DE10105878A1 - Vorrichtung zur Substratbehandlung mittels Laserstrahlung - Google Patents
Vorrichtung zur Substratbehandlung mittels LaserstrahlungInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zur Substratbehandlung mittels Laserstrahlung umfaßt einen Drehspiegel oder dergleichen, durch den ein einfallender Laserstrahl reflektiert wird und über eine Anordnung von nebeneinander liegenden Sammellinsen schwenkbar ist, die in einem ihrer Brennweite entsprechenden Abstand vom Substrat angeordnet sind. In wenigstens einem der zwischen dem Drehspiegel und den Sammellinsen gebildeten Strahlpfade ist ein opto-mechanischer Schalter und/oder Variator vorgesehen, durch den der betreffende Strahlpfad unterbrechbar bzw. die Position des betreffenden Fokus auf dem Substrat variierbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Substratbehandlung mittels
Laserstrahlung, mit einem Drehspiegel oder dergleichen, durch den ein
einfallender Laserstrahl reflektiert wird und über eine Anordnung von ne
beneinander liegenden Sammellinsen schwenkbar ist, die in einem ihrer
Brennweite entsprechenden Abstand vom Substrat angeordnet sind.
Eine derartige Vorrichtung wird insbesondere zum Bearbeiten von bei
spielsweise bandförmigen Materialien mittels Laserstrahlung verwendet,
wobei das Laserlicht in mehrere quasi-simultane Bearbeitungsstellen auf
geteilt und gleichzeitig aus dem Dauerlicht des Lasers kurze Pulse sehr
hoher Frequenz erzeugt werden. Die hohe Pulswiederholungsrate resul
tiert in entsprechend hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten.
Trotz des Einsatzes weniger oder lediglich eines einzelnen Lasers ist eine
nahezu gleichzeitige Beaufschlagung des Substrats in mehreren Zielge
bieten möglich. Die Anwendung mehrerer Laser verbietet sich in der Regel
aus Kosten- und Platzgründen. Ein Strahlaufteilung durch sogenannte
Strahlteiler wären insoweit nachteilig, als die resultierenden Teilstrahlen
eine entsprechend geringere Intensität aufweisen würden, die für be
stimmte Bearbeitungsverfahren nicht ausreichend ist. Überdies würden
die Teilstrahlen auch eine wechselnde, d. h. jedenfalls unterschiedliche
Intensität und/oder räumliche Intensitätsverteilung aufweisen. So ist bei
Strahlteilern häufig die unterschiedliche Beeinflussung des Strahlprofiles
das Hauptproblem, insbesondere bei Verschmutzung (Strahlgeometrie).
Beispielsweise bei der Perforierung von Papier mittels Laserlichtstrahlen
ist es zur Erzielung einer gleichmäßigen Lochgröße und Güte unbedingt
erforderlich, eine bestimmte, relativ hohe und gleichbleibende Intensität
des die Perforation durchführenden Laserlichtstrahls sicherzustellen. Eine
Strahlteilung wäre somit auch hier wieder ungünstig.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art (vgl. z. B. DE-C-29 18 283) wer
den insbesondere zur Perforation von dünnen Papieren wie beispielsweise
Zigarettenmundstückpapier verwendet. Dabei erzeugt die Vorrichtung pro
Bearbeitungskopf jeweils eine Spur von kleinen Löchern, wobei das Dau
erlicht des Lasers mit Hilfe eines optischen Multiplexers in gepulste Ein
zelstrahlen zerhackt wird. Jeder fokussierte Laserpuls verdampft schlag
artig das dünne Material und erzeugt somit ein Loch mit einem üblichen
Durchmesser von beispielsweise etwa 60 bis etwa 150 µm. Eine betreffen
de Vorrichtung kann z. B. 16 Bearbeitungsköpfe aufweisen und somit Pa
pier mit beispielsweise vier Perforationszonen mit jeweils vier Lochreihen
und einer dazu passenden Breite von etwa 150 mm bei mehreren 100 m/min
Bahngeschwindigkeit perforieren. Die Perforation ist demnach auf
wenige Zonen quer zur Bahn konzentriert und in Längsrichtung sehr dicht
angeordnet.
In den letzten Jahren entstand ein Bedarf an einer Perforation von Ver
packungsfolien mit praktisch den gleichen Lochdurchmessern, jedoch
stark veränderter Anordnung und Verteilung der Löcher. So werden für
die Perforation von Verpackungsmaterialien wie z. B. Kunststoffolien we
sentlich kleinere Lochdichten, also vielfach größere Lochabstände benö
tigt. Dabei sollen die Bahngeschwindigkeit und die Energie pro Loch zu
mindest im wesentlichen unverändert bleiben. Die geringeren Lochdichten
dienen einer höheren Reißfestigkeit und einer geringeren Durchlässigkeit.
