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DE10107575A1 - Verfahren zur Fett-und Gewichtsreduktion im menschlichen oder tierischen Organismus durch Nutzung des photodynamischen Effekts - Google Patents

Verfahren zur Fett-und Gewichtsreduktion im menschlichen oder tierischen Organismus durch Nutzung des photodynamischen Effekts

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DE10107575A1
DE10107575A1 DE2001107575 DE10107575A DE10107575A1 DE 10107575 A1 DE10107575 A1 DE 10107575A1 DE 2001107575 DE2001107575 DE 2001107575 DE 10107575 A DE10107575 A DE 10107575A DE 10107575 A1 DE10107575 A1 DE 10107575A1
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DE
Germany
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tetrapyrrole
adipose tissue
cells
multiplier
tissue
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2001107575
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English (en)
Inventor
Steffen Hackbarth
Beate Roeder
Cornelia Luban
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zahlenmäßigen Reduktion der Fettzellen im Organismus durch photoinduzierten Zelltod unter Nutzung des photodynamischen Effektes.

Description

Fettzellen werden im menschlichen Organismus bereits im Embryonalstadium angelegt und sind nur sehr schwer abzubauen. Jede Diät sorgt nur für eine Entleerung der Speichervakuolen der vorhandenen Zellen, nicht aber für das Absterben der Zellen. Wird dem Organismus später wieder eine größere Nährstoffmenge zugeführt, so wachsen die Zellen schnell auf ihre ursprüngliche Größe (Jo-Jo-Effekt).
Eine dauerhafte Verringerung der Zahl der Fettzellen war bisher ausschließlich durch einen chirurgischen Eingriff möglich. Dieser ist allerdings mit erheblichen Risiken behaftet. Der starke und sehr schnelle Substanzverlust stellt eine Belastung für den Gesamtorganismus dar.
Weiterhin muß das umliegende Gewebe sehr große Formänderungen in kurzer Zeit kompensieren, was zu erheblichen Nebenwirkungen führen kann (Löcher etc.). Nicht zuletzt wird dabei dem Organismus eine großflächige Wunde zugefügt, die einen langwierigen Heilungsprozeß nach sich zieht.
Überdies sind chirurgische Verfahren nur lokal anwendbar und ermöglichen keine generelle Reduktion des körpereigenen Fettgewebes oder des Fettanteils in sonstigem Gewebe.
Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine nichtinvasive Methode der Photomedizin, die bisher zur Behandlung von Tumoren, Hauterkrankungen und viralen oder bakteriellen Infekten eingesetzt wird.
Zahlreiche Photosensibilisatoren wurden in der Vergangenheit auf ihre Phototoxizität untersucht und einzelne auch bereits erfolgreich eingesetzt. Dabei treten hauptsächlich zwei Wirkmechanismen auf: 1) Zerstörung der Zellmembran mit Absterben der Zelle und daraus resultierender Immunantwort des Organismus. 2) Freisetzung von Cytochrom C aus verschiedenen Zellorganellen (je nach Akkumulationsort des Farbstoffes) und daraus resultierende Apoptose ohne Immunantwort des Organismus. Das Hauptinteresse der bisherigen PDT bestand im ersten Mechanismus, um die Immunabwehr des Körpers in die Vernichtung und Beseitigung der Krebszellen mit einzubeziehen.
Zur Reduktion der Nebenwirkungen ist eine hohe Selektivität des Wirkstoffes anzustreben. Um diese zu erreichen, wurden in der Vergangenheit verschiedene Möglichkeiten für die Tumortherapie vorgeschlagen: 1. Substitution der Randgruppen, um eine höhere Affinität zum Zielgewebe zu erhalten, 2. Einbettung in/Ankopplung an molekulare Transportsysteme (z. B. Mizellen, Liposomen, LDL, MAK etc.).
