DE10105695A1 - Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge - Google Patents
Windleitvorrichtung für NutzfahrzeugeInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung schafft erstmals eine Windleitvorrichtung 18 für Nutzfahrzeuge mit wenigstens einer Windleiteinrichtung, welche im Bereich eines Außenspiegels 8 angeordnet ist, wobei die Windleiteinrichtung aus dem anströmenden Fahrtwind 16 einen Luftstrom 20 erzeugt, der derart, insbesondere schräg nach hinten/unten und insbesondere zusätzlich leicht nach außen gerichtet ist, daß vom Vorderreifen 2 aufgewirbelte Spritzwasser und/oder Schmutz vom Außenspiegel 8 und/oder einer Seitenscheibe 6 des Nutzfahrzeuges ferngehalten werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge
mit wenigstens einer Windleiteinrichtung, welche im Bereich eines Außenspiegels
angeordnet ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Windschutzscheibe, die Außenspiegel sowie die Seitenscheiben von Kraft
fahrzeugen verschmutzen regelmäßig aufgrund von in der Luft enthaltenen oder von
vorausfahrenden Fahrzeugen aufgewirbelten Schmutzpartikeln, die vom Fahrtwind mit
geführt werden und beispielsweise direkt auf die Windschutzscheibe oder unter flachem
Winkel auf die Seitenscheibe auftreffen. In der Vergangenheit sind unterschiedliche
Ansätze zur Lösung dieses Problems bekannt geworden. Die meisten davon wurden
jedoch nicht marktwirtschaftlich umgesetzt.
Das bekannteste und in der Praxis auch umgesetzte Prinzip ist das Reinigen der
Windschutzscheibe mit Wischblättern. Daneben wurde in der DE 79 08 485 U1 ein
mechanisches Reinigen auch des Außenspiegels bzw. der Seitenfenster mittels
Wischblätter vorgeschlagen.
Hinsichtlich der Saubererhaltung der Windschutzscheibe wurde ferner beispiels
weise in der DE 21 45 654 OS vorgeschlagen, eine Teilströmung des das Fahrzeug
anströmenden Fahrtwindes derart abzuzweigen, daß dieser im Bereich des Kühlergrills
dem Fahrtwind entnommen und unter der Motorhaube hindurch geführt wird bis zu
einer Austrittsöffnung, die in ausreichendem Abstand vor der Windschutzscheibe in der
Motorhaube angeordnet ist. Auf diese Weise kann diese abgezweigte Teilströmung mit
Abstand vor der Windschutzscheibe nach oben gerichtet aus dem in der Motorhaube
befindlichen Schlitz austreten. Dadurch sollte erreicht werden, daß der normalerweise
auf die Windschutzscheibe auftreffende Fahrtwind so nach oben umgelenkt wird, daß
die mitgeführten Insekten oder Schmutzpartikel nicht mehr unmittelbar auf die Wind
schutzscheibe auftreffen können, sondern über die Dachkante abgelenkt werden.
Bezüglich der Saubererhaltung von Spiegeloberflächen wurde beispielsweise in
der DE 78 14 973 U1, der GB 1,020,576, der FR 1.587.730, der FR 2.256.581 oder der
DE 10 35 499 AS vorgeschlagen, vom Fahrtwind im Bereich des dem Fahrtwind zuge
wandten Gehäuses des Außenspiegels eine Teilströmung auf verschiedene Weise abzu
zweigen und diese derart um 90° umzulenken, daß diese Teilströmung parallel über die
Spiegeloberflächen geführt wird. Damit sollte auf der Spiegeloberfläche befindlicher
Schmutz oder Feuchtigkeit aufgrund der parallel darüber streichenden Luftströmung
beseitigt werden, was eine Saubererhaltung des Spiegels mit sich bringen würde.
Weiterhin wurde in der DE 27 35 330 OS für die Saubererhaltung einer Seiten
scheibe vorgeschlagen, eine Abweiskante im vorderen Dreiecksbereich des Seitenfens
ters außerhalb am Türrahmen vorzusehen, also dort, wo der Außenspiegel bei Pkws
üblicherweise angelenkt ist. Diese Abweiskante sollte den anströmenden Fahrtwind so
beeinflussen, daß dieser nicht über die Seitenscheibe streichen kann. Damit wäre eine
Verschmutzung derselben durch die im Fahrtwind mitgeführten Schmutzpartikel ver
mieden.
Den meisten dieser Lösungsansätze blieb eine praktische Verwertung in der brei
ten Masse verwehrt, was möglicherweise auf einschneidende Probleme bei deren
Umsetzung zurückzuführen ist.
Aufgrund weitreichender Veränderungen bei der Fahrzeuggestaltung von Kraft
fahrzeugen in den letzten Jahrzehnten und dabei insbesondere bei der Gestaltung des
Führerhauses treten jüngst gänzlich neue Probleme auf.
Bei einem großen Teil der zum Zeitpunkt dieser Anmeldung in Benutzung
befindlichen oder zum Kauf angebotenen Nutzfahrzeuge, seien es Kleinkraftwagen,
Lieferwagen, Transporter, Lastkraftwagen, Sattelzüge, Omnibusse oder dergleichen, ist
das Führerhaus über die Vorderachse der Zugmaschine bzw. des Fahrzeuges gerückt.
Demzufolge liegt die Sitzposition des Fahrers häufig direkt über und fast genauso häu
fig oberhalb vor der Achse der Vorderräder. Folglich ist die Seitenscheibe - in Seiten
ansicht - regelmäßig über dem Vorderrad und fast genauso regelmäßig oberhalb vor
dem Vorderrad im Führerhaus bzw. in der Führerhaustüre plaziert. Die Seitenspiegel
bzw. Außenspiegel sind bei dieser gängigen Führerhausgestaltung ohnehin in Fahrt
richtung deutlich vor einer gedachten, senkrechten, die Vorderradachse enthaltenden
Ebene angeordnet, und zwar in vielen Fällen beispielsweise vermittels im Bereich der
vorderen Dachkante und im Bereich der Wurzel der A-Säule angelenkter Spiegelhalter
rahmen oder vermittels am Türrahmen angelenkter Ausleger. Weiterhin sind derlei
moderne Führerstände fast genauso breit ausgelegt wie die Außenmaße der vorderen
Radhäuser bzw. Radkästen. Zudem werden verstärkt breitere Reifen mit niedererem
Querschnitten als in der Vergangenheit eingesetzt. Dies führt jedoch verstärkt dazu, daß
Spritzwasser und Schmutz von den abrollenden Reifen aufgewirbelt bzw. aufgeworfen
wird.
Wenn bei älteren Nutzfahrzeugmodellen die vor dem Führerhaus befindlichen
Vorderreifen Spritzwasser oder Schmutz beim Abrollen aufwirbelten bzw. aufwarfen,
verließ dieser Schmutz die Reifenoberfläche tangential und wurde von den weit ausgrei
fenden Radhäusern abgefangen und verblieb dort. Zudem lag die Vorderradachse häufig
soweit vor der Führerkabine, daß der von den Vorderrädern aufgewirbelte Schmutz,
sofern er nicht ohnehin im Radkasten eingefangen wurde, zu keiner weiteren Ver
schmutzung im Bereich der in Fahrrichtung nach rückwärts gewandten Spiegelober
flächen führen konnte und auch die Seitenscheiben nicht weiter beeinträchtigte.
Bei den jüngeren Nutzfahrzeugausgestaltungen, wie z. B. bei Kleintransportern,
Lieferwagen, Sattelzügen, Schwerlastkraftwagen, Omnibussen oder dergleichen, wird
dem gegenüber der von den Vorderreifen aufgewirbelte bzw. aufgeworfene Schmutz
nicht mehr zuverlässig vom Radhaus abgefangen, so daß dieser Schmutz oder Spritz
wasser die Vorderreifen tangential verlassen, an der Außenkante des Radhauses vorbei
nach oben bzw. in Fahrtrichtung nach schräg vorne fliegen und zwangsläufig auf die in
dieser Flugrichtung den Schmutzpartikeln und dem Spritzwasser zugewandte Spiege
loberfläche des Außenspiegels auftreffen kann. Dies führt zu einer bislang unbekannten,
gänzlich neuen Art der Verschmutzung der Außenspiegel. Ferner streifen die
Schmutzpartikel bzw. das Spritzwasser, welches von den Vorderreifen aufgeworfen
wird aufgrund ihrer bogenförmig nach vorne/oben gerichteten Flugbahn auch die
Seitenscheibe und diese insbesondere in jenem Teilbereich, durch den ein Nutzfahr
zeugführer blicken muß, wenn er auf den Außenspiegel schauen will.
