DE10104916A1 - Verfahren zur Positionsbestimmung mit einem Mobiltelefon - Google Patents
Verfahren zur Positionsbestimmung mit einem MobiltelefonInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Positionsbestimmung mit einem Mobilfunkgerät (M) in einem Mobilfunknetz mit Basisstationen (BTS), wobei die Kommunikation zwischen Mobilfunkgerät (M) und Basisstation (BTS) über Signalisierungskanäle und Verbindungskanäle erfolgt, hat die Schritte: DOLLAR A a) Empfangen von Basisstationskennungen (BSI) der empfangbaren Basisstationen (BTS) durch das Mobilgerät (M) und DOLLAR A b) Abfragen der geografischen Positionskoordinaten der Basisstationen (BTS) in einer Datenbank (BTS-POS); DOLLAR A c) Senden von Testdaten über den Signalisierungskanal an mindestens drei Basisstationen (BTS); DOLLAR A d) Empfangen der von den Basisstationen (BTS) zurückübertragenen Testdaten; DOLLAR A e) Vergleichen der zugehörigen gesendeten und empfangenen Testdaten zur Bestimmung von Fehlerraten bei der Datenübertragung; DOLLAR A f) Berechnen des Abstands zu den Basisstationen (BTS) als proportionalen Wert zu den Fehlerraten bei der Datenübertragung mit den einzelnen Basisstationen (BTS); DOLLAR A g) Berechnen der aktuellen Position aus den geografischen Positionskoordinaten der empfangbaren Basisstationen (BTS) und den berechneten Abständen zu den Basisstationen (BTS).
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Positionsbestimmung mit einem Mobilfunktele
fon in einem Mobilfunknetz mit Basisstationen, wobei die Kommunikation zwischen
Mobilfunktelefon und Basisstationen über Signalisierungskanäle und Verbindungska
näle erfolgt und wobei das Verfahren die Schritte hat:
Empfangen von Basisstationskennungen der empfangbaren Basisstationen durch das Mobiltelefon und
Abfragen der Positionskoordinaten der Basisstation in einer Datenbank.
Empfangen von Basisstationskennungen der empfangbaren Basisstationen durch das Mobiltelefon und
Abfragen der Positionskoordinaten der Basisstation in einer Datenbank.
Verfahren zur Positionsbestimmung bzw. Ortung mit Mobiltelefonen sind vielfältig im
Stand der Technik beschrieben.
Hierbei ist grundsätzlich bekannt, eine Ortung anhand der Basisstationskennungen der
empfangbaren Basisstationen durchzuführen. Die Entfernung zu den Basisstationen
wird in der Regel mit Hilfe einer Laufzeitmessung eines zur Basisstation gesendeten
und von der Basisstation zurückreflektierten Signals ermittelt.
Weiterhin ist bekannt, den Abstand zur Basisstationen anhand der Dämpfung eines
zurückreflektierten Signals zu bestimmen.
Es ist weiterhin bekannt, die Position von Mobilfunktelefonen in einer Basisstation zu
berechnen, wobei ein Laufzeitsignal von der Basisstation zu einem Mobiltelefon ge
sendet, von diesem zurückreflektiert und in der Basisstation ausgewertet wird.
Weiterhin ist eine Positionserkennung mit dem Global-Positioning-System bekannt, die
jedoch relativ teuer ist. Zudem ist die Verfügbarkeit und Genauigkeit des Systems
aufgrund der primären militärischen Anwendung nicht gewährleistet.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein verbessertes Verfahren zur Positionsbestim
mung mit einem Mobilfunktelefon zu schaffen.
Die Aufgabe wird durch das gattungsgemäße Verfahren gelöst mit den Schritten:
Senden von Testdaten über den Signalisierungskanal an mindestens drei Basisstatio nen,
Empfangen der von den Basisstationen zurückübertragenen Testdaten,
Vergleichen der zugehörigen gesendeten und empfangenen Testdaten zur Bestimmung von Fehlerraten bei der Datenübertragung,
Berechnen des Abstands zu den Basisstationen als proportionalen Wert zu den Fehler raten bei der Datenübertragung mit den einzelnen Basisstationen,
Berechnen der aktuellen Position aus dem Positionskoordinaten der empfangbaren Ba sisstationen und den berechneten Abständen zu den Basisstationen.
