DE10110066C1 - Meßsonde zur in-line-Bestimmung der Größe von bewegten Partikeln in transparenten Medien - Google Patents
Meßsonde zur in-line-Bestimmung der Größe von bewegten Partikeln in transparenten MedienInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Meßsonde zur inline-Bestimmung der Größe von beweglichen Partikeln in transparenten Medien, mit einem rohrförmigen Meßsondenkörper, der im Bereich seines vorderen Endes einen Durchbruch für die Aufnahme einer optischen Meßstelle mit zwei Meßfenstern aufweist, bestehend aus einer Beleuchtungseinrichtung und einer gegenüber vorgesehenen Lichtempfangsanordnung, die mit einer optoelektronischen Wandleranordnung in Verbindung steht, wobei sich die Partikelströmung zwischen Beleuchtungseinrichtung und Lichtempfangsanordnung befindet, unter Verwendung einer Spüleinrichtung für die Reinigung der optischen Meßstelle. DOLLAR A Aufgabe ist es, eine Meßsonde der genannten Art zu schaffen, deren Meßfenster der optischen Meßstelle zuverlässig von Verschmutzungen bzw. Benetzungen durch Teilchen der Partikelströmung befreit bzw. ständig freigehalten werden, so daß die optische Durchlässigkeit der Meßstelle über eine hohe Standzeit gesichert und Meßwertverfälschungen weitestgehend vermieden sind. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Spüleinrichtung aus einer Quelle eines Spülmediums, einem im Inneren des rohrförmigen Meßsondenkörpers bis zum Durchbruch führenden Kanal für die Zuleitung des Spülmediums und mindestens einer Austrittsöffnung im Bereich des Durchbruchs besteht, wobei die Austrittsöffnung quer und unmittelbar vor den Meßfenstern der optischen Meßstelle mündet, so daß mindestens ein definierter Spülstrahl über die Oberflächen der ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Meßsonde zur in-line-Bestimmung der Größe von beweg
ten Partikeln in einem transparenten Medium, mit einem rohrförmigen Meßsonden
körper, der im Bereich seines vorderen, im Meßraum befindlichen Endes einen ein
seitig offenen Durchbruch für die Aufnahme einer optischen Meßstelle mit zwei
Meßfenstern aufweist, bestehend aus einer hinter einer Durchbruchwand angeord
neten Beleuchtungseinrichtung und einer im Strahlengang hinter der gegenüber be
findlichen Durchbruchwand vorgesehenen Lichtempfangsanordnung, die mit einer
optoelektronischen Wandleranordnung in Verbindung steht, wobei sich die Partikel
strömung zwischen Beleuchtungseinrichtung und Lichtempfangsanordnung befindet,
unter Verwendung einer Spüleinrichtung für die Reinigung der optischen Meßstelle,
wobei die Spüleinrichtung aus einer Quelle eines Spülmediums, einem im Inneren
des rohrförmigen Meßsondenkörpers bis zum Durchbruch führenden Kanal für die
Zuleitung des Spülmediums und einer Austrittsöffnung im Bereich des Durchbruchs
besteht, wobei die Austrittsöffnung quer zu den Meßfenstern der optischen Meßstelle
mündet.
Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist die berührungslose Ermittlung der Größe
von Partikeln, d. h. von festen, flüssigen und/oder gasförmigen Teilchen, die sich in
strömenden Flüssigkeiten oder Gasen befinden oder die sich in einem transparenten
Medium bzw. im Vakuum selbst bewegen. Beispiele seien disperse Mehrphasen
strömungen, z. B. Staub-, Suspensions- oder Aerosolströmungen, wobei im Rahmen
mehr oder weniger komplexer technologischer Prozesse die Teilchengröße ohne
Probennahme mit einer hohen Datenrate bestimmbar ist.
Gemäß DE 196 28 348 C1 und DE 298 04 156 U1 ist bereits eine Meßsonde be
kannt, welche aus einem rohrförmigen Meßsondenkörper besteht, der in ein Partikeln
führendes Medium eingebracht werden kann. Am Ende des Meßsondenkörpers be
findet sich ein parallelwandiger Durchbruch, der einseitig offen ist, und dem eine op
tische Meßstelle zugeordnet ist. Diese weist zwei im Durchbruch gegenüber befindli
che Meßfenster auf, wobei ein Meßfenster eine Beleuchtungseinrichtung und das
andere Meßfenster als Lichtempfangsanordnung eine Ortsfrequenzfilteranordnung
mit einem zusätzlichen lichtwellenleitenden Element schützt. Diese Ortsfrequenzfil
teranordnung ist ausgangsseitig auf eine optoelektronische Wandleranordnung ge
führt, so daß beim Passieren von Partikeln durch das durch die Beleuchtungsein
richtung beleuchtete Meßvolumen im Durchbruch des Meßsondenkörpers einerseits
ein wechselspannungsartiges Ausgangssignal zur Bestimmung der Partikelge
schwindigkeit und andererseits ein Impulssignal zur Bestimmung der Partikelgröße
ausgewertet werden kann.