Diese Verschmutzungsprobleme sind neu und treten erst in jüngster Zeit aufgrund
der Ausgestaltung der Führerkabine bei der ganzen Bandbreite von Nutzfahrzeugen auf,
wie z. B. von Kleintransportern über Lastkraftwagen, Sattelzügen, Omnibussen bis zu
Schwerlastkraftwagen oder dergleichen.
Demzufolge stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, bei Nutzfahrzeu
gen eine Verschmutzung von Außenspiegeln durch das von den Vorderrädern aufgewir
belte bzw. aufgeworfene Spritzwasser oder Schmutzpartikel zu vermeiden. Ferner stellt
sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, bei Nutzfahrzeugen eine Verschmutzung
der Seitenscheiben durch dieses Spritzwasser bzw. derartige von den Vorderreifen auf
gewirbelte Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Hierfür wird ein neues Funktionsprinzip vorgeschlagen. Erfindungsgemäß soll
erstmalig wenigstens ein Teilstrom des Fahrtwindes im Bereich der Außenspiegel eines
Nutzfahrzeuges, wie beispielsweise eines Lastkraftwagens oder eines Omnibusses,
abgezweigt werden. Dieser wenigstens eine Teilluftstrom wird von dort aus so geleitet
bzw. gerichtet, daß von den rotierenden Rädern der Vorderachse tangential im nach
vorne/oben gerichteten Bogen sich ablösendes Spritzwasser oder Schmutzpartikel derart
vom Teilluftstrom mit einem Impuls beaufschlagt werden, daß diese ihre ursprüngliche
Flugbahn, die anfänglich Richtung Spiegelfläche bzw. Seitenscheiben gerichtet ist,
verändern, so daß diese in Fahrtrichtung rückwärts und/oder seitwärts abgelenkt werden.
Somit kann dieses Spritzwasser bzw. die Schmutzpartikel die Außenspiegel oder Seiten
scheiben nicht mehr erreichen und damit auch nicht mehr verschmutzen.
Dieses neue Funktionsprinzip läßt sich in vorteilhafter Weise mit einer neu vorge
schlagenen, erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge kostengünstig
umsetzen. Hierzu wird eine Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge aller Art mit wenig
stens einer Windleiteinrichtung vorgeschlagen, welche im Bereich eines Außenspiegels
angeordnet ist, wobei die Windleiteinrichtung aus dem anströmenden Fahrtwind
wenigstens einen Luftstrom erzeugt, der derart gerichtet ist, daß vom Vorderreifen auf
gewirbeltes Spritzwasser und/oder Schmutz vom Außenspiegel und/oder einer Seiten
scheibe des Fahrzeuges ferngehalten werden.
Damit kann der vom Vorderreifen aufgewirbelte Schmutz bzw. Spritzwasser nicht
mehr seiner üblichen Flugbahn folgend auf die Spiegeloberfläche der Außenspiegel
bzw. die Seitenscheiben auftreffen, sondern wird überraschend und in vorteilhafter
Weise so abgelenkt, daß die zunächst nach schräg oben/vorne in etwa bogenförmig
gerichtete Flugbahn der Schmutzteilchen bzw. des Spritzwassers oder dergleichen in
einen Gegenbogen umgelenkt bzw. abgedrängt wird. Die aufgewirbelten Schmutzparti
kel, Spritzwasser oder dergleichen lösen sich zunächst vom Rad tangential nach schräg
vorne/oben ab, folgen dem ersten Bogen einer Art S-Kurve, schwenken aufgrund des
vom Teilluftstrom übertragenen Impulses vom dabei ausgeführten - in Draufsicht auf
die Fahrerseite des Führerhauses - Linksbogen in einen Rechtsbogen um und werden
nach hinten und/oder hinten/außen weggeführt.
Auf diese Weise wird in vorteilhafter Weise eine Verschmutzung der Seitenschei
ben oder der Außenspiegel eines Nutzfahrzeuges durch von den Vorderrädern aufgewir
beltes Spritzwasser oder Schmutz erfolgreich vermieden. Dies führt weiterhin dazu, daß
die ansonsten notwendigen Unterbrechungen der Fahrt zur händischen Reinigung der
Seitenscheiben oder der Außenspiegel gänzlich entfallen können, was zudem Fahrzeit
spart und damit schlußendlich Transportkosten senken hilft. Darüber hinaus wird damit
die Fahrsicherheit erhöht, da der Führer eines mit der erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung
ausgestatteten Nutzfahrzeuges ständig eine freie, von Schmutz nicht beein
trächtigte Sicht durch das saubere Seitenfenster auf die ebenfalls saubere Spiegelfläche
des Außenspiegels hat, so daß er den rückwärtigen Verkehr besser beobachten und
mögliche Gefahren schneller erkennen kann.
Weitere vorteilhafte Aspekte und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Wind
leitvorrichtung sind jeweils Gegenstand von Unteransprüchen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der von der Windleitvorrichtung
bzw. Windleiteinrichtung erzeugte Luftstrom bzw. Teilluftstrom schräg nach hin
ten/unten und insbesondere zusätzlich leicht nach außen gerichtet. Damit kann der im
Bereich der Außenspiegel eines Nutzfahrzeuges abgezweigte Teilluftstrom des Fahrt
windes von dort aus nach unten zur Fahrbahn hin gerichtet und insbesondere gleichzei
tig etwas nach außen vom Führerhaus weg abgelenkt werden, um von den rotierenden
Rädern der Vorderachse tangential im nach vorne/oben gerichteten Bogen sich ablösen
des Spritzwasser oder Schmutzpartikel näherungsweise frontal bzw. näherungsweise
entgegen deren Flugrichtung mit einem Impuls zu beaufschlagen. Diese verändern
folglich ihre ursprüngliche Flugbahn, die anfänglich zur Spiegelfläche bzw. Seiten
scheiben gerichtet ist, derart, daß diese rückwärts/seitwärts abgelenkt werden, so daß
dieses Spritzwasser bzw. die Schmutzpartikel die Außenspiegel oder Seitenscheiben
nicht mehr erreichen und damit auch nicht mehr verschmutzen kann. Hierbei wird durch
die Ablenkung der Teilströmung nach hinten/unten ein größtmöglicher Impuls auf das
Spritzwasser bzw. die Schmutzpartikel übertragen, was zu einer bestmöglichen Umlen
kung derselben führt.
Eine weiter bevorzugte Ausführungsform sieht vor, den abgezweigten Luftstrom
bzw. Teilluftstrom schräg nach hinten/oben und insbesondere zusätzlich leicht nach
außen zu richten. Wenngleich der damit auf das Spritzwasser bzw. die Schmutzpartikel
oder dergleichen übertragbare Impuls geringer ausfällt, als bei einem nach schräg
unten/hinten, auf Kollisionskurs gerichteten Teilluftstrom, läßt sich damit dennoch eine
ausreichende Umlenkung des Spritzwassers bzw. der Schmutzpartikel nach schräg
oben/hinten sowie gegebenenfalls nach außen erreichen, so daß diese wiederum nicht
auf die Spiegelfläche bzw. die Seitenscheibe treffen können.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist die Erzeugung von wenig
stens zwei Teilluftströmen vorgesehen. Diese können beispielsweise gemeinsam nach
schräg hinten/unten gerichtet sein. Damit wird der vorgenannte Ablenkeffekt in vorteil
hafter Weise verstärkt. Die Teilluftströme können aber auch gemeinsam nach schräg
hinten/oben gerichtet werden. Hier ist wiederum eine Verstärkung des Ablenkeffekts
erreichbar. Zudem kann auch ein Teilluftstrom, beispielsweise der oberhalb des
Außensspiegels beginnende, waagerecht bis schräg nach unten/hinten gerichtet und der
andere Teilluftstrom, beispielsweise der unterhalb des Außenspiegels beginnende, waa
gerecht bis schräg nach oben/hinten orientiert werden, so daß wiederum eine ausrei
chende Ablenkung der von den Vorderreifen aufgewirbelten Schmutzpartikel bzw. des
Spritzwassers oder dergleichen erzielbar wird und somit die Seitenscheiben bzw. die
Außenspiegel frei von Verschmutzungen bleiben. Bei all diesen Varianten kann der
bzw. können die Teilluftströme zusätzlich bei Bedarf leicht nach außen, vom Führer
haus weg gerichtet werden, um den gewünschten Ablenkeffekt weiter zu optimieren.
