DE10112124A1 - Zahnradgetriebe - Google Patents
ZahnradgetriebeInfo
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Abstract
Die Erfindung geht von einem Zahnradgetriebe mit einer Antriebswelle (8) aus, mit einer koaxial zur Antriebswelle (8) angeordneten Abtriebswelle (9) und mit einer parallel zu beiden vorgesehenen Vorgelegewelle (10) sowie mit schaltbaren Radsätzen (I bis IV und W) mit jeweils einem ersten Zahnrad (13, 15, 17, 19, 21), das der Antriebswelle (8) oder der Abtriebswelle (9) zugeordnet ist, und mit jeweils einem zweiten Zahnrad (14, 16, 18, 20, 22), das der Vorgelegewelle (10) zugeordnet ist, wobei mindestens ein Zahnrad (15, 17) eines mittleren Radsatzes (II, III) durch Schaltkupplungen (a, b, c) wahlweise mit der Antriebswelle (8) oder der Abtriebswelle (9) koppelbar ist. Es wird vorgeschlagen, dass das Zahnrad (19) des abtriebsseitigen Radsatzes (IV) auf der Abtriebswelle (9) und das zugehörige Zahnrad (20) auf der Vorgelegewelle (10) fest sitzen und die drehbar auf der Vorgelegewelle (10) gelagerten Zahnräder (14, 16, 18) der Radsätze (I, II, III) durch Schaltkupplungen (d, e, f) miteinander und mit dem Zahnrad (20) des abtriebsseitigen Radsatzes (IV) koppelbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Zahnradgetriebe nach dem O
berbegriff von Anspruch 1.
Zahnradgetriebe in Vorgelegebauweise sind in konstruk
tiver Hinsicht und ganz besonders mit Rücksicht auf den
Preis eine sehr günstige Getriebelösung. Sie besitzen in
der Regel je eine Antriebswelle und eine Abtriebswelle so
wie eine zu diesen parallel angeordnete Vorgelegewelle. Der
Kraftfluß fließt über einen Radsatz von der Antriebswelle
auf die Vorgelegewelle und von dort über einen weiteren
Radsatz auf die Abtriebswelle. Einer der Radsätze, der bei
allen Gängen beteiligt ist, besitzt zwei Festräder, die
miteinander kämmen und jeweils auf der Vorgelegewelle bzw.
der Antriebswelle oder der Abtriebswelle sitzen. Der andere
Radsatz besitzt ein Losrad und ein Festrad. Er ist jeweils
einem Gang zugeordnet. Der Radsatz für den Rückwärtsgang,
auch Wenderadsatz genannt, besitzt außerdem ein Zwischen
rad, das einerseits mit dem Losrad und andererseits mit dem
Festrad kämmt und so für eine Drehrichtungsumkehr sorgt.
Um die bei einer Schaltung zu synchronisierenden Mas
sen zu reduzieren, sitzen in der Regel die Festräder für
die Vorwärtsgänge und den Rückwärtsgang auf der Vorgelege
welle, während die Losräder auf der Antriebswelle bzw. Ab
triebswelle drehbar gelagert sind und durch Schaltkupplun
gen mit der jeweiligen Welle gekoppelt werden können. Der
artige Zahnradgetriebe benötigen für jeden Gang, der eine
von eins abweichende Übersetzung hat, einen Radsatz.
Zum direkten Durchtrieb durch das Getriebe, was einer
Übersetzung von eins entspricht, wird die Antriebswelle
über ein Schaltelement direkt mit der Abtriebswelle gekop
pelt, ohne dass Momente über Radsätze übertragen werden. So
benötigt ein Zahnradgetriebe mit sechs Vorwärtsgängen, von
denen einer als direkter Gang ausgelegt ist, und mit einem
Rückwärtsgang sechs Radsätze und sieben Schaltkupplungen.