Eine analoge Meßsonde mit einer abweichenden Lichtempfangsanordnung, die Aus
gangssignale auf der Basis von Zeitmessungen gewinnt, ist aus DE 199 11 654 C1
bekannt.
Beim praktischen Einsatz dieser bekannten Meßsonden in verschiedenen Partikel
strömungen hat sich gezeigt, daß insbesondere beim Vorhandensein von staubigen
und/oder klebrigen Teilchen eine relativ schnelle Benetzung bzw. Verschmutzung der
beiden Meßfenster der optischen Meßstelle zu verzeichnen ist. Die Meßfenster set
zen sich durch die Anlage entsprechender Teilchen zu, so daß die optische Durch
lässigkeit der Meßstelle in zunehmendem Maße beeinträchtigt ist. Damit sind exakte
Ausgangssignale nicht mehr bestimmbar, d. h. es treten unerwünschte Meßfehler bei
der Partikelgrößenbestimmung auf.
Aus DE 298 23 184 U1 ist es zwar bereits bekannt, eine optische Meßsonde zur Be
stimmung der Geschwindigkeit von strömenden Fluiden mit einer Spüleinrichtung zur
Reinigung der optischen Meßstelle auszurüsten. Ziel ist es dabei, von der Strömung
mitgeführtes, vor allem leichtes Treibgut mit mehr oder weniger sperriger Form, wie
Grashalme, Blätter usw., am Festsetzen in einer die optische Meßstelle enthaltenden
Einlaufrinne eines plattenförmigen Sondenkörpers zu hindern bzw. ggf. Beschädigungen
einer schneidenartigen Kante der Einlaufrinne zu vermeiden. Dabei besteht
diese Spüleinrichtung aus einer ein Druckmedium führenden Leitung, welche mittig
im hinteren Durchbruchsbereich der Einlaufrinne des plattenförmigen Sondenkör
pers, d. h. in Strömungsrichtung gesehen nach der der Einlaufrinne zugeordneten
optischen Meßstelle und gegen die Anströmungsrichtung mündet.
Diese bekannte Spüleinrichtung ist für den Einsatz in der Meßsonde zur Partikelgrö
ßenbestimmung gemäß Gattungsbegriff nicht geeignet, da eine Reinigung und stän
dige Freihaltung der beiden Meßfenster der optischen Meßstelle von insbesondere
angesetzten (entsprechend kleinen) Teilchen der Partikelströmung nicht vorgesehen
und auch nicht möglich ist. Der gegen die Anströmrichtung gerichtete Spülstrahl wird
bei in technischen Prozessen üblichen höheren Strömungsgeschwindigkeiten der
Partikelströmung derart geschwächt, daß eine effektive Reinigungswirkung im ge
nannten Sinne an den beiden Meßfenstern nicht erreichbar ist. Auch der verhältnis
mäßig große Abstand der Mündungsöffnung der Spüleinrichtung von den Meßfen
stern wirkt sich negativ auf eine Reinigungswirkung aus. Darüber hinaus bewirkt die
bekannte Anordnung der Spüleinrichtung eine Störung der Partikelströmung im Be
reich der optischen Meßstelle, was zu ungenauen Meßergebnissen bezüglich der
Partikelgeschwindigkeit führt.
Es ist des weiteren aus DE 44 40 417 A1 eine Meßvorrichtung zum Ermitteln eines
Pulveranteils in einem Gas-Pulver-Strom bekannt, welche in eine, besagten Gas-
Pulver-Strom führende Förderleitung einsetzbar ist. Sie besteht aus einem licht
durchlässigen Gehäuse für den Gas-Pulver-Strom, welches durch die Strahlen eines
Strahlensenders auf einen Strahlenempfänger zu durchquert wird. Innerhalb des Ge
häuses ist ein Einsatzrohr zum Führen des Gas-Pulver-Stroms angeordnet. Dieses
weist im Bereich des Strahlenganges Durchtrittsöffnungen auf. Ein zwischen Einsatz
rohr und Gehäuse im Ringspalt strömender reiner Gasstrom soll das Ansetzen von
Ablagerungen auf der Gehäuseinnenwand bzw. auf Lichtleitern verhindern.
