DE10112795A1 - Verfahren zur Produktionsüberwachungs/Einstellung einer Strickmaschine, und Produktionsüberwachungs/Einstellungs-Vorrichtung - Google Patents
Verfahren zur Produktionsüberwachungs/Einstellung einer Strickmaschine, und Produktionsüberwachungs/Einstellungs-VorrichtungInfo
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Abstract
Zur Produktionsüberwachung/Einstellung, insbesondere einer Rundstrickmaschine mit mehreren Stricksystemen und mehreren Garn-Liefergeräten, wird Garn zu aktiven Stricksystemen von mehreren Liefergeräten, die nach mindestens zwei voneinander verschiedenen Garnförderprinzipien arbeiten, nicht-positiv geliefert und werden die individuell gelieferten Garnmengen fortlaufend anhand abgetasteter Ist-Drehsignale der Liefergeräte gemessen. Zum Ableiten von Überwachungsinformationen und/oder Einstellmaßnahmen werden Vergleiche mit korrespondierenden Soll-Garnmengen jeweils innerhalb wenigstens eines Toleranzbereiches angestellt, der in seiner Breite zumindest auf Garnqualitäts- und/oder Garnwegparameter abgestimmt wird. In einer computerisierten Produktionsüberwachung/Einstellvorrichtung ist wenigstens eine Benutzeroberfläche in einem Display konfigurierbar, in der aus einer Vielzahl an der Rundstrickmaschine betriebsbereit angeordneter Liefergeräte für jeweils nicht-positive Garnlieferung und nach wenigstens zwei voneinander verschiedenen Garnförderprinzipien jedes einzelne Liefergerät nach dem für ein bestimmtes Stricksystem optimalen Garnförderprinzip selektierbar und diesem Stricksystem operativ zuzuordnen ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 11.
In der Stricktechnik findet die elektronische Datenverarbeitung nicht nur zur Maschi
nensteuerung, sondern auch zur Produktionsüberwachungs/Einstellung zunehmend
Verbreitung. Es ist auch üblich, ein auf Basis von Sollgarnmengen berechnetes oder
gefertigtes Masterpiece zu erstellen und als Referenz für die Produktion einer Ma
schine oder einer ganzen Maschinenserie zu verwenden, wobei Vergleiche mit dem
Masterpiece z. B. anhand der verbrauchten Garnmengen und/oder des Verlaufes des
Garnverbrauchs durchgeführt werden. Ein für den Betreiber einer Strickerei und das
Fachpersonal wichtiger Aspekt ist der Garnverbrauch. Bei einfachen, glatt gestrickten
und geraden Schlauchwaren und einer Bestückung der Rundstrickmaschine mit posi
tiv liefernden Liefergeräten variieren zwar die Garnspannungen, die Garnmengen
bleiben in Relation zur Maschinengeschwindigkeit konstant, so dass die
Überwachung und Auswertung des Garnverbrauches unproblematisch ist. Es gibt fer
ner Verfahren, bei denen die Garnmenge durch eine im Garnweg mitlaufende Mess
rolle gemessen und die Messwerte zentral ausgewertet werden; dies bedarf jedoch
eines außerordentlich hohen Aufwandes und erschwert die Aufrüstung, Einstellung
und Umstellung erheblich.
Bei der aus EP 0 452 800 A bekannten Vorrichtung wird über Messungen der Garn
geschwindigkeiten mittels spezieller Sensoren im Garnweg die jeweilige Garnmenge
bestimmt und zentral ausgewertet. Die Garnmengen im Masterpiece werden zu Ver
gleichen mit den gestrickten Waren herangezogen, um fehlerhafte Verwendungen,
unrichtige Garngeschwindigkeiten und inkorrekte Maschinenoperationszyklen festzu
stellen und anzuzeigen.
Bei Jacquard-Waren oder sogenannten Bodystockings werden für unterschiedliche
Garnqualitäten jedoch nicht-positiv liefernde Liefergeräte unterschiedlicher Typen mit
unterschiedlichen Garnförderprinzipien und ggfs. von verschiedenen Herstellern an
derselben Strickmaschine eingesetzt. Die Überwachung und Ermittlung individueller
Garnmengen ist hierbei bislang mit vertretbarem steuerungstechnischem und appara
tivem Aufwand nicht möglich. Grundsätzlich wären aber fortlaufende, sequentielle
oder abschließende Informationen zu den Garnmengen an derart ausgerüsteten
Strickmaschinen für den Betreiber und das Fachpersonal wichtig, um die Produkti
onseffizienz zu beurteilen und zu optimieren, ein Abdriften von Produktionsparame
tern bei der Produktion frühzeitig zu erkennen, für das Aufrüsten, Umrüsten und
Nachstellen Zeit und Arbeitsaufwand zu sparen, und eine Qualitätsoptimierung und
gleichbleibend hohe Qualität mit geringem Ausschuss zu erzielen.
Weiterer Stand der Technik ist enthalten in: EP 0 752 631 A, EP 0 950 742 A, EP 0 600 268 A,
DE 82 24 194 U, EP 0 420 836 A, EP 0 385 988 A, EP 0 489 307 A.
Das Aufrüsten einer Strickmaschine vor der Produktion oder nach einer Umstellung ist
außerordentlich zeitaufwendig und bedarf besonderer Sachkenntnis, insbesondere
wenn die Strickmaschine mit nicht-positiv liefernden Liefergeräten, ggfs. von ver
schiedenen Herstellern, bestückt ist, die sich untereinander auch durch ihre Garnför
derprinzipien unterscheiden, weil jedes Liefergerät für sich mit seinen peripheren, das
Garn beeinflussenden Zubehöreinrichtungen dem jeweiligen Stricksystem zuzuordnen
und auf individuelle optimale Operation einzustellen ist. Hierbei wären einfach be
schaffbare Informationen über die individuellen Garnmengen von unschätzbarem
Vorteil, weil bei diesen Liefergeräte-Typen eine gegenüber einer Vorgabe abweichen
de Garnmenge nicht nur eine Fehlerkondition oder einen Trend anzeigen kann, son
dern sogar einen direkten Schluss auf die Fehlerart ermöglicht, der dann rasch und
zielorientiert zu korrigieren wäre. Auch im Hinblick auf diesen Aspekt besteht gerade
bei Strickmaschinen mit nicht-positiv liefernden Liefergeräten, die sich durch ver
schiedene Garnförderprinzipien unterscheiden, erheblicher Bedarf nach einem Ver
fahren für eine effiziente Produktions-Überwachungs/Einstellung und nach einer Vor
richtung, die ein vereinfachtes Aufrüsten, Umrüsten und Einstellen einer Strickma
schine oder einer Strickmaschinenserie ermöglicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
sowie eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens anzugeben, mit denen trotz
nicht-positiver Garnlieferung von Liefergeräten unterschiedlicher Typen, die nach un
terschiedlichen Förderprinzipien arbeiten, eine einfache und komfortable Produktion
süberwachungs/Einstellung möglich ist.
