DE10108249A1 - Verfahren zum Einstellen von wenigstens einem Andruckelement einer Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen, Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens sowie Andruckelement für eine solche Vorrichtung - Google Patents
Verfahren zum Einstellen von wenigstens einem Andruckelement einer Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen, Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens sowie Andruckelement für eine solche VorrichtungInfo
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Abstract
Bei Holzbearbeitungsmaschinen werden Andruckelemente im Bereich der Arbeitsspindeln eingesetzt, um die Werkstücke während der Bearbeitung sicher gegen die Transportbahn zu drücken und so eine saubere Bearbeitung zu gewährleisten. DOLLAR A Um eine zuverlässige und problemlose Abstützung profilierter Werkstücke zu ermöglichen, wird das Andruckelement außerhalb der Maschine in einer Einstellvorrichtung eingestellt und anschließend in die Maschine eingesetzt. Die Vorrichtung ist mit einem Halter versehen, an dem das Andruckelement einfach und genau eingestellt werden kann. Es hat zwei relativ zueinander bewegliche Teile, mit denen eine exakte Einstellung auf das herzustellende Profil am Werkstück möglich ist. DOLLAR A Das Verfahren, die Vorrichtung und das Andruckelement sind zum Einsatz in Holzbearbeitungsmaschinen, insbesondere in Kehlmaschinen, vorgesehen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einstellen von wenigstens
einem Andruckelement einer Maschine zum Bearbeiten von
Werkstücken aus Holz, Kunststoff oder dergleichen nach dem Ober
begriff des Anspruches 1, eine Vorrichtung zur Durchführung eines
solchen Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruches 9 sowie
ein Andruckelement zur Verwendung bei einer solchen Vorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruches 23.
Bei Holzbearbeitungsmaschinen ist es bekannt, die Werkstücke bei
ihrem Durchlauf durch die Maschine an ihren vier Seiten zu bearbei
ten. Häufig wird die Oberseite der Werkstücke mit einem Profil ver
sehen, wenn diese Werkstücke beispielsweise zur Herstellung von
Möbelleisten eingesetzt werden sollen. Diese Profilherstellung erfolgt
durch ein auf einer horizontalen Spindel sitzendes Werkzeug, das
oberhalb der Transportbahn des Werkstückes durch die Maschine
vorgesehen ist. Dieser oberen Spindel nachgeschaltet ist in der Re
gel eine untere Spindel, deren Werkzeug das Werkstück unmittelbar
im Anschluß an die Oberseitenbearbeitung an der Unterseite bearbei
tet. Damit das Werkstück während der Bearbeitung durch die Werk
zeuge sauber auf der Transportbahn aufliegt, ist in Transportrichtung
dieser Werkstücke unmittelbar hinter der oberen Spindel sowie im
Bereich oberhalb der unteren Spindel ein Andruckelement angeord
net. Es ist als Platte ausgebildet, die eine ebene Auflageseite hat, mit
der das Andruckelement auf das unter ihr sich hindurchbewegende
Werkstück drückt. Ist die Oberseite der Werkstücke profiliert, ist die
Anpressung des Werkstückes ungenügend, da das Andruckelement
häufig nur über ein kurzes Stück oder eine Kante am Profilbereich
des Werkstückes anliegt. Die Werkstücke können dadurch beim
Durchlauf unterhalb dieses Andruckelementes kippen, wodurch die
Bearbeitungsqualität und -genauigkeit beeinträchtigt wird.
Aus diesem Grunde ist es auch bekannt, die Andruckelemente an ih
rer Auflageseite mit einem Gegenprofil für das abzustützende Werk
stück zu versehen. Solche Andruckelemente müssen anhand eines
Musterwerkstückes gefertigt und in die Maschine eingebaut und dort
eingestellt werden. Dies ist jedoch aufwendig, teuer und mit erhebli
chem Zeitaufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Ver
fahren, die Vorrichtung und das gattungsgemäße Andruckelement so
auszubilden, daß eine zuverlässige und problemlose Abstützung pro
filierter Werkstücke möglich ist.
Diese Aufgabe wird beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsge
mäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1, bei der
gattungsgemäßen Vorrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeich
nenden Merkmalen des Anspruches 9 und beim gattungsgemäßen
Andruckelement erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 23 gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird das Andruckelement nicht
mehr innerhalb der Maschine, sondern außerhalb von ihr in der Ein
stellvorrichtung eingestellt. Hier läßt sich das Andruckelement problemlos
in die genaue Abstützlage bringen. Nach dieser Einstellung
wird das Andruckelement aus der Einstellvorrichtung herausgenom
men und in die Maschine eingesetzt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist mit dem Halter versehen, mit
dem der Träger für das Andruckelement befestigt werden kann. Das
Andruckelement läßt sich dann einfach und genau am Träger in die
notwendige Lage einstellen.