Aufgabe der Erfindung ist es, eine verträgliche, nichtinvasive Reduktion der Fettzellen zu bewirken, die auf natürliche Prozesse im Körper zurückgreift und daher den Organismus weniger belastet. Die langsame, kontinuierliche und vor allem homogene Wirkung der Photosensibilisierung bei der Zerstörung von Fettzellen ermöglicht es dem umliegenden Gewebe, sich perfekt anzupassen und ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.
Dabei sollen zell- oder gewebespezifische Erkennungsstellen oder spezielle Moleküle in der Gewebematrix (z. B. Leptin im Falle des weißen Fettgewebes) bzw. eine vom restlichen Gewebe abweichende Pharmakokinetik zur Akkumulation von Photosensibilisatoren mit oder ohne Carrier-System im Fettgewebe genutzt werden. Ein Vorteil bei der Behandlung von Fettgewebe besteht darin, daß der größte Teil des für den Organismus verzichtbaren Fettgewebes direkt unter der Haut liegt und somit eine Belichtung relativ einfach möglich ist (z. B. mit Laserlicht). Gebiete, in denen keine Wirkung eintreten soll, können beklebt oder mit Schutzemulsionen beschichtet werden. Da die Belichtung im allgemeinen von der Hautoberfläche aus erfolgt, wird hauptsächlich Fettgewebe nahe der Oberfläche zerstört und daraufhin vom Organismus selbst entsorgt. Bei dem vorgeschlagenen Verfahren wird hauptsächlich Apoptose favorisiert (ein Absterben der Zelle aus anderen Gründen aber nicht ausgeschlossen), da außer dem naturidentischen Absterben der Zelle keine weitere wesentliche indirekte Reaktion auf die Behandlung zu erwarten ist.
Die tatsächliche physische Zerstörung der Fettzellen sollte (ähnlich wie bei einer Fettabsaugung) zu einer nachhaltigen Fettreduktion führen ohne die Risiken eines chirurgischen Eingriffs. Da der Wirkstoff durch das Gewebe diffundieren kann, wird immer ein fließender räumlicher Ansatz der Behandlung sichergestellt.
Außerdem kann mit einer geringeren Dosierung über längere Zeiträume der Selbstheilung des Organismus mehr Zeit eingeräumt werden.
Natürlich ist diese Behandlung auch als begleitende Maßnahme zu chirurgischen Eingriffen oder Diäten sinnvoll.
Ein weiteres Anwendungsgebiet liegt in der Reduktion von Schädigungen, die durch übermäßiges Einwachsen von Fettgewebe in andere Gewebearten entstehen (z. B. Zellulitis). Dies ist nach unserem Kenntnisstand bisher nicht möglich.
In Abhänigkeit von der Art des zu behandelnden Fettgewebes kommen verschiedene Applikationsformen in Frage:
  • - intravenöse Injektion
  • - orale Applikation
  • - subkutane Injektion
  • - topische Applikation
Die beiden ersten Formen kommen für eine globale Wirkung in Frage und erfordern hoch selektive Wirkstoffe (z. B. durch den Einsatz von Antikörpern/Fragmenten) um eine Sensibilisierung anderer Gewebe zu verhindern (nach Ablauf der Clearing-Zeit, d. h. Ausscheidung nicht gekoppelter Wirkstoffe). Eine lokale Wirkung ist hier durch gezielte Belichtung zu erreichen.
Die beiden letzteren Formen kommen für den lokalen Einsatz in sogenannten Problemzonen in Frage. In diesen Fällen sind die Anforderungen an die Selektivität der Sensibilisatoren wesentlich geringer, da die Verteilung des Farbstoffes maßgeblich durch Diffusion erfolgt.
Die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Methode soll mit nachfolgendem Beispiel zur prinzipiellen Durchführbarkeit belegt werden:
Weißes Fettgewebe von Kaninchen wurde als Zupfpräparat entnommen zum Transport in PBS gegeben [1], anschließend mit Collagenase Typ II (Sigma) gemäß [2] vereinzelt und gemäß [3] kultiviert. Als Supplemente wurden 500 µl Penizillin (0.5 M IE/5 ml PBS) auf 500 ml Medium, 250 µl Streptomycin (1.253 g/5 ml PBS) auf 500 ml Medium, als Antiobiotika und 125 µl des Antimycotikums Nystatin (0.5 M IE/5 ml PBS) zugefügt.
Die erhaltene Charge wird in vier identische Proben geteilt, wobei Probe 1 als Referenz verbleibt, Probe 2 nur belichtet wird und Probe 3 nur mit Farbstoff inkubiert wird und schließlich Probe 4 inkubiert und belichtet wird.
