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DE10109945A1 - Spannklaue und Fußmaschine für Perkussions-Instrumente - Google Patents

Spannklaue und Fußmaschine für Perkussions-Instrumente

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Publication number
DE10109945A1
DE10109945A1 DE10109945A DE10109945A DE10109945A1 DE 10109945 A1 DE10109945 A1 DE 10109945A1 DE 10109945 A DE10109945 A DE 10109945A DE 10109945 A DE10109945 A DE 10109945A DE 10109945 A1 DE10109945 A1 DE 10109945A1
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Germany
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clamping claw
hoop
pedal
clamp
clamping
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DE10109945A
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Karl-Heinz Menzel
Werner Sasmannshausen
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Sonor GmbH
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Sonor Johs Link GmbH
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Publication date
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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/10Details of, or accessories for, percussion musical instruments
    • G10D13/11Pedals; Pedal mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannklaue zur Verbindung einer Fußmaschine (1) für Perkussions-Instrumente mit einem Abschnitt eines kreisförmigen Spannreifens (23) eines Perkussions-Instrumentes, insbesondere einer Bass-Drum (9), sowie eine entsprechende Fußmaschine. Die Spannklaue, die eine Klammer (26) mit einem ersten Teil (24), einem zweiten Teil (25) sowie Mitteln zum Verspannen und Entspannen des ersten (24) und zweiten Teils (25) gegeneinander umfaßt, ist so ausgebildet, daß der erste Teil (24), der an die Innenseite des Spannreifens (23) angreift, gegenüber dem zweiten Teil (25), der an die Außenseite des Spannreifens (23) angreift, nach innen versetzt angeordnete Berührungspunkte zum Aufliegen auf dem Spannreifen aufweist. Mittels dieser Anordnung wird eine Spannklaue geschaffen, die bei der Montage und in der Klammerstellung den Spannreifen, der häufig aus empfindlichen Hölzern besteht, nicht beschädigt. Zudem wird eine Fußmaschine vorgeschlagen, die mit der Spannklaue verbunden wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Spannklaue zur Verbindung einer Fußmaschine für Per­ kussions-Instrumente mit einem Abschnitt eines kreisförmigen Spannreifens eines Perkussions-Instrumentes, insbesondere einer Bass-Drum. Des weiteren betrifft die Erfindung eine entsprechende Fußmaschine.
Derartige Fußmaschinen dienen dazu, das Fußspiel eines Schlagzeugers schnell und präzise auf das Schlaginstrument, beispielsweise eine Bass-Drum, mittels eines über ein Pedal der Fußmaschine betätigten Schlegels zu übertragen. Hier­ bei wird die Fußmaschine üblicherweise mit einem Haken oder einer Klammer, der bzw. die fest mit der Fußmaschine verbunden ist, an dem Spannreifen der Bass- Drum befestigt. Solche Klammern bestehen aus einem oberen und unteren Klammerteil, die an den Spannreifen montiert werden. Bei jedem Abbau oder Auf­ bau der Bass-Drum muß diese Verbindung zwischen Fußmaschine und Spann­ reifen gelöst bzw. wieder festgeklemmt werden.
Die Spannreifen von Perkussions-Instrumenten, insbesondere von Bass-Drums, werden immer seltener aus Metall zugunsten von edlen, aber auch empfindlichen Hölzern hergestellt. Hierbei ergibt sich zwar der Vorteil eines wertvolleren Instru­ mentes, insbesondere was das ästhetische Empfinden betrifft, und eines besseren Klanges. Von Nachteil ist aber, daß gerade diese edlen Hölzer sehr bei der Mon­ tage der Klammern und durch die festgeklemmte Klammer bei einer Bewegung oder einem Abrutschen, beispielsweise bei einer Schrägstellung der Bass-Drum, leiden. Nicht selten sind Riefen, Kratzer oder sonstige Beschädigungen die Folge, die einerseits den ästhetischen Gesamteindruck stören, andererseits aber auch zu einer instabilen Bass-Drum-Anbindung führen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spannklaue einer Fußmaschine für Perkussions-Instrumente bereitzustellen, die eine einfache und gut handzuhabende Verbindung zu dem Spannreifen eines Perkussions- Instrumentes schafft, ohne den - auch aus empfindlichen Hölzern bestehenden - Spannreifen sowohl bei der Montage als auch vor allem in der Klammerstellung zu beschädigen.
