DE10112647A1 - Wechselgerät für Transportsilos mit Taschen - Google Patents
Wechselgerät für Transportsilos mit TaschenInfo
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Abstract
Ein Wechselgerät, insbesondere ein auf einem Fahrzeug montiertes Wechselgerät für Wechselaufbauten, vorzugsweise Transportsilos, mit Tragmitteln, die mit Anschlagmitteln in Form von am Transportsilo in sekantieller Orientierung sitzenden Eingrifftaschen in Eingriff bringbar sind, weist zwei zueinander parallele Tragarme auf. Die Tragarme sind um eine waagerechte Querachse des Fahrzeuges schwenkbar am Fahrzeug angelenkt. Jedem Tragarm ist ein separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel für seine Verschwenkung zugeordnet. Am freien Ende jedes Tragarms ist ein Tragmittel angeordnet und jeder Tragarm besteht aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wechselgerät,
insbesondere ein auf einem Fahrzeug montiertes Wechselgerät
für Wechselaufbauten, vorzugsweise Transportsilos, mit
Tragmitteln, die mit Anschlagmitteln in Form von am
Transportsilo in sekantieller Orientierung sitzenden
Eingrifftaschen in Eingriff bringbar sind.
Wechselaufbauten, nämlich Transportsilos, mit als
Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmitteln, erfordern zu
ihrer Handhabung ein Wechselgerät, dessen Tragmittel ähnlich
wie Zinken eines Gabelstaplers ausgebildet sind, um in die
Eingrifftaschen eingreifen zu können.
Transportsilos haben ein Fassungsvermögen von
beispielsweise bis zu 20t rieselfähiger Stoffe, beispielsweise
Baustoffe, Futtermittel, Düngemittel und dergleichen und sind
deshalb schwierig zu handhaben.
Es ist üblich, die Transportsilos liegend zu
transportieren und am Verwendungsort der Inhaltsstoffe
aufzustellen. Die mit einem Wechselgerät auszuführende
Handhabung eines Transportsilos umfaßt deshalb das Aufnehmen
des stehenden Transportsilos auf ein Fahrzeug unter
gleichzeitiger Überführung in eine liegende Stellung, das
Transportieren, sowie das Abladen und Aufstellen am
Verwendungsort der Inhaltsstoffe des Transportsilos.
Transportsilos weisen zumeist einen unteren
trichterförmigen Auslauf auf, der in vorbestimmter Höhe über
der Standebene gehalten werden soll, um die Entnahme der Silo-
Inhalte zu erleichtern. Dazu weist jeder Transportsilo ein
sogenanntes Fußgestell auf, mit welchem er relativ standsicher
am Verwendungsort des Silos stehen kann.
Um ein stehendes Transportsilo mit einem Fahrzeug
aufnehmen zu können, muß das Fahrzeug so an das Transportsilo
heranfahrbar sein, daß die Tragmittel des Wechselgerätes in
die als Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmittel
einschiebbar sind. Die als Eingrifftaschen ausgebildeten
Anschlagmittel können sich deshalb, und auch infolge der
voluminösen Bauweise eines Silos, nur in einem äußeren
Randbereich des Transportsilos befinden, woraus sich bei einem
runden Transportsilo die sekantielle Anordnung der
Eingrifftaschen an der Peripherie des Transportsilos ergibt.
Derart angeordnete Eingrifftaschen sind dem Wechselgerät, das
sich auf einem Fahrzeug befindet, welches in radialer Richtung
an das Transportsilo von außen herangefahren wird und somit
den Tragmitteln, räumlich gesehen, nahe und zwar an der dem
Fahrzeug zugekehrten Seite des Transportsilos, so daß der
Fahrer, der sein Fahrzeug an das stehende Transportsilo
heranmanövriert, die Annäherung der Tragmittel des
Wechselgerätes an die Eingrifftaschen des Transportsilos
beobachten kann, während sich das Fahrzeug dem Transportsilo
nähert.
