DE10109144A1 - Drahstellglied mit Dämpfungsmechanismus - Google Patents
Drahstellglied mit DämpfungsmechanismusInfo
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Abstract
Es wird ein Drehstellglied beschrieben mit einer sich unter Luftdruck in oszillierender Weise bewegenden Zahnstange, einem mit der Zahnstange in Eingriff stehenden Ritzel und einem Dämpfungsmechanismus zum Anhalten der Zahnstange an wenigstens einem Hubende in gedämpfter Weise. Der Dämpfungsmechanismus weist eine zu einer Druckkammer geöffnete Ablassöffnung an einer Position auf, die einem Kammerende näher liegt als eine Anschlussöffnung, einen Durchflussmengeneinstellmechanismus zur Beschränkung einer Durchflussmenge von von der Ablassöffnung abgeführter Ablassluft und eine Dämpfungsdichtung, die an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens angebracht ist und so betrieben wird, dass sie die Anschlussöffnung von der Druckkammer abschließt unmittelbar bevor der Kolben sein Hubende erreicht, so dass die Luft in der Druckkammer durch den Durchflussmengeneinstellmechanismus abgeführt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Drehstellglied mit einem Dämp
fungsmechanismus, der eine oszillierende und drehende Hauptachse an einem
Ende eines Rotationshubes in gedämpfter Weise anhalten kann.
Als Drehstellglied zur Erzeugung einer Rotationskraft durch Luftdruck gibt es
Stellglieder mit einer Zahnstange und einem Ritzel. Ein derartiges Drehstellglied
ist so aufgebaut, dass eine Zahnstange in oszillierender Weise angetrieben und
ein Ritzel und eine an dem Ritzel befestigte Hauptachse in oszillierender Weise
gedreht wird, indem ein Kolben mit der Zahnstange in einem Zylinderrohr hin
und her gleitet. Das Ritzel steht mit der Zahnstange in Eingriff. In eine Druck
kammer, die auf beiden Seiten des Kolbens vorgesehen ist, wird Luftdruck ein
gebracht.
Bei diesem herkömmlichen Drehstellglied wird zur Absorption einer Stoßkraft,
die durch die Trägheitsenergie des Kolbens erzeugt wird, wenn die Hauptachse
an dem Rotationshubende anhält, ein mechanischer Dämpfungsmechanismus
mit einem Dämpfer oder dgl. vorgesehen. Der oben beschriebene mechanische
Dämpfungsmechanismus hat jedoch den Nachteil, dass beim Anhalten ein
Stoßgeräusch erzeugt wird, dass an dem kollidierenden Abschnitt durch Abrasion
leicht eine Abnutzung auftritt und dass ein Dämpfer oder dgl. nach außen
vorsteht und daher im Weg ist. Diese Probleme können dadurch gelöst werden,
dass anstelle des beschriebenen mechanischen Dämpfungsmechanismus ein
Dämpfungsmechanismus mit Luftdruck vorgesehen wird.
Als ein solcher Dämpfungsmechanismus mit Luftdruck ist bspw. eine Anordnung
bekannt, bei der Dämpfungsluft zeitweise in einer Druckkammer auf der Aus
lassseite eingeschlossen wird, um den Druck der Luft bei der Betätigung eines
innerhalb des Zylinderrohres gleitenden Kolbens zu erhöhen und die Geschwin
digkeit des Kolbens durch den Auslassdruck zu reduzieren, so dass der Kolben
an dem Hubende in gedämpfter Weise angehalten wird. Hierbei wird ein Aus
lassdurchgang für die Luft durch einen Dämpfungsring an dem Kolben kurz vor
dem Hubende verschlossen. Die abgeschlossene Luft wird durch ein Drossel
ventil geführt, und der Kolbengegendruck wandelt entsprechend der eingestell
ten Drosselmenge die kinetische Energie des Kolbens in eine Luftkompressi
onsenergie um, so dass die Geschwindigkeit reduziert wird.
Bei dem den Kolbengegendruck nutzenden Dämpfungsmechanismus wird aber
die axiale Länge des Zylinders groß, da es erforderlich ist, den Dämpfungsring
mit einer gewissen Länge an wenigstens einer Seite des Kolbens anzuordnen
und eine lange leere Kammer, in die der Dämpfungsring eingesetzt wird, in dem
Zylinderrohr auszubilden. Dementsprechend wird bei der Verwendung eines
derartigen Dämpfungsmechanismus bei einem Drehstellglied mit Zahnstange
und Ritzel, das in einer Richtung senkrecht zu der Hauptachse des Drehstell
gliedes ohnehin lang ist, die Vorrichtung noch weiter verlängert.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Drehstellglied mit
Zahnstange und Ritzel vorzuschlagen, das einen Luftdruckdämpfungsmecha
nismus aufweist. Hierbei soll der Aufbau des Drehstellgliedes, das eine große
Länge in einer Richtung senkrecht zu einer Rotationshauptachse besitzt, durch
die Anordnung des Dämpfungsmechanismus nicht noch länger werden.
Die Aufgabe wird im Wesentlichen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprü
chen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Drehstellglied mit Zahnstange und
Ritzel vorgeschlagen, bei dem eine Zahnstange durch Luftdruck oszillierend an
getrieben wird, bei dem ein Ritzel mit der Zahnstange in Eingriff steht und bei
dem ein Dämpfungsmechanismus die Zahnstange an dem vorderen und/oder
hinteren (normalen und/oder entgegengesetzten) Hubende in gedämpfter Weise
anhält. Ein kompakter, einfacher und kostengünstiger Aufbau wird dadurch er
reicht, dass auf einen langen Dämpfungsring und eine lange leere Kammer, in
die der Dämpfungsring eingesetzt wird, verzichtet wird.