Die Schaltkupplungen sind im Zahnradgetriebe in der Regel
so angeordnet, dass sie durch mechanische Betätigungsele
mente vom Fahrer nacheinander betätigt werden können, indem
er einen Schalthebel in zwei senkrecht zueinander angeord
neten Bewegungsebenen betätigt. Durch die Bewegung in der
ersten Bewegungsebene werden zwei Gänge einer Schaltgasse
gewählt, und durch die Bewegung in der zweiten Bewegungs
richtung wird einer der gewählten Gänge geschaltet.
Es ist ein Sechsgang-Vorgelegegetriebe für Lastkraft
wagen bekannt, Konstruktionsbücher Band 26, Johannes Loo
mann, Zahnradgetriebe, 1970 Springer-Verlag Berlin, Sei
te 4, bei dem ein konstanter Radsatz auf der Antriebsseite
des Getriebes angeordnet ist. Das auf der Antriebswelle
sitzende Festrad dieses Radsatzes kann über ein Schaltele
ment mit der Abtriebswelle gekoppelt werden, wodurch die
Abtriebswelle direkt mit der Antriebswelle verbunden ist
und somit einen direkten sechsten Gang bildet. Der Wechsel
radsatz für den Rückwärtsgang liegt auf der Abtriebsseite
des Getriebes. Ein solches Getriebe benötigt für sechs Vor
wärtsgänge nur fünf Radsätze.
Um einen Fahrzeugmotor während der Fahrt im optimalen
Betriebsbereich betreiben zu können, sind Getriebe mit vie
len Gängen wünschenswert, wobei die Stufensprünge zwischen
den einzelnen Gängen vom höchsten Gang zum niedrigsten Gang
progressiv ansteigen sollen. Dadurch wird erreicht, dass
dem Fahrer durch ein feine Abstufung eine bessere Anpas
sungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Ferner soll der ge
samte Übersetzungsbereich des Zahnradgetriebes zwischen dem
ersten und höchsten Gang groß sein, wobei der Bauaufwand
gering gehalten werden soll.
Der Bauaufwand eines Zahnradgetriebes kann dadurch
verringert werden, dass einige Radsätze mehrfach genutzt
werden, indem sie zum Bilden unterschiedlicher Gänge ver
wendet werden. Beispielsweise wird bei Gruppengetrieben
einer Hauptgruppe eine Vor- und/oder Nachschaltgruppe be
stehend aus zwei oder mehreren Radsätzen zugeordnet, so
dass sich aus der Kombination der Radsätze Vor- und/oder
Nachschaltgetriebe mit den Radsätzen des Hauptgetriebes die
Anzahl der Gänge des Zahnradgetriebes aus dem Produkt der
Anzahl der Gänge des Hauptgetriebes und der Anzahl der Gän
ge des Vor- und/oder Nachschaltgetriebes ergibt. Die Stu
fensprünge zwischen den Radsätzen des Vor- und/oder Nach
schaltgetriebes werden auf die Stufensprünge zwischen den
Radsätzen des Hauptgetriebes so abgestimmt, dass sich ins
gesamt eine brauchbare Abstufung des Zahnradgetriebes er
gibt. Auf Grund des Gruppenaufbaus des Zahnradgetriebes ist
im allgemeinen nur eine geometrische Abstufung des gesamten
Übersetzungsbereichs möglich, da durch die Mehrfachnutzung
der Radsätze des Hauptgetriebes die Stufensprünge des
Hauptgetriebes mehrfach wiederkehren.
Das Gruppengetriebe wird in der Regel so ausgelegt,
dass es als so genanntes Splitgruppengetriebe die Stufen
sprünge des Hauptgetriebes unterteilt oder als so genanntes
Bereichsgruppengetriebe den Übersetzungsbereich des Haupt
getriebes nach oben oder unten erweitert. Während das
Hauptgetriebe in der Regel mit mechanischen Mitteln durch
Handkraft geschaltet werden kann, wird das Gruppengetriebe
durch Fremdkraft, z. B. elektrisch, hydraulisch oder pneuma
tisch betätigt. Derartige Gruppengetriebe sind aus "Kon
struktionsbücher", Band 26, Seiten 181 ff. a. O., bekannt.