Die gestellte Aufgabe wird verfahrensmäßig mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und
mit der Vorrichtung des Anspruchs 11 gelöst.
Indem verfahrensgemäß jede individuelle Garnmenge fortlaufend anhand abgetaste
ter Ist-Drehsignale des Liefergeräts gemessen wird, ergibt sich aus den Ist-
Drehsignalen unter Berücksichtigung der Speicherkörper-Umfangslänge eine ausrei
chend präzise Garnmengeninformation ohne die absolute Notwendigkeit, hierfür sepa
rate Sensoren einsetzen zu müssen. Es werden ohnedies aus der Operation des Lie
fergeräts resultierende Ist-Drehsignale benutzt. Obwohl an der Strickmaschine mehre
re, nicht-positiv liefernde Liefergeräte im Einsatz sind, die nach zumindest zwei unter
schiedlichen Garnförderprinzipien Garne unterschiedlicher Qualitäten und/oder Elasti
zitäten liefern, und ggfs. von verschiedenen Herstellern stammen. Es werden die indi
viduellen Garnmengen präzise ermittelt, die Informationen zur Produktions-Überwa
chungs/Einstellung liefern. Ein Grund für unterschiedliche Liefergerät-Typen liegt dar
in, dass verschiedene Garnspannungen und/oder Garngeschwindigkeiten beherrscht
werden müssen, wofür jeweils ein Typ besser geeignet ist als ein anderer Typ. Es
werden im Rahmen des Verfahrens primär nicht die individuellen Garnmengen ge
messen, um die Gesamtgarnmenge zu erhalten, sondern anhand der Garnmengen
bestimmte Fehlerkonditionen aufzuzeigen, um die Produktion einfach überwachen
und optimieren zu können. Als Nebenprodukt wird mit wenig Mehraufwand dann auch
die Gesamt-Garnmenge festgestellt. Das Verfahren ist für Rund-Strickmaschinen
zweckmäßig; kann aber auch bei Flachstrickmaschinen eingesetzt werden. Das Ver
fahren ist darauf abgestellt, dass speziell bei nicht-positiv liefernden Liefergeräten die
tatsächlich gelieferte Garnmenge Rückschlüsse auf eine ordnungsgemäße Operation
im Stricksystem, am Liefergerät und im Garnweg und auf Trends zu einer Fehlerkon
dition und sogar auf bestimmte Fehlerkonditionen ermöglicht.
Aus dem fortlaufenden oder abschließenden Vergleich der individuellen Garnmenge
mit korrespondierenden und vorab ermittelten Soll-Garnmengen z. B. eines Masterpieces
innerhalb wenigstens eines Toleranzbereiches lässt sich die Operation für jedes
Liefergerät und an dem zugeordneten Stricksystem genau überwachen, lassen sich
kritische Produktions-Konditionen und sogar deren Ursachen ermitteln, und können
schon während der Produktion oder danach Maßnahmen getroffen werden, um Feh
lerkonditionen zu korrigieren. Das Verfahren kann dadurch erweitert werden, dass ei
ne anhand des Garnmengenvergleichs festgestellte Fehlerkondition, die meist einer
bestimmten Fehlerart zuzuordnen ist, automatisch korrigiert wird, beispielsweise in ei
nem geschlossenen Einstell-Regelkreis, der das Vergleichsresultat als Regelfüh
rungsgröße benutzt. Solche Einstellungen können an den Stricksystemen oder den
Liefergeräten oder deren peripheren Zubehöreinrichtungen vorgenommen werden,
weil diese nur als Auswahl dargestellten Operationselemente Einfluss auf die Garn
menge haben und eine bei ihnen entstandene Fehlerkondition ideal anhand einer un
zulässigen Garnmengenänderung gegenüber der Masterpiece-Garnmenge darstellbar
ist. Dabei ist es wichtig, den jeweils für den Vergleich eingesetzten Toleranzbereich in
seiner Breite sogar auf Garnqualitäts- und/oder Garnwegparameter abzustimmen.
Mit der computerisierten Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung wird im Hin
blick auf effiziente Produktion und kurze Aufrüstzeit dem Fachpersonal an der Strick
maschine (Rund- oder Flachstrickmaschinen) ein benutzerfreundliches Werkzeug ge
geben, um das Zuordnungsmuster der Liefergeräte aus dem Bestand gleich an der
Benutzeroberfläche bequem einzustellen. In der Benutzeroberfläche wird jedes Lie
fergerät sozusagen fiktiv dem Bestand im Hinblick auf die von ihm zu liefernde Garn
qualität/Elastizität und Relativposition gegenüber den Stricksystemen entnommen und
dem dieses Garn verarbeitenden Stricksystem operativ zugeordnet. Dadurch wird die
Aufrüstung oder Umstellung der Strickmaschine erheblich vereinfacht, wird Zeit ge
spart und reduziert sich der Arbeitsaufwand. Unter der Voraussetzung, dass z. B. die
Rundstrickmaschine mit einem ausreichend groß bemessenen Bestand der nicht-
positiv liefernden Liefergräte ausgestattet ist, unter denen es mindestens zwei ver
schiedene Garnförderprinzipien gibt, stellt die Vorrichtung die für eine effiziente Pro
duktion erforderliche Verknüpfung zwischen den Liefergeräten und der Rundstrickma
schine ein, wobei mühsame Einstellarbeiten an den Liefergeräten und/oder in der Ma
schinensteuerung auf ein Minimum reduziert werden. Es liegt auf der Hand, dass
strickwarenspezifische Zuordnungsmuster abgelegt und bei Bedarf wieder benutzt
werden können bzw. ein in der Benutzeroberfläche für eine Strickware gebildetes Zu
ordnungsmuster auf jede weitere, die gleiche Strickware produzierende Strickmaschi
ne übertragbar ist. Als Eingabe/Anzeige-Sektion der Einheit kann z. B. eine Tastatur
oder dgl. und/oder das als Touchscreen ausgebildete Display benutzt werden.
Zweckmäßig werden die Garnmengen mit abgetasteten Ist-Drehsignalen gemessen,
z. B. berechnet, und mit korrespondierenden Sollgarnmengen verglichen. Da unter
verschiedenen Liefergeräte-Typen jeder Vergleich nur für Garnmengen eines Liefer
gerättyps durchgeführt wird, können die Garnmengen verschiedenartiger Liefergerä
tetypen durchaus verschieden gemessen werden, so dass ein Garnmengenmesswert
eines Liefergerätetyps zunächst nicht dem gleichen Garnmengenmesswert eines an
deren Typs entspricht. Erst wenn die Gesamtgarnmenge oder eine strickwarenspezifi
sche Garnmenge ermittelt werden soll, wird eine Umrechnung oder Umwandlung auf
gleiche Längen oder Gewichtseinheiten erfolgen. Verfahrensgemäß könnte demzufol
ge zum Feststellen einer individuellen Fehlerkondition oder einem - Trend jeder Ver
gleich mit dem Masterpiece anhand der abgetasteten Ist-Drehsignale z. B. anhand der
Signalart und/oder Signalanzahl und/oder Signalfrequenz durchgeführt werden, ehe
echte Garnmengen oder Garngewichte bestimmt werden.
