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DE10112217B4 - Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung einer zum Ausgangsstrom einer einen Generator aufweisenden elektrischen Maschine proportionalen Größe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung einer zum Ausgangsstrom einer einen Generator aufweisenden elektrischen Maschine proportionalen Größe Download PDF

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DE10112217B4
DE10112217B4 DE2001112217 DE10112217A DE10112217B4 DE 10112217 B4 DE10112217 B4 DE 10112217B4 DE 2001112217 DE2001112217 DE 2001112217 DE 10112217 A DE10112217 A DE 10112217A DE 10112217 B4 DE10112217 B4 DE 10112217B4
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DE
Germany
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generator
phase
electrical
voltage drop
current
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DE2001112217
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Andreas Huelsmann
Dirk Schuster
Holger Haussmann
Helmut Suelzle
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SEG Automotive Germany GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Abstract

Verfahren zur Erfassung einer zum Ausgangsstrom einer einen Generator (30) aufweisenden elektrischen Maschine proportionalen Größe, wobei die Maschine über eine Versorgungsleitung (21) ein Bordnetz (20) mit mehreren Verbrauchsstellen (23, 24, 25, 26, 27) mit elektrischer Energie versorgt und am 3-Phasensystem (30.1, 30.2, 30.3) betrieben wird und bei welcher der Spannungsabfall in einem elektrische Bauelemente (4, 7) enthaltenden Abschnitt (3) mittels einer ein weiterverarbeitbares Ausgangssignal (10, 40) generierenden Auswertungsstufe (9, 9.1, 9.2) ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall unter Berücksichtigung von Widerständen der Bauelemente (4, 7), von Leitungswiderstand (5) und Masse (1) an mindestens einer der Phasen (30.1, 30.2, 30.3) ermittelt wird und die Spannungsmessung im Bahnabschnitt (3) erfolgt und daraus mittels der Auswertungsstufe (9) auf eine steigende oder fallende Tendenz des Phasenstromes (6) des Generators (30) geschlossen wird.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Der aktuelle, zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Werte annehmende Generatorstrom ist für die Erstellung von Momentenverläufen in Kraftfahrzeugen oder zur Bestimmung der Ladebilanz eines Energiespeichers wie zum Beispiel der Kfz-Batterie eine entscheidende Größe. Neben dem aktuellen Wert des Generatorstromes geht in die Bestimmung der Ladebilanz einer Kfz-Batterie auch die Außentemperatur ein, die ebenfalls Schwankungen unterworfen sein kann, was unter Umständen zu ungenauen Aussagen über die Ladebilanz der Kfz-Batterie führen kann. Der Generator-Ausgangsstrom stellt ebenfalls eine zeitlich schwankende Eingangsgröße für die Erstellung der Ladebilanz einer Kfz-Batterie dar, der über plausibel erscheinende Schätzwerte in die Momentenmodelle eingeht und diese sowie auch die Ladebilanz einer Batterie mit starken Unsicherheiten hinsichtlich der Aussagefähigkeit der erhaltenen Ergebnisse behaftet.
  • Stand der Technik
  • DE 37 28 673 C2 hat eine Anordnung zum Erfassen der Größe einer elektrischen Last in einem Kraftfahrzeug zum Gegenstand. Die Anordnung umfasst eine den Laststrom führende erste Leitung und eine ebenfalls stromführende zweite Leitung. Die Leitungen verlaufen innerhalb einer Sicherungseinheit des Fahrzeuges, wobei die erste Leitung einen Abschnitt aufweist, welcher rechtwinklig zur zweiten Leitung verlauft und der Abschnitt von einem mit einem magnetoelektrischen Wandler versehenen Magnetkern umringt ist. Im Magnetkern ist ein Spalt ausgebildet, wobei der magnetoelektrische Wandler ein in den Spalt eingeführtes magnetoelektrisches Wandlerelement umfasst. Die zweite elektrische Leitung enthält ein erstes Sicherungselement, wohingegen die erste elektrische Leitung ein zweites Sicherungselement innerhalb der Sicherungseinheit umfasst. Mit dieser Anordnung soll die Detektion des Laststromes in der Sicherungseinheit mit hoher Genauigkeit erfolgen.