Beispielsweise bei der aus der DE-C-29 18 283 bekannten Vorrichtung
könnte man die gewünschten großen Lochabstände zwar mit niedrigen
Spiegeldrehzahlen erreichen. Die jeweiligen Pulsenergien wären dann je
doch viel zu hoch, um noch ein sauberes Loch zu erzielen. Um hier gegen
zusteuern, müßte man die Ausgangsleistung an den Lasern reduzieren,
was jedoch nicht oder nicht in dem erforderlichen Umfang möglich ist. Ei
ne Vergrößerung des Lochabstands durch Erhöhung der Bahngeschwin
digkeit des bahnförmigen Materials der zu perforierenden Bahn ist derzeit
nicht ohne weiteres beherrschbar, da Geschwindigkeiten von mehreren
1000 m/min erforderlich wären.
Ein Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art
zu schaffen, die insbesondere sowohl die Erzeugung von an beliebiger
Stelle und entsprechend einer einstellbaren, beliebigen Dauer unterbro
chenen Perforationszonen als auch eine gleichmäßigere Verteilung der
Perforationen ermöglicht. Überdies soll insbesondere auch die Erzeugung
von Perforationsmustern mit einem größerem Lochabstand zumindest im
wesentlichen ohne Änderung der Bahngeschwindigkeit und der Energie
pro Loch möglich sein. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, erforderli
chenfalls das visuelle Erscheinungsbild der Perforation ohne wesentliche
Änderung der technischen Eigenschaften ändern zu können, d. h. bei bestimmten
Anwendungen die Sichtbarkeit bzw. Unsichtbarkeit der Perfora
tion entsprechend beeinflussen zu können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß in wenigstens
einem der zwischen dem Drehspiegel und den Sammellinsen gebildeten
Strahlpfade ein opto-mechanischer Schalter und/oder Variator vorgese
hen ist, durch den der betreffende Strahlpfad unterbrechbar bzw. die Po
sition des betreffenden Fokus auf dem Substrat variierbar ist.
Aufgrund dieser Ausbildung ist es nicht nur möglich, die jeweiligen Perfo
rationszonen an beliebiger Stelle beliebig lange zu unterbrechen. Es ist
auch eine gleichmäßigere Verteilung der Perforationen möglich. Die Perfo
rationsmuster können mit einem größeren Lochabstand als bisher erzeugt
werden, ohne daß dazu die Bahngeschwindigkeit und die Energie pro Loch
wesentlich verändert werden muß. Während die Perforationsspuren bisher
prinzipiell in Reihen mit geringem Lochabstand von typisch 0,5 bis 1 mm
angeordnet waren, sind nunmehr beliebig größere Abstände möglich, wo
bei der Lochabstand insbesondere variabel vergrößert werden kann. Alter
nativ oder zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine insbesondere beliebig
einstellbare Unordnung des Perforationsmusters, d. h. insbesondere eine
Art "Chaos-Perforation" zu erzeugen, bei der sich anstelle einer jeweiligen
geraden Perforationsspur eine insbesondere frei programmierbare "zittrige"
oder "tänzelnde" Einzelspur ergibt.
Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Vorrichtung ist in jedem zwischen dem Drehspiegel und den
Sammellinsen gebildeten Strahlpfad jeweils ein opto-mechanischer
Schalter bzw. Variator vorgesehen. Damit ist jeder dieser Strahlpfade in
der jeweils gewünschten Weise beeinflußbar.
Von Vorteil ist auch, wenn der einfallende Laserstrahl durch eine Linse
auf den Drehspiegel fokussiert wird, zwischen dem Drehspiegel und der
Anordnung von in einem ihrer Brennweite entsprechenden Abstand vom
Substrat angeordneten nebeneinander liegenden Sammellinsen eine weite
re Anordnung von nebeneinander liegenden Sammellinsen vorgesehen ist,
die in einem ihrer Brennweite entsprechenden Abstand zum Drehspiegel
angeordnet sind, und ein jeweiliger opto-mechanischer Schalter bzw. Va
riator zwischen den beiden Anordnungen von nebeneinander liegenden
Sammellinsen angeordnet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrich
tung ist der opto-mechanische Schalter bzw. Variator im Zwischenfokus
eines teleskopartigen Linsensystems angeordnet.
Als Drehspiegel kann insbesondere ein Polygon-Drehspiegel vorgesehen
sein. Mit einem solchen Polygon-Drehspiegel mit entsprechend vielen Fa
cetten und hoher Drehzahl können relativ hohe Frequenzen erreicht wer
den, so daß beispielsweise beim Einsatz der Vorrichtung zur Perforation
von Zigarettenpapier der die Geschwindigkeit bestimmende Schritt nicht
mehr die Perforationsfrequenz, sondern die technisch realisierbare Papier
vorschubgeschwindigkeit ist. Es ist lediglich ein einziges drehendes Teil,
nämlich der Polygon-Drehspiegel, erforderlich, um die hohen Zerhac
kungsfrequenzen zu erreichen.
Die Linsen, zwischen denen der Drehspiegel liegt, können z. B. sphärische
und/oder zylindrische Sammellinsen sein. Dabei besitzen sphärische Lin
sen den Vorteil, daß die benötigte Reflexionsfläche/-breite auf dem Poly
gon und damit das Gewicht und entsprechend die Massenträgheit klein
gehalten werden können.