Das erfindungsgemäße Andruckelement ist wenigstens zweiteilig
ausgebildet und hat den Grundkörper, an dem der Andruckkörper
beweglich gelagert ist. Da der Grundkörper und der Andruckkörper
relativ zueinander beweglich sind, kann der Andruckkörper so gegen
über dem Grundkörper eingestellt werden, daß er auf dem zu bear
beitenden Werkstück einwandfrei aufliegt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren An
sprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in Seitenansicht einen Teil einer Kehlmaschine mit einer
erfindungsgemäßen Andruckeinrichtung,
Fig. 2 in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Einstellvorrich
tung für die erfindungsgemäße Andruckeinrichtung in Sei
tenansicht,
Fig. 3 die Einstellvorrichtung gemäß Fig. 2 in Stirnansicht,
Fig. 4 in einem Schnitt die erfindungsgemäße Andruckeinrich
tung,
Fig. 5a bis Fig. 5c jeweils in Seitenansicht unterschiedliche Ausführungs
formen von erfindungsgemäßen Andruckelementen,
Fig. 6 einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Andruck
element.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer Kehlmaschine, auf der Werkstücke, vor
zugsweise aus Holz, bei ihrem Durchlauf durch die Maschine an vier
Seiten bearbeitet werden. Eine solche Kehlmaschine ist bekannt und
wird darum nur kurz erläutert. Sie hat eine Transportbahn 2, auf wel
cher die zu bearbeitenden Werkstücke aufliegend durch die Kehlma
schine mit Vorschubrollen transportiert werden. Bei ihrem Durchlauf
durch die Kehlmaschine werden diese Werkstücke zunächst mit ei
nem auf einer horizontalen, unterhalb der Transportbahn befindlichen
Spindel sitzenden Werkzeug an ihrer Unterseite bearbeitet, bei
spielsweise gehobelt. Bei ihrem weiteren Durchlauf durch die Kehl
maschine werden die Werkstücke an ihren beiden Längsseiten mit
Werkzeugen bearbeitet, die auf einer rechts und einer links neben
der Transportbahn befindlichen vertikalen Spindel sitzen. Im weiteren
Transport durch die Kehlmaschine gelangen die Werkstücke in den
Arbeitsbereich eines Werkzeuges 1 (Fig. 1), das auf einer horizonta
len, im Bereich oberhalb der Transportbahn 2 befindlichen Spindel 3
drehfest sitzt. In Transportrichtung vor und hinter dem Werkzeug 1
befindet sich jeweils eine Andruckeinrichtung 4 und 5. Die Andruck
einrichtung 4 vor dem Werkzeug 1 ist in bekannter Weise ein An
druckschuh, der unter Federkraft auf der Oberseite des Werkstückes
aufliegt und es sauber auf die Transportbahn 2 drückt. Dadurch ist
sichergestellt, daß das zu bearbeitende Werkstück einwandfrei dem
Werkzeug 1 zugeführt werden kann, mit dem die Oberseite des
Werkstückes bearbeitet wird. Die Andruckeinrichtung 4 kann in bekannter
Weise relativ zum Flugkreis des Werkzeuges 1 eingestellt
werden.
Auch die in Transportrichtung hinter dem Werkzeug 1 vorgesehene
Andruckeinrichtung 5 kann relativ zum Flugkreis des Werkzeuges 1 in
bekannter Weise eingestellt werden. Das Werkzeug 1 mit der Spindel
3 und den Andruckeinrichtungen 4, 5 kann zur Anpassung an unter
schiedliche Werkstückdicken senkrecht zur Transportbahn 2 in be
kannter Weise verstellt werden. Die bei der Bearbeitung des Werk
stückes durch das Werkzeug 1 anfallenden Späne werden durch eine
Absaughaube 6 in bekannter Weise abgesaugt.
Die Andruckeinrichtung 5 befindet sich im Bereich oberhalb eines
Werkzeuges 7, das auf einer horizontalen, unterhalb der Transport
bahn 1 vorgesehenen Spindel 8 drehfest sitzt und mit dem das Werk
stück an der Unterseite bearbeitet wird. Die Andruckeinrichtung 5
stellt hierbei sicher, daß das Werkstück während dieser Bearbeitung
sauber gegen die Transportbahn 2 gedrückt wird.
In Transportrichtung der Werkstücke hinter der Spindel 8 befindet
sich eine Tischwalze 9, die auf einer horizontalen, im Bereich unter
halb der Transportbahn 2 angeordneten Achse sitzt.
