DE10113916C2 - Trainingsgerät - Google Patents
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- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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Description
Die Erfindung betrifft ein Trainingsgerät zur Verminderung von Thrombosen in Beinen.
Trainingsgeräte obiger Art sind seit langem bekannt. Beispielsweise ist in DE 297 18 436 U1
eine Fußstütze mit Wippfunktion offenbart, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zwei hälftige
Fußplatten nebeneinander und voneinander unabhängig geführt werden.
DE 27 44 996 A1 offenbart ein Gerät für Körperübungen mit wenigstens einer um eine Achse
schwenkbaren Auflage für einen Fuß, wobei die Auflage eine der Länge eines Fußes
entsprechende Länge hat, die Auflage einen Ansatz als Widerlager für die Ferse des Fußes
aufweist, und der Abstand des Ansatzes von der Achse ¼ bis ½ der Länge der Auflage
beträgt.
In WO 00/33918 A1 wird eine Vorrichtung zur Venenstimulierung gezeigt, die einen Rahmen als
Fuß und eine daran angelenkte Fußauflage aufweist.
US 5,851,166 A offenbart eine Fußtrainingsvorrichtung, bei der zwei Platten über eine
pfannengelenkähnliche Einheit gegeneinander drehend verschwenkbar angeordnet sind.
US 5,048,823 beschreibt ein Balancebrett, das im wesentlichen ein wannenähnliches Unterteil
und ein plattenförmiges Oberteil aufweist.
In DE 297 13 452 U1 ist ein Balance- und Wippsystem mit je einem Brett zum Wippen oder
Balancieren beschrieben, wobei die Wippe aus einem Balancebrett besteht, an dessen
Unterseite ein Zylindersegment abnehmbar angebracht ist, wobei die Anbringung des
Zylindersegmentes über zwei mittig angebrachten Keilen realisiert ist und zudem zwei äußere
Keile zum Einhängen in insbesondere Leitern dienen.
DE 93 18 094 U1 beschreibt ein Trainingsgerät mit einer oberen tellerartigen Platte und einer im
Abstand darunter angeordneten Halteeinrichtung für die Platte, wobei Platte und
Halteeinrichtung über ein Dreh- und Kippgelenk miteinander verbunden sind.
DE 26 31 477 A1 zeigt ein Sport- und Spielgerät mit Mehrzweckanwendung auf, mit einem
kalottenförmigen Unterteil und einem die Kalotte oben abschließenden Deckel und einem am
Unterteil ansetzenden, den Deckel annähernd senkrecht durchgreifenden Haltestab, wobei das
Unterteil eine zentrale Bohrung aufweist, in der der Haltestab drehbar gelagert ist und mit
dem Haltestab eine Drehplatte verbunden ist, die als Standfläche für den Benutzer dient.
Schließlich wird in DE 197 21 224 A1 ein Übungsgerät zur Stärkung der Fuß- und
Wadenmuskulatur offenbart, bestehend aus einer Plattform, die über einer Grundplatte
beweglich angeordnet ist, wobei die Verbindung zwischen der Plattform und der Grundplatte
durch mindestens einen elastischen Körper erfolgt, der mit der Plattform und der Grundplatte
jeweils fest verbunden ist.
Die oben aufgeführten Trainingsgeräte weisen den Nachteil auf, daß sie relativ sperrig,
unhandlich und in der Regel auch schwer sind, so daß diese Geräte nicht mobil eingesetzt
werden können.
Aus dem oben genannten ergibt sich das Problem, zumindest einen Teil der aufgezeigten
Probleme zu lösen. Das der Erfindung zugrunde liegende Problem besteht insbesondere darin,
ein Trainingsgerät zur Verminderung von Thrombosen in Beinen bereitzustellen, das mobil
eingesetzt werden kann, das handlich ist und in der Regel von Reisenden, insbesondere in
Flugzeugen, ohne größere Probleme verwendbar ist.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Trainingsgerät nach Anspruch 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße, insbesondere keilförmige, Trainingsgerät weist mindestens eine
Fußauflage und mindestens ein direkt am Boden aufliegbares und bei Einsatz des
Trainingsgerätes von der Fußauflage beabstandetes Kippelement auf, welches eine
Kippbewegung des Gerätes am Fußboden um das Kippelement herum ermöglicht.