Dem opto-mechanischen Schalter ist vorzugsweise eine insbesondere frei
programmierbare Ansteuerelektronik zugeordnet, über die die Unterbre
chungszeiten und/oder -zeitdauern bzw. die Positionen des betreffenden
Fokus auf dem Substrat variabel einstellbar sind. Das Laserlicht und ent
sprechend die Perforation kann somit stufenlos und frei elektronisch pro
grammierbar beeinflußt werden. Im Fall einer gezielten Unterbrechung
sind das Ergebnis z. B. einzelne Löcher, deren Abstand ein Vielfaches des
bisher üblichen Lochabstandes (z. B. das Zehnfache oder Einhundertfa
che) betragen kann. Es kann jedoch nach wie vor z. B. auch eine Perfora
tion von unverändert hoher Lochdichte erzeugt werden. Es besteht jedoch
jederzeit die Möglichkeit, die jeweiligen Strahlpfade zu beliebigen Zeit
punkten jeweils beliebig lange zu unterbrechen. Zum Ausgleich des me
chanischen Versatzes der einzelnen Fokussieroptiken über dem Substrat
muß es möglich sein, jede Einzelspur der Perforation entsprechend zeit
versetzt zu unterbrechen beziehungsweise anzusteuern.
Vorzugsweise ist die Ansteuerelektronik mit dem Substrattransport, d. h.
z. B. dem Transport der betreffenden Materialbahn, synchronisierbar. Al
ternativ oder zusätzlich kann sie auch mit der Frequenz des Drehspiegels
bzw. Polygon-Drehspiegels synchronisierbar sein.
Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform ist der opto-
mechanische Schalter bzw. Variator durch ein Galvanometer antreibbar.
Der opto-mechanische Schalter kann beispielsweise einen zur Unterbre
chung des betreffenden Strahlpfades in den Strahlpfad schwenkbaren Re
flektor umfassen. Bei nicht in den Strahlpfad verschwenktem Reflektor
wird der Laserlichtstrahl durchgelassen (transmissive Lösung). Ein we
sentlicher Vorteil einer solchen Ausführungsform liegt darin, daß der
transmittierte, d. h. der zur Bearbeitung verwendete Strahl nicht durch
thermische oder andere eventuelle Unzulänglichkeiten des opto-
mechanischen Schalters bzw. Reflektors beeinflußt werden kann.
Der opto-mechanische Schalter bzw. Variator kann jedoch beispielsweise
auch einen drehbaren Facettenspiegel oder einen drehbaren Prismenspie
gel umfassen. Ein Vorteil dieser reflektiven Ausführung liegt in der gut
beherrschbaren optischen Kante. Die Facettenkante ist angesichts flache
rer Winkel deutlich unkritischer. Wie bei der transmissiven Ausführung
erhält man auch hier wieder einen relativ kompakten Aufbau. Die infolge
der Restabsorption vorhandene optische Dauerbelastung fällt praktisch
nicht ins Gewicht, da davon ausgegangen werden kann, daß die Mehrzahl
der Pulse unterdrückt, d. h. abgelenkt und vernichtet werden muß.
Auch hier ist es beispielsweise möglich, durch eine Verwendung von Zy
linderlinsen einen Linien-Zwischenfokus zu erzeugen. Grundsätzlich sind
jedoch auch in diesem Fall insbesondere auch wieder sphärische Linsen
verwendbar.
In bestimmten Fällen kann es auch von Vorteil sein, wenn der opto-
mechanische Schalter bzw. Variator einen kontinuierlich antreibbaren
Drehspiegel umfaßt. Dabei kann bei festem Tastverhältnis die Frequenz
frei programmierbar sein. Der Antrieb dieses Drehspiegels kann mit dem
zuvor erwähnten, als optischer Multiplexer dienenden Drehspiegel syn
chronisiert sein.
Ein jeweiliger opto-mechanischer Variator ist vorzugsweise so ansteuerbar
ist, daß sich die Position des betreffenden Fokus auf dem Substrat von
Laserpuls zu Laserpuls ändert.
In bestimmten Fällen kann es auch von Vorteil sein, wenn in wenigstens
zwei einander benachbarten Strahlpfaden jeweils ein opto-mechanischer
Variator vorgesehen ist und die opto-mechanischen Variatoren so ansteu
erbar sind, daß die beiden betreffenden Behandlungsspuren, vorzugsweise
Perforationsspuren, auf dem Substrat ineinander laufen.
