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DE10112647A1 - Wechselgerät für Transportsilos mit Taschen - Google Patents

Wechselgerät für Transportsilos mit Taschen

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Publication number
DE10112647A1
DE10112647A1 DE2001112647 DE10112647A DE10112647A1 DE 10112647 A1 DE10112647 A1 DE 10112647A1 DE 2001112647 DE2001112647 DE 2001112647 DE 10112647 A DE10112647 A DE 10112647A DE 10112647 A1 DE10112647 A1 DE 10112647A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
support arm
support
arm
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2001112647
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Normann Bock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOCK JR
HERMANN STEGMAIER NUTZFAHRZEUG
Original Assignee
BOCK JR
HERMANN STEGMAIER NUTZFAHRZEUG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOCK JR, HERMANN STEGMAIER NUTZFAHRZEUG filed Critical BOCK JR
Priority to DE2001112647 priority Critical patent/DE10112647A1/de
Publication of DE10112647A1 publication Critical patent/DE10112647A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/48Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element
    • B60P1/483Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading using pivoted arms raisable above load-transporting element using pivoted arms shifting the load-transporting element in a fore or aft direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Abstract

Ein Wechselgerät, insbesondere ein auf einem Fahrzeug montiertes Wechselgerät für Wechselaufbauten, vorzugsweise Transportsilos, mit Tragmitteln, die mit Anschlagmitteln in Form von am Transportsilo in sekantieller Orientierung sitzenden Eingrifftaschen in Eingriff bringbar sind, weist zwei zueinander parallele Tragarme auf. Die Tragarme sind um eine waagerechte Querachse des Fahrzeuges schwenkbar am Fahrzeug angelenkt. Jedem Tragarm ist ein separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel für seine Verschwenkung zugeordnet. Am freien Ende jedes Tragarms ist ein Tragmittel angeordnet und jeder Tragarm besteht aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Wechselgerät, insbesondere ein auf einem Fahrzeug montiertes Wechselgerät für Wechselaufbauten, vorzugsweise Transportsilos, mit Tragmitteln, die mit Anschlagmitteln in Form von am Transportsilo in sekantieller Orientierung sitzenden Eingrifftaschen in Eingriff bringbar sind.
Wechselaufbauten, nämlich Transportsilos, mit als Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmitteln, erfordern zu ihrer Handhabung ein Wechselgerät, dessen Tragmittel ähnlich wie Zinken eines Gabelstaplers ausgebildet sind, um in die Eingrifftaschen eingreifen zu können.
Transportsilos haben ein Fassungsvermögen von beispielsweise bis zu 20t rieselfähiger Stoffe, beispielsweise Baustoffe, Futtermittel, Düngemittel und dergleichen und sind deshalb schwierig zu handhaben.
Es ist üblich, die Transportsilos liegend zu transportieren und am Verwendungsort der Inhaltsstoffe aufzustellen. Die mit einem Wechselgerät auszuführende Handhabung eines Transportsilos umfaßt deshalb das Aufnehmen des stehenden Transportsilos auf ein Fahrzeug unter gleichzeitiger Überführung in eine liegende Stellung, das Transportieren, sowie das Abladen und Aufstellen am Verwendungsort der Inhaltsstoffe des Transportsilos.
Transportsilos weisen zumeist einen unteren trichterförmigen Auslauf auf, der in vorbestimmter Höhe über der Standebene gehalten werden soll, um die Entnahme der Silo- Inhalte zu erleichtern. Dazu weist jeder Transportsilo ein sogenanntes Fußgestell auf, mit welchem er relativ standsicher am Verwendungsort des Silos stehen kann.