Senden von Testdaten über den Signalisierungskanal an mindestens drei Basisstatio nen,
Empfangen der von den Basisstationen zurückübertragenen Testdaten,
Vergleichen der zugehörigen gesendeten und empfangenen Testdaten zur Bestimmung von Fehlerraten bei der Datenübertragung,
Berechnen des Abstands zu den Basisstationen als proportionalen Wert zu den Fehler raten bei der Datenübertragung mit den einzelnen Basisstationen,
Berechnen der aktuellen Position aus dem Positionskoordinaten der empfangbaren Ba sisstationen und den berechneten Abständen zu den Basisstationen.
Es wurde erkannt, dass die Entfernung des Mobiltelefons zu den Basisstationen hinrei
chend genau anhand der Fehlerrate bei der Testdatenübertragung an die Basisstatio
nen bestimmt werden kann. Der Abstand ist hierbei proportional zu der Fehlerrate,
wenn eine hinreichende Anzahl von Testdaten gesendet wird. Durch Abschattungen
und ähnliche Störungen können die Messwerte für eine Basisstation zwar abweichen.
Diese Ungenauigkeiten werden aber durch wiederholte Testdatenübertragung und
Messung ausgeglichen. Das Messergebnis ist umso genauer, je mehr Basisstationen
kontaktiert werden.
Da die Übertragung der Testdaten über den Signalisierungskanal erfolgt, ist es nicht
erforderlich, zugelassene Teilnehmer des Mobilfunknetzes zu sein. Die bekannten Mo
bilfunknetze erlauben nämlich eine Nutzung der Signalisierungskanäle und der soge
nannten Loop-Back-Funktion der Basisstationen für das Zurückübertragen von im Si
gnalisierungskanal übertragenen Testdaten, ohne, dass das Mobiltelefon bei der Basis
station angemeldet sein muss. Das Verfahren ist damit kostenfrei, erfordert keine Än
derung der Basisstationen und erlaubt eine gleichzeitige Nutzung der empfangbaren
Basisstationen verschiedener Netzbetreiber.
Besonders vorteilhaft ist es, nicht nur die Fehlerrate der Testdaten, sondern zusätzlich
auch die Signaldämpfung zu ermitteln und als Maß für die Entfernung der Mobiltele
fons zur Basisstation zu verwenden. Auch hierbei ist die Entfernung proportional zur
Dämpfung. Die Geschwindigkeit der Mobilstation kann ebenfalls bestimmt werden.
Dazu wird der Frequency Correction Channel (FCH) benutzt. Dieser Kanal sendet defi
nierte Sinusträgersignale einer diskreten Frequenz in einem bestimmten Rhythmus
aus. Durch Auswertung des Doppler-Effektes wird die Geschwindigkeit der Mobilstati
on errechnet.
Besonders vorteilhaft ist es, zusätzlich ein Frequenzsignal in einem Frequenzkorrektur
kanal des Mobilfunknetzes an mindestens drei Basisstationen zu senden, die von den
Basisstationen zurückübertragenden Frequenzsignale zu empfangen, die Phaserver
schiebung und/oder Dämpfung zwischen den zugehörigen gesendeten und empfange
nen Frequenzsignale zu ermitteln und die aktuelle Position in Abhängigkeit von der
ermittelten Phasenverschiebung und/oder Dämpfung zu berechnen.
Die Testdaten werden vorzugsweise über den sogenannten Stand-Alone Dedicated
Control Channel (SDCCH) eines GSM-Mobilfunknetzes (Global System for Mobile
Communication) zu übertragen.
