DE10107827A1 - Einlage und Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteils - Google Patents
Einlage und Verfahren zur Lagerung eines BetonbauteilsInfo
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Abstract
Zur Herstellung eines in einer Form gegossenen Betonbauteiles (3) ist die Einlage (5) zumindest stellenweise zwischen der Form und dem Betonbauteil (3) angeordnet. Die Dicke der Einlage (5) ist veränderbar zur Erzeugung einer variablen Spaltbreite zwischen der Form und dem Betonbauteil (3). Bei einem Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteiles (3) bildet die Form des Betonbauteiles (3) im wesentlichen die Umgebung, beispielsweise einen Betontrog und das Betonbauteil (3) wird in der Form auf einem Lager (6) gelagert. In der Form wird eine Einlage (5) angeordnet, darauf das Betonbauteil (3) gegossen und anschließend das Betonbauteil (3) auf dem Lager (6) gelagert.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einlage für ein in eine Form gegosse
nes Betonbauteil, wobei die Einlage zwischen der Form und dem Beton
bauteil angeordnet ist, sowie ein Verfahren zur Lagerung eines Betonbau
teiles, wobei die Form des Betonbauteiles im wesentlichen die Umgebung,
beispielsweise ein Betontrog bildet und das Betonbauteil in der Form auf
einem Lager gelagert wird.
In einigen Anwendungsfällen werden Betonbauteile als Untergrund für
schienengeführte Fahrzeuge verwendet. Insbesondere in Tunnelbauwerken
sind erhöhte Anforderungen an die Lagerung der Schienen gestellt, da durch
den Abrollprozeß des Rades auf der Schiene das Tunnelbauwerk zu
Schwingungen angeregt werden kann. Diese Schwingungen können sich im
umgebenden Boden als elastische Wellen ausbreiten. Treffen diese auf ein
Gebäudefundament, so wird das Bauwerk zu Schwingungen angeregt. Die
Folge dieser Schwingungen können Lärmbelästigung durch Luft-, Schall-
und Bauwerkserschütterungen sein. Durch geeignete Modifikationen des
Oberbaus, zum Beispiel Masse-Feder-Systeme, kann die Wellenausbreitung
in den Untergrund verhindert bzw. reduziert werden. In der Regel bestehen
die Masse-Feder-Systeme aus den Hauptbauteilen Gleis-Rost oder Gleis-
Tragplatte, Betontrog (Masse) sowie elastischer Lagerung (Feder).
Für die Herstellung derartiger Masse-Feder-Systeme sind verschiedene Her
stellungsverfahren bekannt. Unter anderem werden Elastomer-Streifen oder
Einzellager mit Hilfe einer Mineralwollmatte eingebaut. Im Bereich zwischen
den Lagern wird eine Mineralwollmatte ausgebreitet. Die Höhe dieser Matte
muß so berechnet sein, daß sie bei einem bestimmten Druck, welcher der
Last des gesamten Betontroges entspricht, kleiner ist als die Höhe des Ela
stomer-Lagers. Im ersten Betoniergang wird nur eine dünne Betonschicht
aufgebracht, so daß die Mineralwolle das Betongewicht noch vollständig tra
gen kann. Nach dem Erhärten dieser Schicht wird der gesamte Querschnitt
betoniert. Dabei wird die Mineralwolle so weit zusammengedrückt, daß die
gesamte Masse auf den Elastomeren aufliegt. Nachteilig bei diesem Verfah
ren ist es, daß es sehr zeitaufwendig ist, da zuerst das Erhärten der ersten
Betonschicht abgeschlossen sein muß, bevor der endgültige Betoniervor
gang erfolgen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, die Lagerung eines Beton
bauteiles schnell und kostengünstig zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche.
Eine erfindungsgemäße Einlage ist zwischen einer Form, in welcher ein Be
tonbauteil gegossen wird und dem Betonbauteil selbst angeordnet. Die Dicke
der Einlage ist erfindungsgemäß veränderbar, so daß eine variable Spalt
breite zwischen der Form und dem Betonbauteil bei Bedarf erzielbar ist.
Durch die variable Spaltbreite ist es möglich, die Einlage als Trennschicht
auszuführen. Hierdurch ist beim Gießen des Betonbauteils die Einlage dicker
als nach dem Härten des Betonbauteils. Durch den dadurch entstehenden
Spalt ist es möglich, das Betonbauteil in seiner Form zu verschieben. Die
Form wirkt dabei im wesentlichen als Führung des Betonbauteiles, so daß es
bei dem später näher beschriebenen Verfahren in gezielter Weise anheb-
und absenkbar ist.