Fig. 1 zeigt noch eine Transportwalze 10, die mit einem Andruckzy
linder 11 in bekannter Weise auf das Werkstück gedrückt wird. Der
Andruckzylinder 11 ragt nach unten von einem Vorschubbalken 12,
der sich in bekannter Weise mit Abstand oberhalb der Spindel 3 in
Transportrichtung durch die Kehlmaschine erstreckt. An ihm sind
auch im Bereich vor der Spindel 3 entsprechende Transportwalzen 10
vorgesehen. Sie wird in einem Pendelgehäuse 13 gelagert, das
schwenkbar an einem Pendellager 13a angeordnet ist. Es ist am Vor
schubbalken 12 vorgesehen oder fester Bestandteil von ihm.
Häufig werden die Werkstücke zumindest an ihrer Oberseite durch
das Werkzeug 1 mit einem entsprechenden Profil versehen. Fig. 2
zeigt beispielhaft eine Schablone 14 eines derartigen Werkstückes,
dessen Oberseite profiliert ist. Die Schneidmesser des Werkzeuges 1
sind an ihrer Schneide mit einem entsprechenden Profil versehen.
Fig. 1 zeigt für ein solches profiliertes Schneidmesser den maximalen
Flugkreis 15 und den minimalen Flugkreis 16. Der kleinste Flugkreis
16 entspricht der größten Dicke 17 (Fig. 2) des Werkstückes, wäh
rend der maximale Flugkreis 15 der kleinsten Dicke 18 des Werk
stückes entspricht. Dementsprechend bestimmt die Differenz aus
größtem und kleinstem Flugkreis 15, 16 die maximale Tiefe des Pro
fils des Werkstückes, die sogenannte Kehltiefe. Aufgrund der Ober
seitenprofilierung, wie sie beispielhaft in Fig. 2 dargestellt ist, hat die
Andruckeinrichtung 5 im Ausführungsbeispiel zwei unterschiedlich
hohe Andruckleisten 19, 20. Sie drücken das Werkstück an der profi
lierten Oberseite auf die Transportbahn 2, so daß das Werkstück zu
verlässig geführt wird und von dem auf der unteren Spindel 8 sitzen
den Werkzeug 7 bei seinem Durchlauf durch die Kehlmaschine genau
bearbeitet werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Einstellvorrichtung 21, mit der außerhalb der Ma
schine die Andruckleisten 19, 20 auf das Profil des Werkstückes ein
gestellt werden können. Die Einstellvorrichtung 21 hat ein Grundge
stell 22, das mit höhenverstellbaren Füßen 23 auf einer Unterlage 24,
zum Beispiel einer Werkbank oder einem Tisch, steht. Vom Grundge
stell 22 steht senkrecht ein Ständer 25 ab, längs dessen Vorderseite
ein Schlitten 26 mit einer Spindel 27, die am freien Ende mit einer
Handhabe 28 versehen ist, in Höhenrichtung verstellt werden kann.
Von der Stirnseite des Schlittens 26 steht nahe dem unteren Ende
ein Träger 31 senkrecht ab, der mit einer senkrecht zur Verschiebe
richtung 32 des Schlittens 26 sich erstreckenden Paßfeder 33 verse
hen ist. Sie greift in eine entsprechende Paßnut 34 am oberen Längs
rand der Andruckplatte 30 ein. Am Träger 31 ist eine Schnellklemmeinrichtung
29 vorgesehen, mit der eine Andruckplatte 30 am
Schlitten 26 festgeklemmt werden kann.
Auf der Andruckplatte 30 sitzt ein Anschlag 35, mit dem die Position
der Andruckplatte 30 und damit der Andruckleisten 19, 20 senkrecht
zur Transportrichtung des Werkstückes durch die Maschine bestimmt
werden kann. Der Anschlag 35 wird im Ausführungsbeispiel durch ein
L-förmiges Winkelstück gebildet, das mit seinem einen Schenkel auf
der Andruckplatte 30 befestigt ist. Am Träger 31 ist seitlich als Ge
genanschlag eine Einstellschraube 36 vorgesehen, die durch eine
Gewindeaufnahme 37 ragt, die an einer Seitenwand des plattenför
migen Trägers 31 befestigt ist. Am vertikalen Schenkel des Anschla
ges 35 ist ein Anschlagelement 38 vorgesehen, das vorzugsweise
durch eine Einstellschraube gebildet ist. Sie ist in eine Gewindeboh
rung im vertikalen Schenkel des Anschlages 35 geschraubt und in
der jeweils eingestellten Lage durch eine Kontermutter 39 gesichert.
