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DE10105011A1 - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern

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Publication number
DE10105011A1
DE10105011A1 DE10105011A DE10105011A DE10105011A1 DE 10105011 A1 DE10105011 A1 DE 10105011A1 DE 10105011 A DE10105011 A DE 10105011A DE 10105011 A DE10105011 A DE 10105011A DE 10105011 A1 DE10105011 A1 DE 10105011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
sleeve
sleeves
processing station
station
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10105011A
Other languages
English (en)
Inventor
Uwe Heitmann
Soenke Horn
Nikolaos Georgitsis
Heinz-Christen Lorenzen
Steffen Rocktaeschel
Stephan Wolff
Wolfgang Steiniger
Gerd Strohecker
Andreas Rinke
Hans-Herbert Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber Technologies GmbH
Original Assignee
Hauni Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Maschinenbau GmbH filed Critical Hauni Maschinenbau GmbH
Priority to DE10105011A priority Critical patent/DE10105011A1/de
Priority to AT01130104T priority patent/ATE322841T1/de
Priority to DE50109495T priority patent/DE50109495D1/de
Priority to EP01130104A priority patent/EP1226765B1/de
Priority to PL351852A priority patent/PL203866B1/pl
Priority to JP2002019058A priority patent/JP4068851B2/ja
Priority to US10/058,200 priority patent/US7004896B2/en
Publication of DE10105011A1 publication Critical patent/DE10105011A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/47Attaching filters or mouthpieces to cigars or cigarettes, e.g. inserting filters into cigarettes or their mouthpieces
    • A24C5/475Attaching filters or mouthpieces to cigars or cigarettes, e.g. inserting filters into cigarettes or their mouthpieces adapted for composite filters
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
    • A24D3/02Manufacture of tobacco smoke filters
    • A24D3/0204Preliminary operations before the filter rod forming process, e.g. crimping, blooming
    • A24D3/0212Applying additives to filter materials
    • A24D3/0225Applying additives to filter materials with solid additives, e.g. incorporation of a granular product
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
    • A24D3/02Manufacture of tobacco smoke filters
    • A24D3/0275Manufacture of tobacco smoke filters for filters with special features
    • A24D3/0287Manufacture of tobacco smoke filters for filters with special features for composite filters

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern sowie ein Mehrfachfilterherstellungssystem für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie, wobei die Einrichtung ein Filterhülsenzuführelement, wenigstens ein Transportelement, in das Filterhülsen einbringbar sind und mittels dem die Filterhülsen wenigstens einer Bearbeitungsstation zuführbar sind, aufweist. Das erfindungsgemäße Verfahren ist durch die folgenden Verfahrensschritte gekennzeichnet: DOLLAR A Zuführen einer Filterhülse (11), Einführen von Filtermaterial (20, 26, 27, 30, 116) in vorgebbaren Portionen, wobei wenigstens zwei Portionen des Filtermaterials (20, 26, 27, 30, 116) in einem Verfahrensschritt in die Filterhülse (11) eingeführt werden. DOLLAR A Die erfindungsgemäße Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer Bearbeitungsstation (17, 23, 24, 28, 31, 32, 131, 132) wenigstens zwei Portionen der Filtermaterialien (20, 26, 27, 30) in einem Bearbeitungsschritt in wenigstens eine Filterhülse (11) einführbar sind.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Mehrfachfiltern sowie eine Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie, wobei die Einrichtung ein Filterhülsenzu­ führelement, wenigstens ein Transportelement, in das Filterhülsen einbringbar sind und mittels dem die Filterhülsen wenigstens einer Bearbeitungsstation zuführbar sind, umfaßt. Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung von vorkonfektionierten Filterhülsen zur Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabak­ verarbeitenden Industrie, eine entsprechende Filterhülse für die Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie und ein Mehrfachfilter- Herstellungssystem für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie, das eine Filterhülsenzuführvorrichtung zum Zuführen von Filterhülsen und ein Transportsystem zum Transportieren der Filterhülsen auf einer vorgebbaren Bewegungsbahn umfaßt.
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Mehrfach­ filtern sind bspw. aus der DE-AS 17 82 364 der Anmelde­ rin, die eine Vorrichtung zum Herstellen von Filtergra­ nulat enthaltenden Filtern mit dem Namen "Bernhard" der Anmelderin, die in Fachkreisen bekannt ist, beschreibt. Die DE-AS 17 82 364 entspricht der GB 1.243.977 und der US 3.603.058 Mehrfachfilter, auch Multisegment-Filter genannt werden, bestehen aus wenigstens zwei Filterele­ menten und typischerweise bis zu acht Filterelementen, die eine beliebige Reihenfolge aufweisen können. In einer zu einem Rohr geformten Hülse werden verschiedene Filterelemente bzw. -segmente angeordnet. Diese können sein Weichfilterelemente, wie Celluloseacetat, Papier, Vlies oder relativ harte Filterelemente wie Granulat, gesinterte Elemente, Hohlzylinder bzw. Hohlkammern und Kapseln und dgl. Die entsprechenden Filtermaterialien müssen nicht zu 100% aus einem Material bestehen. Diese können bspw. auch Mischmaterialien sein wie bspw. ein Granulat in einem Celluloseacetat. Hierbei sei insbe­ sondere an Granulatmaterialien wie Aktivkohle gedacht. Je nach verwendeten Materialien und der Filtersegment­ reihenfolge ergeben sich die unterschiedlichsten Eigen­ schaften entsprechender Mehrfachfilter, die vorzugsweise endseitig an stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden Industrie anbringbar sind.
Aus der DE-AS 17 82 364 ist eine Granulatfüllmaschine bekannt, die Granulat enthaltende Filter und insbeson­ dere Dreifachfilter herstellt. Unter Dreifachfilter wird ein Filter verstanden, der ein Filter darstellt, der aus drei Filtersegmenten besteht, wobei die Füllmaschine "Bernhard" einen Dreifachfilter doppelter Gebrauchslänge herstellt, die dann für die Zigarettenproduktion zwi­ schen zwei durch Zigarettenpapier umhüllte längliche Tabak enthaltende Artikel angeordnet werden, um in der Mitte durchgeschnitten zu werden, so daß zwei mit Filter versehene Zigaretten entstehen. In der DE-AS 17 82 364 ist ein kontinuierlich umlaufender Förderer mit Auf­ nahmen für Filterhülsen offenbart, der die Filterhülsen queraxial fördert. Während des queraxialen Förderns werden abwechselnd Filterstöpsel, die von einem längeren Filterstab abgeschnitten werden und Granulat in die Hülse eingebracht. Die Filterstöpsel werden mit Über­ führungsmitteln, nämlich Stößeln, in die Hülse einge­ bracht. Das Granulat fällt unter Schwerkrafteinwirkung in die Hülse.
Die relativ vielen Betätigungsschritte bei der Maschine "Bernhard", wobei insbesondere relativ weite Bewegungen ausgeführt werden müssen, führt zu einer Begrenzung der Leistungsfähigkeit der in der DE-AS 17 82 364 beschrie­ benen Granulat-Füllmaschine. Bei den immer höheren Leistungen von Zigarettenherstellmaschinen, ist es gewünscht, auch die Produktion von entsprechenden Filtern zu beschleunigen.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Einrich­ tung sowie ein Mehrfachfilterherstellungssystem anzu­ geben, mittels dem die Produktionsmenge von Mehrfach- Filtern gesteigert wird.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie mit den folgenden Verfahrensschritten:
  • - Zuführen einer Filterhülse in eine vorgebbare Position und,
  • - Einführen von Filtermaterial in vorgebbaren Portionen, wobei wenigstens zwei Portionen der Filtermaterialien in einem Verfahrensschritt in die Filterhülse eingeführt werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich, die Filterherstellgeschwindigkeit einer Filterherstellma­ schine deutlich zu erhöhen. Im Rahmen dieser Erfindung umfaßt der Begriff "Mehrfachfilter" auch den Begriff "Multisegmentfilter", wobei wenigstens zwei Segmente in dem Filter umfaßt sind. Die Segmente können aus ver­ schiedenen Materialien bestehen, wie Celluloseacetat, Papier, Vlies, Granulat, gesinterte Elemente, Hohlzy­ linder bzw. Hohlkammern, Kapseln usw. Im Rahmen der Erfindung werden wenigstens zwei Segmente im wesent­ lichen gleichzeitig in der Filterhülse ausgebildet. Es handelt sich hierbei also um die Ausbildung von mehreren Segmenten durch Überführen von Mehrfach-Portionen von Filtermaterial. Vorzugsweise wird die Filterhülse in einem Einführvorgang voll befüllt oder immer in Zweier­ portionen bzw. Dreierportionen, bei denen vorzugsweise zuunterst ein Weichelement, wie Celluloseacetat, Papier und dgl. und darüber ein Granulat bzw. noch weiter darüber ein weiteres Weichelement angeordnet ist. Vorzugsweise kann auch ein abschließender Verfahrens­ schritt durchgeführt werden, bei dem nur ein einziges Filtermaterial in einer Portion in die Filterhülse eingeführt wird.
Vorzugsweise wird in einem ersten Verfahrensschritt eine Filterhülse zur Verfügung gestellt und/oder hergestellt. Vorzugsweise wird die Filterhülse ausschließlich von einer Seite befüllt, wodurch eine einfache Ausgestaltung einer entsprechenden Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie möglich ist. Wenn vorzugsweise die Filterhülse von zwei Seiten befüllt wird, kann die Befüllungsge­ schwindigkeit weiter erhöht werden. Hierbei wird vor­ zugsweise jeweils eine Hälfte mit einem Befüllschritt oder in mehreren Befüllschritten, bei denen Pakete, durch die mehrere Segmente ausgebildet werden, überführt werden, aufgefüllt.
Vorzugsweise wird die Filterhülse zum Befüllen von zwei Seiten gedreht. In diesem Fall ist die zugeführte Filterhülse vorzugsweise derart ausgestaltet, daß in der Mitte ein Filterelement angeordnet ist. Es wird somit vorzugsweise eine vorkonfektionierte Filterhülse mit einem Filterelement in der Mitte verwendet. Ferner vorzugsweise wird die Filterhülse zum Befüllen auf einer vorgebbaren Bewegungsbahn wenigstens teilweise queraxial geführt, wodurch sich eine schnelle Verfahrensführung und einfache konstruktive Elemente einer entsprechenden Einrichtung realisieren lassen. Ferner vorzugsweise geschieht das Einführen des Filtermaterials mit einer vertikalen Bewegungskomponente. Durch diese vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung sind kompakte Einrichtungen bzw. Filterherstellmaschinen realisierbar.
Vorzugsweise wird die Filterhülse in einem vorangehenden Verfahrensschritt ausgebildet. Bei der Filterhülse handelt es sich vorzugsweise um zu Rohren geformte Umhüllungsmaterialabschnitte bzw. rohrförmige Umhül­ lungen. Vorzugsweise sind die Filtermaterial-Segmente bzw. werden Filtermaterial-Segmente ausgebildet, die abwechselnd granulathaltiges Material und, insbesondere gasdurchlässige, Begrenzungsstücke, wie Softelemente aus Celluloseacetat, Papier oder Vlies o. ä. aufweisen. Vorzugsweise wird ein n-fach-Mehrfachfilter ausgebildet, wobei n eine natürliche gerade Zahl ist, die größer 1 ist. Mit einem n-fach-Mehrfachfilter ist ein Filter n-facher Gebrauchslänge gemeint. Es handelt sich hier also um ein n-fach-Mehrfachfilter, wobei das "Mehrfach" für mehrere Segmente steht.
Vorzugsweise ist ein Mehrfachfilter nach einem der vorbeschriebenen Verfahren hergestellt.
Die Erfindung wird ferner durch eine Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabak­ verarbeitenden Industrie gelöst, die ein Filterhülsen­ zuführelement und wenigstens ein Transportelement, in das Filterhülsen einbringbar sind und mittels dem die Filterhülsen wenigstens einer Bearbeitungsstation zuführbar sind gelöst, die dadurch weitergebildet ist, daß in wenigstens einer Bearbeitungsstation wenigstens zwei Portionen der Filtermaterialien in einem Bearbei­ tungsschritt in wenigstens eine Filterhülse einführbar sind. Vorzugsweise sind jeweils zwei Portionen einführ­ bar, wenn die Portionen in einer Bearbeitungsstation in mehr als eine Filterhülse einführbar sind. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern ist eine sehr schnelle Verfahrensführung möglich.
Vorzugsweise ist eine Drehvorrichtung zum Drehen der Filterhülse als Bearbeitungsstation vorgesehen. Durch diese Ausgestaltung der Erfindung, kann die Befüllung noch schneller durchgeführt werden, da die Bewegungen, die Zuführ- bzw. Befüllungsorgane ausführen müssen, relativ kurz gehalten werden können.
Vorzugsweise ist das wenigstens eine Transportelement wenigstens ein kontinuierlich umlaufender Förderer, der die Filterhülsen queraxial fördert. Wenn vorzugsweise die wenigstens eine Bearbeitungsstation an einem ein­ zigen Förderer angeordnet ist, kann eine sehr kompakte Einrichtung realisiert werden. Ein modularer Aufbau ist möglich, wenn den Förderern wenigstens eine Bearbei­ tungsstation zugeordnet ist. Sofern den Förderern maximal eine Bearbeitungsstation zugeordnet ist, ist ein besonders modularer Aufbau der Einrichtung gegeben.
Vorzugsweise sind mehrere Förderer vorgesehen, von denen wenigstens einer wenigstens einer Bearbeitungsstation zugeordnet ist, und von denen wenigstens einer nur einer Bearbeitungsstation zugeordnet ist. Mit dieser vorzugs­ weisen Ausgestaltung der Erfindung ist ein guter Kompro­ miß zwischen einer kompakten Einrichtung und einer ausreichenden Modularität gegeben.
Vorzugsweise ist eine Filtermaterial-Zuführstation vorgesehen, wobei diese zwei drehbare und azentrisch angeordnete Scheiben umfaßt, die jeweils Bohrungen aufweisen, wobei die Bohrungen der einen Scheibe und die Bohrungen der anderen Scheibe an einem Ort miteinander fluchtend anordbar sind. Mittels dieser Filtermateri­ al-Zuführstation ist eine sehr genaue Dosierung von bspw. Filtergranulat möglich.
Vorzugsweise ist wenigstens eine Filtermaterial-Zuführ­ station vorgesehen, wobei diese wenigstens ein Schiebe­ element, das mit Bohrungen versehen ist, und/oder wenigstens ein Hebelelement, das mit Bohrungen versehen ist, umfaßt. Mittels dieser Filtermaterial-Zuführstation ist eine einfache und schnelle Handhabung von Filterma­ terial möglich. Vorzugsweise sind die vorgenannten beiden Filtermaterial-Zuführstationen zu einer Filter­ material-Zuführstation zusammengefügt, bei der dann verschiedene Zuführmethoden Verwendung finden können.
Eine besonders einfache Realisierung der erfindungsgemä­ ßen Einrichtung ist dann gegeben, wenn eine Filtermate­ rial-Einbringstation vorgesehen ist, die wenigstens ein erstes Überführungsmittel, insbesondere wenigstens einen Stößel, umfaßt, das wenigstens zwei Portionen der Filtermaterialien in einem Verfahrensschritt in die Filterhülse einbringt. Die Filtermaterial-Einbringsta­ tion kann hierbei vorzugsweise mit einer Filtermate­ rial-Zuführstation überlappen.
Vorzugsweise ist wenigstens ein zweites Überführungs­ mittel vorgesehen, das von der entgegengesetzten Seite der Filterhülse als Gegenlager zu dem wenigstens einen ersten Überführungsmittel fungiert. Das Überführungs­ mittel kann auch selbst Filtermaterial in die Filter­ hülse einführen, muß dieses allerdings nicht notwendi­ gerweise.
Vorzugsweise ist wenigstens eine Filterhülse mit wenig­ stens zwei Bohrungen axial fluchtend anordbar.
Die Erfindung wird ferner durch ein Mehrfachfilterher­ stellungssystem für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie mit einer Filterhülsen-Zuführvorrichtung zum Zuführen von Filterhülsen und einem Transportsystem zum Transportieren der Filterhülsen auf einer vorgebbaren Bewegungsbahn und wenigstens einer Bearbeitungsstation gelöst, die dadurch weitergebildet ist, daß in der wenigstens einen Bearbeitungsstation in einem Bearbei­ tungsschritt wenigstens zwei Portionen des Filtermate­ rials in wenigstens eine Filterhülse einbringbar sind.
Sofern Portionen von Filtermaterial in mehrere Filter­ hülsen eingebracht werden bzw. einbringbar sind, werden vorzugsweise jeweils wenigstens zwei Portionen der Filtermaterialien eingebracht bzw. sind diese einbring­ bar. Vorzugsweise ist das Filterherstellungssystem dadurch weitergebildet, daß als Bearbeitungsstation eine Drehvorrichtung zum Drehen der Filterhülsen vorgesehen ist. Durch diese vorzugsweise Ausgestaltung des Filter­ herstellungssystems, kann eine besonders schnelle Verfahrensführung möglich sein. Wenn vorzugsweise das Transportsystem wenigstens einen kontinuierlich umlau­ fenden Förderer aufweist, der die Filterhülsen queraxial fördert, ist eine besonders einfache Realisierung des Filterherstellungssystems möglich.
Wenn vorzugsweise die wenigstens eine Bearbeitungssta­ tion wenigstens einem Förderer zugeordnet ist, ist eine modulare Bauweise möglich. Ein sehr kompaktes Filter­ herstellungssystem ist dann gegeben, wenn vorzugsweise ein einziger Förderer vorgesehen ist, dem wenigstens eine Bearbeitungsstation zugeordnet ist. Ein besonders hochgradig modulares System ist dann gegeben, wenn mehrere Förderer vorgesehen sind, denen jeweils höch­ stens eine Bearbeitungsstation zugeordnet ist.
Die von der Anmelderin hergestellte und vertriebene Filterherstellmaschine bzw. Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie stellt ca. 1.200 Mehrfachfilter doppelter Gebrauchslänge her. Mit der erfindungsgemäßen Einrich­ tung ist es möglich, 5.000 Mehrfachfilter in doppelter Gebrauchslänge herzustellen. Der Vorteil der erfindungs­ gemäßen Lösung ist damit besonders klar.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungs­ beispielen beschrieben, auf die bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer Übergabestation in einem ersten Verfahrensstadium,
Fig. 2 die Übergabestation aus Fig. 1 in einem weite­ ren Verfahrensstadium,
Fig. 3 bis Fig. 8 die Übergabestation aus Fig. 1 und 2 in fort­ laufenden Verfahrensstadien,
Fig. 9 eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform einer Übergabestation,
Fig. 10 ein Granulat-Zuführelement in Seitenansicht (Fig. 10 oben) und in Aufsicht (Fig. 10 unten),
Fig. 11 eine schematische Darstellung einer Filterher­ stellmaschine in Aufsicht,
Fig. 12 eine schematische Aufsicht auf Elemente einer weiteren Filterherstellmaschine,
Fig. 13 schematisch die jeweilige Anordnung bzw. Lage von einer Filterhülse und einem Filterelement sowie einem entsprechenden Stößel in fortlau­ fender Bearbeitung,
Fig. 14 linke Seite: ein Dreifachfilter doppelter Gebrauchslänge, rechte Seite: eine schematische Darstellung einer modular aufgebauten Filterherstellma­ schine, mit der der links dargestellte Filter herstellbar ist, und
Fig. 15 links: ein Vierfachfilter doppelter Gebrauchs­ länge, und rechts: eine schematische Darstel­ lung einer Filterherstellmaschine, mit der der links dargestellte Filter herstellbar ist.
In den folgenden Figuren sind die gleichen Bezugszeichen für gleiche bzw. entsprechende Merkmale verwendet worden, so daß von einer erneuten Vorstellung jeweils abgesehen wird.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer Überga­ bestation. Eine in einer Mulde einer Hülsenzuführtrommel 10 angeordnete Hülse 11, die ein erstes Filtermaterial 19 mittig aufweist, wird in den Bereich einer Übergabe­ station gebracht. Entsprechendes gilt für einen Filter­ stöpsel 20, der bspw. aus Celluloseacetat bestehen kann. Der Filterstöpsel 20 hat bspw. eine Länge von 8 mm. Der Filterstöpsel 20 wird mittels eines Filterstöpsel-För­ derers 21, z. B. einer Filterstöpseltrommel, bei der die entsprechenden Filterstöpsel 20 in Aufnahmen aufgenommen sind, einer Stöpselaufnahme 25 zugeführt.
In einem fortlaufenden Verfahrensschritt, der in Fig. 2 dargestellt ist, ist die Filterhülse 11 in Eingriff mit der Übergabestation und wird mittels Vakuumbohrungen 13, die an einer Fördertrommel angeordnet sind, in der angegebenen Lage gehalten. Es ist ferner ein Stößel 18 von unten schon in die Filterhülse 11 eingebracht worden. Ferner ist der Stöpsel 20, der durch den Fil­ terstöpselförderer 21 befördert wird, in die Übergabeeinheit übergeben worden und wird mittels einer weiteren Vakuumbohrung 13 in der angezeigten Position in der Fig. 2 gehalten. Ferner werden zwei verschiedene Granulate, nämlich ein erstes Granulat 26 und ein zweites Granulat 27 in dafür vorgesehene Bohrungen 14 eines Schiebers 24 gefüllt. Die Menge des Granulats ist durch die Boh­ rungsgröße gegeben.
Der Schieber 24 ist in der Zeichenebene von links nach rechts und umgekehrt verschiebbar ausgestaltet.
Fig. 3 zeigt eine Querschnittsdarstellung der Überfüh­ rungsstation, wobei der Stößel 18 weiter nach oben vertikal bewegt wurde, so daß die Hülse 11 mit dessen oberem Ende im wesentlichen fluchtend mit der oberen Kante der Fördertrommel 12 abschließt. Ferner ist der Stöpsel 20 mittels des Stößels 17 in axialer Richtung des Stößels, also vertikal nach unten, in das Rohr 15 und in eine 1. Bohrung 14 des Schiebers 23 befördert worden. Ein Kreismesser 28, das in der Führung 29 geführt ist, zerschneidet genau an der oberen Kante des Schiebers 23 den Stöpsel 20 in zwei gleich große Stöpsel mit jeweils 4 mm Länge. Zum Befördern des Stöpsels 20 in das Rohr 15 und der Hülse 11 in die Fördertrommelbohrung 16 wird das Vakuum bzw. die Saugluft in den Vakuumboh­ rungen 13 abgestellt.
In einem nächsten Verfahrensschritt, der in Fig. 4 dargestellt ist, wird der Schieber 23 nach links ge­ schoben, so daß der obere Teil des geteilten Stöpsels 20 mit einer weiteren Bohrung 14 des Schiebers 23 vertikal fluchtet. In einem weiteren Verfahrensschritt, der nicht dargestellt ist, wird der Stöpsel 20 mittels des Stößels 17 in die weitere Bohrung überführt und ein weiterer Filterstöpsel 30, der aus einem anderen Material wie bspw. Vlies, das mit einem Granulat angereichert ist, zugeführt, mittels eines Kreismessers geschnitten und in die beiden verbleibenden Bohrungen 14 des Schiebers 23 eingeführt. In Fig. 5 ist genau der Verfahrenszustand dargestellt, in dem die weiteren Filterstöpsel 30 in die verbleibenden Bohrungen eingeführt wurden.
In Fig. 5 ist ferner eine Bohrung des Schiebers 23, in dem sich ein Filterstöpsel 30 befindet und eine Bohrung des Schiebers 24, in dem sich Granulat befindet, fluch­ tend mit der Fördertrommelbohrung 16 bzw. der Hülse 11 ausgerichtet, so daß in einem nächsten Verfahrens­ schritt, der in Fig. 6 dargestellt ist, der Stößel 17 das Filtermaterial 30 und 26 in die Filterhülse 11 einführen kann. Es ist möglich, anstelle, wie in Fig. 6 dargestellt wurde, das Filtermaterial 30 und 26 nur bis zur oberen Kante des Filterstöpsels 11 einzuführen, so daß sich die bzw. der Grad der Bewegung des Stößels 17 noch minimieren lassen.
In Fig. 7 ist der Verfahrenszustand dargestellt, in dem nach entsprechender fluchtender Ausrichtung eine Boh­ rung, in der ein Filterstöpsel 20 angeordnet ist und eine Bohrung des Schiebers 24, in dem das Granulat 27 angeordnet ist, fluchtend mit der Hülse 11 ausgerichtet ist, so daß der Stößel 17 das Material einführen konnte.
In Fig. 8 ist das Verfahrensstadium dargestellt, in dem die Hülse 11, die zur Hälfte mit Filtermaterial befüllt wurde, durch Absenken des Stößels 18 nach unten beför­ dert wurde und zwar wieder in den Wirkbereich der Vakuumbohrung 13, so daß die Hülse 11 wieder an diesen Vakuumbohrungen und entsprechend den in der Fördertrom­ mel 12 vorgesehenen Aufnahmen gehalten wird. Als näch­ ster Schritt wird die halbgefüllte Hülse einer Wendetrommel zugeführt, um dann die um 180° gewendete Hülse den gleichen Verfahrensschritten zu unterziehen, so daß insgesamt ein Fünffach-Filter doppelter Gebrauchslänge hergestellt werden kann. Dieser Fünffach-Filter umfaßt dann in diesem Ausführungsbeispiel fünf verschiedene Filtermaterialien, die in Segmenten in dem Filter angeordnet sind. Es handelt sich hierbei um ein erstes Filtermaterial 19, das bspw. eine Länge von 8 mm nach Durchschneiden des Filters doppelter Gebrauchslänge aufweist, ein erstes Granulat 26 mit einer Höhe von ca. 8 mm, einen zweiten Filterstöpsel 30 mit einer Höhe von 4 mm bzw. einer Dicke von 4 mm, ein zweites Granulat 27 mit einer Höhe von ca. 8 mm und einen abschließenden Filterstöpsel 20 mit einer Dicke von 4 mm. Im Rahmen dieser Erfindung ist es auch möglich, Filterstöpsel von bis hinunter zu einer Dicke von 2 mm zu verwenden, so daß auch noch mehr Filtermaterialien in Segmenten in der Filterhülse 11 angeordnet werden können.
In Fig. 8 ist noch eine Abführtrommel 50 dargestellt, die die halbbefüllte Hülse 11 abfördert und zwar zu einer Wendetrommel, die in Fig. 8 nicht dargestellt ist. In dieser Wendetrommel wird die Hülse dann um 180° gewendet und dann mittels einer Zuführtrommel der Fördertrommel 12 wieder zugeführt, um den Rest der Hülse 11 zu befüllen.
Im Rahmen dieser Erfindung ist es auch möglich, die Hülsen mehrfach zu wenden, um an mehreren Stationen verschiedene Filtermaterialien einzubringen. Es muß also nicht notwendigerweise jede Hälfte der Hülse 11 in einer Übergabestation voll befüllt werden, bevor diese gedreht wird.
Fig. 9 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Ausführungs­ form einer Übergabevorrichtung, bei der gleichzeitig vier verschiedene Filtermaterialien in die Hülse über­ geben werden können. Die Hülse besteht im übrigen bspw. aus einer Papierhülse 37. Um vier verschiedene Materia­ lien zu übergeben, sind außer dem ersten Schieber 23 und dem zweiten Schieber 24 noch ein dritter Schieber 41 und ein vierter Schieber 42 vorgesehen. In den dritten Schieber 41 wird bspw. ein Softelement 30 eingeführt und in den vierten Schieber 42 ein Granulat 26.
Es ist im Rahmen dieser Erfindung auch möglich, die Anzahl der Bohrungen des Schiebers 24 der Ausführungs­ beispiele der Fig. 1 bis 8 auf vier zu erhöhen, so daß vier Bohrungen mit entsprechendem Granulat befüllt sind und so daß keine weitere Granulatbefüllung nach dem Wenden bzw. Umdrehen der Filterhülse nötig ist. In den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 8 sind schon entsprechende Filterstöpsel 20 und 30 bevorratet, so daß nach dem Befüllen einer Seite der Filterhülse 11 keine weiteren Filterstöpsel in den Schieber 23 eingeführt werden müssen. Entsprechendes ist natürlich auch bei der Ausführungsform gem. Fig. 9 möglich.
In Fig. 10 ist im oberen Bereich eine Seitenansicht einer Querschnittsdarstellung einer Granulat-Zuführsta­ tion bzw. einer Granulat-Portionierstation dargestellt. Es sind zwei azentrisch angeordnete Scheiben, nämlich eine erste Scheibe 31 und eine zweite Scheibe 32 darge­ stellt, wobei die erste Scheibe 31 oberhalb von der zweiten Scheibe 32 angeordnet ist. Im unteren Bereich der Fig. 10 ist eine Aufsicht auf diese Vorrichtung dargestellt. Beide Scheiben, 31 und 32, weisen Bohrungen 14 auf. Es wird Granulat 26 in die Bohrungen eingefüllt. Hierzu wird mittels einer Granulatbefülleinrichtung 51 Granulat 26 zugeführt. Die erste Scheibe 31 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn über der Scheibe 32, die in diesem Ausführungsbeispiel sich auch gegen den Uhrzei­ gersinn dreht. An der zweiten Scheibe 32 sind unterhalb dieser Scheibe Hülsen 11 angeordnet. Diese werden mittels üblicher Halteorgane an den entsprechenden Stellen gehalten. Das durch die Größe der Bohrungen vorgegebene portionierte Granulat wandert gegen den Uhrzeigersinn in Richtung einer Einbringzone 38a-38b. Genauso bewegen sich die unterhalb der zweiten Scheibe 32 angeordneten Filterhülsen 11. In der Einbringposition 38 fluchten die Bohrungen der beiden Scheiben. Aufgrund der Schwerkraft wird Granulat in die Hülsen eingebracht, wie in dem oberen Teil der Fig. 10 angedeutet ist. Durch die erfindungsgemäße und bevorzugte Granulatzuführsta­ tion bzw. Portionierstation ist eine besonders einfache Realisierung des Portionierens von Granulat und des Einführens von Granulat in Filterhülsen gegeben. Durch die große Einbringzone 38a-38b können die Scheiben 32 und 31 mit hoher Geschwindigkeit drehen und die Produk­ tionsgeschwindigkeit ist entsprechend hoch.
In Fig. 11 ist eine schematische Aufsicht auf eine Filterherstellmaschine dargestellt. Es sind in Fig. 11 allerdings nicht die Bearbeitungsstationen dargestellt, die bspw. in den Fig. 1 bis 9 dargestellt sind, also diejenigen, die für das Einbringen der Filterelemente vorgesehen sind.
An einer einzigen Haupttrommel 100 werden die verschie­ denen Bearbeitungsschritte durchgeführt. Ein Hülsenmas­ senstrom 101 führt Hülsen 114 4-facher Gebrauchslänge zur Filter-Herstellmaschine. Im Bereich einer Übergabe­ trommel 103 werden, was nicht dargestellt ist, die Filterhülsen 4-facher Gebrauchslänge mittig durchgeschnitten und axial bewegt. Mittels einer Übergabe­ kegeltrommel 104 und einer Übergabetrommel 105, die z. B. der Hülsenzuführtrommel 10 aus Fig. 1 entspricht, werden die zugeführten Hülsen der Haupttrommel 100, die z. B. der Fördertrommel 12 aus Fig. 1 entspricht, zugeführt.
Ein Filterelementmassenstrom 102 führt Filterelemente 12-facher Verarbeitungslänge der Filter-Herstellmaschine zu. Diese werden an teilweise nicht dargestellter Stelle in kürzere Abschnitte zerschnitten. Mittels einer Übergabekegeltrommel 104, die z. B. dem Filterstöpsel­ förderer 21 aus Fig. 1 entspricht, werden die Filter­ elemente bzw. die schon zerschnittenen Filterelemente 116 einer Übergabetrommel 105 zugeführt, an der sie mittels eines Kreismessers 106 weiter zerteilt werden. In der Filter-Herstellmaschine sind drei entsprechende Organe dargestellt, mittels denen Filterelemente ent­ sprechender Länge, die jeweils verschiedene Eigen­ schaften aufweisen können, zugeführt werden können. Es sind bei den beiden unten angeordneten Filterelementzu­ führstationen noch Übergabekegeltrommeln 107 zur Über­ gabe der Filterelemente dargestellt.
Es ist ein erster Vorratsbehälter und ein zweiter Vorratsbehälter für ein erstes Granulat 110 und ein zweites Granulat 111 vorgesehen. Die Granulate werden über entsprechende Förderelemente einer Granulatüberga­ bestation 112 zugeführt, in der bspw. entsprechende Bohrungen von Schiebern voll mit dem gewünschten Granu­ lat gefüllt werden können. Die Haupttrommel 100 bewegt sich im Uhrzeigersinn. Vor Beendigung der Hälfte einer vollständigen Umdrehung der Haupttrommel 100 ist bspw. eine Seite eines Mehrfachfilters doppelter Gebrauchs­ länge vollständig befüllt worden. Dieser halbgefüllte Mehrfachfilter wird mittels einer Übergabetrommel 109 zu einer Wendetrommel 108 befördert, um dort gewendet zu werden und mittels einer weiteren Übergabetrommel 109 der Haupttrommel 100 wieder zugeführt zu werden. Im verbleibenden Umlauf der Haupttrommel 100 werden dann die weiteren Befüllungen vorgenommen. Die weiteren Befüllungsorgane sind allerdings in Fig. 11 auch nicht dargestellt. Kurz vor Ablauf einer vollen Umdrehung der Haupttrommel 100 werden die voll befüllten oder teil­ weise befüllten Mehrfach-Hülsen bzw. Mehrfachfilter doppelter Gebrauchslänge mittels einer Übergabetrommel 109 und entsprechender Übergabekegeltrommeln 104 sowie einer Übergabetrommel 103 einem Doppel-Mehrfachfilter- Massenstrom 117, also einem Mehrfachfilter-Massenstrom, wobei die Mehrfachfilter eine doppelte Gebrauchslänge aufweisen, überführt. Mit 118 ist ein Doppel-Mehrfach­ filter dargestellt. Ferner ist durch die Bezugsziffer 113 ein Schaltschrank dargestellt, der die Filter-Her­ stellmaschine steuert. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist eine einzige Haupttrommel 100 dargestellt, in der sämtliche Bearbeitungsschritte zur Befüllung von Filterhülsen 11 durchgeführt werden können. Kurz vor Abnahme der fertig befüllten Hülse kann vorzugsweise ein Heizelement vorgesehen sein, das in Eingriff mit den entsprechenden Hülsen gebracht werden kann, um so heiß­ schmelzenden Kleber, der in einem vorherigen Verfahrens­ schritt auf die Innenseite der Papierhülse angebracht wurde, zum Kleben zu veranlassen, so daß die eingebrach­ ten Filtermaterialien in deren Positionen verbleiben.
Fig. 12 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Filterhülsen 11 werden mittels einer Hülsenzuführtrommel 10 einer Fördertrommel 12 zugeführt. Dieses ist an der Position a) auch schematisch in Fig. 13 dargestellt. In b) wird die Hülse 11 etwas weiter nach oben verfahren und der Stößel 17 auch. Im Verlauf bis e) wird der Stößel weiter nach oben verfahren. Bei f) werden Filterstöpsel 20 mittels eines Filterstöpselförderers 21, der in diesem Ausführungsbeispiel eine Trommel ist, zugeführt. Dieses ist schematisch in Fig. 13 auch bei f) dargestellt.
Bei der schematischen Darstellung der Fig. 13 werden von f) bis m) benachbarte Hülsen und Stößel dargestellt. Es müssen also in der schematischen Darstellung der Fig. 13 f) und g) zusammen betrachtet werden. In einem nächsten Verfahrensschritt h) und i) werden die Stößel 17 nach unten verfahren, wodurch der Filterstöpsel 20, der sich bei h) befindet, auch nach unten verfahren wird. Bei j) und k) wird der Filterstöpsel 20 durch ein Kreismesser 28 in zwei Teile zerteilt. Der obere Teil des Stöpsels 20 befindet sich in einer Aufnahme bzw. einer Bohrung eines Hebels 35. Bei l) und m) wird der Hebel 35 ver­ schwenkt, so daß dessen Bohrung fluchtend mit der darunter liegenden Bohrung der Haupttrommel bzw. Förder­ trommel 12 ist, in der sich die Hülse 11 befindet. Von nun an werden die Verfahrensschritte wieder einzeln dargestellt. Bei n) bis q) fährt der Stößel 17 in die Öffnung, in der sich die Hülse 11 befindet, hinein und bringt das entsprechende Filtermaterial in diese Hülse. Bei r) und t) fährt der Stößel 17 wieder aus dieser Öffnung heraus. Bei s) verfährt der Hebel wieder in seine Ausgangslage. Die so teilweise gefüllten Hülsen 11 werden mittels der Entnahmetrommel 33 entnommen. In den Aufnahmen dieser Entnahmetrommel 33 befinden sich dann Filterhülsen mit Filterelementen 34. Es ist auch möglich im Rahmen dieser Erfindung bzw. dieses Ausführungsbei­ spiels eine gesamte Hälfte der Hülse 11 zu befüllen. Es ist allerdings in den Fig. 12 und 13 nur die Variante eines Hebels anstelle eines Schiebers dargestellt, mittels dem entsprechende Filterstöpsel bewegt werden können. Es ist auch möglich, mehrere Hebel 35 zu ver­ wenden, in denen dann bspw. auch Granulat eingeführt werden kann, oder eine Kombination aus Hebeln und Schiebern zu verwenden.
In Fig. 14 ist eine modulare Bauweise einer. Filter-Her­ stellmaschine dargestellt. Es sind die Module Hülsen­ zuführmodul 130, Granulat- und Softelementfüllermodul 131 (2x) und Wendermodul 132 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel werden Hülsen mittels eines Hülsen­ schragen 120 und Filterelemente mittels zweier Filter­ elementschragen 121 zugeführt. Das Hülsenzuführmodul umfaßt somit eine Zufuhr von Hülsen von einem Hülsen­ schragen 120, eine Abnahmetrommel 123 und eine Überga­ betrommel 124. Die Übergabetrommel 124 befördert die Hülsen von der Abnahmetrommel 123 zu einer Abgabetrommel 125, die wiederum die Hülsen zu einer Granulattrommel 126 befördert. In der Granulattrommel 126 angekommen, wird Granulat in die Hülsen eingefüllt. Hierbei kann bspw. eine Vorrichtung gem. der Fig. 10 Verwendung finden. Die teilweise mit Granulat befüllten Hülsen werden dann einer Hebeltrommel 127 übergeben, die bspw. durch eine Ausgestaltung gem. der Fig. 12 gegeben sein kann. In diesem Modul, nämlich im Granulat- und Soft­ elementfüllermodul 131 werden von einem Filterelement­ schragen 121 Filterelemente über eine Abnahmetrommel 123 und eine Zuführ- und Hülsenabnahmetrommel 128 der Hebeltrommel 127 zugeführt.
Mittels der Zuführ- und Hülsenabnahmetrommel 128 werden die mit Granulat und entsprechenden Filterelementen wie Softelementen befüllten Hülsen, deren eine Seite nun in diesem Ausführungsbeispiel voll befüllt ist, entnommen und einer Übergabetrommel 124 übergeben, die in dem Wendermodul 132 angeordnet ist. Die Übergabetrommel 124 übergibt die halb gefüllten Hülsen 11 einer Wendetrommel 129, in der die Hülsen gewendet werden. Auf dem Weg zur Wendetrommel können die Hülsen mit Wärme beaufschlagt werden, um eine Heißkleberspur zu aktivieren, die die Filterelemente fixiert. Nach dem Wenden der Hülsen werden die halb gefüllten Hülsen einem weiteren Granu­ lat- und Softelementfüllermodul 131 übergeben und zwar mittels einer Abgabetrommel 125, die die Hülsen einer Granulattrommel 126 übergibt, in der die Hülsen wieder mit Granulat befüllt werden. Als nächstes werden die Hülsen einer Hebeltrommel 127 übergeben, in der die Hülsen mit einem weiteren Softelement gefüllt werden. Die Softelemente werden in diesem Fall von einem Fil­ terelementschragen 121 über eine Abnahmetrommel 123 und eine Zuführ- und Hülsenabnahmetrommel 128 der Hebel­ trommel 127 übergeben. Die nunmehr voll befüllten Hülsen werden dann über die Trommel 128 zu einer Übergabetrom­ mel 124 weitergegeben, an der eine Heizstation 39 angeordnet ist, mittels der bspw. ein Heißkleber voll­ ständig oder im verbleibenden Teil der Hülse aktiviert werden kann.
In der linken Seite der Fig. 14 ist ein fertig befüllter Doppel-Mehrfachfilter 118 im Längsschnitt dargestellt, der aus einem ersten Filtermaterial 19, einem Granulat 26 und jeweils einem Filterstöpsel 20 zusammengesetzt ist. Dieser Doppel-Mehrfach-Filter wird in der folgenden Zigarettenherstellung in der Mitte des ersten Filterma­ terials 19 zerschnitten.
In Fig. 15 ist eine weitere beispielhafte Ausführungs­ form einer Filter-Herstellmaschine dargestellt, mittels der ein Doppel-Mehrfachfilter 118 hergestellt werden kann, der aus jeweils vier verschiedenen Filterelementen doppelter Gebrauchslänge besteht. In diesem Doppel- Mehrfachfilter 118 sind zwei verschiedene Granulatsorten 26 und 27 eingebracht worden. Um ein weiteres Granulat einzufügen, werden im Vergleich zu der Ausführungsform der Fig. 14 zwei weitere Granulatmodule 133 zur Fil­ ter-Herstellmaschine der Fig. 14 hinzugefügt. Diese liegen zwischen dem Hülsenzuführmodul 130 und dem Granulat- und Softelementfüllermodul 131 als auch dem Wendermodul 132 und dem weiteren Granulat- und Softele­ mentfüllermodul 131. Ansonsten sind die Elemente, die hier Verwendung finden, entsprechend.
Mit der erfindungsgemäßen Filter-Herstellmaschine ist es möglich, modular nach den Wünschen der entsprechenden Kunden Filter herzustellen. Hierzu müssen lediglich die entsprechenden Module gegeneinander ausgetauscht, hinzugefügt oder entfernt werden.
Obwohl im Rahmen der Figurenbeschreibung im wesentlichen Herstellungsvarianten dargestellt wurden, in denen eine vertikale Ausrichtung von Filterhülsen 11 Verwendung gefunden hat, ist es auch möglich, diese horizontal auszurichten. Ferner ist die Erfindung nicht auf die Verwendung von entsprechenden Trommeln beschränkt, sondern es ist auch denkbar, Muldenbänder zum Transport und Bearbeiten der Filter zu verwenden, wie bspw. durch die DE 197 08 836 A1 bzw. US 6,079,545 der Anmelderin, der DE 39 25 073 A1 bzw. US 5,209,249 der Fa. G. D Societa' per Azioni, Italien, oder der EP 1 048 229 A2 der Fa. Focke offenbart.
Das Filter-Herstellungskonzept ist darauf ausgerichtet, Filterstöpsel aus unterschiedlichen Filtermaterialien und/oder Granulaten in wechselnder Zusammensetzung in Filterhülsen einzuführen und zu Multisegmentfiltern bzw. Mehrfachfiltern zu verarbeiten. Im Rahmen dieser Erfin­ dung umfaßt der Begriff "Filtermaterialien" auch den Begriff "Granulate".
Verwendung finden vorzugsweise wenigstens doppelt lange, vorgefertigte Filterhülsen mit einem losen oder festge­ klebten Filterelement in der Mitte. Es werden üblicher­ weise 8 mm-Stöpsel transportiert, die dann in 4 mm lange Stöpsel zerteilt werden. Bei einem etwas modifizierten Konzept, das zu der Ausführungsform gem. Fig. 11 modi­ fiziert ist, wird die Filterhülse in einer Mulde eines Karussells bzw. der Haupttrommel 100 gehalten und durch Drehung der Haupttrommel 100 von Station zu Station weitergeleitet. Die Stationen sind je nach Ausgestaltung des Filters, auch in wechselnder Reihenfolge, eine Hülsenzuführeinrichtung, eine Granulatdosiereinrichtung mit einer Granulatzuführstation und einer Filterstöp­ selzuführeinrichtung, eine Filterwendeeinrichtung und wiederum eine Granulatdosiereinrichtung mit einer Granulatzuführstation und einer Filterstöpselzuführein­ richtung oder nur eine Granulatzuführstation und eine Filterstöpseleinrichtung. Außer beim Wenden wird die Hülse immer am gleichen Ort in der Haupttrommel 100 gehalten. Bei dem Zuführen von Filtermaterial in die Hülse bzw. beim Einbringen dieses Materials in die Hülse wird die Hülse vorzugsweise durch Vakuum oder Saugluft in dessen Position gehalten. Die Hülsenhalterung kann bspw. mit Vibrationen versehen werden, so daß Granulat in der möglichst dichtesten Packung eingebracht werden kann.