Mit all diesen Varianten wird in vorteilhafter Weise eine Verschmutzung der Sei
tenscheiben oder der Außenspiegel eines Nutzfahrzeuges durch von den Vorderrädern
aufgewirbeltes Spritzwasser oder Schmutz erfolgreich vermieden. In der Vergangenheit
erforderliches händisches reinigen der Seitenscheiben oder der Außenspiegel kann
gänzlich entfallen. Damit kann sich der Nutzfahrzeugführer voll auf das Lenken des
Fahrzeuges konzentrieren, was die Fahrsicherheit erhöhen hilft. Die Fahrsicherheit wird
ferner dadurch gesteigert, daß der Führer eines mit der erfindungsgemäßen Windleit
vorrichtung ausgestatteten Nutzfahrzeuges dauerhaft eine freie, von Schmutz nicht
beeinträchtigte Sicht durch das saubere Seitenfenster auf die ebenfalls saubere Spiegel
fläche des Außenspiegels hat, so daß er mögliche Gefahren schneller erkennen kann.
Zudem schont eine freie Sicht auf die Außenspiegel die Augen und die Nerven des
Fahrers, so daß dieser weniger angestrengt und damit entspannter das Fahrtziel erreicht.
Eine bevorzugte Windleitvorrichtung verfügt ferner über eine Windleiteinrichtung
mit wenigstens einem Luftstromleitelement, welches beiderseits quer zur Anströmrich
tung durch Begrenzungsflächen gehalten, insbesondere begrenzt ist. Diese Begren
zungsflächen stehen näherungsweise senkrecht zur Ebene des Luftstromleitelements und
erstrecken sich in Strömungsrichtung. Bereits mit dem einem Luftstromleitelement kann
in vorteilhafterweise ein ausreichender Teilluftstrom aus dem anströmenden Fahrtwind
abgezweigt und umgelenkt werden. Die Umlenkung erfolgt dabei in dem Masse, wie
das Luftstromleitelement zum anströmenden Fahrtwind angestellt ist. Hierbei können
Anstellwinkel im Bereich von 0° bis 60°, vorzugsweise im Bereich von 5° bis 40° als
brauchbar eingestellt werden. Zur Vermeidung von Wirbelzöpfen an den seitlichen
Endkanten des Luftstromleitelements sind die vorgenannten Begrenzungsflächen
vorgesehen. Diese können zugleich in weiter vorteilhafter Weise auch zur Einfassung
des abgezweigten Teilluftstromes und damit zu dessen gezielter Abgrenzung gegenüber
der benachbarten Restströmung des Fahrtwindes genutzt werden.
In einer weiter vorteilhaften Ausführungsform weisen diese seitlichen Begren
zungsflächen eine gekrümmte Kontur auf, wobei die beiden Begrenzungsflächen eines
Luftstromleitelements darüber hinaus zueinander unterschiedlich gekrümmte Konturen
aufweisen können. Hierdurch kann der abgezweigte Teilluftstrom in vorteilhafter Weise
in Fahrtrichtung seitlich vom Führerhaus weg umgelenkt werden. Weiterhin bietet eine
gekrümmte Kontur bei geeigneter Wahl der Krümmung gegenüber einer ebenen Kontur
den Vorteil, daß eine möglichst lange laminare Strömung längs der gekrümmten
Begrenzungsfläche erzielt werden kann, die im Idealfall bis zum Ende der Begrenzungs
fläche laminar bleibt. Auf diese Weise werden vorteilhaft Reibungsverluste und damit
Strömungsverluste vermieden, so daß ein möglichst hoher Strömungswirkungsgrad
erreicht werden kann. Zudem kann durch geeignete Wahl unterschiedlicher Krüm
mungskonturen der Eintrittsquerschnitt hinsichtlich dessen Breite größer als der Aus
trittsquerschnitt ausgestaltet werden, so daß durch die resultierende Verengung in Quer
richtung bzw. Reduktion der jeweiligen Querschnitte bezüglich deren Breite längs der
Strömungsrichtung eine Art Düseneffekt erzielbar ist. Damit kann die abgezweigte Teil
strömung nicht nur gezielt und verlustfrei in der Horizontalen abgelengt, sondern auch
in weiter vorteilhafter Weise zusätzlich beschleunigt werden, so daß auf die ab- bzw.
umzulenkenden Schmutzpartikel oder Spritzwassertropfen ein dementsprechend höherer
Impuls vermittelt werden kann. Ferner kann auf diese Weise dem erzeugten Teilluft
strom, soweit erforderlich, ein zusätzlicher Drall mitgegeben werden, damit der Teilluft
strom möglichst lange zusammen bleibt und erst relativ spät zu divergieren beginnt.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform weist die Windleiteinrichtung
wenigstens ein Luftstromleitelement auf, welches von nur einer Stützfläche gehalten ist.
Diese Stützfläche kann vorzugsweise mittig angeordnet sein. Sie ist relativ zur Ebene
des Luftstromleitelements näherungsweise senkrecht orientiert. Sie kann aber auch
außermittig, beispielsweise zum Rand hin angeordnet sein. Auf diese Weise wird vor
teilhaft die Strömungscharakteristik ähnlich einem T-Leitwerk nachempfunden. Auch
hier sind üblicherweise an Tragflächenendspitzen auftretende Wirbelzöpfe minimiert.
Eine Ablenkung des Teilluftstromes nach unten zur Fahrbahn hin wird durch das Luft
stromleitelement erreicht. Die eine, das Luftstromleitelement tragende Stützfläche kann
in ihrem Fußbereich gleichzeitig Mittel zur Befestigung am Spiegelhalterrahmen oder
am Spiegelausleger aufweisen.
Gleiches gilt in analoger Weise für die Begrenzungsflächen bei der Ausführungs
form eines mittels zweier Begrenzungsflächen eingefaßten Luftstromleitelements, bei
denen dann eine oder beide Begrenzungsflächen über entsprechende Verlängerungen
und geeignete Befestigungsmittel am Spiegelhalterrahmen oder am Spiegelausleger
befestigt sein können. Alternativ dazu könnten derlei Befestigungselemente im mittleren
Bereich des Luftstromleitelements von unten oder von oben ansetzen und in geeignete
Befestigungselemente münden, die ihrerseits an einer geeignete Stelle im Bereich des
Außenspiegels montiert werden.
Auch die eine Stützfläche kann ähnlich den beiden Begrenzungsflächen gekrümmt
sein, um eine Umlenkung des Teilluftstromes in der Horizontalen vom Führerhaus weg
zu erzielen. Hierbei treten in analoger Weise die selben Effekte auf, wie sie bei den
Begrenzungsflächen beschrieben wurden und es können die entsprechenden Vorteile in
analoger Weise erzielt werden.
In einer weiter vorteilhaften Ausführungsform weist das Luftstromleitelement eine
gekrümmte Kontur auf. Diese kann beispielsweise tragflügel- oder turbinenschaufel
ähnlich ausgebildet sein. Durch die geeignete Wahl der Krümmungskontur kann der
abgezweigte Teilluftstrom solange wie gewünscht in Strömungsrichtung längs dem
Luftstromleitelement laminar geführt werden, so daß Reibungsverluste und damit Wir
kungsverluste minimiert sind. In Abhängigkeit vom Anstellwinkel kann der Teilluft
strom stärker oder schwächer schräg nach unten zur Fahrbahn hin ab- bzw. umgelenkt
werden. Insbesondere kann das Profil der gekrümmten Kontur so ausgelegt werden, daß
es auftriebsneutral ist, so daß in weiter vorteilhafter Weise die möglicherweise nicht
gänzlich zu vermeidenden, zusätzlichen Kräfte auf den Spiegelhalterrahmen zumindest
weitestgehend minimiert werden können.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer Windleitvorrichtung für
Nutzfahrzeuge, welche im Bereich eines Außenspiegels angeordnet ist und wenigstens
ein gekrümmtes Luftstromleitelement aufweist, welches von einer insbesondere in
Strömungsrichtung gekrümmten, sich in Strömungsrichtung erstreckenden Stützfläche
gehalten oder von beiderseits quer zur anströmenden Richtung sich in Strömungsrich
tung erstreckenden insbesondere gekrümmten Begrenzungsflächen einfaßt ist, erzeugt
die Windleiteinrichtung aus dem anströmenden Fahrtwind einen Teilluftstrom, der der
art schräg nach hinten/unten und insbesondere zusätzlich leicht nach außen gerichtet ist,
das vom Vorderreifen aufgewirbelte Spritzwasser und/oder Schmutz vom Außenspiegel
und/oder einer Seitenscheibe des Nutzfahrzeuges ferngehalten werden.
Eine weiter bevorzugte Ausbildung der erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung
weist eine Windleiteinrichtung mit zwei Windleitelementen auf. Diese sind beiderseits
quer zur Anströmrichtung von den Begrenzungsflächen eingefaßt und werden von die
sen mit einem bestimmten Abstand zueinander übereinander gestapelt gehalten. Auf
diese Weise wird in vorteilhafter Weise sowohl der Eintritts- als auch der Austrittsquerschnitt
rahmenartig begrenzt und der abgezweigte Teilluftstrom durch einen kurzen
kastenförmigen bzw. tunnelartigen Abschnitt gelenkt. Hierdurch wird eine Verstärkung
der Umlenkwirkung erzielt. Zugleich werden unerwünschte Nebeneffekte oder Wirbel
zu einem Minimum reduziert. Weiterhin kann der erzeugte Teilluftstrom möglichst
lange gebündelt geführt werden, was mit dazu beiträgt, ein Divergieren weitestgehend
zu vermeiden.