Die Andruckplatte 30 wird so weit auf den Träger 31 aufgeschoben,
bis das Anschlagelement 38 am trägerseitigen Gegenanschlag 36 zur
Anlage kommt (Fig. 2). Dadurch lassen sich die beiden Andrucklei
sten 19, 20 genau in ihre Lage bezüglich des Werkstückes 14 brin
gen. Da der Gegenanschlag 36 und das Anschlagelement 38 jeweils
durch Einstellschrauben gebildet sind, kann die Lage der Andrucklei
sten 19, 20 quer zur Transportrichtung der Werkstücke durch die Ma
schine stufenlos und feinfühlig eingestellt werden.
Die Andruckplatte 30 ist, wie Fig. 3 zeigt, an ihrer Oberseite mit einer
T-Nut 40 versehen, in die ein T-Nutenstein 41 eingreift. Die Andruck
platte 30 mit den beiden Andruckleisten 19, 20 wird auf den Nuten
stein 41 geschoben, wobei gleichzeitig die Paßfeder 33 in die Paßnut
34 der Andruckplatte 30 eingreift. Sobald die Andruckplatte 30 ihre
durch die Anschläge 36, 38 bestimmte Lage erreicht hat, wird durch
Drehen eines Drehgriffes 42 der Schnellklemmeinrichtung 29 die Andruckplatte
30 mittels des Nutensteines 41 in der Einstellvorrichtung
21 verklemmt.
Die Andruckleiste 19 (Fig. 2 und 4) ist an die Unterseite 43 der An
druckplatte 30 geschraubt. Hierzu sind zwei mit Abstand voneinander
liegende Befestigungsschrauben 44, 45 vorgesehen, die von der
Oberseite der Andruckplatte 30 aus in Gewindebohrungen 46, 47 in
der Andruckleiste 19 geschraubt werden. Die Köpfe 48, 49 der Befe
stigungsschrauben 44, 45 liegen vorteilhaft versenkt in Nuten 95 in
der Andruckplatte 30, die sich über den größten Teil der Länge der
Andruckplatte 30 erstrecken (Fig. 2 und 3 und an deren Oberseite
vorgesehen sind. Im Boden der Nuten 95 befinden sich in Längsrich
tung der Nuten sich erstreckende Langlöcher für den Durchtritt der
Befestigungsschrauben 44, 45. Die Befestigungsschrauben 44, 45
liegen im Bereich neben der Paßnut 34 bzw. der T-Nut 40. Die An
druckleiste 19 ist an ihrem der Andruckplatte 30 zugewandten Rand
mit zwei mit Abstand voneinander liegenden Federn 50, 51 versehen,
die in Nuten 52, 53 in der Unterseite der Andruckplatte 30 eingreifen.
Die Federn 50, 51 bzw. die Nuten 52, 53 erstrecken sich parallel zur
Paßnut 34 bzw. zur T-Nut 40.
Die Andruckleiste 19 ist über die Schrauben 44, 45 starr mit der An
druckplatte 30 verbunden. Mit der Andruckleiste 19 liegt die Andruck
einrichtung 5 auf dem am weitesten über die Transportbahn 2 über
stehenden Profilabschnitt des Werkstückes auf.
Die andere Andruckleiste 20 ist in begrenztem Maße höheneinstell
bar, so daß sie an das jeweilige Profil an der Oberseite des Werk
stückes angepaßt werden kann. In den Fig. 5a bis 5c sind drei unter
schiedliche Andruckleisten 20 dargestellt, die sich lediglich durch ihre
Höhe unterscheiden. Die Andruckleiste 20 gemäß Fig. 5 ist beispiel
haft für Profiltiefen am Werkstück zwischen 0 und 5,5 mm vorgese
hen. Liegt die Profiltiefe am Werkstück beispielhaft zwischen 5,5 und
15,5 mm, wird die etwas dickere Andruckleiste 20 gemäß Fig. 5b ein
gesetzt. Für größere Profiltiefen, im Ausführungsbeispiel zwischen
15,5 und 35 mm, wird die Andruckleiste 20 gemäß Fig. 5c herange
zogen. Abgesehen von ihrer unterschiedlichen Höhe sind die An
druckleisten 20 gemäß den Fig. 5a bis 5c jedoch gleich ausgebildet.
Die Andruckleiste 20 besteht aus zwei Leistenelementen 54 und 55,
die begrenzt gegeneinander verstellt werden können. Das Leisten
element 54 weist an seiner Oberseite 56 zwei mit Abstand voneinan
der liegende Federn 57, 58 auf, die in die Nuten 52, 53 an der Unter
seite der Anschlagplatte 30 eingreifen. Diese Nuten 52, 53 erstrecken
sich über die gesamte Länge der Anschlagplatte 30. Das obere Lei
stenelement 54 hat zwei als Sacklochbohrungen ausgebildete Ge
windebohrungen 59, 60, in die Befestigungsschrauben 61, 62 (Fig. 2
und 3) von der Oberseite der Andruckplatte 30 aus geschraubt wer
den. Die Köpfe 63, 64 dieser Schrauben liegen ebenfalls vertieft in
der Oberseite der Andruckplatte 30.
