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DE1011382B - Hopfendarre mit einer Horde, Saugluefter und bewegte Duesen tragendem Rahmen als Luftverteilungsvorrichtung - Google Patents

Hopfendarre mit einer Horde, Saugluefter und bewegte Duesen tragendem Rahmen als Luftverteilungsvorrichtung

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Publication number
DE1011382B
DE1011382B DEP10986A DEP0010986A DE1011382B DE 1011382 B DE1011382 B DE 1011382B DE P10986 A DEP10986 A DE P10986A DE P0010986 A DEP0010986 A DE P0010986A DE 1011382 B DE1011382 B DE 1011382B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
speed
pockets
cam
kiln
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP10986A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Adolf Pokorny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF POKORNY DR ING
Original Assignee
ADOLF POKORNY DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLF POKORNY DR ING filed Critical ADOLF POKORNY DR ING
Priority to DEP10986A priority Critical patent/DE1011382B/de
Publication of DE1011382B publication Critical patent/DE1011382B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C3/00Treatment of hops
    • C12C3/02Drying

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Hopfendarre mit einer Horde, Sauglüfter und bewegte Düsen tragendem Rahmen als Luftverteilungsvorrichtung Der gegenwärtige Stand der Trocknungstechnik ist aus den deutschen Patentschriften 589 439 und 601007 und der USA.-Patentschrift 2 413 937 ersichtlich. Die in den angeführten deutschen Patentschriften angegebenen Verfahren und Vorrichtungen beruhen auf Diffusionswirkungen. Der Luftinhalt des Trockenraumes wird- durch einen oder zwei Lüfter mit in den Luftstrom eingeschalteten mechanisch bewegten Klappen rhythmischen Druckschwankungen ausgesetzt und hierdurch die Diffusion der in dem Trockengut enthaltenen Feuchtigkeit unterstützt. Bei der in der USA.-Patentschrift angegebenen Vorrichtung wird die Luft zu dem auf einem endlosen, luftdurchlässigen Band liegenden Trockengut durch Düsen zugeführt, die in größerer Zahl im Trockner angeordnet sind, wobei immer zwei Düsen, die eine oberhalb, die andere unterhalb des Bandes angeordnet, zusammenarbeiten. Die aus einem Düsenpaar austretenden Luftstrahlen treffen das. Trockengut auf derselben Stelle in schräger Richtung zur Bewegungsrichtung des Bandes. Die Luft wird durch Rohre an den Seiten des Trockners den Düsen zugeführt. Die unteren Düsen haben eine feste Lage, die oberen Düsen sind um die Lufteinführungsrohre schwenkbar, durch eine Einstellungsvorrichtung kann die Richtung der Luftstrahlen verändert und die Treffstelle der beiden Luftstrahlen im Trockengut höher oder tiefer verlegt werden. An jenem Ende des Trockners, an dem das Trockengut 'herauskommt, ist je eine Düse oberhalb und unterhalb des Bandes angebracht, deren Luftstrahlen das Band senkrecht durchdringen und auf diese Weise einen Luftvorhang bilden, durch welchen das Eindringen der Außenluft in den Trockner und das Heraustreten der Luft aus dem Trockner verhindert ist.