Die Belichtung erfolgt, nachdem die Zellen für 24 Stunden mit Phäophorbid a (Pheo)[4] mit einer Konzentration von 5.10-6 im Medium bei 37°C gelagert wurden.
Anschließend wurde die Probe 2 mal gewaschen und gemäß [1] mit Vitalfärbung Trypanblau gefärbt.
Die Bestrahlungsexperimente erfolgten mit UVA (20 Minuten) in einer 24 Well-Platte. Die Zellen wurden vor und nach der Bestrahlung (A) sowie 24 h später (B) ausgezählt (Fuchs-Rosenthal-Zählkammer).
Es ergab sich eine Überlebensrate der einzelnen Proben gemäß folgender Übersicht
Die Standardabweichung liegt bei ca. 12%.
Damit kann belegt werden, daß eine toxische Wirkung auf die Zellen durch Anwendung der PDT vorliegt und daß diese Toxizität maßgeblich durch Photosensibilisierung und den damit generierten Singulett-Sauerstoff verursacht wird.
Als Trägersysteme kommen eine nicht-kovalente Einbettung oder eine kovalente Ankopplung in größere Moleküle oder Systeme in Frage.
Geeignete Liposomen können z. B. gemäß [5] beladen werden. Die Verwendung von Liposomen als Carrier für den Farbstoff ergab im Falle der hier untersuchten Fettzellen vergleichbare Ergebnisse wie bei reinem Pheo.
Eine Kopplung an biologische Trägersubstanzen (z. B. Antikörper, Dendrimere) ist leicht möglich, wenn der Farbstoff über eine Carboxyl-Gruppe verfügt. Diese kann in Dioxan mit N-hydroxy-Succinimid (Succ) in Anwesenheit von Dihexylcarbodiimid (DCC) leicht aktiviert werden. Dazu werden der Farbstoff, Succ und DCC im Molverhältnis 1 : 2 : 3 für einen Tag bei Raumtemperatur gerührt, und anschließend mit Wasser gewaschen. Die Umsetzung erfolgt nahezu quantitativ.
Diese aktivierte Carboxyl-Gruppe reagiert in geeigneten Lösemitteln (je nachdem, was beide Reaktionspartner vertragen (Dendrimere z. B. Dichlormethan) innerhalb von 48 h bei Raumtemperatur in Anwesenheit von geringen Mengen Triethylamin als Katalysator mit vorhandenen NH2 oder SH-Gruppen (NH2 im Falle von DAB-Am-Dendrimeren (Aldrich)). Dabei wird der Farbstoff in einem Überschuß von ca. 10% eingesetzt. Die anschließend erforderliche Trennung ist durch die veränderten Löslichkeiten (Im Fall von Pheo und DAM-Am-Dendrimeren z. B. in Methanol. Das gekoppelte Pheo fällt aus.) oder durch die veränderte geometrische Größe mit Hilfe von Dialyse möglich.
Literatur
[1] Fried, S. K.; Moustaid-Moussa, N. In: Adipose Tissue Protocolls-Methodes in Moleculat Biology. Vol. 155, Chap. 17 Culture of Adipose Tissue and Islated Adipocytes, pp. 197-212, Humana Press: Totowa, New Jersey, 2001.
[2] Rodbell, M. The methabolism of isolated fat cells. I. Effects of hormones on glucose metabolism and lipolysis. J. Biol. Chem. 239: 375-380, 1964. Marshall, S.; Garvey, W. T.; Geiler, M. Primary culture of isolated adipocytes: a new model of study insulin receptor regulation and insulin action. J Biol. Chem. 259: 6376-6384, 1984. Birguet-Laugier, V.; Quignard-Boulange, A.; Dugail, I; Argeson, A. C.; LeLiepvre, X; Lavau, M. White adipocytes from young obese Zucker rates maintin excessive lipogenic enzyme activity in long term culture, in Obesitv in Europe 91 (Ailhaud, G.; Gyu-Grand, B.; Lafontan, M. Ricquier, D., eds.) Libbey, London, pp. 95-99.
[3] Halleux,C. M.; Dervais, I; Reul, B. A.; Detry, R.; Brichard, S. M. Multihormolal control of ob gene expression and leptin secretion from cultured human viscerval adipose tissue: increased responsiveness to glucocorticoides in obesity. J. Clin. Endocrinol. Metab. 83: 902-910, 1998.
[4] Willstätter A., Stoll R.: Untersuchungen über Chlorophyll, Springer, Berlin, 1913
[5] Kremer, M. H.; v. d. Esker, M. W. J.; Pathmamanohrama, C. Wiersema, P. H. Vesicles of variable diameter prepared by a modified injections method, Biochem. 16: 3932-3935, 1977.