Das Abfragen der geografischen Positionskoordinaten der Basisstationen erfolgt vor
zugsweise zentral über eine Datenbank, die über die Basisstationen zugänglich ist. In
einem GSM-Mobilfunknetz ist eine solche Datenbank in einem zentralen Mobile-
Switching-Center verfügbar.
Der Zugriff auf die Datenbank kann durch Nutzung der GPRS-Technik beschleunigt
werden. Hier ist dann zwar eine Genehmigung des Mobilfunkbetreibers erforderlich,
dafür erhöht sich aber die mögliche Messfrequenz.
Gleichermaßen kann eine entsprechende Datenbank in dem Mobilfunktelefon vorgese
hen werden, die vorzugsweise durch Zugriff auf die zentral verfügbare Datenbank in
dem Mobile-Switching-Center selbstlernend erweitert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 - schematischer Aufbau eines GSM-Mobilfunknetzes und der Kommunika
tion mit einem Mobilfunktelefon zur Positionsbestimmung.
Die Fig. 1 lässt den Aufbau eines Mobilfunknetzes im GSM-Standard schematisch er
kennen. Das Mobilfunknetz besteht im wesentlichen aus Basisstationen BTS, die die
Funkverbindungen zu Mobilfunkgeräten M herstellen, Die Basisstationen BTS sind flä
chendeckend zellular aufgebaut, wobei sich in jeder Zelle mindestens eine Basisstation
BTS befindet. Die Basisstationen eines Basisstationssystems BSS sind sternförmig an
eine Basisstationssteuerungszentrale BCE und über eine Übertragungseinheit TCE zur
Signalanpassung und Übertragungssteuerung an eine zentrale Vermittlungsstelle MSC
(Mobile-Service-Switching-Center) geschaltet. Eine Vielzahl von Vermittlungsstellen
MSC bilden ein Wahlnetz, das Vermittlungssubsystem SSS (Switching-Sub-System)
genannt wird. Dieses Vermittlungssubsystem SSS ermöglicht auch den Übergang zu
weiteren Netzen KVSt, wie z. B. zu einem herkömmlichen stationären Telefonnetz.
Eine Vermittlungsstelle MSC hat Zugriff auf Datenbanken zur Nutzerverwaltung. So ist
jeder Mobilfunkteilnehmer in seiner Heimat-Vermittlungsstelle MSC in einer Heimat-
Datei HLR (Home-Location-Register) mit seinen Berechtigungen gespeichert. Sobald
sich der Mobilfunkteilnehmer in einem fremden Bereich anmeldet, wird er dort in einer
Besucher-Datei VLR (Visitor-Location-Register) aufgenommen und es wird in seiner
Heimat-Datei HLR ein Eintrag über seinen neuen Standort veranlasst. So kann ein Mo
bilfunkteilnehmer länder- und netzübergreifend erreicht werden.
Vor dem Aufbau einer Verbindung wird die Berechtigung des Benutzer durch Überprü
fung der Berechtigung des Mobilfunkgeräts und der Codekarte mit Hilfe der sogenann
ten Geräte-Identifizierungs-Datei EIR (Equipment-Identity-Register) und der Authentifi
zeriungsdatei (Authentication-Center) überprüft.
Die Vermittlungsstellen MSC haben weiterhin Zugriff auf eine Datenbank BTS-POS, in
denen die geografischen Positionen der einzelnen Basisstationen verzeichnet sind.
Die Basisstationen BTS senden laufend Basisstationskennungen BSI aus, die von dem
Mobilfunkgerät M empfangen werden. Das Mobilfunkgerät greift dann mit Hilfe der
Basisstationskennungen BSI über die Basisstationen BTS auf die Positionsdatenbank
BTS-POS der Vermittlungsstellen MSC zu und fragt die geografischen Positionskoordi
naten der empfangbaren Basisstationen BTS ab. Damit ist der Standort des Mobil
funkgerätes M zunächst grob bekannt.