Der erfindungsgemäße Dämpfungsmechanismus weist eine Auslassöffnung, die
zu einer Druckkammer zum Antreiben der Zahnstange an einer Position geöff
net ist, die dem Kammerende näher liegt als eine Anschlussöffnung, einen
Durchflussmengeneinstellmechanismus zur Beschränkung einer Durchfluss
menge von von der Ablassöffnung abgeführter Ablassluft und eine Dämpfungs
dichtung auf, die an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens angebracht ist
und so arbeitet, dass sie die Anschlussöffnung von der Druckkammer ab
schließt, unmittelbar bevor der Kolben das Hubende erreicht, wodurch die Luft
innerhalb der Druckkammer durch den Durchflussmengeneinstellmechanismus
abgeführt wird.
Bei dem erfindungsgemäßem Drehstellglied wird die Stange in oszillierender
Weise angetrieben, wobei das Ritzel entsprechend folgend in oszillierender
Weise rotiert, indem von der Anschlussöffnung abwechselnd Druckluft zu den
Druckkammern auf beiden Seiten der Zahnstange zugeführt wird. Hierbei wird
eine Geschwindigkeitsreduzierung und ein Anhalten am Hubende der
Zahnstange durch den Dämpfungsmechanismus in folgender Weise erreicht.
Die Druckluft in der Druckkammer auf der Ablassseite wird zunächst hauptsäch
lich durch die Anschlussöffnung abgeführt. Wenn sich aber die Zahnstange dem
Hubende nähert und die Dämpfungsdichtung über die Anschlussöffnung hin
wegtritt, werden die Anschlussöffnung und die Druckkammer verschlossen, und
die Ablassluft wird von der Druckkammer in beschränkter Weise durch den
Durchflussmengeneinstellmechanismus hindurch allein über die Ablassöffnung
abgeführt. Dementsprechend wird der Druck der Ablassluft in der Druckkammer
erhöht und die Zahnstange erreicht ihr Hubende aufgrund des dem erhöhten
Ablassdruck entsprechenden Gegendruckes mit reduzierter Geschwindigkeit.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es daher möglich, ein Drehstellglied mit
Zahnstange und Ritzel zu erreichen, das einen Dämpfungsmechanismus mit
Luftdruck aufweist. Außerdem ist es nicht notwendig, einen langen Dämpfungs
ring und eine lange leere Kammer, in die der lange Dämpfungsring bei einem
herkömmlichen Dämpfungsmechanismus eingesetzt wird, vorzusehen, so dass
die Länge des Stellgliedes in einer Axialrichtung des Zylinders reduziert werden
kann. Dadurch kann das Stellglied mit kompakter und einfacher Struktur herge
stellt werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die oben
genannte Ablassöffnung über den Durchflussmengeneinstellmechanismus
mit einem Anschluss verbunden.
Der Durchflussmengeneinstellmechanismus wird durch eine Drosselöffnung zur
Beschränkung der Durchflussmenge der von der Druckkammer abgeführten Ab
lassluft gebildet. Ein Kontrollventil, das das Abfließen der von der Druckkammer
abgeführten Ablassluft verhindert, aber das Fließen einer in die Druckkammer
fließenden Zufuhrluft erlaubt, ist parallel zu der Drosselöffnung vorgesehen.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
ist eine Ventilkammer, die die Ablassöffnung mit dem Anschluss verbindet, in
dem Gehäuse ausgebildet. Ein Lochelement mit der Drosselöffnung ist in der
Ventilkammer über eine das Kontrollventil zwischen der Lippendichtung und ei
ner Kammerwand bildende Lippendichtung aufgenommen. Dadurch sind die
Drosselöffnung und das Kontrollventil innerhalb der Ventilkammer vorgesehen.
Das Drehstellglied gemäß der vorliegenden Erfindung kann lediglich eine
Zahnstange oder auch zwei Zahnstangen aufweisen.
Bei einem Drehstellglied mit zwei Zahnstangen sind eine erste Druckkammer
und eine zweite Druckkammer auf beiden Seiten jeder der Zahnstangen vorge
sehen. Die erste Druckkammer der ersten Zahnstange und die zweite Druck
kammer der zweiten Zahnstange sind mit einem ersten Anschluss verbunden,
während die erste Druckkammer der zweiten Zahnstange und die zweite Druck
kammer der ersten Zahnstange mit einem zweiten Anschluss verbunden sind.
Außerdem sind zwei Dämpfungsmechanismen vorgesehen, um die beiden
Zahnstangen an einem Hubende in gedämpfter Weise anzuhalten.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung
weist ein Gehäuse des Stellgliedes an beiden Enden Endabdeckungen auf. In
einer ersten Endabdeckung sind die beiden oben genannten Anschlüsse vorge
sehen. Der Durchflussmengeneinstellmechanismus in den beiden Dämpfungs
mechanismen ist in der zweiten Endabdeckung vorgesehen. Die sich zu der
zweiten Druckkammer öffnende Ablassöffnung ist vorgesehen. Der Anschluss
und der Durchflussmengeneinstellmechanismus stehen miteinander durch eine
Durchgangsöffnung in dem Gehäuse in Verbindung. Die Anschlussöffnung ist
von der Durchgangsöffnung abgezweigt, so dass sie sich zu einer Oberfläche
der Zylinderbohrung öffnet.
Fig. 1 ist ein Teilschnitt durch eine erste Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung.
Fig. 2 ist ein Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht eines Hauptabschnittes in Fig. 1.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 5 ist eine vergrößerte Ansicht eines Hauptabschnittes in Fig. 4.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch einen Hauptabschnitt einer anderen Ausfüh
rungsform eines Durchflussmengeneinstellmechanismus.
Fig. 7 ist ein Schnitt durch einen Hauptabschnitt einer weiteren Ausfüh
rungsform des Durchflussmengeneinstellmechanismus.
Fig. 8 ist ein Schnitt durch einen Hauptabschnitt einer noch weiteren Aus
führungsform des Durchflussmengeneinstellmechanismus.
Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen der vor
liegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen gegeben. Bei
der Beschreibung der Ausführungsformen werden für Elemente gleicher Funktion
und Wirkungsweise gleiche Bezugszeichen verwendet.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine erste Ausführungsform eines Drehstellgliedes mit
Zahnstange und Ritzel gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei das Stellglied
1A eine Zahnstange aufweist. Das Stellglied 1A hat ein rechteckiges Gehäuse
2. Das Gehäuse 2 weist eine Zylinderbohrung 5, deren beide Enden durch End
abdeckungen 3 und 4 verschlossen sind, eine Zahnstange 6, die in oszillieren
der Weise durch einen ersten Kolben 7a und einen zweiten Kolben 7b, die an
beiden Enden vorgesehen sind, innerhalb der Zylinderbohrung 5 gleitet, erste
und zweite Druckkammern 8a und 8b, die auf beiden Seiten der Zahnstange
durch die Kolben 7a und 7b abgeteilt werden, erste und zweite Anschlussöff
nungen P1 und P2 für die Zufuhr von Druckluft zu den Druckkammern 8a und 8b,
ein Ritzel 10, das mit der Zahnstange 6 in Eingriff steht, so dass es durch die
oszillierende Betätigung der Zahnstange 6 in oszillierender Weise gedreht wird,
und eine Hauptachse (Abtriebswelle) 11 auf, die an dem Ritzel 10 befestigt ist
und drehbar von einem Lager 12 abgestützt wird.
Die beiden Anschlüsse P1 und P2 sind an Positionen nahe den beiden Endab
schnitten in Axialrichtung an einer Seitenfläche des Gehäuses 2 angeordnet und
stehen jeweils mit einer der beiden Druckkammern 8a und 8b durch Anschluss
öffnungen 14 und 15 in Verbindung, die sich in die Zylinderbohrung 5 öffnen.
Außerdem wird die Zahnstange 6 zusammen mit den Kolben 7a und 7b in oszil
lierender Weise innerhalb der Zylinderbohrung 5 angetrieben, indem unter
Druck stehende Luft abwechselnd von den Anschlüssen P1 und P2 den Druck
kammern 8a und 8b zugeführt wird. Die Zahnstange 10 und die daran befestigte
Hauptachse 11 werden entsprechend der Betätigung der Zahnstange 6 in oszil
lierender Weise gedreht.
Das Stellglied 1A weist außerdem erste und zweite Gruppen von Dämpfungs
mechanismen 18a und 18b zum gedämpften Anhalten der Zahnstange 6 an
vorderen und hinteren Hubenden auf.
Die Dämpfungsmechanismen 18a bzw. 18b weisen Ablassöffnungen 19 auf, die
angrenzend an die Anschlüsse P1 und P2 vorgesehen sind und sich zu den
Druckkammern 8a und 8b an Positionen öffnen, die den Kammerenden näher
liegen als die jeweiligen Anschlussöffnungen 14 und 15. Außerdem sind Durch
flussmengeneinstellmechanismen 20 zwischen den Ablassöffnungen 19 und
den Anschlüssen P1 und P2 vorgesehen und beschränken eine Durchflussmen
ge der von den Druckkammern 8a und 8b abgeführten Ablassluft.
Der Durchflussmengeneinstellmechanismus 20 wird durch eine Drosselöffnung
22 gebildet, die den Durchfluss der Ablassluft beschränkt, wie es beispielhaft
durch den Dämpfungsmechanismus 18b auf der Seite des Anschlusses P2 in
Fig. 3 gezeigt ist. Ein Kontrollventil 23, das ein Fließen der Ablassluft an der
Drosselöffnung 22 vorbei verhindert, ist parallel zu der Drosselöffnung 22 vor
gesehen. Die Drosselöffnung 22 und das Kontrollventil 23 sind in der in dem
Gehäuse 2 ausgebildeten Ventilkammer 24 aufgenommen. Die Ventilkammer
24, die mit den Ablassöffnungen 19 und dem Anschluss P1 oder P2 in Verbin
dung steht, ist an der Seitenfläche des Gehäuses 2 vorgesehen. Ein Lochele
ment 25 mit einer zylindrischen Öffnung, deren Durchmesser sich zu einem vor
deren Ende hin stufenweise reduziert, ist in der Ventilkammer 24 aufgenommen.
Die Drosselöffnung 22 ist in dem Lochelement 25 aufgenommen. Eine das Kon
trollventil 23 bildende Lippendichtung ist zwischen der äußeren Umfangsfläche
eines vorderen Endabschnittes des Lochelements 25 und einer inneren Um
fangsfläche der Ventilkammer 24 angeordnet. In der Zeichnung bezeichnet das
Bezugszeichen 26 eine Durchgangsöffnung, die den Anschluss P1 oder P2 mit
der Ventilkammer 24 verbindet.
Die Drosselöffnung 22 ist so ausgebildet, dass sie die Ablassöffnung 19 mit dem
Anschluss P1 oder P2 verbindet, wobei ihre Öffnungsfläche durch eine an dem
Lochelement 25 angebrachte Nadel 29 eingestellt werden kann. Dementspre
chend bildet die Drosselöffnung 22 eine variable Drossel, mit der eine Durch
flussmenge der Ablassluft einstellbar ist.
Das Kontrollventil 23 ist so aufgebaut, dass es ein Abfließen der Ablassluft von
den Druckkammern 8a oder 8b bis auf den durch die Drosselöffnung 22 zu dem
Anschluss P1 oder P2 fließenden Anteil verhindert. Hierdurch wird ein gedämpf
ter Hub an dem Hubende der Zahnstange 6 erreicht. Andererseits kann die
Druckluft beim Beginn des Antriebes der Zahnstange 6 von dem Anschluss P1
oder P2 frei in die Druckkammer 8a oder 8b fließen.
Zwei innere und äußere Dichtungen 30 und 31, die luftdicht in gleitendem Kon
takt mit der Oberfläche der Zylinderbohrung 5 stehen, sind an einer äußeren
Umfangsfläche jedes der Kolben 7a und 7b an beiden Enden der Zahnstange 6
angebracht. Die Dichtungen 30 und 31 haben die Funktion einer Kolbendich
tung, die die beiden Druckkammern 8a und 8b auf beiden Seiten der Zahnstan
ge 6 abteilt. Die Dichtung 30 an einer äußeren Seite hat außerdem die Funktion
einer Dämpfungsdichtung, die den Ablassluftdurchgang umschaltet. Wird näm
lich die Zahnstange 6 in oszillierender Weise angetrieben, verschließt die
Dämpfungsdichtung 30 des Kolbens 7a oder 7b auf der in Bewegungsrichtung
vorderen Seite die Verbindung zwischen der Druckkammer 8a oder 8b und dem
Anschluss P1 oder P2, wenn sich die Zahnstange 6 auf der Ablassseite unmittel
bar vor Erreichen des Hubendes über die Anschlussöffnung 14 oder 15 hinweg
bewegt. Dadurch kann die Ablassluft in der Druckkammer 8a oder 8b nur durch
die Ablassöffnung 19 abgeführt werden.
