DE10103813A1 - Piezo-elektrisches Vibrations-Gyroskop - Google Patents
Piezo-elektrisches Vibrations-GyroskopInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung schafft ein piezoelektrisches Vibrationsgyroskop mit: einem Körper mit rechteckiger Plattenform, die durch eine erste Größe in einer Längsrichtung und eine zweite Größe in der Richtung der Breite definiert ist; mehreren Treiberarmen, die ausgehend von einer ersten Seite des Körpers in der Längsrichtung und auch in der Ebene wie der Körper liegen; mehreren Detektorarmen, die ausgehend von einer zweiten Seite gegenüber der ersten Seite des Körpers in einer antiparallelen Richtung zur Längsrichtung und ebenfalls in derselben Ebene wie der Körper liegen; mehreren Treiberelektroden, die an den mehreren Treiberarmen vorgesehen sind und die mit einer Wechselspannung beaufschlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl Treiberelektroden eine Vibration in der Ebene in einem Treibermodus in der Richtung der Breite, die in der Ebene liegt, zeigen; mehreren Detektorelektroden an wenigstens einer der Anzahl Detektorarme zum Detektieren einer Spannung, die durch eine Vibration vertikal zur Ebene im detektierenden Modus in einer Vertikalrichtung zur Ebene verursacht wird, wobei die erste Größe des Körpers gleich oder größer als die zweite Größe des Körpers ist, um zu ermöglichen, daß die Vibration vertikal zur Ebene im detektierenden Modus sich von der Anzahl Treiberarme über den Körper auf die Anzahl Detektorelektroden ausbreitet, und um zu verhindern, daß die Vibration in der Ebene im Treibermodus sich von der Anzahl Treiberarme über den Körper auf die ...
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein piezoelektrisches
Vibrationsgyroskop und ein Verfahren zum Einstellen einer
Vibrationsfrequenz des piezoelektrischen Vibrationsgyro
skops.
Das Vibrationsgyroskop dient dazu, eine Winkelgeschwindig
keit eines rotierenden Objektes unter Verwendung eines Phä
nomens, bei dem die Corioliskraft an einem rotierenden Ob
jekt in einer Richtung, rechtwinklig zu einem Vektor dessen
Winkelgeschwindigkeit, an ein Resonanz-Objekt angelegt
wird. Das Vibrationsgyroskop ist in breitem Umfang dazu
verwendet worden, eine Position eines beweglichen Objektes,
beispielsweise Flugzeuge, Schiffe und Raumsatelliten, zu
bestätigen. In den vergangenen Jahren ist das Vibrationsgy
roskop auch für ein Kraftfahrzeugnavigationssystem, ein La
geregelungssystem für Automobile, eine VTR-Kamera, ein
Handschwankungsdetektorsystem für Geräte, wie beispielswei
se Kameras, verwendet worden. Gemäß dem piezoelektrischen
Vibrationsgyroskop wird eine Antriebsspannung angelegt, um
eine Antriebsvibration anzuregen, wodurch eine detektieren
de Vibration, die durch die Corioliskraft verursacht wird,
dann durch die piezoelektrische Vorrichtung in elektrische
Signale umgewandelt wird. Ein derartiges piezoelektrisches
Vibrationsgyroskop kann beispielsweise ein Sperry-Stimmga
belgyroskop, ein Watson-Stimmgabelgyroskop, ein Stimmgabel
gyroskop und ein zylindrisches Vibrationsgyroskop sein.
In den vergangenen Jahren ist ein piezoelektrisches
Stimmgabelgyroskop, welches eine hohe Leistung zeigte, in
der japanischen offengelegten Patentveröffentlichung Nr.
8-128830 offenbart worden, bei dem das piezoelektrische
Gyroskop einen piezoelektrischen Einkristall aus Lithi
umtantalat enthält. Fig. 1 ist eine schematische perspek
tivische Darstellung eines herkömmlichen piezoelektri
schen Stimmgabel-Vibrationsgyroskops aus Lithiumtantalat
zur Erläuterung der Vibration in der Ebene. Fig. 2 ist
eine schematische perspektivische Darstellung eines her
kömmlichen piezoelektrischen Stimmgabel-Vibrationsgyro
skops aus Lithiumtantalat zur Erläuterung seiner Vibrati
on senkrecht zur Ebene. Das herkömmliche piezoelektrische
Stimmgabel-Vibrationsgyroskop aus Lithiumtantalat hat ei
nen rechten Arm 101, einen linken Arm 102 und eine Basis
103, die den rechten und linken Arm 101 und 102 verbin
det, so daß die rechten und linken Arme 101 und 102 und
die Basis 103 eine Stimmgabel, nämlich eine U-Form, bil
den. Innerhalb jedes der rechten und linken Arme 101 und
102 ist eine Elektrode vorgesehen, die nicht dargestellt
ist.
Es wird die Funktionsweise des herkömmlichen piezoelektri
schen Stimmgabel-Vibrationsgyroskops 100 beschrieben. An
die rechte Elektrode in dem rechten Arm 101 wird eine Span
nung angelegt, um eine Vibration in der Ebene des rechten
Arms 101 zu verursachen, wobei der rechte Arm 101 in
Rechts-Links-Richtungen, die in einer Hauptfläche oder ei
ner Frontfläche des herkömmlichen piezoelektrischen Stimm
gabel-Vibrationsgyroskops 100 enthalten sind, vibriert.
Diese Vibration in der Ebene des rechten Arms 101 wird auf
den linken Arm 102 ausgebreitet, wodurch der linke Arm 102
eine Resonanzvibration zu der Vibration des rechten Arms
101 zeigt. In der Resonanzvibration der rechten und linken
Arme 101 und 102 zeigen die rechten und linken Arme 101 und
102 alternierende erste und zweite Ausschläge. Bei dem er
sten Ausschlag bewegen sich die rechten und linken Arme 101
und 102 nach innen in antiparallelen Richtungen, in Rich
tung auf eine Mitte zwischen den rechten und linken Armen
101 und 102 zu. Bei dem zweiten Ausschlag bewegen sich die
rechten und linken Arme 101 und 102 nach außen in anti
parallelen Richtungen, entgegengesetzt zu der Mitte zwi
schen den rechten und linken Armen 101 und 102. Diese Vi
bration in der Ebene ist einer der natürlichen Vibrations
modi des piezoelektrischen Stimmgabel-Vibrationsgyroskops
100. Bei diesem Beispiel ist dies der treibende Vibrations
modus. Wenn das piezoelektrische Stimmgabel-Vibrationsgyro
skop 100 an einem rotierenden Objekt plaziert wird, das mit
einer Winkelgeschwindigkeit Ω um eine Achse "Z" rotiert,
entlang welcher sich die rechten und linken Arme 101 und
102 erstrecken, dann werden die antiparallelen Coriolis
kräfte "Fc" auf die rechten und linken Arme 101 und 102 in
zueinander antiparallelen Richtungen und vertikal zu den
Richtungen der Vibration in der Ebene oder vertikal zu der
Hauptfläche des piezoelektrischen Stimmgabel-Vibrationsgy
roskops 100 beaufschlagt. Die rechten und linken Arme 101
und 102 zeigen alternierende Vibrationen senkrecht zur Ebe
ne, wobei die rechten und linken Arme 101 und 102 in zuein
ander antiparallelen Richtungen und vertikal zur Hauptebene
des piezoelektrischen Stimmgabel-Vibrationsgyroskops 100
vibrieren. Diese Vibration senkrecht zur Ebene ist einer
der natürlichen Vibrationsmodi des piezoelektrischen Stimm
gabel-Vibrationsgyroskops 100. Die vorstehend genannte Vi
bration in der Ebene ist der treibende Vibrationsmodus,
während die Vibration senkrecht zur Ebene der detektierende
Vibrationsmodus ist. Die Vibration senkrecht zur Ebene als
detektierender Vibrationsmodus wird als eine Potentialdif
ferenz der Elektrode, die im linken Arm 102 vorgesehen ist,
detektiert, um die Winkelgeschwindigkeit o des rotierenden
Objektes um die Achse "Z" zu messen.