Bei einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist der durch die beiden senkrech
ten Begrenzungsflächen und die beiden Windleitelemente definierte Lufteinlaßquer
schnitt größer als der von diesen definierten, stromabwärts befindliche Luftaustritts
querschnitt. Dies ermöglicht in vorteilhafter Form die Nutzung des damit erzeugten
Düseneffektes zur Beschleunigung der abgezweigten Teilluftströmung. Dieser kann
somit eine höhere kinetische Energie vermittelt werden. Folglich ist auch der auf die
abzulenkenden Schmutzpartikel bzw. Spritzwassertropfen übertragbare Impuls höher
und damit die daraus resultierende Wirkung, nämlich deren Umlenkung nach hin
ten/außen vom Führerhaus weg.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform weist das obere Luftstromleite
lement eine gekrümmte bzw. gewölbte Kontur auf und das untere Luftstromleitelement
ist im wesentlichen eben ausgebildet, wobei es insbesondere leicht schräg nach oben
angestellt ist. Die gewölbte Kontur bietet gegenüber einer schräg angestellten Platte den
Vorteil einer möglichst lang anliegenden, laminaren bzw. homogenen Strömung des zu
beeinflussenden Teilluftstromes. Die Ausbildung des unteren Luftstromleitelementes als
Ebene untere Begrenzungsfläche ermöglicht eine relativ einfache bauliche Ausführungs
form. Alternativ kann auch das untere Luftstromleitelement mit einer gekrümmten bzw.
gewölbten Kontur ausgebildet werden. Bei einer gekrümmten Kontur beider Luft
stromleitelemente sind deren Konturen so aufeinander abzustimmen, daß erforderlichen
falls ein zusätzlicher Düseneffekt durch eine kontinuierliche Reduzierung des Luft
durchlaßquerschnittes erzielbar ist. Eine solche Querschnittsreduzierung läßt sich wie
derum leichter durch eine Kombination von einem gekrümmten und einem ebenen Luft
stromleitelement ohne größeren rechnerischen Aufwand bewerkstelligen.
Gemäß einer weiter bevorzugten Ausführungsform weist das untere Luftstromlei
telement im Bereich des Luftaustrittsquerschnittes eine nach unten gekrümmte hintere
Kante auf. Diese hintere gekrümmte Kante dient im Prinzip als definierte Abrißkante, so
daß eine im Idealfall bis zur Kante laminar verlaufende Strömung des Teilluftstromes
sich gezielt an dieser Kante ablöst ohne dabei Wirbelzöpfe zu generieren.
In einer weiter vorteilhaften Ausführungsform weist das Luftstromleitelement
oder auch die Begrenzungsflächen bzw. die Stützfläche geeignete Befestigungsmittel
auf, mittels der es an einem den Außenspiegel tragenden Ausleger des Spiegelhalter
rahmen des Nutzfahrzeuges anbringbar ist. Damit kann die erfindungsgemäße Windleit
vorrichtung als nachzurüstendes Bauteil relativ einfach an die unterschiedlichsten
Montage-Randbedingungen bei den unterschiedlichsten Fahrzeugtypen angepaßt und
damit von jedem Lastkraftwagenfahrer gegebenenfalls sogar selbst ohne größeren Auf
wand nachträglich montiert werden.
In einer alternativen Ausführungsform kann das Luftstromleitelement in vorteil
hafter Weise in einem entsprechend ausgestalteten Spiegelhalterrahmen oder in einem
den Spiegel tragenden, entsprechend ausgebildeten Ausleger eines Nutzfahrzeuges inte
griert sein. Damit eröffnet sich ein weites Feld der Gestaltungsmöglichkeiten, um
bereits beim Entwurf und der Planung neuer Nutzfahrzeuge den Einsatz einer erfin
dungsgemäßen Windleitvorrichtung mit vorzusehen und dementsprechend die Ausge
staltung der Außenspiegel bzw. deren Haltevorrichtungen zu modifizieren. Somit kann
die erfindungsgemäße Windleitvorrichtung bereits ab Werk beispielsweise als Sonder
zubehör oder auch als Serienzubehör mit angeboten werden.
Ferner kann die erfindungsgemäße Windleitvorrichtung in einer bevorzugten Aus
führungsform eine Mehrzahl von Windleitelementen als Windleitpaket übereinander
angeordnet aufweisen.
Dabei können die Windleitelemente unterhalb und/oder oberhalb des Außenspie
gels angeordnet sein. Bei einer Anordnung der Windleitelemente oberhalb des Außen
spiegels können diese so orientiert sein, daß die damit erzeugte Teilströmung über das
Dach des Führerhauses abströmt. Alternativ können die oberhalb des Außenspiegels
angebrachten Windleitelemente so orientiert sein, daß eine schräg nach unten gerichtete
Teilströmung erzeugt wird. Damit wird ebenfalls eine Verschmutzung der Spiegelober
fläche des Außenspiegels durch von den Vorderreifen hochgewirbelten Schmutz zuver
lässig verhindert. Darüber hinaus kann auf diese Weise eine von einem unterhalb des
Außenspiegels angeordneten Windleitelement erzeugte Teilströmung durch die vom
oberhalb des Außenspiegels erzeugte Teilströmung derart verstärkt werden, daß der
Außenspiegel bestmöglich vor einer Verschmutzung durch von den Vorderreifen auf
gewirbelte Schmutzpartikeln und/oder Spritzwasser und/oder dergleichen geschützt ist.
Zudem können die Windleitelemente mittels dem Spiegelhalterrahmen oder dem
Ausleger zusammen mit dem Außenspiegel zum Führerhaus hin einklappbar sein. Als
geeignete Materialien zur Herstellung der erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung
haben sich Kunststoffe, Faserverbundwerkstoffe, nicht rostende Metalle oder dgl.
geeignete Materialien herausgestellt.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der Figuren der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines aus der Praxis an sich bekannten Nutz
fahrzeuges ohne erfindungsgemäße Windleitvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des in Fig. 1 dargestellten Nutzfahrzeuges, nun
jedoch mit einer ersten, beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsge
mäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht von oben auf das in Fig. 2 dargestellte Nutzfahr
zeug mit erfindungsgemäßer Windleitvorrichtung;
Fig. 4 eine dreidimensionale Ansicht einer zweiten, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 5 eine dreidimensionale Ansicht einer dritten, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 6 eine dreidimensionale Ansicht einer vierten, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 7 eine dreidimensionale Ansicht einer fünften, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 8 eine dreidimensionale Ansicht einer sechsten, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 9 eine dreidimensionale Ansicht einer siebten, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 10 eine dreidimensionale Ansicht einer achten, beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung;
Fig. 11 eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Nutzfahrzeuges, mit einer weite
ren, oberhalb des Außenspiegels angeordneten Windleitvorrichtung;
Fig. 12 eine dreidimensionale Ansicht einer weiteren Variante der in Fig. 7 dargestell
ten beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Windleitvor
richtung;
Fig. 13 eine Seitenansicht einer weiteren Variante des in Fig. 2 dargestellten Nutzfahr
zeuges, mit einer unterhalb des Außenspiegels angeordneten Windleitvorrich
tung; und
Fig. 14 eine Seitenansicht einer weiteren Variante des in Fig. 11 dargestellten Nutz
fahrzeuges mit zwei Windleitvorrichtungen.
Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, verfügt das dort skizzierte Führerhaus 1
eines aus der Praxis im Prinzip bekannten Nutzfahrzeuges, wie z. B. eines Kleintrans
porters, Lieferwagens, Lastkraftwagens, Sattelzugs, Omnibusses, Schwerlastkraftwa
gens oder dergeichen noch nicht über eine erfindungsgemäße Windleitvorrichtung. Bei
dem schematisch dargestellten Nutzfahrzeug befindet sich der Vorderreifen 2 im in
Fahrzeugrichtung hinteren Bereich des Führerhauses, also unterhalb bzw. unter
halb/hinter der Fahrerposition. Dementsprechend liegt die Tür in Fahrtrichtung vor
und/oder oberhalb des Vorderreifens 2. Das Seitenfenster ist in dieser skizzenhaften
Darstellung mit der Bezugsziffer 6 versehen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist
ein Außenspiegel 8 mittels einem nicht näher bezeichneten Spiegelhalterrahmen oder
einem Ausleger oder dergleichen vorne an der Fahrertüre 4 angelenkt. Der mit der
Bezugsziffer 10 bezeichnete Pfeil verdeutlicht die Bewegungsrichtung des Nutzfahr
zeuges. Die Drehrichtung des Vorderreifens ist mit dem Pfeil 12 dargestellt. Dement
sprechend zeigen die Pfeile 14 verschiedene Flugbahnen von vom Vorderreifen 2 auf
gewirbelten Schmutzpartikeln bzw. Spritzwasser, welches ungehindert auf die Spiege
loberfläche des Außenspiegels 8 oder die Glasfläche des Seitenfensters 6 auftreffen und
diese in kürzester Zeit verschmutzen kann. Der anströmende Fahrtwind ist durch die
Pfeile 16 symbolisiert.
Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Nutzfahrzeug verfügt in der Darstellung
nach Fig. 2 über eine erfindungsgemäße Windleitvorrichtung 18. Die Bezugszeichen 1
bis 16 bezeichnen wie in Fig. 1 das Führerhaus 1, den Vorderreifen 2, die Fahrertüre 4,
das Seitenfenster 6, den Außenspiegel 8 als auch die Bewegungsrichtung 10 des Nutz
fahrzeuges, die Drehrichtung 12 des Vorderreifens 2, die Flugbahn 14 von aufgewirbelten
Schmutzpartikeln bzw. Spritzwasser sowie den anströmenden Fahrtwind 16. Eine
mittels der erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung 18 vom Fahrtwind 16 abgezweigte
und umgelenkte Teilluftströmung 20 überträgt den ihr innewohnenden Impuls auf die
vom Vorderreifen 2 aufgewirbelten Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser. Dementspre
chend wird ein Teil davon ungefähr in Richtung des Pfeiles 22 in einem Bogen nach
vorne unten abgedrängt. Der andere Teil wird entsprechend den Pfeilen 24 teilweise
bogenförmig, zum Teil auch S-bogenförmig in Fahrtrichtung 10 nach hinten/unten ab-
bzw. umgelenkt. Das Aufeinandertreffen der nach hinten/unten als auch gegebenenfalls
leicht nach außen gerichteten Teilströmung 20 mit den entgegenfliegenden Schmutz
partikeln oder Spritzwasser könnte mit einem Abprallen derselben an einer virtuellen
Wand bzw. Grenzschicht verglichen werden, die von der Teilluftströmung 20 im
Grenzbereich aufgebaut wird. Damit wird vorteilhaft vermieden, daß besagte Schmutz
partikel bzw. Spritzwasser ihrer ursprünglichen Bewegungsbahn folgen und dann auf
die Spiegeloberfläche des Außenspiegels 8 oder die Glasfläche der Seitenscheibe 6 auf
treffen können. Die Außenspiegel und die Seitenscheiben verbleiben damit schmutzfrei
bzw. sauber und es ist eine optimale Sicht durch die Seitenscheibe 6 als auch nach
rückwärts durch den stets sauberen Außenspiegels 8 gewährleistet.
Das in Fig. 2 schematisch dargestellte Nutzfahrzeug ist in Fig. 3 in einer Drauf
sicht von oben ebenfalls schematisch skizziert. Es ist erkennbar, daß die erfindungsge
mäße Windleitvorrichtung 18 in einen Bereich der Außenspiegel 8 vor einer gedachten,
senkrecht durch die Radachse X verlaufenden Ebene angeordnet ist. Die vom Fahrtwind
16 mittels der Windleitvorrichtung 18 abgezweigte und umgelenkte Teilströmung 20
überträgt kinetische Energie bzw. einen Impuls auf die von den nicht näher dargestellten
Vorderreifen aufgewirbelten Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser, welche(s) nicht von
den Radhäusern 26 abgefangen werden können und seitlich an diesen vorbeifliegen. Auf
diese Weise werden die Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser entsprechend der mit den
Pfeilen 24 symbolisierten Flugbahnen nach hinten/außen umgelenkt.
Die in Fig. 4 näher dargestellte beispielhafte Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Windleitvorrichtung weist eine Windleiteinrichtung 28 auf. Die Windleiteinrichtung
28 verfügt über wenigstens ein Luftstromleitelement 30, welches beiderseits
quer zur Anströmrichtung 32 durch näherungsweise senkrecht orientierte, sich in Strö
mungsrichtung der abgezweigten Teilluftströmung 20 erstreckende Begrenzungsflächen
34' und 34" eingefaßt ist. Die seitlichen Begrenzungsflächen weisen eine gekrümmte
Kontur 36' bzw. 36" auf, wobei diese sich in der hier dargestellten Ausführungsform
einander gleichen. Es sind aber ebensogut zueinander unterschiedlich gekrümmte Kon
turen der seitlichen Begrenzungsflächen möglich. Das Luftstromleitelement 30 weist
ebenfalls eine gekrümmte Kontur 38 auf, welche beispielsweise tragflügel- oder turbi
nenschaufelähnlich gewölbt sein kann. Ebenso ist es denkbar, das Luftstromleitelement
30 planar auszubilden.
In Fig. 5 ist in einer dreidimensionalen Ansicht eine dritte, beispielhafte Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung 18 schematisch dargestellt.
Deren ebenfalls eine gewölbte Kontur 38 aufweisendes Luftstromleitelement 30 ist von
einer in dieser Ausführungsform vorzugweise mittig angeordneten näherungsweise
senkrecht orientierten, sich in Strömungsrichtung erstreckenden Stützfläche 40 gehalten.
Auf diese Weise kann eine Geometrie ähnlich der eines T-Leitwerks ausgebildet wer
den, unter Ausnutzung der damit verbundenen strömungstechnischen Vorteile. Die
Stützfläche 40 weist ferner zur seitlichen Ablenkung des Teilluftstromes 20 eine
gekrümmte Kontur 42 auf.
Die in Fig. 6 in einer dreidimensionalen Ansicht dargestellte, vierte beispielhafte
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung 18 umfaßt eine Wind
leitvorrichtung 28 mit zwei Windleitelementen bzw. Luftstromleitelementen 30' und
30". Diese beiden Luftstromleitelemente 30' bzw. 30" sind beiderseits quer zur Anström
richtung von den Begrenzungsflächen 34' bzw. 34" eingefaßt. Ferner sind sie von diesen
mit einem bestimmten Abstand zueinander übereinander gestapelt gehalten.
Aus Fig. 4 und 6 ist ferner erkennbar, daß der durch die beiden senkrechten
Begrenzungsflächen 34' und 34" definierte Lufteinlaßquerschnitt 42 hinsichtlich dessen
Breite größer ist als der von diesen definierte, stromabwärts befindliche Luftaustritts
querschnitt 44.
Ferner ist insbesondere aus Fig. 6 erkennbar, daß der Lufteinlaßquerschnitt 42
auch in dessen vertikaler Ausdehnung größer ist als der stromabwärts befindliche Luft
austrittsquerschnitt 44. Dies resultiert bei der dargestellten Ausführungsform aus der
einerseits gekrümmten Kontur 46 des oberen Luftstromleitelements 48 und der im
wesentlichen eben bzw. planar verlaufenden Kontur des unteren Luftstromleitelements
50. Weiterhin ist aus Fig. 6 erkennbar, daß das untere Luftstromleitelement 50 im
Bereich des Luftaustrittsquerschnittes 42 eine nach unten gekrümmte hintere Kante 52
aufweist.
Insbesondere aus Fig. 4 bis 6 ist weiterhin erkennbar, daß die Windleitvor
richtungen 18 bzw. Windleiteinrichtungen 28 bzw. Luftstromleitelemente 30 über daran
befindliche, befestigte bzw. angebrachte oder angelenkte, verstellbar oder fest ver
schraubte Befestigungs- bzw. Abstützmittel 54 verfügen. Mittels dieser Befestigungs-
oder Abstützmittel 54 können diese verschiedenen Windleitvorrichtungen 18 an einem,
den Außenspiegel tragenden, nicht näher dargestellten Ausleger oder einen Spiegelhal
terramen 56 oder auch anderen, die Außenspiegel 8 aufnehmenden, abstützenden oder
umfassenden Befestigungseinrichtungen angebracht, nachträglich montiert bzw. befe
stigt oder fest verschraubt werden. Die Befestigungs- bzw. Abstützmittel 54 können so
ausgestaltet sein, daß eine freie bzw. variable Positionierbarkeit der Windleitvorrichtung
18 bzw. der Windleiteinrichtung 28 erzielbar ist, so daß eine optimale Anpassung des
Anstellwinkels des Luftstromleitelements 30 gewährleistet ist, wobei das Luftstromlei
telement ohnehin gegebenenfalls selbst innerhalb der Windleitvorrichtung 18 verstellbar
gehalten sein kann. Zudem ist damit eine Ausrichtung der Windleitvorrichtung 18 in
Bezug auf deren Position relativ zum Außenspiegel bzw. zum angrenzenden Führerhaus
möglich.