Nachfolgend wird eine Beschreibung der Betriebs- und Wirkungsweise des
Drehstellgliedes 1A mit dem oben beschriebenen Aufbau gegeben. Bei der Zu
fuhr von Druckluft zu dem ersten Anschluss P1 in einem Zustand, in dem die
Zahnstange 6 an dem einen, in Fig. 1 gezeigten Hubende ist, fließt die Druckluft
von der Durchgangsöffnung 26 in die Ventilkammer 24 und öffnet das Kontroll
ventil 23, so dass sie von der Ablassöffnung 19 in die erste Druckkammer 8a
fließen kann und die Zahnstange 6 ihre Vorwärtsbewegung in der in Fig. 1 nach
rechts gerichteten Richtung beginnt.
Wenn die Dichtung 30 an der Außenseite des ersten Kolbens 7a auf der in Be
wegungsrichtung der Zahnstange 6 hinteren Seite über die Anschlussöffnung 14
des ersten Anschlusses P1 hinwegtritt, wird die Druckluft im Wesentlichen direkt
durch die Anschlussöffnung 14 in die erste Druckkammer 8a eingeführt, so dass
die Bewegung der Zahnstange in normaler Weise weitergeführt wird. Hierbei
wird die Druckluft in der zweiten Druckkammer 8b auf der in Bewegungsrichtung
der Zahnstange vorderen Seite im Wesentlichen direkt von der Anschlussöff
nung 15 über den zweiten Anschluss P2 abgeführt.
Wenn sich die Zahnstange 6 dem vorderen Hubende nähert und die an der Au
ßenseite des zweiten Kolbens 7b, der an der in Bewegungsrichtung vorderen
Seite angeordnet ist, angeordnete Dichtung 30 über die Anschlussöffnung 15
hinwegtritt, wird die zweite Druckkammer 8b auf der Ablassseite und der zweite
Anschluss P2 verschlossen, so dass die Luft in der zweiten Druckkammer 8b
über den Durchflussmengeneinstellmechanismus 20 von der Ablassöffnung 19
abgeführt wird. Mit anderen Worten dient die Dichtung 20 als Dämpfungsdich
tung, um den Durchgang für die Ablassluft von dem Zustand einer direkten Ab
fuhr der Ablassluft durch die Anschlussöffnung 15 und dem zweiten Anschluss
P2 in den Zustand einer beschränkten Abfuhr der Ablassluft durch die Ablassöff
nung 19 und die Drosselöffnung 22 umzuschalten.
Dementsprechend wird der Druck in der zweiten Druckkammer 8b entsprechend
der Durchflussmengenbeschränkung durch die Drosselöffnung 22 erhöht. Der
erhöhte Druck wirkt als Kolbengegendruck, so dass die Geschwindigkeit der
Zahnstange 6 zum Hubende hin reduziert wird.
Die Kolbendichtung 30 auf der Außenseite des zweiten Kolbens 7b hält vor der
Ablassöffnung 19 an. Die innere Kolbendichtung 31 hält vor der Anschlussöff
nung 15 an.
Bei der Rückwärtsbewegung der Zahnstange 6 von der Position an dem vorde
ren Bewegungsende wird die Druckluft dem zweiten Anschluss P2 zugeführt,
und der erste Anschluss P1 ist zur Atmosphäre offen. Wenn sich die Zahnstange
6 dem in Fig. 1 gezeigten hinteren Bewegungshubende nähert, dient die Dich
tung 30 auf der Außenseite des ersten Kolbens 7a, der auf der in Bewegungs
richtung der Zahnstange 6 vorderen Seite angeordnet ist, als Dämpfungsdich
tung, um den Ablassdurchgang für die Druckluft aus der ersten Druckkammer
8a von dem Zustand, in dem sie direkt durch die Anschlussöffnung 14 und dem
ersten Anschluss P1 abgeführt wird, in den Zustand umzuschalten, in dem die
Druckluft in beschränkter Weise über die Ablassöffnung 19 und die Drosselöff
nung 22 des Durchflussmengeneinstellmechanismus 20 abgeführt wird. Da
durch hält die Zahnstange 6 auch an dem hinteren Bewegungshubende in ge
dämpfter Weise an, wobei die Geschwindigkeit der Zahnstange 6 reduziert wird.
Hierbei hält die Kolbendichtung 31 in dem ersten Kolben 7a vor der Anschluss
öffnung 14 an.
Dementsprechend wird die Druckluft abwechselnd von beiden Anschlüssen P1
und P2 den Druckkammern 8a und 8b zugeführt, so dass die Zahnstange 6 zu
sammen mit den Kolben 7a und 7b in oszillierender Weise innerhalb der Zylin
derbohrung 5 angetrieben wird und durch die Dämpfungsmechanismen 18a und
18b in gedämpfter Weise an den jeweiligen Hubenden angehalten wird. Das
Ritzel 10 und die Abtriebswelle 11 werden entsprechend der oszillierenden Be
wegung der Zahnstange 6 in oszillierender Weise gedreht.
Da das Drehstellglied mit dem oben beschriebenen Aufbau den in herkömmli
chen Luftdruckdämpfungsmechanismen vorgesehenen langen Dämpfungsring
und die lange leere Kammer, in die der Dämpfungsring eingesetzt ist, nicht er
fordert, ist es möglich, die axiale Länge des Zahnstangenmechanismus in dem
Stellglied so klein wie möglich zu machen, so dass das Stellglied eine kompakte
Größe und einen einfachen Aufbau aufweisen kann.