Das Verfahren ist primär auf die Strickwarenproduktion in Rundstrickmaschinen abge
stellt, an denen unterschiedliche Liefergeräte-Typen gleichzeitig oder aufeinanderfol
gend arbeiten, wobei jeweils eine nicht-positive Garnlieferung und nach mindestens
zwei unterschiedlichen Garnförderprinzipien erfolgt. Weniger elastisches Garn wird
beispielsweise von einem Liefergerät mit einem zur Drehung angetriebenen Speicher
körper geliefert, während mehr elastisches Garn von einem Liefergerät mit stationä
rem Speicherkörper und zur Drehung angetriebenem Wickelorgan geliefert wird. Die
se unterschiedlichen Typen werden auch abhängig von der Garnspannung und/oder
Garngeschwindigkeit selektiv benutzt. Eine derartige Rundstrickmaschinen-Bestü
ckung ist beispielsweise für sogenannte Bodystockings oder Jacquard-Strickwaren
vorteilhaft, kann jedoch auch für andere hochwertige Strickwaren zweckmäßig sein,
bei denen unterschiedliche Garnqualitäten und/oder unterschiedlich elastische Garne
verarbeitet werden. Auch an Flachstrickmaschinen könnte so vorgegangen werden.
Wird bei einem Liefergerät mit drehangetriebenem Speicherkörper pro Umdrehung
des Speicherkörpers ein Ist-Drehsignal abgetastet, dann repräsentiert dies eine
Garnmenge entsprechend der Umfangslänge des Speicherkörpers. Zwecks höherer
Auflösung ist es auch möglich, pro Umdrehung des Speicherkörpers eine vorbe
stimmte Anzahl von Ist-Drehsignalen abzutasten, deren jedes die gleiche Umfangs-
Teillänge des Speicherkörpers repräsentiert. Steuerungstechnisch einfach wird dies
z. B. durch Abtasten der Drehung des Antriebsmotors durchgeführt.
Bei einem Liefergerät mit stationärem Speicherkörper wird zweckmäßig eine Vielzahl
untereinander gleicher Windungsteillängen repräsentierender Ist-Drehsignale abge
tastet. Da im Falle eines sehr elastischen Garns die Windungen auf dem stationären
Speicherkörper gedehnt sein können, ist die Messung genauer, wenn das abgezoge
ne Garn die Ist-Drehsignale generiert.
Verfahrensgemäß ist es günstig, bei einem mehr elastischen Garn die Breite des für
den individuellen Vergleich eingesetzten Toleranzbereiches beispielsweise größer
einzustellen als bei einem weniger elastischen Garn, da bei einem mehr elastischen
Garn Garnwegparameter größeren Einfluss haben.
Verfahrensgemäß kann ein individueller Garnmengenvergleich nicht nur innerhalb ei
nes Toleranzbereiches durchgeführt werden, sondern aufeinanderfolgend oder paral
lel in mehreren Toleranzbereichen zunehmender Breite. So lässt sich mit einem en
gen Toleranzbereich aus dem Vergleich mit dem Masterpiece-Garnmengenverlauf
zunächst ein Trend abbilden, um bei Bedarf ein Alarmsignal abzuleiten, das das
Fachpersonal dazu veranlasst, den Garnweg, das Liefergerät oder das Stricksystem
besonders zu überwachen. Der nächst breitere Toleranzbereich kann benutzt werden,
um bei Überschreiten eine Einstellmaßnahme abzuleiten. Das Fachpersonal nimmt
dann manuell Einstellungen im Garnweg, am Liefergerät oder am Stricksystem vor,
oder es werden solche Nachstellungen sogar automatisch eingeleitet. Der größte To
leranzbereich wird benutzt, um z. B. die Strickmaschine abzuschalten, weil dies eine
unmittelbar nicht behebbare Fehlerkondition anzeigt.
Speziell bei einem mehr elastischen Garn können Gamwegkonditionen, z. B. anhand
der Garnspannung, fortlaufend überwacht und beispielsweise zur Abstimmung der
Breite für den Vergleich eingesetzten Toleranzbereiches und/oder zum Bearbeiten der
abgetasteten Ist-Drehsignale benutzt werden. Bei Liefergeräten mit rotierendem Spei
cherkörper könnte die auch für die Steuerung des Antriebsmotors wichtige Garnspan
nung an der Abzugsseite gemessen und z. B. zur Anpassung der Ist-Drehsignale im
Hinblick auf sehr präzise Garnmengen-Messungen benutzt werden.
In der Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung sind auf einer weiteren Benut
zeroberfläche im Display fortlaufend die Operationen der den Stricksystemen zuge
ordneten Liefergeräte bei der Produktion einer Strickware anhand ihrer individuellen
Garnmengen im Vergleich mit Masterpiece-Garnmengen darstellbar, vorzugsweise
innerhalb z. B. von der Garnqualität und/oder dem jeweiligen Garnförderprinzip ab
hängiger Toleranzbereiche. Dies lässt sich zweckmäßig mit die Garnmengen darstel
lenden Bildbalken realisieren. Die Balken sind den adressierten oder identifizierten
Liefergeräten und ihren Stricksystemen zugeordnet. Eine aus dem Toleranzbereich
laufende Kondition kann optisch hervorgehoben und z. B. mit einem Blink-Signal oder
sogar akustisch deutlich gemacht werden.
Schon im Betrieb gewesene Strickmaschinen dieser Typen können einfach mit der
Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nachgerüstet werden. Die Vorrichtung
wird dann zweckmäßig in einem Gehäuse neben der Strickmaschine oder in einem
Ausschnitt des Strickmaschinenfußes positioniert.
Alternativ kann die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung mit ihrem Display
und der Eingabe/Anzeigesektion in die Strickmaschinen-Steuerung integriert sein.
Dies ist zweckmäßig, um die gleichen Bedienungselemente und auch das Display der
Steuerung verwenden zu können.
In der Bestückung der Strickmaschine werden für weniger elastische Garne Lieferge
räte mit drehantreibbarem Speicherkörper und für mehr elastische Garne Liefergeräte
mit stationärem Speicherkörper, drehbarem Aufwickelelement und abzugsseitiger
Garnwindungs-Zählsensoreinrichtung eingesetzt. Um unterschiedliche Strickwaren
produzieren zu können, empfiehlt es sich dabei, einen Bestand an Liefergeräten an
der Strickmaschine vorzusehen, der größer ist als die Anzahl der Liefergeräte, die bei
der Produktion arbeiten.
