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DE10110762A1 - Schalttafel - Google Patents

Schalttafel

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DE10110762A1
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DE10110762A
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Richard Vicktorius
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Merten GmbH
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Merten GmbH
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Abstract

Die Schalttafel weist ein Gehäuse (10) auf, das seitlich neben einer Frontplatte (11) mit Tasten (12) versehen ist, welche in Tastenreihen angeordnet sind. Jede Taste (12) besteht aus einem Abschnitt einer Profilleiste. Die Tasten (12) stehen in Gelenkeingriff mit einer zweiten Profilleiste, die Bestandteil des Gehäuses (10) ist. Sie werden durch Abstandhalter (40) in gegenseitigem Abstand gehalten und von einer Feder (42) zusammengedrückt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Schalttafel mit mehreren Tasten, an denen Schaltvorgänge oder auch Steuer- oder Dimmvorgänge vorge­ nommen werden können.
Schalttafeln werden üblicherweise so konzipiert, dass jede Taste in einer Aussparung einer Frontplatte enthalten ist. Derartige Schalttafeln sind jeweils für einen bestimmten Anwen­ dungszweck bestimmt und erlauben keinen modulartigen Aufbau, der den Anforderungen des jeweiligen Einzelfalls entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schalttafel zu schaffen, die nach Art eines Modulsystems aufgebaut ist und mit gleichen Grundkomponenten den Aufbau von Schalttafeln unter­ schiedlicher Größe bzw. von unterschiedlichem Format und unter­ schiedlichen Tastenzahlen ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Hiernach ist die Schalttafel aus Profilleisten zusammengesetzt, wobei längslaufenden Profil­ leisten einen Rahmen bilden, mit dem die Tasten zusammen­ greifen. Die Tasten bestehen aus Abschnitten einer ersten Pro­ filleiste. Somit können Tasten wählbarer Länge von der ersten Profilleiste abgeschnitten werden. Die Tasten bilden gewisser­ maßen einen Rand der Schalttafel, wobei jedoch nicht die ganze Länge des Randes mit Tasten besetzt sein muss. Vielmehr können auch Abschnitte des Randes mit Blindtasten versehen sein, denen keine Funktion zukommt. Die Erfindung erlaubt es, Schalttafeln unterschiedlicher Größe aus einer Reihe vorgefertigter Kompo­ nenten herzustellen. Dabei kann zusätzlich eine Frontplatte vorgesehen sein, die die Breite der Schalttafel bestimmt. Wich­ tig ist das Zusammenwirken einer ersten und einer zweiten Pro­ filleiste, die in gegenseitigem Gelenkeingriff miteinander stehen, so dass Abschnitte der ersten Profilleiste als Tasten einzeln bewegbar sind. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass für die Tasten keine Ausschnitte an der Schalttafel vorge­ nommen werden müssen, was viel Handarbeit erfordern würde.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vor­ gesehen, dass jede Taste einen Frontschenkel zur Tastenbetäti­ gung und einen Seitenschenkel aufweist. Die Taste bildet somit ein Winkelstück, wobei der Frontschenkel den Betätigungs­ schenkel bildet, während der Seitenschenkel die Betätigungsbe­ wegung auf einen Schalter oder einen anderen Sensor übertragen kann. Dabei ist auch eine Hebelverstärkung des Betätigungsweges möglich.
Vorzugsweise drückt der Seitenschenkel gegen ein zur Rückstel­ lung der Taste dienendes Federelement. Die Federelemente können aus einem über mehrere Tasten durchgehenden Elastomerstreifen bestehen. Auf diese Weise wird ein einfacher Aufbau der Rück­ stellvorrichtung erreicht und auch ein vorteilhaftes weiches Drückverhalten der Tasten.
Zweckmäßigerweise ist die zweite Profilleiste mit einer dritten Profilleiste starr verbunden, wobei zwei zweite und zwei dritte Profilleisten gemeinsam ein längliches Gehäuses bilden, das durch Stirnwände abgeschlossen ist. Auf diese Weise besteht die Schalttafel hauptsächlich aus vorgefertigten Profilleisten. Diese Profilleisten werden paarweise und spiegelbildlich zuein­ ander benutzt, wobei für die rechte und die linke Seite jedoch jeweils gleiche Profilleisten verwendbar sind.
Vorzugsweise hat jede Taste einen Längskanal, in welchem ein Abstandhalter für benachbarte Tasten gehalten ist. Diese Ab­ standhalter bestehen aus Zapfen oder Rohrabschnitten mit je­ weils einem Endflansch, der die Tasten in gegenseitigem Abstand hält. Mindestens eine der Tasten einer Tastenreihe enthält ein Federelement zum Zusammendrücken der Tasten. Auf diese Weise werden gleichmäßige Abstände der Tasten sichergestellt.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Aus­ führungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht der Schalttafel,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnansicht aus Richtung des Pfeiles III von Fig. 1, und
Fig. 4 eine Frontansicht, teilweise aufgeschnitten.
Die Schalttafel weist ein längliches rechteckiges Gehäuse 10 auf, das vorne mit einer Frontplatte 11 verschlossen ist. Die Frontplatte 11 bildet ein Beschriftungsfeld zur Kennzeichnung der Funktionen der einzelnen Tasten 12. Wie die Figuren zeigen, sind beide Längsseiten des Gehäuses 10 mit Tasten 12 bestückt.
Die Tasten 12 sind abgeschnittene Abschnitte einer ersten Pro­ filleiste. Unter Profilleiste wird eine langgestreckte Leiste verstanden, die an allen Stellen ihrer Länge gleichen Profil­ querschnitt hat. Eine solche Leiste kann beispielsweise aus Aluminiummaterial oder Kunststoff im Strangpressverfahren her­ gestellt werden.