Weiterhin werden Testdaten über den Signalisierungskanal an die Basisstationen BTS
gesendet. Vorzugsweise wird hierfür der Stand-Alone Dedicated Control Channel
SDCCH des GSM-Mobilfunknetzes verwendet. Gleichermaßen können die Daten auch
über den Frequenzkorrekturkanal FCCH (Frequency Correction Channel) oder über ei
nen sonstigen Steuerkanal übertragen werden.
Die verfügbaren Kanäle eines GSM-Mobilfunknetzes sind nachfolgend tabellarisch auf
geführt;
In einem GSM-Mobilfunknetz erfolgt die Datenübertragung in einem Zeitmultiplex-
Verfahren TDMA (Time Devision Multi Access). Zudem sind die Sendefrequenzen in
Kanäle mit definierter Bandbreite eingeteilt, so dass die Datenübertragung auch im
Frequenzmultiplex erfolgt. Zudem ist die Datenübertragung zwischen dem Ablink, d. h.
vom Mobilfunkgerät M zur Basisstation BTS und dem Downlink, d. h. zwischen der
Basisstation BTS und dem Mobilfunkgerät M um drei Zeitschlitze und 64 Bit versetzt,
damit die Mobilfunkgeräte M nicht gleichzeitig empfangen und senden müssen. Zum
Ausgleich von Laufzeitunterschieden kann dieser Abstand verringert werden. In den
Zeitschlitzen werden entweder Signalisierungs- und Nutzinformationen übersendet.
Dies wird durch eine entsprechende Kennung angezeigt.
Zur Übertragung von Nutzdaten werden Verkehrskanäle bzw. Traffic Channels TCH
verwendet, wobei Vollraten Traffic Channels TCH/F (full rate) und Halbraten Traffic
Channels TCH/H vorgesehen sind. Jedem Traffic Channel TCH ist ein Slow Associa
ted Control Channel SACCH zugeordnet, der für nicht dringenden Datenaustausch wie
Messdaten des Funkspektrums benutzt wird. Für eiligere Signalisierungsdaten wird der
Fast Associated Control Channel FACCH verwendet. Muss eine Verbindung aus
schließlich für Signalisierungszwecke aufgebaut werden, z. B. Location Updating,
Short Message oder Call Forwarding, so wird dafür der Stand-Alone Dedicated Control
Channel SDCCH benutzt.
Der Broadcast Control Channel BCCH dient dazu, die Grundinformationen zu verbrei
ten, die von allen Mobilstationen benötigt werden, um mit den Basisstationen BTS zu
kommunizieren. Für die Synchronisation der Mobilfunkgeräte M mit den Basisstationen
BTS sorgen der Synchronisation Channel SCH und der Frequenzkorrekturkanal FCCH
(Frequency Correction Channel), die beide im Broadcast Control Channel BCCH enthal
ten sind. Der Frequenzkorrekturkanal FCCH sendet in seinen Informations-Bits nur
Nullen, die in der physikalischen Schicht zu einem Sinussignal führen. Über den Syn
chronisation Channel SCH synchronisieren sich die Mobilfunkgeräte M Bit genau, wo
bei unterschiedliche Entfernung bzw. Laufzeiten zwischen Mobilfunkgeräten M und
der Basisstation BTS mit dem sogenannten "Time-Alignment-Prozess" ausgeglichen
werden.
Die von den Basisstationen BTS versendeten Broadcast Informationen umfassen In
formationen, die für die Identifizierung des Netzes, der Location Area und der Zelle
notwendig sind, Informationen für das Einbuchen und die Messung von Zielzellen für
ein mögliches Handover, Information für die Benutzung des sogenannten Random
Access Channels RACH und Informationen für unterschiedliche Optionen, wie Fre
quency Hopping, VAD/DTX und Power Control.
Zur eigentlichen Verbindungsaufnahme dienen die Common Control Channel (CCCH).