  • Gegenstand des Hauptpatentes 868885 ist eine Luftverteilungsvorrichtung, mit der die Trockenluft dem auf einer Horde liegenden Hopfen durch schwingend bewegte Düsen mit großer Strömungsgeschwindigkeit zugeleitet wird und die Dolden der Wirkung eines wirbeligen (turbulenten) Luftstromes unterworfen werden. Auf diese Weise werden große Wärmemengen durch Konvektion an die Dolden herangeführt und vermöge der turbulenten Luftströmung an die Dolden übertragen, die Trocknungszeit verkürzt und die Wärmeausnützung verbessert. Die aus den Düsen austretenden Luftstrahlen treffen nur die über der Düsenöffnung auf der Horde liegenden Dolden, durch die übrigen Stellen der Horde strömt zu dieser Zeit keine Luft. Durch die Bewegung der Düsen werden die Luftstrahlen parallel verschoben, dabei werden einzelne Dolden der Einwirkung des Luftstrahles entzogen, andere bisher nicht getroffene, von der Luftströmung erfaßt. Die Luftströmung durch den Hopfen erfolgt aussetzend (intermittierend). Jede Stelle der Horde wird im Verlaufe einer Umdrehung des Schwingungserregers von zwei Luftstößen (Impulsen) von sehr kurzer Zeitdauer getroffen. Während der Zeit, die zwischen den Luftstößen verstreicht, strömt an diesen Stellen keine Luft durch den Hopfen. Die Größe der anwendbaren Strömungsgeschwindigkeit ist jedoch begrenzt, sie darf die Schwebegeschwindigkeit des Hopfens nicht überschreiten, weil wegen der Gewichtsabnahme der Dolden im Verlauf der Trocknung, die Dolden durch die Luftstöße in den Sauglüfter mitgerissen würden. Wählt man die Strömungsgeschwindigkeit über der Schwebegeschwindigkeit, so -,verden die im Luftstrahl liegenden Dolden von der Horde abgehoben. Wird die Zeitdauer des Luftstoßes so bemessen, daß die Dolde nur so hoch steigt, daß sie während der Zeit bis zum nächsten Impuls auf die Horde zurückfällt, so ist die Trocknung mit überschwebegeschwindigkeit durchführbar, wenn die Zeitdauer der Luftstöße ständig verkürzt wird, was durch eine stetige Erhöhung der Dre'hza'hl des Schwingungserregers erreichbar ist. Erfolgen die Luftstöße mit überschwebegeschwindigkeit, so werden die unteren leichteren Dolden höher gehoben als die schwereren obenliegenden und beim Herabfallen kommen die feuchten Dolden nach unten, die trockenen nach oben zu liegen, die Gleichmäßigkeit der Trocknung ist hergestellt. Der Hopfen wird auf einer Horde gleichmäßig getrocknet (Einhordendarre). Von dem in der Heizkammer aufgestellten Ofen gehen die Heizgase in.-den Sammelkasten 8 (Abb. 1 und 2), durchströmen mit großer Geschwindigkeit die Taschen 11, treten in den Sammelkasten 9 ein, strömen mit großer Geschwindigkeit durch die Taschen 12, kommen dann in den Sammelkasten 10, ziehen durch das Rohr 17 in das Saugrohr des Sauglüfters und gehen- mit der Feuchtluft über den Sauglüfter ins Freie. Die -Luft tritt durch die Öffnungen 7 in die Trockenkammer ein, strömt mit großer Geschwindigkeit senkrecht von oben nach unten durch die zwischen den einzelnen Taschen frei gelassenen Räume, bespült die Außenwände der Taschen. Nach Verlassen des Lufterhitzers wird die Geschwindigkeit der erwärmten Luft in den. Leitvorrichtungen 13, 15 (Diffusor) in Druck umgesetzt, strömt dann mit mäßiger Geschwindigkeit durch die Kanäle zwischen den Leitblechen 14, 16, wobei sie umgeschichtet und gleichmäßig temperiert in waagerechter Richtung in die Trockenkammer geleitet wird, steigt dann senkrecht aufwärts zur Luftverteilungsvorrichtung nach Patent 868885, durch den ruhenden Rahmen n, den bewegten Rahmen k und strömt aus den Düsen s mit einer Geschwindigkeit, die größer als die Schwebegeschwindigkeit des Hopfens ist, senkrecht durch die Horde b. Die Horde ist auf Schienen 40 fahrbar. An den Seiten der Trockenkammer sind durch Türen verschließbare Öffnungen vorgesehen, durch welche einerseits die Horde mit Feuchthopfen eingeschoben und gleichzeitig die Horde mit dem getrockneten Hopfen auf der gegenüberliegenden Seite aus der Darre herausgedrückt wird. Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich vom Gegenstand des Hauptpatentes durch den festen Einsbau der Luftve:rteilungsvorrichtung in der Trockenkammer im Gegensatz zur fahrbaren Ausgestaltung nach dem Hauptpatent, weiters durch eine selbsttätige Vorrichtung für die stetige Erhöhung der Drehzahl des Schwingungserregers für die bewegten Düsen, und einen besonders ausgestalteten Lufterhitzer für große Strömungsgeschwindigkeit der Heizgase und Luft. Der Einbau der Vorrichtung für die stetige Erhöhung der Drehzahl des Schwingungserregers ist insofern eine Verbesserung und Ausgestaltung des Hauptpatents, als `hierdurch eine weitgehende Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit der Luft in den Düsen ermöglicht ist. Hierdurch wird der Wärmeübergang von der Trockenluft auf den Hopfen erhöht, die Feuchtluft wird hoch gesättigt, demnach bessere Wärmeausnützung, geringerer Brennstoffverbrauch, die benötigte Luftmenge des Ventilators herabgesetzt und ein kleinerer Ventilator verwendet: Durch die periodischen Auf- und Abwärtsbewegungen der Dolden findet eine ständige Umschichtung - statt, bei welcher die feuchten Dolden nach unten, die trockenen nach oben kommen und der Hopfen auf nur einer Horde gleichmäßig getrocknet wird, gegenüber drei Horden beim Hauptpatent. Durch den festen Einbau der Luftverteilungsvorrichtung entfällt die Fahrv orrichtung, die Bedienung der Darre wird vereinfacht. Der Lufterhitzer liefert, bei kleinen Heizflächen, die bei der hohen Stundenleistung der Darre benötigten großen Wärmemengen und ist eine Ausgestaltung des Hauptpatents.
  • Die Wirkungsweise der Darre ist, bis auf die beim Hordenwechsel durchzuführenden Arbeiten selbsttätig. Die Inbetriebsetzung geschieht in folgender Reihenfolge: Einschalten des Sauglüfters und des Elektromotors in der Trockenkammer; Anzünden des Brennmaterials. Durch den mit voller Stärke einsetzenden künstlichen Saugzug ist die Darre nach kurzer Zeit betriebsbereit.
  • Einschalten der Kupplung 67 von Hand aus. Nach Ablauf der Trocknungszeit wird die Kupplung 67 selbsttätig ausgeschaltet. Beim nun folgenden Hordenwechsel sind Handarbeiten in folgenden Reihenfolge zu leisten: Verstellung des Regulierwiderstandes 'des Sauglüftermotors zur Herabsetzung der Drehzahl, Öffnen der Türen, Ein- und Ausschub der Horde, Schließen der Türen, Einschalten der Kupplung 67, von Hand aus, Zurückstellung des Regulierwiderstandes auf volle Drehzahl.
  • Die Welle 30 des Schwingungserregers (Abb. 2) wird durch den Wechselumformer mit den Kegeltrommeln 24, 29 angetrieben. Auf der Welle der Kegeltrommel 24 ist die Schnecke des Schneckengetriebes 31 aufgekei.lt. Mit der Welle des unter'' der Schnecke liegenden Schneckenrades ist durch die selbsttätig ausrückb-are Kupplung 67 die Welle 32 perbunden, von welcher die neue Vorrichtung durch ein Kegelräderpaar angetrieben ist. Die selbsttätige Vöarichtung für die stetige Erhöhung der Drehzahl des Schwingungserregers ist mit allen Bestandteilen ;in einem aus Blechen geschweißten Kasten (Öltrog) 25 eingebaut (Abb. 1 bis 8).
  • Abb. 1 und 2 stellen eine übersieht über die Gesamteinrichtung der Darre im Längsschnitt und Grundriß dar; Abb-. 3 stellt den Schnitt P-Q, Abb. 4 den Längenschnitt EFGHNO, Abb. 5 den Querschnitt 1-K, Abb: 6 den Querschnitt L-M, Abb. 7 und 8 die Schlittenstellung beim Beginn und Ende des Vorschubes dar.