Um ein stehendes Transportsilo mit einem Fahrzeug aufnehmen zu können, muß das Fahrzeug so an das Transportsilo heranfahrbar sein, daß die Tragmittel des Wechselgerätes in die als Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmittel einschiebbar sind. Die als Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmittel können sich deshalb, und auch infolge der voluminösen Bauweise eines Silos, nur in einem äußeren Randbereich des Transportsilos befinden, woraus sich bei einem runden Transportsilo die sekantielle Anordnung der Eingrifftaschen an der Peripherie des Transportsilos ergibt. Derart angeordnete Eingrifftaschen sind dem Wechselgerät, das sich auf einem Fahrzeug befindet, welches in radialer Richtung an das Transportsilo von außen herangefahren wird und somit den Tragmitteln, räumlich gesehen, nahe und zwar an der dem Fahrzeug zugekehrten Seite des Transportsilos, so daß der Fahrer, der sein Fahrzeug an das stehende Transportsilo heranmanövriert, die Annäherung der Tragmittel des Wechselgerätes an die Eingrifftaschen des Transportsilos beobachten kann, während sich das Fahrzeug dem Transportsilo nähert.
Ein einwandfreier Eingriff der Tragmittel des Wechselgerätes in die Eingrifftaschen des Transportsilos ist folglich immer nur dann gegeben, wenn das Fahrzeug mit dem Wechselgerät auch genau zum Silo ausgerichtet werden kann. Auf engen Baustellen ist das Heranmanövrieren und Ausrichten nicht immer möglich, was ein wesentlicher Nachteil bei der Handhabung von sogenannten Taschen-Silos mit Wechselgeräten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein auf Fahrzeugen montierbares Wechselgerät zu schaffen, mit dem Transportsilos, deren Anschlagmittel als Eingrifftaschen ausgebildet sind, auch unter schwierigen Verhältnissen, beispielsweise auf engen Baustellen, leicht und einfach gehandhabt werden können.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Wechselgerät zwei zueinander parallele Tragarme aufweist, daß die Tragarme um eine waagerechte Querachse des Fahrzeuges schwenkbar am Fahrzeug angelenkt sind, daß jedem Tragarm ein separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel für seine Verschwenkung zugeordnet ist, daß am freien Ende jedes Tragarms ein Tragmittel angeordnet ist und daß jeder Tragarm aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten besteht.
Das erfindungsgemäße Wechselgerät bietet den Vorteil, daß jedes seiner Tragmittel unabhängig vom jeweils anderen Tragmittel bewegt und geführt werden kann. Sobald das Fahrzeug, welches das Wechselgerät trägt, an das stehende Transportsilo soweit herangefahren ist, daß sich die als Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmittel in Reichweite der Tragmittel befinden, kann jedes Tragmittel gezielt und unabhängig vom jeweils anderen Tragmittel in eine Eingrifftasche eingeführt werden. Dazu wird der jeweilige Tragarm um seine Achse, über die er am Fahrzeug angelenkt ist, vorzugsweise eine Querachse, die quer zu einer Fahrzeuglängsachse verläuft, zwangsgeschwenkt. Zugleich kann jeder Tragarm auch während der Zwangsschwenkung in seiner Länge verändert werden, wodurch der Radius, den das Anschlagmittel bei Schwenkung des Tragarms um die waagerechte Querachse ausführt, entweder größer oder kleiner wird. Zusammen mit den gelenkten Fahrbewegungen des Fahrzeugs kann jedes Tragmittel des Wechselgeräts somit gezielt und relativ einfach in die ihm zugeordnete Eingrifftasche eines stehenden Transportsilos eingefädelt werden.
Sobald beide Tragmittel in die ihnen zugeordneten Eingrifftaschen des Transportsilos eingefädelt sind, kann das stehende Transportsilo vom Wechselgerät etwas angehoben werden, indem die Tragarme noch etwas weiter verlängert werden, also die an den Enden der Tragarme befindlichen Tragmittel noch etwas weiter vom Drehpunkt des Tragarms um seiner Anlenkung am Fahrzeug entfernt werden. Dadurch wird das Transportsilo angehoben und kann anschließend durch Zwangsverschwenkung der Tragarme auf der Ladefläche des Fahrzeugs abgelegt werden. Der Absetzvorgang verläuft entsprechend umgekehrt.