Wie sich aus Fig. 6 ergibt, hat das Leistenelement 54 L-förmigen
Querschnitt. Der eine Schenkel 65 bildet die Rückwand der Andruck
leiste 20, während der andere Schenkel 66 den oberen Abschluß der
Andruckleiste 20 bildet. An diesem oberen horizontalen Schenkel 66
sind die Federn 57, 58 vorgesehen. Die Länge der Federn 57, 58 ist
geringfügig kleiner als die Breite des Schenkels 66. Dieser Schenkel
66 weist nahe seinen beiden Enden (Fig. 5c) zwei Öffnungen 67, 68
auf, durch die jeweils wenigstens eine Schraubendruckfeder 69, 70
gesteckt werden kann, mit denen die beiden Leistenelemente 54, 55
gegeneinander vorgespannt sind. In die Öffnungen 67, 68 kann ein
Abschluß 71 (Fig. 6) eingesetzt werden, an dem sich das obere Ende
der entsprechenden Schraubendruckfeder 69, 70 abstützt. Der Ab
schluß 71 kann schraubbar sein, so daß durch unterschiedlich weites
Einschrauben dieses Abschlusses 71 die Vorspannung der Federn
69, 70 eingestellt werden kann.
Das untere Ende der Druckfeder 69, 70 stützt sich am Boden 72 einer
Vertiefung 73 im Leistenelement 55 ab. Die lichte Weite der Vertie
fung 73 ist größer als der Durchmesser der Druckfeder 69, 70.
Das Leistenelement 55 ist im Querschnitt L-förmig ausgebildet. Der
eine Schenkel bildet die Vorderwand 74 der Andruckleiste 20, wäh
rend der andere Schenkel 75 in gleicher Ebene wie die Rückwand 65
des Leistenelementes 54 liegt. Die Stirnseite 76 des Schenkels 66
des Leistenelementes 54 und die Vorderseite 77 der Vorderwand 74
des Leistenelementes 55 liegen in einer gemeinsamen Ebene. Auch
die Außenseiten der Schenkel 65 und 75 der Leistenelemente 54, 55
liegen in einer gemeinsamen Ebene und parallel zur Stirnseite 76
bzw. Vorderseite 77 der beiden Leistenelemente 54, 55.
Der Schenkel 75 des Leistenelementes 55 hat einen in Richtung auf
den Schenkel 66 des Leistenelementes 55 vorstehenden Führungsteil
78, mit dem das Leistenelement 55 an der der Vorderwand 74 des
Leistenelementes 55 zugewandten Vorderseite 79 der Rückwand 65
des Leistenelementes 54 geführt ist.
Die beiden Druckfedern 69, 70 sind im Bereich zwischen dem Schen
kel 66 des Leistenelementes 54 und dem Schenkel 74 des Leisten
elementes 55 jeweils in einer Hülse 80 aufgenommen, welche die
Druckfedern führt und gegen Verschmutzung und/oder Beschädigung
schützt. Die Hülsen 80 liegen an der Unterseite des Schenkels 66
des Leistenelementes 54 an und ragen bis in die Vertiefungen 73 des
Leistenelementes 55.
Wie Fig. 5c zeigt, ist das Leistenelement 55 nahe seinen beiden En
den mit jeweils einem senkrecht zu seiner Längsrichtung sich
erstreckenden Schlitz 81, 82 versehen, durch welche jeweils eine
Klemmschraube 83, 84 ragt, die in eine Gewindebohrungen 85 in der
Rückwand 65 des Leistenelementes 54 geschraubt werden. Die
Schlitze 81, 82 liegen vorteilhaft so vertieft in der Vorderwand 74 des
Leistenelementes 55, daß die Köpfe der Klemmschrauben 83, 84
nicht über die Vorderseite 77 des Leistenelementes 55 überstehen.
Die Andruckleiste 20 wird mit den Schrauben 61, 62 an der Untersei
te der Andruckplatte 30 im Bereich neben der Andruckleiste 19 befe
stigt. Die beiden Klemmschrauben 83, 84 werden gelockert, so daß
die Druckfedern 69, 70 das Leistenelement 55 nach unten in Rich
tung auf die Schablonen 14 so weit verschieben, bis dieses Leisten
element 55 an ihnen anliegt. Dann werden die beiden Klemmschrau
ben 83, 84 angezogen, so daß die beiden Leistenelemente 54, 55
eine starre Einheit bilden. Entsprechend der Länge der Schlitze 81,
82 kann das Leistenelement 55 gegenüber dem Leistenelement 54
senkrecht zur Transportrichtung der Werkstücke durch die Maschine
eingestellt werden. Je nach Profiltiefe an der Oberseite der Schablo
nen 14 werden die in den Fig. 5a bis 5c dargestellten, unterschiedlich
hohen Andruckleisten 20 an der Andruckplatte 30 befestigt.