Aus der DE 42 05 670 C1 ist ferner ein sechsgängiges
Zahnradgetriebe in Vorgelegebauweise bekannt, bei dem mit
fünf Radsätzen insgesamt sechs Vorwärtsgänge, einschließ
lich eines direkten Gangs, und ein Rückwärtsgang realisiert
werden. Dies geschieht dadurch, dass ein mittlerer Radsatz
mehrfach genutzt wird, indem er über Schaltkupplungen zum
einen der Antriebswelle und zum anderen der Abtriebswelle
zugeordnet werden kann. Die Anzahl der Gänge kann durch
jeweils einen weiteren Radsatz um zwei Gänge beliebig er
höht werden. Derartige Windungsgetriebe lassen sich mit
üblichen Handschalteinrichtungen nicht mehr schalten. Al
lerdings ist dies kein Hindernis, da die Schaltkupplungen
durch Fremdkraft betätigt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem
Zahnradgetriebe in Vorgelegebauweise mit geringem Bauauf
wand mehr Gänge zu verwirklichen. Sie wird gemäß der Erfin
dung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nach der Erfindung sitzen das Zahnrad des abtriebssei
tigen Radsatzes auf der Abtriebswelle und das zugehörige
Zahnrad auf der Vorgelegewelle fest, und die drehbar auf
der Vorgelegewelle gelagerten Zahnräder der Radsätze sind
durch Schaltkupplungen miteinander und mit dem Zahnrad des
abtriebsseitigen Radsatzes koppelbar. Dadurch lässt sich
mit wenigen Radsätzen ein vielstufiges Zahnradgetriebe realisieren,
das durch Fremdkraft geschaltet werden kann. Bei
spielsweise können mit fünf Radsätzen und sieben Schalt
kupplungen sieben Vorwärtsgänge und ein Rückwärtsgang ver
wirklicht werden.
Zweckmäßigerweise wird zum Schalten eines ersten Gangs
der Kraftfluß über einen antriebsseitigen ersten Radsatz
und einen abtriebsseitigen vierten Radsatz geleitet, indem
das auf der Vorgelegewelle drehbar gelagerte Zahnrad des
ersten Radsatzes durch Schaltkupplungen mit dem Zahnrad des
vierten Radsatzes gekoppelt ist. Der zweite Gang wird ge
schaltet, indem der Kraftfluß über den ersten Radsatz und
einen abtriebsseitigen dritten Radsatz geleitet wird, wobei
das auf der Vorgelegewelle drehbare Zahnrad des ersten Rad
satzes durch Schaltkupplungen mit dem Zahnrad des dritten
Radsatzes gekoppelt ist. Zum Schalten des dritten Gangs
wird der Kraftfluß über den antriebsseitigen zweiten Rad
satz und den vierten Radsatz geleitet, indem das Zahnrad
des zweiten Radsatzes durch eine Schaltkupplung mit der
Antriebswelle gekoppelt und das zugehörige, auf der Vorge
legewelle drehbare Zahnrad durch die Schaltkupplungen mit
dem Zahnrad des vierten Radsatzes gekoppelt ist.
Einen vierten Gang schaltet man, indem der Kraftfluß
über den antriebsseitigen zweiten Radsatz und den dritten
Radsatz geleitet wird, wobei das Zahnrad des zweiten Rad
satzes durch eine Schaltkupplung mit der Antriebswelle ge
koppelt ist und das zugehörige, auf der Vorgelegewelle
drehbare Zahnrad durch eine Schaltkupplung mit dem Zahnrad
des dritten Radsatzes gekoppelt ist, während das zugehörige
Zahnrad durch die Schaltkupplung mit der Abtriebswelle ge
koppelt ist. Um einen fünften Gang zu schalten, wird der
Kraftfluß über den antriebsseitig ersten und den zweiten
Radsatz geleitet, welcher über die zweite Zwischenwelle
mittels Schaltkupplungen mit der Abtriebswelle gekoppelt
ist. Zum Schalten eines sechsten Gangs wird der Kraftfluß
über den dritten Radsatz und den vierten Radsatz geleitet,
indem das Zahnrad des dritten Zahnradsatzes durch zwei
Schaltkupplungen mit der Antriebswelle und das zugehörige
Zahnrad auf der Vorgelegewelle durch eine Schaltkupplung
mit dem Zahnrad des vierten Radsatzes gekoppelt ist.