Diese bekannte Vorrichtung ist insbesondere wegen des Vorsehens eines den Gas-
Pulver-Strom vollständig umhüllenden reinen Gasstroms relativ aufwendig und damit
teuer. Darüber hinaus sind die beschriebenen Maßnahmen zur Verhinderung von
Ablagerungen an einer Meßsonde zur Partikelgrößenbestimmung gemäß Gattungsbegriff
nicht einsetzbar, da hier der Partikelstrom nicht in einem geschlossenen Ge
häuse (der Meßvorrichtung) geführt wird. Dem gemäß ist die Anordnung eines
Ringspaltes für die Leitung eines reinen Gasstroms nicht realisierbar. Im übrigen
kann der im Ringspalt strömende Gasstrom nicht die Anlagerung von Ablagerungen
im Inneren des Einsatzrohres im Bereich der Durchtrittsöffnungen verhindern, so daß
Meßwertverfälschungen nicht auszuschließen sind.
Darüber hinaus ist aus DE 37 14 755 C2 eine gattungsgemäße Meßsonde bekannt.
Dabei ist der Durchbruch in der Ebene rechtwinklig zur Strömung mit einem dreiecki
gen Querschnitt gestaltet, so daß zwei geschlossene und eine offene Seitenfläche(n)
einen Meßkanal bilden. Von der Strömung transportierte Flocken bewegen sich ent
lang dieses Meßkanals und neigen dazu, entsprechend ihrer Größe so eng als mög
lich zum Winkel zwischen beiden offenen Seitenflächen zu drängen. Damit ist der
von Flocken freie Abstand zwischen innerer Flocke und Winkel ein Maß für die Grö
ße der Flocke, welches aus dem empfangenen Helligkeitsprofil einer Lichtempfangs
anordnung von einer zeilenweise Lichtstrahlen aussendenden Beleuchtungseinrich
tung gebildet wird.
Die in dem Winkel des Meßkanals sich leicht ablagernden Verunreinigungen sollen
vor Beginn einer Meßreihe entfernt werden, indem eine Sprühdüse in den Winkel des
Meßkanals gerichtet ist, welche mit Spülwasser beaufschlagt wird.
Diese bekannte Anordnung möge für die Größenbestimmung von weichen Flocken
und ggf. auch härteren Körnern geeignet sein. Die (laufende) Reinigung der Meßfen
ster bei staubigen und/oder klebrigen Teilchen gelingt dagegen nicht, weil der Spül
strahl infolge unmittelbaren und ungebündelten Austritts aus einer im Winkelbereich
des Durchbruchs angeordneten Austrittsöffnung im wesentlichen mittig in den Meß
kanal gerichtet ist. Damit kann er bestenfalls (größere) Teilchen aus dem Winkelbe
reich des Meßkanals entfernen, jedoch nicht unmittelbar auf den Flächen der Meß
fenster abgelagerte, angeklebte bzw. niedergeschlagene, insbesondere kleine und
kleinste Teilchen ablösen. Eine Spülstrahlführung unmittelbar und quer zu den Flä
chen der Meßfenster ist nicht vorhanden, so daß auch eine negative Beeinflussung
des Spülstrahls durch Einwirkung der Strömung im Meßkanal zu verzeichnen ist.
Demgemäß setzen sich in genannten Anwendungsfällen die Meßfenster in kürzester
Zeit zu, so daß unerwünschte Meßfehler auftreten.
In Anbetracht der Nachteile des bekannten Standes der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Meßsonde zur Partikelgrößenbestimmung der eingangs
genannten Art zu schaffen, deren Meßfenster der optischen Meßstelle zuverlässig
von Verschmutzungen bzw. Benetzungen durch Teilchen der Partikelströmung be
freit bzw. ständig freigehalten werden, so daß die optische Durchlässigkeit der Meß
stelle über eine hohe Standzeit gesichert und durch Teilchenablagerungen bzw.
-benetzungen bedingte Meßwertverfälschungen weitestgehend vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen in den parallelwandigen
Durchbruch einsetz-, befestig- und wechselbaren Spüleinsatz, welcher im Axial
schnitt durch den rohrförmigen Meßsondenkörper im Bereich des Durchbruchs des
sen Querschnitt teilweise oder vollständig ergänzt, welcher weiterhin eine mit der
Quelle eines Spülmediums über den Kanal und die Austrittsöffnung in Verbindung
stehende Eingangsöffnung und zwei mit dieser verbundene Austrittsöffnungen für
das Spülmedium besitzt, die jeweils quer zu den Meßfenstern von Beleuchtungsein
richtung und Lichtempfangsanordnung verlaufen.