Bei der in Fig. 7 schematisch veranschaulichten beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung 18 ist das Luftstromleitelement 30 in
einem entsprechend räumlich bzw. dreidimensional ausgebildeten Spiegelhalterrahmen
58 integriert. Auch der Außenspiegel 60 ist bei dieser Ausführungsform in den Spiegel
halterrahmen 58 eingebettet. Hierbei kann der Spiegelhalterrahmen auch als Ausleger
ausgebildet sein, so daß anstelle eines an der Fahrertüre 4 bzw. am Führerhaus 1 befe
stigten Spiegelhalterrahmens 58 auch ein von der vorderen Dachecke ausgehender
Ausleger, der zur besagten Aufnahme eines Außenspiegels 60 und/oder weiterer Spiegel
dient, zur Integration eines Luftstromleitelements 30 herangezogen werden kann.
Wie in Fig. 8 näher veranschaulicht, können eine Mehrzahl von Windleitelemen
ten bzw. Luftstromleitelementen 30 als eine Art Windleitpaket ähnlich einem Dreidec
ker oder einem mehrfach übereinandergestapelten Doppeldecker übereinander angeord
net sein. Auf diese Weise kann der Lufteinlaßquerschnitt 64 wesentlich größer ausge
staltet werden, wie beispielsweise jener in Fig. 6 dargestellte Lufteinlaßquerschnitt 42,
ohne daß dabei die Gefahr eines Divergierens des aus mehreren Teilluftströmen 20 auf
gebauten Gesamtteilluftstroms 66 bestünde. Dies hängt damit zusammen, daß die ein
zelnen Teilluftströme 20, wie vorstehend bereits erläutert, jeweils ausreichend lange
gebündelt laminar strömen und damit eine übereinander abfolgende Gesamtströmung
von laminaren Teilströmen eine ebenso laminare Gesamtteilströmung 66 ermöglicht.
Weiterhin ist in Fig. 9 eine siebte Variante einer beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung 18 dargestellt. Hier sind Windleitele
mente bzw. Luftstromleitelemente 30 sowohl oberhalb als auch unterhalb des Außen
spiegels 8 angeordnet. Die unterhalb des Außenspiegels angeordneten Luftstromleitele
mente erzeugen den bereits diskutierten, nach hinten/unten und ggf. nach außen gerich
teten Teilluftstrom 20. Die oberhalb des Außenspiegels 8 angeordneten Luftstromleite
lemente erzeugen einen weiteren Teilluftstrom 68, der eine über das Dach des Führer
hauses 1 gerichtete Hilfsströmung erzeugt, so daß insbesondere bei Regen das von
vorne/oben anströmende Regenwasser daran gehindert wird, von oben gegen die Seiten
scheibe 6 zu prasseln.
Ferner ist in Fig. 10 eine achte Variante einer beispielhaften Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Windleitvorrichtung bzw. einer Windleiteinrichtung 28 darge
stellt. Die dort veranschaulichte Windleiteinrichtung 28 verfügt über drei Luftstromleit
elemente 70', 70" und 70'''. Das untere Luftstromleitelement 70' ist gewölbt. Dessen
Vorderkante 72 und dessen Hinterkante 74 liegen bei der dargestellten Ausführungs
form in derselben Ebene in Höhe der Unterkante 76' bzw. 76" der Begrenzungsfläche
34' bzw. 34". Das mittlere Luftstromleitelement 70" ist näherungsweise S-bogenförmig
gewölbt. Dessen Vorderkante 78 liegt in etwa auf Höhe der vorderen/oberen Ecke 80'
bzw. 80" der Begrenzungsflächen 34' bzw. 34" und die hintere Kante 82 liegt in etwa im
Bereich der hinteren/unteren Ecke 84' bzw. 84" der Begrenzungsflächen 34' bzw. 34".
Der erste gebogene Abschnitt der S-bogenförmigen Kontur des Luftstromleitelements
70" ist bei dieser beispielhaften Ausführungsform kürzer gehalten, als der zweite gebo
gene Abschnitt, welcher als Gegenbogen ausgebildet ist. Die beiden Luftstromleitele
mente 70' und 70" bilden somit in deren vorderen Bereich einen im Querschnitt hier
gestrichelt dargestellten trichterförmigen Einlauf ähnlich beispielsweise dem Profil
eines Schalltrichters oder eines Füllhorns. Das dritte Luftstromleitelement 70''' ist im
Vergleich zu den beiden anderen Luftstromleitelmenten 70' und 70" relativ kurz gehal
ten und vorzugsweise im hinteren Drittel der Begrenzungsflächen 34' bzw. 34" im
Bereich deren oberer/hinterer Ecke 86' bzw. 86" angeordnet. Die Wölbungskontur des
Luftstromleitelements 70''' ist analog zu den Wölbungskonturen der beiden anderen
Luftstromleitelmente 70' bzw. 70" in diesem hinteren Abschnitt der dargestellten
Windleiteinrichtung 28 ausgerichtet. Mittels dem Luftstromleitelement 70''' wird der
nutzbare Lufteinlaßquerschnitt zusätzlich um jene Fläche erweitert, die von der Vorder
kante 88 des Luftstromleitelements 70''' und der Vorderkante 78 des Lufstromleitele
mentes 70" als auch den oberen Rändern der Begrenzungsflächen 34' bzw. 34" begrenzt
wird. Auf diese Weise kann mit einer möglichst kompakten Windleiteinrichtung 28 eine
möglichst große Luftmenge vom Fahrtwind 16 abgezweigt und in eine umgelenkte Teil
strömung 20 mit hoher kinetischer Energie bzw. hohem Impuls umgewandelt werden.
Das in Fig. 2 schematisch dargestellte Nutzfahrzeug verfügt in der Darstellung
nach Fig. 11 über eine weitere erfindungsgemäße Windleitvorrichtung bzw. Windleiteinrichtung
90. Die Bezugszeichen 1 bis 18 bezeichnen wie in Fig. 2 das Führerhaus
1, den Vorderreifen 2, die Fahrertüre 4, das Seitenfenster 6, den Außenspiegel 8 als auch
die Bewegungsrichtung 10 des Nutzfahrzeuges, die Drehrichtung 12 des Vorderreifens
2, die Flugbahn 14 von aufgewirbelten Schmutzpartikeln bzw. Spritzwasser sowie den
anströmenden Fahrtwind 16. Eine mittels einer ersten, unterhalb des Außenspiegels 8
angeordneten Windleitvorrichtung 18 bzw. Windleiteinrichtung 28 vom Fahrtwind 16
abgezweigte und umgelenkte Teilluftströmung 20 überträgt den ihr innewohnenden
Impuls auf die vom Vorderreifen 2 aufgewirbelten Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser.
Dementsprechend wird ein Teil davon ungefähr in Richtung des Pfeiles 22 in einem
Bogen nach vorne unten abgedrängt. Der andere Teil wird entsprechend den Pfeilen 24
teilweise bogenförmig, zum Teil auch S-bogenförmig in Fahrtrichtung 10 nach hin
ten/unten ab- bzw. umgelenkt. Dieser Effekt wird verstärkt, indem mittels einer zweiten,
oberhalb des Außenspiegels 8 angeordneten Windleitvorrichtung bzw. Windleitein
richtung 90 eine weitere, vom Fahrtwind 16 abgezweigte und umgelenkte Teilluftströ
mung 92 erzeugt wird. Die Teilluftströmung 92 ist schräg nach hinten/unten gerichtet
und überträgt in analoger Weise zur Teilluftstörmung 20 den ihr innewohnenden Impuls
auf die vom Vorderreifen 2 aufgewirbelten Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser. Demzu
folge wird derlei Schmutz noch stärker als in Fig. 2 angedeutet nach unten bzw. nach
hinten/unten abgedrängt. Das Aufeinandertreffen der nach hinten/unten als auch gege
benenfalls leicht nach außen gerichteten Teilströmungen 20 bzw. 92 mit den entgegen
fliegenden Schmutzpartikeln, Spritzwasser oder dergleichen könnte mit einem Abpral
len derselben an einer virtuellen Wand bzw. Grenzschicht verglichen werden, die von
den Teilluftströmungen 20 bzw. 92 im Grenzbereich aufgebaut wird. Damit wird vor
teilhaft vermieden, daß besagte Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser ihrer ursprünglichen
Bewegungsbahn folgen und dann auf die Spiegeloberfläche des Außenspiegels 8 oder
die Glasfläche der Seitenscheibe 6 auftreffen können. Die Außenspiegel 8 und die
Seitenscheiben 6 verbleiben damit zuverlässig schmutzfrei bzw. sauber und es ist eine
optimale Sicht durch die Seitenscheibe 6 als auch nach rückwärts durch den stets saube
ren Außenspiegels 8 gewährleistet.