Ein siebter Gang ist als direkter Gang ausgebildet. Er
wird geschaltet, indem der Kraftfluß direkt von der An
triebswelle auf die Abtriebswelle geleitet wird, wobei die
Antriebswelle durch drei Schaltkupplungen mit der Abtriebs
welle gekoppelt ist. Um einen Rückwärtsgang zu schalten,
wird der Kraftfluß von der Antriebswelle über einen Wende
radsatz und den vierten Radsatz zur Abtriebswelle geleitet.
Zweckmäßigerweise erhalten die Radsätze folgende Über
setzungen, und zwar der Wenderadsatz 3.07, der erste Rad
satz 3.42, der zweite Radsatz 1.63, der dritte Radsatz 0.53
und der vierte Radsatz 0.37. Dadurch erhält man Zahnradge
triebe mit einer Übersetzung im ersten Gang von über neun
und im Rückwärtsgang von über acht.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Getriebeschema eines erfindungsgemäßen
Zahnradgetriebes und
Fig. 2 eine tabellarische Schaltlogik und günstige
Übersetzungen der Radsätze.
Das Zahnradgetriebe nach Fig. 1 besitzt eine Antriebs
welle 8 und eine koaxial dazu angeordnete Abtriebswelle 9.
Parallel zu beiden ist in einem nicht näher dargestellten
Getriebegehäuse eine Vorgelegewelle 10 gelagert. Das Zahn
radgetriebe besitzt ferner insgesamt fünf Radsätze I bis IV
und W. Der erste Radsatz I besitzt ein Zahnrad 13, das fest
auf der Antriebswelle 8 sitzt und mit einem Zahnrad 14
kämmt, das drehbar auf der Vorgelegewelle 10 gelagert ist.
Der zweite Radsatz II und der dritte Radsatz III besitzen
jeweils ein Zahnrad 15 bzw. 17, das fest auf einer ersten
bzw. zweiten Zwischenwelle 11 bzw. 12 sitzt und mit einem
Zahnrad 16 bzw. 18 kämmt, das drehbar auf der Vorgelegewel
le 10 gelagert ist. Die Zwischenwellen 11 und 12 können
auch als Hohlwellen ausgebildet sein, die auf der Antriebs
welle 8 oder der Abtriebswelle 9 gelagert sind. Der vierte
Radsatz IV auf der Abtriebsseite des Zahnradgetriebes be
sitzt zwei Zahnräder 19, 20, von denen das Zahnrad 19 fest
mit der Abtriebswelle 9 und das Zahnrad 20 fest mit der
Vorgelegewelle 10 verbunden ist. Ein Wendesatz W für einen
Rückwärtsgang R besitzt ein drehbar auf der Antriebswelle 8
gelagertes Zahnrad 21. Dies ist triebmäßig über ein Zwi
schenrad 23 mit einem Zahnrad 22 verbunden, das fest auf
der Vorgelegewelle 10 sitzt. Die Antriebswelle 8 ist über
eine Schaltkupplung a mit der ersten Zwischenwelle 11 kop
pelbar, die wiederum über eine Schaltkupplung b mit der
zweiten Zwischenwelle 12 koppelbar ist. Die zweite Zwi
schenwelle 12 kann über eine Schaltkupplung c mit der Ab
triebswelle 9 gekoppelt werden. Die drehbar auf der Vorge
legewelle 10 gelagerten Zahnräder 14, 16, 18 der Radsät
ze I, II, III können über Schaltkupplungen d und e mitein
ander gekoppelt werden und über eine weitere Schaltkupp
lung f mit dem auf der Vorgelegewelle 10 festsitzenden
Zahnrad 20 des abtriebsseitigen vierten Radsatzes IV.