Die Vorrichtung lässt zweckmäßigerweise auch eine Benutzeroberfläche konfigurie
ren, in der die Gesamtgarnmenge/die Einzelgarnmengen oder -gewichte für eine oder
mehrere produzierte Strickwaren in Längen und/oder Gewichtseinheiten darstellbar ist
bzw. sind.
Da für die Produktionsüberwachungs/Einstellung eine Vielzahl von Daten und rasch
zu übertragen ist, viele Anschlusspunkte zur Datenermittlung und -verarbeitung be
nötigt werden, der Verkabelungsaufwand gering sein soll und hohe Betriebssicherheit
gewährleistet sein muss, ist es zweckmäßig, die Strickmaschine mit ihrer Steuerung,
die Produktionsüberwachungs/Einstellungsvorrichtung und die Liefergeräte mit ihren
peripheren Zubehöreinrichtungen in einem Daten-Bussystem zu verknüpfen, vor
zugsweise in einem schnellen CAN-Bussystem. Die Liefergeräte können über Schnitt
stellen-Adapter fest oder wahlweise an den Bus angeschlossen werden. Die Adapter
sind, zumindest für einige der verwendeten Liefergeräte, so ausgebildet, dass sie die
erforderlichen Ist-Drehsignale für die Garnmengenmessung direkt am Liefergerät oder
aus ohnedies operationsbedingt verfügbaren Pulsen ableiten.
Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes er
läutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch die Konfiguration einer mehrsystemigen Rundstrickma
schine,
Fig. 2 schaubildhaft die Liefergerät-Bestückung eines Stricksystems unter de
ren elektronischer Verknüpfung mit einer Produktionsüberwa
chungs/Einstellvorrichtung,
Fig. 3 die Konfigurierung einer Benutzeroberfläche im Display der Produk
tionsüberwachungs/Einstellvorrichtung, und
Fig. 4 die Konfigurierung einer weiteren Benutzeroberfläche.
Eine in Fig. 1 schematisch mit ihrem Zylinder 1 und der Maschinensteuerung MC an
gedeutete Rundstrickmaschine RM ist mit einer Produktionsüberwachungs/Einstell
vorrichtung LR ausgestattet. Entlang des Zylinders 1 sind mehrere Stricksysteme 2
vorgesehen, beispielsweise die Stricksysteme (1) bis (12). Ausgewählten der Strick
systeme (1) bis (12) ist jeweils mindestens ein Liefergerät R, E, S von hier z. B. drei
verschiedenen Typen operativ zugeordnet (angedeutet durch ausgezogene Linien),
wobei die Bestückung der einzelnen Stricksysteme mit den Liefergeräten variieren
kann, abhängig von der Strickware und/oder der zu verarbeitenden Garnqualität
und/oder Farbe und/oder Elastizität. Die operativ zugeordneten Liefergeräte sind in
Gruppen 3 angedeutet. Zusätzlich können weitere dieser Liefergeräte (unter 3' ange
deutet) einsatzbereit zur wahlweisen operativen Zuordnung (mit gestrichelten Linien
angedeutet) vorgesehen sein. Die Strickmaschine RM ist beispielsweise aufgerüstet
zur Produktion von Bodystockings. Es kann sich jedoch auch um eine Rundstrickma
schine eines Jacquard-Typs handeln. Die Liefergeräte sind nicht-positiv liefernde Lie
fergeräte, die das jeweilige Garn nach zumindest zwei unterschiedlichen Garnförder
prinzipien liefern. Sämtliche Liefergeräte sind, z. B. in einem Bussystem, an die Pro
duktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR angeschlossen, die eine computeri
sierte Einheit 4' mit einer Eingabe/Anzeigesektion 4, eine Rechnersektion C und we
nigstens ein Display D umfasst, in welchem unterschiedliche Benutzeroberflächen
konfigurierbar sind, beispielsweise eine angedeutete Benutzeroberfläche UF zum
Darstellen der Gesamtgammenge M einer Strickware KF oder einer Strickwarenserie.
Die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR kann in einem eigenen Gehäu
se W neben der Rundstrickmaschine RM angeordnet und mit der Strickmaschinen
steuerung MC verbunden sein, oder beispielsweise in einem nicht näher hervorgeho
benen Ausschnitt im Strickmaschinenfuß K untergebracht werden. Alternativ kann die
Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR in die Strickmaschinensteuerung
MC integriert sein, um deren Eingabe/Anzeigesektion und/oder Display D zu nutzen.
Der gestrichelt angedeutete Pfeil 5 versinnbildlicht, dass Informationen, Zuordnungs
muster, Stellbefehle oder beispielsweise die Gesamtgarnmenge M überspielbar sind
an eine nicht gezeigte Steuer- und Überwachungszentrale oder durch eine Online-
Verbindung an weitere, gleiche Strickwaren KF produzierende Strickmaschinen über
mittelbar sind, oder durch einen Handcontroller oder einen elektronischen Datenträger
an andere gleichartige Strickmaschinen gebbar sind.
Nichtpositive Garnlieferung bedeutet, dass zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit des
Zylinders und der Geschwindigkeit, mit der das jeweilige Liefergerät das Garn liefert,
keine feste Korrelation existiert, sondern die jeweilige Garnspannung zwar im We
sentlichen konstant gehalten wird, die individuelle Garnmenge jedoch variiert, im Ver
gleich zur positiven Lieferung, bei der die Garnspannung variiert, die gelieferte Menge
jedoch konstant bleibt. Mit den mindestens zwei unterschiedlichen Garnförderprinzi
pien, die für die vorgesehenen Liefergeräte benutzt werden, ist z. B. gemeint, dass in
den Garnwegen verschiedene Brems- und Umlenkkonditionen vorliegen, und bei ei
nem Garnförderprinzip Garnwindungen auf einem zur Drehung angetriebenen Spei
cherkörper zum Abzug zwischengespeichert werden, während sie beim anderen
Garnförderprinzip auf einem stationären Speicherkörper in Windungen zwischenge
speichert werden und das Garn verbrauchsabhängig abgespult wird. Dies sei anhand
Fig. 2 erläutert.