Bei dem vorstehenden herkömmlichen piezoelektrischen Stimm
gabel-Vibrationsgyroskop 100 treten die folgenden Probleme
auf. Das vorstehende herkömmliche piezoelektrische Stimmga
bel-Vibrationsgyroskop 100 zeigt nicht nur die Vibration
senkrecht zur Ebene als detektierenden Vibrationsmodus am
linken Arm 102, sondern auch die Vibrationen in der Ebene
als den treibenden Vibrationsmodus. Die zwei Vibrationsmodi
sind chemisch aneinander gekoppelt. Diese mechanische Kopp
lung bewirkt eine Rauschvibration, die für die Detektion
als ein Rauschen wirkt. Die mechanische Kopplung zwischen
den zwei Vibrationsmodi verschlechtert nämlich ein Verhält
nis Signal-zu-Rauschen beim detektierenden Vorgang. Ferner
bewirkt ein kurzer Abstand zwischen der treibenden Elektro
de in dem rechten Arm 101 und der detektierenden Elektrode
in dem linken Arm 102 eine elektrostatische Kopplung zwi
schen der Spannung, die an die treibende Elektrode angelegt
wird und dem detektierenden Signal der detektierenden Elek
trode. Diese elektrostatische Kopplung verschlechtert wei
ter das Signal-zu-Rauschen-Verhältnis. Das piezoelektrische
Stimmgabel-Vibrationsgyroskop 100 ist nur schwer auf die
Frequenzen des Vibrationsmodus senkrecht zur Ebene und des
Vibrationsmodus in der Ebene einzustellen. Während das pie
zoelektrische Stimmgabel-Vibrationsgyroskop 100 vorzugswei
se angesichts der möglichst hochstabilen Lagerung in seinem
Schwerpunkt zu lagern ist, erscheint die Vibration am
Schwerpunkt des piezoelektrischen Stimmgabel-Vibrationsgy
roskops 100, wodurch diese Lagerung im Schwerpunkt einen
großen Verlust der Vibration des piezoelektrischen Stimmga
bel-vibrationsgyroskops 100 verursacht. Angesichts dessen,
daß das piezoelektrische Stimmgabel-Vibrationsgyroskop 100
die beabsichtigte oder notwendige Vibration zeigen darf,
ist es unmöglich, das piezoelektrische Stimmgabel-Vibra
tionsgyroskop 100 am Schwerpunkt zu lagern. Es ist extrem
schwierig, die piezoelektrische Vorrichtung an ihrem Vibra
tionsknoten zu lagern.
Unter den vorstehend beschriebenen Umständen war es erfor
derlich, ein neues piezoelektrisches Vibrationsgyroskop zu
entwickeln, das frei von dem vorstehend beschriebenen Pro
blem ist.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein neues piezoelektrisches Vibrationsgyroskop zu schaffen,
das von den vorstehend beschriebenen Problemen frei ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
neues piezoelektrisches Vibrationsgyroskop zu schaffen, das
für die Einbettung eines Vibrators geeignet ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
neues piezoelektrisches Vibrationsgyroskop zu schaffen, das
bei der Detektion einer detektierenden Vibration, die durch
die Corioliskraft verursacht wird, eine hohe Empfindlich
keit hat.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
neues piezoelektrisches Vibrationsgyroskop zu schaffen, das
eine hohe Auflösung hat.
Die vorliegende Erfindung schafft ein piezoelektrisches Vi
brationsgyroskop mit: einem Körper mit einer rechteckigen
Plattenform, die durch eine erste Größe in der Längsrich
tung und eine zweite Größe in der Breite definiert ist;
mehreren Treiberarmen, die sich von einer ersten Seite des
Körpers in Längsrichtung und in der Ebene wie der Körper
erstrecken; mehreren Detektorarmen, die sich von einer
zweiten Seite gegenüber der ersten Seite des Körpers in ei
ner nicht parallelen Richtung zur Längsrichtung und eben
falls in der Ebene wie der Körper erstrecken; mehreren
Treiberelektroden, die an der Anzahl von Treiberarmen vor
gesehen sind und mit einer Wechselspannung beaufschlagt
werden, um zu bewirken, daß die mehreren Treiberelektroden
eine Vibration in der Ebene eines Treibmodus in der Rich
tung der Breite, welche in der Ebene liegt, zeigen; mehre
ren Detektorelektroden an wenigstens einem der Anzahl von
Detektorarmen zum Detektieren einer Spannung, die durch ei
ne Vibration senkrecht zur Ebene eines Detektormodus in ei
ner Richtung senkrecht zur Ebene verursacht wird, wobei die
erste Größe des Körpers gleich oder größer als die zweite
Größe des Körpers ist, um zu erlauben, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene des Detektormodus sich von der Anzahl
Treiberarme über den Körper auf die Anzahl Detektorelektro
den ausbreitet und um zu verhindern, daß die Vibration in
der Ebene des Treibermodus sich von der Anzahl von Treiber
armen über den Körper auf die Anzahl von Detektorelektroden
ausbreitet.
Die vorstehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung gehen aus den folgenden Be
schreibungen hervor.
Bevorzugte Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfin
dung werden im einzelnen unter Bezugnahme auf die beglei
tenden Figuren beschrieben, in welchen zeigt:
Fig. 1 ein herkömmliches piezoelektrisches Stimmgabel-
Vibrationsgyroskop aus Lithiumtantalat in schema
tischer perspektivischer Darstellung zur Erläute
rung der Vibration in der Ebene;
Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung ei
nes herkömmlichen piezoelektrischen Stimmgabel-
Vibrationsgyroskops aus Lithiumtantalat zur Er
läuterung der Vibration senkrecht zur Ebene;
Fig. 3 eine schematische perspektivische Darstellung zur
Erläuterung eines ersten neuen sechsarmigen pie
zoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß einer
ersten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 4A eine Draufsicht zur Erläuterung der Treiberelek
troden des ersten neuen sechsarmigen piezoelek
trischen Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 3 in ei
ner ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 4B eine Vorderansicht zur Erläuterung einer Detek
torelektrode und der Treiberelektroden des ersten
neuen sechsarmigen piezoelektrischen Vibrations
gyroskops gemäß Fig. 3 in einer ersten Ausfüh
rungsform gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4C eine Ansicht von unten zur Erläuterung der Detek
torelektrode des ersten neuen sechsarmigen piezo
elektrischen Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 3 in
einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegen
den Erfindung;
Fig. 5 ein Schaltbild zur Erläuterung der Verbindungen
von den Treiberelektroden des ersten neuen sechs
armigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops ge
mäß Fig. 3 in einer ersten Ausführungsform gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 ein Schaltbild zur Erläuterung der Verbindungen
einer Detektorelektrode des ersten neuen sechsar
migen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß
Fig. 3 in einer ersten Ausführungsform gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 eine schematische perspektivische Darstellung ei
nes ersten neuen sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops mit den Vibrationen in der
Ebene der drei Treiberarme gemäß einer ersten
Ausführungsform in Übereinstimmung mit der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 8 eine schematisch perspektivische Darstellung ei
nes ersten neuen sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops mit den Vibrationen senkrecht
zur Ebene des mittleren Detektorarms gemäß einer
ersten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 9A eine Seitenansicht eines Treiberarms, der als ein
einseitig gelagerter Balken eines sechsarmigen
piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß einer
ersten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung betrachtet wird;
Fig. 9B eine Draufsicht auf die Oberseite des Treiber
arms, der gemäß Fig. 9A als einseitig gelagerter
Balken betrachtet wird;
Fig. 10 ein Diagramm zur Erläuterung der Variationen des
wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizi
enten als ein Relativwert bezogen auf das Ver
hältnis "Le"/"La", unter der Voraussetzung, daß
das Verhältnis "We"/"Wa" bei 0,7 konstant gehal
ten ist;
Fig. 11 ein Diagramm zur Erläuterung der Variationen des
effektiven elektromechanischen Kopplungskoeffizi
enten als ein Relativwert bezogen auf das Ver
hältnis "We"/"Wa", unter der Voraussetzung, daß
das Verhältnis "Le"/"La" bei 0,6 konstant gehal
ten ist;
Fig. 12A eine Seitenansicht eines Detektorarms des sechs
armigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops ge
mäß einer ersten Ausführungsform in Übereinstim
mung mit der vorliegenden Erfindung, der als ein
seitig gelagerter Balken angesehen wird;
Fig. 12B eine Draufsicht auf die Oberseite des Detektor
arms, der gemäß Fig. 12A als ein einseitig gela
gerter Balken angesehen wird;
Fig. 13 ein Diagramm zur Erläuterung der Änderungen des
effektiven elektromechanischen Kopplungskoeffizi
enten als ein Relativwert bezogen auf das Ver
hältnis "Lev"/"Lav", unter der Voraussetzung, daß
das Verhältnis "Wev"/"Wav" mit 0,5 konstant ge
halten ist;
Fig. 14 ein Diagramm zur Erläuterung der Änderungen des
effektiven elektromechanischen Kopplungskoeffizi
enten als ein Relativwert bezogen auf das Ver
hältnis "Wev"/"Wav", unter der Voraussetzung, daß
das Verhältnis "Lev"/"Lav" bei 0,6 konstant ge
halten ist;
Fig. 15 eine schematische Seitenansicht eines sechsarmi
gen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops, das
durch einen Halter an der Position des Schwer
punktes gelagert ist, gemäß einer ersten Ausfüh
rungsform in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 16 eine schematische perspektivische Darstellung ei
nes zweiten neuen sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops gemäß einer zweiten Ausfüh
rungsform in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 17A eine Draufsicht auf die Treiberelektroden des
zweiten neuen sechsarmigen piezoelektrischen Vi
brationsgyroskops gemäß Fig. 16 gemäß einer zwei
ten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 17B eine Vorderansicht einer Detektorelektrode und
der Treiberelektroden des zweiten neuen sechsar
migen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß
Fig. 16 gemäß einer zweiten Ausführungsform in
Übereinstimmung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 17C eine Ansicht von unten einer Detektorelektrode
des zweiten neuen sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 16 gemäß einer
zweiten Ausführungsform in Übereinstimmung der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 18 ein Schaltbild zur Erläuterung der Verbindungen
der Treiberelektroden des zweiten neuen sechsar
migen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß
Fig. 16 gemäß einer zweiten Ausführungsform in
Übereinstimmung der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 19 ein Schaltbild zur Erläuterung der Verbindungen
einer Detektorelektrode des zweiten neuen sechs
armigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops ge
mäß Fig. 16 gemäß einer zweiten Ausführungsform
in Übereinstimmung der vorliegenden Erfindung.
