DE1011491B - Verfahren zum Zusammenbau von Akkumulatoren - Google Patents
Verfahren zum Zusammenbau von AkkumulatorenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenbau
vom Akkumulatoren, bei denen zwischen und um die Platten Glaswolle gebracht wird.
Wesentlich beim Zusammenbau der Akkumulatoren ist es, daß möglichst viel Glaswolle zwischen und um
die Platten gebracht wird und daß dieser außerhalb des Akkumulatorengefäßes mit Glaswolle beschickte
Plattensatz ohne Schwierigkeiten in das Akkugefäß eingeführt werden kann.
Erfindungsgemäß wird nun in der Weise verfahren,
daß eine so große Menge Glaswolle zwischen die einzelnen Platten der zum Block vereinigten
Plattensätze gebracht wird, daß sie an ihren unteren Enden auseinanderspreizen, worauf unter Druck
diese Spreizung beseitigt wird und die Platten in parallele Lage zu einander gebracht werden und wenn
dieser Zustand erreicht ist, an den Stirnseiten der Platten Abdeckkappen aus isolierendem Kunststoff
aufgesetzt werden, welche die beiden äußeren Platten seitlich umgreifen und so kräftig gehalten sind, daß
sie den Spreizdruck der eingelegten Glaswolle aushalten, so daß nunmehr die Einführung des mit Glaswolle
ausgerüstetem Plattenblockes in das Akkumulatorengefäß erfolgen kann.
Die in das Akkumulatorengefäß eingesetzten Plattensätze
sind daher allseitig von der isolierenden, säurehaltigen Glaswollpackung dicht umschlossen, und es
wird daher dieSäureüber denganzenBereich der Platten
an diese herangebracht, so daß die völlige Ausnutzung der Kapazität der Plattensätze gegeben ist.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung kann man dabei so verfahren, daß zunächst der gesamte
Plattenblock an seinen oberen und unteren Längsseiten und den Breitseiten mit einem perforierten Abdeckstück
unter Zusammenpressen der zwischen und um die Platten gelegten Glaswolle versehen wird und
hierauf auf die Stirnseiten dieses Blockes die Abdeckkappen aufgesetzt werden und sodann der Plattenblock
in das Innere des Akkumulatorengefäßes eingesetzt wird.
Auf diese Weise erreicht man nach dem Aufsetzen der Abdeckplatten auf die Stirnseiten der Blöcke ein
gesichertes Zusammenhalten der reichlich mit Glaswolle beschickten Plattensätze. Sie sind dabei so weit
zusammengepreßt, daß sie sich leicht in das Akkumulatorengefäß
einbringen· lassen.
Man kann auch ein entsprechend zugeschnittenes Abdeckstück über die beiden Breitseiten und die obere
Längsseite des Plattensatzes legen und ein weiteres Abdeckstück über die untere Längsseite und die
beiden Stirnseiten des Plattenblockes. Hierauf werden beide Stücke mit den an ihnen vorgesehenen übergreifenden
Lappen an den benachbarten Abdeckflächen durch Verleimen od. dgl. befestigt.
Verfahren zum Zusammenbau
von Akkumulatoren
von Akkumulatoren
Anmelder:
Eduard Roland, Dresden N 55,
Pillnitzer Landstr. 147
Pillnitzer Landstr. 147
Eduard Roland, Dresden,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Auf diese Weise ist der gesamte Plattensatz allseitig von außen und auch innen zwischen den einzelnen
Platten reichlich mit Glaswolle beschickt, die jedoch außen durch die Abdeckstücke zusammengepreßt
und abgedeckt wird, so daß sich der Plattensatz mühelos in das Akkumulatorengefäß einführen
läßt.
An Hand der Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise beschrieben und dargestellt.
Abb. 1 zeigt in der Seitenansicht die bei der bisherigen Arbeitsweise auftretenden Verhältnisse;
Abb. 2 veranschaulicht schematisch im Sc'haubild die Arbeitsweise beim Einsetzen des Plattenblockes
gemäß der Erfindung;
Abb. 3 ist eine Draufsicht auf einen Plattenblock mit zwei sich stirnseitig gegenüberliegenden Abdeckkappen;
Abb. 4 ist ein entsprechendes Schaubild;
Abb. 5 bis 7 geben Schaubilder verschiedener Ausführungsformen der Abdeckung des Plattenblockes
wieder;
Abb. 8 zeigt in der Ansicht die ausgebreitete Abwicklung einer weiteren Ausführungsform der Abdeckung;
Abb. 9 und 10 sind schematische Draufsichten mit teilweisem Schnitt zweier anderer Ausführungsbeispiele;
Abb. 11 ist ein senkrechter Schnitt durch den fertigmontierten Akkumulator.
