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DE10110004B4 - Vorrichtung zur nichtmedikamentösen Behandlung von Migräne - Google Patents

Vorrichtung zur nichtmedikamentösen Behandlung von Migräne Download PDF

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Abstract

Vorrichtung zur nichtmedikamentösen Behandlung von Migräne, dadurch gekennzeichnet, dass durch zwei Sichtblenden (1a, 1b), die durch ein elektronisches Steuersignal in einen durchsichtigen oder einen undurchsichtigen Zustand gebracht werden können, wechselseitige Reizsignale auf die Augen eines Menschen aufbringbar sind.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur nichtmedikamentösen Behandlung von Migräne oder Kopfschmerz.
  • Migräne ist eine Volkskrankheit, deren Ursachen nicht restlos bekannt sind. Es treten viele verschiedene Varianten der Migräne auf. So gibt es anfallartige und oft pulsierende Kopfschmerzen, die wiederholt und meist halbseitig auftreten, in den frühen Morgenstunden beginnen können und Stunden bis Tage andauern. Die Migräne wird oft von vegetativen Symptomen, wie Übelkeit, Schwindel, Erbrechen usw., Licht- und Lärmscheuheit sowie von visuellen Symptomen oder neurologischen Ausfällen begleitet.
  • Auslösende Faktoren können psychische Belastung, Klimaeinflüsse, Genussmittel, Medikamente u.a. sein. Bei den heutigen, visuell ausgerichteten Bildschirmarbeitsplätzen besteht oft eine einseitige Belastung des visuellen Systems. Hinzu kommt das Flimmern des Bildschirms und der Beleuchtungssysteme, vor allem bei Leuchtstoffröhren. Weiterhin wird das auditive System des Menschen durch den Lärmpegel an Arbeitsplatz und Umwelt belastet. Weiterhin hängt es von der Konstitution des jeweiligen Menschen ab, ob er überhaupt Kopfschmerzen bekommt und wie stark er darunter leidet.
  • Es wurde festgestellt, dass, wenn Reize z.B. auf die Augen und/oder Ohren gegeben werden und damit die Hör- und Sehbahnen, sowie die betreffenden Verarbeitungsbereiche im Gehirn stimuliert werden, die daraus resultierende erhöhte Gehirnaktivität sich positiv auf den neuronalen Stoffwechsel auswirkt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, sich diese Erkenntnis zu Nutze zu machen und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die Gehirnaktivität eines Menschen in der Weise angeregt werden kann, dass die Migränebeschwerden oder der Kopfschmerz zumindest gelindert oder vorzugsweise ganz beseitigt werden können und so auf die Einnahme von Medikamenten weitgehendst verzichtet werden kann. Dabei soll die Einsatz- und Arbeitsfähigkeit des betreffenden Menschen so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass zwei sich abwechselnde Signale mit einstellbarer Frequenz und Impulsdauer erzeugbar sind, die auf zwei Sichtblenden für die Augen eines Menschen aufgebbar sind. Diese Sichtblenden lassen sich wie eine Brille tragen oder damit kombinieren und können durch die elektrischen Signale geöffnet und geschlossen werden. Durch die damit bewirkte Umblendung von Auge zu Auge wird eine erhöhte Gehirnaktivität im visuellen System erreicht und der neuronale Stoffwechsel beeinflusst, dass Migränebeschwerden und Kopfschmerz gelindert bzw. ganz beseitigt werden, besonders dann, wenn diese Beschwerden auf einer Reizung des visuellen Systems beruhen. Schädliche oder auch nur unerwünschte Nebenwirkungen, wie sie bei der Einnahme von Medikamenten auftreten, werden dabei ganz vermieden.
  • Die Reizsignale werden vorzugsweise wechselseitig auf die Augen eines Menschen aufgegeben.
  • Um die Reizsignale auf die Augen aufgeben zu können, umfasst die Vorrichtung zwei Sichtblenden für die Augen eines Menschen, die durch ein elektronisches Steuersignal in einen durchsichtigen oder einen undurchsichtigen Zustand gebracht werden können.
  • Bevorzugt bestehen die Sichtblenden aus Flüssigkristallsegmenten (LCD); deren Steuersignale können vorteilhaft die Ausgangssignale zweier UND-Glieder sein, deren einer Eingang mit dem Ausgang eines ersten, eine Impulsfolge konstanter Frequenz erzeugenden Rechteckgenerators verbunden ist und deren zweiter Eingang mit dem Ausgang eines zweiten, eine Impulsfolge mit veränderbarer Frequenz erzeugenden Rechteckgenerators verbunden ist. Über die veränderbare Frequenz des zweiten Rechteckgenerators läßt sich die Steuerfrequenz für die beiden LCD-Blenden in weiten Grenzen bedarfsweise variieren.