  • DE 199 30 017 A1 bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Spannungserzeugung in einem Kraftfahrzeug. Das Kraftfahrzeug umfasst einen vom Fahrzeugmotor angetriebenen Generator mit einer Erregerwicklung sowie einen Stator mit zwei galvanisch voneinander getrennten Wicklungen. Von diesen Wicklungen werden zwei verschieden hohe Betriebsspannungen (12 Volt, 42 Volt) abgeleitet. Die beiden Wicklungen liegen in den selben Nuten des Stators, wobei die zweite Betriebsspannung (42 Volt) durch Steuerung des Stromes in der Erregerwicklung und die erste Betriebsspannung (12 Volt) durch eine Pulsweitenmodulation von aktiv gesteuerten Gleichrichtern in Form von Feldeffekttransistoren geregelt ist. Der Stromflusswinkel der Feldeffekttransistoren ist innerhalb einer Periode der von der Statorwicklung erzeugten Wechselspannung in Abhängigkeit von der Winkellage des Rotors des Generators so gesteuert, dass der Stromflusswinkel etwa phasengleich mit der von der Statorwicklung erzeugten Wechselspannung ist und ein Cosinus φ in der Nähe von 1 erziehlt wird.
  • Mangels schnell vorliegender, aussagekräftiger Werte für den Generatorstrom wurde dieser, je nach Anforderung, bestimmten dazu geeigneten Kennfeldern entnommen, in denen Ersatzgrößen angegeben sind. Geeignete Ersatzgrößen zur Berechnung des Generator-Ausgangsstromes sind beispielsweise das Tastverhältnis einer Feldendstufe sowie hinsichtlich der Ladebilanz einer Fahrzeugbatterie das Temperaturmodell. Da in den Kennfeldern jedoch keine Werte für den aktuellen Wert des Generatorausgangsstromes abgelegt sind, ist man gezwungen, diesen aus den Ersatzgrößen der geeigneten Kennfelder zu berechnen oder plausibel zu schätzen.
  • Geschätzten Werten haftet per se ein höherer Unsicherheitsfaktor an, so daß die Aussagefähigkeit der geschätzten Größen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet sein kann. Auch durchaus plausibel geschätzte Größen, gehen sie als Eingangsgrößen in Berechnungsalgorithmen ein, können zu ungenauen Ergebnissen führen.
  • Werden aus den in den Kennfeldern abgelegten Ersatzgrößen hingegen Werte für einen aus den Ersatzgrößen berechenbaren Wert für den Generator-Ausgangsstrom berechnet, bedarf es oft des Durchlaufens zahlreicher Verweisstufen und des Zugriffs auf eine Vielzahl von Kennfeldern. So ist auch für die Berechnung einer Momentenverlaufstendenz ein erheblicher Berechnungsaufwand von Nöten, der sich insbesondere hinsichtlich seines zeitlichen Verlaufes sehr kritisch verhalten kann. Dadurch vergeht unter Umständen eine erhebliche, zur Berechnung hingegen notwendige Zeitspanne. Ferner sind die Prozessoren einer Kfz-Elektronik durch die aus Ersatzgrößen abgeleitete Berechnung der aktuellen Werte für den Generator-Ausgangsstrom nicht unerheblich belastet. Der schließlich errechnete Endwert für den Generator-Ausgangsstrom gemäß den bisher üblichen Verfahren unter Heranziehung von Ersatzgrößen aus Kennfeldern ist unter Umständen bei Erhalt des Endwertes gemäß dieser Berechnungsroutine schon überholt, so daß Ressourcen und Zeit für die Ermittlung eines schließlich nicht mehr aktuellen Wertes eingesetzt wurden.
  • Dieser Zustand ist höchst unbefriedigend.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mittels derer eine zum Ausgangsstrom einer einen Generator aufweisenden elektrischen Maschine proportionale Größe möglichst unter Vermeidung von Ersatzgrößen zeitnah ermittelt werden kann.