Die Einlage wirkt darüber hinaus als Schalung. Durch eine Variation der Dic
ke der Einlage ist es möglich, unterschiedliche Maße der Grundform des
Betonbauteils zu erhalten, wenn dies erforderlich ist. Durch eine entspre
chende Oberflächengestaltung der Einlage sind hier auch unterschiedliche
Oberflächen des Betonbauteiles zu erzielen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einlage mehrschichtig ausgebildet ist.
Hierdurch kann die Dicke der Einlage sehr einfach variiert werden. Dies ist
insbesondere dann möglich, wenn zwischen zwei Schichten der Einlage ein
Fluid einbringbar ist. Durch die Veränderung des Volumens des Fluids wird
die Dicke der Einlage und damit die Spaltbreite verändert.
Als besonders günstig in der Herstellung haben sich als Einlagen Luftpol
sterfolien, Noppenfolien, Wabenfolien, Luftkissen oder Luftschläuche erwie
sen. Mit diesen Einlagen ist es sehr einfach möglich, entweder eine vorge
gebene Dicke der Einlage durch eine entsprechende Folie zu erhalten. Nach
dem Aushärten des Betonbauteiles kann durch Zerstörung der Luftpolster,
Noppen, Waben oder durch Ablassen von Luft aus den Luftkissen oder den
Luftschläuchen der Spalt zwischen der Form und dem Betonbauteil reduziert
werden. Andererseits ist es auch möglich, insbesondere bei den Luftschläu
chen und Luftkissen durch zusätzliches Einblasen von Luft die Spaltbreite zu
erhöhen und somit das Betonbauteil beispielsweise anzuheben.
Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteiles
bildet die Form des Betonbauteiles im wesentlichen die Umgebung, bei
spielsweise ein Betontrog. Das Betonbauteil wird in der Form auf einem La
ger gelagert, um beispielsweise ein eingangs beschriebenes Masse-Feder-
System zu bilden. Das Lager kann allerdings auch ein starres Lager sein, so
daß das Betonbauteil weitgehend unbeweglich auf dem Lager aufliegt.
Die Lagerung des Betonbauteils erfolgt derart, daß in der Form eine Einlage
ausgelegt wird und das Betonbauteil darauf gegossen wird. Anschließend
wird das Betonbauteil erst auf dem Lager gelagert. Diese Vorgehensweise
hat den Vorteil, daß in dem Betonbauteil keine besondere Unterstützung
vorbereitet und miteingegossen werden muß, um auf dem Lager aufgelagert
werden zu können. Die Auflagerung erfolgt erst, nachdem das Betonbauteil
ausgehärtet ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung wird die Einlage vor
dem Betonieren des Betonbauteiles mit einem Fluid gefüllt. Hierdurch ist
zwischen dem Betonbauteil und der Form ein relativ großer Spalt zu erzie
len. Der Spalt ist vorteilhafterweise so groß, daß ein Lager, auf welchem das
Betonbauteil später gelagert werden soll, niedriger ist, als die Spalthöhe. Das
Lager ist dadurch so lange unbelastet, solange die Einlage mit dem Fluid
gefüllt ist. Das Lager kann dabei während des Gießvorganges bereits an der
vorgesehenen Stelle angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, daß das
Lager erst nachträglich an die vorgesehene Stelle gebracht wird. Hierbei ist
es vorteilhaft, wenn die Einlage entsprechende Aussparungen aufweist, in
welchen das Lager angeordnet werden soll.
In einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird eine Einlage
verwendet, die bereits mit einem Fluid gefüllt ist, bevor sie in der Form ange
ordnet wird. das Füllen kann sowohl beim Herstellen der Einlage erfolgen,
als auch unmittelbar vor der Anordnung der Einlage in der Form.
Vorteilhafterweise wird nach dem Aushärten des Betonbauteiles das Fluid
aus der Einlage entnommen und das Betonbauteil auf das Lager abgesenkt.
Durch das Entnehmen des Fluids aus der Einlage kann zusätzlich eine
Trennfuge zwischen der Form und dem Betonbauteil, insbesondere im Be
reich der Seitenschalung entstehen, wodurch das Absenken des Betonbau
teiles weiter erleichtert wird, da es nun einen Spielraum zwischen dem Be
tonbauteil und der Form aufweist, durch welchen das Betonbauteil leicht ver
schieblich ist.