Die erste vorliegende Erfindung schafft ein piezoelektri
sches Vibrationsgyroskop mit: einem Körper mit einer Recht
eckplattenform, die durch ein erstes Maß in einer Längs
richtung und ein zweites Maß in der Breite definiert ist;
einer Anzahl Treiberarme, die ausgehend von einer ersten
Seite des Körpers sich in der Längsrichtung und auch in der
Ebene wie der Körper erstrecken; einer Anzahl Detektorarme,
die ausgehend von einer zweiten Seite gegenüber der ersten
Seite des Körpers sich in einer nicht parallelen Richtung
zur Längsrichtung und ebenfalls in der Ebene wie der Körper
erstrecken; einer Anzahl Treiberelektroden, die an der An
zahl Treiberarme vorgesehen sind und mit einer Wechselspan
nung beaufschlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl
Treiberelektroden eine Vibration in der Ebene in einem
treibenden Modus in der Richtung der Breite, die in der
Ebene enthalten ist, bewirken; mehreren Detektorelektroden
an wenigstens einem der Anzahl von Detektorarmen zum Detek
tieren einer Spannung, die durch eine Vibration senkrecht
zur Ebene eines Detektormodus in einer Richtung vertikal
zur Ebene verursacht wird, wobei das erste Maß des Körpers
gleich oder größer als das zweite Maß des Körpers ist, um
zu ermöglichen, daß die Vibration senkrecht zur Ebene des
Detektormodus sich von der Anzahl Treiberarme über den Kör
per auf die Anzahl Detektorelektroden ausbreitet, und um zu
verhindern, daß sich die Vibration in der Ebene des Trei
bermodus von der Anzahl Treiberarme über den Körper auf die
Anzahl Detektorelektroden ausbreitet.
Vorzugsweise hat der Körper eine höhere Steifigkeit in der
gleichen Richtung wie die Vibration in der Ebene als die
andere Steifigkeit in den anderen Richtungen.
Ebenfalls vorzugsweise ist die Anzahl der Treiberarme die
gleiche wie die Anzahl der Detektorarme.
Ferner ist das piezoelektrische Vibrationsgyroskop vorzugs
weise sowohl in der Längsrichtung äls auch in der Richtung
der Breite symmetrisch.
Ferner ist der mittlere Treiberarm der Anzahl von Treiber
armen und der mittlere Detektorarm der Anzahl von Detektor
armen vorzugsweise in der Längsmittelachse parallel zur
Längsrichtung fluchtend.
Die Anzahl Treiberarme und die Anzahl Detektorarme haben
vorzugsweise die gleiche Länge.
Die Anzahl Treiberarme haben vorzugsweise drei Treiberarme
und die Anzahl Detektorarme haben vorzugsweise drei Detek
torarme.
Ferner sind vorzugsweise ein mittlerer Treiberarm und ein
mittlerer Detektorarm der drei Detektorarme zur Längsmittel
achse parallel zur Längsrichtung fluchtend.
Die drei Treiberarme und die drei Detektorarme haben eben
falls vorzugsweise die gleiche Länge und die gleiche Brei
te.
Vier Treiberelektroden sind ebenfalls vorzugsweise an den
vorderen und rückseitigen Hauptflächen und rechten und lin
ken Seitenflächen jedes der drei Treiberarme vorgesehen,
und erste paarweise Detektorelektroden sind an einer Vor
derfläche der mittleren Detektorelektrode und zweite paar
weise Detektorelektroden sind an einer Rückseite der mitt
leren Detektorelektrode angeordnet.
Es ist ferner vorzuziehen, daß jede der Treiberelektroden
eine Längsmittelachse hat, die zu einer Längsmittelachse
des Treiberarms fluchtet, und jede der Treiberelektroden
eine Breite hat, die kleiner als die Breite jedes der Trei
berarme ist, und jede der Detektorelektroden sich entlang
einer Seitenkante des mittleren Detektorarms erstreckt und
jede der Detektorelektroden eine kleinere Breite als die
halbe Breite des mittleren Detektorarms hat.
Ferner haben insbesondere die Treiberelektroden die gleiche
Breite und die gleiche Länge und die Detektorelektroden die
gleiche Breite und die gleiche Länge.
Darüber hinaus ist es vorzuziehen, daß die Treiberelektro
den eine Breite haben, die im Bereich von 50% bis 70% der
Breite jedes der Treiberarme liegt, und eine Länge haben,
die im Bereich von 40% bis 70% der Länge jedes der Treiber
arme liegt, und jede der ersten paarweisen Detektorelektro
den an der rechten Seitenfläche des mittleren Detektorarms
und der zweiten paarweisen Detektorelektroden auf der lin
ken Seitenfläche des zweiten Detektorarms eine Gesamtbreite
hat, die im Bereich von 30% bis 50% der Breite des mittle
ren Detektorarms liegt, und die Detektorelektroden eine
Länge im Bereich von 40% bis 70% der Länge der mittleren
Detektorelektrode haben.
Vorzugsweise sind die ersten paarweisen zwei der vier Trei
berelektroden, die an den vorderen und rückseitigen Haupt
flächen jedes der seitlichen zwei Treiberarme der drei
Treiberarme vorgesehen sind, mit der Seite einer ersten Po
larität einer Wechselstromquelle verbunden und die zweiten
paarweisen zwei der vier Treiberelektroden, die an den
rechten und linken Seitenflächen jedes der zwei seitlichen
Treiberarme der drei Treiberarme vorgesehen sind, sind mit
der Seite der zweiten Polarität der Wechselstromquelle ver
bunden, und die ersten paarweisen zwei der vier Treiber
elektroden, die an den vorderen und rückseitigen Hauptflä
chen des mittleren Treiberarms der drei Treiberarme vorge
sehen sind, sind mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden und die zweiten paarweisen
zwei der vier Treiberelektroden, die an den rechten und
linken Seitenflächen des mittleren Treiberarms der drei
Treiberarme vorgesehen sind, sind mit der Seite der ersten
Polarität der Wechselstromquelle verbunden, und zwei der
vier Detektorelektroden, die diagonal positioniert sind,
sind mit der Seite der ersten Polarität der Wechselstrom
quelle verbunden, und die verbleibenden zwei der vier De
tektorelektroden, die diagonal positioniert sind, sind mit
der Seite der zweiten Polarität der Wechselstromquelle ver
bunden.
Insbesondere unterscheidet sich vorzugsweise die Vibration
in der Ebene des mittleren Treiberarms von der Vibration in
der Ebene der zwei seitlichen Treiberarme durch einen Pha
senunterschied von 180 Grad.
Weiterhin ist es insbesondere vorzuziehen, daß die Vibrati
on senkrecht zur Ebene des mittleren Detektorarms sich von
der Vibration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen De
tektorarme um einen Phasenunterschied von 180 Grad unter
scheidet.
Ebenfalls vorzuziehen ist, daß die vier Detektorelektroden
an den vorderen und rückseitigen Hauptflächen und den rech
ten und linken Seitenflächen jedes der drei Detektorarme
vorgesehen sind, und die ersten paarweisen Treiberelektro
den an einer Vorderfläche der mittleren Treiberelektrode
und die zweiten paarweisen Treiberelektroden an einer Rück
seite der mittleren Treiberelektrode vorgesehen sind.
Ferner ist es vorzuziehen, daß jede der Detektorelektroden
eine Längsmittelachse hat, die zu einer Längsmittelachse
des Detektorarms fluchtet, und daß jede der Detektorelek
troden eine Breite hat, die kleiner als die Breite jedes
der Detektorarme ist, und jede der Treiberelektroden sich
entlang einer Seitenkante des mittleren Treiberarms er
streckt und jede der Treiberelektroden eine kleinere Breite
als die halbe Breite des mittleren Treiberarms hat.