Erfindungswesentlich ist die Tatsache, daß das Kippelement in steg- oder rohrförmiger
Ausgestaltung zumindest in eine Position nahezu an der Fußauflage anliegend bringbar ist.
Dies kann insbesondere dadurch realisiert werden, daß gemäß einer ersten Ausgestaltung das
Trainingsgerät aufblasbar ausgestaltet ist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn das Trainingsgerät eine zumindest nahezu luft- und/oder
wasserundurchlässige, faltbare Außenhülle aufweist, da auf diese Weise eine
gewichtssparende Ausgestaltung realisierbar ist. Besonders bewährt hat es sich, wenn die
Außenhülle aus einem Polyester-Gewebe besteht. Dies gilt auch dahingehend, daß an der
Außenhülle ein Ventil angebracht ist, welches es ermöglicht, kontrolliert insbesondere Luft in
das Trainingsgerät ein- oder auszublasen.
Um eine gewisse innere Stabilität zu erreichen, ist es von Vorteil, daß das Trainingsgerät
einen inneren komprimierbaren Kern, insbesondere aus einem Schaumstoff, aufweist. Dabei
ist es besonders von Vorteil, wenn der Schaumstoff offenporig ist, da somit ein
Selbstaufblasen ermöglicht wird. Ein mit einem solchen Schaumstoff ausgestattetes,
zusammengedrücktes Trainingsgerät richtet sich nach Öffnen eines Ventils durch die
einströmende Luft mit Hilfe des offenporigen Schaumstoffs von selbst auf, wird quasi
automatisch selbst aufgeblasen. Nach Gebrauch wird das Ventil nach entsprechender
Umstellung oder ein zweites Ventil geöffnet und anschließend das insbesondere keilförmige
Trainingsgerät zusammengedrückt, so daß das Kippelement zumindest in eine Position
nahezu an der Fußauflage anliegend bringbar ist. Anschließend wird das Ventil gesperrt und
das Trainingsgerät vorteilhafterweise in eine Schutzhülle gelegt.
Insbesondere die letzte Ausgestaltung ist für Reisende, insbesondere Flugreisende, von
ausgesprochen hohem praktischen Nutzen, da dieses Trainingsgerät bei ausgesprochen
kompakten Abmessungen von jeweils wenigen Zentimetern (in jeder Dimension) lediglich ein
Gewicht beispielsweise von ca. 200 g aufweisen kann.
Fußauflage und Kippelement, insbesondere als stegförmige Naht, können aus dem Material
der Außenhülle, insbesondere aus einem Polyester-Gewebe, bestehen. Dieses Material ist
wasser- und bei entsprechender Imprägnierung auch schmutzabweisend, was den praktischen
und ästhetischen Nutzen nochmals erhöht.
Erfindungswesentlich ist die Tatsache, daß das Kippelement, insbesondere in steg- oder
rohrförmiger Ausgestaltung, zumindest in eine Position nahezu an der Fußauflage anliegend
bringbar ist.
Bei der zweiten Ausgestaltung ist es möglich, das Kippelement, insbesondere in steg- oder
rohrförmiger Ausgestaltung, zumindest in eine Position nahezu an der Fußauflage anliegend
zu bringen, da das Kippelement über mindestens zwei Verbindungselemente an der
Fußauflage entsprechend befestigbar ist.
In der Praxis hat es sich besonders bewährt, daß zumindest ein Verbindungselement (3) von
der Fußauflage (1) und/oder vom Kippelement (2) lösbar ist.
Dies gilt auch dahingehend, daß zumindest ein Verbindungselement (3) an der Fußauflage (1)
und/oder am Kippelement (2) angelenkt ist.
Mit diesen beiden vorteilhaften Ausgestaltungen sind viele Varianten aus angelenkten und
lösbaren Verbindungen denkbar, die dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßt verwendet
werden können.
Handelt es sich bei dem Verbindungselement um einen rohrförmigen Stab, so kann auf diese
Weise eine stabile und leichte Fixierung des vorzugsweise rohrförmigen Kippelementes mit
der Fußauflage realisiert werden.
Fußauflage, Kippelement und Verbindungselement können metallischer Natur (beispielsweise
Aluminium) sein und mit einem rutschvermindernden Gummi- oder Kunstlederüberzug
versehen sein.