In Fig. 2 sind beispielsweise vier Liefergeräte E, S, R und gegebenenfalls S dem
Stricksystem (1) operativ zugeordnet. Diese Liefergeräte könnten wahlweise den ver
schiedenen Stricksystemen (1) bis (12) am Zylinder 1 in Fig. 1 operativ zugeordnet
sein. Das Liefergerät E zieht mittels seines drehangetriebenen Speicherkörpers 7 das
Garn Y, z. B. durch eine Bremsvorrichtung 6 von einem Vorrat B ab, speichert Garn
windungen auf dem Speicherkörper 7 und liefert das Garn tangential über eine Span
nungsabtastvorrichtung 8 und ein Garnleitorgan 9 zum Stricksystem (1), von dem eine
Nadel 10 dargestellt ist. Ein Adapter A tastet Ist-Drehsignale s1 beispielsweise des
Antriebsmotors des Speicherkörpers 7 ab. Diese Ist-Drehsignale s1 werden gegebe
nenfalls in einer elektronischen Einrichtung 11 gesteuert von der Vorrichtung 8 in Ab
hängigkeit von der gemessenen Garnspannung bearbeitet, und dann über eine elekt
ronische Einrichtung 12 und eine Signalleitung 13', z. B. in einem Bussystem, an die
Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR übermittelt, die daraus die individuelle
Garnmenge m1 des Liefergeräts E berechnet und gegebenenfalls in bestimmte
Maßeinheiten umwandelt.
Die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR ist mit der Strickmaschinen
steuerung MC verknüpft, und erhält von dieser beispielsweise sogenannte Trig-
Signale tr.
Das nächste Liefergerät S der Gruppe 3 ist mit einem drehantreibbaren Speicherkör
per 7' ausgestattet und beliefert hier ebenfalls das Stricksystem (1) mit einem anderen
Garn Y. Das Garn Y läuft dem Speicherkörper T tangential zu und wird überkopf
durch eine zentrale Öse abgezogen. Mittels eines beispielsweise die Drehung des
Antriebsmotors des Speicherkörpers T überwachenden Adapter-Sensors A' werden
von der ggfs. verlängerten Motorwelle Ist-Drehsignale s2 abgetastet und hier in einem
Daisy-Chain DS an die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR übertragen.
Auf den Speicherkörpern 7, T können sich die jeweiligen Garnwindungen mit Schlupf
bewegen.
Das Liefergerät R ist ein Typ mit einem stationären Speicherkörper 7", auf welchem
mittels eines zur Drehung antreibbaren Aufwickelelementes 7''' aneinanderliegende
oder separierte Garnwindungen zwischenspeicherbar sind, die überkopf des Spei
cherkörpers 7" abgezogen und im gezeigten Fall zur Nadel 10 des Stricksystems (1)
geliefert werden. Der Antriebsmotor des Aufwickelelements 7''' ist in einem Gehäuse
15 enthalten, das an einem Gehäuseausleger 14 eine Zählsensoreinrichtung CS trägt,
die von dem beim Abzug rotierenden Garn Ist-Drehsignale s3 ableitet und in dem Dai
sy-Chain DS über den Adapter-Sensor A' des Liefergeräts S an die Produktions
überwachungs/Einstellvorrichtung LR überträgt.
Gegebenenfalls erstreckt sich der Daisy-Chain DS mit einer Verbindung 13 weiter zu
einem nur gestrichelt angedeuteten Liefergerät S. das zur betriebsbereiten Reserve 3'
gehören kann. Über den Daisy-Chain werden mit den abgetasteten Ist-Drehsignalen
s2, s3 bzw. sn die erforderlichen Informationen für die jeweiligen individuellen Garn
mengen m2 bis mn der Liefergeräte S, R, S an die Produktionsüberwachungs/Ein
stellvorrichtung LR übermittelt. Durch Auswerten der erhaltenen Informationen kennt
die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR jede individuelle Garnmenge ab
Produktionsbeginn und/oder den momentanen Garnmengenverlauf und/oder die Ge
samtgarnmenge M für der Produktionsserie angehörende produzierte Strickwaren,
und zwar z. B. über die Trigsignale tr in Zuordnung zum Maschinenlauf.
Als Produktionsreferenz kann ein Masterpiece der zu fertigenden Strickware benutzt
werden. Das Masterpiece ist beispielsweise mit einem bestimmten Zuordnungsmuster
der Liefergeräte zu selektierten Stricksystemen tatsächlich angefertigt oder fiktiv be
rechnet und charakterisiert durch die einzelnen individuellen Garnmengen des ganzen
Masterpieces und/oder den individuellen Garnmengen pro Maschinenzyklus bzw. Ma
schinenteilzyklus und/oder den individuellen Garnmengen bis jeweils zu einem vorbe
stimmten Zeitpunkt innerhalb der Produktion des Masterpieces. Dabei ist das Master
piece unter im Hinblick auf die Qualität optimierten Operationsbedingungen erstellt.
Jede danach hergestellte Strickware KF wird fortlaufend oder sequentiell anhand der
individuellen Garnmengen m1 bis mn mit dem Masterpiece verglichen. Das Phänomen
der hier erläuterten Liefergeräte-Typen, nämlich, dass bei nicht-positiver Garnliefe
rung und nach sich untereinander unterscheidenden Garnförderprinzipien eine unzu
lässige Abweichung der individuellen Garnmenge von der korrespondierenden Garn
menge des Masterpieces eine Fehlerkondition im Garnweg und/oder beim Stricksys
tem abbildet, wird benutzt, um die Produktion zu optimieren bzw. auf Trends zu über
wachen bzw. aus den Vergleichen Einstellmaßnahmen abzuleiten, um sich abzeich
nenden Trends zu Ausschuss gegenzusteuern. Abgeleitete Einstellmaßnahmen kön
nen manuell durchgeführt werden oder automatisch durch Einrichtungen, die z. B. das
jeweilige Vergleichsresultat als Regelführungsgröße in einer geschlossenen Regel
schleife benutzen. Der jeweils benutzte Liefergeräte-Typ richtet sich beispielsweise
nach der zu beherrschenden Garnspannung und/oder Garngeschwindigkeit.
Eine unzulässig fallende Garnmenge kann ein Indiz dafür sein, dass sich im Strick
system die Maschenweite durch Verschmutzung oder Verschleiß oder dgl. verkleinert
hat oder im Garnweg eine Brems-, Führungs- oder Umlenkkondition stromauf
und/oder stromab des Liefergeräts durch Verschmutzung oder dgl. zu stark geworden
ist. Abhängig vom Liefergerätetyp können unterschiedliche Einstellmaßnahmen im
Garnweg erforderlich werden. Dies gilt umgekehrt für unzulässig zunehmende individuelle
Garnmengen im Vergleich zu den korrespondierenden Masterpiece-Garn
mengen. Aus den individuellen Garnmengen kann ferner die Gesamtgammenge für
jede Strickware oder das Gesamtgarngewicht ermittelt werden bzw. kann im Hinblick
auf die angestrebte Produktionszahl die Gesamtgarnmenge bzw. das Gesamtgarn
gewicht vorausberechnet und beispielsweise für die Kalkulation der Produktionseffi
zienz, für die Logistik der Garnversorgung bzw. die Steuerung des betrieblichen
Garnbestands benutzt werden.
Da die verschiedene Liefergerätetypen ihre individuellen Garnmengen unterschiedlich
messen, ist es zweckmäßig, die individuellen Garnmengen auf gleiche Mengenein
heiten oder Gewichtseinheiten umzurechnen.