  • Die Vorrichtung für die stetige Erhöhung der Drehzahl des Schwingungserregers besteht aus dem Schlit= ten 26 (Abb. 2), der von zwei Säulen getragen wind (Abb.4 und 5), an deren unteren Enden der Führungsschuh angeschraubt und in einer am Boden des Öltroges ausgebildeten Flachführung verschiebbar ist. Auf dem oberen Ende der Säulen sind die Achsen für die mit zwei Kugelquerlagern und einem Kugellängslager abgestützen Rollen befestigt, welche dieRiemengabel bilden. An den Querwänden des Kastens sind gelagert, mit ihren Mittelachsen in der" oberen Schlittenebene liegend (Abb. 5), die mit .Z-winde ausgerüstete Leitspindel 27 für den langsän Vorschub des Schlittens während der Trocknung Ünd die genutete Zugspinde128 mit Zapfenfeder in dem zwischen zwei Lagern am Schlitten angeordneten Schraubenrad 62, darunter in einer zylindrischen Ausbohrung des Schlittens das zweite Schraubenrad 63, welches an einem an der Mitte der Verschlußplatte164 eingeschraubten Zapfen ausgesteckt ist. Der rasche Rücklauf des Schlittens wird durch das Schraubenräderpaar 62, 63 und durch die eingeschaltete Zugspindel bewirkt. Die halbe Mütterschale 44 (Abb, 3, 4, 5) ist in einer Ausnehmung des Schlittens unterhalb, der Leitspindel gelagert, nach unten als Hohlzylinder verlängert, mit dem sie in einer Ausbohrung des Schlittens in senkrechter Richtung zur Leitspindel geführt und verschiebbar ist. Im Führungszylinder ist die Anpreßfeder 45 eingelegt, deren uri= te,res Ende durch den im Hohlzylinder verschiebbaren Federteller 46 abgestützt ist, die im gespannten Zustande die halbe Mutterschale an die Leitspindel andrückt. Neben dem Führungszylinder ist auf der Sperrwerkwelle 48 an der Seitenwand des Schlittehs das Sperrad 49 aufgekeilt, die zu-gehörige Klinke, als doppelarmiger Hebel ausgebildet, durch eine Feder in eingerückter Stellung gehalten, trägt am zweiten Ende die Rolle 50. Auf der Sperrwerkwelle ist weiter ein Hebel aufgekeilt, der mit seinem geschlitzten Ende einen an dem verlängerten Federteller befestigten Zapfen umgreift und die Koppelung des Federtellers mit dem Sperrwerk herstellt. Auf die obere Seite der halben Mutterschale drücken zwei schwächere Federn (Abdruckfedern), die mit ihren oberen Enden gegen einen durch Schraubenbolzen über der Leitspindel festgehaltenen Steg abgestützt sind und zusammen mit dem Gewicht der halben Mutterschale deren Abwärtsbewegung bei der Ausschaltung der Vorschubbewegung bewirken. Anschließend an den Kasten 25 (Abb. 4) ist hängend ein Kasten für die- Aufnahme des Trieb- und Schaltwerkes der Leit- und Zugspindel angebaut. Oberhalb der beiden Spindeln ist die Welle 65 gelagert (Abb.4 und 6), auf der eine Gleitfeder festgeschraubt ist, durch welche die auf der Welle aufgeschobene Hülse 34 mit ihren Zahnkränzen 35 und 36 mitgedreht wird. Die Hülse 34 wird mit dem Schalthebel 38 (Abb. 3 und 6), wenn er nicht gesperrt ist, verschoben. Der Schalthebel ist mit einem Zahnsperrwerk gekuppelt, bestehend aus dem Sperrad 39 mit Klinke 40. Durch die Rückführungsstange 43 ist der Schalthebel mit dem an der Kastenwand drehbar befestigten Winkelhebel 66 verbunden, der am zweiten Ende eine Rolle trägt. Weiter ist am Schalthebel die Schaltfeder 41 befestigt. In der in Abb. 3 gezeichneten Lage ist der Schalthebel gesperrt. Die Anpreßfeder 37 drückt die Hülse 34 gegen das Stützlager, der Zahnkranz 35 arbeitet mit dem auf der Leitspindel aufgekeilten Zahnrad 60 zusammen, der Schlitten wird langsam vorgeschoben.
  • Ist die Trocknungszeit abgelaufen, kommt die Rolle 50 des Sperrwerkes der Mutterschale mit dem an der Wand des Kastens befestigten Kurvennocken 51 zur Berührung, die Klinke wird aus den Zähnen des Sperrades 49 herausgedreht, der Federteller 46 fällt herab, bis die an seinem Ende befestigte Rolle 47 auf die am Kasten befestigte Schiene 52 auftrifft. Die halbe Mutterschale fällt herab, der Schlitten kommt zum Stillstand. Die Fallbewegung des Federtellers wird durch ein Koppelgetriebe (Abb. 7 und 8) in eine waagerechte Bewegung des Kurvennockens 57 (Abb.3, 7 und 8) umgewandelt, durch welchen die Klinke des Sperrwerkes für den Schalthebe138 ausgelöst wird. Zurr Übertragung der Fallbewegung des Federtellers ist an diesem die zur Schlittenbewegung senkrecht stehende Stange53 (Abb.5) befestigt, mit der die senkrecht stehende Stange 54 (Abb. 7) starr verbunden ist. Am oberen Ende der Stange 54 ist die koppel56 angelenkt (Abb.7 und 8), das zweite Ende der Koppel mit der Stange 55 gelenkig verbunden, die in der am Schlitten angebrachten Führung 59 waagerecht verschiebbar ist und am Ende den Kurvennocken 57 trägt. In Abb. 7 ist der Koppeltrieb bei eingerückter, in Abb. 8 bei ausgerückter halber Mutterschale gezeichnet. Am Ende der Vorschubbewegung erreicht der Kurvennocken 57 die in Abb. 3 strichpunktiert angedeutete Lage, in welcher der Kurvennocken die Rolle der Klinke 40 berührt. Durch die Fallbewegung des Federtellers 46 und den Koppeltrieb (Abb. 8) wird der Kurvennocken 57 weiter vorgetrieben und das Sperrwerk des Schalthebels 38 ausgelöst, die Schaltfeder 41 dreht den Sc'halt'hebel und verschiebt die Hülse 34, die Zahnräder für die Leitspindel 35 und 60 werden ausgeschaltet, die Zahnräder für die Zugspindel 36 und 61 kommen in Eingriff, der Rücklauf des Schlittens wird jedoch noch verhindert, indem die Kupplung 67 selbsttätig ausgeschaltet wird, wodurch die Antriebswelle 32 des Schlittens und alle Schlittenbewegungen zum Stillstand kommen. Die Kupplung 67 wird während des Schlittenvorschubes durch eine Anpreßfeder in eingerückter Stellung gehalten, der Schalthebel der Kupplung ist dabei durch ein Zahnsperrwerk (in der Zeichnung nicht angegeben) gesperrt, das Sperrwerk wird selbsttätig ausgelöst in gleicher Weise wie für den Schältiiebe138. Jetzt wird der Hordenwechsel durchgeführt. Nach Wiedereinschalten der Kupplung von Hand aus beginnt der Rücklauf des Schlittens. Während des Rücklaufes wird der Federteller 46 durch den Kurventrieb, bestehend aus der Rolle 47 und dem auf Schiene befestigten Kurvennocken 58, gehoben (Abb. 4), die Anpreßfeder 45 gespannt und die halbe Mutterschale an die Leitspindel angedrückt. Kurz vor dem Ende des Rücklaufes trifft die Rolle des Winkelhebels 66, der jetzt die durch die Kreisbögen angedeutete Lage einnimmt, auf den am Schlitten befestigten Kurvennocken 42, welcher bei, der Weiterbewegung des Schlittens den Winkelhebel in seine frühere Lage zurückdreht, die Rückführungsstange 43 den Schallhebel 38 in die Sperrstellung zurückführt, und die Anpreßfeder 37 die Hülse 34 gegen das Stützlager treibt und damit die Leitspindel für den nächsten Vorschub einschaltet.