Insbesondere die zuvor erwähnten reflektiven Varianten, bei denen der
Laserstrahl durch ein jeweiliges opto-mechanisches Element in den be
treffenden Stahlenpfad reflektiert wird, ermöglichen es auch, eine insbe
sondere beliebig einstellbare "Unordnung" des Perforationsmusters, d. h.
insbesondere eine Art "Chaos-Perforation", zu erzeugen. In bestimmten
Fällen, z. B. zur Erzeugung einer visuellen Unordnung im Perforationsmu
ster, die beispielsweise der "Unsichtbarmachung" dienen kann, ist es
zweckmäßig, bei einer jeweiligen reflektiven Ausführungsvariante die Win
kelauslenkung von Laserimpuls zu Laserimpuls unterschiedlich zu wäh
len. Damit ergibt sich anstelle einer geraden Perforationsspur eine frei
programmierbare "zittrige" oder "tänzelnde" Einzelspur. In der Summe von
zwei oder mehreren programmierbaren "tänzelnden" Perforationsspuren
innerhalb einer Zone kann somit eine chaotisch aussehende Verteilung
erzeugt werden, was die Unsichtbarkeit für bestimmte Perforationen deut
lich verbessert. Die Lochqualität und -dichte über eine gewisse Fläche er
zielt man im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren mit dem gleichen
Wirkungsgrad.
Um einen praktikablen Winkelbereich ohne Abschattung und Leistungs
verlust zu erhalten, sollte der opto-mechanische Schalter bzw. Variator
oder "Wackelspiegel" nahe an der den Laserstrahl auf das Substrat fokus
sierenden Linsenanordnung angeordnet sein.
Zur Absorption eines jeweiligen vom opto-mechanischen Schalter reflek
tierten Laserstrahls kann ein Strahlabsorber vorgesehen sein.
Zwischen den beiden Anordnungen von nebeneinander liegenden Sam
mellinsen können Umlenkspiegel angeordnet sein.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen un
ter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische, vereinfachte Darstellung einer Vorrichtung zur
Substratbehandlung mittels Laserstrahlung,
Fig. 2 eine schematische Teildarstellung einer Ausführungsform der Vor
richtung mit im Bereich des Zwischenfokus eines teleskopartigen
Linsensystems angeordnetem opto-mechanischem Schalter,
Fig. 3 eine schematische Teildarstellung einer Ausführungsform der Vor
richtung mit einem einen Facettenspiegel umfassenden opto-
mechanischen Schalter,
Fig. 4 eine schematische Teildarstellung einer Ausführungsform der Vor
richtung mit einem als opto-mechanischer Schalter dienenden
kontinuierlich antreibbaren Drehspiegel,
Fig. 5 eine schematische Teildarstellung einer Ausführungsform der Vor
richtung mit einem einen Facettenspiegel umfassenden opto-
mechanischen Variator, mit dem die Position eines betreffenden
Fokus auf dem Substrat variierbar ist,
Fig. 6 eine schematische Teildarstellung einer Ausführungsform der Vor
richtung mit einem als opto-mechanischer Variator dienenden
kontinuierlich antreibbaren Polygon-Drehspiegel, mit dem die Po
sition eines betreffenden Fokus auf dem Substrat variierbar ist,
und
Fig. 7a bis 7d Beispiele unterschiedlicher, mittels der Vorrichtung erzeugbarer
Perforationsarten.
Fig. 1 zeigt in schematischer, vereinfachter Darstellung eine Vorrichtung
zur Behandlung eines Substrats 10, hier einer in Transportrichtung L be
wegten Materialbahn wie beispielsweise einer Verpackungsfolie oder einer
Papierbahn, mittels Laserstrahlung.
Dabei durchläuft der von einem Laser 12 kommende Lichtstrahl eine Ein
tritts- oder Sammellinse 14, deren Brennpunkt beziehungsweise Strich
ebene auf einer Fläche eines im Strahlengang hinter der Sammellinse 14
angeordneten Polygon-Drehspiegels 16 liegt.
Der in der Fig. 1 dargestellte Polygon-Drehspiegel 16 weist beispielsweise
sechs Facetten auf. Grundsätzlich ist jedoch auch eine andere Anzahl von
Facetten möglich. Sie hängt für eine vorgegebene Zerhackungsfrequenz
auch von der mit dem Polygon-Drehspiegel 16 erreichbaren Drehzahl ab.
So verwendet man in der Praxis bei gleichem Polygondurchmesser ver
schiedene Facetten-Anzahlen und die gleiche maximale Drehzahl. Ein
wichtiges Kriterium bei der Wahl der Facetten bzw. Facetten-Anzahl ist
der gewünschte Fächerwinkel, d. h. die gewünschte Einzelstrahl-Anzahl,
die gleich der Anzahl von Perforationsspuren ist.
Bei sich drehendem Polygon-Drehspiegel 16 wird der einfallende, reflek
tierte Licht- bzw. Laserstrahl über eine Anordnung 18 von nebeneinander
liegenden Kollimator- oder Sammellinsen 18 1-18 n verschwenkt. Trifft der
einfallende Laserstrahl auf die nächste Facette des Polygon-Drehspiegels
16, so springt der reflektierte Strahl zurück und überstreicht von neuem
den betreffenden, die Sammellinsen 18 1-18 n umfassenden Winkelbereich.
Die eine gleich Brennweite aufweisenden Sammellinsen 18 1-18 n sind so
angeordnet, daß ihr Brennpunkt beziehungsweise ihre Brennebene mit
dem Brennpunkt beziehungsweise der Brennebene der Sammellinse 14
auf dem Polygon-Drehspiegel 16 ungefähr oder genau zusammenfällt. Das
die Sammellinsen 18 1-18 n verlassende Licht ist daher wieder annähernd
parallel gerichtet.
Die Sammellinse 14 und die Sammellinsen 18 1-18 n können beispielswei
se als sphärische und/oder zylindrische Linsen vorgesehen sein.
Die die Linsenanordnung 18 verlassenden Lichtstrahlen werden beim vor
liegenden Ausführungsbeispiel über Umlenkspiegel 20, 22 auf eine An
ordnung von nebeneinander liegenden Fokussier- oder Sammellinsen 241
-24n gerichtet, die in einem ungefähr ihrer Brennweite entsprechenden
Abstand vom Substrat 10 angeordnet sind. Dabei umfaßt diese Linsenan
ordnung 24 vorzugsweise sphärische Sammellinsen 24 1-24 n, die die auf
sie auftreffenden parallelen Lichtstrahlen auf das im Strahlengang hinter
dem Linsensystem 24 liegende Substrat 10 fokussieren. Die Größe der
Einzellinsen 24 1-24 n des Linsensystems 24 entspricht vorzugsweise der
Größe der Einzellinsen 18 1-18 n des Linsensystems 18, so daß jedem Lin
senabschnitt der Linsen 18 1-18 n ein entsprechender Abschnitt der Lin
sen 241-24n zugeordnet ist.
In wenigstens einem der zwischen den beiden Linsenanordnungen 18, 22
gebildeten Strahlpfade ist ein opto-mechanischer Schalter 26 vorgesehen,
durch den der betreffende Strahlpfad unterbrechbar ist. In der Fig. 1 ist
lediglich der Einfachheit halber nur ein solcher opto-mechanischer
Schalter 26 angedeutet. Grundsätzlich kann auch in mehreren Strahlpfaden
jeweils ein solcher opto-mechanischer Schalter 26 vorgesehen sein.
Vorzugsweise ist in jedem zwischen dem Polygon-Drehspiegel 16 und der
Linsenanordnung 24 gebildeten Strahlpfaden jeweils ein solcher opto-
mechanischer Schalter 26 angeordnet.
Wie sich insbesondere auch aus den Fig. 1 bis 4 ergibt, kann der opto-
mechanische Schalter 26 insbesondere im Bereich des Zwischenfokus ei
nes durch zwei Linsenanordnungen 28, 30 gebildeten teleskopartigen Lin
sensystems angeordnet sein.
Dem beziehungsweise den opto-mechanischen Schaltern 26 ist vorzugs
weise eine insbesondere frei programmierbare Ansteuerelektronik 32 zu
geordnet, über die die Unterbrechungszeiten und/oder -zeitdauern varia
bel einstellbar sind. Diese Ansteuerelektronik 32 ist zweckmäßigerweise
mit dem Substrattransport synchronisierbar. Alternativ kann sie auch mit
der Frequenz des Drehspiegels bzw. Polygon-Drehspiegels synchronisier
bar sein.
Wie sich insbesondere auch anhand der Fig. 2 und 3 ergibt, kann der op
to-mechanische Schalter beispielsweise durch ein Galvanometer 34 an
treibbar sein.
Fig. 2 zeigt in schematischer Teildarstellung eine Ausführungsform der
Vorrichtung mit einem im Bereich des Zwischenfokus eines teleskoparti
gen Linsensystems 28, 30 angeordneten, über ein Galvanometer 34 ange
triebenen opto-mechanischen Schalter 26, der durch einen zur Unterbre
chung des betreffenden Strahlpfades in den Strahlpfad schwenkbaren Re
flektor umfaßt. Bei geschlossenem opto-mechanischem Schalter 26 wird
der Laserstrahl zu einem Strahlabsorber 36 reflektiert. Ist der z. B. durch
eine Reflektionsplatte gebildete Reflektor aus dem Strahlpfad herausge
schwenkt, so kann der Laserstrahl frei passieren (transmissive Lösung).
Fig. 3 zeigt in schematischer Teildarstellung eine Ausführungsform der
Vorrichtung mit einem im Bereich des Zwischenfokus eines teleskoparti
gen Linsensystems 28, 30 angeordneten, durch einen Facettenspiegel ge
bildeten opto-mechanischen Schalter 26. Auch dieser Facettenspiegel ist
wieder über ein schnelles Galvanometer 34 antreibbar. Je nach der jewei
ligen Stellung des opto-mechanischen Schalters beziehungsweise Facet
tenspiegels wird der Laserstrahl zur Linsenanordnung 30 oder zu einem
Strahlabsorber 36 reflektiert. Grundsätzlich kann auch ein Prismenspiegel
eingesetzt werden.
Auch den opto-mechanischen Schaltern 34 der beiden in den Fig. 2 und 3
gezeigten Ausführungsformen kann jeweils wieder eine insbesondere frei
programmierbare Ansteuerelektronik 32 zugeordnet sein.