Das Profil der Taste 12 weist einen Frontschenkel 13 zur Tastenbetätigung auf und einen Seitenschenkel 14. Der Seiten­ schenkel 14 ist mit dem Frontschenkel 13 über eine Schrägfläche 14a verbunden, so dass er gegenüber der Außenkante 15 der Taste zurückgesetzt ist. An den Frontschenkel 13 schließt sich ein L- förmiger Haken 16 an, der mit einem entsprechend geformten Ge­ genhaken 17 einer zweiten Profilleiste 18 einen Gelenkeingriff 19 bildet.
Die zweite Profilleiste 18 weist einen Frontschenkel 20 und einen hiervon rechtwinklig abstehenden Montageschenkel 21 auf sowie ferner den Gegenhaken 17. An der Außenseite des Montage­ schenkels 21 ist eine Leiterplatine 22 befestigt, die einen Schalter 23 trägt. Die Leiterbahnplatine 22 erstreckt sich über die gesamte Länge des Montageschenkels 21 und ist mit mehreren Schaltern 23 bestückt, wobei jedem Seitenschenkel 14 der Taste 12 das bewegbare Schaltorgan 24 des Schalters 23 gegen­ überliegt. Das bewegbare Schaltorgan 24 des Schalters 23 ragt bis nahe an den Seitenschenkel 14 der Taste 12. Bei einem Druck gegen den Frontschenkel 13 der Taste 12 wird die Taste um die Achse des Gelenkeingriffs 19 herum verschwenkt, wodurch der Seitenschenkel 14 den Schalter 23 betätigt. Das untere Ende 25 des Seitenschenkels 14 drückt gegen ein Federelement 26, das an der Leiterplatine 22 oder an der Profilleiste 18 befestigt ist. Das Federelement besteht aus einem langgestreckten Elastomer­ streifen, der sich über mehrere Tasten 12 erstreckt. Es bringt die Rückstellkraft auf, mit der die Taste 12 in ihre Ausgangs­ lage gedrückt wird.
Die zweite Profilleiste 18 ist an einer dritten Profilleiste 27 befestigt, die einen gegen die Gebäudewand 28 anlegbaren Rückensteg 29 und einen hierzu parallelen Basissteg 30 auf­ weist. Die dritte Profilleiste 27 bildet das Rückenprofil der Schalttafel. Wie Fig. 2 zeigt, bildet die Profilleiste 18 ein Doppelprofil mit links und rechts daran angebrachten Gegenhaken 17 für den Gelenkeingriff 19. Ebenso bildet die dritte Profil­ leiste 27 ein Doppelprofil mit einem beide Profile 27 verbin­ denden Basissteg 30.
Die Profilleisten 18 und 27 sind durch Schrauben 31 miteinander verbunden, die durch jeweils eine Bohrung der Profilleiste 27 hindurchgesteckt sind und ein Gewinde 32 in einen Kanal der Profilleiste 18 hineingeschnitten haben. Jede Schraube ist von einer Hülse 33 umgeben, die eine Leiterplatine 34 gegen eine Anschlagfläche 35 der Profilleiste 18 drückt. Die Leiterplatine 34 trägt elektrische und sonstige Bauteile, die im Innern der Schalttafel erforderlich sind. Sie verläuft parallel zu der Frontplatte 11.
Die Profilleiste 27 weist einen nach vorne ragenden Anschlag­ schenkel 36 auf, gegen den das Ende 25 des Seitenschenkels 14 der Taste 12 von dem Federelement 26 gedrückt wird. Dadurch wird die korrekte Ausrichtung der Taste 12 in der Normalstel­ lung sichergestellt. Beim Drücken der Taste 12 löst sich das Ende 25 von dem Anschlagschenkel 36.
Die Vorderfläche des Frontschenkels 13 der Taste 12 liegt bün­ dig mit der Vorderfläche der Frontplatte 11. Die Frontplatte 11, die an den Frontschenkeln 13 der beiden angrenzenden Pro­ filleisten 18 befestigt ist, bildet zugleich ein Mittel, um den Gelenkeingriff 19 gegen Lösen zu sichern. Sie verhindert näm­ lich, dass die beiden Haken 16 und 17 voneinander getrennt wer­ den können, in dem sie die entsprechende Bewegung der Taste 12 blockiert. Nach dem Abnehmen der Frontplatte 11 können die Tasten 12 demontiert werden.
Jeweils zwei Profilleisten 18, 27 sind längs der beiden Längs­ seiten des Gehäuses 10 angeordnet und auf der Vorderseite durch die Frontplatte 11 verbunden. Zwischen den zweiten Profil­ leisten 27 befindet sich an der Rückseite des Gehäuses 10 ein nach außen vorstehendes Gehäuseteil 38, das in eine in die Ge­ bäudewand 28 eingebaute Wanddose 39 eingesetzt werden kann. Das Gehäuseteil 38 bildet eine für die Wandmontage vorgesehene Rückwand des Gehäuses 10.
Die Tasten 12 einer Tastenreihe sollten in gleichmäßigen gegen­ seitigen Abständen angeordnet sein. Zu diesem Zweck enthält das Profil der ersten Profilleiste einen durchgehenden Kanal, in den in jeder Taste ein Abstandhalter 40 eingesetzt ist. Der Ab­ standhalter 40 besteht aus einer in den Kanal passenden hohlen Buchse 41, die an einem Ende einen Flansch 42 aufweist, welcher nicht in den Kanal hineinpasst. Den eigentlichen Abstandhalter, der die Tasten 12 voneinander trennt, bildet der Flansch 42. Aufbau und Anordnung der Abstandhalter 40 sind im einzelnen aus Fig. 4 zu ersehen.
In der Endtaste einer Tastenreihe ist in der entsprechenden Buchse 41 ein Federelement 47 untergebracht, welches gegen die angrenzende Stirnwand 43 drückt. Dieses Federelement dient dazu, die Tasten eines Tastenstapels axial zusammenzudrücken, so dass die gegenseitigen Tastenabstände ausschließlich durch die Flansche 42 bestimmt werden.
Das Gehäuse 10 ist an den Stirnseiten durch die beiden Stirn­ wände 43 und 44 abgeschlossen, die mit Schrauben, welche in Längsrichtung in die zweite Profilleiste 18 eingeschraubt sind, befestigt sind. Die Stirnwand 43 enthält Lüftungslöcher 45 und dreieckförmige Ansätze 46, welche der Querschnittsform der Tasten 12 angepasst sind.
Die Frontplatte 11 kann Beschriftungen tragen, die die Funktion der einzelnen Tasten 12 angeben, bzw. ein Display 47.