In der Einstellvorrichtung 21 werden zur Ausrichtung der beiden An
druckleisten 19, 20 zwei Profilschablonen 14 oder entsprechende
Werkstückmuster eingespannt (Fig. 2 und 3). Das Grundgestell 22 ist
zur Aufnahme der beiden Schablonen 14 mit Vertiefungen 86, 87 ver
sehen, in welche die Schablonen 14 senkrecht gestellt werden. Sie
werden zur Anlage an einem vorrichtungsseitigen Anschlag 96 (Fig.
2) gebracht, um eine definierte Stellung der Schablonen 14 zu
erreichen, die der Stellung des Werkstückes in der Maschine ent
spricht. In den Vertiefungen 86, 87 werden die Schablonen 14 mit
jeweils wenigstens einem Klemmelement 88, 89 gegen die jeweilige
Seitenwand 90, 91 der Vertiefungen 86, 87 gedrückt. Zur Betätigung
der Klemmelemente 88, 89 sind entsprechende Schnellklemmeinrich
tungen 92 bis 94 vorgesehen. Mit ihnen lassen sich die Klemmele
mente 88, 89 einfach und schnell klemmen bzw. lösen. Die Vertiefungen
86, 87 erstrecken sich senkrecht zu den Andruckleisten 19, 20
bis zur Stirnseite des Grundgestelles 22 (Fig. 2 und 3). Dementspre
chend erstrecken sich die Klemmelemente 88, 89 vorteilhaft über die
gesamte Länge der Vertiefungen 86, 87.
Die Schablonen 14 werden wie Schablonen für die Werkzeuge her
gestellt, beispielsweise aus CAD-Zeichnungen für das Werkstück
oder für das zum Profilieren zu verwendende Werkzeug. Die profilier
te Oberseite dieser Profilschablonen 14 entspricht dem herzustellen
den Profil an der Oberseite des Werkstückes.
Um in der Maschine ein zu bearbeitendes Werkstückes an der profi
lierten Oberseite optimal abstützen zu können, wird zunächst in der
beschriebenen Weise die diesem Werkstück entsprechende Schablo
ne 14, ein Muster hiervon oder dergleichen erstellt. Zwei gleiche
Schablonen 14 werden in der Einstellvorrichtung 21 eingespannt,
wobei sie in den Vertiefungen 86, 87 des Grundgestelles 22 bis zum
Anschlag 96 verschoben werden. Dann werden die beiden Schablo
nen 14 mit den Schnellklemmeinrichtungen 92 bis 94 festgeklemmt.
Der Anschlag 96 für die Schablonen 14 entspricht in seiner Lage dem
entsprechenden Anschlag in der Maschine für das zu bearbeitende
Werkstück. Anschließend wird die Andruckleiste 19 in der beschrie
benen Weise an der Unterseite der Andruckplatte 30 befestigt. Wie
Fig. 2 beispielhaft zeigt, wird diese Andruckleiste 19 an der höchsten
Stelle des Profils der Schablonen 14 angeordnet. Je nach Lage die
ser höchsten Stelle des Profils wird die Andruckleiste 19 an der ent
sprechenden Stelle an der Andruckplatte 30 in der beschriebenen
Weise befestigt. Da die Andruckplatte 30 an ihrer Oberseite die Nu
ten 95 und im Boden dieser Nuten die Langlöcher für die Befesti
gungsschrauben 44, 45 aufweist, kann die Andruckleiste 19 genau
bezüglich der höchsten Stelle des Profils der Schablonen 14 positio
niert werden. Dieser Verstellrichtung der Andruckleisten 19, 20 ent
spricht in der Maschine die Achsrichtung der das entsprechende
Werkzeug tragenden Spindel 3. In gleicher Weise wird die Andruck
leiste 20 an einer anderen Stelle des Profils der Schablonen 14 an
der Unterseite der Andruckplatte 30 positioniert und festgeklemmt.
