DE1010595B - Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckhohlleiter zur Anregung der H-Welle - Google Patents
Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckhohlleiter zur Anregung der H-WelleInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P5/00—Coupling devices of the waveguide type
- H01P5/08—Coupling devices of the waveguide type for linking dissimilar lines or devices
- H01P5/10—Coupling devices of the waveguide type for linking dissimilar lines or devices for coupling balanced lines or devices with unbalanced lines or devices
- H01P5/103—Hollow-waveguide/coaxial-line transitions
-
- H—ELECTRICITY
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- H01P5/00—Coupling devices of the waveguide type
- H01P5/04—Coupling devices of the waveguide type with variable factor of coupling
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Description
DEUTSCHES
In. der Zentimeterwellentechnik besteht sehr häufig die Notwendigkeit, eine H10-WeIIe im Rechteckrohr
durch eine Koaxialleitung anzuregen. Eine einwandfreie Anpassung in einem größeren Frequenzbereich
ist mit Schwierigkeiten verbunden., da die Transformation von dem niederohmigen Wellenwiderstand der
Koaxialleitung auf den relativ hochohmigen Wellenwiderstand des Hohlleiters sehr groß sein muß (etwa
1 zu 8). Bekannte Einkopplungen verwenden dazu eine Kombination von Blindwiderständen (z. B.
Serienkapazität und Parallelinduktivität, s. Fig. 1), die bekanntlich bei hohem Transformationsverhältnis
sehr frequenzabhängig ist. Eine weitere bekannte Lösung des Problems besteht in einer Einkopplung
entsprechend Fig. 2. Die anregende Antenne befindet sich in diesem Falle nicht in der Mitte der Breitseite
des Hohlleiters, sondern in der Nähe der Seitenwände. Man macht sich hierbei den Umstand zunutze, daß
das Spannungs-Strom-Verhältnis an diesem Ort des Hohlleiters kleiner ist, d. h. der Hohlleiter selbst mit
zur Transformation beiträgt. Die dann noch erforderliche Transformation durch Blindelemente wird dadurch
geringer. Nachteilig wirkt sich jedoch die unsymmetrische Anregung infolge Erzeugung von
höheren Anregungszuständen aus, die im Hohlleiter nicht fortpflanzungsfähig sind. Die dadurch entstehenden
Blindkomponenten müssen wieder kompensiert werden, wodurch die Anpassung frequenzabhängiger
wird. In den Fig. 1 und 2 bezeichnen α und b die Kantenlängen des Hohlleiters.
Es ist ferner eine Kopplungsanordnung bekanntgeworden,
bei der die speisende Koaxialleitung vor dem Eintritt in den Rechteckhohlleiter sich in zwei
Koaxialleitungen doppelten Wellenwiderstandes verzweigt, deren Innenleiter sodann im Abstand von je
einem Drittel der langen Seite des Hohlleiterquerschnittes in diesen eintreten. Diese Anordnung gestattet
zwar eine symmetrische Anregung des Hohlleiters, sie weist jedoch verschiedene konstruktiv bedingte
Nachteile auf, die ihre praktische Anwendung nicht vorteilhaft erscheinen lassen. Zunächst bringt
der vorgesehene Verzweigungspunkt eine herstellungsmäßige Verteuerung mit sich; ferner treten an
jedem Verzweigungspunkt Blindkomponenten auf, die durch besondere Maßnahmen wieder kompensiert werden
müssen; schließlich müssen die beiden abgezweigten Leitungen den doppelten Wellenwiderstand
aufweisen wie die ursprüngliche Koaxialleitung, so daß man zu sehr dünnen Innenleitern greifen muß, die
einer besonderen, an sich wieder nachteiligen mechanischen Stützung bedürfen.
Die Erfindung hat eine Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckholleiter
zum Gegenstand, bei der ebenfalls eine symme-Anordnung zur Ankopplung einer
koaxialen Energieleitung an einen
Rechteckhohlleiter zur Anregung
der H10-WeIIe
Anmelder:
Pintsch-Electro G.m.b.H.,
Konstanz (Bodensee), Bücklestr. 3
Konstanz (Bodensee), Bücklestr. 3
Dr.-Ing. Hermann Ritzl, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
irische Anregung der H10-WeIIe erreicht wird, wobei
jedoch alle vorerwähnten Mängel vermieden sind. Das Wesen dieser Anordnung, bei der zur Erzielung einer
günstigen Anpassung die Einspeisung ebenfalls in der
as Nähe der einander gegenüberliegenden schmalen Begrenzungsflächen
erfolgt, besteht darin, daß die Koaxialleitung gegenüber der zu den schmalen Begrenzungsfläcnen
parallelen Symmetrieebene seitlich versetzt an eine der breiten Begrenzungsflächen des
Hohlleiters herangeführt ist, wobei ihr Innenleiter durch eine Öffnung in den Hohlleiter eintritt und dort
eine erste Ankopplung bewirkt, sodann eine quer zur Symmetrieebene verlaufende Leitung von solcher
Länge und Phasengeschwindigkeit bildet, daß in ihr eine Phasenumkehr erfolgt, und schließlich etwa symmetrisch
zur ersten Ankopplungsstelle ein zweites Mal an die breite Begrenzungsfläche herangeführt und
dort mit ihr verbunden ist.
