rotortemperatur zu
vermeiden, wird aus der ermittelten Rotortemperatur eine zuläs
sige Motor-Maximalleistung ermittelt, auf die die Motorleistung
begrenzt ist. Die zulässige Motor-Maximalleistung ist also
variabel, so dass das Leistungsvermögen des Motors und der
Pumpe voll ausgeschöpft werden kann, und nur bei Überhitzungs
gefahr begrenzt wird.
Claims (12)
1. Turbomolekularpumpe mit einem Stator (12, 18), einem Pumpen
rotor (20), einem Motor (28) zum Antrieb des Pumpenrotors
(20) und einer Steuervorrichtung (42) zur Steuerung des
Motors (28),
wobei die Steuervorrichtung (42) die Motorleistung derart regelt, dass die Motorleistung eine zulässige Motor-Maxi malleistung nicht übersteigt,
dadurch gekennzeichnet,
dass statorseitig ein Temperaturgeber (32-38) zur Messung der Statortemperatur angeordnet ist, und
dass die Steuervorrichtung (42) eine Maximalleistungs-Er mittlungsvorrichtung (50) aufweist, die die zulässige Motor-Maximalleistung in Abhängigkeit von der gemessenen Statortemperatur bestimmt.
wobei die Steuervorrichtung (42) die Motorleistung derart regelt, dass die Motorleistung eine zulässige Motor-Maxi malleistung nicht übersteigt,
dadurch gekennzeichnet,
dass statorseitig ein Temperaturgeber (32-38) zur Messung der Statortemperatur angeordnet ist, und
dass die Steuervorrichtung (42) eine Maximalleistungs-Er mittlungsvorrichtung (50) aufweist, die die zulässige Motor-Maximalleistung in Abhängigkeit von der gemessenen Statortemperatur bestimmt.
2. Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass mehrere Temperaturgeber (32-38) an verschiedenen
Stellen des Stators (12, 18) vorgesehen sind und die Maxi
malleistungs-Ermittlungsvorrichtung (50) die zulässige
Motor-Maximalleistung in Abhängigkeit von den gemessenen
Temperaturen aller Temperaturgeber (32-38) bestimmt.
3. Turbomolekularpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Maximalleistungs-Ermittlungsvorrichtung
(50) eine Rotortemperatur-Ermittlungsvorrichtung zugeordnet
ist, die aus der von dem Temperaturgeber (32-38) gemessenen
Statortemperatur die Rotortemperatur ermittelt und dass die
Maximalleistungs-Ermittlungsvorrichtung (50) die zulässige
Motor-Maximalleistung in Abhängigkeit von der ermittelten
Rotortemperatur bestimmt.
4. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Maximalleistungs-Ermittlungsvor
richtung (50) die zulässige Motor-Maximalleistung mit Hilfe
eines Polynom ermittelt.
5. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Maximalleistungs-Ermittlungsvor
richtung (50) einen Kennfeldspeicher aufweist, in dem in
einem Kennfeld die zulässige Motor-Maximalleistung für jede
Statortemperatur gespeichert ist.
6. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Temperaturgeber (32) an einem Pum
pengehäuse (12) vorgesehen ist.
7. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Temperaturgeber (34) an einem Pum
penstator (18) vorgesehen ist.
8. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Temperaturgeber (36) an einem
statorseitigen Teil des Motors (28) vorgesehen ist.
9. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Motor (28) ein Gehäuse (30) auf
weist und der Temperaturgeber (38) an dem Motorgehäuse vor
gesehen ist.
10. Turbomolekularpumpe nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch
gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (12) oder das Pum
penstatorelement (18) einen Kühlkanal (13) aufweist und
dass der Temperaturgeber im Verlauf des Kühlkanales (13)
angeordnet ist.
11. Verfahren zur Begrenzung der Motorleistung eines Motors
(28) in einer Turbomolekularpumpe (10), der einen in einem
Stator (12, 18) gelagerten Pumpenrotor (20) antreibt, mit
den Verfahrensschritten
Messen der Pumpenstatortemperatur,
Ermitteln einer zulässigen Motor-Maximalleistung in Abhän gigkeit von der gemessenen Pumpenstatortemperatur,
Begrenzung der Motorleistung auf die ermittelte zulässige Motor-Maximalleistung.
Messen der Pumpenstatortemperatur,
Ermitteln einer zulässigen Motor-Maximalleistung in Abhän gigkeit von der gemessenen Pumpenstatortemperatur,
Begrenzung der Motorleistung auf die ermittelte zulässige Motor-Maximalleistung.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
das Ermitteln der zulässigen Motor-Maximalleistung aus den
Schritten
Errechnen der Pumpenrotortemperatur aus der gemessenen Pum penstatortemperatur,
Ermitteln der zulässigen Motor-Maximalleistung aus der er rechneten Pumpenrotortemperatur
besteht.
Errechnen der Pumpenrotortemperatur aus der gemessenen Pum penstatortemperatur,
Ermitteln der zulässigen Motor-Maximalleistung aus der er rechneten Pumpenrotortemperatur
besteht.
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
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