Aus der Fig. 2 ist eine Schaltlogik des Zahnradgetrie
bes zu entnehmen. In der Mittelposition der Schaltkupplun
gen a bis g befindet sich das Zahnradgetriebe in einer
Neutralstellung. Es werden keine Drehmomente übertragen.
Zum Schalten eines ersten Gangs 1 werden die Schaltkupplun
gen d, e und f geschlossen, so dass der Kraftfluß von der
Antriebswelle 8 über den antriebsseitigen ersten Radsatz I
und den abtriebsseitigen vierten Radsatz IV geleitet wird.
Für den zweiten Gang 2 werden die Schaltkupplungen c, d
und e geschlossen. Dadurch wird der Kraftfluß über den ers
ten Radsatz I und den abtriebsseitigen dritten Radsatz III
geleitet. Der dritte Gang 3 ergibt sich, indem die Schalt
kupplungen a, e und f geschlossen sind, wobei der Kraftfluß
über den antriebsseitigen zweiten Radsatz II und den ab
triebsseitigen vierten Radsatz IV geleitet wird. Der
Kraftfluß für den vierten Gang 4 wird über den antriebssei
tigen zweiten Radsatz II und den dritten Radsatz III gelei
tet, indem die Schaltkupplungen a, c und e geschlossen
sind. Für den fünften Gang 5 werden die Radsätze I bis IV
benötigt. Durch Schließen der Schaltkupplungen b, c und d
wird der Kraftfluß der Reihe nach über den ersten bis vier
ten Radsatz I bis IV geleitet.
Zum Schalten eines sechsten Gangs 6 werden die Schalt
kupplungen a, b und f geschlossen, so dass der Kraftfluß
über den dritten Radsatz III und den vierten Radsatz IV
geleitet wird. Der siebte Gang ist als direkter Gang 7 aus
gebildet, bei dem der Kraftfluß von der Antriebswelle 8
über die erste Zwischenwelle 11 und die zweite Zwischenwel
le 12 zur Abtriebswelle 9 geleitet wird, indem die Schalt
kupplungen a, b, c geschlossen sind. Hierbei wird kein
Drehmoment über die Radsätze I bis IV übertragen. Der Rück
wärtsgang R wird durch die Schaltkupplung g geschaltet, die
das drehbar auf der Antriebswelle 8 gelagerte Zahnrad 21
mit der Antriebswelle 8 koppelt, so dass das Drehmoment
über den Wenderadsatz W und den vierten Radsatz IV auf die
Abtriebswelle 9 übertragen wird.
Die Radsätze I bis IV sowie der Wenderadsatz W haben
zweckmäßigerweise die in der letzten Spalte angegebenen
Übersetzungen i, aus diesen ergeben sich die Gangüberset
zungen u der drittletzten Spalte sowie die Stufensprünge ϕ
der vorletzten Spalte. Aus diesen Werten ist zu entnehmen,
dass das erfindungsgemäße Zahnradgetriebe eine große Ge
samtübersetzung u des ersten Gangs von über neun und eine
progressive Abstufung aufweist, wie sie für den Betrieb von
Kraftfahrzeugen besonders günstig ist.
1
erster Gang
2
zweiter Gang
3
dritter Gang
4
vierter Gang
5
fünfter Gang
6
sechster Gang
7
siebter Gang
8
Antriebswelle
9
Abtriebswelle
10
Vorgelegewelle
11
erste Zwischenwelle
12
zweite Zwischenwelle
13
Zahnrad
14
Zahnrad
15
Zahnrad
16
Zahnrad
17
Zahnrad
18
Zahnrad
19
Zahnrad
20
Zahnrad
21
Zahnrad
22
Zahnrad
23
Zwischenrad
I Radsatz
II Radsatz
II Radsatz
IV Radsatz
W Wenderadsatz
a erste Schaltkupplung
b zweite Schaltkupplung
c dritte Schaltkupplung
d vierte Schaltkupplung
e fünfte Schaltkupplung
f sechste Schaltkupplung
g siebte Schaltkupplung
u Getriebeübersetzung
ϕ Stufensprung
i Übersetzung
I Radsatz
II Radsatz
II Radsatz
IV Radsatz
W Wenderadsatz
a erste Schaltkupplung
b zweite Schaltkupplung
c dritte Schaltkupplung
d vierte Schaltkupplung
e fünfte Schaltkupplung
f sechste Schaltkupplung
g siebte Schaltkupplung
u Getriebeübersetzung
ϕ Stufensprung
i Übersetzung
Claims (10)
1. Zahnradgetriebe mit einer Antriebswelle (8), einer
koaxial zur Antriebswelle (8) angeordneten Abtriebswel
le (9) und einer parallel zu beiden vorgesehenen Vorgelege
welle (10) sowie mit schaltbaren Radsätzen (I bis IV und W)
mit jeweils einem ersten Zahnrad (13, 15, 17, 19, 21), das
der Antriebswelle (8) oder der Abtriebswelle (9) zugeordnet
ist, und mit jeweils einem zweiten Zahnrad (14, 16, 18, 20,
22), das der Vorgelegewelle (10) zugeordnet ist, wobei min
destens ein Zahnrad (15, 17) eines mittleren Radsatzes (II,
III) durch Schaltkupplungen (a, b, c) wahlweise mit der
Antriebswelle (8) oder der Abtriebswelle (9) koppelbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zahn
rad (19) des abtriebsseitigen Radsatzes (IV) auf der Ab
triebswelle (9) und das zugehörige Zahnrad (20) auf der
Vorgelegewelle (10) fest sitzen und die drehbar auf der
Vorgelegewelle (10) gelagerten Zahnräder (14, 16, 18) der
Radsätze (I, II, III) durch Schaltkupplungen (d, e, f) mit
einander und mit dem Zahnrad (20) des abtriebsseitigen Rad
satzes (IV) koppelbar sind.
2. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines ersten
Gangs (I) der Kraftfluß über einen antriebsseitigen ersten
Radsatz (I) und einen abtriebsseitigen vierten Radsatz (IV)
geleitet wird, indem das auf der Vorgelegewelle (10) dreh
bare Zahnrad (14) des ersten Radsatzes (I) durch Schalt
kupplungen (d, e, f) mit dem Zahnrad (20) des vierten Rad
satzes (IV) gekoppelt ist.
3. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines zweiten
Gangs (2) der Kraftfluß über den ersten Radsatz (I) und
einen abtriebsseitigen dritten Radsatz (III) geleitet wird,
indem das auf der Vorgelegewelle (10) drehbare Zahnrad (14)
des ersten Radsatzes (I) durch Schaltkupplungen (d, e) mit
dem Zahnrad (18) des dritten Radsatzes (III) gekoppelt ist.
4. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines dritten
Gangs (3) der Kraftfluß über den antriebsseitigen zweiten
Radsatz (II) und den vierten Radsatz (IV) geleitet wird,
indem das Zahnrad (15) des zweiten Radsatzes (II) durch
eine Schaltkupplung (a) mit der Antriebswelle (8) gekoppelt
ist und das zugehörige, auf der Vorgelegewelle (10) drehba
re Zahnrad (16) durch die Schaltkupplungen (e, f) mit dem
Zahnrad (20) des vierten Radsatzes (IV) gekoppelt ist.
5. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines vierten
Gangs (4) der Kraftfluß über den antriebsseitigen zweiten
Radsatz (II) und den dritten Radsatz (III) geleitet wird,
indem das Zahnrad (15) des zweiten Radsatzes (II) durch
eine Schaltkupplung (a) mit der Antriebswelle (8) gekoppelt
ist und das zugehörige, auf der Vorgelegewelle (10) drehba
re Zahnrad (16) durch eine Schaltkupplung (e) mit dem Zahn
rad (18) des dritten Radsatzes (III) gekoppelt ist, während
das zugehörige Zahnrad (17) durch die Schaltkupplung (c)
mit der Abtriebswelle (9) gekoppelt ist.
6. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines fünften
Gangs (5) der Kraftfluß über den antriebsseitig ersten und
abtriebsseitig zweiten Radsatz (I bis IV) geleitet wird,
indem das Zahnrad (14) auf der Vorgelegewelle (10) des ers
ten Radsatzes (I) durch eine Schaltkupplung (d) mit dem
Zahnrad (16) des zweiten Radsatzes (II) gekoppelt und das
zugehörige Zahnrad (15) durch eine Schaltkupplung (b) mit
der zweiten Zwischenwelle (12) gekoppelt ist, welche über
die Schaltkupplung (c) mit der Abtriebswelle (9) gekoppelt
ist.
7. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum. Schalten eines sechsten
Gangs (6) der Kraftfluß über den dritten Radsatz (III) und
den vierten Radsatz (IV) geleitet wird, indem das Zahn
rad (17) des dritten Radsatzes (III) durch zwei Schaltkupp
lungen (a, b) mit der Antriebswelle (8) und das zugehörige
Zahnrad (18) auf der Vorgelegewelle (10) durch eine Schalt
kupplung (f) mit dem Zahnrad (20) des vierten Radsat
zes (IV) gekoppelt ist.
8. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines siebten
Gangs (7) der Kraftfluß direkt von der Antriebswelle (8)
auf die Abtriebswelle (9) geleitet wird, indem die An
triebswelle (8) durch drei Schaltkupplungen (a, b, c) mit
der Abtriebswelle (9) gekoppelt ist.
9. Zahnradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, dass zum Schalten eines Rück
wärtsgangs (R) der Kraftfluß von der Antriebswelle (8) über
einen Wenderadsatz (W) und den vierten Radsatz (IV) zur
Abtriebswelle (9) geleitet wird.
10. Zahnradgetriebe nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Übersetzung für den Wenderadsatz (W) 3.07, für den ersten
Radsatz (I) 3.42, für den zweiten Radsatz (II) 1.63, für
den dritten Radsatz (III) 0.53 und für den vierten Rad
satz (IV) 0.37 betragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001112124 DE10112124A1 (de) | 2001-03-14 | 2001-03-14 | Zahnradgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001112124 DE10112124A1 (de) | 2001-03-14 | 2001-03-14 | Zahnradgetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10112124A1 true DE10112124A1 (de) | 2002-09-19 |
Family
ID=7677336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001112124 Withdrawn DE10112124A1 (de) | 2001-03-14 | 2001-03-14 | Zahnradgetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE10112124A1 (de) |
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| CH207438A (de) * | 1937-09-15 | 1939-10-31 | Maybach Motorenbau Gmbh | Einrichtung zum Schalten von Zahnräderwechselgetrieben. |
| DE3634327A1 (de) * | 1985-10-18 | 1987-04-23 | Twin Disc Inc | Getriebe mit mehreren vorwaerts- und rueckwaertsgaengen |
| DE4205670C1 (de) * | 1992-02-25 | 1993-06-03 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag, 7000 Stuttgart, De |
-
2001
- 2001-03-14 DE DE2001112124 patent/DE10112124A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| LOOMAN,J.: Zahnradgetriebe, Springer-Verlag, Berlin, u.a., 1970, 1.Aufl., S.4 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004049832B4 (de) * | 2004-10-13 | 2016-09-29 | Daimler Ag | Doppelkupplungsgetriebe |
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