Ein einwandfreier Eingriff der Tragmittel des
Wechselgerätes in die Eingrifftaschen des Transportsilos ist
folglich immer nur dann gegeben, wenn das Fahrzeug mit dem
Wechselgerät auch genau zum Silo ausgerichtet werden kann. Auf
engen Baustellen ist das Heranmanövrieren und Ausrichten nicht
immer möglich, was ein wesentlicher Nachteil bei der
Handhabung von sogenannten Taschen-Silos mit Wechselgeräten
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein auf
Fahrzeugen montierbares Wechselgerät zu schaffen, mit dem
Transportsilos, deren Anschlagmittel als Eingrifftaschen
ausgebildet sind, auch unter schwierigen Verhältnissen,
beispielsweise auf engen Baustellen, leicht und einfach
gehandhabt werden können.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Wechselgerät zwei zueinander parallele Tragarme aufweist, daß
die Tragarme um eine waagerechte Querachse des Fahrzeuges
schwenkbar am Fahrzeug angelenkt sind, daß jedem Tragarm ein
separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel für seine
Verschwenkung zugeordnet ist, daß am freien Ende jedes
Tragarms ein Tragmittel angeordnet ist und daß jeder Tragarm
aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten
besteht.
Das erfindungsgemäße Wechselgerät bietet den Vorteil, daß
jedes seiner Tragmittel unabhängig vom jeweils anderen
Tragmittel bewegt und geführt werden kann. Sobald das
Fahrzeug, welches das Wechselgerät trägt, an das stehende
Transportsilo soweit herangefahren ist, daß sich die als
Eingrifftaschen ausgebildeten Anschlagmittel in Reichweite der
Tragmittel befinden, kann jedes Tragmittel gezielt und
unabhängig vom jeweils anderen Tragmittel in eine
Eingrifftasche eingeführt werden. Dazu wird der jeweilige
Tragarm um seine Achse, über die er am Fahrzeug angelenkt ist,
vorzugsweise eine Querachse, die quer zu einer
Fahrzeuglängsachse verläuft, zwangsgeschwenkt. Zugleich kann
jeder Tragarm auch während der Zwangsschwenkung in seiner
Länge verändert werden, wodurch der Radius, den das
Anschlagmittel bei Schwenkung des Tragarms um die waagerechte
Querachse ausführt, entweder größer oder kleiner wird.
Zusammen mit den gelenkten Fahrbewegungen des Fahrzeugs kann
jedes Tragmittel des Wechselgeräts somit gezielt und relativ
einfach in die ihm zugeordnete Eingrifftasche eines stehenden
Transportsilos eingefädelt werden.
Sobald beide Tragmittel in die ihnen zugeordneten
Eingrifftaschen des Transportsilos eingefädelt sind, kann das
stehende Transportsilo vom Wechselgerät etwas angehoben
werden, indem die Tragarme noch etwas weiter verlängert
werden, also die an den Enden der Tragarme befindlichen
Tragmittel noch etwas weiter vom Drehpunkt des Tragarms um
seiner Anlenkung am Fahrzeug entfernt werden. Dadurch wird das
Transportsilo angehoben und kann anschließend durch
Zwangsverschwenkung der Tragarme auf der Ladefläche des
Fahrzeugs abgelegt werden. Der Absetzvorgang verläuft
entsprechend umgekehrt.
Die für die Zwangsschwenkung der Tragarme vorgesehenen
Antriebsmittel sind mit Vorteil am Tragarm angreifende und
sich am Fahrzeug abstützende Arbeitszylinder. Mit
Arbeitszylindern lassen sich die relativ hohen Kräfte, die für
die Handhabung gefüllter und somit schwerer Transportsilos
erforderlich sind, relativ einfach steuern und sicher
beherrschen.
Die vorteilhafte, erwünschte Längenveränderbarkeit der
Tragarme ist bei dem erfindungsgemäßen Wechselgerät dadurch
geschaffen worden, daß jeder Tragarm aus teleskopartig
ineinandergeführten Tragarmabschnitten besteht. Jeder Tragarm
kann auch mit seine Längenänderung bewirkenden Teleskop-
Arbeitszylindern ausgerüstet sein.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Wechselgerät ist aufgrund
seiner Ausrüstung mit speziellen Tragmitteln ein Spezialgerät
zur Handhabung von Taschensilos. Es gibt jedoch auch
Transportsilos mit anderen Aufnahmebeschlägen und
dementsprechend angepaßt gestalteten Wechselgeräten. Ein
Spediteur muß deshalb für das Transportieren unterschiedlicher
Transportsilos mehrere Fahrzeuge mit jeweils passenden
Wechselgeräten bereitstellen können.