  • Vorteile der Erfindung
  • Mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren und der vorgeschlagenen Vorrichtung läßt sich der Spannungsabfall in einer oder mehreren Phasen des Generators bestimmen, in welchem zum Beispiel eine Diode oder ein anderes elektrisches Bauelement enthalten sein kann. Neben dem Spannungsabfall an einem elektrischen Bauelement wie einer Diode oder einem Transistor kann auch der Spannungsabfall über dem Bahnwiderstand sowie an einem diskreten elektrischen Widerstand erfaßt werden. Damit steht zwar auch eine Ersatzgröße, nämlich der ermittelte Spannungswert zur Ermittlung des Wertes für den Generatorstrom zur Verfügung, jedoch läßt sich aus diesem in einfacher Bauweise und ohne Zugriff auf umständlich zu handhabende Größen enthaltende Kennfelder der aktuelle Wert des Generator-Ausgangsstroms besonders zeitnah ermitteln.
  • Mit dieser Lösung kann der organisatorische Aufwand herabgesetzt und das zeitraubende Zugreifen auf in Kennfeldern abgelegte Ersatzgrößen vermieden werden. Die Belastung der Hardware-Komponenten wird erheblich herabgesetzt, so daß Ressourcen zur Ermittlung oder Berechnung anderer relevanter Größen in der Kfz-Elektronik für andere Zwecke zur Verfügung stehen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Lösung zur Erfassung eines Spannungsabfalls in einem mit einer Phase der elektrischen Maschine gekoppelten Phase steht eine elektrische Größe zur Verfügung, die direkt mit der Höhe des Generator-Ausgangsstromes zusammenhängt, so daß sich der Generator-Ausgangsstrom anhand der Messung in einer Phase bestimmen läßt.
  • Jeder ermittelten Spannung läßt sich ein definierter Strom zuweisen. Durch die zeitnah erfolgende Messung und einer Abfolge kurzzeitig hintereinander erfolgender Messungen kann zudem eine Aussage über eine fallende Tendenz oder eine steigende Tendenz des Generator-Ausgangsstroms getroffen werden. Dies läßt Prognosen hinsichtlich einer sich noch entwickelnden Ladebilanz und sich abzeichnenden Momententendenz eines Energiespeichers im Kfz-Bordnetz zu.
  • Die Genauigkeit der Messung des Spannungsabfalls in einer oder mehrerer Phasen des Generators kann durch geeignete Auswahl der Bauteile, einen vor Beginn der Spannungsmessung vorgenommenen Abgleich mittels einer Kalibriermessung zur Ermittlung des Offsets noch verbessert werden. Der ermittelte Generator-Ausgangsstrom, bzw. eine daraus ermittelte Größe (zum Beispiel Leistung oder Moment) kann in weiterverarbeitbarer Form zum Beispiel als Zahlenwert, als Spannungspegel, als PWM-Signal einem Steuergerät zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden.
  • Zeichnung
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 eine schematische Wiedergabe der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 die Einbindung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung in die Versorgung eines Kfz-Bordnetzes.
  • Ausführungsvarianten
  • Der Darstellung gemäß 1 ist eine schematische Wiedergabe der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu entnehmen.
  • Gemäß der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung wird der Spannungsabfall in einem Bahnabschnitt 3 zwischen einer Phase 2 einer elektrischen Maschine und der Masse 1 ermittelt. In Bahnabschnitt 3 können elektrische Bauelemente 4 enthalten sein, so zum Beispiel Dioden, Transistoren oder diskrete Widerstände 7. Daneben fließt in die Ermittlung des Spannungsabfalls im ausgewählten Bahnabschnitt 3 der dem Bahnabschnitt innewohnende Leitungswiderstand 5 ein. Der ermittelte Spannungsabfall im Bahnabschnitt 3 wird der Eingangsseite einer Auswertungsstufe 9 aufgegeben. Die Auswertungsstufe 9 umfaßt ein Auswerteteil 9.1 sowie ein Ausgabeteil 9.2. Eingangsseitig sind dem Auswerteteil 9.1 der Auswertungsstufe 9 Eingänge 11, 12 und 13 zugeordnet, so daß mittels des Auswerteteiles 9.1 der Auswertungsstufe 9 drei Phasen einer elektrischen Maschine parallel gemessen werden könnten. In der Darstellung gemäß 1 ist am Eingang 11 des Auswerteteiles 9.1 der Auswertungsstufe 9 lediglich eine Phase 2 einer elektrischen Maschine angeschlossen. An den Eingängen 12 und 13 können die weiteren Phasen der elektrischen Maschine angeschlossen werden.