  • Vorzugsweise ist der Ausgang des zweiten Rechteckgenarators über einen Inverter mit dem zweiten Eingang des einen UND-Gliedes verbunden ist. Damit wird erreicht, dass die beiden LCD-Sichtblenden im Gegentakt abwechselnd durchsichtig und undurchsichtig werden, also immer ein Auge durch seine LCD-Sichtblende hindurchsehen kann das andere aber nicht.
  • Der Ausgang des zweiten Rechteckgenerators kann über jeweils einen Schalter mit den zweiten Eingängen der beiden UND-Glieder verbunden sein, wobei die Schalter Stellungen einnehmen können, in denen entweder die zweiten Eingänge beider UND-Glieder mit dem Ausgang des Rechteckgenerators verbunden sind oder der zweite Eingang nur des einen UND-Gliedes mit dem Ausgang des Rechteckgenerators verbunden ist oder die Verbindung des zweiten Eingangs beider UND-Glieder zum Rechteckgenerator unterbrochen ist. So kann zwischen verschiedenen Betriebsmodi gewählt werden, in denen beide Augen wechselseitig mit einem Reizsignal beaufschlagt werden oder nur ein Auge im Takt des zweiten Rechteckgenerators ein Reizsignal erhält oder der Vorgang ganz unterbrochen ist.
  • Die LCD-Sichtblenden können als Sichtscheiben einer Brille ausgebildet sein, deren elektronische Steuerung samt Energiezufuhr (Batterien) vorteilhaft in das Brillengestell integriert sein kann. Die Vorrichtung lässt sich so unauffällig überall tragen. Selbstverständlich ist aber auch ein externes, kabelgebundenes Steuergerät für die Vorrichtung möglich.
  • Für Brillenträger können die LCD-Sichtblenden als Aufsatz für eine normale Sehbrille ausgebildet sein.
  • Wenn die LCD-Sichtblenden statt mit einer konstanten mit einer variablen Steuerfrequenz angesteuert werden, kann eine besonders weiche Umblendung zwischen dem durchsichtigen und dem undurchsichtigen Zustand der LCD-Blenden erreicht werden.
  • Für den Einsatz der Vorrichtung bei der Arbeit an einem Bildschirm ist es vorteilhaft, wenn die Steuerfrequenz für die LCD-Sichtblenden mit der Bildwiederholfrequenz des Bildschirms synchronisiert ist und gleich der Bildwiederholfrequez oder ein ganzzahliges Vielfaches der Bildwiederholfrequenz ist. Es wird damit vermieden, dass für den Benutzer laufende Balken auf dem Bildschirm sichtbar werden.
  • Für die Synchronisierung der Steuerfrequenz für die LCD-Sichtblenden mit der Bildwiederholfrequenz des Bildschirms kann die mittels eines optischen Sensors ermittelte Bildwiederholfrequenz des Bildschirms als Referenzwert in einer Phasenregelschleife (PLL) dienen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der anhängenden Zeichnung beispielhaft näher beschrieben.
  • Die einzige Figur zeigt schematisch und mit Hilfe eines Prinzipschaltbildes die Erfindung in einer einfachsten Ausführungsform.
  • Mit der dargestellten Vorrichtung sollen wechselseitig Reize auf die Augen aufgegeben werden. Dies kann erreicht werden, indem die Augen durch je eine elektronisch gesteuerte Sichtblende aus Flüssigkristallsegmenten (LCD) sehen. Die elektronische Steuerung ist so ausgelegt, dass zwischen einem durchsichtigen und undurchsichtigen Zustand jeder LCD-Sichtblende umgeschaltet oder umgeblendet werden kann. Zwei solcher Segmente oder LCD-Sichtblenden 1a und 1b sind im dargestellten Beispiel vorteilhaft als Sichtscheiben einer Brille 1 ausgeführt, so dass sie unauffällig getragen werden können. Die elektronische Steuerung kann als externes, kabelgebundenes Steuergerät oder in Miniaturtechnik ausgeführt werden, so dass sie in das Brillengestell integriert werden kann und so keine Kabelverbindungen benötigt werden. Für die Stromversorgung können Batterien ebenfalls in das Brillengestell integriert werden, oder es können Induktionsschleifen für eine unauffällige Energiezufuhr sorgen. Für Brillenträger kann die Vorrichtung vorteilhaft als Aufsatz für die vorhandene Brille ausgebildet werden.