Bezugszeichenliste
10
Hülsenzuführtrommel
11
Hülse
12
Fördertrommel
13
Vakuumbohrung
14
Bohrung
15
Rohr
16
Fördertrommelbohrung
17
Oberstößel
18
Unterstößel
19
erstes Filtermaterial
20
Filterstöpsel
21
Filterstöpselförderer
22
Filterstöpseltrommel
23
erster Schieber
24
zweiter Schieber
25
Stöpselaufnahme
26
1
. Granulat
27
2
. Granulat
28
Kreismesser
29
Messerführung
30
Filterstöpsel
31
1
. Scheibe
32
2
. Scheibe
33
Entnahmetrommel
34
Filterhülse mit Filter­ elementen
35
Hebel
36
Hebelführung
37
Papierhülse
38
Einbringposition
38
a bis
38
b Einbringzone
39
Heizstation
41
3
. Schieber
42
4
. Schieber
50
Abgabetrommel
51
Granulatbefüllein­ richtung
100
Haupttrommel
101
Hülsenmassenstrom
102
Filterelement­ massenstrom
103
Übergabetrommel
104
Übergabekegel­ trommel
105
Übergabetrommel
106
Kreismesser
107
Übergabekegel­ trommel
108
Wendetrommel
109
Übergabetrommel
110
1
. Granulat
111
2
. Granulat
112
Granulat-Übergabesta­ tion
113
Schaltschrank
114
4-fach-Hülse
115
2-fach-Hülse
116
Filterelement (12-fache Verarbeitungslänge)
117
Doppel-Mehrfachfilter- Massenstrom
118
Doppel-Mehrfach-Filter
120
Hülsenschragen
121
Filterelementschragen
123
Abnahmetrommel
124
Übergabetrommel
125
Abgabetrommel
126
Granulattrommel
127
Hebeltrommel
128
Zuführ- und Hülsenabnahmetrommel
129
Wendetrommel
130
Hülsenzuführmodul
131
Granulat- und Softelementfüllermodul
132
Wendermodul
133
Granulatmodul
a) bis t) Positionsangaben

Claims (29)

1. Verfahren zur Herstellung von Mehrfachfiltern (118) für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie mit den folgenden Verfahrensschritten:
  • - Zuführen einer Filterhülse (11) in eine vorgebbare Position, und
  • - Einführen von Filtermaterial (20, 26, 27, 30, 116) in vorgebbaren Portionen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß wenigstens zwei Portionen des Filtermaterials (20, 26, 27, 30, 116) in einem Verfahrensschritt in die Filterhülse (11) eingeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhülse (11) ausschließlich von einer Seite befüllt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhülse (11) von zwei Seiten befüllt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhülse (11) zum Befüllen von zwei Seiten gedreht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zugeführte Filterhülse (11) in der Mitte ein Filterelement (19) aufweist.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhülse (11) zum Befüllen auf einer vorgebbaren Bewegungsbahn wenig­ stens teilweise queraxial geführt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einführen des Filtermaterials (20, 26, 27, 30, 116) mit einer verti­ kalen Bewegungskomponente geschieht.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterhülse (11) in einem vorangehenden Verfahrensschritt ausgebildet wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtermaterial­ segmente abwechselnd granulathaltiges Material (26, 27) und, insbesondere gasdurchlässige, Begrenzungsstücke (20, 30) umfassen.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein n-fach-Mehrfach­ filter ausgebildet wird, wobei n eine natürliche gerade Zahl ist, die größer 1 ist.
11. Mehrfachfilter, hergestellt nach einem der Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10.
12. Einrichtung zur Herstellung von Mehrfachfiltern (118) für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie, mit einem Filterhülsenzuführelement (10, 130) und wenig­ stens einem Transportelement (12, 100, 123 bis 127), in das Filterhülsen (11) einbringbar sind und mittels dem die Filterhülsen (11) wenigstens einer Bearbeitungssta­ tion zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer Bearbeitungsstation (17, 23, 24, 28, 31, 32, 131, 132) wenigstens zwei Portionen der Filter­ materialien (20, 26, 27, 30) in einem Bearbeitungs­ schritt in wenigstens eine Filterhülse (11) einführbar sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Drehvorrichtung (108, 129) zum Drehen der Filterhülse (11) als Bearbeitungsstation vorgesehen ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 12 und/oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Transportelement wenigstens ein kontinuierlich umlaufender Förderer (12, 100, 126, 127, 129) ist, der die Filterhülsen (11) queraxial fördert.
15. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Bearbeitungsstation an einem einzigen Förderer (12, 100) angeordnet ist.
16. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß den Förderern (12, 100, 126, 127, 129) wenigstens eine Bearbeitungs­ station zugeordnet ist.
17. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß den Förderern (12, 100, 126, 127, 129) maximal eine Bearbeitungssta­ tion zugeordnet ist.
18. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Förderer vorgesehen sind, von denen wenigstens einer wenigstens einer Bearbeitungsstation zugeordnet ist, und von denen wenigstens einer nur einer Bearbeitungsstation zugeord­ net ist.
19. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Filtermaterialzuführstation (21, 102, 104, 105, 107, 112, 130, 131, 133) vorgesehen ist, wobei diese zwei drehbare und azentrisch angeordnete Scheiben (31, 32) umfaßt, die jeweils Bohrungen (14) aufweisen, wobei die Bohrungen (14) der einen Scheibe (31) und die Bohrungen (14) der anderen Scheibe (32) an einem Ort (38) mitein­ ander fluchtend anordbar sind.
20. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Filtermaterialzuführstation (21, 102, 104, 105, 107, 112, 130, 131, 133) vorgesehen ist, wobei diese wenig­ stens ein Schiebeelement (23, 24, 31, 32), das mit Bohrungen (14) versehen ist und/oder wenigstens ein Hebelelement (35), das mit Bohrungen (14) versehen ist, umfaßt.
21. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Filtermate­ rialeinbringstation (a) bis t); 15, 16, 38) vorgesehen ist, die wenigstens ein erstes Überführungsmittel (17) umfaßt, das wenigstens zwei Portionen der Filtermate­ rialien (20, 26, 27, 30) in einem Verfahrensschritt in die Filterhülse (11) einbringt.
22. Einrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich­ net, daß wenigstens ein zweites Überführungsmittel (18) vorgesehen ist, das von der entgegengesetzten Seite der Filterhülse (11) als Gegenlager zu dem wenigstens einen ersten Stößel (17) fungiert.
23. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Filterhülse (11) mit wenigstens zwei Bohrungen (14) axial fluchtend anordbar ist.
24. Mehrfachfilterherstellungssystem für Produkte der tabakverarbeitenden Industrie mit einer Filterhülsenzu­ führeinrichtung (10, 130) zum Zuführen von Filterhülsen und einem Transportsystem (12, 100, 123 bis 128) zum Transportieren der Filterhülsen (11) auf einer vorgeb­ baren Bewegungsbahn und wenigstens einer Bearbeitungs­ station (17, 23, 24, 28, 31, 32, 131, 132), dadurch gekennzeichnet, daß in der wenigstens einen Bearbei­ tungsstation in einem Bearbeitungsschritt wenigstens zwei Portionen der Filtermaterialien (20, 26, 27, 30) in wenigstens eine Filterhülse (11) einbringbar sind.
25. Filterherstellungssystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß als Bearbeitungsstation eine Dreh­ vorrichtung (108, 129) zum Drehen der Filterhülsen (11) vorgesehen ist.
26. Filterherstellungssystem nach Anspruch 24 und/oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportsystem wenigstens einen kontinuierlich umlaufenden Förderer (12, 100, 123 bis 128) aufweist, der die Filterhülsen (11) queraxial fördert.
27. Filterherstellungssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Bearbeitungsstation wenigstens einem Förderer zugeordnet ist.
28. Filterherstellungssystem nach Anspruch 26 und/oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Förderer (12, 100) vorgesehen ist, dem wenigstens eine Bearbei­ tungsstation zugeordnet ist.
29. Filterherstellungssystem nach Anspruch 26 und/oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Förderer vorge­ sehen sind, denen jeweils höchstens eine Bearbeitungs­ station zugeordnet ist.
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