DE10112921A1 - Ladekreis einer Fahrzeugbatterie - Google Patents
Ladekreis einer FahrzeugbatterieInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
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- Power Engineering (AREA)
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- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft einen Ladekreis (1) einer Fahrzeugbatterie (2), umfassend einen Generator (3) und eine räumlich vom Generator (3) getrennte Fahrzeugbatterie (2), die über eine Ladeleitung (4) miteinander elektrisch verbunden sind, wobei zwischen Generator (3) und Fahrzeugbatterie (2) eine Einrichtung angeordnet ist, die einen Stromfluß von der Fahrzeugbatterie (2) in Richtung des Generators (3) verhindert.
Description
Die Erfindung betrifft einen Ladekreis einer Fahrzeugbatterie gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Der Ladekreis einer Fahrzeugbatterie umfaßt üblicherweise einen Generator, der über eine
Ladeleitung mit der Fahrzeugbatterie verbunden ist. Dabei erzeugt der Generator an seinem
Ausgang eine etwas höhere Spannung als die Nennspannung der Fahrzeugbatterie, so daß
aufgrund der Spannungsdifferenz ein gerichteter Stromfluß vom Generator zur
Fahrzeugbatterie fließt. Solange Generator und Fahrzeugbatterie räumlich direkt beieinander
sind, ist die Ladeleitung sehr kurz und befindet sich in unfallgeschützten Bereichen des
Kraftfahrzeuges. Aufgrund der Tatsache, daß die Anzahl der elektrischen Verbraucher in
einem Kraftfahrzeug stetig zunimmt, wird es immer schwieriger, alle Verbraucher im
Motorraum anzuordnen. Hinzu kommt die Tendenz, verstärkt zwei Batterien in
Kraftfahrzeugen zu verwenden, wobei im Regelfall der Bauraum im Motorraum nur für eine
Batterie ausreicht. Somit kommt es zu einer räumlichen Trennung zwischen Generator und
Fahrzeugbatterie, was eine Verlängerung der Ladeleitung zur Folge hat. Damit nimmt jedoch
die Gefahr zu, daß es beispielsweise in Folge eines Unfalls zu einem Kurzschluss auf der
Ladeleitung kommt, wodurch Fahrzeugbrände verursacht werden können. Eine Lösung für
dieses Problem wäre die Verlegung der Ladeleitung in unfallgeschützten Bereichen des
Kraftfahrzeuges, was jedoch den Verkabelungsaufwand erhöht.
Der Erfindung liegt daher das technische Problem zugrunde, einen Ladekreis einer
Fahrzeugbatterie mit räumlich getrenntem Generator zu schaffen, der ohne größeren
Verkabelungsaufwand gegen Kurzschlüsse gesichert ist.
Die Lösung des technischen Problems ergibt sich durch den Gegenstand mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Hierzu wird zwischen Generator und Fahrzeugbatterie eine Einrichtung angeordnet, die
einen Stromfluß von der Fahrzeugbatterie in Richtung des Generators verhindert. Dabei wird
ausgenutzt, daß aufgrund der Differenz zwischen Generatorausgangsspannung und der
Nennspannung der Fahrzeugbatterie bei intakter Ladeleitung der Strom nur in Richtung der
Fahrzeugbatterie fließt. Fließt hingegen ein Strom aus der Fahrzeugbatterie in Richtung
Generator, so kann die Ursache nur in einem Kurzschluss liegen, so daß somit durch die
Sperrung des Stromflusses die Brandgefahr vermieden wird. Hierdurch wird die Ladeleitung
reversibel gegen Kurzschlußströme aus der Fahrzeugbatterie abgesichert.
Ein möglicher Stromfluß vom erregten Generator zum Kurzschluß wird durch eine
Motorabschaltung erreicht. Hierzu erfaßt beispielsweise ein Crash-Sensor einen Unfall und
schaltet den Motor ab oder aber der Unfall selbst hat einen Ausfall des Motors zur Folge.
Bei einem abgestellten Kraftfahrzeug ist der Generator ohnehin nicht erregt, so daß vom
Generator zum Kurzschluß kein Strom fließen kann. Der mögliche Kurzschlußstrom vom
Generator wird also durch zusätzliche Maßnahmen verhindert bzw. tritt gar nicht erst auf.