  • Der rauchgasbeheizte Lufterhitzer ist für die Anwendung hoher Geschwindigkeit (20 m/s) der Heizgase und der Luft ausgestaltet. Die Luftgeschwindigkeit ist etwas niedriger gewählt, um der Luft einen kleinen statischen Überdruck gegen die Heizgase zu belassen, hiermit bleibt die Feuersicherheit auch im Falle von Undichtheiten gewahrt. Das Element der Heizfläche, die Tasche 11 und 12 (Abb. 1), besteht aus zwei ebenen, parallelen Seitenwänden aus hitze#-beständigem Spezialstahl von .trapezförmiger Gestalt, die senkrecht mit geringem Abstand von einander angeordnet sind, oben durch einen waagerechten, 18, unten durch einen schräg gestellten prismatischen Stahlstab 19 distanziert und abgeschlossen und durch Zusammenschweißen miteinander verbunden. Die Taschen haben einen langgestreckten rechteckigen Ouerschnitt mit sehr kurzer waagerechter und langer senkrechter Seite. Im Innaren der Taschen sind Streifen 20 an der Seitenwand durch Anschweißen befestigt, um ein Eindrücken durch Wärmespannungen zu verhindern. Die Heizgase strömen waagerecht durch die Taschen, die Luft geht senkrecht von oben nach unten durch den zwischen je zwei Taschen frei gelassenen Raum und bespült die Außenwände der Taschen. Die Heizfläche des Lufterhitzers ist in zwei Teile (Gruppen) verteilt. Die Taschen der ersten Gruppe sind mit ihren Enden an die Sammelkästen 8 und 9 angeschweißt und sind von den vom Ofen kommenden heißen Gasen durchströmt, die mit etwa 500° die Taschen verlassen und in den Sammelkasten 9 eintreten. Durch die Taschen der ersten Gruppe gehen Dreiviertel der gesamten Wärmelieferung, die Taschenzahl ist doppelt so groß wie in der zweiten Gruppe. Die Abstände zwischen den Taschen sind in der ersten Gruppe verhältnismäßig groß, da. Dreiviertel der vom Sauglüfter geförderten Luftmenge durchströmen. Die Taschen der zweiten Gruppe sind an die Sammelkästen 9 und 10 angeschweißt, sie haben kleinere Abstände. Durch das Rohr 17 gehen die Rauchgase in das Saugrohr des Sauglüfters, von dem sie, mit der Feuchtluft gemischt, ins Freie gefördert werden. Die Luft tritt einmal durch die Öffnung 7 an der Stirnseite der Heizkammer ein, umspült den Ofen, vereinigt sich mit der durch die Öffnungen 7 an den Seitenwänden eintretenden und geht dann mit großer Geschwindigkeit durch die Räume zwischen den Taschen.
  • Nach Verlassen des Lufterhitzers kommt die erwärmte Luft in Leitvorrichtungen 13, 15, bestehend aus Leitblechen, deren Kanten parallel mit der Eintrittskante in den Lufterhitzer gestellt sind. Durch zunehmende Querschnitte der Kanäle zwischen den Leitblechen wird die große Luftgeschwindigkeit in Druck umgesetzt (Diffusor). An die Leitvorrichtung 13, 15 schließen die Leitbleche 14, 16 an, deren Eintrittskanten senkrecht zu den Kanten der Leitvorrichtung stehen und die den Luftstrom zerteilen, umschichten und gleichmäßige Temperaturverteilung herstellen.