Der Adapter A des Liefergerätetyps E zählt beispielsweise mehrere Pulse pro Motor
umdrehung, wobei jeder Puls eine bestimmte Garnmenge repräsentiert. Der Adapter-
Sensor A' des Liefergerätetyps S zählt z. B. jede Motorumdrehung mit einem Puls,
wobei jeder Puls eine Garnmenge entsprechend der Umfangslänge des Speicherkör
pers repräsentiert. Die Zählsensoreinrichtung CS des Liefergerätetyps R zählt z. B.
mehrere Pulse pro abgezogener Garnwindung, wobei jeder Puls eine bestimmte Win
dungsteilmenge an Garn repräsentiert. Die individuellen Garnmengen werden bei
spielsweise unter Nutzen der Trig-Signale von der Maschinensteuerung MC fortlau
fend für die Liefergeräte an jedem arbeitenden Stricksystem aufaddiert und mit den
korrespondierenden Garnmengen des Masterpieces verglichen, um so zu überwa
chen, dass jede hergestellte Strickware schon beim Entstehen weitestgehend dem
Masterpiece entspricht. Dies sei anhand Fig. 4 erläutert.
In Fig. 4 ist eine im Display D konfigurierte Benutzeroberfläche UF2 schematisch ge
zeigt, auf der für jedes Stricksystem SYST(1) bis (12) ein Feld vorgesehen ist. Die
Benutzeroberfläche UF2 wird an der Eingabe/Anzeigesektion 4 aufgerufen. Im Feld
26 ist die jeweilige Strickware KF identifiziert, gegebenenfalls mit Spezifikationen. Die
Felder sind durch Trennlinien 22 voneinander getrennt und können durch Scrollen
nacheinander, zu mehreren oder einzeln gezeigt werden. Jedes arbeitende Strick
system ist in einem Feld 21 identifiziert. Das Masterpiece P wird mit zu Null gesetzten
Garnmengen m1' bis mn' durch eine Mittellinie 23 dargestellt und mit wenigstens einem
Toleranzbereich T1, T2, T1', T2' ergänzt. Horizontale Balken 24 enthalten die
Abweichungen zwischen jeweils m1 bis mn und m1' bis mn'. Die Garnmengen m1' bis
mn' des Masterpieces sind beispielsweise dem momentanen Zeitpunkt im Produkti
onszyklus einer Strickware zugeordnet. Bei der Produktion einer Strickware KF wer
den die positiven oder negativen Abweichungen bei m1 bis mn in den Balken 24 dar
gestellt und innerhalb des jeweiligen Toleranzbereiches T1, T1' bzw. T2, T2' über
wacht. Die Balken 24 sind ferner beispielsweise mit Identifikationen S (1), R(12), E (1)
für die operativ zugeordneten Liefergeräte versehen. Gleiche Liefergerättypen werden
beispielsweise in Balken 24 mit gleichem Grauton dargestellt. Übersteigt eine indivi
duelle Garnmenge, z. B. die des Liefergerätes E(1), den Toleranzbereich T1, wie bei
25 angedeutet, dann wird diese Überschreitung optisch und/oder akustisch hervorge
hoben bzw. gemeldet oder gegebenenfalls eine Einstellmaßnahme abgeleitet und
veranlasst. Die Einstellmaßnahme könnte auch erst bei Überschreiten des zweiten
Toleranzbereiches T2 abgeleitet und veranlasst werden, oder dann sogar ein Ab
schaltsignal.
Vom Masterpiece P sind die Soll-Garnmengen m1' bis mn' für alle arbeitenden Strick
systeme in der Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung gespeichert. Die indivi
duellen Garnmengen m1 bis mn werden aus den über die Übertragungsstrecken 13,
13' oder einen Datenbus übermittelten Informationen berechnet und den Soll-
Garnmengen überlagert.
Die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung LR dient auch zur Aufrüstung der
Rundstrickmaschine RM. Dies sei anhand Fig. 3 erläutert. In Fig. 3 ist im Display D
eine andere Benutzeroberfläche UF1 konfiguriert, die mehrere Felder 16, 17, 18, 19
mit Unterfeldern 20, 26 enthält. In der rechten Hälfte der Benutzeroberfläche UF1 sind
die in den Feldern 16 an der Strickmaschine betriebsbereit installierten, verfügbaren
Liefergeräte unter AF in adressierter Form dargestellt. Hier sind z. B. drei Gruppen
vorgesehen, nämlich alle Liefergeräte S identifiziert mit Adressnummern (1) bis (16),
ferner die Liefergeräte E identifiziert mit Adressnummer (1) bis (16), und schließlich
die Liefergeräte R identifiziert mit Adressnummern (1) bis (16).
Das Feld 17 stellt beispielsweise weitere Informationen dar und/oder wird zum fiktiven
Umsetzen der für die im Feld 26 identifizierte Strickware nicht benötigten Liefergeräte
benutzt. In der linken Hälfte der Benutzeroberfläche UF1 sind im Feld 18 untereinan
der die Stricksysteme mit SYST(1) bis (16) dargestellt. Im zugeordneten Feld 19 sind
Unterfelder 20 jeweils zu jedem Stricksystem vorgesehen. Durch Benutzen der Ein
gabe/Anzeigesektion 4 oder im Falle einer Touchscreen direkt im Display O werden
nacheinander die Liefergeräte der gewünschten Typen jedem Stricksystem z. B. nach
dem dort zur Verarbeitung kommenden Garn zugeordnet. Dies ist für das Stricksys
tem (1) angedeutet, dem die Liefergeräte S(1), R(12) und E(1) zugeordnet sind. Die
dem jeweiligen Stricksystem zugeordneten Liefergeräte werden dann entweder im
Feld 16 abgedunkelt oder gelöscht. Auf diese Weise werden die selektierten Strick
systeme aufeinanderfolgend bestückt. Nicht zugeordnete Liefergeräte der unter
schiedlichen Typen bleiben entweder in den Feldern 16 oder werden automatisch in
das Feld 17 gesetzt. Über das Zuordnungsmuster sind in dem Bussystem die zuge
ordneten Liefergeräte auch operativ zum Einsatz aktiviert.
Das endgültige Zuordnungsmuster, das zum Teil in Fig. 3 angedeutet ist, wird nach
Fertigstellung abgespeichert und der Strickware KF zugeordnet. Sofern das Master
piece bereits mit diesem Zuordnungsmuster erstellt oder berechnet worden ist, lässt
sich zur Aufrüstung das zur Strickware KF gehörende Masterpiece-Zuordnungsmuster
auch direkt in einem Zug aufrufen. Das Zuordnungsmuster kann ferner entweder über
einen Handcontroller oder einen elektronischen Datenträger oder eine Online-
Verbindung an jede weitere, ebenfalls mit der Produktionsüberwachungs/Einstell
vorrichtung LR ausgestattete Rundstrickmaschine gegeben werden, um auch dort die
Aufrüstung zu vereinfachen.