Die für die Zwangsschwenkung der Tragarme vorgesehenen Antriebsmittel sind mit Vorteil am Tragarm angreifende und sich am Fahrzeug abstützende Arbeitszylinder. Mit Arbeitszylindern lassen sich die relativ hohen Kräfte, die für die Handhabung gefüllter und somit schwerer Transportsilos erforderlich sind, relativ einfach steuern und sicher beherrschen.
Die vorteilhafte, erwünschte Längenveränderbarkeit der Tragarme ist bei dem erfindungsgemäßen Wechselgerät dadurch geschaffen worden, daß jeder Tragarm aus teleskopartig ineinandergeführten Tragarmabschnitten besteht. Jeder Tragarm kann auch mit seine Längenänderung bewirkenden Teleskop- Arbeitszylindern ausgerüstet sein.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Wechselgerät ist aufgrund seiner Ausrüstung mit speziellen Tragmitteln ein Spezialgerät zur Handhabung von Taschensilos. Es gibt jedoch auch Transportsilos mit anderen Aufnahmebeschlägen und dementsprechend angepaßt gestalteten Wechselgeräten. Ein Spediteur muß deshalb für das Transportieren unterschiedlicher Transportsilos mehrere Fahrzeuge mit jeweils passenden Wechselgeräten bereitstellen können.
In besonders vorteilhafter Weise ermöglicht es die Erfindung weiter, das erfindungsgemäße Wechselgerät mit einem als Absetzkipper ausgebildeten Wechselgerät eines bereits vorhandenen Fahrzeugs zu kombinieren. Es sind Absetzkipper bekannt, deren am Fahrzeugheck angelenkte Schwenkarme sowohl separat verschwenkbar als auch zwecks Längenänderung teleskopierbar sind.
Das erfindungsgemäße Wechselgerät kann nunmehr mit dem bereits auf dem Fahrzeug befindlichen, als Absetzkipper ausgebildeten Wechselgerät derart kombiniert werden, daß jeder Tragarm ein Kopplungsglied zur lösbaren Verkopplung des Tragarms mit einem Schwenkarm eines Absetzkippers aufweist, der auf dem Chassis eines Fahrzeugs montiert ist, wobei die Tragarme und die Schwenkarme die Querachse des Fahrzeugs als gemeinsame Anlenkung am Fahrzeug aufweisen. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß auf Antriebsmittel zur Verschwenkung der Tragarme als auch auf die Teleskop- Arbeits zylinder zur Längenänderung der Tragarme verzichtet werden kann, denn durch die Verkopplung der Tragarme mit den Schwenkarmen eines Absetzkippers werden die Tragarme vom jeweils zugeordneten Schwenkarm bei Schwenkarmbewegungen bzw. dessen Längenänderungen mitgeschleppt.
Ein derartiges Wechselgerät, das mit einem Absetzkipper kombinierbar ist, erlaubt es, jederzeit einen bereits im Einsatz befindlichen Absetzkipper nachzurüsten, um ihn für die Handhabung von Transportsilos mit als Eingrifftaschen vorliegenden Anschlagmitteln geeignet zu machen.
Eine Nachrüstung eines Absetzkippers bzw. eine Abrüstung des erfindungsgemäßen Wechselgerätes vom Absetzkipper kann dadurch erleichtert sein, daß jeder Tragarm mit einem an die zugeordnete Querachse setzbaren geteilten und somit leicht montiert- bzw. demontierbaren Lagerauge ausgerüstet ist.
Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Wechselgeräts, die auch bei der vorbeschriebenen Kombination mit einem Absetzkipper zum Einsatz kommen kann, sieht vor, daß jedes Tragmittel als Gelenklasche ausgebildet ist, die an dem freien Ende jedes Tragarms über ein Klappgelenk angelenkt ist.