Claims (23)

1. Verfahren zur nichtinvasiven Reduktion von Fettgewebe oder des Fettanteils in sonstigem Gewebe im menschlichen oder tierischen Organismus, gekennzeichnet dadurch, daß der photodynamische Effekt bei Belichtung von Photosensibilisator-Molekülen in, an oder in der Nähe der zu zerstörenden Zellen direkt oder indirekt zu deren Absterben führt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Photosensibilisator-Molekül Tetrapyrrole verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Tetrapyrrol Chlorophyll und dessen Derivate verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Tetrapyrrol Phäophorbid und dessen Derivate verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Tetrapyrrol Porphyrine, Chlorine und Bacteriochlorine verwendet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Tetrapyrrol Porphycene, Texaphyrene oder Sapphyrine verwendet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Tetrapyrrol Phthalocyanine oder Naphthalocyanine verwendet werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1-7, gekennzeichnet dadurch, daß die Anwendung hauptsächlich medizinisch indiziert ist.
9. Verfahren nach Anspruch 1-7, gekennzeichnet dadurch, daß die Anwendung hauptsächlich kosmetischen Zwecken dient.
10. Verfahren nach Anspruch 1-9, gekennzeichnet dadurch, daß zur besseren Akkumulation im Zielgewebe die Photosensibilisator-Moleküle substituiert werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1-10, gekennzeichnet dadurch, daß zur besseren Akkumulation im Zielgewebe Carrier-Systeme verwendet werden.
12. Verfahren nach Anspruch 1-11, gekennzeichnet dadurch, daß zur besseren Akkumulation im Zielgewebe Antikörper oder Fragmente angekoppelt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 und 12, gekennzeichnet dadurch, daß zur höheren Beladung von Carrier-Molekülen Multiplier (Moleküle, die die Zahl der am Carrier-Molekül verfügbaren Kopplungsstellen vervielfachen) verwendet werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, daß als Multiplier Star- Polymere verwendet werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, daß als Multiplier Dendrimere verwendet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet dadurch, daß als Multiplier Polymere mit funktionalisierten Seitenketten (z. B. Polyvinylalkohole, Aminosäuresequenzen) verwendet werden.
17. Verfahren nach Anspruch 1-16, gekennzeichnet dadurch, daß als Lichtquelle hauptsächlich natürliches Licht verwendet wird.
18. Verfahren nach Anspruch 1-16, gekennzeichnet dadurch, daß als Lichtquelle hauptsächlich künstliches Licht einschließlich Laserlicht verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 1-18, gekennzeichnet dadurch, daß die Belichtung und/oder Wirkstoff-Applikation mehrfach und kombiniert erfolgen kann.
20. Verfahren nach Anspruch 1-19, gekennzeichnet dadurch, daß verschiedene Tetrapyrrole und/oder Carrier-Systeme verwendet werden.
21. Verfahren nach Anspruch 1-20, gekennzeichnet dadurch, daß zur besseren Wirksamkeit Diäten eingesetzt werden.
22. Verfahren nach Anspruch 1-21, gekennzeichnet dadurch, daß zur besseren Wirksamkeit Physiotherapie eingesetzt wird.
23. Verfahren nach Anspruch 1-22, gekennzeichnet dadurch, daß die Behandlung mit chirurgischen Eingriffen kombiniert wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2007016287A2 (en) 2005-08-02 2007-02-08 Ceramoptec Industries, Inc. Pdt treatment method for cellulites and cosmetic use
EP1928466A4 (de) * 2005-08-02 2012-12-19 Ceramoptec Gmbh Pdt-behandlungsmethode gegen cellulitis und kosmetische verwendung
KR101330120B1 (ko) * 2005-08-02 2013-11-15 바이오리텍 파마 마케팅 엘티디. 셀룰라이트 및 미용 용도를 위한 pdt 처리 방법

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