Der Plattenblock des Akkumulators besteht in der üblichen Weise aus mehreren Bleiplatten 1 und säurehaltenden
Glaswolleschichten 2. Die lockere Glaswollepackung 2 muß so stark sein, daß der Plattenstapel
zunächst dicker ist als der lichte Querschnitt des Zellengefäßes 3 (Abb. 1). Infolgedessen muß bei
der Montage der Stapel so weit zusammengedrückt werden, daß er in das Gefäß 3 eingeschoben werden
kann. Dieses Zusammenpressen des Plattenstapels ge-
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1 Oil
schient bisher mühevoll mit der freien Hand, womit die oben geschilderten Nachteile verbunden sind.
Gemäß der Erfindung wird der fertig vorbereitete Plattenblock 4 (Abb. 2) auf mindestens zwei gegenüberliegenden
Seiten mit Abdeckkappen 5., 6 versehen. Die Abdeckkappen 5, 6 besitzen vorstehende Ränder
7j mit denen sie die Flanken des Plattenblockes 4
übergreifen und letzteren zu einer kompakten Einheit zusammengepreßt halten. Die Breite der Abdeckkappen
5, 6 ist der lichten Breite des Gefäßes 3 angepaßt, so daß das Einschieben des Plattenblockes
nun keine Schwierigkeiten mehr bereitet.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 sind die beiden Abdeckkappen 5, 6 auf den Breitseiten des
Plattenblockes 4 vorgesehen. Sie sind dabei durch *5
ein den Stapel 4 oben abdeckendes Zwischenstück 8 miteinander verbunden, während ihre unteren Ränder
9,10 um den Boden des Plattenstapels 4 herumgebogen sind. Im Deckenstück 8 sind zwei Löcher
zum Durchtritt der Elektroden 11 vorgesehen.
Bei den Ausführungsformen nach Abb. 6 und 7 ist der Plattenblock allseitig abgedeckt. Dies geschieht
durch zwei Abdeckstreifen 12 und 13, die derart rechtwinklig gegeneinander versetzt um den Plattenstapel
gelegt sind, daß der Streifen 12 die Schmal-Seiten des Blockes, der Streifen 13 die Breitseiten
umhüllt. Der Abdeckstreifen 12 übergreift di,e Decke des Plattenblockes mit zwei umgebogenen, gegebenenfalls
verklebten Randlappen 14. Zur Sicherung kann von oben her noch ein nicht gezeichneter kappenartiger
Körper mit auf allen vier Seiten angebrachten Randvorsprüngen aufgesetzt werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 besteht die Abdeckung aus einem Mittelstück, auf welches die
Bodenfläche des Plattenblockes zu stehen kommt. Am Mittelstück 16 sind vier Lappen 17, 17' und 18, 18'
angeordnet, welche nach oben umgeklappt werden können und den Plattenblock 4 an den vier Flanken
abdecken. Die Breite der Streifen 17,17' entspricht den Breitseiten des Plattenblockes, während die
Breite der Streifen 18, 18' dem Schmalseiten des Blockes angepaßt ist. Die Streifen 18,18' sind mit
vorspringenden Rändern 19 versehen, die die Wandstreifen 17,17' seitlich übergreifen und durch Verklebung
oder anderweitig gesichert werden können'.
Abb. 9 zeigt eine Abdeckhülle, welche aus einem einzigen Streifen 20 besteht, dessen Enden 21, 21'
sich überlappend übergreifen. Gemäß Abb. 10 besteht der die Flanken des Plattenblockes wie in Abb. 9 umhüllende
Abdeckstreifen aus zwei Teilen 23, 24., deren innere Ränder sich überdecken. Die Sicherung dieses
den Plattenblock auf den Breit- und Stirnseiten einhüllenden Streifens 20 kann durch am Boden und an
der Decke aufgesetzte strichpunktiert angedeutete Abdeckkappen 22 erfolgen.