  • Die Technologie der Flüssigkristallsegmente (LCD) erfordert es derzeit, dass eine Umschaltfrequenz auf ein Segment (hier die LCD-Sichtblenden 1a und 1b) aufgegeben wird, um vom einen (durchsichtigen) in den anderen (undurchsichtigen) Zustand zu wechseln.
  • Wie in der Zeichnung dargestellt, erzeugt ein erster Rechteckgenerator 2 eine konstante Frequenz, die das Flüssigkristallsegment jeder LCD-Sichtblende 1a und 1b benötigt, um von seinem einen (undurchsichtigen) Zustand in den anderen (durchsichtigen) Zustand und umgekehrt zu gelangen. Diese Frequenz wird jeweils einem Eingang 3a und 3b zweier UND-Gliedern 4a und 4b zugeführt, deren Ausgänge 5a und 5b mit den LCD-Blenden 1a und 1b für das linke und rechte Auge verbunden sind. Der jeweils zweite Eingang 6a und 6b der beiden UND-Glieder 4a und 4b wird über einen Schalter 7a und 7b mit einem variablen Rechtecksignal aus einem zweiten Rechteckgenerator 8 gespeist, wobei dem zweiten Eingang 6a des einen UND-Gliedes 4a das Signal, über einen Inverter 9 invertiert, über den Schalter 7a zugeführt wird. Da ein UND-Glied bekanntermaßen nur dann ein Ausgangssignal abgibt, wenn an seinen beiden Eingängen gleichzeitig ein Eingangssignal ansteht, erscheinen an den Ausgängen 5a und 5b der UND-Glieder 4a und 4b getaktete Steuersignale für die LCD-Sichtblenden 1a und 1b, deren Taktfolge und Dauer bestimmt sind von den Frequenzen der beiden Rechteckgeneratoren 2 und 8 und die die LCD-Sichtblenden 1a und 1b abwechselnd durchsichtig und undurchsichtig machen. Die Geschwindigkeit der Umschaltungen der LCD-Sichtblenden 1a und 1b kann mit dem zweiten Rechteckgenerator 8 in weiten Grenzen variiert werden, so wie es dem Benutzer angenehm ist. Der Inverter 9 bewirkt, dass die LCD-Sichtblenden 1a und 1b im Gegentakt gesteuert werden, also die LCD-Sichtblenden 1a und 1b immer für ein Auge durchsichtig und für das andere Auge undurchsichtig sind. Die Schalter 7a und 7b können in der Weise gemeinsam verschiedene Stellungen einnehmen, dass in einer Stellung die zweiten Eingänge 6a und 6b beider UND-Glieder 4a und 4b mit dem Ausgang des zweiten Rechteckgenerators 8 verbunden sind, in einer zweiten und dritten Stellung der zweite Eingang 6a oder 6b nur eines UND-Gliedes 4a oder 4b mit dem Ausgang des zweiten Rechteckgenerators 8 verbunden ist und in einer weiteren Stellung die Verbindung zwischen dem Rechteckgenerator 8 und den zweiten Eingängen 6a und 6b beider UND-Glieder 4a und 4b unterbrochen ist. Die Schalter 7a und 7b ermöglichen so verschiedene Betriebsmodi, wie links und rechts wechselseitig oder nur eine Seite im Takt des zweiten Rechteckgenerators 8.
  • Da Bildschirme selbst eine Bildwiederholfrequenz besitzen, wird besonders für den Fall, dass die Vorrichtung bei der Arbeit an einem Bildschirm getragen werden soll, vorgeschlagen, die Umschaltfrequenz der LCD-Sichtblenden 1a und 1b mit der Umschaltfrequenz des Bildschirmes zu synchronisieren, damit für den Benutzer keine laufenden Balken sichtbar werden. Dazu wird die Bildwiederholfrequenz des Bildschirmes mit einem optischen Sensor erfasst und daraus der Frequenzwert der Bildwiederholungen des Bildschirms abgeleitet. Dieses Signal dient dann in einer Phasenregelschleife (PLL) als Referenzwert, so dass sich die Frequenz der LCD-Sichtblenden 1a und 1b auf den gleichen Wert oder ein ganzzahliges Vielfaches der Bildwiederhohlfrequenz des Bildschirms einstellen kann. Damit wird die Vorrichtung auch am Arbeitsplatz vor einem Bildschirm einsetzbar, um Beschwerden zu lindern oder gar nicht erst aufkommen zu lassen, ohne dass dafür die Arbeit unterbrochen werden muss.