Fig. 4 zeigt in schematischer Teildarstellung eine Ausführungsform der
Vorrichtung mit einem als opto-mechanischer Schalter 26 dienenden,
kontinuierlich antreibbaren Drehspiegel mit festem Tastverhältnis oder
diskontinuierlich antreibbaren Drehspiegel bei z. B. wieder über eine An
steuerelektronik 32 (vgl. Fig. 1) frei programmierbarer Frequenz. Auch
dieser durch einen Drehspiegel gebildete opto-mechanische Schalter 26 ist
wieder im Bereich des Zwischenfokus eines durch zwei Linsenanordnun
gen 28, 30 gebildeten teleskopartigen Linsensystems 28, 30 angeordnet.
Je nach Drehstellung des opto-mechanischen Schalters beziehungsweise
Drehspiegels 26 wird der von der Linsenanordnung 28 kommende Laser
strahl entweder zur Linsenanordnung 30 oder zu einem Strahlabsorber 36
reflektiert. Auch hier liegt somit wieder eine reflektive Lösung vor.
Der dem opto-mechanischen Schalter 26 zugeordnete Antrieb 38, insbe
sondere ein kontinuierlich oder diskontinuierlich drehender Elektromotor,
ist vorzugsweise mit dem als optischer Multiplexer dienenden Polygon-
Drehspiegels 16 synchronisiert.
Wie beispielsweise anhand der Fig. 1 zu erkennen ist, kann z. B. eine in
Transportrichtung L bewegte Materialbahn 10 (Substrat) mit quer zur
Transportrichtung L der Bahn liegenden Reihen kleiner Löcher 38 perfo
riert werden. Die Zerhackungsfrequenz kann über die Anzahl der Facetten
des Polygon-Drehspiegels 16 und dessen Drehzahl nahezu beliebig einge
stellt werden. Über den bzw. die opto-mechanischen Schalter 26 kann ei
ne jeweilige Perforationszone auf der Materialbahn 10 an einer beliebigen
Stelle und mit einstellbarer, beliebiger Dauer unterbrochen werden. Dabei
ist insbesondere eine stufenlose und frei elektronisch programmierbare
Unterbrechung des Laserlichts und eine entsprechende Perforation mög
lich. Aufgrund des mechanischen Versatzes der einzelnen Fokussieropti
ken kann jede Einzelspur der Perforation entsprechend zeitversetzt unter
brochen beziehungsweise angesteuert werden können. Durch eine ent
sprechende Synchronisation mit dem Bahntransport und einem entspre
chenden Zeitversatz pro Bearbeitungskopf kann insbesondere eine quasi-
parallele, d. h. unterbrochene Perforation erzeugt werden.
Mit den in den Fig. 3 und 4 dargestellten reflektiven Varianten ist es
grundsätzlich auch möglich, eine insbesondere beliebig einstellbare
"Unordnung" des Perforationsmusters, d. h. z. B. eine Art "Chaos-
Perforation", zu erzeugen. Dazu kann das jeweilige opto-mechanische
Element 26 zusätzlich (oder alternativ) als Variator eingesetzt werden,
durch den die Position des betreffenden Fokus auf dem Substrat 10 für
die jeweilige Perforationsspur variierbar ist (vgl. die Fig. 5 und 6).
Fig. 5 zeigt in schematischer Teildarstellung eine mit der der Fig. 3 ver
gleichbare Ausführungsform der Vorrichtung mit einem einen Facetten
spiegel oder Prisma umfassenden, über ein Galvanometer 34 antreibbaren
opto-mechanischen Element 26, das hier jedoch zusätzlich als Variator
dient, mit dem die Position des Fokus für die betreffende Perforationsspur
auf dem Substrat 10 variierbar ist. Dazu sind über die betreffende An
steuerelektronik 32 (vgl. auch Fig. 1) zusätzlich kleine Winkelauslen
kungen von Laserimpuls zu Laserimpuls frei programmierbar. Wie durch
die Pfeile angedeutet kann dabei z. B. ein relativ kleiner Schwenkbereich
von beispielsweise etwa 1° abgedeckt werden. Hinter der betreffenden Lin
se 24 i der Linsenanordnung 24 ergeben sich entsprechend unterschiedlich
positionierte Foki bzw. Behandlungsstellen.
Es ist somit insbesondere auch möglich, z. B. zur Erzeugung einer visuel
len Unordnung im Perforationsmuster, die beispielsweise der "Unsichtbar
machung" dienen kann, bei einer jeweiligen reflektiven Ausführungsvari
ante die Winkelauslenkung von Laserimpuls zu Laserimpuls unterschied
lich zu wählen. Insbesondere mit einer entsprechend frei programmierba
ren Ansteuerelektronik (vgl. auch Fig. 1) kann demnach anstelle einer
geraden Perforationsspur beispielsweise eine "zittrige" oder "tänzelnde"
Einzelspur erzeugt werden. In der Summe von zwei oder mehreren pro
grammierbaren "tänzelnden" Perforationsspuren innerhalb einer Zone
kann somit eine chaotisch aussehende Verteilung erzeugt werden, was die
Unsichtbarkeit für bestimmte Perforationen deutlich verbessert.