Bei dieser erfindungsgemäß ausgestalteten Meßsonde sind die beiden Meßfenster
der optischen Meßstelle ständig und zuverlässig vor Verschmutzungen bzw. Benet
zungen durch Ablagerung von Teilchen der Partikelströmung geschützt, da die ent
sprechend gestaltete Spüleinrichtung das ständige Aufbringen jeweils eines dünnen
Spülstrahls ausreichender Strahlstärke unmittelbar gerichtet über die jeweiligen
Oberflächen der beiden Meßfenster gewährleistet. Dementsprechend ist bereits die
Entstehung von Ablagerungen auf den Meßfenstern vermieden. Andererseits z. B.
durch Nichtaktivierung der Spüleinrichtung bereits entstandene Verschmutzungen
oder Ablagerungen werden durch den entsprechend gerichteten Spülstrahl zuver
lässig entfernt. Damit wird die optische Durchlässigkeit der Meßstelle auch bei pro
blematischen Partikelströmungen (z. B. besonders staubige oder klebrige Produkte)
über lange Standzeiten gesichert, so daß durch Verschmutzung bzw. Teilchenabla
gerungen verursachte Meßwertverfälschungen weitestgehend vermieden sind. Dieses
ist insbesondere bei einem automatischen Langzeiteinsatz der Meßsonde von
großer Bedeutung.
Die erfindungsgemäße Verwendung eines in den Durchbruch des rohrförmigen Meß
sondenkörpers einsetzbaren und auswechselbaren Spüleinsatzes erlaubt einen uni
versellen Einsatz der Meßsonde sowie eine erhebliche Verbesserung der Reini
gungswirkung im Bereich der beiden Meßfenster der optischen Meßstelle. Insbeson
dere der Spülstrahl ist bezüglich seiner Strahlrichtung und -intensität relativ zur Par
tikelflugbahn genau vorwähl- und definierbar, so daß optimale Ergebnisse erzielbar
sind.
Vorrangig für den Einsatz in Partikelströmungen mit relativ größeren Teilchen ist es
zweckmäßig, daß der Spüleinsatz bei teilweiser Querschnittsergänzung des rohrför
migen Meßsondenkörpers im Bereich des Durchbruchs eine die Eingangsöffnung
aufweisende innere Begrenzungsfläche, die an der inneren Fläche des parallelwan
digen Durchbruchs anliegt, und eine zu dieser parallel verlaufende äußere Begren
zungsfläche aufweist, deren Mittenabstand zur Längsachse des rohrförmigen Meß
sondenkörpers kleiner ist als der Mittenabstand der Lichtempfangsanordnung, und
wobei in beiden stirnseitigen Wänden des Spüleinsatzes je ein mit der Eingangsöff
nung verbundener Austrittskanal für das Spülmedium angeordnet ist, dessen Aus
trittsöffnung jeweils eine Strahlrichtung des Spülstrahls bestimmt, die einen spitzen
Winkel zur Richtung der Partikelströmung einschließt.
Zweckmäßig ist dabei die parallel verlaufende äußere Begrenzungsfläche des Spü
leinsatzes parallel zur Partikelströmung z. B. rinnenförmig profiliert, um eine günsti
gere Ausrichtung der Partikelflugbahn zu erzielen.
Insbesondere für den Einsatz in Partikelströmungen mit relativ kleineren Teilchen ist
es vorteilhaft, daß der Spüleinsatz bei vollständiger Querschnittsergänzung des
rohrförmigen Meßsondenkörpers im Bereich des Durchbruchs eine die Eingangsöff
nung aufweisende innere Begrenzungsfläche, die an der inneren Fläche des paral
lelwandigen Durchbruchs anliegt, und eine querschnittsergänzende äußere Begren
zungsfläche aufweist, wobei der Spüleinsatz einen diesen durchdringenden, parallel
zur inneren Begrenzungsfläche und querfluchtend zur Wirkungsrichtung der Meßfenster
von Beleuchtungseinrichtung und Lichtempfangsanordnung verlaufenden Parti
kelführungskanal besitzt, der jeweils im Bereich der Meßfenster diesen zugeordnete,
den Spüleinsatz durchdringende Öffnungen hat, und wobei in beiden stirnseitigen
Wänden des Spüleinsatzes je ein mit der Eingangsöffnung verbundener Austrittska
nal für das Spülmedium angeordnet ist, der parallel zum Partikelführungskanal ver
läuft und quer an den Meßfenstern vorbeiführt.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn in den Austrittskanälen für das Spülmedium
Drosseldüsen vorgesehen sind, deren Querschnittsverengungen - in Richtung der
Strömung des Spülmediums gesehen - jeweils vor den Meßfenstern angeordnet sind.
Diese Drosseldüsen wirken als Injektor, d. h. die Partikelströmung wird im Bereich
der Meßfenster beschleunigt, so daß insbesondere durch Vereinzelung der Partikeln
einer Partikelströmung höherer Teilchendichte bessere Meßergebnisse erzielbar
sind. Andererseits ist durch die düsenbedingte Erhöhung der Strömungsgeschwin
digkeit des Spülmediums eine weitere Verbesserung der Reinigungswirkung erreich
bar.