Sofern die Zahnstange 6 lediglich an einem Hubende in gedämpfter Weise an
gehalten werden soll, kann einer der beiden Dämpfungsmechanismen 18a oder
18b weggelassen werden.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die zweite
Ausführungsform bezieht sich auf ein Drehstellglied mit zwei Zahnstangen.
Das Stellglied 1B weist zwei Zylinderbohrungen 5a und 5b auf, die parallel in
nerhalb des Gehäuses 2 vorgesehen sind. Beide Enden der Zylinderbohrungen
5a und 5b werden durch eine erste Endabdeckung 3 bzw. eine zweite Endabdeckung
4 verschlossen, die an beiden Enden des Gehäuses 2 angebracht sind.
Eine erste Zahnstange 6a und eine zweite Zahnstange 6b mit Kolben 7a und 7b
an beiden Enden sind gleitend in den beiden Zylindern 5a und 5b aufgenom
men. Ein Ritzel 10 steht mit den Zahnstangen 6a und 6b in Eingriff und ist mit
einer Hauptachse (Abtriebswelle) 11 verbunden.
Eine erste Druckkammer 8a und eine zweite Druckkammer 8b sind jeweils auf
beiden Seiten der beiden Zahnstangen 6a und 6b durch Kolben 7a und 7b ab
geteilt. Zwei Anschlüsse P1 und P2 für die Zufuhr von Druckluft zu den Druck
kammern 8a und 8b sind in der ersten Endabdeckung 3 vorgesehen. Der erste
Anschluss P1 steht durch eine Durchgangsöffnung 35a mit der ersten Druck
kammer 8a der ersten Zahnstange 6a in Verbindung. Mit der zweiten Druck
kammer 8b der zweiten Zahnstange 6b steht der erste Anschluss P1 durch eine
in der ersten Endabdeckung 3 vorgesehene Durchgangsöffnung 36b, eine in
dem Gehäuse 2 vorgesehene Durchgangsöffnung 37b und eine sich zu der Um
fangsfläche der Zylinderbohrung 5b öffnende Anschlussöffnung 39b in Verbin
dung. Ein zweiter Anschluss P2 steht mit der ersten Druckkammer 8a der zwei
ten Zahnstange 6b durch eine Durchgangsöffnung 35b in Verbindung und mit
der zweiten Druckkammer 8b der ersten Zahnstange 6a durch eine Durch
gangsöffnung 36a in der ersten Endabdeckung 3, eine Durchgangsöffnung 37a
in dem Gehäuse 2 und eine sich zu der Umfangsfläche der Zylinderbohrung 5a
öffnende Anschlussöffnung 39a.
Wie sich aus Fig. 5 ergibt, sind erste und zweite Gruppen von Dämpfungsme
chanismen 18a und 18b zum Anhalten beider Zahnstangen 6a und 6b an den
jeweiligen Hubenden in dem Stellglied 1 B vorgesehen. Die Ablassöffnung 19
und der Durchflussmengeneinstellmechanismus 20 in den beiden Dämpfungs
mechanismen 18a und 18b sind in der zweiten Endabdeckung 4 vorgesehen.
Die Ablassöffnung 19 des ersten Dämpfungsmechanismus 18a für die erste
Zahnstange 6a öffnet sich zu der zweiten Druckkammer 8b der ersten
Zahnstange 6a. Die Anschlussöffnung 19 des zweiten Dämpfungsmechanismus
18b für die zweite Zahnstange 6b öffnet sich zu der zweiten Druckkammer 8b
der zweiten Zahnstange 6b. Beide Ablassöffnungen 19 sind über den Durch
flussmengeneinstellmechanismus 20 und die Durchgangsöffnung 40 mit der
Durchgangsöffnung 37a oder 37b in dem Gehäuse 2 verbunden.
In diesem Fall ist der Aufbau insoweit der gleiche wie bei der ersten Ausfüh
rungsform als der Durchflussmengeneinstellmechanismus 20 durch die Dros
selöffnung 22 und das parallel zu der Drosselöffnung 22 vorgesehene Kontroll
ventil 23 gebildet wird. Da die Durchflussrichtung der durch die Durchgangsöff
nung 22 hindurchtretenden Ablassluft aber entgegengesetzt zu der bei der ers
ten Ausführungsform ist, ist die Richtung des Kontrollventiles 23 umgekehrt zu
der bei der ersten Ausführungsform beschriebenen Richtung.
Zwei Dichtungen 30 und 31 sind an einer äußeren und an einer inneren Seite
des zweiten Kolbens 7b, der der zweiten Druckkammer 8b gegenüberliegt, an
gebracht. Die äußere Dichtung 30 ist so aufgebaut, dass sie als Dämpfungs
dichtung fungiert. An dem ersten Kolben 7a, der der ersten Druckkammer 8a
zugewandt ist, ist lediglich eine Kolbendichtung 31 in Form einer Lippendichtung
vorgesehen.
In der Zeichnung bezeichnet das Bezugszeichen 43 eine Einstellschraube zur
Einstellung des Hubendes der Zahnstangen 6a und 6b. Die Einstellschraube
wird an einer den beiden Zahnstangen 6a und 6b entsprechenden Position der
zweiten Endabdeckung 4 eingeschraubt, so dass sie einem vorderen Ende der
Zahnstangen in den zweiten Druckkammern 8b und 8b zugewandt ist.
Das Drehstellglied 1B gemäß der zweiten Ausführungsform funktioniert wie
folgt: Fig. 4 zeigt einen Zustand, in dem Druckluft dem zweiten Anschluss P2
zugeführt wird, während der erste Anschluss P1 zur Atmosphäre offen ist. Hier
bei fließt die Druckluft über die Durchgangsöffnung 35b in die ersten Druck
kammer 8a der zweiten Zahnstange 6b und über die Durchgangsöffnungen 36a
und 37a sowie den Anschluss 39a in die zweite Druckkammer 8b der ersten
Zahnstange 6a, um die zweite Zahnstange 6b zu dem vorderen Hubende zu
bewegen und um die erste Zahnstange 6a zu dem hinteren Hubende zu bewe
gen.