Sobald ein Tragmittel in einer Eingrifftasche am Transportsilo sitzt, sind in der Regel keinerlei Bewegungen, relativ zwischen Tragmittel und Eingrifftaschen, möglich. Dieser stramme Sitz ist auch erwünscht, um ein Pendeln des in den Tragarmen hängenden Transportsilos zu vermeiden. Nachteilig ist dieser starre Sitz jedoch dann, wenn es gilt, ein mit Eingrifftaschen ausgerüstetes Transportsilo mit dem Wechselgerät auf einen hinter dem Fahrzeug mitgeführten Anhänger überzusetzen. Dazu werden die Tragarme nach hinten vom Fahrzeug weg über die Querachse hinaus geschwenkt. Die Ausrichtung der Eingrifftaschen am dabei mitgeführten Transportsilo bleibt jedoch währenddessen erhalten. Die Spitze der Tragmittel weist folglich bei den vom Tragarm ausgeführten Schwenkbewegungen während des Übersetzens auf einen Anhänger stets zur Vorderseite des Transportfahrzeugs, also zum Fahrerhaus hin.
Sobald die Tragarme aus der flachliegenden Position um einen Schwenkwinkel von mehr als 90° angestellt sind, kommen die Tragmittel aus einem Bereich, in dem sie noch zur Fahrzeugvorderseite, dem Fahrerhaus, hingewiesen haben, heraus und würden dann bei Weiterschwenkung der Tragarme zum hinter dem Fahrzeug mitgeführten Anhänger weisen. Die Eingrifftaschen des Transportsilos, welches es auf den Anhänger zu überführen gilt, können diese Änderung der Ausrichtung jedoch nicht mitmachen, was normalerweise das Überführen eines Transportsilos mit als Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmitteln auf einen Anhänger verhindern wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Wechselgerät kann ein Übersetzen auf einen Anhänger jedoch dadurch unbehindert erfolgen, daß sich ein Ausgleich der Ausrichtung der Tragmittel gegenüber den Eingrifftaschen bei Verschwenkung der Tragarme mittels des Klappgelenkes ergibt.
Aus Sicherheitsgründen kann das Klappgelenk auch noch mit betätigbaren Verriegelungen ausgerüstet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Transportfahrzeuges mit Wechselgerät;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Heckbe­ reichs eines Transportfahrzeuges mit Wechsel­ gerät gemäß Fig. 1 mit in unterschiedlichen Schwenkstellungen dargestelltem Tragarm; und
Fig. 3 ein Fahrzeug mit Wechselgerät und aufge­ nommenem Transportsilo in der Seitenansicht, wobei das Wechselgerät mit einem an sich bekannten Absetzkipper kombiniert ist.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Fahrzeuges 1 mit Fahrerhaus 2 und eine Ladefläche bildendem Chassis 3. Das Fahrzeug 1 führt ein auf dem Chassis 3 montiertes Wechselgerät 4 mit. Dieses besteht aus zwei zueinander parallelen Tragarmen 5 und 6. Die Tragarme 5 und 6 sind um eine hier lediglich angedeutete waagerechte Querachse 7 schwenkbar hinten im Heckbereich des Fahrzeuges 1 angelenkt. Für die Zwangsschwenkung sind Antriebsmittel 8 und 9 vorgesehen. Jedes Antriebsmittel besteht aus einem am Tragarm 5 bzw. 6 angreifenden und sich am Fahrzeug abstützenden Arbeitszylinder 10 bzw. 11.
Jeder Tragarm 5 bzw. 6 des Wechselgerätes 4 besteht aus teleskopartig ineinandergeführten Tragarmabschnitten, so daß die hier mit dargestellten Tragarm-Endabschnitte 12 bzw. 13 in Richtung des Doppelpfeils 14 herausziehbar bzw. einschiebbar sind, womit jeder Tragarm 5 bzw. 6 längenveränderbar gestaltet ist. Auch für die Längenveränderbarkeit können jeweils in den Tragarmen angeordnete, hier nicht sichtbare Teleskop- Arbeitszylinder vorgesehen sein.