Zweckmäßigerweise erzeugt die Quelle des Spülmediums einen geeigneten Über
druck des Spülmediums relativ zum Druck des die Partikel führenden Mediums, um
einen wirksamen Spülstrahl zu erzielen.
Zweckmäßig ist es weiterhin, daß das Spülmedium aus einem Druckgas, aus einer
Druckflüssigkeit oder aus einem mit einer Druckflüssigkeit versetzten Druckgas (bzw.
umgekehrt) besteht. Besonders einfach und effektiv ist die Anwendung von Druckluft
als Spülmedium.
Zwecks Vermeidung des Rückschlagens von unter Druck stehendem, die Partikel
führendem Medium ist günstigerweise im Kanal für die Zuleitung des Spülmediums
ein Rückschlagventil angeordnet.
Die Erfindung wird nachfolgend an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. In
der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels mit einem zum
Einsatz vorbereiteten Spüleinsatz,
Fig. 2 die Seitenansicht zu Fig. 1 mit eingesetztem Spüleinsatz,
Fig. 3 den Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 die perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels mit einem an
deren zum Einsatz vorbereiteten Spüleinsatz,
Fig. 5 die Seitenansicht zu Fig. 4 mit eingesetztem Spüleinsatz,
Fig. 6 den Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5.
Die Meßsonde besteht aus einem Gehäuse (nicht dargestellt) für die Aufnahme u. a.
einer Lichtquelle, von elektronischen und elektrischen Bauteilen sowie von einer
Quelle eines Spülmediums. An das Gehäuse ist ein rohrförmiger Meßsondenkörper 1
befestigt, dessen vorderes Ende 1.1 in einen Meßraum hineinragen kann. In diesem
Meßraum befindet sich eine Partikelströmung 2, beispielsweise in einer Rohrleitung,
wobei die Größe der bewegten Partikeln bestimmt werden soll.
Der rohrförmige Meßsondenkörper 1 enthält im Bereich seines vorderen Endes 1.1
einen einseitig offenen, parallelwandigen Durchbruch 3 mit zwei Durchbruchwänden
3.1 und 3.2 sowie einer inneren Fläche 3.3. Der Durchbruch 3 dient der Aufnahme
einer optischen Meßstelle. Diese weist zwei einander gegenüber angeordnete Meß
fenster 4, 5 auf, wobei sich das Meßfenster 4 in der Durchbruchwand 3.1 befindet
und die Austrittsöffnung einer Beleuchtungseinrichtung darstellt, welche mit der im
Gehäuse angeordneten Lichtquelle (nicht gezeichnet) in Verbindung steht. Demge
mäß tritt bei Aktivierung der Lichtquelle ein paralleler Lichtstrahl 6 aus dem Meßfen
ster 4 aus.
Das in der Durchbruchwand 3.2 befindliche Meßfenster 5 schützt eine aus DE 196 28 348 C1
bekannte Ortsfrequenzfilteranordnung mit einem zusätzlichen lichtwellenlei
tenden Element (nicht gezeichnet), welche ausgangsseitig auf eine optoelektronische
Wandleranordnung geführt ist. Gemäß der Anordnung werden die sich durch den
parallelwandigen Durchbruch 3 (Meßvolumen) bewegenden Partikeln der Partikel
strömung 2 durch den Lichtstrahl 6 beleuchtet, wobei sich entsprechende Schatten
bilder auf dem Meßfenster 5 bzw. auf der optischen Wirkungsfläche der erwähnten
Ortsfrequenzfilteranordnung abbilden, so daß die bekannten Signale zur Teilchen
größenbestimmung auswertbar sind.
Im ersten Ausführungsbeispiel einer Spüleinrichtung für die Meßfenster 4, 5 der opti
schen Meßstelle (Fig. 1-3) besteht diese aus der bereits erwähnten und im Gehäu
se angeordneten Quelle eines Spülmediums, z. B. einem (nicht dargestellten)
Druckluftanschluß, der über ein nicht gezeichnetes Rückschlagventil (zur Vermei
dung von durch den Druck der Partikelströmung 2 verursachte Rückwirkungen) mit
einem im inneren befindlichen und sich längs des rohrförmigen Meßsondenkörpers 1
erstreckenden Kanal 14 verbunden ist. Dieser Kanal 14 führt bis zum parallelwandi
gen Durchbruch 3 und mündet dort in eine Austrittsöffnung 7.
Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1-3) weist die Spüleinrichtung einen
Spüleinsatz 9 auf, der in den parallelwandigen Durchbruch 3 einsetz- und auf geeig
nete Weise befestigbar sowie bei Erfordernis auswechselbar ist. Wie insbesondere
aus Fig. 3 ersichtlich, wird durch den Querschnitt des Spüleinsatzes 9 der halbkreis
förmige Querschnitt des rohrförmigen Meßsondenkörpers 1 im Bereich des parallel
wandigen Durchbruchs 3 teilweise ergänzt.