Die aus verhältnismäßig steifem säurebeständigem Kunststoff bestehende Abdeckfolie ist in allen Fällen
zur Ermöglichung der Gasabfuhr aus dem Plattenblock heraus mit zahlreichen Öffnungen 25 versehen.
Es werden vorteilhaft noch Rippen od. dgl. Erhöhungen angebracht, die diese Wandungen von
denen der Gefäße in ausreichendem Abstande halten. Zum gleichen Zweck ruht der Plattenstapel auf den
mit Einschnitten versehenen, also kammartigen Fußleisten 26 (Abb. 11), die an die Bodenabdeckung angeklebt
sind.
Claims (6)
1. Verfahren zum Zusammenbauen von Akkumulatoren:, bei denen zwischen und um die Platten
Glaswolle gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine so große Menge Glaswolle (2)
zwischen die einzelnen Platten (1) der zum Blotk
(4) vereinigten Plattensätze gebracht wird, daß
sie an- ihren unteren Enden auseinanderspreizen!, worauf unter Druck diese Spreizung beseitigt
wird und die Platten (1) in parallele Lage zueinander gebracht werden und wenn dieser Zustand
erreicht ist, an den Stirnseiten der Platten Abdeckkappen
(5, 6) aus isolierendem Kunststoff aufgesetzt werden, welche die beiden äußeren
Platten seitlich umgreifen und so kräftig gehalten sind, daß sie den Spreizdruck der eingelegten
Glaswolle aushalten, so daß nunmehr die Einführung des mit Glaswolle ausgerüsteten Platten?
blockes (4) in das Akkumulatorengefäß (3) erfolgen kann. . -<«
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gek^tezeichnet,
daß zunächst der gesamte Plattenblock (4) an seinen oberen und unteren Längsseiten''
und den Breitseiten mit einem perforierten Ab deckstück (8) unter Zusammenpressen der zwischen
und um die Platten (1) gelegten· Glaswolle
versehen wird und hierauf auf die Stirnseffen
dieses Blockes (4) die Abdeckplatten (5) aufgesetzt werden und sodann der PlattenbloCl: f4)
in das Innere des Akkumulatorengefäßes (3) eingesetzt wird. '
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein entsprechend zugeschnitteiafes
Abdeckstück (13) über die beiden Breitseiten ttai
die obere Längsseite des Plattensatzes gelegt wird und ein weiteres Abdeckstück (12) über die
untere Längsseite und die beiden Stirnseiten, #es Plattenblockes (4), worauf die beiden StückSMnjiit
den an ihnen vorgesehenen übergreifenden LapjSen
an den benachbarten Abdecknächen durch VSt?^
leimen od. dgl. befestigt werden. ":
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckstück so zugeschnitten
wird, daß es sämtliche sechs Seiten des Plattenblockes (4) abdeckt und die Teile desselben, die
auf die Stirnseiten des Plattensatzes zu liegen kommen, kappenartig ausgebildet sind. ! ■'■
5. Verfahren nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckstücke mit die
Gasabführung gestattenden Löchern oder mil Rillen, Rippen od. dgl. versehen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 2 bis 5, dadurch" gekennzeichnet, daß an den- Bodenflächen der Abdeckstücke
Querstege (26) als Stützen befestigt werden, die kammartig ausgebildet sind. ! "v
In Betracht gezogene Druckschriften: '
Deutsche Patentschriften Nr. 104172, 867 879; i:;
418; "■': '"V];
schweizerische Patentschrift Nr. 227 241; ' '■■'■ j
französische Patentschrift Nr. 684 949; :i ! ii
USA.-Patentschrift Nr. 2193 781; ■/, i;
britische Patentschrift Nr. 344184; r,';f
Centralblatt für Accumulatoren- und Elementen- ;j
künde, 1900, S. 67 bis 70. '"'^
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 5&S/138 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER12033A DE1011491B (de) | 1953-07-02 | 1953-07-02 | Verfahren zum Zusammenbau von Akkumulatoren |
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|---|---|---|---|
| DER12033A DE1011491B (de) | 1953-07-02 | 1953-07-02 | Verfahren zum Zusammenbau von Akkumulatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011491B true DE1011491B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=7398705
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|---|---|---|---|
| DER12033A Pending DE1011491B (de) | 1953-07-02 | 1953-07-02 | Verfahren zum Zusammenbau von Akkumulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011491B (de) |
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