In besonders vorteilhafter Weise ermöglicht es die
Erfindung weiter, das erfindungsgemäße Wechselgerät mit einem
als Absetzkipper ausgebildeten Wechselgerät eines bereits
vorhandenen Fahrzeugs zu kombinieren. Es sind Absetzkipper
bekannt, deren am Fahrzeugheck angelenkte Schwenkarme sowohl
separat verschwenkbar als auch zwecks Längenänderung
teleskopierbar sind.
Das erfindungsgemäße Wechselgerät kann nunmehr mit dem
bereits auf dem Fahrzeug befindlichen, als Absetzkipper
ausgebildeten Wechselgerät derart kombiniert werden, daß jeder
Tragarm ein Kopplungsglied zur lösbaren Verkopplung des
Tragarms mit einem Schwenkarm eines Absetzkippers aufweist,
der auf dem Chassis eines Fahrzeugs montiert ist, wobei die
Tragarme und die Schwenkarme die Querachse des Fahrzeugs als
gemeinsame Anlenkung am Fahrzeug aufweisen. Diese
Ausgestaltung hat den Vorteil, daß auf Antriebsmittel zur
Verschwenkung der Tragarme als auch auf die Teleskop-
Arbeits zylinder zur Längenänderung der Tragarme verzichtet
werden kann, denn durch die Verkopplung der Tragarme mit den
Schwenkarmen eines Absetzkippers werden die Tragarme vom
jeweils zugeordneten Schwenkarm bei Schwenkarmbewegungen bzw.
dessen Längenänderungen mitgeschleppt.
Ein derartiges Wechselgerät, das mit einem Absetzkipper
kombinierbar ist, erlaubt es, jederzeit einen bereits im
Einsatz befindlichen Absetzkipper nachzurüsten, um ihn für die
Handhabung von Transportsilos mit als Eingrifftaschen
vorliegenden Anschlagmitteln geeignet zu machen.
Eine Nachrüstung eines Absetzkippers bzw. eine Abrüstung
des erfindungsgemäßen Wechselgerätes vom Absetzkipper kann
dadurch erleichtert sein, daß jeder Tragarm mit einem an die
zugeordnete Querachse setzbaren geteilten und somit leicht
montiert- bzw. demontierbaren Lagerauge ausgerüstet ist.
Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Wechselgeräts, die auch bei der vorbeschriebenen Kombination
mit einem Absetzkipper zum Einsatz kommen kann, sieht vor, daß
jedes Tragmittel als Gelenklasche ausgebildet ist, die an dem
freien Ende jedes Tragarms über ein Klappgelenk angelenkt ist.
Sobald ein Tragmittel in einer Eingrifftasche am
Transportsilo sitzt, sind in der Regel keinerlei Bewegungen,
relativ zwischen Tragmittel und Eingrifftaschen, möglich.
Dieser stramme Sitz ist auch erwünscht, um ein Pendeln des in
den Tragarmen hängenden Transportsilos zu vermeiden.
Nachteilig ist dieser starre Sitz jedoch dann, wenn es gilt,
ein mit Eingrifftaschen ausgerüstetes Transportsilo mit dem
Wechselgerät auf einen hinter dem Fahrzeug mitgeführten
Anhänger überzusetzen. Dazu werden die Tragarme nach hinten
vom Fahrzeug weg über die Querachse hinaus geschwenkt. Die
Ausrichtung der Eingrifftaschen am dabei mitgeführten
Transportsilo bleibt jedoch währenddessen erhalten. Die Spitze
der Tragmittel weist folglich bei den vom Tragarm ausgeführten
Schwenkbewegungen während des Übersetzens auf einen Anhänger
stets zur Vorderseite des Transportfahrzeugs, also zum
Fahrerhaus hin.