Ferner ist es insbesondere vorzuziehen, daß die Detektor
elektroden die gleiche Breite und die gleiche Länge haben
und die Treiberelektroden die gleiche Breite und die glei
che Länge haben.
Es ist ferner insbesondere vorzuziehen, daß die Detektor
elektroden eine Breite haben, die im Bereich von 50% bis
70% der Breite jedes der Detektorarme liegt, und eine Länge
haben, die im Bereich von 40% bis 70% der Länge jedes der
Detektorarme liegt, und jede Elektrode der ersten paarwei
sen Treiberelektroden an der rechten Seitenfläche des mitt
leren Treiberarms und der zweiten paarweisen Treiberelek
troden an der linken Seitenfläche des zweiten Treiberarms
eine Gesamtbreite haben, die im Bereich von 30% bis 50% der
Breite des mittleren Treiberarms liegt, und die Treiber
elektroden eine Länge im Bereich von 40% bis 70% der Länge
der mittleren Treiberelektrode haben.
Ebenfalls ist es vorzuziehen, daß die ersten paarweisen
zwei der vier Detektorelektroden, die an den vorderen und
rückwärtigen Hauptflächen jeder seitlichen zwei Detektorar
me der drei Detektorarme vorgesehen sind, an die Seite der
ersten Polarität einer Wechselstromquelle angeschlossen
sind, und die zweiten paarweisen zwei der vier Detektor
elektroden, die an den rechten und linken Seitenflächen je
des der zwei seitlichen Detektorarme der drei Detektorarme
angeordnet sind, mit der Seite der zweiten Polarität einer
Wechselstromquelle verbunden sind, und die ersten paarwei
sen zwei der vier Detektorelektroden, die an den vorderen
und rückwärtigen Hauptflächen des mittleren Detektorarms
der drei Detektorarme vorgesehen sind, an die Seite der
zweiten Polarität der Wechselstromquelle angeschlossen sind
und die zweiten paarweisen zwei der vier Detektorelektro
den, die an den rechten und linken Seitenflächen des mitt
leren Detektorarms der drei Treiberarme vorgesehen sind, an
die Seite der ersten Polarität der Wechselstromquelle ange
schlossen sind, und die zwei der vier Treiberelektroden,
die diagonal positioniert sind, an die Seite der ersten Po
larität der Wechselstromquelle angeschlossen sind und die
verbleibenden zwei der vier Treiberelektroden, die diagonal
positioniert sind, an die Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle angeschlossen sind.
Ferner ist es vorzuziehen, daß die Vibration in der Ebene
des mittleren Treiberarms zu der Vibration in der Ebene der
zwei seitlichen Treiberarme eine Phasenverschiebung von
180 Grad hat.
Es ist ferner insbesondere vorzuziehen, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene des mittleren Detektorarms zu der Vi
bration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen Detektorar
me eine Phasenverschiebung von 180 Grad hat.
Ebenfalls ist es vorzuziehen, daß alle Teile des piezoelek
trischen Vibrationsgyroskops eine gleichförmige Dicke ha
ben.
Ebenfalls ist es vorzuziehen, daß ein einzelner Halter me
chanisch an der Position des Schwerpunktes des piezoelek
trischen Vibrationsgyroskops befestigt ist.
Ferner ist es vorzuziehen, daß der Halter sich ausgehend
von der Position des Schwerpunktes in einer Richtung senk
recht zur Ebene des piezoelektrischen Vibrationsgyroskops
erstreckt.
Der Körper hat ebenfalls vorzugsweise eine regelmäßige
Rechteckform mit vier rechtwinkligen Ecken.
Der Körper hat ebenfalls vorzugsweise eine allgemeine
Rechteckform mit abgeschnittenen vier Ecken.
Vorzugsweise ist sowohl die Oberseite eines mittleren Trei
berarms der Anzahl Treiberarme als auch die Oberseite eines
mittleren Detektorarms der Anzahl Detektorarme ausgeschnit
ten, so daß der mittlere Treiberarm und der mittlere Detek
torarm kürzer als die übrigen Arme der Anzahl Treiber- und
Detektorarme ist.
Vorzugsweise hat jeder der Anzahl Treiberarme und der An
zahl Detektorarme in einer Ebene rechtwinklig zur Längs
richtung eine quadratische Querschnittsform.
Die zweite vorliegende Erfindung schafft ein piezoelektri
sches Vibrationsgyroskop mit: einem Körper in Form einer
rechteckigen Platte, die durch ein erstes Maß in einer
Längsrichtung und ein zweites Maß in einer Breitenrichtung
definiert ist; mehreren Treiberarmen, die sich von der er
sten Seite des Körpers in Längsrichtung und in der Ebene
wie der Körper erstrecken; einer Anzahl von detektierenden
Armen, die sich ausgehend von einer zweiten Seite gegenüber
der ersten Seite des Körpers in einer antiparallelen Rich
tung zur Längsrichtung und auch in der Ebene wie der Körper
erstrecken; einer Anzahl Treiberelektroden, die auf der An
zahl Treiberarme vorgesehen sind und mit einer Wechselspan
nung beaufschlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl
Treiberelektroden eine Vibration in der Ebene eines trei
benden Modus in der Richtung der Breite, die in der Ebene
enthalten ist, zeigen; mehreren detektierenden Elektroden
an wenigstens einem der Anzahl detektierender Arme zum De
tektieren einer Spannung, die durch eine Vibration senk
recht zur Ebene des detektierenden Modus in einer Vertikal
richtung zur Ebene verursacht wird, wobei eine einzelne
Halterung mechanisch am Schwerpunkt des piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops vorgesehen ist.
Vorzugsweise erstreckt sich die Halterung ausgehend vom
Schwerpunkt in einer vertikalen Richtung zur Ebene des pie
zoelektrischen Vibrationsgyroskops.
Ebenfalls vorzugsweise ist das erste Maß des Körpers gleich
oder größer als das zweite Maß des Körpers, um zu ermögli
chen, daß sich die Vibration senkrecht zur Ebene des detek
tierenden Modus von einer Anzahl Treiberarme über den Kör
per auf die Anzahl detektierender Elektroden ausbreitet,
und um zu verhindern, daß die Vibration in der Ebene im
treibenden Modus sich von der Anzahl Treiberarme über den
Körper auf die Anzahl detektierender Elektroden ausbreitet.
Ferner ist es vorzuziehen, daß der Körper in der gleichen
Richtung wie die Vibration in der Ebene eine höhere Stei
figkeit hat als die anderen Steifigkeiten in anderen Rich
tungen.
Es ist ebenfalls vorzuziehen, daß die Anzahl der Treiberar
me die gleiche wie die Anzahl der Detektorarme ist.
Ferner ist das piezoelektrische Vibrationsgyroskop vorzugs
weise sowohl in der Längsrichtung als auch in der Breiten
richtung symmetrisch.
Ferner ist es insbesondere vorzuziehen, daß der mittlere
Treiberarm der Treiberarme und der mittlere Detektorarm der
Detektorarme auf der Längsmittelachse parallel zur Längs
richtung ausgerichtet sind.
Die Anzahl Treiberarme und die Anzahl Detektorarme haben
vorzugsweise die gleiche Länge.
Vorzugsweise haben die Anzahl Treiberarme drei Treiberarme
und die Anzahl Detektorarme drei Detektorarme.
Ferner ist es vorzuziehen, daß der mittlere Treiberarm der
drei Treiberarme und der mittlere Detektorarm der drei De
tektorarme auf der Längsmittelachse parallel zur Längsrich
tung ausgerichtet sind.
Die drei Treiberarme und die drei Detektorarme haben vor
zugsweise die gleiche Länge und die gleiche Breite.
Vorzugsweise sind vier Treiberelektroden an den vorderen
und rückwärtigen Hauptflächen und den rechten und linken
Seitenflächen jedes der drei Treiberarme vorgesehen und er
ste paarweise Detektorelektroden sind an einer Vorderseite
der mittleren Detektorelektrode und zweite paarweise Detek
torelektroden sind an einer Rückseite der mittleren Detek
torelektrode vorgesehen.
Ferner hat jede Treiberelektrode vorzugsweise eine Längs
mittelachse, die zur Längsmittelachse des Treiberarms
fluchtet, und jede der Treiberelektroden hat eine Breite,
die kleiner als die Breite jedes der Treiberarme ist, und
jede der Detektorelektroden erstreckt sich entlang einer
Seitenkante des mittleren Detektorarms und jede der Detek
torelektroden hat eine Breite, die kleiner als die halbe
Breite des mittleren Detektorarms ist.
Die Treiberelektroden haben darüber hinaus vorzugsweise die
gleiche Breite und die gleiche Länge und die Detektorelek
troden haben die gleiche Breite und die gleiche Länge.