Vorzugsweise wird die Einrichtung unmittelbar an der Fahrzeugbatterie angeordnet, da
ansonsten durch weitere Schutzmaßnahmen sichergestellt werden muß, daß Kurzschlüsse
zwischen der Einrichtung und der Fahrzeugbatterie zuverlässig erfasst werden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Einrichtung als Leistungsdiode
ausgebildet. Der Vorteil einer Leistungsdiode ist, daß diese bereits funktionell bei
Vernachlässigung des Sperrstroms einen Stromfluß von der Fahrzeugbatterie zum
Generator verhindert. Nachteilig ist hingegen der Spannungsabfall über der Diode.
In einer alternativen Ausführungsform ist daher die Einrichtung als Leistungsschalter mit
Stromrichtungserkennung ausgebildet. Vorzugsweise ist dabei der Leistungsschalter als
Leistungs- MOSFET ausgebildet.
Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet ist, wenn die Fahrzeugbatterie im Heck und der
Generator im Motorraum angeordnet ist. In diesem Fall muß die Ladeleitung durch das
gesamte Kraftfahrzeug verlegt werden, wobei aufgrund der Absicherung die Ladeleitung
nicht in den crashgesicherten Bereichen verlegt werden muß, was eine verbesserte
Flexibilität in der Montage ermöglicht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Die Figur zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild mit einer Leistungsdiode und
Fig. 2 ein schematisches Blockschaltbild mit einem Leistungs- MOSFET.
Der Ladekreis 1 einer Fahrzeugbatterie 2 umfaßt einen Generator 3 und eine Ladeleitung 4,
die den Generator 3 mit der Fahrzeugbatterie 2 verbindet. Zwischen Generator 3 und
Fahrzeugbatterie 2 ist eine Leistungsdiode 5 angeordnet. Die Leistungsdiode 5 ist im
Normalbetrieb mit erregtem Generator in Flußrichtung gepolt, da die
Generatorausgangsspannung über der Nennspannung der Fahrzeugbatterie 2 liegt. Tritt nun
auf der Ladeleitung 4 ein Kurzschluss auf, so sperrt die Leistungsdiode 5 und verhindert
einen Stromfluß von der Fahrzeugbatterie 2 in Richtung Generator 3 zum Kurzschluss.
In der Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform mit einem Leistungs- MOSFET 6 mit
Stromrichtungserkennung anstelle der Leistungsdiode 5 dargestellt. Die
Stromrichtungserkennung mißt dabei die Spannung zwischen Source und Drain und schaltet
je nach Vorzeichen der Drainsource-Spannung den MOSFET 6 über das Gate durch oder
sperrt diesen.
Claims (5)
1. Ladekreis einer Fahrzeugbatterie umfassend einen Generator und eine räumlich vom
Generator getrennte Fahrzeugbatterie, die über eine Ladeleitung miteinander elektrisch
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Generator (3) und Fahrzeugbatterie (2) eine Einrichtung angeordnet ist, die
einen Stromfluß von der Fahrzeugbatterie (2) in Richtung des Generators (3) verhindert.
2. Ladekreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung unmittelbar
an der Fahrzeugbatterie (2) angeordnet ist.
3. Ladekreis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung als
Leistungsdiode (5) ausgebildet ist.
4. Ladekreis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung als
Leistungsschalter mit Stromrichtungserkennung ausgebildet ist.
5. Ladekreis nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fahrzeugbatterie (2) im Heck eines Kraftfahrzeuges angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10112921A DE10112921A1 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Ladekreis einer Fahrzeugbatterie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10112921A DE10112921A1 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Ladekreis einer Fahrzeugbatterie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10112921A1 true DE10112921A1 (de) | 2002-09-26 |
Family
ID=7677847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10112921A Withdrawn DE10112921A1 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Ladekreis einer Fahrzeugbatterie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10112921A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10358249A1 (de) * | 2003-12-09 | 2005-07-07 | Volkswagen Ag | Bordnetz für Kraftfahrzeuge |
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-
2001
- 2001-03-13 DE DE10112921A patent/DE10112921A1/de not_active Withdrawn
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| DE102018211748B4 (de) | 2018-07-13 | 2021-09-16 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Antriebsstrang für ein Kraftfahrzeug, insbesondere für einen Kraftwagen |
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |