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DE101050C - - Google Patents

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Publication number
DE101050C
DE101050C DENDAT101050D DE101050DC DE101050C DE 101050 C DE101050 C DE 101050C DE NDAT101050 D DENDAT101050 D DE NDAT101050D DE 101050D C DE101050D C DE 101050DC DE 101050 C DE101050 C DE 101050C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
drive frame
springs
drive
lamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT101050D
Other languages
English (en)
Publication of DE101050C publication Critical patent/DE101050C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Bogenlampen mit festem Brennpunkt hat der in vielen Constructionen übliche schwingende Laufwerkrahmen beide Kohlenhalter mit ihren Kohlen zu tragen, und zwar ist die Anordnung meistens derart, dafs der Drehpunkt des Rahmens zwischen den beiden die Kohlenhalter tragenden Theilen, der Kette, des Seiles oder Bandes liegt, so dafs der obere Kohlenhalter den Rahmen in der einen Richtung, der untere Kohlenhalter den Rahmen in der anderen Richtung zu drehen sucht. Eine solche Anordnung zeigen auch die Fig. 1 und 2.
Bei dieser Lampe ist eine Seilscheibe A (Fig. 1) vorhanden, in deren Nuth sich ein Kupferseil B legt, dessen rechts herunterhängender Theil den oberen Kohlenhalter J und dessen links herunterhängender Theil den unteren Kohlenhalter K trägt (Fig. 2).
Die Seilscheibe ist in einem Rahmen C gelagert und mit einem in diesem untergebrachten Laufwerk gekuppelt, dessen letztes Rad D in der mittleren Lage des Laufwerkrahmens durch die Sperrklinke E an einer Drehung gehindert ist. Der Rahmen C schwingt um den Drehpunkt F und trägt auf der rechten Seite den Anker G eines Elektromagneten, der in bekannter Weise durch eine Hauptstromwickelung oder eine Nebenschlufswickelung oder durch eine Combination beider erregt wird. Senkt sich bei gröfser werdendem Lichtbogen der Anker des Elektromagneten, so wird der Laufwerkrahmen in der Richtung der Drehung des Uhrzeigers gedreht und das letzte Rad D des Laufwerkes in einer ganz bestimmten Stellung des Rahmens von der Klinke E befreit, so dafs nunmehr die Seilscheibe sich drehen kann und den Kohlenhaltern eine gegenseitige Annäherung gestattet.
Bei dieser Anordnung hat der Laufwerkrahmen das Gewicht beider Kohlenhalter mit ihren Kohlen zu tragen. Drehend auf den Rahmen wirkt aber, abgesehen von den magnetischen Kräften und dem etwaigen Uebergewicht des Laufwerkrahmens und des Ankers, nur das Uebergewicht des oberen Kohlenhalters. Es genügt daher eine verhältnifsmäfsig schwache Feder H1 , um den Rahmen im Gleichgewicht zu halten. Es zeigt sich nun, dafs diese Federkraft zu schwach ist, um eine sichere Einstellung des Rahmens in seine mittlere Lage zu verbürgen, zumal auf den Zapfen der Achse des Rahmens aufser dessen Eigengewicht das Gewicht beider Kohlenhalter lastet. Die Folge hiervon sind grofse Reibungswiderstände, denen gegenüber die Kraft der Feder H1 zu gering ist. Es ist daher vortheilhaft, die Feder H1 bedeutend stärker zu machen und ihre zu starke Wirkung durch eine zweite Feder H^, die in entgegengesetztem Sinne drehend wirkt, zum Theil wieder aufzuheben. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sucht die Feder H1 den Laufwerkrahmen nach links, die Feder Hn nach rechts zu drehen. Hierbei empfiehlt sich ganz besonders die Anordnung, dafs der Zug beider Federn vertical nach oben gerichtet ist. Auf diese Weise erreicht man durch die Anordnung zweier Federn den weiteren Vortheil, dafs man durch passende Wahl ihrer Zugkräfte die Reibung der Zapfen der Achse, um die der Rahmen schwingt, ganz bedeutend verkleinern, ja sogar sie völlig beseitigen kann. Man erhält daher bei der Anordnung dieser beiden Federn erstens ein sehr leichtes Spiel durch Verminderung der Reibungswiderstä'nde und zweitens eine sehr genaue Einstellung der Lampe, weil Kraft und Gegenkraft der Regelungsvorrichtung grofs gemacht werden können.
Man kann statt der zwei Federn deren noch mehr verwenden. Die Gesammtwirkung soll immer so sein,, dafs ein Theil der Federn in entgegengesetztem Sinne drehend auf den Laufwerkrahmen wirkt als der andere Theil und dafs die resultirende Kraft der sämmtlichen Federn entlastend auf die Zapfen des Laufwerkrahmens wirkt.
Die grofse Empfindlichkeit der Regelung, die durch die angegebenen Anordnungen erreicht ist, bringt eine andere Unzuträ'glichkeit mit sich, die durch eine besondere Vorrichtung, wieder beseitigt werden mufs. Es erfolgt nämlich nach dem Einschalten das Ausein-.anderziehen der Kohlen mit solcher Geschwindigkeit, dafs die Gefahr besteht, dafs der Lichtbogen wieder unterbrochen wird. Dies rührt daher, dafs bei noch kalten Kohlen, wenigstens wenn diese Kohlen bereits gebrannt haben, eine bedeutend gröfsere als die normale Spannung nothwendig ist, um den Lichtbogen dauernd zu erhalten. Das Auseinanderziehen der Kohlen mufs daher ganz allmälig geschehen. Zieht die Lampe die Kohlen zu schnell aus einander, so tritt infolge des Abreifsens des Lichtbogens und des Wiederzusammenführens der Kohlen ein beständiges länger andauerndes Schlagen der Lampe ein, das für die Regelungsvorrichtung verderblich und für das Auge im höchsten Grade unangenehm ist. Diese Gefahr ist um so gröfser, je mehr die Lampe selbst das Bestreben hat, sofort nach dem Einschalten die richtige Lichtbogenlänge herzustellen, wie es bei der vorliegenden Lampe der Fall ist. Um nun dies gewaltsame Auseinanderziehen der Kohlen zu verhindern, ist eine ganz besonders starke Luftpumpe erforderlich. Die in den Bogenlampen jetzt üblichen Formen der Dämpfungsluftpumpen sowie ihre Kuppelung mit dem Laufwerkrahmen sind hierzu aber nicht geeignet. Sie setzen nämlich jeder noch so kleinen schwingenden Bewegung des Laufwerkrahmens einen Widerstand entgegen und dürfen daher nur für mäfsig starke Bremswirkungen eingerichtet sein. Läfst man ihren Kolben dicht gehen, so leidet darunter die Empfindlichkeit der Lampe in erheblichem ,Mafse. Die beim normalen Brennen der Lampe stattfindenden kleinen Bewegungen sollen in keiner Richtung durch die Luftpumpe gehindert werden, dagegen sollen gröfsere Bewegungen nach oben sehr energisch gedämpft werden, und zwar mufs die Pumpe die Hemmung auch.bei wiederholten Auf- und Abbewegungen des Rahmens stets mit der-. selben Bereitschaft übernehmen.
Diese Bedingungen erfüllt die vorliegende Ventilpumpe in Verbindung mit der eigenthümlichen Kuppelung des Kolbens mit dem Laufwerkrahmen. Der einen Theil des Laufwerkrahmens bildende Hebel C besitzt an seinem rechten Ende eine in ihrer Höhenlage einstellbare Schraube M, die als Anschlag für das untere Ende des Kolbenstiftes N der Luftpumpe dient. An der Luftpumpe ist eine Fangvorrichtung O befestigt, die dem Kolben nur bis zu einem bestimmten Punkte herunter zu sinken gestattet. Die Anordnung des Ventils im Kolben der Luftpumpe endlich hat zur Folge, dafs der Kolben bei einer Abwärtsbewegung des Rahmens sofort folgt, bis er sich auf den Anschlag 0 legt.
Der Rahmen C kann nun in seiner normalen Stellung frei auf- und abspielen. Bei gröfseren Bewegungen nach oben wird er energisch gehemmt, und zwar jedesmal mit derselben Bereitschaft, so oft sich auch die Bewegung nach oben wiederholen mag.
Es möge noch bemerkt werden, dafs man statt des Pumpenkolbens auch den Pumpenstiefel beweglich anordnen kann.
Statt des Kupferseiles und der Seilscheibe kann natürlich auch eine Kette mit Kettenrad oder eine Schnur oder ein Band irgend welcher Art angewendet werden. Es ist ferner gleichgültig, ob man die Lampe als Differentiallampe, als Nebenschlufslampe oder als Hauptstromlampe ausführt, endlich welche Form der Elektromagnet erhält.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine elektrische Bogenlampe für Gleichstrom oder Wechselstrom mit schwingendem Laufwerkrahmen, gekennzeichnet durch die Aufhängung des Laufwerkrahmens an zwei oder mehr Federn derart, dafs die Federn den Rahmen in entgegengesetzten Richtungen zu drehen suchen und derart angeordnet sind, dafs die Resultante ihrer Kräfte entlastend auf die Zapfen der Achse des Laufwerkrahmens wirkt.
2. Bei Lampen nach Anspruch ι eineDämpfungseinrichtung, die dem Laufwerkrahmen in normaler Stellung freies Spiel läfst, gröfseren Bewegungen des Rahmens nach oben einen starken und erst allmälig nachlassenden Widerstand entgegensetzt, dagegen Abwärtsbewegungen des Rahmens in keiner
• Stellung hindert, bestehend aus einer Ventil-„pumpe mit den Hub des Kolbens begrenzendem Anschlag, die nur auf Druck mit dem Laufwerkrahmen gekuppelt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT101050D Active DE101050C (de)

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