Ferner haben die Treiberelektroden eine Breite, die im Be
reich von 50% bis 70% der Breite jedes der Treiberarme
liegt, und eine Länge, die im Bereich von 40% bis 70% der
Länge jedes der Treiberarme liegt, und jede der ersten
paarweisen Detektorelektroden auf der rechten Seitenfläche
des mittleren Detektorarms und der zweiten paarweisen De
tektorelektroden auf der linken Seitenfläche des zweiten
Detektorarms haben eine Gesamtbreite, die im Bereich von
30% bis 50% der Breite des mittleren Detektorarms liegt,
und die Detektorelektroden haben eine Länge im Bereich von
40% bis 70% der Länge der mittleren Detektorelektrode.
Die ersten paarweisen zwei der vier Treiberelektroden, die
an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen jedes der
zwei Treiberarme der drei Treiberarme angeordnet sind, sind
vorzugsweise an die Seite mit einer ersten Polarität einer
Wechselstromquelle angeschlossen und die zweiten paarweisen
zwei der vier Treiberelektroden, die an den rechten und
linken Seitenflächen an jedem der seitlichen zwei Treiber
arme der drei Treiberarme vorgesehen sind, sind an die Sei
te mit einer zweiten Polarität der Wechselstromquelle ange
schlossen, und die ersten paarweisen zwei der vier Trei
berelektroden, die an den vorderen und rückwärtigen Haupt
flächen des mittleren Treiberarms der drei Treiberarme vor
gesehen sind, sind an die Seite mit der zweiten Polarität
der Wechselstromquelle angeschlossen und die zweiten paar
weisen zwei der vier Treiberelektroden, die an den rechten
und linken Seitenflächen des mittleren Treiberarms der drei
Treiberarme vorgesehen sind, sind an die Seite der ersten
Polarität der Wechselstromquelle angeschlossen, und die
zwei der vier Detektorelektroden, die diagonal positioniert
sind, sind an die Seite mit der ersten Polarität der Wech
selstromquelle angeschlossen und die verbleibenden zwei der
vier Detektorelektroden, die diagonal positioniert sind,
sind an die Seite mit der zweiten Polarität der Wechsel
stromquelle angeschlossen.
Ferner hat die Vibration in der Ebene des mittleren Trei
berarms vorzugsweise gegenüber der Vibration in der Ebene
der zwei seitlichen Treiberarme eine Phasendifferenz von
180 Grad.
Ferner ist insbesondere vorzuziehen, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene des mittleren Detektorarms zu der Vi
bration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen Detektorar
me eine Phasendifferenz von 180 Grad hat.
Vorzugsweise sind vier Detektorelektroden an den vorderen
und rückwärtigen Hauptflächen und rechten und linken Sei
tenflächen jedes der drei Detektorarme vorgesehen, und die
ersten paarweisen Treiberelektroden sind an einer Vorder
fläche der mittleren Treiberelektrode und die zweiten paar
weisen Treiberelektroden sind an der rückwärtigen Fläche
der mittleren Treiberelektrode vorgesehen.
Ferner haben die Detektorelektroden vorzugsweise eine
Längsmittelachse, die zu einer Längsmittelachse des Detek
torarms fluchtet, und jede der Detektorelektroden hat eine
Breite, die kleiner als die Breite jedes der Detektorarme
ist, und jede der Treiberelektroden erstreckt sich entlang
einer Seitenkante des mittleren Treiberarms und jede der
Treiberelektroden hat eine Breite, die kleiner als die hal
be Breite des mittleren Treiberarms ist.
Ferner haben die Detektorelektroden vorzugsweise die glei
che Breite und die gleiche Länge und die Treiberelektroden
haben die gleiche Breite und die gleiche Länge.
Weiterhin haben die Detektorelektroden vorzugsweise eine
Breite, die im Bereich von 50% bis 70% der Breite jedes der
Detektorarme liegt, und eine Länge, die im Bereich von 40%
bis 70% der Länge jedes der Detektorarme liegt, und jede
der ersten paarweisen Treiberelektroden auf der rechten
Seitenfläche des mittleren Treiberarms und der zweiten
paarweisen Treiberelektroden auf der linken Seitenfläche
des zweiten Treiberarms hat eine Gesamtbreite, die im Be
reich von 30% bis 50% der Breite des mittleren Treiberarms
liegt, und die Treiberelektroden haben eine Länge im Be
reich von 40% bis 70% der Länge der mittleren Treiberelek
trode.
Die ersten paarweisen zwei der vier Detektorelektroden, die
an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen jedes der
zwei seitlichen Detektorarme der drei Detektorarme vorgese
hen sind, sind vorzugsweise an die Seite mit der ersten Po
larität einer Wechselstromquelle angeschlossen, und die
zweiten paarweisen zwei der vier Detektorelektroden, die an
den rechten und linken Seitenflächen jedes der zwei Detek
torarme der drei Detektorarme vorgesehen sind, sind an die
Seite mit der zweiten Polarität der Wechselspannungsquelle
angeschlossen, und die ersten paarweisen zwei der vier De
tektorelektroden, die an den vorderen und rückwärtigen
Hauptflächen des mittleren Detektorarms der drei Detektor
arme vorgesehen sind, sind an die Seite mit der zweiten Po
larität der Wechselstromquelle angeschlossen und die zwei
ten paarweisen zwei der vier Detektorelektroden, die an den
rechten und linken Seitenflächen des mittleren Detektorarms
der drei Treiberarme vorgesehen sind, sind an die Seite mit
der ersten Polarität der Wechselstromquelle angeschlossen,
und die zwei der vier Treiberelektroden, die diagonal posi
tioniert sind, sind an die Seite der ersten Polarität der
Wechselstromquelle angeschlossen und die verbleibenden zwei
der vier Treiberelektroden, die diagonal positioniert sind,
sind an die Seite der zweiten Polarität der Wechselstrom
quelle angeschlossen.
Ferner hat die Vibration in der Ebene des mittleren Trei
berarms vorzugsweise eine Phasendifferenz von 180 Grad zur
Vibration in der Ebene der zwei seitlichen Treiberarme.
Ferner hat die Vibration senkrecht zur Ebene des mittleren
Detektorarms vorzugsweise eine Phasendifferenz von 180 Grad
zur Vibration senkrecht zur Ebene in den zwei seitlichen
Detektorarmen.
Alle Teile des gesamten piezoelektrischen Vibrationsgyro
skops haben vorzugsweise eine gleichförmige Dicke.
Der Körper hat vorzugsweise eine Rechteckform mit recht
winkligen vier Ecken.
Der Körper hat vorzugsweise eine allgemeine Rechteckform
mit abgeschnittenen vier Ecken.
Vorzugsweise ist sowohl das obere Ende eines mittleren
Treiberarms der Anzahl von Treiberarmen als auch das obere
Ende eines mittleren Detektorarms der Anzahl von Detektor
armen abgeschnitten, so daß der mittlere Treiberarm und der
mittlere Detektorarm kürzer als die übrigen Arme der Trei
ber- und Detektorarme sind.
Die Anzahl Treiberarme und die Anzahl Detektorarme haben
vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt in einer Ebene
rechtwinklig zur Längsrichtung.
Eine erste Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung
wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die Figuren be
schrieben. Fig. 3 ist eine schematische perspektivische
Darstellung eines ersten neuen sechsarmigen piezoelektri
schen Vibrationsgyroskops gemäß einer ersten Ausführungs
form in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.
Fig. 4B ist eine Vorderansicht zur Erläuterung einer Detek
torelektrode und der Treiberelektroden des ersten neuen
sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß
Fig. 3 in einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegen
den Erfindung. Fig. 4C ist eine Ansicht von unten zur Er
läuterung einer Detektorelektrode des ersten neuen sechsar
migen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 3 in
einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfin
dung. Fig. 5 ist ein Schaltbild zur Erläuterung der Verbin
dungen der beteiligten Treiberelektroden des ersten neuen
sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß
Fig. 3 in einer ersten Ausführungsform gemäß der vorliegen
den Erfindung. Fig. 6 ist ein Schaltbild zur Erläuterung
der Verbindungen der beteiligten Detektorelektrode des er
sten neuen sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyro
skops gemäß Fig. 3 in einer ersten Ausführungsform gemäß
der vorliegenden Erfindung.