Eine weitere wichtige Variante der beiden Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Trainingsgerätes weist zwei um eine gemeinsame Achse unabhängig voneinander kippbare
Fußauflagen auf, wobei vorteilhafterweise - da in der Praxis bewährt - die zwei Fußauflagen
(1) über ein Rohr am Kippelement (2) oder an der Fußauflage (1) miteinander verbunden
sind. Auf diese Weise ist ein simultanes Training von zwei Füßen und Beinen möglich.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 - eine skizzenhafte dreidimensionale Darstellung der ersten Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Trainingsgerätes,
Fig. 2 - eine skizzenhafte untere Aufsicht und eine dreidimensionale Darstellung der
zweiten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Trainingsgerätes.
In Fig. 1 ist eine skizzenhafte dreidimensionale Darstellung der ersten Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Trainingsgerätes zu erkennen.
Das keilförmige Trainingsgerät weist eine als schiefe Ebene ausgestaltete rechteckförmige
Fußauflage (1) und eine als Kippelement (2) fungierende stegförmige Naht auf.
In Fig. 2 ist eine skizzenhafte untere Aufsicht dreidimensionale Darstellung der zweiten
Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Trainingsgerätes zu erkennen.
Das bügelbrettähnliche Trainingsgerät weist eine brettförmige Fußauflage (1) und ein
rohrförmiges, über zwei einzelne als Doppelstäbe ausgebildete Verbindungselemente (3) mit
der Fußauflage (1) verbundenes Kippelement (2) auf.
Das Kippelement (2) ist mit den zwei Verbindungselementen (3) lös- und zumindest leicht
drehbar über rückgreifende Ausnehmungen (4) verbunden.
Die beiden Verbindungselemente (3) sind über ihre Stege (5) lös- und drehbar über
entsprechende hintergreifende Einrichtungen (6) mit der Unterseite der Fußauflage (1)
verbunden.
In der Fußauflage (1) ist eine Bohrung (7) zur Aufnahme eines Verbindungsrohres zur
drehbaren Verbindung von zwei Fußauflagen (1) mit deren entsprechenden Kippelementen
(2) und Verbindungselementen (3) angebracht.
Claims (14)
1. Trainingsgerät zur Verminderung von Thrombosen in Beinen, mit mindestens einer
Fußauflage (1) und mindestens einem bei Einsatz des Trainingsgerätes von der
Fußauflage (1) beabstandeten Kippelement (2) zum Kippen der Fußauflage (1), dadurch
gekennzeichnet, daß das Kippelement (2) derart ausgestaltet ist, daß dieses direkt am
Boden zum Kippen des Trainingsgerätes am Boden um das Kippelement (2) herum
aufliegbar ist, wobei das Kippelement (2) nach einem Einsatz zumindest in eine Position
nahezu an der Fußauflage (1) anliegend bringbar ist, wobei das Kippelement (2) steg- oder
rohrförmig ausgebildet ist.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aufblasbar
ausgestaltet ist.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieses
eine zumindest nahezu luft- und/oder wasserundurchlässige, faltbare Außenhülle aufweist.
4. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses
einen inneren komprimierbaren Kern aufweist.
5. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenhülle aus einem Polyester-Gewebe besteht.
6. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Außenhülle ein Ventil angebracht ist.
7. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern
aus einem Schaumstoff besteht.
8. Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoff
offenporig ist.
9. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippelement (2) über
mindestens zwei Verbindungselemente (3) an der Fußauflage (1) befestigbar ist.
10. Trainingsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein Verbindungselement (3) von der Fußauflage (1) und/oder vom Kippelement
(2) lösbar ist.
11. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Verbindungselement (3) an der Fußauflage (1) und/oder am
Kippelement (2) angelenkt ist.
12. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei den Verbindungselementen (3) um rohrförmige Stäbe handelt.
13. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
dieses zwei um eine gemeinsame Achse unabhängig voneinander kippbare Fußauflagen
(1) aufweist.
14. Trainingsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Fußauflagen
(1) über ein Rohr am Kippelement (2) oder an der Fußauflage (1) miteinander verbunden
sind.
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- 2001-03-21 DE DE2001113916 patent/DE10113916C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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