Gemäß einer alternativen vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann vor
gesehen werden, daß die Einlage nach dem Gießen und Aushärten des
Betonbauteiles mit einem Fluid gefüllt wird. Anschließend kann das Lager
zwischen der Form und dem Betonbauteil in den entsprechend vorgesehe
nen Aussparungen eingebracht werden. Schließlich wird das Betonbauteil
auf das Lager durch Entnahme des Fluids aus der Einlage wieder abge
senkt. Dieses Verfahren kann vorteilhaft sein, wenn die Einlage derart aus
gebildet ist, daß nicht nur Fluide aus der Einlage entnehmbar, sondern auch
einbringbar sind.
Die Entnahme des Fluids kann bei einer einfachen Ausführung der Erfindung
auch dadurch erfolgen, daß entsprechende Kammern der Einlage, in wel
chen sich das Fluid, insbesondere Luft befindet, zerstört werden. Es ist damit
möglich, besonders einfache und kostengünstige Einlagen zu schaffen.
Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Entnahme des Fluids durch
die Diffusion des Fluids, insbesondere Luft, aus den Kammern der Einlage
erfolgt. Die Diffusionsmenge pro Zeiteinheit kann dabei so bemessen sein,
daß das Fluid nach dem Aushärten des Bauteiles und dem Einbringen der
Lager soweit aus den Kammern diffundiert ist, daß das Betonbauteil an
schließend auf dem Lager aufsitzt.
Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbei
spiel beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Tunnelquerschnitt mit der erfindungsgemäßen Einlage;
Fig. 2 einen Tunnelquerschnitt mit aufgelagertem Betonbauteil;
Fig. 3 einen Tunnelquerschnitt mit der erfindungsgemäßen Einlage
gemäß einem weiteren erfinderischen Verfahren.
In Fig. 1 ist ein Querschnitt eines Tunnels 1 dargestellt. Im unteren Bereich
des Tunnels 1 befindet sich Aufbeton 2, in welchem ein Betonbauteil 3 an
geordnet ist. Zwischen dem Aufbeton 2 und dem Betonbauteil 3 ist eine
Einlage 5 skizziert. Die Einlage 5 ist derart bemessen, daß im Bodenbereich
eine relativ große Distanz zwischen dem Betonbauteil 3 und dem Aufbeton 2
vorhanden ist. Im seitlichen Bereich ist die Dicke der Einlage 5 geringer.
Das Betonbauteil 3 trägt eine Platte 4, welche beispielsweise eine Feste
Fahrbahn für ein schienengeführtes Fahrzeug sein kann. Diese Feste Fahr
bahn 4 kann in dem dargestellten Zustand, besser aber erst später, nach
dem das Betonbauteil 3 in seiner richtigen Lage ausgerichtet ist, angeordnet
werden.
Unterhalb des Betonbauteiles 3 sind im Bereich der Einlage 5 zwei Lager 6
angeordnet. Die Lager 6 sind auf dem Aufbeton 2 gelagert und sind bereit,
das Betonbauteil 3 aufzunehmen. Der Spalt unterhalb des Betonbauteils 3
ist durch die Einlage 5 gemäß dieser Darstellung größer, als die Höhe der
Lager 6. Hierdurch ist es möglich, die Lager 6 bei entsprechenden Ausspa
rungen in der Einlage 5 unter dem Betonbauteil 3 anzuordnen. Dies kann
nach dem Betonieren des Betonbauteiles 3 erfolgen. Alternativ ist es mög
lich, die Lager 6 bereits vor dem Gießen des Betonbauteils 3 auf dem Auf
beton 2 zu verteilen und die mit Fluid gefüllte oder füllbare Einlage 5 darüber
anzuordnen. Gegebenenfalls beinhaltet die Einlage 5 Aussparungen für die
Lager 6.
Das Betonbauteil 3 kann in dieser Ausgestaltung der Einlage 5 gegossen
werden, wie in der Fig. 1 als Ergebnis dargestellt ist.
Im nächsten Verfahrensschritt wird gemäß Fig. 2 die Einlage 5 entfernt
oder zumindest in ihrer Dicke deutlich reduziert. Dies kann dadurch erfolgen,
daß beispielsweise Luftkammern, welche sich in der Eintage 5 befinden, geöffnet
werden und damit das Betonbauteil 3 auf die Lager 6 absinkt. Sind die
Lager 6 aus Elastomeren hergestellt, so bildet das komplette System ein
Masse-Feder-System, welches besondere Vorteile für den dargestellten
Tunnelbereich oder aber auch für Brücken ergibt. Diese Vorteile bestehen
beispielsweise darin, daß das komplette System lärmdämmend und schwin
gungsisolierend ist, so daß auch das umgebende Bauwerk vor Beschädi
gung geschützt wird.