Vorteilhaft erfolgt die Positionierung und Klemmung der Andrucklei
sten 19, 20 an der Andruckplatte 30 dann, wenn diese mittels der
Gewindespindel 27 und dem Schlitten 26 hochgefahren ist. Dann las
sen sich die Andruckleisten 19, 20 ohne Schwierigkeiten an der Un
terseite der Andruckplatte 30 befestigen. Anschließend wird der
Schlitten 26 durch Betätigen der Handhabe 28 so weit abgesenkt, bis
die Andruckleiste 19 auf der höchsten Profilstelle der Schablonen 14
aufliegt. Die Gewindespindel 27 ist im Bereich zwischen dem Schlit
ten 26 und der Handhabe 28 von einer Schraubendruckfeder 97 um
geben. Sie sorgt dafür, daß beim Verschieben des Schlittens 26 die
Andruckleiste 19 auf die Schablonen 14 sauber auftrifft und eine Be
schädigung der Schablonen 14 durch die Andruckleiste 19 vermieden
wird.
In der Grundstellung liegen die beiden Leistenelemente 54, 55 so zu
einander, daß die Andruckleiste 20 ihre geringste Dicke hat. Die
Klemmschrauben 83, 84 der Andruckleiste 20 werden dann gelockert,
so daß die Druckfedern 69, 70 das Leistenelement 55 so weit in Rich
tung auf die Schablonen 14 bewegen, bis es an ihnen anliegt (Fig. 2).
Dann werden die Klemmschrauben 83, 84 angezogen, um die beiden
Leistenelemente 54, 55 der Andruckleiste 20 zu einer starren Einheit
zu verbinden.
Je nach Ausbildung des Profils der Schablonen 14 können auch wei
tere Andruckleisten 20 vorgesehen sein, die in der beschriebenen
Weise an der Unterseite der Andruckplatte 30 befestigt werden und
ebenfalls aus zwei gegeneinander beweglichen Leistenelementen 54,
55 bestehen. Es ist ferner möglich, die Lage der Leistenelemente 19,
20 zu tauschen, wenn die höchste Stelle des Profils der Schablonen
14 auf der anderen Seite vorgesehen ist.
Die Andruckplatte 30 mit den eingestellten Andruckleisten 19, 20 bil
det eine auswechselbare Kassette, die nach Lösen der Schnell
klemmeinrichtung 29 der Einstellvorrichtung 21 entnommen und in
die Maschine eingesetzt wird, die eine gleiche Schnellklemmeinrich
tung aufweist. Die Anschlagstellung der Andruckplatte 30 mittels der
Anschläge 36, 38 in der Einstellvorrichtung 21 entspricht den Ver
hältnissen in der Maschine. Darum muß nach dem Einrichten die An
druckplatte 30 mit den Andruckleisten 19, 20 nur so weit in die Ma
schine eingeschoben werden, bis die Andruckplatte 30 ihre An
schlagstellung einnimmt. Dann haben die Andruckleisten 19, 20 in
bezug auf das unter ihnen durchlaufende, zu bearbeitende Werkstück
die genaue Lage.
Die beiden Andruckeinrichtungen 4, 5 (Fig. 1) in der Maschine wer
den in bekannter Weise in bezug auf das auf der Spindel 3 sitzende
Werkzeug unter Berücksichtigung des kleinsten Flugkreisdurchmes
sers 16 des Werkzeuges und auf die Kehltiefe der profilierten
Schneidmesser dieses Werkzeuges eingestellt. Die Anschlagplatte 30
und die Andruckleiste 19 bilden hierbei den Bezugspunkt bei dieser
Einstellung.
Die beschriebene Andruckeinrichtung 5 in Form einer Wechselkasset
te wird zum schnellen und einfachen Rüsten der Maschine einge
setzt. Diese Wechselkassette wird außerhalb der Maschine auf der
Einstellvorrichtung 21 in der beschriebenen Weise eingerichtet. Eine
derartige Wechselkassette kann auch für den Andruck nach der lin
ken Spindel und/oder für die Andrucke vor der oberen oder linken
Spindel der Maschine eingesetzt werden.
Claims (31)
1. Verfahren zum Einstellen von wenigstens einem Andruckelement
einer Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz,
Kunststoff und dergleichen in bezug auf das durch die Maschine
zu transportierende und in der Maschine zu bearbeitende Werk
stück,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) au
ßerhalb der Maschine in einer Einstellvorrichtung (21) eingestellt
und nach dem Einstellvorgang in die Maschine eingesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) rela
tiv zu wenigstens einer Schablone (14), einem Muster und der
gleichen eingestellt wird, das zumindest an seiner dem Andruck
element (19, 20) zugewandten Seite dem Profil der entsprechen
den Seite des herzustellenden Werkstückes entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Einstellvorrichtung (21) zwei
mit Abstand hintereinander und deckungsgleich zueinander lie
gende Schablonen (14) eingesetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) quer
zu einer die beiden Schablonen (14) verbindenden Geraden eingestellt
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) in
der Einstellvorrichtung (21) quer zu seiner Längsrichtung in eine
Anschlagstellung gebracht wird, die der Anschlagstellung in der
Maschine entspricht.