Wenn die Druckluft von diesem Zustand dem ersten Anschluss P1 zugeführt
wird und der zweite Anschluss P2 zur Atmosphäre geöffnet ist, fließt die Druck
luft von dem ersten Anschluss P1 über die Durchgangsöffnung 35a in die zweite
Druckkammer 8a der ersten Zahnstange 6a und über den Auslassanschluss 19
von den Durchgangsöffnungen 36b und 37b in die zweite Druckkammer 8b der
zweiten Zahnstange 6b, nachdem das Kontrollventil 23 geöffnet hat, um die ers
te Zahnstange 6a vorwärts und gleichzeitig die zweite Zahnstange 6b rückwärts
zu bewegen und dadurch das Ritzel 10 und die Abtriebswelle 11 im Uhrzeiger
sinn (in Fig. 4) zu drehen. Wenn die Dichtung 30 auf der Außenseite des zwei
ten Kolbens 7b an der zweiten Zahnstange 6b über die Anschlussöffnung 39b
hinwegtritt, wird die Druckluft im Wesentlichen durch die Anschlussöffnung 39b
direkt der zweiten Druckkammer 8b zugeführt.
Wenn sich die erste Zahnstange 6a dem vorderen Bewegungshubende nähert
und die Dichtung 30 auf der Außenseite des Kolbens 7b über die Anschlussöff
nung 39a hinwegtritt, werden die zweite Druckkammer 8b und der zweite An
schluss P2 verschlossen, und die Druckluft in der zweiten Druckkammer 8b wird
in begrenzter Weise über die Drosselöffnung 22 von der Ablassöffnung 19 abge
führt. Dementsprechend erreicht die erste Zahnstange 6a das vordere Bewe
gungshubende mit reduzierter Geschwindigkeit und die zweite Zahnstange 6b
erreicht das hintere Bewegungshubende, wobei die Geschwindigkeit der Zahn
stange wie folgt reduziert wird:
Wenn die erste Zahnstange 6a das vordere Bewegungshubende erreicht, hält die Dichtung 31 in dem zweiten Kolben 7b vor der Anschlussöffnung 39a an.
Wenn die erste Zahnstange 6a das vordere Bewegungshubende erreicht, hält die Dichtung 31 in dem zweiten Kolben 7b vor der Anschlussöffnung 39a an.
Bei der Rückwärtsbewegung der ersten Zahnstange 6a und der Vorwärtsbewe
gung der zweiten Zahnstange 6b, so dass sie in dem umgeschalteten Zustand
in Fig. 4 ist, reicht es aus, dass der erste Anschluss P1 zur Atmosphäre geöffnet
ist und die Druckluft dem zweiten Anschluss P2 zugeführt wird. Zu dieser Zeit
wird der Dämpfungsmechanismus 18b auf der Seite der zweiten Zahnstange 6b
betätigt, und beide Zahnstangen 6a und 6b halten in gedämpfter Weise an dem
Hubende an.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen andere Ausführungsformen des Dämpfungsmechanis
mus, die bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden können. Ein in Fig. 6
gezeigter Dämpfungsmechanismus 18 unterscheidet sich von den ersten und
zweiten Ausführungsformen dahingehend, dass die Drosselöffnung 22 in dem
Durchflussmengeneinstellmechanismus 20 eine stationäre Drossel ohne Nadel
ist.
Der in Fig. 7 gezeigte Dämpfungsmechanismus 18 unterscheidet sich von den
ersten und zweiten Ausführungsformen dahingehend, dass der Durchflussmen
geneinstellmechanismus 20 und das Kontrollventil 23 in einem Block 45 ge
trennt von dem Gehäuse 2 zusammengesetzt sind, wobei der Block 45 an dem
Gehäuse 2 angebracht ist.
Der in Fig. 8 gezeigte Dämpfungsmechanismus 18 ist direkt in dem Gehäuse 2
ausgebildet, indem die Drosselöffnung 22 in dem Durchflussmengeneinstellme
chanismus 20 gleichzeitig als Ablassöffnung 19 genutzt wird. Ihre Öffnungsflä
che kann über eine Nadel variiert werden. Ein Teil einer Vielzahl von Dichtun
gen 30 und 31 an den Kolben 7a und 7b der Zahnstange 6 dient gleichzeitig als
Kontrollventil. Hierbei ist die äußere Dichtung 30 als Lippendichtung mit einer
definierten Dichtungsrichtung ausgebildet. Die Dichtung 30 ist in einer Richtung
angebracht, die den Durchfluss von Druckluft zu der Seite der ersten Druck
kammer 8a oder der Seite der zweiten Druckkammer 8b von der Seite der inne
ren Dichtung 31 erlaubt, einen entgegengesetzten Luftdurchgang aber verhin
dert.
Wenn die Druckluft von dem in Fig. 8 gezeigten Zustand dem zweiten Anschluss
P2 zugeführt wird, fließt die Druckluft von der Drosselöffnung 22 teilweise in die
zweite Druckkammer 8b. Der größte Teil der Luft fließt von der Anschlussöff
nung 15 in die äußere Umfangslücke in dem Kolben 7b, so dass sie in die zwei
te Druckkammer 8b fließt, nachdem sie die Dichtung 30 geöffnet hat, so dass
die Zahnstange 6 mit der gewünschten Geschwindigkeit startet. Nachdem die
Dichtung 30 über die Anschlussöffnung 15 hinweggetreten ist, fließt die Druck
luft von der Anschlussöffnung 15 direkt in die zweite Druckkammer 8b. Danach
dient die Dichtung 30 als Kolbendichtung zur luftdichten Abdichtung der zweiten
Druckkammer 8b.
In den Fig. 6 bis 8 ist der Dämpfungsmechanismus beispielhaft auf der Seite
des zweiten Anschlusses P2 dargestellt. Der Dämpfungsmechanismus auf der
Seite des ersten Anschlusses P1 hat den gleichen Aufbau. Wird der Dämp
fungsmechanismus 18 bei der in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführungsform ein
gesetzt, versteht es sich, dass der Durchflussmengeneinstellmechanismus 20,
das Kontrollventil 23, die Ablassöffnung 19 und dgl. in der Endabdeckung vor
gesehen sind.