Bezugnehmend auf Fig. 3 hat das erste neue sechsarmige pie
zoelektrische Vibrationsgyroskop 10 einen Körper 17 in Form
einer rechteckigen Platte, erste, zweite und dritte Treiber
arme 11, 12 und 13 und erste, zweite und dritte Treiberarme
14, 15 und 16. Der Körper 17 in Form einer rechteckigen
Platte hat einander gegenüberliegende erste und zweite Sei
ten, die in einer Längsrichtung des Körpers 17 mit der
rechteckigen Plattenform beabstandet sind. Die ersten, zwei
ten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 erstrecken sich
ausgehend von der ersten Seite des Körpers 17 in Form einer
rechteckigen Platte in der Längsrichtung des rechteckigen
plattenförmigen Körpers 17, wobei die ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 11, 12 und 13 parallel zueinander ver
laufen. Die ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12
und 13 sind mit einem konstanten Abstand angeordnet, so daß
der Spalt zwischen den ersten und zweiten Treiberarmen 11
und 12 gleich einem Spalt zwischen den zweiten und dritten
Treiberarmen 12 und 13 ist. Der zweite Treiberarm 12 ist
zwischen dem ersten und dritten Treiberarm 11 und 13 posi
tioniert. Die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14,
15 und 16 erstrecken sich ausgehend von der zweiten Seite
des rechteckigen plattenförmigen Körpers 17 in Längsrichtung
des rechteckigen plattenförmigen Körpers 17, wobei die er
sten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16 paral
lel zueinander und antiparallel zu den ersten, zweiten und
dritten Treiberarmen 11, 12 und 13 liegen. Die ersten, zwei
ten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16 sind in einem
konstanten Rastermaß vorgesehen, so daß der Spalt zwischen
den ersten und zweiten Detektorarmen 14 und 15 gleich dem
Spalt zwischen den zweiten und dritten Detektorarmen 15 und
16 ist. Der zweite Detektorarm 15 ist zwischen dem ersten
und dritten Detektorarm 14 und 16 angeordnet. Die ersten,
zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 liegen recht
winklig zur ersten Seite des rechteckigen plattenförmigen
Körpers 17. Die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14,
15 und 16 liegen rechtwinklig zur zweiten Seite des rechtec
kigen plattenförmigen Körpers 17. Die ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 11, 12 und 13 haben die gleiche Länge.
Die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16
haben ebenfalls die gleiche Länge. Die ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 11, 12 und 13 haben die gleiche Länge
wie die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und
16. Der erste Treiberarm 11 und der dritte Detektorarm 16
fluchten zueinander auf einer auf der linken Seite liegenden
Linie parallel zur Längsrichtung des rechteckigen platten
förmigen Körpers 17. Der zweite Treiberarm 12 und der zweite
Detektorarm 15 fluchten zueinander auf einer Mittellinie
parallel zur Längsrichtung des rechteckigen plattenförmigen
Körpers 17. Der dritte Treiberarm 13 und der ersten Detek
torarm 14 fluchten zueinander auf einer auf der rechten Sei
te liegenden Linie parallel zur Längsrichtung des rechtecki
gen plattenförmigen Körpers 17. Die ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 11, 12 und 13 haben die gleichen Abstän
de wie die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15
und 16. Jeder der ersten, zweiten und dritten Treiberarme
11, 12 und 13 ist stabförmig und hat einen im wesentlichen
quadratischen Querschnitt. Jeder der ersten, zweiten und
dritten Detektorarme 14, 15 und 16 ist ebenfalls stabförmig
und hat einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt. Die
ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 und
die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16
liegen in der Ebene wie der rechteckige plattenförmige Kör
per 17. Das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop
hat einen in Z-Richtung geschnittenen Langer-piezoelektri
schen-Kristall. Die X-Achse verläuft parallel zu den ersten
und zweiten Seiten des rechteckigen plattenförmigen Körpers
17. Die Y-Achse verläuft parallel zu der Längsrichtung des
rechteckigen plattenförmigen Körpers 17. Die Z-Achse ver
läuft senkrecht zur Ebene des sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops 10. Die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 11, 12 und 13 liegen in einer Richtung parallel
zur Y-Achse, während die ersten, zweiten und dritten Detek
torarme 14, 15 und 16 in einer Richtung antiparallel zur
Y-Achse liegen.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4A, 4B und 4C werden die
Treiberelektroden und die Detektorelektroden beschrieben.
Wie vorstehend beschrieben, hat jeder der ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 eine Stabform mit
quadratischem Querschnitt. Jeder der ersten, zweiten und
dritten Detektorarme 14, 15 und 16 hat ebenfalls eine Stab
form mit quadratischem Querschnitt. Die vier Treiberelek
troden 18 sind an den vier Flächen jedes Stabes mit quadra
tischem Querschnitt der ersten, zweiten und dritten Trei
berarme 11, 12 und 13 vorgesehen. Die vier Treiberelektro
den 18 sind an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen
und den rechten und linken Seitenflächen jedes Stabes mit
quadratischem Querschnitt der ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 11, 12 und 13 angeordnet. Insgesamt sind zwölf
Treiberelektroden 18 an den ersten, zweiten und dritten
Treiberarmen 11, 12 und 13 vorgesehen. Jede der Treiber
elektroden 18 hat die Form eines schmalen plattenförmigen
Streifens. Jede der Treiberelektroden 18 hat eine etwas ge
ringere Breite als die jedes Stabes mit quadratischem Quer
schnitt der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12
und 13. Jede der Treiberelektroden 18 verläuft in Längs
richtung jedes Stabes mit quadratischem Querschnitt der er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13, wobei
jede der Treiberelektroden 18 ausgehend von einer Position
in der Nähe der Basis jedes Quadratstabes der ersten, zwei
ten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 zu einer anderen
Position in der Nähe des oberen Endes jedes Quadratstabes
der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13
verläuft. Die Längsmittelachse jeder der Treiberelektroden
18 fluchtet zur Längsmittelachse jedes Quadratstabes der
ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13, so
daß jede der Treiberelektroden 18 an jeder Fläche jedes
Quadratstabes der ersten, zweiten und dritten Treiberarme
11, 12 und 13 liegt, mit Ausnahme der einander gegenüber
liegenden Bereiche und des oberen Bereiches jeder Fläche
des Quadratstabes. Die Treiberelektroden 18 haben die glei
che Größe und die gleiche Form. Die vier Detektorelektroden
19 sind an den rechten und linken Seitenflächen nur des
zweiten Detektorarms 15 vorgesehen. Es sind nämlich zwei
Detektorelektroden 19 an der rechten Seitenfläche des zwei
ten Detektorarms 15 angeordnet und die verbleibenden zwei
Detektorelektroden 19 sind an der linken Seitenfläche des
zweiten Detektorarms 15 angeordnet. An den ersten und drit
ten Detektorarmen 14 und 16 ist keine Detektorelektrode
vorgesehen. Jede der Detektorelektroden 19 hat die Form ei
nes schmalen plattenförmigen Streifens. Jede der Detektor
elektroden 19 hat eine etwas kleinere Breite als die halbe
Breite des zweiten Detektorarms 15. Ein erstes Paar Detek
torelektroden 19 erstreckt sich in der Längsrichtung der
linken Seitenfläche des zweiten Detektorarms 16, wobei die
Detektorelektroden 19 in Längsrichtung des zweiten Detek
torarms 16 liegen und auf der linken Seitenfläche der zwei
ten Detektorelektrode 16, jedoch entlang der einander ge
genüberliegenden Seiten der zweiten Detektorelektrode 16
liegen, so daß die paarweisen Detektorelektroden 19 durch
den mittleren Bereich der linken Seitenfläche des zweiten
Detektorarms 16 zueinander beabstandet sind. Ein zweites
Paar Detektorelektroden 19 erstreckt sich in der Längsrich
tung der rechten Seitenfläche des zweiten Detektorarms 16,
wobei die Detektorelektroden 19 sich in Längsrichtung des
zweiten Detektorarms 16 und auf der rechten Seitenfläche
der zweiten Detektorelektrode 16, jedoch entlang der einan
der gegenüberliegenden Seiten der zweiten Detektorelektrode
16 so erstrecken, daß die paarweisen Detektorelektroden 19
durch den mittleren Bereich auf der linken Seitenfläche des
zweiten Detektorarms 16 zueinander beabstandet sind. Die
vier Detektorelektroden 19 erstrecken sich somit entlang
der vier Kanten der quadratstabförmigen Detektorelektrode
19. Die vier Detektorelektroden 19 erstrecken sich von ei
ner Position in der Nähe der Basis des zweiten Detektorarms
16 zu einer anderen Position in der Nähe der Oberseite des
zweiten Detektorarms 16.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 werden im folgenden die Verbin
dungen der Treiberelektroden 18 beschrieben. Die Treiber
elektroden 18 sind an eine Wechselstromquelle angeschlos
sen. Die Treiberelektroden 18, die an den vorderen und
rückwärtigen Hauptflächen des ersten Treiberarms 11 liegen,
sind mit der Seite der ersten Polarität der Wechselstrom
quelle verbunden. Die Treiberelektroden 18, die an den lin
ken und rechten Seitenflächen des ersten Treiberarms 11 an
geordnet sind, sind mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden. Die Treiberelektroden 18, die
an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen des zweiten
Treiberarms 12 angeordnet sind, sind mit der Seite der
zweiten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die
Treiberelektroden 18, die an den linken und rechten Seiten
flächen des zweiten Treiberarms 12 angeordnet sind, sind
mit der Seite der ersten Polarität der Wechselstromquelle
verbunden. Die Treiberelektroden 18, die an den vorderen
und rückwärtigen Seitenflächen des dritten Treiberarms 13
angeordnet sind, sind mit der Seite der ersten Polarität
der Wechselstromquelle verbunden. Die Treiberelektroden 18,
die an den linken und rechten Seitenflächen des dritten
Treiberarms 13 angeordnet sind, sind mit der Seite der
zweiten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die
Treiberelektroden 18, die am zweiten Treiberarm 12 angeord
net sind, haben eine entgegengesetzte Polarität zu der Po
larität der Treiberelektroden 18, die an den ersten und
dritten Treiberarmen 11 und 13 angeordnet sind.