Diese Aufgabe wird mittels der Spannklaue mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine mit einer solchen Spannklaue lösbar verbindbare Fußmaschine wird durch die Merkmale des Anspruchs 10 charakterisiert. Vorteilhafte Weiterentwick­ lungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß bei einer Spannklaue mit einer Klam­ mer, die einen ersten Teil, einen zweiten Teil sowie Mittel zum Verspannen und Entspannen des ersten und zweiten Teils gegeneinander aufweist, der erste Teil, d. h. das Oberteil bei einer Montage an einem unteren Abschnitt der Bass-Drum, gegenüber dem zweiten Teil bzw. Unterteil nach innen versetzt angeordnete Be­ rührungspunkte zum Aufliegen auf dem Spannreifen aufweist. Diese versetzte An­ ordnung der Berührungspunkte bzw. der Klemmpunkte der Klammerteile bewirkt, daß trotz der Ansatzpunkte auf der gekrümmten Innen- bzw. Außenseite des Spannreifens die Angriffskraft der Klammer über die Berührungspunkte axial wirkt. Es wird somit eine spannungs- und verwindungsfreie und folglich für das Holz des Spannreifens schonende Festklemmung der Spannklaue erreicht.
Vorzugsweise ist der erste Teil bzw. das Oberteil der Klammer gegenüber dem zweiten Teil bzw. dem Unterteil der Klammer in seiner geometrischen Ausdeh­ nung längs des Spannreifens kleiner ausgebildet, um den Versatz der Berüh­ rungspunkte zu erreichen. Die Berührungspunkte sind als elastische Kontaktele­ mente ausgebildet, die sich im Verspannungszustand automatisch dem jeweiligen Krümmungsradius von Außen- und Innenumfang der Bass-Drum anpassen. Die Kontaktelemente bestehen vorzugsweise aus Gummi oder einem gummielasti­ schen Kunststoff und wirken einem Verschleiß des Spannreifens entgegen.
Nach der Erfindung wird die Spannklaue unabhängig von der Fußmaschine auf dem Spannreifen festgeklemmt und anschließend mit der Fußmaschine verbun­ den. In diesem festgeklemmten Zustand kann die Spannklaue selbst bei einem Abbau bzw. Aufbau der Bass-Drum verbleiben und muß nur noch selten von dem Spannreifen entfernt werden. Ein gegenseitiges Verspannen und Entspannen bzw. Festklemmen des ersten Teils bzw. Oberteils und des zweiten Teils bzw. Unterteils der Klammer der Spannklaue wird vorzugsweise mittels Schraubverbin­ dungen erreicht. Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind vorzugsweise vier Stellschrauben vorgesehen und zwar zwei für die Grobeinstellung und zwei für die Feinjustierung, die insbesondere gewährleisten, daß die Klammer parallel zum Spannreifen angezogen wird. Zudem wird eine Justierung der Spannklaue auch bei unterschiedlich ausgebildeten Spannreifen möglich, beispielsweise, wenn die­ se unterschiedlich dick sind. Zudem kann ein ggf. vorhandener Verzug im Spann­ reifen ausgeglichen werden.
Um eine einfache und leicht handzuhabende lösbare Verbindung der an den Spannreifen montierten Spannklaue mit der Fußmaschine zu erreichen, weist der von dem Spannreifen wegweisende Teil der Klammer eine Ausnehmung auf, mit der ein Eingriffsmittel, das an der Fußmaschine angeordnet ist, in Eingriff kommt. Durch einen Schnellverschluß wird die so mit der Fußmaschine verbundene Spannklaue an der Fußmaschine verspannt.
Hierfür geeignete Eingriffsmittel an der Fußmaschine umfassen eine Schubstange, deren zu dem Spannreifen des Perkussions-Instrumentes weisender Kopf bei­ spielsweise kugelartig ausgeformt ist. Die Schubstange wird mittels einer Hebel­ mechanik in Richtung Spannreifen und zurück verstellt und die Spannklaue an der Fußmaschine befestigt.
Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Fußma­ schine zwischen Säulenfüßen des Lagersockels eine Kontaktstange auf, die sich zwischen den beiden Säulenfüßen erstreckt. Die Spannklaue selbst weist an ihren zu der Fußmaschine weisenden Stirnseiten des Ober- und des Unterteils der Klammer eine nach innen bzw. konkav gewölbte Ausnehmung auf, die in etwa dem Umfang der Kontaktstange angepaßt ist. Bei dem Schnellverschluß kommt die Spannklaue mit ihrer ausgewölbten Stirnseite an der Kontaktstange zur Aufla­ ge, was den vorteilhaften Effekt aufweist, daß die an der Bass-Drum montierte Spannklaue innerhalb eines bestimmten Winkels um die Kontaktstange herum schwenkbar ist und somit ggf. eine Schrägstellung der Bass-Drum spannungsfrei aufgefangen werden kann. Auf diese Weise werden Verspannungen der Spannklaue am Spannreifen vermieden und einer Verletzung der Hölzer entge­ gengewirkt.
Bevorzugt sind die gewölbten Stirnseiten der Spannklaue mit Längsriefen verse­ hen. Die Kontaktstange bzw. -achse der Fußmaschine ist mit einem Gummimantel umhüllt. Beide Merkmale verstärken die oben beschriebene vorteilhafte Greif- und Verschwenkfunktion.
Zur Verbindung der Fußmaschine mit einer Bass-Drum wird in einem ersten Schritt die unabhängige Spannklaue an dem Spannreifen der Bass-Drum montiert. In einem zweiten Schritt wird das kugelartig ausgebildete Ende der Schubstange in die entsprechend ausgeformte Ausnehmung der Spannklaue eingelegt. Hierbei legt sich die Spannklaue mit ihrer gewölbten Stirnseite an die Kontaktstange der Fußmaschine an. Mittels des Schnellverschlusses bzw. eines Hebelmechanis­ musses wird die Schubstange von der Spannklaue weg bewegt und auf diese Weise die Spannklaue gegenüber der Fußmaschine verspannt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteran­ sprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der die in den Figuren dar­ gestellten Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert werden. Dabei sind neben den oben aufgeführten Kombinationen von Merkmalen auch Merkmale al­ leine oder in anderen Kombinationen erfindungswesentlich. Es zeigen:
Fig. 1 einen Überblick über eine Fußmaschine für Perkussions-Musikinstrumente, die mittels einer Spannklaue an dem Spannreifen einer Bass-Drum befe­ stigt ist;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Spannklaue in Klammerstellung auf einem Spann­ reifen, von der Bass-Drum gesehen;
Fig. 3 einen Ausschnitt einer Fußmaschine nach Fig. 1 mit einer Spannklaue in Klammerstellung auf einem Spannreifen während eines ersten Schritts des Befestigungsvorgangs;
Fig. 4 einen Ausschnitt einer Fußmaschine nach Fig. 1 mit einer Spannklaue wäh­ rend eines zweiten Schritts des Befestigungsvorgangs;
Fig. 5 einen Ausschnitt einer Fußmaschine nach Fig. 1 mit einer Spannklaue wäh­ rend eines dritten Schritts des Befestigungsvorgangs.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform einer Fußmaschine 1 für Perkus­ sions-Musikinstrumente handelt es sich um eine Doppel-Fußmaschine mit zwei Schlegeln 2, 3, die über ein zweigeteiltes Fußpedal 4 mit zwei unterschiedlichen Betätigungsmechanismen 5, 6 bedient werden. Die Grundkonstruktion oder Stän­ derkonstruktion 7 der Fußmaschine 1 besteht aus einer Bodenplatte 8, an der an ihrem zu der Bass-Drum 9 hinweisenden Ende 8a zwei sich nach oben etwa rechtwinklig erstreckende Lagersäulen 10, 11 angeordnet sind. Während der rechte Schlegel 2 über den zur Bass-Drum hinweisenden Pedalteil 4a und über diesen mit einem verstärkten Kunststoffband 12a zusammenwirkenden Pleuel 12b, das über eine Buchse auf einer ersten Welle 13 angeordnet ist, bedient wird, wird der linke Schlegel 3 über den hinteren Pedalteil 4b mittels eines Stangen­ triebs 14, der eine zweite Welle 15 in eine Drehbewegung versetzt, bedient. Auf beiden unabhängig arbeitenden Wellen 13, 15 sind über Buchsen Klemmköpfe 16, 17 angeordnet, in denen jeweils der Schlegel 2, 3 über das untere Ende eines Schaftes 18, 19 gehalten wird, wobei an dessen oberen Ende das Schlagpolster 20, 21 angeordnet ist. Eine solche Fußmaschine 1 wird über eine Spannklaue 22 an dem kreisförmigen Spannreifen 23 der Bass-Drum 9 (hier nur teilweise darge­ stellt) befestigt.