Um einen praktikablen Winkelbereich ohne Abschattung und Leistungs
verlust zu erhalten, sollte der opto-mechanische Schalter bzw. Variator
oder "Wackelspiegel" nahe an der den Laserstrahl auf das Substrat fokus
sierenden Linsenanordnung angeordnet sein.
Fig. 6 zeigt in schematischer Teildarstellung eine der der Fig. 4 vergleich
bare Ausführungsform der Vorrichtung mit einem einen Polygon-
Drehspiegel umfassenden, über einen Elektromotor 38 kontinuierlich oder
diskontinuierlich antreibbaren opto-mechanischen Element 26, das je
doch auch hier wieder zusätzlich als Variator dient, mit dem die Position
des Fokus für die betreffende Perforationsspur auf dem Substrat 10 vari
ierbar ist. Der Polygon-Drehspiegel 26 sollte im Vergleich zur Ausführung
gemäß Fig. 4 eine wesentlich höhere Anzahl von Facetten aufweisen.
Während die in der Fig. 5 dargestellte Ausführungsform aus Prisma und
Galvanometer hinsichtlich der Wahl der jeweiligen Abweichungen der Fo
kusposition relativ variabel, jedoch relativ langsam ist, kann die eher
schnellere Ausführungsform gemäß Fig. 6 aus Polygon-Drehspiegel und
Elektromotor beispielsweise zur Erzeugung einer insbesondere festen
Wobbelbewegung ansteuerbar sein.
Obwohl im Zusammenhang mit den zuvor beschriebenen Ausführungs
formen gemäß den Fig. 5 und 6 davon ausgegangen wurde, daß das jeweilige
opto-mechanische Element 26 gleichzeitig sowohl als Schalter als
auch als Variator vorgesehen ist, ist grundsätzlich auch der Einsatz eines
solchen opto-mechanischen Elements 26 lediglich als Variator denkbar.
Daß auch ein Einsatz eines solchen opto-mechanischen Elements 26 le
diglich als Schalter möglich ist, ergibt sich bereits aus den oben beschrie
benen Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 bis 4.
Die Fig. 7a bis 7d zeigen Beispiele unterschiedlicher, mittels der Vor
richtung erzeugbarer Perforationsarten, wobei in den Fig. 7a bis 7c ledig
lich geradlinige Perforationsspuren und in der Fig. 7d sowohl geradlinige
als auch "zittrige" oder "tänzelnde" Perforationsspuren dargestellt sind.
So zeigt die Fig. 7a z. B. eine Papierperforation für Zigarettenmund
stückpapier, die sich durch eine hohe Lochdichte in Bahnvorschubrich
tung L und die Konzentration auf wenige Zonen quer zur Bahn auszeich
net.
Die Fig. 7b zeigt eine Perforation von Verpackungsfolien, die sich durch
eine niedrige Lochdichte in Bahnvorschubrichtung L sowie eine gleichmä
ßigere Verteilung quer zu Bahn auszeichnet.
Die in der Fig. 7c dargestellte unterbrochene Papierperforation für Ziga
rettenmundstückpapier zeichnet sich durch eine hohe Lochdichte in
Bahnvorschubrichtung L und die Konzentration auf wenige Zonen quer
zur Bahn aus.
Die Fig. 7d zeigt eine Papierperforation für Zigarettenmundstückpapier
mit verbesserter "Unsichtbarkeit", die sich durch eine hohe Lochdichte in
Bahnvorschubrichtung, eine Konzentration auf wenige Zonen quer zur
Bahn und eine Zickzack-Anordnung mit chaotisch wirkender Verteilung
auszeichnet. Wie der Fig. 7d entnommen werden kann, können benach
barte Perforationsspuren mit z. B. zickzackförmig angeordneten Löchern
38' bzw. 38" insbesondere auch ineinander laufen.
Es sind beliebige weitere Perforationsarten möglich.