Claims (13)

1. Schalttafel mit einer an einem Gehäuse (10) vorgesehenen Tastenreihe, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasten (12) der Tastenreihe Abschnitte einer ersten Profilleiste sind und derart in Gelenkeingriff mit einer zweiten Profilleiste (18) stehen, dass jede Taste (12) einzeln um ihren Gelenkeingriff (19) schwenkbar ist.
2. Schalttafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Taste (12) einen Frontschenkel (13) zur Tastenbetä­ tigung und einen Seitenschenkel (14) aufweist.
3. Schalttafel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenschenkel (14) gegen ein zur Rückstellung der Taste dienendes Federelement (26) drückt.
4. Schalttafel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (26) aus einem über mehrere Tasten (12) durchgehenden Elastomerstreifen bestehen.
5. Schalttafel nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Seitenschenkel (14) der Taste (12) auf einen an der zweiten Profilleiste (18) befestigten Schalter (23) einwirkt.
6. Schalttafel nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die zweite Profilleiste (18) mit einer drit­ ten Profilleiste (27) starr verbunden ist, wobei zwei zweite und zwei dritte Profilleisten gemeinsam ein läng­ liches Gehäuse (10) bilden, das durch Stirnwände (43, 44) abgeschlossen ist.
7. Schalttafel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Profilleiste (27) einen die Ruhestellung der Tasten (12) definierenden Anschlagschenkel (36) aufweist.
8. Schalttafel nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekenn­ zeichnet, dass jede Taste (12) einen Längskanal aufweist, in welchem ein Abstandhalter (40) für benachbarte Tasten (12) gehalten ist.
9. Schalttafel nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekenn­ zeichnet, dass mindestens eine Taste (12) einer Tastenreihe ein Federelement (47) zum Zusammendrücken der Tasten der Tastenreihe enthält.
10. Schalttafel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und die dritte Profilleiste (18, 27) durch Schrauben (31) verbunden sind und eine Leiterplatine (34) einklemmen.
11. Schalttafel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten Profilleisten (27) mit gegenseitigem Abstand angeordnet sind und eine für die Wandmontage vorgesehene Rückwand bilden, wobei zwischen ihnen ein nach außen ab­ stehendes Gehäuseteil (38) befestigt ist.
12. Schalttafel nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zwei Profilleisten (18) über Frontschenkel (20) einstückig miteinander verbunden sind und ein einheit­ liches Strangpreßprofil bilden.
13. Schalttafel nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekenn­ zeichnet, dass zwei dritte Profilleisten (27) über einen Basissteg (30) einstückig miteinander verbunden sind und ein einheitliches Strangpreßprofil bilden.
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8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MERTEN GMBH & CO KG, 51643 GUMMERSBACH, DE

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