Die hier gezeigte spezielle Ausführungsform der Fußmaschine dient nur als Bei­ spiel; erfindungsgemäß kommen grundsätzlich alle bekannten Fußmaschinen, zum Beispiel Einzel- oder Doppel-Fußmaschinen mit oder ohne Ableitmechanik für ein beabstandet angeordnetes Fußpedal, in Frage, die die erfindungsgemäßen Eingriffsmittel sowie den Schnellverschluß aufweisen.
Eine Detailansicht einer Spannklaue in Klammerstellung an dem Spannreifen 23 zeigt Fig. 2. Die Spannklaue 22 besteht aus einem ersten plattenförmigen Teil 24, hier das Oberteil, und einem zweiten plattenförmigen Teil 25, hier das Unterteil, die zusammen eine Klammer 26 bilden. Das Oberteil ist kürzer als das Unterteil, gesehen längs des Spannreifens, ausgebildet. An der Unterseite 27 des Oberteils und an der Oberseite 28 des Unterteils sind jeweils zwei Kontaktelemente 29, 30 sowie 31, 32 angebracht. Die Kontaktelemente bestehen aus Gummi oder einem entsprechenden gummielastischen Kunststoff. Diese Kontaktelemente oder Gummipads mit gewölbter Oberfläche 33, 34 sowie 35, 36 verformen sich ela­ stisch bei einem Verspannungszustand und passen sich an den Krümmungsradi­ us des Innen- bzw. Außenumfangs 37, 38 des Spannreifens 23 an. Weitere Kon­ taktelemente 39, 40 sowie 41 und 42 sind auf der Oberseite 43 des Oberteils und auf der Unterseite 44 des Unterteils angebracht, um das Ober- wie das Unterteil von beiden Seiten benutzen zu können. Zudem stabilisieren die Kontaktelemente 41, 42 bzw. die unteren Gummipads die Spannklaue am Boden.
Zum Einstellen der Klammerstellung werden das erste Teil 24 bzw. Oberteil und das zweite Teil 25 bzw. Unterteil so an dem Spannreifen 23 angeordnet, daß sie diesen klammerartig umgreifen. Anschließend werden sie mittels Stellschrauben 45, 46 sowie 47, 48 verspannt. Bei der gezeigten Ausführungsform sind zwei Stellschrauben 45, 46 für die Grobjustierung sowie zwei Stellschrauben 47, 48 für die Feinjustierung vorgesehen (vgl. Fig. 3). Es wird insbesondere in Fig. 2 deut­ lich, daß aufgrund der versetzten Berührungspunkte der Gummipads eine span­ nungsfreie Klammerstellung der Spannklaue erreicht wird.
Für eine lösbare Verbindung mit der Fußmaschine 1 weist die Klammer 26 der Spannklaue 22 eine Ausnehmung 49 auf, in die Eingriffsmittel 50 der Fußmaschi­ ne, hier eine Stange 51 mit einem kugelartig ausgeformten Kopf 52, in Eingriff kommen. Dabei ist die Ausbildung des Stangenkopfes 52 nicht auf eine Kugelform beschränkt; jede andere Form, die die Funktion mit einer entsprechend geformten Ausnehmung 49 der Spannklaue 22 erfüllt, ist ebenfalls von der Erfindung umfaßt.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Ausnehmung 49 durch das Oberteil und teilweise durch das Unterteil. Die jeweiligen Stirnseiten 53, 54 des Ober- und Unterteils sind so bearbeitet, daß sich insgesamt über die gesamte Höhe der Spannklaue 22 eine konkave Wölbung bzw. Ausnehmung 55 ergibt (vgl. hier insbesondere die Fig. 4). Die Klammer 26 der Spannklaue 22 unterteilt sich in den an den Spannreifen 23 festgeklemmten Bereich 26b sowie den von dem Spannreifen wegweisenden Bereich 26a.