Bei der in Fig. 12 schematisch veranschaulichten weiteren Variante der in Fig. 7
gezeigten Ausführungsform einer Windleitvorrichtung 18 sind ein erstes Luftstromleit
element 30 mittels einer ersten Windleiteinrichtung 28 und ein weiteres Luftstromleit
element 30 mittels einer zweiten Windleiteinrichtung 90 in einem entsprechend räum
lich bzw. dreidimensional ausgebildeten Spiegelhalterrahmen 58 integriert. Die Luft
stromleitelemente 30 sind bei dieser Variante so orientiert, daß zwei im Bogen schräg
nach unten/hinten gerichtete Teilluftströmungen 20 und 92 erzeugt werden. Auch der
Außenspiegel 60 ist bei dieser Ausführungsform in den Spiegelhalterrahmen 58 einge
bettet. Hierbei kann der Spiegelhalterrahmen auch als Ausleger ausgebildet sein, so daß
anstelle eines an der Fahrertüre 4 bzw. am Führerhaus 1 befestigten Spiegelhalterrah
mens 58 auch ein von der vorderen Dachecke ausgehender Ausleger, der zur besagten
Aufnahme eines Außenspiegels 60 und/oder weiterer Spiegel dient, zur Integration der
Luftstromleitelemente 30 herangezogen werden kann.
Das in Fig. 2 schematisch dargestellte Nutzfahrzeug verfügt in der Darstellung
nach Fig. 13 ebenfalls über eine erfindungsgemäße Windleitvorrichtung 18, wobei deren
Luftleitelement die Teilluftströmung jedoch bei dieser Variante nach schräg oben/hinten
ablenkt. Die in Fig. 2 verwendeten Bezugszeichen bezeichnen hierbei analoge Ele
mente. Auch die mittels der unterhalb des Außenspiegels 8 angeordneten Windleit
vorrichtung 18 vom Fahrtwind 16 abgezweigte und nach schräg oben/hinten umgelenkte
Teilluftströmung 20 überträgt ihren Impuls auf die vom Vorderreifen 2 aufgewirbelten
Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser. Dementsprechend werden diese, wie mit den Pfei
len 24 angedeutet, in Fahrtrichtung 10 nach hinten bzw. hinten/oben umgelenkt. Somit
wird erreicht, daß dieser Schmutz seiner ursprünglichen Bewegungsbahn nicht folgen
und somit auch nicht auf die Spiegeloberfläche des Außenspiegels 8 oder die Glasfläche
der Seitenscheibe 6 auftreffen kann.
Das in Fig. 11 schematisch dargestellte Nutzfahrzeug verfügt in der Variante nach
Fig. 14 ebenfalls über zwei Windleiteinrichtungen 18 und 90. Die insoweit in Fig. 2
bzw. Fig. 11 verwendeten Bezugszeichen bezeichnen in analoger Weise gleiche bzw.
vergleichbare Elemente. Eine mittels der ersten, unterhalb des Außenspiegels 8 angeordneten
Windleiteinrichtung 18 vom Fahrtwind 16 abgezweigte und nach schräg
oben/hinten umgelenkte Teilluftströmung 20 überträgt ihren Impuls auf die vom Vor
derreifen 2 aufgewirbelten Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser. Dementsprechend wird
ein Teil davon ungefähr in Richtung der Pfeile 24 teilweise bogenförmig, zum Teil auch
S-bogenförmig in Fahrtrichtung 10 nach hinten bzw. oben/hinten ab- bzw. umgelenkt.
Dieser Effekt wird verstärkt, indem mittels einer zweiten, oberhalb des Außenspiegels 8
angeordneten Windleiteinrichtung 90 eine weitere, vom Fahrtwind 16 abgezweigte und
nach schräg oben/hinten umgelenkte Teilluftströmung 92 erzeugt wird. Diese überträgt
in analoger Weise ihren Impuls auf die Schmutzpartikel bzw. das Spritzwasser. Demzu
folge wird derlei Schmutz verstärkt nach hinten bzw. nach hinten/oben abgedrängt. Das
Aufeinandertreffen der nach hinten/oben als auch gegebenenfalls leicht nach außen
gerichteten Teilströmungen 20 bzw. 92 mit den anfliegenden Schmutzpartikeln,
Spritzwasser oder dergleichen könnte mit einem Ausweichen derselben vor einer virtu
ellen Wand bzw. Grenzschicht verglichen werden, die von den Teilluftströmungen 20
bzw. 92 im Grenzbereich aufgebaut wird. Damit wird vorteilhaft vermieden, daß
besagte Schmutzpartikel bzw. Spritzwasser ihrer ursprünglichen Bewegungsbahn folgen
und dann auf die Spiegeloberfläche des Außenspiegels 8 oder die Glasfläche der
Seitenscheibe 6 auftreffen können. Die Außenspiegel 8 und die Seitenscheiben 6 ver
bleiben damit zuverlässig schmutzfrei bzw. sauber und es ist eine optimale Sicht durch
die Seitenscheibe 6 als auch nach rückwärts durch den stets sauberen Außenspiegels 8
gewährleistet.
Die Teilluftströme 20 und 92 sind bei allen Varianten für sich alleine oder
gemeinsam aber auch unabhängig voneinander in einem Winkelbereich von schräg nach
hinten/unten über waagerecht bis schräg nach hinten/oben einstellbar, so daß für jeden
Nutzfahrzeugtypen eine optimale Einstellung erzielt werden kann.
Alle in Fig. 2 bis 14 dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Windleiteinrichtung können mit den dort dargestellten Spiegelhalterrahmen, Auslegern
oder Befestigungsmitteln, mit denen sie an der Türe angelenkt bzw. befestigt sind bzw.
direkt am Führerhaus schwenkbar montiert sind, mit dem Außenspiegel eingeklappt
werden, sofern dies erforderlich ist.
Die dargestellten Windleitvorrichtungen können bevorzugt aus besonders leichten
und zugleich stabilen Werkstoffen hergestellt werden, wie beispielsweise Kunststoffe,
Faserverbundwerkstoffe, nichtrostende Metalle oder dergleichen. Je nach Materialaus
wahl kann die erfindungsgemäße Windleitvorrichtung beispielsweise als einstückiges
Bauteil aus Kunststoff oder dergleichen stranggepreßt oder gegossen bzw. spritzgegos
sen werden. Alternativ ist ein mehrteiliger Aufbau aus entsprechend geformten Teilele
menten wie z. B. entsprechend konturierten Blechen möglich, wobei die einzelnen Bau
teile durch Schweißen wie z. B. Schutzgas- oder Laserschweißen verbunden werden
können. Ebenso ist ein Kleben oder andere geeignete Fügemethoden denkbar.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind auch weitere Gestaltungsansätze
möglich, so daß sich vorliegende Erfindung in den dargestellten Ausführungsformen
nicht erschöpft.
Insbesondere sind jegliche Varianten in den Abmaßen hinsichtlich Höhe, Breite
und Tiefe der Windleitvorrichtung als auch der Windleiteinrichtung oder der Luft
stromleitelemente sowie der Begrenzungsflächen oder Stützflächen denkbar. Üblicher
weise wird sich die Breite der Windleitvorrichtung an der Breite der Außenspiegel ori
entieren, so daß die Breite maximal das doppelte der Breite eines Außenspiegels oder
Bruchteile davon beträgt. Die Höhe der Windleitvorrichtung wird maximal gleich hoch
als die vom Außenspiegel beanspruchte Höhe oder ein Bruchteil derselben sein. Die
Tiefe der Windleitvorrichtung wird in Strömungsrichtung maximal das zweifache der
Breite bis Bruchteile davon ausmachen.
So kann eine beispielhafte Ausführungsform eine Breite von 160 bis 320 mm
betragen. Deren Tiefe in Strömungsrichtung kann 60 bis 200 mm betragen. Die Höhe
beträgt hierbei 40 bis 100 mm. Ferner kann die hintere, untere Kante des unteren Luft
leitelements 10 bis 30 mm vor der hinteren unteren Kante des oberen Luftleitelements
enden. Dabei sind hinsichtlich des Lufteinlaßquerschnittes sämtliche Öffnungs- und
Trichterformen denkbar. Gleiches gilt für die Luftauslaßquerschintte, die ebenfalls auf
den jeweiligen Anwendungsfall bzw. den betroffenen Fahrzeugtyp angepaßt werden
können. Derlei Anpassungen können sowohl in Kombination als auch separat zur
Anpassung bzw. Variation der Wölbungen der einzelnen Luftstromleitelemente erfol
gen. Hinsichtlich der Luftstromleitelemente sind alle erdenklichen Wölbungen oder
Konturen als auch Neigungen der die jeweilige Vorder- und Hinterkante verbindenden
Ebene vorstellbar. Dabei können die Begrenzungsflächen, die Luftstromleitelemente
oder die Stützflächen eine ebene, gewölbte oder zumindest abschnittsweise gewölbte
bzw. gebogene Kontur aufweisen. Auch der Anstellwinkel der Windleiteinrichtung als
auch die Neigungen bzw. Anstellwinkel der Luftstromleitelemente können aufeinander
abgestimmt oder unabhängig voneinander je nach Bedarf eingestellt werden.