Eine beispielsweise Ausführung dieser Ankopplungsanordnung ist in Fig. 3 dargestellt. Der Außenleiter
der speisenden Koaxialleitung 9 endet seitlich versetzt an der Hohlleiterwandung, während der
Innenleiter durch eine Öffnung in den Hohlleiter eintritt, dort in einen Zylinder 1 übergeht und durch
diesen eine erste Ankopplung bewirkt. An den Zylinder 1 schließt sich ein Steg 3 an, der die Verbindung
zu einem zweiten, symmetrisch zum Zylinder 1 liegenden Zylinder 2 herstellt. Dieser ist bei 7 mit der
Hohlleiterwand verbunden. Der Steg 3 bildet zusammen mit der Hohlleiterwand eine Leitung von
solcher Länge und Phasengeschwindigkeit, daß in ihr eine Phasenumkehr erfolgt. Dadurch fließt in den
beiden Zylindern 1 und 2 jeweils ein Strom gleicher Richtung, so daß ein Magnetfeld entsteht, welches
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dem bekannten, ungestörten H10-FeId bereits sehr
ähnlich ist. Um bei der beispielsweisen Ausführung nach Fig. 3 die erwähnte Phasenumkehr zu erzielen,
muß die Länge der im Hohlleiter befindlichen Leitung zwischen den Ebenen 4 und 5 ungefähr eine halbe
Wellenlänge der mittleren Betriebswellenlänge betragen. Bei Änderungen der Betriebswellenlänge bleibt
in diesem Fall die Summe der beiden Ströme in den beiden Zylindern in einem großen Bereich annähernd
konstant.
Es ist ferner eine Schraube 6 vorgesehen, mit deren Hilfe die elektrische Länge der Leitung zwischen den
Zylindern 1 und 2 zusätzlich abgeglichen werden kann, wobei noch eine elektrische Kopplung zwischen
Koaxialleitung und Hohlleitung auftritt. Man kann mit Hilfe dieser Schraube den mittleren Frequenzbereich
verschieben und die Anpassung des Überganges abgleichen. Die Leitung selbst wird, um Blindkomponenten
zu vermeiden, im günstigsten Fall so dimensioniert, daß der Wellenwiderstand im Innern
des Hohlleiters dem jeweiligen eingekoppelten Wirkwiderstand an jeder Stelle möglichst nahe kommt. Sofern
man einen geringen Verlust an Bandbreite in Kauf nimmt, genügt es, diesen Wellenwiderstand
gleich dem Wellenwiderstand der Anschluß leitung zu machen. Da in diesem Fall die Leitung zu hochohmig
ist, treten zwei Längsinduktivitäten auf, die durch die Schraube 6 (Querkapazität) kompensiert werden
können.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Leitung nicht voll an den Hohlleiter angekoppelt, da die beiden
stromdurchflossenen Zylinder nicht die ganze Höhe des Hohlleiters einnehmen. Dadurch entsteht auf der
Hohlleiterseite des Überganges eine Streuinduktivität in Serie zum eingekoppelten Widerstand. Diese Induktivität
zusammen mit dem kurzgeschlossenen Hohlleiterstück 8 als kapazitiven Parallelwiderstand
trägt nochmals zur Transformation bei. Daraus ergibt sich, daß bei dem dargestellten Beispiel die Länge
dieses Stückes zwischen einer viertel und einer halben Hohlleiterwellenlänge liegen muß. Sind die
Zylinder halb so hoch wie die Höhe des Hohlleiters, so ergibt sich experimentell die Länge 1 in Fig. 3 zu
etwa drei Achtel der Hohlleiterwellenlänge für die mittlere Betriebswellenlänge.
Claims (2)
1. Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckhohlleiter zur
Anregung der H10-WeIIe, bei der zur Erzielung
einer günstigen Anpassung die Einspeisung in der
■ Nähe der einander gegenüberliegenden schmalen Begrenzungsflächen erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koaxialleitung gegenüber der zu den schmalen Begrenzungsflächen parallelen Symmetrieebene
seitlich versetzt an eine der breiten Begrenzungsflächen des Hohlleiters herangeführt
ist, wobei ihr Innenleiter durch eine öffnung in den Hohlleiter eintritt und dort eine erste Ankopplung
bewirkt, sodann eine quer zur Symmetrieebene verlaufende Leitung von solcher Länge und
Phasengeschwindigkeit bildet, daß in ihr eine Phasenumkehr erfolgt, und schließlich etwa symmetrisch
zur ersten Ankopplungsstelle ein zweites Mal an die breite Begrenzungsfläche herangeführt
und dort mit ihr verbunden ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des quer zur Symmetrieebene
verlaufenden Teiles des ankoppelnden Innenleiters eine kapazitiv wirkende Abgleichschraube
angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 588 103;
»Proceedings of the IRE, 1947, Bd. 35, S. 921 und 922.
USA.-Patentschrift Nr. 2 588 103;
»Proceedings of the IRE, 1947, Bd. 35, S. 921 und 922.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 549/292 6.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP15883A DE1010595B (de) | 1956-03-17 | 1956-03-17 | Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckhohlleiter zur Anregung der H-Welle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP15883A DE1010595B (de) | 1956-03-17 | 1956-03-17 | Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckhohlleiter zur Anregung der H-Welle |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1010595B true DE1010595B (de) | 1957-06-19 |
Family
ID=7365805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP15883A Pending DE1010595B (de) | 1956-03-17 | 1956-03-17 | Anordnung zur Ankopplung einer koaxialen Energieleitung an einen Rechteckhohlleiter zur Anregung der H-Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1010595B (de) |
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-
1956
- 1956-03-17 DE DEP15883A patent/DE1010595B/de active Pending
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