6. Verfahren, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) au
ßerhalb der Maschine in einer Einstellvorrichtung (21) an wenig
stens einem Träger (30) eingestellt wird, der nach dem Einstell
vorgang zusammen mit dem Andruckelement (19, 20) in die Ma
schine eingesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) in der Einstellvor
richtung (21) in eine Anschlagstellung gebracht wird, die der An
schlagstellung des Trägers (30) in der Maschine entspricht.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) längs
des Trägers (30) eingestellt wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens einen Halter (41)
für wenigstens einen Träger (30) aufweist, an dem das Andruck
element (19, 20) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) wenigstens einen
Anschlag (35) aufweist, dem an der Einstellvorrichtung (21) ein
Gegenanschlag (36) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lage zumindest des Anschla
ges (35), vorzugsweise auch des Gegenanschlages (36), ein
stellbar, vorzugsweise stufenlos einstellbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (35) ein auf dem
Träger (30) vorgesehenes Winkelstück ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß am Winkelstück (35) eine Stell
schraube (38) als Anschlagelement gelagert ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenanschlag (36) eine Ein
stellschraube ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (41) ein Formschluß
element, vorzugsweise ein T-Nutenstein, ist, das in eine Auf
nahme (40) des Trägers (30) eingreift.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) mittels des Halters
(41) festklemmbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) an seiner Untersei
te wenigstens ein Andruckelement (19, 20) aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckelement (19, 20) lös
bar mit dem Träger (30) verbunden ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (30) wenigstens zwei
unterschiedliche Andruckelemente (19, 20) vorgesehen sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß das eine Andruckelement (19)
starr ausgebildet ist und fest mit dem Träger (30) verbunden
wird.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20,
dadurch gekennzeichnet, daß das andere Andruckelement (20)
aus wenigstens zwei Teilen besteht, von denen das eine Teil (54)
fest mit dem Träger (30) verbunden wird und das andere Teil
(55) relativ zum einen Teil (54) verstellbar ist.
22. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 9 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (30) mit wenigstens
dem einen Andruckelement (19, 20) eine Wechselkassette bildet.
23. Andruckelement für die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9
bis 22, mit einem leistenförmigen Grundkörper,
dadurch gekennzeichnet, daß am Grundkörper (54) wenigstens
ein Andruckkörper (55) beweglich gelagert ist.
24. Andruckelement nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (54) und der An
druckkörper (55) durch wenigstens eine Feder (69, 70) gegen
einander vorgespannt sind.
25. Andruckelement nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (69, 70) innerhalb des
Grundkörpers (54) und/oder des Anschlagkörpers (55) angeord
net ist.
26. Andruckelement nach Anspruch 24 oder 25,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (69, 70) wenigstens über
einen Teil ihrer Länge in einer Hülse (80) liegt.
27. Andruckelement nach einem der Ansprüche 23 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (54) und der An
schlagkörper (55) gegeneinander verklemmbar sind.
28. Andruckelement nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Grundkörper (54) wenig
stens eine Klemmschraube (83, 84) schraubbar ist, die durch ein
Langloch (81, 82) im Anschlagkörper (55) ragt und mit ihrem
Kopf gegen den Anschlagkörper (55) gezogen ist.
29. Andruckelement nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Langloches (81, 82)
den Einstellweg des Anschlagkörpers (55) gegenüber dem
Grundkörper (54) begrenzt.
30. Verwendung wenigstens einer Schablone (14) zum Einstellen
wenigstens eines Andruckelementes (19, 20) auf ein zu bearbei
tendes Werkstück.
31. Verwendung nach Anspruch 30,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (14) zumindest an
einer Seite das gleiche Profil wie das zu bearbeitende Werkstück
hat.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE10108249A DE10108249A1 (de) | 2001-02-21 | 2001-02-21 | Verfahren zum Einstellen von wenigstens einem Andruckelement einer Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen, Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens sowie Andruckelement für eine solche Vorrichtung |
| TW091101022A TW544392B (en) | 2001-02-21 | 2002-01-23 | Method for adjusting at least one pressing element of a machine for machining wood or plastic workpieces and device for carrying out the method and pressing for use with such a device element |
| DE50212043T DE50212043D1 (de) | 2001-02-21 | 2002-02-06 | Verfahren zum Einstellen von wenigstens einem Andruckelement einer Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen, Einstellvorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens sowie Andruckelement für ein solches Verfahren |
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| US10/079,210 US6976514B2 (en) | 2001-02-21 | 2002-02-20 | Pressing element of a machine for machining wood or plastic workpieces and method and device for adjusting such pressing element |
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