  • Für die Beurteilung der praktischen Anwendung sind zunächst die baulichen Vorteile zu berücksichtigen, die sich aus der Anwendung hoher Strömungsgeschwindigkeit für Luft und Gas und des künstlichen Zuges ergeben, nämlich kleine Hordenfläche, kleine Abmessungen der Trockenkammer, kleine Lufterhitzerheizflächen, geringer Platzbedarf, große Stundenleistung und geringer Brennstoffverbrauch. Dem Hopfenproduzenten bietet die Darre infolge ihrer großen Leistung und gleichmäßigen Trocknung die Möglichkeit, den Hopfen baldmöglichst nach dem Abpflücken rasch zu trocknen und so, bei Vermeidung längeren Lagerns des Feuchthopfens, seine natürliche Qualitätseigenschaften bezüglich Farbe und Lupulin unversehrt und ungemindert zu erhalten. Die Darre kann, ohne wesentliche Änderung, für Getreidetrocknung unter Berücksichtigung des anderen spezifischen Gewichtes und Feuchtigkeitsgehaltes mit den entsprechenden Abmessungen angepaßt und eingerichtet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hopfendarre mit einer Horde, Sauglüfter und bewegte Düsen tragendem Rahmen als Luftverteilungsvorrichtung nach Patent 868885, gekennzeichnet durch den festen Einbau der Luftverteilungsvorrichtung, eine selbsttätige Vorrichtung für die stetige Erhöhung der Drehzahl des Schwingungserregers für die bewegten Düsen und einen besonders ausgestalteten Lufterhitzer.
  2. 2. Selbsttätige Vorrichtung für die stetige Erhöhung der Drehzahl des Schwingungserregers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines auf einer Führung im öltrog (25) verschiebbaren Schlittens. (26) mit darauf anmontierter Riemengabel für den Riemen des Wechselumformers mit Antriebswelle und Kegelrad, verschiebbarer Hülse (34) mit zwei Zahnrädern (35, 36), Anpreßfeder (37), Schalthebel (38) mit Schaltfeder (41) und Gesperre (39, 40), Rückführungsstange (43), Winkelhebel (66) mit Rolle und Kurvennocken (42), mit der Leitspindel (27) samt halber@Mutterschale (44), Anpreßfeder (45), Abdrückfeder mit Gesperre (48, 49, 50), Kurvennocken (51) mit Zugspindel (28) und einem Paar zylindrischer Schraubenräder (62, 63).
  3. 3. Lufterhitzer nach Anspruch 1 für große Ges-und Luftgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß Taschen (11, 12) mit langgestrecktem, rechteckigem Querschnitt und trapezförmigen Seitenwänden angeordnet sind, durch welche die Heizgase waagerecht im Innern strömen und die Luft senkrecht durch den Raum zwischen den Taschen geht und die Außenseite der Seitenwände bespült und die Taschen, in zwei Gruppen getrennt, für hohe Gastemperaturen (11) mit großen Zwischenräumen für den Luftdurchgang und für niedrige Gastemperaturen (12) mit kleinen Zwischenräumen verteilt sind, mit Diffusorrohren (13, 15) und Leitblechen (14, 16) für die Warmluftführung. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 589 439, 601007; USA.-Patentschrift Nr. 2 413 937.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE589439C (de) * 1931-11-03 1933-12-13 I G Farbenindustrie Akt Ges Trockenverfahren, bei dem das Gut der Einwirkung eines Luft- oder Trockengasstroms ausgesetzt wird
DE601007C (de) * 1933-01-27 1934-08-06 Benno Schilde Maschb Akt Ges Trockenverfahren, bei dem das Gut der Einwirkung eines Luft- oder Trockengasstroms ausgesetzt wird
US2413937A (en) * 1941-08-19 1947-01-07 Metalwash Machinery Co Sectional nozzle structure for driers

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