Der Spüleinsatz 9 weist eine innere Begrenzungsfläche 10 auf, welche an der inne
ren Fläche 3.3 des Durchbruchs 3 anliegt, sowie eine zu dieser im wesentlichen pa
rallele äußere Begrenzungsfläche 11 und zwei stirnseitige Wände 12. Die äußere
Begrenzungsfläche 11 ist parallel zur Partikelströmung 2 z. B. gemäß einer Teilzylin
deraußenfläche rinnenförmig profiliert, um eine günstige Ausrichtung der Partikel
flugbahn relativ zu den Meßfenstern 4, 5 zu erreichen. Der Mittenabstand der äuße
ren Begrenzungsfläche 11 von der Längsachse des rohrförmigen Meßsondenkörpers
1 ist kleiner als der Mittenabstand der Gitterachse der Ortsfrequenzfilteranordnung
hinter dem Meßfenster 5, so daß beim Meßvorgang der Lichtstrahl 6 ungehindert
vom Spüleinsatz 9 die Ortsfrequenzfilteranordnung treffen kann.
In der inneren Begrenzungsfläche 10 des Spüleinsatzes 9 ist eine parallel zur Breite
des Spüleinsatzes 9 bzw. des Durchbruchs 3 verlaufende Nut 13 (als Eingangsöff
nung für das Spülmedium) angeordnet, in welcher die mit dem Kanal 14 verbundene
Austrittsöffnung 7 mündet. In den stirnseitigen Wänden 12 sind weiterhin Austrittska
näle 15 für das Spülmedium eingearbeitet, welche einerseits in der Nut 13 und ande
rerseits in der äußeren Begrenzungsfläche 11 im Bereich jeweils der Meßfenster 4, 5
münden. Die Anordnung der Austrittskanäle 15 relativ zu den Meßfenstern 4, 5 bestimmt
jeweils einen Spülstrahl 8, dessen Strahlrichtung einen spitzen Winkel zur
Partikelströmung 2 einschließt.
Bei Zufuhr des Spülmediums über den Kanal 14 tritt dieses über die Austrittsöffnung
7 in die Nut 13 des Spüleinsatzes 9 und von dort durch die beiden Austrittskanäle 15
so aus, daß entsprechend dünne Spülstrahlen 8 jeweils quer über die Oberflächen
der Meßfenster 4, 5 streichen. Der spitze Winkel zwischen Strahlrichtung von Spül
strahl 8 und Richtung der Partikelströmung 2 führt zu einer Verbesserung der Reini
gungswirkung des Spülstrahls 8, da das Spülmedium durch die Partikelströmung 2 in
Richtung auf die Meßfenster 4, 5 beschleunigt wird.
Entsprechend des zweiten Ausführungsbeispiels (Fig. 4-6) ist die Spüleinrichtung
mit einem anderen Spüleinsatz 16 ausgestattet, der allerdings gleichfalls in den par
allelwandigen Durchbruch 3 einsetz-, befestigbar und auswechselbar ist. Aus Fig. 6
ist ersichtlich, daß der halbkreisförmige Querschnitt des rohrförmigen Meßsonden
körpers 1 im Bereich des Durchbruchs 3 vollständig ergänzt ist, d. h. der Durchbruch
3 ist vollständig durch den Spüleinsatz 16 ausgefüllt.
Der Spüleinsatz 16 weist gleichfalls eine innere Begrenzungsfläche 10 auf, die an
der inneren Fläche 3.3 des Durchbruchs 3 anliegt. Die äußere Begrenzungsfläche 17
des Spüleinsatzes 16 entspricht jedoch aus vorstehendem Grunde der (im Bereich
des Durchbruchs 3 an sich unterbrochenen) zylindrischen Mantelfläche des rohrför
migen Meßsondenkörpers 1. Die beiden stirnseitige Wände 18 des Spüleinsatzes 16
sind im wesentlichen den anliegenden Durchbruchwänden 3.1, 3.2 analog.
Der Spüleinsatz 16 ist des weiteren durch einen Partikelführungskanal 19 durch
drungen. Dieser verläuft parallel zur inneren Begrenzungsfläche 10 bzw. zur inneren
Fläche 3.3 des parallelwandigen Durchbruchs 3 und quer zur Wirkungsrichtung des
Lichtstrahls 6, da üblicherweise der rohrförmige Meßsondenkörper 1 hinsichtlich der
Flächen seines Durchbruchs 3 entsprechend zur Richtung der Partikelströmung 2
ausgerichtet wird. Demgemäß wird vermittels des Partikelführungskanals 19 der
Spüleinsatz 16 von der Partikelströmung 2 durchströmt.