Claims (11)
1. Drehstellglied mit Dämpfungsmechanismus mit:
wenigstens einer Zylinderbohrung (5) in einem Gehäuse (2);
einer Zahnstange (6) mit Kolben (7a, 7b) an beiden Enden, die mit Hilfe der Kolben in der Zylinderbohrung (5) gleitet;
einem Ritzel (10), das mit der Zahnstange (6) in Eingriff steht und mit einer Hauptachse (11) verbunden ist;
zwei Anschlüssen (P1, P2) für die Zufuhr von Druckluft zu Druckkammern (8a, 8b) auf beiden Seiten der Zahnstange (6);
einer Anschlussöffnung (14, 15), die sich zu einer Umfangsfläche der Zylinder bohrung (5) öffnet und die Anschlüsse (P1, P2) mit der zugehörigen Druckkam mer (8a, 8b) verbindet; und
einem Dämpfungsmechanismus (18) zum Anhalten der Zahnstange an wenigs tens einem Hubende in gedämpfter Weise,
wobei der Dämpfungsmechanismus (18) eine Ablassöffnung (19), die sich zu der Druckkammer (8a, 8b) an einer Position öffnet, die dem Kammerende näher liegt als die Anschlussöffnung (14, 15), einen Durchflussmengeneinstellmecha nismus (20) zur Beschränkung einer Durchflussmenge der von der Ablassöff nung (19) abgeführten Ablassluft, und eine Dämpfungsdichtung (30) aufweist, die an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens (7a, 7b) angebracht ist und so wirkt, dass sie die Anschlussöffnung (14, 15), der Druckkammer (8a, 8b) ver schließt unmittelbar bevor der Kolben (7a, 7b) das Hubende erreicht, so dass die Luft in der Druckkammer (8a, 8b) durch den Durchflussmengeneinstellme chanismus (20) abgeführt wird.
wenigstens einer Zylinderbohrung (5) in einem Gehäuse (2);
einer Zahnstange (6) mit Kolben (7a, 7b) an beiden Enden, die mit Hilfe der Kolben in der Zylinderbohrung (5) gleitet;
einem Ritzel (10), das mit der Zahnstange (6) in Eingriff steht und mit einer Hauptachse (11) verbunden ist;
zwei Anschlüssen (P1, P2) für die Zufuhr von Druckluft zu Druckkammern (8a, 8b) auf beiden Seiten der Zahnstange (6);
einer Anschlussöffnung (14, 15), die sich zu einer Umfangsfläche der Zylinder bohrung (5) öffnet und die Anschlüsse (P1, P2) mit der zugehörigen Druckkam mer (8a, 8b) verbindet; und
einem Dämpfungsmechanismus (18) zum Anhalten der Zahnstange an wenigs tens einem Hubende in gedämpfter Weise,
wobei der Dämpfungsmechanismus (18) eine Ablassöffnung (19), die sich zu der Druckkammer (8a, 8b) an einer Position öffnet, die dem Kammerende näher liegt als die Anschlussöffnung (14, 15), einen Durchflussmengeneinstellmecha nismus (20) zur Beschränkung einer Durchflussmenge der von der Ablassöff nung (19) abgeführten Ablassluft, und eine Dämpfungsdichtung (30) aufweist, die an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens (7a, 7b) angebracht ist und so wirkt, dass sie die Anschlussöffnung (14, 15), der Druckkammer (8a, 8b) ver schließt unmittelbar bevor der Kolben (7a, 7b) das Hubende erreicht, so dass die Luft in der Druckkammer (8a, 8b) durch den Durchflussmengeneinstellme chanismus (20) abgeführt wird.
2. Drehstellglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab
lassöffnung (19) über den Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) mit dem
einen Anschluss (P1, P2) verbunden ist.
3. Drehstellglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) durch eine Drosselöffnung (22) zur
Beschränkung einer Durchflussmenge von von der Druckkammern (8a, 8b) ab
geführter Ablassluft gebildet wird und dass ein Kontrollventil (23), das den
Durchfluss von von der Druckkammer (8a, 8b) abgeführter Ablassluft verhindert
und den Durchgang zugeführter Luft in die Druckkammer (8a, 8b) erlaubt, paral
lel zu der Drosselöffnung (22) vorgesehen ist.
4. Drehstellglied nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Ventilkammer (24), die die Ablassöffnung (19) mit dem Anschluss (P1, P2) ver
bindet, in dem Gehäuse (2) ausgebildet ist, und dass ein Lochelement (25) mit
der Drosselöffnung (22) in der Ventilkammer (24) über eine das Kontrollventil
(22) bildende Lippendichtung aufgenommen ist, wobei die Drosselöffnung (22)
und das Kontrollventil (23) in der Ventilkammer (24) aufgenommen sind.
5. Drehstellglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Stellglied ein Drehstellglied (1A) mit einer einzelnen Zahnstange (6) und einer
Zylinderbohrung (5) ist.
6. Drehstellglied nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das
Stellglied zwei Gruppen von Dämpfungsmechanismen (18) aufweist, und dass
die Dämpfungsmechanismen (18) an beiden Endabschnitten des Gehäuses (2)
vorgesehen sind, um die Zahnstange (6) an beiden Hubenden in gedämpfter
Weise anzuhalten.
7. Drehstellglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Stellglied ein Drehstellglied (1B) mit zwei Zahnstangen (6a, 6b) und zwei Zylin
derbohrungen (5a, 5b) ist.