Sobald die Tragarme aus der flachliegenden Position um
einen Schwenkwinkel von mehr als 90° angestellt sind, kommen
die Tragmittel aus einem Bereich, in dem sie noch zur
Fahrzeugvorderseite, dem Fahrerhaus, hingewiesen haben, heraus
und würden dann bei Weiterschwenkung der Tragarme zum hinter
dem Fahrzeug mitgeführten Anhänger weisen. Die Eingrifftaschen
des Transportsilos, welches es auf den Anhänger zu überführen
gilt, können diese Änderung der Ausrichtung jedoch nicht
mitmachen, was normalerweise das Überführen eines
Transportsilos mit als Eingrifftaschen ausgebildeten
Anschlagmitteln auf einen Anhänger verhindern wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Wechselgerät kann ein Übersetzen
auf einen Anhänger jedoch dadurch unbehindert erfolgen, daß
sich ein Ausgleich der Ausrichtung der Tragmittel gegenüber
den Eingrifftaschen bei Verschwenkung der Tragarme mittels des
Klappgelenkes ergibt.
Aus Sicherheitsgründen kann das Klappgelenk auch noch mit
betätigbaren Verriegelungen ausgerüstet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere
erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Transportfahrzeuges mit
Wechselgerät;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Heckbe
reichs eines Transportfahrzeuges mit Wechsel
gerät gemäß Fig. 1 mit in unterschiedlichen
Schwenkstellungen dargestelltem Tragarm;
und
Fig. 3 ein Fahrzeug mit Wechselgerät und aufge
nommenem Transportsilo in der Seitenansicht,
wobei das Wechselgerät mit einem an sich
bekannten Absetzkipper kombiniert ist.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Fahrzeuges 1 mit
Fahrerhaus 2 und eine Ladefläche bildendem Chassis 3. Das
Fahrzeug 1 führt ein auf dem Chassis 3 montiertes Wechselgerät
4 mit. Dieses besteht aus zwei zueinander parallelen Tragarmen
5 und 6. Die Tragarme 5 und 6 sind um eine hier lediglich
angedeutete waagerechte Querachse 7 schwenkbar hinten im
Heckbereich des Fahrzeuges 1 angelenkt. Für die
Zwangsschwenkung sind Antriebsmittel 8 und 9 vorgesehen. Jedes
Antriebsmittel besteht aus einem am Tragarm 5 bzw. 6
angreifenden und sich am Fahrzeug abstützenden Arbeitszylinder
10 bzw. 11.
Jeder Tragarm 5 bzw. 6 des Wechselgerätes 4 besteht aus
teleskopartig ineinandergeführten Tragarmabschnitten, so daß
die hier mit dargestellten Tragarm-Endabschnitte 12 bzw. 13 in
Richtung des Doppelpfeils 14 herausziehbar bzw. einschiebbar
sind, womit jeder Tragarm 5 bzw. 6 längenveränderbar gestaltet
ist. Auch für die Längenveränderbarkeit können jeweils in den
Tragarmen angeordnete, hier nicht sichtbare Teleskop-
Arbeitszylinder vorgesehen sein.
An den freien Enden der Tragarm-Abschnitte 12 und 13
befindet sich je ein etwa zungenförmig ausgebildetes
Tragmittel 15 bzw. 16, wobei jedes Tragmittel am Tragarm-
Endabschnitt 12 bzw. 13 über ein Klappgelenk 17 bzw. 18
angeordnet ist, das hier durch die punktförmig gezeichneten
Klappachsen lediglich angedeutet ist.
Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht des hinteren
Bereichs des Fahrzeuges 1 und verdeutlicht noch einmal die
Anlenkung des Tragarms 5 über die Querachse 7 am Chassis 3 des
Fahrzeuges 1. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen
bezeichnet, wobei insbesondere der am Tragarm 5 angreifende
und sich am Fahrzeug Chassis 3 abstützende Arbeitszylinder 11,
welcher das Antriebsmittel 9 für die Verschwenkung des
Tragarms 5 um die Querachse 7 bildet, in seiner Wirkungsweise
verdeutlicht ist. In der hier gezeigten eingezogenen Stellung
des Arbeitszylinders 11 liegt der Tragarm 5 nahezu waagerecht
auf dem Chassis 3 des Fahrzeuges 1 auf, wobei der mittels des
hier gestrichelt gezeichneten Teleskop-Arbeitszylinders 19 in
den Tragarm 5 nahezu eingezogene Tragarmabschnitt 12 mit über
das Klappgelenk 17 angebrachtem Tragmittel 15 zur
Fahrzeugvorderseite, also zu dessen hier nicht weiter
dargestellten Fahrerhaus 2 hin gerichtet ist.