An den freien Enden der Tragarm-Abschnitte 12 und 13 befindet sich je ein etwa zungenförmig ausgebildetes Tragmittel 15 bzw. 16, wobei jedes Tragmittel am Tragarm- Endabschnitt 12 bzw. 13 über ein Klappgelenk 17 bzw. 18 angeordnet ist, das hier durch die punktförmig gezeichneten Klappachsen lediglich angedeutet ist.
Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht des hinteren Bereichs des Fahrzeuges 1 und verdeutlicht noch einmal die Anlenkung des Tragarms 5 über die Querachse 7 am Chassis 3 des Fahrzeuges 1. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet, wobei insbesondere der am Tragarm 5 angreifende und sich am Fahrzeug Chassis 3 abstützende Arbeitszylinder 11, welcher das Antriebsmittel 9 für die Verschwenkung des Tragarms 5 um die Querachse 7 bildet, in seiner Wirkungsweise verdeutlicht ist. In der hier gezeigten eingezogenen Stellung des Arbeitszylinders 11 liegt der Tragarm 5 nahezu waagerecht auf dem Chassis 3 des Fahrzeuges 1 auf, wobei der mittels des hier gestrichelt gezeichneten Teleskop-Arbeitszylinders 19 in den Tragarm 5 nahezu eingezogene Tragarmabschnitt 12 mit über das Klappgelenk 17 angebrachtem Tragmittel 15 zur Fahrzeugvorderseite, also zu dessen hier nicht weiter dargestellten Fahrerhaus 2 hin gerichtet ist.
Fährt der Arbeitszylinder 11 aus, verschwenkt der Tragarm 5 um die Querachse 7 in den Richtungen des Doppelpfeils 20. Dabei ist das Erreichen einer hier strichpunktiert gezeichneten Schwenkstellung bzw. -position möglich.
Verdeutlicht ist in Fig. 2 der Vorteil der Anlenkung des Tragmittels 15 über das Klappgelenk 17.
Im Bereich des rechten Zeichnungsrandes ist in Fig. 2 durch gestrichelte Linien der Umriß des oberen Kopfbereiches eines Transportsilos 21 angedeutet, an dem eine hier ebenfalls durch gestrichelte Linien angedeutete Eingrifftasche 22 befestigt ist. In die Eingrifftasche 22 greift das Tragmittel 15 ein.
Ist der Tragarm 5 unter Mitführung des Transportsilos 21 bei in der Eingrifftasche 22 sitzendem Tragmittel 15 um die Querachse 7 in die links durch gestrichelte Linien verdeutlichte Schwenkposition geschwenkt, beispielsweise um das Transportsilo 21 auf einen hier angedeuteten Anhänger 23 zu überführen, erlaubt es das Klappgelenk 17, daß das Tragmittel seine bei 15' angegebene Klappstellung einnehmen kann und in der Eingrifftasche 22 weiterhin festsitzt.
Fig. 3 gibt eine zweite Ausführungsmöglichkeit für ein erfindungsgemäßes Wechselgerät an. In Fig. 3 ist wiederum ein Fahrzeug 1 mit Fahrerhaus 2 und Chassis 3 in einer Seitenansicht dargestellt, wobei ein Transportsilo 21 mit Eingrifftasche 22 auf dem als Ladefläche dienenden Chassis 3 des Fahrzeuges 1 aufgenommen ist.
Im Heckbereich des Fahrzeuges 1 befindet sich wieder die Querachse 7, die der Anlenkung eines Tragarms 5 mit darin teleskopartig geführtem Tragarmabschnitt 12 dient. Am freien Ende des Tragarmabschnittes 12 befindet sich auch bei diesem Ausführungsbeispiel das Tragmittel 15, wobei das Tragmittel über ein Klappgelenk 17 mit dem Tragarmabschnitt 12 verbunden ist. Das Tragmittel sitzt bzw. steckt bei dem hier aufgenommen Transportsilo 21 in dessen Eingrifftasche 22.