Die vorliegende Erfindung schafft damit erstmals eine Windleitvorrichtung für
Nutzfahrzeuge mit wenigstens einer Windleiteinrichtung, welche im Bereich eines
Außenspiegels angeordnet ist und wenigstens ein gekrümmtes Luftstromleitelement
aufweist, welches von einer insbesondere in Strömungsrichtung gekrümmten, sich in
Strömungsrichtung erstreckenden Stützfläche gehalten oder von beiderseits quer zur
Anströmungsrichtung sich in Strömungsrichtung erstreckenden, insbesondere
gekrümmten Begrenzungsflächen eingefaßt ist, wobei die Windleiteinrichtung aus dem
anströmenden Fahrtwind einen Luftstrom erzeugt, der derart schräg nach hinten/unten
und insbesondere zusätzlich leicht nach außen gerichtet ist, daß vom Vorderreifen auf
gewirbelte Spritzwasser und/oder Schmutz vom Außenspiegel und/oder einer Seiten
scheibe des Fahrzeugs ferngehalten werden.
Claims (20)
1. Windleitvorrichtung (18) für Nutzfahrzeuge mit wenigstens einer Windleitein
richtung (28), welche im Bereich eines Außenspiegels (8) angeordnet ist, wobei
die Windleiteinrichtung (28) aus dem anströmenden Fahrtwind (16) einen Luft
strom (20) erzeugt, der derart gerichtet ist, daß vom Vorderreifen (2) aufgewir
beltes Spritzwasser und/oder Schmutz vom Außenspiegel (8) und/oder einer Sei
tenscheibe (6) des Nutzfahrzeuges ferngehalten werden.
2. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luft
strom (20) schräg nach hinten/unten und insbesondere zusätzlich leicht nach
außen gerichtet ist.
3. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luft
strom (20) schräg nach hinten/oben und insbesondere zusätzlich leicht nach außen
gerichtet ist.
4. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens zwei Luftströme (20, 92) erzeugt werden, die schräg
nach hinten/unten oder schräg nach hinten/oben oder schräg nach hinten/unten
und schräg nach hinten/oben und insbesondere zusätzlich leicht nach außen
gerichtet sind.
5. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Windleiteinrichtung (28) wenigstens ein Luftstromleitelement
(30, 70', 70", 70''') aufweist, welches beiderseits quer zur Anströmrichtung (32)
durch näherungsweise senkrecht orientierte, sich in Strömungsrichtung erstrec
kende Begrenzungsflächen (34', 34") gehalten ist.
6. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seit
lichen Begrenzungsflächen (34', 34") eine gekrümmte Kontur (36', 36"), insbeson
dere zueinander unterschiedlich gekrümmte Konturen aufweisen.
7. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Windleiteinrichtung wenigstens ein Luftstromleitelement auf
weist, welches von einer vorzugsweise mittig angeordneten, näherungsweise senk
recht orientierten, sich in Strömungsrichtung erstreckenden Stützfläche (40)
gehalten ist.
8. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützfläche (40) eine gekrümmte Kontur (42) aufweist.
9. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Luftstromleitelement (30, 70', 70", 70''') eine gekrümmte Kontur
(38), insbesondere eine tragflügel- oder turbinenschaufelähnliche Wölbung auf
weist.
10. Windleitvorrichtung (18) für Nutzfahrzeuge insbesondere nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 9 mit wenigstens einer Windleiteinrichtung (28), welche im
Bereich eines Außenspiegels (8) angeordnet ist und wenigstens ein gekrümmtes
Luftstromleitelement (30, 70', 70", 70''') aufweist, welches von einer insbesondere
in Strömungsrichtung gekrümmten, sich in Strömungsrichtung (32) erstreckenden
Stützfläche (40) gehalten oder von beiderseits quer zur Anströmungsrichtung sich
in Strömungsrichtung erstreckenden insbesondere gekrümmten Begren
zungsflächen (34', 34") gehalten ist, wobei die Windleiteinrichtung (28) aus dem
anströmenden Fahrtwind (16) einen Luftstrom (20) erzeugt, der derart schräg nach
hinten/unten und insbesondere zusätzlich leicht nach außen gerichtet ist, daß vom
Vorderreifen (2) aufgewirbeltes Spritzwasser und/oder Schmutz vom Außenspie
gel (8) und/oder einer Seitenscheibe (6) des Nutzfahrzeuges ferngehalten werden.
11. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Windleiteinrichtung (28) wenigstens zwei Luftstromlemente (30,
70', 70", 70''') aufweist, welche mit einem bestimmten Abstand zueinander über
einander gestapelt und beiderseits quer zur Anströmrichtung (32) von den Begren
zungsflächen (34', 34") gehalten sind.
12. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
durch die beiden senkrechten Begrenzungsflächen (34', 34") und die Luftstrom
leitelemente (30, 70', 70", 70''') definierte Lufteinlaßquerschnitt (42) größer ist als
der von diesen definierte, stromabwärts befindliche Luftaustrittsquerschnitt (44).
13. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß
das obere Luftstromleitelement (30, 48) eine gekrümmte bzw. gewölbte Kontur
(46) aufweist und das untere Luftstromleitelement (50) im wesentlichen eben
verläuft, wobei es insbesondere leicht schräg nach oben angestellt ist.
14. Windleitvorrichtung (18) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das
untere Luftstromleitelement (50) im Bereich des Luftaustrittsquerschnittes (44)
eine nach unten gekrümmte hintere Kante (52) aufweist.
15. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Luftstromleitelement (30, 70', 70", 70''') über Befestigungsmittel
(54) verfügt, mittels der es an einem den Außenspiegel (8) tragenden Ausleger
oder Spiegelhalterrahmen (56) des Nutzfahrzeuges anbringbar ist.
16. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Luftstromleitelement (30, 70', 70", 70''') in einem Spiegelhalter
rahmen (58) des darin integrierten Außenspiegels (60) oder in einem diesen tra
genden Ausleger eines Nutzfahrzeuges integriert ist.
17. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Mehrzahl von Windleiteinrichtungen (28) oder von Luftstrom
leitelementen (30, 48, 50, 70', 70", 70''') als Windleitpaket (62) übereinander ange
ordnet sind.
18. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Windleiteinrichtungen (28, 90) oder die Luftstromleitelemente
(30, 48, 50, 70', 70", 70''') unterhalb und/oder oberhalb des Außenspiegels (8)
angeordnet sind.
19. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Windleiteinrichtungen (28) mittels dem Spiegelhalterrahmen
(56) oder dem Ausleger zusammen mit dem Außenspiegel (8) zum Führerhaus hin
einklappbar sind.
20. Windleitvorrichtung (18) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß zu deren Herstellung Kunststoffe, Faserverbundwerkstoffe, nichtro
stende Metalle oder dergleichen geeignete Materialen Verwendung finden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001105695 DE10105695A1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001105695 DE10105695A1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10105695A1 true DE10105695A1 (de) | 2002-09-26 |
Family
ID=7673262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001105695 Ceased DE10105695A1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Windleitvorrichtung für Nutzfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10105695A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1935720A1 (de) * | 2006-12-22 | 2008-06-25 | MEKRA Lang GmbH & Co. KG | Spiegelhalterung für einen Fahrzeugaußenspiegel sowie Fahrzeugaußenspiegel mit einer solchen Spiegelhalterung |
| US7828452B2 (en) | 2006-12-22 | 2010-11-09 | Lang-Mekra North America, Llc | Vehicle mirror support assembly with cast brace |
| DE102016013350A1 (de) * | 2016-11-09 | 2018-05-09 | Man Truck & Bus Ag | Fahrerhaus eines Nutzfahrzeugs mit Kamera-abgedeckten Sichtbereichen |
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| DE102023001847A1 (de) | 2023-05-08 | 2024-02-29 | Mercedes-Benz Group AG | Fensterschachtdichtung sowie Fahrzeug mit zumindest einer solchen Fensterschachtdichtung |
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-
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- 2001-02-08 DE DE2001105695 patent/DE10105695A1/de not_active Ceased
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