Fährt der Arbeitszylinder 11 aus, verschwenkt der Tragarm
5 um die Querachse 7 in den Richtungen des Doppelpfeils 20.
Dabei ist das Erreichen einer hier strichpunktiert
gezeichneten Schwenkstellung bzw. -position möglich.
Verdeutlicht ist in Fig. 2 der Vorteil der Anlenkung des
Tragmittels 15 über das Klappgelenk 17.
Im Bereich des rechten Zeichnungsrandes ist in Fig. 2
durch gestrichelte Linien der Umriß des oberen Kopfbereiches
eines Transportsilos 21 angedeutet, an dem eine hier ebenfalls
durch gestrichelte Linien angedeutete Eingrifftasche 22
befestigt ist. In die Eingrifftasche 22 greift das Tragmittel
15 ein.
Ist der Tragarm 5 unter Mitführung des Transportsilos 21
bei in der Eingrifftasche 22 sitzendem Tragmittel 15 um die
Querachse 7 in die links durch gestrichelte Linien
verdeutlichte Schwenkposition geschwenkt, beispielsweise um
das Transportsilo 21 auf einen hier angedeuteten Anhänger 23
zu überführen, erlaubt es das Klappgelenk 17, daß das
Tragmittel seine bei 15' angegebene Klappstellung einnehmen
kann und in der Eingrifftasche 22 weiterhin festsitzt.
Fig. 3 gibt eine zweite Ausführungsmöglichkeit für ein
erfindungsgemäßes Wechselgerät an. In Fig. 3 ist wiederum ein
Fahrzeug 1 mit Fahrerhaus 2 und Chassis 3 in einer
Seitenansicht dargestellt, wobei ein Transportsilo 21 mit
Eingrifftasche 22 auf dem als Ladefläche dienenden Chassis 3
des Fahrzeuges 1 aufgenommen ist.
Im Heckbereich des Fahrzeuges 1 befindet sich wieder die
Querachse 7, die der Anlenkung eines Tragarms 5 mit darin
teleskopartig geführtem Tragarmabschnitt 12 dient. Am freien
Ende des Tragarmabschnittes 12 befindet sich auch bei diesem
Ausführungsbeispiel das Tragmittel 15, wobei das Tragmittel
über ein Klappgelenk 17 mit dem Tragarmabschnitt 12 verbunden
ist. Das Tragmittel sitzt bzw. steckt bei dem hier aufgenommen
Transportsilo 21 in dessen Eingrifftasche 22.
Am Tragarmabschnitt 12 befindet sich in Kopplungsglied 24,
das von dem Lastaufnahmemittel, hier einer Klaue 25, am freien
Ende eines Schwenkarms 26 eines üblichen Absetzkippers
ergriffen ist. Der Schwenkarm 26 des Absetzkippers ist
zusammen mit dem Tragarm 5 an der Querachse 7 angelenkt und
kann über ein hier nicht weiter sichtbares Antriebsmittel,
insbesondere Arbeitszylinder, verschwenkt werden, wie es für
Absetzkipper ebenfalls üblich ist.
Jeder Schwenkarm 26 des Absetzkippers ist mittels
zugeordneten Arbeitszylindern unabhängig vom jeweils anderen
Schwenkarm verschwenkbar. Jeder Schwenkarm 26 des auf dem hier
angedeuteten Fahrzeug 1 montierten Absetzkippers verfügt auch
über Teleskop-Arbeitszylinder, die es ermöglichen, den
Schwenkarmabschnitt 27 auszufahren oder einzufahren, wobei die
Klaue 25 am freien Ende des Schwenkarms mitbewegt wird.
Sowohl beim Schwenken des Schwenkarms 26 um die Querachse
7 als auch beim Ein- und Ausfahren des Teleskop-
Arbeitszylinders zwecks Längenveränderung des Schwenkarms 26
des Absetzkippers, wird der Tragarm 5 mit seinem Armabschnitt
12 mitgeschleppt, so daß dafür keine eigenen Antriebsmittel
erforderlich sind. Jeder Tragarm folgt jeder Schwenkbewegung
des Schwenkarms und jeder Armabschnitt 12 jeder
Längsverschiebebewegung des Schwenkarmabschnittes 27, durch
die Verkopplung über das Kopplungsglied 24.