Zur Befestigung mit einer so ausgebildeten Spannklaue 22 weist die Fußmaschine neben den Eingriffsmitteln 50 einen Schnellverschluß 56 auf. Der Schnellver­ schluß besteht im wesentlichen aus einer Rückstellmechanik für die Stange 51, auf die weiter unten eingegangen wird.
Die Fußmaschine ist mit einer Kontaktstange 60 bzw. -achse versehen, die sich zwischen den Lagersäulen 10, 11 bzw. den Lagersäulenfüßen 58, 59 der Fußma­ schine erstreckt. Die Kontaktstange 60 selbst ist mit einem Mantel 61a, b aus Gummi oder einem entsprechenden gummielastischen Material umgeben. Die Kontaktstange 60 weist mittig eine Durchlaßöffnung 62 bzw. eine Bohrung für die Schubstange 51 auf, wobei an dieser Stelle der Mantel 61a, b unterbrochen ist (vgl. Fig. 5).
Die Rückstellmechanik des Schnellverschlusses 56 umfaßt die zusätzlich mittig (63) sowie an ihrem von der Spannklaue wegweisenden Ende 64 verschiebbar geführte Schubstange. Hierzu sind aus der Bodenplatte 8 herausspringende Füh­ rungen 65, 66 in Form von Laschen mit entsprechenden Bohrungen vorgesehen. Mittels eines um einen Fixierpunkt verschwenkbaren Hebels 67 wird die Schub­ stange 51 über eine an dem Hebel 67 befestigte Exzenterscheibe 68 längs der Bodenplatte 8 verschoben.
Bei der Montage wird die Schubstange 51 mit ihrem kugelartigen Ende 52 bei ge­ löstem Schnellverschluß in die entsprechende Ausnehmung 49 der Spannklaue 22 von oben eingelegt (siehe Pfeil in Fig. 3). Hierdurch kommt die Spannklaue 22 mit ihren gewölbten Stirnseiten 53, 54 zur Anlage an die Kontaktstange 60 der Fußmaschine. Diese Position zeigt Fig. 4. Durch Verschwenken des Hebels 67 und somit Betätigen des Schnellverschlusses 56 wird die Schubstange 51 und damit der Kopf 52 zurückbewegt und die Spannklaue 22 gegenüber der Fußma­ schine 1 bzw. der Kontaktstange 60 verspannt. Aufgrund der an den Umfang der ummantelten Kontaktstange 60 angepaßten Auswölbung 55 der Stirnseiten 53, 54 des Ober- und Unterteils kann die Spannklaue 22 in einem bestimmten Winkel um diese Stange schwenken 60 bzw. an der Stange 60 abrollen, so daß Schrägstel­ lungen der Bass-Drum 9 abgefangen werden können.

Claims (15)

1. Spannklaue zur Verbindung einer Fußmaschine (1) für Perkussions- Instrumente mit einem Abschnitt eines kreisförmigen Spannreifens (23) ei­ nes Perkussions-Instrumentes, insbesondere einer Bass-Drum (9), mit einer Klammer (26), die einen ersten Teil (24), einen zweiten Teil (25) sowie Mittel zum Verspannen und Entspannen des ersten (24) und zweiten Teils (25) gegeneinander aufweist, wobei der erste Teil (24), der an die Innenseite des Spannreifens (23) an­ greift, gegenüber dem zweiten Teil (25), der an die Außenseite des Spann­ reifens (23) angreift, nach innen versetzt angeordnete Berührungspunkte zum Aufliegen auf dem Spannreifen aufweist.
2. Spannklaue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (24) gegenüber dem zweiten Teil (25) in seiner geometri­ schen Ausdehnung längs des Spannreifens kleiner ausgebildet ist.
3. Spannklaue nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungspunkte als Kontaktelemente (29-32) aus einem dem Innen- bzw. Außenumfang des Spannreifens (23) im Verspannungszustand anpaßbaren Material bestehen.