Die Detektorelektroden 19 sind auch mit der Wechselstrom
quelle verbunden. Die ersten zwei der Detektorelektroden
19, die diagonal positioniert sind, sind mit der Seite der
ersten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die
zweiten zwei der Detektorelektroden 19, die diagonal posi
tioniert sind, sind mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden. Die zwei Detektorelektroden
19, die an der gleichen Seitenfläche der zweiten Detektor
elektrode vorgesehen sind, sind mit den Seiten entgegenge
setzter Polarität der Wechselstromquelle verbunden.
Im folgenden werden die Vorgänge zum Detektieren der Win
kelgeschwindigkeit des rotierenden Gegenstandes durch das
erste neue sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop
10 beschrieben. An die Treiberelektroden 18 wird eine Wech
selspannung angelegt, wodurch die elektrischen Felder, die
durch die Pfeilmarkierungen in Fig. 5 dargestellt sind, in
jedem der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12
und 13, die aus piezoelektrischem Material bestehen, erregt
werden. Diese Erregung der elektrischen Felder in den er
sten, zweiten und dritten Treiberarmen 11, 12 und 13 be
wirkt mechanische Drücke, mit welchen die ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 beaufschlagt werden.
Diese mechanischen Drücke, mit welchen die ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 beaufschlagt werden,
bewirken Ausschläge nach rechts und links in der Hauptebene
der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13.
Die ersten und dritten Treiberarme 11 und 13 haben jeweils
ein angeregtes elektrisches Feld mit identischer Richtung,
so daß aus diesem Grund die ersten und dritten Treiberarme
11 und 13 bezüglich der Richtung ihres Ausschlags einander
identisch sind. Als ein Ergebnis sind die ersten und drit
ten Treiberarme 11 und 13 bezüglich der Phase ihrer Vibra
tion in der Ebene identisch. Die ersten und dritten Trei
berarme 11 und 13 sind jedoch entgegengesetzt zur Richtung
des erregten elektrischen Feldes im zweiten Treiberarm 12,
aus welchem Grund die ersten und dritten Treiberarme 11 und
13 jedoch einen Ausschlag aufweisen, die entgegengesetzt zu
der Richtung des Ausschlags des zweiten Treiberarms 12 ist.
Als ein Ergebnis haben die ersten und dritten Treiberarme
11 und 13 jedoch eine entgegengesetzte Phase zur Phase des
zweiten Treiberarms 12 ihrer Vibration in der Ebene. Fig. 7
zeigt eine schematische perspektivische Darstellung zur Er
läuterung eines ersten neuen sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops, das die Vibrationen in der Ebene der
drei Treiberarme gemäß einer ersten Ausführungsform gemäß
der vorliegenden Erfindung zeigt. Der zweite Treiberarm 12
zeigt eine Vibration in der Ebene, die zu den Vibrationen
in der Ebene der ersten und dritten Treiberarme 11 und 13
einen Phasenunterschied von 180 Grad hat, wobei der zweite
Treiberarm 12 eine zum Ausschlag des ersten und dritten
Treiberarms 11 und 13 entgegengesetzte Richtung hat. Gemäß
der Darstellung sind die Ausschläge der ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 11, 12 und 13 übertrieben dargestellt,
so daß der zweite Treiberarm 12 nahe dem ersten Treiberarm
11 ist. Tatsächlich jedoch sind die Ausschläge extrem klein
und es wird niemals bewirkt, daß der zweite Treiberarm 12
sich an die ersten und dritten Treiberarme 11 und 13 annä
hert.
Wenn das vorstehende sechsarmige piezoelektrische Vibrati
onsgyroskop 10 auf einem rotierenden Gegenstand plaziert
wird, der in der Fig. 3 um eine Y-Achse mit einer Winkelge
schwindigkeit Ω dreht, wird die Corioliskraft auf die er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 in ei
ner Richtung vertikal zur Hauptfläche des sechsarmigen,
piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 10 ausgeübt. Fig. 8
zeigt eine schematische perspektivische Darstellung des er
sten neuen sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyro
skops mit den senkrecht zur Ebene verlaufenden Vibrationen
des mittleren Detektorarms in einer ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Corioliskraft, mit
der die ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und
13 beaufschlagt werden, bewirkt, daß die ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 die Vibrationen senk
recht zur Ebene zeigen, wobei die ersten und dritten Trei
berarme 11 und 13 bezüglich ihrer Phase der Vibrationen
senkrecht zur Ebene identisch sind, während der zweite
Treiberarm 12 eine Phasendifferenz von 180 Grad der Vibra
tionen senkrecht zur Ebene zu den ersten und dritten Trei
berarmen 11 und 13 hat. Diese Vibrationen senkrecht zur
Ebene der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12
und 13 breiten sich durch den Körper 17 auf die ersten,
zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16 an der ge
genüberliegenden Seite aus. Als Ergebnis wird verursacht,
daß die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und
16 Vibrationen senkrecht zur Ebene in der Richtung senk
recht zur Hauptfläche des sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops 10 aufweisen, wobei die ersten und
dritten Detektorarme 14 und 16 phasenidentische Vibrationen
senkrecht zur Ebene aufweisen, während der zweite Detektor
arm 15 einen Phasenunterschied von 180 Grad der Vibrationen
senkrecht zur Ebene zu den ersten und dritten Detektorarmen
14 und 16 hat. Die vorstehend genannte Vibration in der
Ebene ist der treibende Modus des sechsarmigen piezoelek
trischen Vibrationsgyroskops 10, während die Vibration
senkrecht zur Ebene der detektierende Modus des sechsarmi
gen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 10 ist. Die Aus
schläge der ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15
und 16 bei den Vibrationen senkrecht zur Ebene ist um ein
paar Mal größer als die Ausschläge der ersten und dritten
Treiberarme 11, 12 und 13 in den Vibrationen senkrecht zur
Ebene. Es ist jedoch für die vorliegende Erfindung wichtig,
daß der Körper 17 eine solche rechteckige Plattenform hat,
daß das Längenmaß in der Längsrichtung gleich oder größer
als das Breitenmaß in der Richtung der Breite ist. Das
Längsmaß ist das Maß des Körpers 17 in Längsrichtung, die
parallel zur Längsrichtung der ersten, zweiten, dritten
Treiberarme 11, 12 und 13 und der ersten, zweiten und drit
ten Detektorarme 14, 15 und 16 verläuft. Das Breitenmaß ist
das Maß des Körpers 17 in Richtung der Breite, die parallel
zu den ersten und zweiten einander gegenüberliegenden Sei
ten des Körpers 17 und auch rechtwinklig zur Längsrichtung
der ersten, zweiten, dritten Treiberarme 11, 12 und 13 und
der ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16
ist. Der Körper 17 mit der rechteckigen Plattenform hat in
der ebenen Richtung eine hohe Steifigkeit in der Ebene. Die
vorstehend angegebene Größe und die hohe Steifigkeit in der
Ebene des Körpers 17 bewirkt, daß die Vibrationen in der
Ebene der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12
und 13 fast überhaupt nicht auf die gegenüberliegenden er
sten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16 ausge
breitet werden. Der Körper 17 ist absichtlich so gestaltet,
daß sein Längsmaß gleich oder größer als das Maß der Breite
ist, um die Ausbreitung der Vibrationen in der Ebene von
den ersten, zweiten und dritten Treiberarmen 11, 12 und 13
auf die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und
16 zu verhindern. Demgemäß wird fast überhaupt keine Vibra
tion in der Ebene in den ersten, zweiten und dritten Detek
torarmen 14, 15 und 16 angeregt. Der zweite Detektorarm 15
zeigt die Vibration senkrecht zur Ebene. Der Ausschlag des
zweiten Detektorarms 15 in der Vibration senkrecht zur Ebe
ne bewirkt elektrische Felder, die zueinander antiparallel
sind und in der Fig. 6 auch durch Pfeilmarkierungen reprä
sentiert sind. Die elektrischen Felder, die gemäß des Aus
schlags des zweiten Detektorarms 15 bei der Vibration senk
recht zur Ebene verursacht werden, bewirken Potentialverän
derungen der Detektorelektroden 19 an den einander gegen
überliegenden Seiten des Detektorarms 15, wobei die Poten
tialveränderungen gemäß dem Ausschlag des zweiten Detektor
arms 15 in der Vibration senkrecht zur Ebene sind. Eine Am
plitude des Potentials wird gemessen, um eine Winkelge
schwindigkeit Ω des rotierenden Objektes um die Y-Achse zu
messen.