Verfügt ein Fahrzeug bereits über einen Absetzkipper, läßt
sich dieser somit ohne weiteres durch Anordnung eines
einfachen erfindungsgemäßen Wechselgerätes nachrüsten, um
damit auch Transportsilos handhaben zu können, die über
Eingrifftaschen verfügen.
Claims (7)
1. Wechselgerät, insbesondere auf einem Fahrzeug
montiertes Wechselgerät für Wechselaufbauten, vorzugsweise
Transportsilos, mit Tragmitteln, die mit Anschlagmitteln in
Form von am Transportsilo in sekantieller Orientierung
sitzenden Eingrifftaschen in Eingriff bringbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß es zwei zueinander parallele Tragarme (5, 6) aufweist,
daß die Tragarme (5, 6) um eine waagerechte Querachse (7) des Fahrzeuges (1) schwenkbar am Fahrzeug (1) angelenkt sind,
daß jedem Tragarm (5, 6) ein separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel (8, 9) für seine Verschwenkung zugeordnet ist,
daß am freien Ende jedes Tragarms (5) ein Tragmittel (15, 16) angeordnet ist und
daß jeder Tragarm (5, 6) aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten (12, 13) besteht.
daß es zwei zueinander parallele Tragarme (5, 6) aufweist,
daß die Tragarme (5, 6) um eine waagerechte Querachse (7) des Fahrzeuges (1) schwenkbar am Fahrzeug (1) angelenkt sind,
daß jedem Tragarm (5, 6) ein separat in Wirkung setzbares Antriebsmittel (8, 9) für seine Verschwenkung zugeordnet ist,
daß am freien Ende jedes Tragarms (5) ein Tragmittel (15, 16) angeordnet ist und
daß jeder Tragarm (5, 6) aus gegeneinander längs verschiebbaren Tragarmabschnitten (12, 13) besteht.
2. Wechselgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Antriebsmittel (8, 9) ein am Tragarm (5, 6)
angreifender und sich am Fahrzeug (1) abstützender
Arbeitszylinder (10, 11) ist.
3. Wechselgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (5, 6) aus teleskopartig
ineinandergeführten Tragarmabschnitten (12, 13) besteht.
4. Wechselgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Tragarm (5, 6) über seine Längenänderung bewirkende
Teleskop-Arbeitszylinder (19) verfügt.
5. Wechselgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Tragarm (5, 6) ein Kopplungsglied (24) zur lösbaren
Verkopplung des Tragarms (5, 6) mit einem Schwenkarm (26)
eines Absetzkippers aufweist, der auf dem Chassis (3) eines
Fahrzeuges (1) montiert ist, wobei die Tragarme (5, 6) und die
Schwenkarme (26) die Querachse (7) des Fahrzeuges (1) als
gemeinsame Anlenkung am Fahrzeug (1) aufweisen.
6. Wechselgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Tragarm (5, 6) mit einem an die zugeordnete
Querachse (7) setzbaren geteilten Lagerauge ausgerüstet ist.
7. Wechselgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragmittel (15, 16) als
Gelenklasche ausgebildet ist, die am freien Ende des
jeweiligen Tragarms (5, 6) über ein Klappgelenk (17, 18)
angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001112647 DE10112647A1 (de) | 2001-03-16 | 2001-03-16 | Wechselgerät für Transportsilos mit Taschen |
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| DE2001112647 DE10112647A1 (de) | 2001-03-16 | 2001-03-16 | Wechselgerät für Transportsilos mit Taschen |
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| DE10112647A1 true DE10112647A1 (de) | 2002-09-19 |
Family
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| DE2001112647 Ceased DE10112647A1 (de) | 2001-03-16 | 2001-03-16 | Wechselgerät für Transportsilos mit Taschen |
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| Country | Link |
|---|---|
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- 2001-03-16 DE DE2001112647 patent/DE10112647A1/de not_active Ceased
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