  • Aus dem Zusammenhang von Strom und Spannung läßt sich mittels des im Bahnabschnitt 3 gemessenen Spannungsabfalls unmittelbar auf den im Bahnabschnitt 3 fließenden Strom, d.h. den Phasenstrom 6 rückschließen. Diese Größe für den Ausgangsstrom einer elektrischen Maschine kann zeitnah ermittelt werden, ohne daß der Zugriff auf Verweisstufen und in Kennfeldern gespeicherte Ersatzgrößen zur Bestimmung des Ausgangsstromes einer elektrischen Maschine notwendig wäre.
  • Im oberhalb des Auswerteteils 9.1 befindlichen Ausgabeteil 9.2 der Auswertungsstufe 9 wird aus dem ermittelten Wert für den Phasenstrom 6 ein weiterverarbeitbarer Ausgangswert 10 generiert. Dieser wird an ein hier nicht dargestelltes Steuergerät 39 übertragen. Im Ausgabeteil 9.2 der Auswertungsstufe 9 erfolgt eine Umwandlung des ermittelten Wertes für den Phasenstrom 6 in eine weiterverarbeitbare Größe wie zum Beispiel Leistung oder Moment. Dieser weiterverarbeitbare Ausgangswert wird in geeigneter Form zum Beispiel als Zahlenwert, Spannungspegel, PWM-Signal einer externen Stelle zum Beispiel in Gestalt eines Steuergerätes 39 (vgl. 2) zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung gestellt.
  • Neben den im Bahnabschnitt 3 aufgenommenen Komponenten Diode 4 und Widerstand 7 können in diesem natürlich auch andere elektrische Komponenten, die in 1 nicht dargestellt sind, enthalten sein, welche einen festzustellenden Spannungsabfall verursachen.
  • Aus der Darstellung gemäß 2 geht die Einbindung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung in die Versorgung eines Kfz-Bordnetzes näher hervor.
  • Über eine am 3-Phasen-System betreibbare elektrische Maschine 30 wird mittels einer Versorgungsleitung 21 ein Bordnetz 20 eines Kraftfahrzeuges mit elektrischer Energie versorgt. Im Bordnetz eines Kraftfahrzeuges können die verschiedensten Verbrauchsstellen vorgesehen sein. Von einem Kreuzungspunkt des Leitungssystems des Bordnetzes 20 zweigt ein Masseanschluß 22 ab. Als Verbrauchsstellen kommen Widerstände 25 sowie Induktivitäten 26 in Frage, welche bei Bedarf über Schalter 24 mit dem Leitungssystem des Bordnetzes 20, welches über die Versorgungsleitung 21 vom Generator 30 gespeist wird, versorgt werden können. Aus Gründen der darstellerischen Vereinfachung sind die Verbrauchsstellen 25, 26, 27 bzw. 23 jeweils symbolisch belegt worden, wobei es sich bei dem Widerstand 25 beispielsweise um eine Heckscheibenheizung handeln kann. Mit Bezugszeichen 27 ist eine Beleuchtungsanlage symbolisiert. Bezugszeichen 26 steht stellvertretend für eine Hochspannungszündanlage und die schematisch wiedergegebenen Kondensatoren 23 für andere Teile einer Kfz-Bordelektrik.
  • Der Beleuchtungsanlage 27 – hier nur schematisch wiedergegeben – ist ein eigener Schalter 28 zugeordnet, der beispielsweise mit einem akustischen Signal gekoppelt sein kann, um bei abgeschalteter Zündung auf die noch in Betrieb befindliche Beleuchtung hinzuweisen.