Am Tragarmabschnitt 12 befindet sich in Kopplungsglied 24, das von dem Lastaufnahmemittel, hier einer Klaue 25, am freien Ende eines Schwenkarms 26 eines üblichen Absetzkippers ergriffen ist. Der Schwenkarm 26 des Absetzkippers ist zusammen mit dem Tragarm 5 an der Querachse 7 angelenkt und kann über ein hier nicht weiter sichtbares Antriebsmittel, insbesondere Arbeitszylinder, verschwenkt werden, wie es für Absetzkipper ebenfalls üblich ist.
Jeder Schwenkarm 26 des Absetzkippers ist mittels zugeordneten Arbeitszylindern unabhängig vom jeweils anderen Schwenkarm verschwenkbar. Jeder Schwenkarm 26 des auf dem hier angedeuteten Fahrzeug 1 montierten Absetzkippers verfügt auch über Teleskop-Arbeitszylinder, die es ermöglichen, den Schwenkarmabschnitt 27 auszufahren oder einzufahren, wobei die Klaue 25 am freien Ende des Schwenkarms mitbewegt wird.
Sowohl beim Schwenken des Schwenkarms 26 um die Querachse 7 als auch beim Ein- und Ausfahren des Teleskop- Arbeitszylinders zwecks Längenveränderung des Schwenkarms 26 des Absetzkippers, wird der Tragarm 5 mit seinem Armabschnitt 12 mitgeschleppt, so daß dafür keine eigenen Antriebsmittel erforderlich sind. Jeder Tragarm folgt jeder Schwenkbewegung des Schwenkarms und jeder Armabschnitt 12 jeder Längsverschiebebewegung des Schwenkarmabschnittes 27, durch die Verkopplung über das Kopplungsglied 24.
Verfügt ein Fahrzeug bereits über einen Absetzkipper, läßt sich dieser somit ohne weiteres durch Anordnung eines einfachen erfindungsgemäßen Wechselgerätes nachrüsten, um damit auch Transportsilos handhaben zu können, die über Eingrifftaschen verfügen.

Claims (7)

1. Wechselgerät, insbesondere auf einem Fahrzeug montiertes Wechselgerät für Wechselaufbauten, vorzugsweise Transportsilos, mit Tragmitteln, die mit Anschlagmitteln in Form von am Transportsilo in sekantieller Orientierung sitzenden Eingrifftaschen in Eingriff bringbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß es zwei zueinander parallele Tragarme (5, 6) aufweist,
daß die Tragarme (5, 6) um eine waagerechte Querachse (7) des Fahrzeuges (1) schwenkbar am Fahrzeug (1) angelenkt sind,
daß jedem Tragarm (5, 6) ein separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel (8, 9) für seine Verschwenkung zugeordnet ist,
daß am freien Ende jedes Tragarms (5) ein Tragmittel (15, 16) angeordnet ist und
daß jeder Tragarm (5, 6) aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten (12, 13) besteht.
2. Wechselgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebsmittel (8, 9) ein am Tragarm (5, 6) angreifender und sich am Fahrzeug (1) abstützender Arbeitszylinder (10, 11) ist.
3. Wechselgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (5, 6) aus teleskopartig ineinandergeführten Tragarmabschnitten (12, 13) besteht.
4. Wechselgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (5, 6) über seine Längenänderung bewirkende Teleskop-Arbeitszylinder (19) verfügt.
5. Wechselgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (5, 6) ein Kopplungsglied (24) zur lösbaren Verkopplung des Tragarms (5, 6) mit einem Schwenkarm (26) eines Absetzkippers aufweist, der auf dem Chassis (3) eines Fahrzeuges (1) montiert ist, wobei die Tragarme (5, 6) und die Schwenkarme (26) die Querachse (7) des Fahrzeuges (1) als gemeinsame Anlenkung am Fahrzeug (1) aufweisen.
6. Wechselgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (5, 6) mit einem an die zugeordnete Querachse (7) setzbaren geteilten Lagerauge ausgerüstet ist.
7. Wechselgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragmittel (15, 16) als Gelenklasche ausgebildet ist, die am freien Ende des jeweiligen Tragarms (5, 6) über ein Klappgelenk (17, 18) angelenkt ist.
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