8. Drehstellglied mit Dämpfungsmechanismus mit:
zwei Zylinderbohrungen (5a, 5b), die parallel zueinander in einem Gehäuse (2) vorgesehen sind;
einer ersten Zahnstange (6a) und einer zweiten Zahnstange (6b) mit Kolben (7a, 7b) an beiden Enden, die innerhalb der Zylinderbohrungen (5a bzw. 5b) mit Hilfe der Kolben (7a, 7b) gleiten;
einem Ritzel (10), das mit beiden Zahnstangen (6a, 6b) in Eingriff steht, und ei ner mit dem Ritzel (10) verbundenen Hauptachse (11);
ersten Druckkammern (8a, 8a) und zweiten Druckkammern (8b, 8b) auf beiden Seiten jeder der Zahnstangen (6a, 6b);
einem ersten Anschluss (P1), der mit der ersten Druckkammer (8a) der ersten Zahnstange (6a) und der zweiten Druckkammer (8b) der zweiten Zahnstange (6b) in Verbindung steht, und einem zweiten Anschluss (P2), der mit der ersten Druckkammer (8a) der zweiten Zahnstange (6b) und der zweiten Druckkammer (8b) der ersten Zahnstange (6a) in Verbindung steht; und
zwei Gruppen von Dämpfungsmechanismen (18a, 18b) zum Anhalten beider Zahnstangen (6a, 6b) an jeweils einem Hubende in gedämpfter Weise,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsmechanismus (18a, 18b) eine Ablassöffnung (19), die sich zu der zweiten Druckkammer (8b) an einer Position öffnet, die dem Kammerende näher liegt als eine Anschlussöffnung (39a, 39b), welche den Anschluss (P1, P2) mit der zweiten Druckkammer (8b) verbindet, einen Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) zur Beschränkung einer Durchflussmenge an von der Ablassöffnung (19) abgeführter Ablassluft, und eine Dämpfungsdichtung (30) aufweist, die an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens (7b) angebracht ist und so betrieben wird, dass sie die Anschluss öffnung (39a, 39b) der zweiten Druckkammer (8b) verschließt, unmittelbar bevor der Kolben (7b) sein Hubende erreicht, so dass die Luft in der zweiten Druck kammer (8b) durch den Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) abgeführt wird.
zwei Zylinderbohrungen (5a, 5b), die parallel zueinander in einem Gehäuse (2) vorgesehen sind;
einer ersten Zahnstange (6a) und einer zweiten Zahnstange (6b) mit Kolben (7a, 7b) an beiden Enden, die innerhalb der Zylinderbohrungen (5a bzw. 5b) mit Hilfe der Kolben (7a, 7b) gleiten;
einem Ritzel (10), das mit beiden Zahnstangen (6a, 6b) in Eingriff steht, und ei ner mit dem Ritzel (10) verbundenen Hauptachse (11);
ersten Druckkammern (8a, 8a) und zweiten Druckkammern (8b, 8b) auf beiden Seiten jeder der Zahnstangen (6a, 6b);
einem ersten Anschluss (P1), der mit der ersten Druckkammer (8a) der ersten Zahnstange (6a) und der zweiten Druckkammer (8b) der zweiten Zahnstange (6b) in Verbindung steht, und einem zweiten Anschluss (P2), der mit der ersten Druckkammer (8a) der zweiten Zahnstange (6b) und der zweiten Druckkammer (8b) der ersten Zahnstange (6a) in Verbindung steht; und
zwei Gruppen von Dämpfungsmechanismen (18a, 18b) zum Anhalten beider Zahnstangen (6a, 6b) an jeweils einem Hubende in gedämpfter Weise,
dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungsmechanismus (18a, 18b) eine Ablassöffnung (19), die sich zu der zweiten Druckkammer (8b) an einer Position öffnet, die dem Kammerende näher liegt als eine Anschlussöffnung (39a, 39b), welche den Anschluss (P1, P2) mit der zweiten Druckkammer (8b) verbindet, einen Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) zur Beschränkung einer Durchflussmenge an von der Ablassöffnung (19) abgeführter Ablassluft, und eine Dämpfungsdichtung (30) aufweist, die an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens (7b) angebracht ist und so betrieben wird, dass sie die Anschluss öffnung (39a, 39b) der zweiten Druckkammer (8b) verschließt, unmittelbar bevor der Kolben (7b) sein Hubende erreicht, so dass die Luft in der zweiten Druck kammer (8b) durch den Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) abgeführt wird.
9. Drehstellglied nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das
Gehäuse (2) Endabdeckungen (3, 4) an seinen beiden Enden aufweist, dass die
Anschlüsse (P1, P2) in einer ersten Endabdeckung (3) vorgesehen sind, dass
der Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) in den beiden Gruppen von
Dämpfungsmechanismen (18a, 18b) in der anderen, zweiten Endabdeckung (4)
vorgesehen ist, dass die Ablassöffnung (19) sich zu der zweiten Kammer (8b)
öffnet, dass der Anschluss (P1, P2) und der Durchflussmengeneinstellmecha
nismus (20) miteinander durch die erste Endabdeckung (3) und eine in dem Ge
häuse (2) ausgebildete Durchgangsöffnung (37a, 37b) verbunden sind, und
dass die Anschlussöffnung (39a, 39b) von der Durchgangsöffnung (37a, 37b)
des Gehäuses (2) abgezweigt ist, so dass sie sich zu einer Umfangsfläche der
Zylinderbohrung (5a, 5b) öffnet.
10. Drehstellglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Durchflussmengeneinstellmechanismus (20) durch eine Drosselöffnung (22) zur
Begrenzung einer Durchflussmenge an von der Druckkammer (8) abgeführten
Ablassluft gebildet wird, und dass ein Kontrollventil (23), das den Durchfluss von
von der Druckkammer (8) abgeführter Ablassluft verhindert und einen Durch
gang von in die Druckkammer (8) fließender zugeführter Luft erlaubt, parallel zu
der Drosselöffnung (22) vorgesehen ist.
11. Drehstellglied nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Ventilkammer (24), die mit der Ablassöffnung (19) und dem Anschluss (P) in
Verbindung steht, in der Endabdeckung (3, 4) ausgebildet ist, und dass ein
Lochelement (25) mit der Drosselöffnung (22) in der Ventilkammer (24) über
eine das Kontrollventil (23) bildende Lippendichtung aufgenommen ist, wobei
die Drosselöffnung (22) und das Kontrollventil (23) in der Ventilkammer (24)
aufgenommen ist.
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