  • In einem Gehäuse 29 ist der am 3-Phasen-System RST betriebene Generator 30 zugeordnet. Die erste Phase (R) ist mit 30.1 bezeichnet, die zweite Phase 30.2 des Generators 30 ist mit S belegt, während die dritte Phase 30.3 des Generators 30 mit T belegt ist. Dem Generator ist eine Diodenanordnung 31 zugeordnet, wobei die Dioden als steuerbare Dioden ausgelegt werden können, so daß die Diodenanordnung im Sinne eines Wechselrichters betrieben werden kann. Daneben sind der Einsatz einer aktiven sowie einer passiven Gleichrichterbrücke möglich. Das Gehäuse 29, welches den Generator 30 umfaßt, ist mittels einer Masseleitung 22 mit der Fahrzeugmasse verbunden. Am dem Masseanschluß 22 gegenüberliegenden Gehäuseende zweigt die Versorgungsleitung 21 zur Versorgung des Bordnetzes 20 mit elektrischer Energie ab.
  • Im linken Teil eines Reglerschaltkreises 33 ist die in 1 bereits erwähnte Auswertestufe 9, einen Auswerteteil 9.1 und einen Ausgabeteil 9.2 enthaltend, integriert. Vom Reglerschaltkreis 33 umfaßt, ist der Auswertungsstufe 9 ein Diodenzweig 34 sowie ein in diesen integrierter Transistor, der mit der Gehäusemasse verbunden ist, parallel geschaltet. An der Eingangsseite 36 befindet sich der Eingang 11, der mit der Phase 30.3 der Drehstrommaschine 30, d.h. des Generators, verbunden ist. Die Phase 30.3 entspricht der in 1 mit Bezugszeichen 2 identifizierten Phase der Drehstrommaschine 30. Bei Belegung der an der Eingangsseite 36 des Reglerschaltkreises 33 bzw. der Auswertungsstufe 9 befindlichen weiteren Eingänge 12 und 13 (vgl. Darstellung gemäß 1) ließen sich auch die verbleibenden Phasen 30.2 und 30.1 der elektrischen Drehstrommaschine im Sinne eines Spannungsabfalls ausmessen, so daß die jeweiligen in den Phasen 30.1, 30.2 und 30.3 fließenden Phasenströme 6 im Auswerteteil 9.1 der Auswertestufe 9 ermittelt werden können. Im Ausgabeteil 9.2 der Auswertestufe erfolgt eine Umwandlung des ermittelten Stromes für die eine Phase 30.3 oder die mehreren Phasen 30.1, 30.2, 30.3 der elektrischen Maschine 30. Im Ausgabeteil 9.2 kann darüber hinaus auch eine Umwandlung der Werte des ermittelten Stromes in Größen wie zum Beispiel Leistung oder Moment erfolgen, welche in geeigneter Form an der Ausgangsseite 37 des Reglerschaltkreises 33 über eine Signalleitung an eine externe Steuereinheit 39 übermittelt werden können. Die Ausgangssignale 10, 40, die an der Ausgangsseite 37 des Reglerschaltkreises 33 anstehen, können in geeigneter form, sei es als Zahlenwert, sei es als ein Spannungspegel, sei es als ein Pulsweiten moduliertes Signal oder in anderer Form dem externen Steuergerät 39 zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung gestellt werden.
  • Werden die sich einstellenden Spannungsabfälle an einer der Phasen 30.1, 30.2 oder 30.3 oder der Phase 2 (vgl. Darstellung in 1) hintereinander zu diskreten Zeitpunkten ermittelt, läßt sich durch die in Echtzeit arbeitende Auswertungsstufe 9 bzw. des Auswerteteiles 9.1 eine Tendenz des ermittelten Generator-Ausgangsstroms, d.h. des Phasenstroms 6 in der jeweiligen Phase 30.1, 30.2 und 30.3 der elektrischen Maschine 30 ableiten. Damit läßt sich eine Aussage über eine fallende Generator-Ausgangsstromentwicklung oder über eine steigende Generator-Ausgangsstromtendenz vornehmen. Die Genauigkeit der von der Ausgangsseite 37 an die Eingangsseite des externen Steuerkreises 39 übermittelten Werte für den Generator-Ausgangsstrom kann durch geeignete Auswahl der Bauteile sowie durch einen vor Beginn der Messung erfolgenden Abgleich zur Ermittlung des Offsets bzw. durch eine vorgeschaltete Kalibriermessung noch erhöht werden.