Aus Fig. 3 ist ein alternatives Herstellungsverfahren dargestellt. Hierbei wird
die Einlage 5 zuerst in geringer Dicke zwischen dem Aufbeton 2 und dem
Betonbauteil 3 angeordnet. In diesem Zustand der Einlage 5 kann das Be
tonbauteil 3 betoniert werden. Nachdem das Betonbauteil 3 ausgehärtet ist,
kann die Einlage 5 in ihrer Dicke vergrößert werden. Hierdurch wird das Be
tonbauteil 3 angehoben. In diesem angehobenen Zustand können die Lager
6 zwischen das Betonbauteil 3 und den Aufbeton 2 in entsprechend vorge
sehene Aussparungen der Einlage 5 eingebracht werden. Im Ergebnis ent
spricht dies einem Zustand wie er in Fig. 1 dargestellt ist. Nachdem die La
ger 6 positioniert sind, kann die Dicke der Einlage 5 wiederum reduziert wer
den, wodurch das Betonbauteil 3 auf den Lagern 6 aufgelagert wird, wie es
in Fig. 2 dargestellt ist.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbei
spiele beschränkt, so kann insbesondere die Erfindung auch für andere
Bauelemente eingesetzt werden, als die hier dargestellten. Als Einlage sind
vielfältige Ausführungen denkbar. Wichtig dabei ist, daß die Dicke der Einla
ge variierbar ist und damit einerseits Platz für das Einbringen des Lagers und
andererseits ein Absenken des Betonbauteiles auf das Lager möglich wird.
Claims (15)
1. Einlage für die Herstellung eines in einer Form gegossenen Betonbautei
les (3), wobei die Einlage (5) zwischen der Form und dem Betonbauteil
(3) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5) zumin
dest stellenweise zwischen der Form und dem Betonbauteil (3) angeord
net ist, und daß die Dicke der Einlage (5) veränderbar ist zur Erzeugung
einer variablen Spaltbreite zwischen der Form und dem Betonbauteil (3).
2. Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (5)
als Schalung dient.
3. Einlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlage (5) als Trennschicht dient.
4. Einlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlage (5) mehrschichtig ist.
5. Einlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen zwei Schichten der Einlage (5) ein Fluid eingebracht ist, so
daß durch Veränderung des Volumens des Fluids die Spaltbreite verän
derbar ist.
6. Einlage nach einem der vorherigen Ansprüche, die Einlage (5) eine Luft
polsterfolie, Noppenfolie, Wabenfolie, ein Luftkissen oder ein Luftschlauch
ist.
7. Verfahren zur Lagerung eines Betonbauteiles (3), wobei die Form des
Betonbauteiles (3) im wesentlichen die Umgebung, beispielsweise ein
Betontrog bildet und das Betonbauteil (3) in der Form auf einem Lager (6)
gelagert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Form eine Einlage (5)
angeordnet wird, darauf das Betonbauteil (3) gegossen und anschließend
das Betonbauteil (3) auf dem Lager (6) gelagert wird.
8. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einlage (5) vor dem Gießen des Betonbauteiles (3) mit einem Fluid
gefüllt wird.
9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die mit einem Fluid gefüllte Einlage (5) in der Form angeordnet
wird.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß nach dem Aushärten des Betonbauteiles (3) das Fluid aus der
Einlage (5) entnommen wird und das Betonbauteil (3) auf das Lager (6)
abgesenkt wird und/oder eine Trennfuge zwischen der Form und dem
Betonbauteil (3) entsteht.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Einlage (5) nach dem Gießen und Aushärten des Betonbau
teiles (3) mit einem Fluid gefüllt wird, daß das Lager (6) zwischen der
Form und dem Betonbauteil (3) eingebracht wird und anschließend das
Betonbauteil (3) auf das Lager (6) durch Entnahme des Fluids aus der
Einlage (5) abgesenkt wird.
12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß das Fluid in Kammern der Einlage (5) angeordnet ist und die
Entnahme des Fluids durch Zerstörung der Kammern der Einlage (5) er
folgt.
13. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß das Fluid in Kammern der Einlage (5) angeordnet ist und die
Entnahme des Fluids durch Diffusion des Fluids aus den Kammern der
Einlage (5) erfolgt.
14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß als Lager (6) ein Elastomerlager verwendet wird.
15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß als Lager (6) ein fester Lagerbock verwendet wird.
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