4. Spannklaue nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente (29-32) aus Gummi oder einem gummielastischen Kunststoff bestehen.
5. Spannklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Mittel zum lösbaren Verbinden der auf dem Spannreifen (23) montierten Klammer (26) mit der Fußmaschine.
6. Spannklaue nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Spannreifen (23) wegweisende Klammerteil eine Aus­ nehmung (49) aufweist, mit der ein Eingriffsmittel (50), das an der Fußma­ schine (1) angeordnet ist, in Eingriff kommt.
7. Spannklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum gegenseitigen Verspannen und Entspannen des ersten und zweiten Teils der Klammer Schraubverbindungen (45-48) umfassen.
8. Spannklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Fußmaschine weisenden Stirnseiten (53, 54) des ersten (24) und des zweiten Teils (25) der Klammer (26) eine konkav gewölbte Aus­ nehmung (55) aufweisen.
9. Spannklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch,
ein plattenförmiges Oberteil als erstes Teil (24) mit zwei Kontaktelementen (29, 30) auf dessen an den Spannreifen (23) zur Auflage kommenden Un­ terseite (27),
ein plattenförmiges Unterteil als zweiten Teil (25) mit zwei Kontaktelemen­ ten (31, 32) auf dessen an den Spannreifen (23) zur Auflage kommenden Oberseite (28),
wobei die Ausnehmung (49) in dem von dem Spannreifen wegweisenden Klammerbereich (26a) entsprechend einem kugelartigen Ende einer Schubstange (51) von Eingriffsmitteln (50) der Fußmaschine (1) geformt ist, und dieses kugelartige Ende der Schubstange (51) zur lösbaren Verbin­ dung in diese Ausnehmung (49) gelegt wird,
sowie mindestens zwei Schraubverbindungen (45-48), um das Oberteil ge­ genüber dem Unterteil in der Klammerstellung zu verspannen und zu justie­ ren.
10. Fußmaschine zur Befestigung an einem Spannreifen eines Perkussions- Instrumentes mittels einer Spannklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 9, umfassend einen Lagersockel, an dem mindestens ein Schlegel (2, 3) verschwenkbar gehalten wird, der mittels eines durch ein Pedal (4) bedienbaren Betäti­ gungsmechanismusses (5, 6) bewegbar ist, gekennzeichnet durch Eingriffsmittel (50) für die Spannklaue (22), die an dem Spannreifen (23) lösbar montierbar ist, sowie einen Schnellverschluß (56) zum Verspannen der Eingriffsmittel (50) gegenüber der Spannklaue (22).
11. Fußmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsmittel (50) eine Schubstange (51) umfassen, deren zu dem Spannreifen (23) des Perkussions-Instrumentes weisender Kopf (52) ku­ gelartig ausgeformt ist
und daß der Schnellverschluß (56) eine Hebelmechanik umfaßt, um die Schubstange in Richtung Spannreifen und zurück zu verstellen.
12. Fußmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Säulenfüßen (58, 59) des Lagersockels eine Kontaktstange (60) montiert ist, die sich zwischen den beiden Säulenfüßen (58, 59) er­ streckt, und an die die konkav gewölbte Ausnehmung (55) der Spannklaue beim Verspannvorgang gezogen wird und an der die Spannklaue (22) in ei­ nem bestimmten Winkel verschwenkbar ist.
13. Fußmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstange (60) mit einem Mantel (61a, 61b) aus Gummi oder einem gummielastischen Kunststoff umgeben ist.
14. Fußmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schubstange (51) sich längs einer Bodenplatte (8) der Fußmaschi­ ne erstreckt und verschiebbar an der Bodenplatte (8) in mindestens einer Führung (65, 66) montiert ist sowie sich mit ihrem zu der Spannklaue hin­ weisenden Ende durch eine entsprechende Öffnung (62) in der Kontakt­ stange (60) erstreckt,
und daß die Schubstange (51) über eine an diese angreifende Exzenter­ scheibe (68), die mit einem Betätigungshebel (67) verbunden ist, über ein Verschwenken des Betätigungshebels (67) längs ihres Verschiebeweges verfahrbar ist, um den Schnellverschluß der Spannklaue (22) zu erreichen.
15. Fußmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 14 mit einer Spannklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
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