  • Dem Reglerschaltkreis 33 ist parallel zum Diodenzweig 34 eine an- bzw. abkoppelbare Induktivität 32 parallel geschaltet. An den Verbindungsstellen bzw. den Eingangsklemmen auf der Eingangsseite 36 des Reglerschaltkreises 33 läßt sich diese parallel zum Diodenzweig 34 koppeln oder auskoppeln.
  • An der Ausgangsseite 37 des Reglerschaltkreises 33 stehen die ermittelten Werte 10, 40 in einer oder mehrerer Phasen 30.1, 30.2, 30.3 der elektrischen Maschine 30 ermittelten Werte für den Generator-Ausgangsstrom an. In geeigneter Form, d.h. als Zahlenwert, Spannungspegel, Pulsweiten moduliertes Signal werden die ausgangsseitigen Werte an die Eingangsseite eines externen Steuergerätes 39 übermittelt. Das Steuergerät 39 wiederum liefert rückgekoppelte Steuersignale 41 über die direktionale Datenleitung an die Aus gangsseite des Reglerschaltkreises 33 zurück, so daß der Reglerschaltkreis 33 einer Steuerung durch das externe Steuergerät 39 unterworfen ist.
  • Mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren sowie der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Messung des Generatorstromes in solchen Bahnabschnitten 3 zwischen Phase 2, 30.1, 30.2 bzw. 30.3 eines Generators 30 und Masse 1, welche elektrische Bauelemente 4, 5,7 sowie Kombinationen elektrischer Bauelemente enthalten, kann unter Berücksichtigung des Leitungswiderstandes eine in Echtzeit erfolgende Messung des Spannungsabfalls erfolgen, der in einfacher Weise in den dem Bahnabschnitt 3 herrschenden Phasenstrom 6 umrechenbar ist. Ausgangsseitig eines Reglerschaltkreises 33 stehen somit stets aktuelle Werte über den jeweiligen Wert des aktuellen Generator-Ausgangsstroms zur Verfügung, ohne daß eine Zugriff auf in Kennfeldern abgelegte Ersatzgrößen wie zum Beispiel Modelle oder Temperaturverläufe nötig wäre, um beispielsweise Ladebilanzen einer Kfz-Batterie zu erstellen oder zu prognostizieren. Durch den Verzicht auf in Kennfeldern abgelegte Ersatzgrößen kann zudem eine Entlastung des Speicherbereiches einer Kfz-Bordelektronik herbeigeführt werden. Die Ermittlung des ausgangsseitigen Generatorstromes erfolgt weitestgehend ohne Zugriff auf Verweisstufen bzw. ohne zeitraubende Zugriffsoperationen auf in Kennfeldern abgelegte und noch zu verarbeitende Ersatzgrößen zur Ermittlung des generatorseitigen Ausgangsstromes.