Wenn ein Gespräch von dem Mobilfunkgeräte M initiiert wird, so dann erfolgt der
Aufbau des Gesprächs nach einer Zufallszeit über den Random Access Channel RACH
durch das Senden eines Random Access Bursts an die Basisstation BTS im sogenann
ten Slotted-Aloha-Zugriffsverfahren. Diese leitet dann über den Access Grant Channel
AGCH die Zuteilung der Signalisierungskapazität ein. Bei einem netzseitigen Ge
sprächsaufbau wird das Mobilfunkgerät M zunächst über den Paging Channel PCH
aufgerufen, wobei dieses wieder über den Random Access Channel RACh anwortet.
Der Stand-Alone Dedicated Control Channel SDCCH ist ein bidirektionaler Verwal
tungskanal, der bis zu acht Signalisierungsverbindungen über einen Zeitschlitz abwic
keln kann. Die Traffic Channels TCH und die ihnen zugeordneten Slow Associated
Control Channels SACCH und Fast Associated Control Channels FACCH werden in
26er-Mehrfachrahmen übertragen. Die Übertragung der restlichen Kanäle erfolgt in
51er-Rahmen, wobei die Zuordnung in den jeweiligen Rahmen nach festen Mustern
erfolgt.
Das Mobilfunkgerät M sendet nun Testdaten über den Stand-Alone Dedicated Control
Channel SDCCH, die von der entsprechenden Basisstation BTS automatisch und direkt
wieder zurückübertragen werden (Loop-Back-Funktion). Nunmehr werden die zugehö
rigen gesendeten und empfangenen Testdaten miteinander verglichen und Fehlerraten
bei der Datenübertragung bestimmt. Der Abstand des Mobilfunkgerätes zu der ent
sprechenden Basisstation wird als proportionaler Wert zu den bestimmten Fehlerraten
berechnet. Aus den geografischen Positionskoordinaten der Basisstationen BTS-POS
und den berechneten Abständen des Mobilfunkgerätes M zu den Basisstationen BTS
kann die aktuelle Position berechnet werden.
Das über den Frequenzkorrekturkanal gesendete Sinussignal wird ebenfalls von der
Basisstation BTS automatisch zurückübertragen. Dann kann aus der Dämpfung, der
Phasenverschiebung und/oder weiteren Signalstörungen ein weiteres Kriterium zur
Berechnung des Abstands des Mobilfunkgerätes M von der jeweiligen Basisstation
BTS verwendet werden. Auch hierbei wird davon ausgegangen, dass der Abstand
proportional zu der Dämpfung, der Phasenverschiebung und/oder den weiteren Signal
störungen ist.
Der Proportionalitätsfaktor kann in dem Mobilfunkgerät M festgelegt oder für jede Ba
sisstation BTS oder jedes Basisstationssystem BSS definiert und in einer Datenbank
abgespeichert werden, auf die das Mobilfunkgerät M zugreift.
Die proportionale Abhängigkeit muss nicht unbedingt linear sein, sondern kann unter
Umständen auch einem anderen Algorithmus folgen, der jedoch ebenfalls definiert ist.
Claims (9)
1. Verfahren zur Positionsbestimmung mit einem Mobilfunktelefon (M) in einem
Mobilfunknetz mit Basisstationen (BTS), wobei die Kommunikation zwischen
Mobilfunktelefon (M) und Basisstationen (BTS) über Signalisierungskanäle und
Verbindungskanäle erfolgt, mit den Schritten:
Empfangen von Basisstationskennungen (BSI) der empfangbaren Basisstationen (BTS) durch das Mobiltelefon (M) und
Abfragen der Positionskoordinaten der Basisstation (BTS) in einer Datenbank (BTS-POS),
Senden von Testdaten über den Signalisierungskanal an mindestens drei Basis stationen (BTS),
Empfangen der von den Basisstationen (BTS) zurückübertragenen Testdaten,
Vergleichen der zugehörigen gesendeten und empfangenen Testdaten zur Be stimmung von Fehlerraten bei der Datenübertragung,
Berechnen des Abstands zu den Basisstationen (BTS) als proportionalen Wert zu den Fehlerraten bei der Datenübertragung mit den einzelnen Basisstationen (BTS),
Berechnen der aktuellen Position aus dem Positionskoordinaten der empfangba ren Basisstationen (BTS) und den berechneten Abständen zu den Basisstationen (BTS).