Das System ist variabel. Anhand der individuellen Fadenmengen und dem Masterpie
ce kann auch jeweils ein Liefergerät E mit seiner Fadenmenge als Masterfeeder be
nutzt werden, nach dem sich die Liefergeräte desselben Typs mit ihren individuellen
Garnmengen richten. Dann wird der Vergleich durchgeführt zwischen der Garnmenge
des Masterfeeders und den individuellen Garnmengen aller Liefergeräte desselben
Typs. Mit der vorbeschriebenen Bestückung der Rundstrickmaschine mit den nicht-
positiv liefernden Liefergeräten, die sich auch hinsichtlich ihrer Garnförderprinzipien
voneinander unterscheiden, lässt sich auch glatte Strickware (PLAIN FABRIC) stri
cken. In diesem Fall ist das Masterfeeder-Überwachungsprinzip zweckmäßig, um zu
überwachen, dass an jedem arbeitenden Stricksystem die gleiche Garnmenge einge
speist wird, wobei das Masterfeeder-Garnmengenprofil im Masterpiece als perma
nente Referenz für die Vergleiche bei der Produktionsüberwachung und Einstellung
benutzt wird.
Die anhand Fig. 1 erwähnte Gesamtgarnmenge M kann die Gesamtgarnmenge einer
Strickware oder der Gesamtproduktion dieser Strickwaren sein. Es ist möglich, die
einzelnen Gesamtgarnmengen für jeden Liefergerätetyp voneinander getrennt auszu
werten, anzuzeigen und zu speichern oder sogar miteinander zu vergleichen, um die
Produktionseffizienz zu optimieren.
Ferner ist es denkbar, die Rundstrickmaschine auch zusätzlich mit positiv liefernden
Liefergeräten zu bestücken und deren Garnmengen zu messen und für die Gesamt
garnmenge zu berücksichtigen. Bei positiv liefernden Liefergeräten ist dies problemlos
möglich, weil die Garnmenge in Proportion zum Maschinenzyklus bzw. der Maschi
nengeschwindigkeit konstant bleibt und somit sehr leicht zu ermitteln ist.
In der Strickmaschine kann jedes arbeitende Stricksystem (1) bis (12) ein Garn oder
abwechselnd bzw. gleichzeitig mehrere Garne verstricken. Das Masterpiece könnte
mit relativ festem Garn gestrickt sein, um präzise Garnmengeninformationen zu er
halten. Die in den produzierten Strickwaren verarbeiteten Garne können elastischer
oder dehnbarer oder schwieriger zu verarbeiten sein als die für das Masterpiece ver
wendeten Garne; die bei der Verarbeitung auftretende Garndehnung kann dann bei
spielsweise auch durch die Breite des jeweils benutzen Toleranzbereiches berück
sichtigt sein. Für mehr elastisches Garn kann ein breiterer Toleranzbereich für den
Vergleich benutzt werden als für weniger elastisches Garn. Bei allen nicht-positiv lie
fernden Liefergeräten, unabhängig von deren jeweiligem Garnförderprinzip, können
Messstellen für die Bremskonditionen stromauf und/oder stromab des Liefergeräts
vorgesehen und an die Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung angeschlossen
werden, um die Garnwegkonditionen oder Änderungen der Garnwegkonditionen be
urteilen zu können.
Claims (18)
1. Verfahren zur Produktionsüberwachungs/Einstellung einer mehrere Liefergeräte (S.
E, R) aufweisenden Strickmaschine (RM), insbesondere Rundstrickmaschine, mit
mehreren, jeweils mindestens ein von einem Vorrat (B) stammendes und von einem
Liefergerät geliefertes Garn (Y) zu Strickware (KF) verarbeitenden Stricksystemen,
durch Ermitteln der individuell gelieferten Garnmengen (m1-mn) der Liefergeräte in
jeder produzierten Strickware, wobei an der Strickmaschine pro arbeitendem Strick
system mindestens ein Liefergerät vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass
Garne zu aktiven Stricksystemen ((1)-(12)) von mehreren, nicht-positiv liefernden
Liefergeräten (S, E, R) und nach zumindest zwei sich unterscheidenden Garn-
Förderprinzipien geliefert werden, und dass die individuellen Garnmengen (m1-mn)
fortlaufend anhand abgetasteter Ist-Drehsignale (S1-Sn) an den Liefergeräten ge
messen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die individuellen, gemessenen Garnmengen
(m1-mn) mit korrespondierenden Soll-Garnmengen (m1'-mn') etwa eines Master
pieces (P) verglichen und Informationen und/oder Einstellmaßnahmen aus den Ver
gleichen abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ableiten der Infor
mationen und/oder Einstellmaßnahmen bei gleichem Liefergeräte-Zuordnungsmuster
zu Strickmaschinen für das Masterpiece (P) und die Strickware (KF) die individuellen
Strickwaren-Garnmengen (m1-mn) mit den korrespondierenden Soll-Garnmengen
(m1'-mn') jeweils innerhalb wenigstens eines Toleranzbereiches (T1, T2, T1', T2')
verglichen werden, der in seiner Breite zumindest auf Garnqualitäts- und/oder Garn
wegparameter abgestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Strickmaschi
ne eine Vielzahl (3, 3') nach zumindest zwei voneinander verschiedenen Garn-
Förderprinzipien und nicht-positiv liefernden Liefergeräten (S, E, R) einsatzbereit an
gebracht werden, dass aus der Vielzahl mehrere bis sämtliche Liefergeräte nach vor
bestimmten Operationsparametern an aktiven Stricksystemen ((1)-(12)) selektiert
und operativ den jeweiligen Stricksystemen zugeordnet werden, und dass ein die Selektion
und die Zuordnung repräsentierendes Zuordnungsmuster wiederauffindbar
festgehalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feststellung einer
Gesamtgarnmenge und/oder eines Garngewichts (M) die individuellen, gemessenen
Garnmengen (m1-mn) in gleiche Mengen- bzw. Gewichtseinheiten umgerechnet
oder umgewandelt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu einem aktiven
Stricksystem ((1)-(12)) wenigstens ein weniger elastisches Garn mit einem Lieferge
rät (E, S) mit zur Drehung angetriebenem Speicherkörper (T, 7) und zum gleichen
oder einem anderen aktiven Stricksystem ein mehr elastisches Garn mit einem Liefer
gerät (R) mit stationärem Speicherkörper (7") und zur Drehung angetriebenem Wi
ckelorgan (7''') geliefert wird, jeweils mit unterschiedlicher Garnspannung und/oder
Garngeschwindigkeit.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Liefergerät
(S, E) mit drehangetriebenem Speicherkörper (7, T) pro Umdrehung des Speicher
körpers mindestens ein eine der Umfangslänge des Speicherkörpers entsprechende
Garnmenge repräsentierendes Ist-Drehsignal (s1, s2) oder eine vorbestimmte Anzahl
gleicher Umfangsteillängen des Speicherkörpers repräsentierende Garnmengen ent
sprechender Ist-Drehsignale (s1, s2) abgetastet und zur Messung der individuellen
Garnmengen (m1, m2) ausgewertet werden, vorzugsweise jeweils durch direktes oder
indirektes Abtasten der Antriebsmotor-Ist-Drehung.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Liefergerät
(R) mit stationärem Speicherkörper (7") eine Vielzahl gleiche Garnwindungsteillängen
repräsentierender Ist-Drehsignale (3) abgetastet und zur Messung der individuellen
Garnmenge (m3) ausgewertet werden, vorzugsweise anhand von aus der Rotation
des umlaufend vom Speicherkörper (7") abgezogenen Garns erzeugter Pulse.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Garn die
Breite des jeweiligen Toleranzbereiches (T1, T2, T1', T2') für den Vergleich anders
eingestellt wird als bei einem anders elastischen oder mit anderer Garnspannung
und/oder Garngeschwindigkeit gelieferten Garn.
9. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Garnmengen
vergleich in mehreren Toleranzbereichen (T1, T2, T1', T2') mit zunehmender Breite
durchgeführt wird, vorzugsweise bei kleiner Toleranzbereich-Breite zum Ableiten ei
nes Alarmsignals (25), bei größerer Toleranzbereich-Breite zum Ableiten einer Ein
stellmaßnahme, und bei noch größerer Toleranzbereich-Breite zum Ableiten einer Ab
schaltmaßnahme.
10. Verfahren nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, dass Garnbrems- Führungs- oder Umlenkkonditionen für das jeweilige
Liefergerät (E, S, R) ermittelt und, vorzugsweise, zur Abstimmung des jeweiligen Tole
ranzbereiches (T1, T2) herangezogen werden.
11. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung (LR) für eine Strickmaschine (RM),
insbesondere eine Rundstrickmaschine, mit mehreren Stricksystemen ((1)-(12)) und
mehreren Liefergeräten (E, S, R) und einer computerisierten Einheit (4') mit einer Ein
gabe/Anzeigesektion (4) und wenigstens einem Display (D), in dem unterschiedliche
Benutzeroberflächen (UF1-UFn) konfigurierbar sind, wobei auf mindestens einer Be
nutzeroberfläche (UF2) an die aktiven Stricksysteme ((1)-(12)) gelieferte Garnmen
gen (m1-mn) darstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Be
nutzeroberfläche (UF2) konfigurierbar ist, auf der über die Eingabe/Anzeigesektion (4)
aus einer Vielzahl (3, 3') an der Rundstrickmaschine (R) betriebsbereit angeordneter,
an die Einheit (4') angeschlossener Liefergeräte (S, E, R) für jeweils nicht-positive
Garnlieferung nach mindestens zwei voneinander verschiedenen Garnförderprinzipien
jedes einzelne Liefergerät nach dem für ein bestimmtes Stricksystem ((1)-(12)) op
timalen Garnförderprinzip diesem Stricksystem operativ zuzuordnen und das Zuord
nungsmuster wiederauffindbar festhaltbar ist.
12. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass wenigstens eine weitere Benutzeroberfläche (UF1) konfigurierbar
ist, auf der fortlaufend die Operation der den Stricksystemen ((1)-(12)) zugeordneten
Liefergeräte (E, S, R) bei der Produktion einer Strickware (KF) anhand der individuel
len gemessenen Garnmengen (m1-mn) in Vergleichen mit gespeicherten Masterpie
ce-Garnmengen (m1'-mn') dieser Liefergeräte darstellbar und nach Liefergerät-Typ
und Stricksystem unterscheidbar ist, vorzugsweise innerhalb individueller, z. B. von
der Garnqualität und/oder dem Garnförderprinzip abhängiger Toleranzbereiche (T1,
T2, T1', T2').
13. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Einheit (4') in einem eigenen Gehäuse (W) neben der Rund
strickmaschine (R) oder in einem Ausschnitt des Rundstrickmaschinen-Fußes (K) an
geordnet ist.
14. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Einheit (4'), vorzugsweise mit ihrem Display (D) und der Ein
gabe/Anzeigesektion (4), in die Rundstrickmaschinen-Steuerung (MC) integriert ist.
15. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass unter der Vielzahl (3, 3') an nicht-positiv liefernden Liefergeräten
an der Rundstrickmaschine (RM) Liefergeräte (E, S) mit drehantreibbarem Speicher
körper (7, 7') z. B. für weniger elastische Garne oder einem Garnspannungs- oder Ge
schwindigkeitsbereich und Liefergeräte (R) mit stationärem Speicherkörper (7"), dreh
antreibbarem Aufwickelelement (7") und abzugsseitiger Garnwindungs-Zählsen
soreinrichtung (CS) z. B. für mehr elastische Garne vorgesehen oder einem anderen
Garnspannungs- oder Geschwindigkeitsbereich und in der Benutzeroberfläche (UF1),
z. B. in einem Bestandfeld (17) neben einem die Stricksysteme ((1)-(12)) identifizie
renden Feld (15) darstellbar sind.
16. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass Liefergeräte mit an die Einheit (4') angeschlossenen, pulszäh
lenden Ist-Drehsignal-Adaptern (A, A') ausgestattet sind, die von jedem drehangetrie
benen Speicherkörper (7, T) mit Garnteilmengen korrelierende volle Motorumdrehun
gen oder regelmäßige Motorumdrehungs-lnkremente repräsentierende Ist-Drehsig
nale (S1, S2) generieren, und Liefergeräte angeschlossen sind, die Pulse der abzugsseitig
eines stationären Speicherkörpers (7") vorgesehenen Garnwindungs-Zählsen
soreinrichtung (S) generieren.
17. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach wenigstens einem der An
sprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine weitere Benut
zeroberfläche (UF) konfigurierbar ist, auf der die von jedem Liefergerät für eine oder
mehrere produzierte Strickwaren (KF) gelieferte Garnmenge (M) in Längen- und/oder
Gewichtseinheiten darstellbar ist.
18. Produktionsüberwachungs/Einstellvorrichtung nach wenigstens einem der An
sprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Strickmaschine (MR) mit ihrer
Maschinensteuerung (MC), die Produktionsüberwachung/Einstellvorrichtung (LR) und
die Liefergeräte (E, S. R) über ein Bussystem (BS), vorzugsweise ein CAN-
Bussystem und/oder einen Daisy-Chain (DC) verknüpft sind, wobei an das Bussystem
die Liefergeräte über Busschnittstellen-Adapter (A, A') angeschlossen sind.
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