  • 1
    Masse
    2
    Phase
    3
    Bahnabschnitt
    4
    elektrisches Bauelement
    5
    Leitungswiderstand
    6
    Phasenstrom
    7
    diskreter Widerstand
    8
    Kombination Leitung/Komponente
    9
    Auswertestufe
    9.1
    Auswerteteil
    9.2
    Ausgabeteil
    10
    weiterverarbeitbarer Ausgangswert
    11
    Eingang Auswertestufe
    12
    weiterer Eingang
    13
    weiterer Eingang
    20
    Bordnetz
    21
    Versorgungsleitung
    22
    Masseanschluß
    23
    Kondensator
    24
    Schalter
    25
    Widerstand
    26
    Induktivität
    27
    weiterer Verbraucher
    28
    Schalter
    29
    Gehäuse
    30
    3-Phasen-Generator
    30.1
    1. Phase R
    30.2
    2. Phase S
    30.3
    3. Phase T
    31
    Diodenanordnung
    31.1–31.6
    Einzel-Diode
    32
    Parallelinduktivität
    33
    Reglerschaltkreis
    34
    Diodenzweig
    35
    Transistor
    36
    Eingangsseite
    37
    Ausgangsseite
    38
    Schnittstelle
    39
    Steuergerät
    40
    ermittelte Werte
    41
    rückgemeldete Steuersignale

Claims (8)

  1. Verfahren zur Erfassung einer zum Ausgangsstrom einer einen Generator (30) aufweisenden elektrischen Maschine proportionalen Größe, wobei die Maschine über eine Versorgungsleitung (21) ein Bordnetz (20) mit mehreren Verbrauchsstellen (23, 24, 25, 26, 27) mit elektrischer Energie versorgt und am 3-Phasensystem (30.1, 30.2, 30.3) betrieben wird und bei welcher der Spannungsabfall in einem elektrische Bauelemente (4, 7) enthaltenden Abschnitt (3) mittels einer ein weiterverarbeitbares Ausgangssignal (10, 40) generierenden Auswertungsstufe (9, 9.1, 9.2) ermittelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall unter Berücksichtigung von Widerständen der Bauelemente (4, 7), von Leitungswiderstand (5) und Masse (1) an mindestens einer der Phasen (30.1, 30.2, 30.3) ermittelt wird und die Spannungsmessung im Bahnabschnitt (3) erfolgt und daraus mittels der Auswertungsstufe (9) auf eine steigende oder fallende Tendenz des Phasenstromes (6) des Generators (30) geschlossen wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsabfall in einer oder mehreren Phasen (30.1, 30.2, 30.3) des Generators (30) ermittelt wird.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem ermittelten Spannungsabfall im Bahnabschnitt (3) in der Auswertestufe (9) ein Wert für den Phasenstrom (6) ermittelt wird, der in einem Ausgabeteil (9.2) der Auswertestufe (9) aufbereitet wird.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterverarbeitbare Ausgangssignale (10, 40) der Auswertestufe (9) einem Steuergerät (39) als Zahlenwert, Spannungspegel oder als Pulsweiten moduliertes Signal zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden.
  5. Vorrichtung, eingerichtet zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, zur Erfassung einer zum Ausgangsstrom einer eien Generator (30) aufweisenden elektrischen Maschine proportionalen Größe, wobei die Maschine über eine Versorgungsleitung (21) ein Bordnetz (20) mit mehreren Verbrauchsstellen (23, 24, 25, 26, 27) versorgt und am 3-Phasen-System (30.1, 30.2, 30.3) betrieben wird und mit einem Reglerschaltkreis (33), der eine Auswertestufe (9) mit Auswerteteil (9.1) und Ausgabeteil (9.2) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Reglerschaltkreis (33) an der Eingangsseite (36) mit Masse (1) und mit mindestens einer der Phasen (2; 30.1, 30.2, 30.3) der elektrischen Maschine verbunden ist, wobei die Vorrichtung eingerichtet ist, um den Spannungsabfall unter Berücksichtigung von Leitungswiderstand (5) und Masse (1) an der mindestens einen Phase (2; 30.1, 30.2, 30.3) der elektrischen Maschine zu ermitteln und daraus mittels der Auswertungsstufe (9) auf eine steigende oder fallende Tendenz des Phasenstromes (6) des Generators (30) zu schließen.
  6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem Regelschaltkreis (33) mindestens eines der folgenden Elemente parallelgeschaltet ist: eine Induktivität (32), eine Diode (34), ein Transistor (35).
  7. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerteteil (9.1) mehrere Eingänge (11, 12, 13) zum Anschluß der Phasen (2; 30.1, 30.2, 30.3) enthält.
  8. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelschaltkreis (33) an das Steuergerät (39) weiterverarbeitbare Signale (10, 40) übermittelt und von diesem Steuersignale (41) empfangt.
DE2001112217 2001-03-14 2001-03-14 Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung einer zum Ausgangsstrom einer einen Generator aufweisenden elektrischen Maschine proportionalen Größe Expired - Lifetime DE10112217B4 (de)

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