Empfangen von Basisstationskennungen (BSI) der empfangbaren Basisstationen (BTS) durch das Mobiltelefon (M) und
Abfragen der Positionskoordinaten der Basisstation (BTS) in einer Datenbank (BTS-POS),
Senden von Testdaten über den Signalisierungskanal an mindestens drei Basis stationen (BTS),
Empfangen der von den Basisstationen (BTS) zurückübertragenen Testdaten,
Vergleichen der zugehörigen gesendeten und empfangenen Testdaten zur Be stimmung von Fehlerraten bei der Datenübertragung,
Berechnen des Abstands zu den Basisstationen (BTS) als proportionalen Wert zu den Fehlerraten bei der Datenübertragung mit den einzelnen Basisstationen (BTS),
Berechnen der aktuellen Position aus dem Positionskoordinaten der empfangba ren Basisstationen (BTS) und den berechneten Abständen zu den Basisstationen (BTS).
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
Senden eines Frequenzsignals in einem Frequenzkorrekturkanal des Mobilfunk netzes an mindestens drei Basisstationen (BTS),
Empfangen der von den Basisstationen (BTS) zurückübertragenen Frequenzsi gnalen und
Ermitteln der Phasenverschiebung zwischen den zugehörigen gesendeten und empfangenen Frequenzsignalen und
Berechnen der aktuellen Positionen in Abhängigkeit von der ermittelten Phasen verschiebung.
Senden eines Frequenzsignals in einem Frequenzkorrekturkanal des Mobilfunk netzes an mindestens drei Basisstationen (BTS),
Empfangen der von den Basisstationen (BTS) zurückübertragenen Frequenzsi gnalen und
Ermitteln der Phasenverschiebung zwischen den zugehörigen gesendeten und empfangenen Frequenzsignalen und
Berechnen der aktuellen Positionen in Abhängigkeit von der ermittelten Phasen verschiebung.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Testda
ten über den Stand-Alone-Dedicated-Control-Channel (SDCCH) eines GSM-
Mobilfunknetzes übertragen werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
Abfragen der Positionskoordinaten der Basisstationen (BTS) in einer Zentrale
über die Basisstationen zugängliche Datenbank.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugriff auf die in
einem Mobil-Searching-Center (MSC) eines GSM-Mobilfunknetzes verfügbare
Datenbank erfolgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch Abfragen
der Positionskoordinaten der Basisstationen (BTS) in einer in dem Mobiltelefon
(M) verfügbaren Datenbank.
7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch selbstlernendes Abspeichern
neuer Positionskoordinaten von Basisstationen (BTS).
8. Mobilfunktelefon (M) mit einem Computerprogramm, einen Prozessor und Spei
cher, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm Programmcodemit
tel zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7 hat.
9. Computerprogramm mit Programmcodemitteln zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wenn das Computerprogramm auf einem
Mobilfunktelefon (M) mit einem Prozessor und Speicher ausgeführt wird.
Priority Applications (1)
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| DE10023942 | 2000-05-17 | ||
| DE10104916A DE10104916B4 (de) | 2000-05-17 | 2001-02-03 | Verfahren zur Positionsbestimmung mit einem Mobiltelefon |
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| DE10104916B4 DE10104916B4 (de) | 2004-01-15 |
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| DE10104918A Ceased DE10104918A1 (de) | 2000-05-17 | 2001-02-03 | Verfahren zur Nutzdatenübertragung in einem Mobilfunksystem |
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| EP1681581A1 (de) * | 2005-01-14 | 2006-07-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Abstandsmesssystem zur Abstandsbereichsbestimmung |
Also Published As
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|---|---|
| DE10104916B4 (de) | 2004-01-15 |
| DE10104918A1 (de) | 2001-11-29 |
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