  • Vorsorglich sei jedoch darauf hingewiesen, dass eine Überbelastung der Augen durch ungeeignete kleine Bildschirme, niedrige Bildfrequenzen und zu lange Arbeitszeiten eine derartige psychische Belastung darstellen können, dass in solchen Fällen geraten wird, eine Therapie mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht vor dem Bildschirm sondern mit anderen geeigneten Inhalten durchzuführen. So lässt sich die Vorrichtung auch vor Bild- oder Lesematerial anwenden. Auch mit geschlossenen Augen ist eine Therapie durchführbar, wenn in Augenrichtung eine Lichtquelle aufgestellt wird, deren Helligkeit durch die geschlossenen Augenlider und die vorgelagerten LCD-Sichtblenden verändert wird.
  • Es ist auch möglich, durch eine bestimmte Umschaltfrequenz der LCD-Sichtblenden 1a, 1b therapeutisch im Sinne der sogenannten Frequenztherapie zu wirken. Denn es ist bekannt, dass jede Frequenz spezifische Wirkungen im Gehirn hervorbringen kann und diese Frequenz durch die Umschaltfrequenz der LCD-Sichtblenden 1a, 1b auf die Augen übergeben werden kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, vielmehr sind verschiedene Abwandlungen und Weiterbildungen möglich, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. Es ist insbesondere auch möglich die wechselseitigen Reize auf andere Sinnesorgane des Menschen, z.B. die Ohren, auszuüben und damit die gleiche Wirkung zu erzielen.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur nichtmedikamentösen Behandlung von Migräne, dadurch gekennzeichnet, dass durch zwei Sichtblenden (1a, 1b), die durch ein elektronisches Steuersignal in einen durchsichtigen oder einen undurchsichtigen Zustand gebracht werden können, wechselseitige Reizsignale auf die Augen eines Menschen aufbringbar sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sichtblenden (1a, 1b) aus Flüssigkristallsegmenten (LCD) bestehen, deren Steuersignale die Ausgangssignale (5a, 5b) zweier UND-Glieder (4a, 4b) sind, wobei der eine Eingang (3a, 3b) beider UND-Glieder (4a, 4b) mit dem Ausgang eines ersten, eine Impulsfolge konstanter Frequenz erzeugenden Rechteckgenerators (2) verbunden ist und der zweite Eingang (6a, 6b) beider UND-Glieder (4a, 4b) mit dem Ausgang eines zweiten, eine Impulsfolge mit veränderbarer Frequenz erzeugenden Rechteckgenerators (8) verbunden ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des zweiten Rechteckgenerators (8) über einen Inverter (9) mit dem zweiten Eingang (6a) des einen UND-Gliedes (4a) verbunden ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des zweiten Rechteckgenerators (8) über jeweils einen Schalter (7a, 7b) mit den zweiten Eingängen (6a, 6b) der beiden UND-Glieder (4a, 4b) verbunden ist, wobei die Schalter (7a, 7b) Stellungen einnehmen können, in denen entweder die zweiten Eingänge (6a, 6b) beider UND-Glieder (4a, 4b) mit dem Ausgang des Rechteckgenerators (8) verbunden sind oder der zweite Eingang (6a, 6b) nur des einen UND-Gliedes (4a, 4b) mit dem Ausgang des Rechteckgenerators (8) verbunden ist oder die Verbindung des zweiten Eingangs (6a, 6b) beider UND-Glieder (4a, 4b) zum Rechteckgenerator (8) unterbrochen ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LCD-Sichtblenden (1a, 1b) als Sichtscheiben einer Brille (1) ausgebildet sind.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuerung für die LCD-Sichtblenden (1a, 1b) in das Brillengestell integriert ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die LCD-Sichtblenden (1a, 1b) als Aufsatz für eine normale Sehbrille ausgebildet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerfrequenz für die LCD-Sichtblenden (1a, 1b) variabel ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerfrequenz für die LCD-Sichtblenden (1a, 1b) über mit der Bildwiederholfrequenz eines Bildschirms synchronisierbar ist und gleich dieser Bildwiederholfrequenz oder ein ganzzahliges Vielfaches dieser Bildwiederholfrequenz sein kann.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels eines optischen Sensors ermittelte Bildwiederholfrequenz eines Bildschirms als Referenzwert in einer Phasenregelschleife (PLL) zur Synchronisierung der Steuerfrequenz für die LCD-Sichtblenden (1a, 1b) mit der Bildwiederholfrequenz des Bildschirms dient.
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