Zwecks Zuleitung des Spülmediums weist auch der Spüleinsatz 16 in seiner inneren
Begrenzungsfläche 10 eine Nut 13 auf, in der die Austrittsöffnung 7 mündet. In der
Nut 13 endet je ein in jede stirnseitige Wand 18 eingearbeiteter Zufuhrkanal 20, der
je mit einem Austrittskanal 21 verbunden ist. Diese Austrittskanäle 21 verlaufen par
allel zum Partikelführungskanal 19 quer an den Meßfenstern 4, 5 vorbei und münden
im Bereich des Ausgangs des Durchbruchs 3.
In jedem Austrittskanal 21 ist eine Drosseldüse 22 angeordnet. Deren Querschnitts
verengung befindet sich - in Richtung der Strömung des Spülmediums gesehen -
jeweils vor den Meßfenstern 4, 5.
Zur Ermöglichung des Durchtritts des Lichtstrahls 6 ist des weiteren in jedem Aus
trittskanal 21, d. h. beidseitig zum Partikelführungskanal 19, je eine den Spüleinsatz
16 im Bereich der Meßfenster 4, 5 durchdringende Öffnung 23 eingearbeitet, die vor
zugsweise die Form eines Spaltes besitzt, der sich fluchtend zur Gitterachse der
Ortsfrequenzfilteranordnung erstreckt.
Wird bei dieser Ausführungsform das Spülmedium über den Kanal 14 und die Aus
trittsöffnung 7 zugeführt, so strömt es vermittels der Nut 13 durch beide Zufuhrkanäle
20 zu den Austrittskanälen 21. Unter der Wirkung der dort angeordneten Drosseldü
sen 22 wird die Strömung des Spülmediums beschleunigt, so daß eine (weitere) Ver
besserung der Reinigungswirkung durch den Spülstrahl 8 bezüglich der Oberflächen
der Meßfenster 4, 5 erzielbar ist. Zusätzlich wirkt diese Anordnung der Drosseldüsen
22 jeweils als Injektor, d. h. die Partikelströmung 2 wird im Partikelführungskanal 19
im Bereich der Öffnungen 23 neben den Meßfenstern 4, 5 beschleunigt. Dadurch
können insbesondere bei Partikelströmungen höherer Teilchendichte durch eine zu
sätzliche Dispergierwirkung genauere Meßergebnisse erreicht werden.
In den vorstehenden Ausführungsbeispielen wurde als Spülmedium Druckluft ver
wendet, welche einen geeigneten Überdruck relativ zum Druck der Partikelströmung
2 aufweist. In gleicher Weise und abhängig vom konkreten Einsatzfall kann auch ein
anderes Druckgas oder eine Druckflüssigkeit als Spülmedium Verwendung finden.
Dabei liegt die Verwendung des Mediums der Partikelströmung 2 als Spülmedium
nahe. Gleichfalls ist die Verwendung von mit Druckflüssigkeit versetztem Druckgas
(bzw. umgekehrt) möglich.
Die im Ausführungsbeispiel als Ortsfrequenzfilteranordnung ausgeführte Lichtemp
fangsanordnung kann auch in anderer geeigneter Weise, z. B. gemäß DE 199 11 654 C1
ausgeführt sein.
1
Meßsondenkörper
1.1
vorderes Ende
2
Partikelströmung
3
Durchbruch
3.1
Durchbruchwand
3.2
Durchbruchwand
3.3
innere Fläche
4
Meßfenster
5
Meßfenster
6
Lichtstrahl
7
Austrittsöffnung
8
Spülstrahl
9
Spüleinsatz
10
innere Begrenzungsfläche
11
äußere Begrenzungsfläche
12
stirnseitige Wand
13
Nut
14
Kanal
15
Austrittskanal
16
Spüleinsatz
17
äußere Begrenzungsfläche
18
stirnseitige Wand
19
Partikelführungskanal
20
Zufuhrkanal
21
Austrittskanal
22
Drosseldüse
23
Öffnung
Claims (9)
1. Meßsonde zur in-line-Bestimmung der Größe von bewegten Partikeln in einem
transparenten Medium, mit einem rohrförmigen Meßsondenkörper, der im Be
reich seines vorderen, im Meßraum befindlichen Endes einen einseitig offenen
Durchbruch für die Aufnahme einer optischen Meßstelle mit zwei Meßfenstern
aufweist, bestehend aus einer hinter einer Durchbruchwand angeordneten
Beleuchtungseinrichtung und einer im Strahlengang hinter der gegenüber be
findlichen Durchbruchwand vorgesehenen Lichtempfangsanordnung, die mit
einer optoelektronischen Wandleranordnung in Verbindung steht, wobei sich
die Partikelströmung zwischen Beleuchtungseinrichtung und Lichtempfangs
anordnung befindet, unter Verwendung einer Spüleinrichtung für die Reinigung
der optischen Meßstelle, wobei die Spüleinrichtung aus einer Quelle eines
Spülmediums, einem im Inneren des rohrförmigen Meßsondenkörpers bis zum
Durchbruch führenden Kanal für die Zuleitung des Spülmediums und einer
Austrittsöffnung im Bereich des Durchbruchs besteht, wobei die Austrittsöff
nung quer zu den Meßfenstern der optischen Meßstelle mündet,
gekennzeichnet durch einen in den parallelwandigen Durchbruch (3) einsetz-,
befestig- und wechselbaren Spüleinsatz (9; 16), welcher im Axialschnitt durch
den rohrförmigen Meßsondenkörper (1) im Bereich des Durchbruchs (3) des
sen Querschnitt teilweise oder vollständig ergänzt, welcher weiterhin eine mit
der Quelle eines Spülmediums über den Kanal (14) und die Austrittsöffnung
(7) in Verbindung stehende Eingangsöffnung (13) und zwei mit dieser verbun
dene Austrittsöffnungen (15; 21) für das Spülmedium besitzt, die jeweils quer
zu den Meßfenstern (4; 5) von Beleuchtungseinrichtung und Lichtempfangs
anordnung verlaufen.
2. Meßsonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spüleinsatz
(9) bei teilweiser Querschnittsergänzung des rohrförmigen Meßsondenkörpers
(1) im Bereich des Durchbruchs (3) eine die Eingangsöffnung (13) aufweisende
innere Begrenzungsfläche (10), die an der inneren Fläche (3.3) des paral
lelwandigen Durchbruchs (3) anliegt, und eine zu dieser parallel verlaufende
äußere Begrenzungsfläche (11) aufweist, deren Mittenabstand zur Längsach
se des rohrförmigen Meßsondenkörpers (1) kleiner ist als der Mittenabstand
der Lichtempfangsanordnung, und wobei in beiden stirnseitigen Wänden (12)
des Spüleinsatzes (9) je ein mit der Eingangsöffnung (13) verbundener Aus
trittskanal (15) für das Spülmedium angeordnet ist, dessen Austrittsöffnung
jeweils eine Strahlrichtung des Spülstrahls (8) bestimmt, die einen spitzen
Winkel zur Richtung der Partikelströmung (2) einschließt.
3. Meßsonde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel ver
laufende äußere Begrenzungsfläche (11) des Spüleinsatzes (9) parallel zur
Partikelströmung (2) profiliert ist.
4. Meßsonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spüleinsatz
(16) bei vollständiger Querschnittsergänzung des rohrförmigen Meßsonden
körpers (1) im Bereich des Durchbruchs (3) eine die Eingangsöffnung (13)
aufweisende innere Begrenzungsfläche (10), die an der inneren Fläche (3.3)
des parallelwandigen Durchbruchs (3) anliegt, und eine querschnittsergän
zende äußere Begrenzungsfläche (17) aufweist, wobei der Spüleinsatz (16)
einen diesen durchdringenden, parallel zur inneren Begrenzungsfläche (10)
und querfluchtend zur Wirkungsrichtung der Meßfenster (4; 5) von Beleuch
tungseinrichtung und Lichtempfangsanordnung verlaufenden Partikelfüh
rungskanal (19) besitzt, der jeweils im Bereich der Meßfenster (4; 5) diesen
zugeordnete, den Spüleinsatz (16) durchdringende Öffnungen (23) hat, und
wobei in beiden stirnseitigen Wänden (18) des Spüleinsatzes (16) je ein mit
der Eingangsöffnung (13) verbundener Austrittskanal (21) für das Spülmedium
angeordnet ist, der parallel zum Parkikelführungskanal (19) verläuft und quer
an den Meßfenstern (4; 5) vorbeiführt.
5. Meßsonde nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch in den Austrittskanälen
(21) für das Spülmedium vorgesehene Drosseldüsen (22), deren Quer
schnittsverengungen - in Richtung der Strömung des Spülmediums gesehen -
jeweils vor den Meßfenstern (4; 5) angeordnet sind.
6. Meßsonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle des
Spülmediums einen geeigneten Überdruck des Spülmediums relativ zum
Druck des die Partikel führenden Mediums erzeugt.
7. Meßsonde nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spülmedium aus einem Druckgas, aus einer Druckflüssigkeit oder aus einem
mit einer Druckflüssigkeit versetzten Druckgas (bzw. umgekehrt) besteht.
8. Meßsonde nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Anwendung von
Druckluft als Spülmedium.
9. Meßsonde nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Kanal
(14) für die Zuleitung des Spülmediums ein Rückschlagventil angeordnet ist.
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