10
Substrat, bewegte Materialbahn
12
Laser
14
Eintritts- oder Sammellinse
16
Polygon-Drehspiegel
18
Linsenanordnung
18
1
-
18
n
Sammellinsen
20
Umlenkspiegel
24
Linsenanordnung
24
1
-
24
n
Sammellinsen
26
opto-mechanischer Schalter
28
Linsenanordnung
30
Linsenanordnung
32
Ansteuerelektronik
34
Galvanometer
36
Strahlabsorber
38
Loch
38
' Loch
38
" Loch
L Transportrichtung
L Transportrichtung
Claims (18)
1. Vorrichtung zur Substratbehandlung mittels Laserstrahlung, mit
einem Drehspiegel (16) oder dergleichen, durch den ein einfallender
Laserstrahl reflektiert wird und über eine Anordnung (24) von ne
beneinander liegenden Sammellinsen (24 1-24 n) schwenkbar ist, die
in einem ihrer Brennweite entsprechenden Abstand vom Substrat
(10) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß in wenigstens einem der zwischen dem Drehspiegel (16) und
den Sammellinsen (24 1-24 n) gebildeten Strahlpfade ein opto-
mechanischer Schalter und/oder Variator (26) vorgesehen ist, durch
den der betreffende Strahlpfad unterbrechbar bzw. die Position des
betreffenden Fokus auf dem Substrat variierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in jedem zwischen dem Drehspiegel (16) und den Sammellinsen
(24 1-24 n) gebildeten Strahlpfad jeweils ein opto-mechanischer
Schalter bzw. Variator (26) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der einfallende Laserstrahl durch eine Linse (14) auf den Dreh
spiegel (16) fokussiert wird, daß zwischen dem Drehspiegel (16) und
der Anordnung (24) von in einem ihrer Brennweite entsprechenden
Abstand vom Substrat (10) angeordneten nebeneinander liegenden
Sammellinsen (241-24n) eine weitere Anordnung (18) von neben
einander liegenden Sammellinsen (18 1-18 n) vorgesehen ist, die in
einem ihrer Brennweite entsprechenden Abstand vom Drehspiegel
(16) angeordnet sind, und daß ein jeweiliger opto-mechanischer
Schalter bzw. Variator (26) zwischen den beiden Anordnungen (18,
24) von nebeneinander liegenden Sammellinsen (181-18n bzw. 241-
24n) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Schalter bzw. Variator (26) im Bereich
des Zwischenfokus eines teleskopartigen Linsensystems (28, 30) an
geordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Drehspiegel ein Polygon-Drehspiegel (16) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Linsen (14, 18 1-18 n), zwischen denen der Drehspiegel (16)
liegt, sphärische und/oder zylindrische Sammellinsen sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den beiden Anordnungen (18, 24) von nebeneinander
liegenden Sammellinsen (18 1-18 n bzw. 24 1-24 n) Umlenkspiegel
(20, 22) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem opto-mechanischen Schalter (26) eine insbesondere frei
programmierbare Ansteuerelektronik (32) zugeordnet ist, über die
die Unterbrechungszeiten und/oder -zeitdauern bzw. die Positionen
des betreffenden Fokus auf dem Substrat variabel einstellbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansteuerelektronik (32) mit dem Substrattransport syn
chronisierbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansteuerelektronik (32) mit der Frequenz des Drehspiegels
bzw. Polygon-Drehspiegels (16) synchronisierbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Schalter bzw. Variator (26) durch ein
Galvanometer (34) antreibbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Schalter (26) einen zur Unterbrechung
des betreffenden Strahlpfades in den Strahlpfad schwenkbaren Re
flektor umfaßt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Schalter bzw. Variator (26) einen drehba
ren Facettenspiegel umfaßt.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Schalter bzw. Variator (26) einen drehba
ren Prismenspiegel umfaßt.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Schalter bzw. Variator (26) einen konti
nuierlich oder diskontinuierlich antreibbaren Drehspiegel, insbe
sondere Polygon-Drehspiegel, umfaßt.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der opto-mechanische Variator (26) so ansteuerbar ist, daß sich
die Position des betreffenden Fokus auf dem Substrat von Laserpuls
zu Laserpuls ändert.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in wenigstens zwei einander benachbarten Strahlpfaden jeweils
ein opto-mechanischer Variator (26) vorgesehen ist und daß die op
to-mechanischen Variatoren (26) so ansteuerbar sind, daß die bei
den betreffenden Behandlungsspuren, vorzugsweise Perforations
spuren, auf dem Substrat (10) ineinander laufen.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Absorption eines jeweiligen vom opto-mechanischen Schal
ter (26) reflektierten Laserstrahls ein Strahlabsorber vorgesehen ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10105878A DE10105878A1 (de) | 2001-02-09 | 2001-02-09 | Vorrichtung zur Substratbehandlung mittels Laserstrahlung |
| EP02719788A EP1358036B1 (de) | 2001-02-09 | 2002-02-08 | Vorrichtung zur substratbehandlung mittels laserstrahlung |
| PCT/EP2002/001348 WO2002064302A1 (de) | 2001-02-09 | 2002-02-08 | Vorrichtung zur substratbehandlung mittels laserstrahlung |
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| DE50200812T Expired - Lifetime DE50200812D1 (de) | 2001-02-09 | 2002-02-08 | Vorrichtung zur substratbehandlung mittels laserstrahlung |
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| WO (1) | WO2002064302A1 (de) |
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- 2001-02-09 DE DE10105878A patent/DE10105878A1/de not_active Ceased
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- 2002-02-08 AT AT02719788T patent/ATE273103T1/de active
- 2002-02-08 WO PCT/EP2002/001348 patent/WO2002064302A1/de not_active Ceased
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Also Published As
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|---|---|
| DE50200812D1 (de) | 2004-09-16 |
| EP1358036B1 (de) | 2004-08-11 |
| ATE273103T1 (de) | 2004-08-15 |
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