Die Fig. 7 und 8 zeigen den Vibrationsmodus in der Ebene
und den Vibrationsmodus senkrecht zur Ebene des sechsarmi
gen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 10, die durch die
finite Elementenmethode analysiert worden sind. Es hat sich
jedoch bestätigt, daß die Verteilungen der tatsächlichen
Vibration in der Ebene und der tatsächlichen Vibration
senkrecht zur Ebene, die tatsächlich durch ein Laser-
Doppler-Vibrometer gemessen worden sind, gut den vorstehend
analysierten Vibrationsmodi in der Ebene und senkrecht zur
Ebene entsprechen.
Das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10 wur
de wie folgt hergestellt. Eine Platte des sechsarmigen pie
zoelektrischen Vibrationsgyroskops 10 wurde aus der Z-ge
schnittenen Langer-Site-Platte durch ein Drahtschneidever
fahren geschnitten. Ein Verdampfungs- und ein Fotoresist
verfahren wurden durchgeführt, um selektiv Au/Cr-Verdampf
ungselektroden auszubilden, die als die Treiberelektroden
18 und die Detektorelektroden 19 dienen.
Um jegliche Rauschvibration, die sich von der vorstehenden
Vibration in der Ebene im Treibermodus und der vorstehenden
Vibration senkrecht zur Ebene im Detektormodus unterschei
den, zu unterdrücken, ist das sechsarmige piezoelektrische
Vibrationsgyroskop 10 vorzugsweise symmetrisch gestaltet,
und zwar mit Bezug auf sowohl die oberen und unteren Rich
tungen als auch die rechten und linken Richtungen und auch
bezogen darauf, daß die ersten, zweiten und dritten Trei
berarme 11, 12 und 13, die ersten, zweiten und dritten De
tektorarme 14, 15 und 16 und der Körper 17 die gleiche Län
ge haben. Wenn das sechsarmige piezoelektrische Vibrations
gyroskop 10 sich stark von der vorstehend genannten symme
trischen Form mit gleichförmiger Länge unterscheidet, dann
scheint eine unerwünschte Vibration mit einer anderen Fre
quenz als der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene
und auch der Resonanzfrequenz der Vibration senkrecht zur
Ebene, wodurch ein Falschansprechen erscheint. Die vorste
hende symmetrische Form gleichmäßiger Länge des sechsarmi
gen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 10 ermöglicht,
daß das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10
eine gewünschte Frequenzansprechbarkeit und Hochgeschwin
digkeitsansprechbarkeit ohne Falschansprechen hat. Es ist
beispielsweise möglich, daß die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 11, 12 und 13 der ersten, zweiten und dritten
Detektorarme 14, 15 und 16 und der Körper 17 die gleiche
Dicke von 0,42 mm haben. Die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 11, 12 und 13 und die ersten, zweiten und drit
ten Detektorarme 14, 15 und 16 haben die gleiche Breite von
0,4 mm und die gleiche Länge von 6,0 mm. Der Körper 17 hat
eine Länge im Bereich von 4 mm bis 6 mm und eine Breite von
4 mm.
Um die Vibration in der Ebene der ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 11, 12 und 13 bei einer möglichen hohen
Frequenz bei Anlegen der Spannung an die Treiberelektroden
18 anzuregen, haben die Treiberelektroden 18 vorzugsweise
eine solche Größe, daß der wirksame elektromechanische
Kopplungskoeffizient soweit als möglich erhöht werden kann.
Es wird eine Beziehung zwischen dem wirksamen elektromecha
nischen Kopplungskoeffizienten und der Größe der Treiber
elektrode 18 beschrieben. Der Körper 17 hat eine ausrei
chend größere Steifigkeit als die ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 11, 12 und 13. Aus diesem Grund kann jeder
der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13
als ein einseitig gelagerter Balken betrachtet werden. Fig.
9A zeigt in einer Seitenansicht einen Treiberarm des sechs
armigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, der als
ein einseitig gelagerter Balken betrachtet wird. Fig. 9B
zeigt in einer Draufsicht die Oberseite des Treiberarms,
der gemäß Fig. 9A als ein einseitig gelagerter Balken be
trachtet wird. Die Beziehung zwischen dem wirksamen elek
tromechanischen Kopplungskoeffizienten und der Größe der
Treiberelektrode 18 wurde wie folgt untersucht. Es wird an
genommen, daß die Treiberelektrode 18 eine Breite "We" und
eine Länge "Le" hat, und der zweite Treiberarm 12 eine
Breite "Wa" und eine Länge "La" hat. Ein Verhältnis von
"We"/"Wa" wird konstant auf 0,7 gehalten, während ein Ver
hältnis von "Le"/"La" von 0 bis 1 geändert wird. Zu diesem
Zeitpunkt wurden Änderungen des wirksamen elektromechani
schen Kopplungskoeffizienten als ein Relativwert bezogen
auf das Verhältnis "Le"/"La" untersucht. Fig. 10 ist eine
graphische Darstellung zur Erläuterung der Änderungen des
wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als
ein Relativwert bezogen auf das Verhältnis "Le"/"La", unter
der Voraussetzung, daß das Verhältnis "We"/"Wa" mit 0,7
konstant gehalten worden ist. Der wirksame elektromechani
sche Kopplungskoeffizient ist im Bereich des Verhältnisses
"Le"/"La" von 0,4 bis 0,6 hoch. Das Verhältnis "We"/"Wa"
wurde von 0 bis 1 geändert, während das Verhältnis von
"Le"/"La" mit 0,6 konstant gehalten wurde. Zu diesem Zeit
punkt wurden Änderungen des wirksamen elektromechanischen
Kopplungskoeffizienten als ein Relativwert bezogen auf das
Verhältnis "We"/"Wa" untersucht. Fig. 11 ist eine graphi
sche Darstellung zur Erläuterung der Änderungen des wirksa
men elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als ein Re
lativwert bezogen auf das Verhältnis "We"/"Wa", unter der
Voraussetzung, daß das Verhältnis "Le"/"La" mit 0,6 kon
stant gehalten worden ist. Der wirksame elektromechanische
Kopplungskoeffizient ist im Bereich des Verhältnisses
"We"/"Wa" von 0,5 bis 0,8 hoch. Daraus folgt, daß um einen
möglichst hohen wirksamen elektromechanischen Kopplungsko
effizienten zu erhalten, es vorzuziehen ist, daß die Trei
berelektroden 18 eine Länge im Bereich von 40% bis 70% der
Länge der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12
und 13 haben, und daß die Treiberelektroden 18 eine Breite
im Bereich von 50% bis 80% der Breite der ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 haben.
Um die Vibration in der Ebene des zweiten Detektorarms 15
mit einer möglichst hohen Frequenz bei Anlegen einer Span
nung an die Detektorelektroden 19 anzuregen, haben die De
tektorelektroden 19 vorzugsweise eine solche Größe, daß es
möglich ist, den wirksamen elektromechanischen Kopplungsko
effizienten zu erhöhen. Es wird eine Beziehung zwischen dem
wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten und
der Größe der Detektorelektrode 19 beschrieben. Der Körper
17 hat eine ausreichend größere Steifigkeit als der zweite
Detektorarm 15. Aus diesem Grund kann jeder zweite Detek
torarm 15 als ein einseitig gelagerter Balken betrachtet
werden. Fig. 12A zeigt in einer Seitenansicht einen Detek
torarm des sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyro
skops gemäß einer ersten Ausführungsform gemäß der vorlie
genden Erfindung, der als ein einseitig gelagerter Balken
betrachtet wird. Fig. 12B zeigt in einer Draufsicht die
Oberseite des Detektorarms, der als einseitig gelagerter
Balken betrachtet wird, gemäß Fig. 12A. Die Beziehung zwi
schen dem wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizi
enten und der Größe der Detektorelektrode 19 wurde wie
folgt untersucht. Es wurde angenommen, daß die Detektor
elektrode 19 eine Breite "Wev" und eine Länge "Lev" hat,
und der zweite Detektorarm 15 eine Breite "Wav" und eine
Länge "Lav" hat. Das Verhältnis von "Wev"/"Wav" wurde mit
0,5 konstant gehalten, während das Verhältnis von
"Lev"/"Lav" von 0 bis 1 geändert wurde. Zu diesem Zeit
punkt wurden Änderungen des wirksamen elektromechanischen
Kopplungskoeffizienten als ein Relativwert bezogen auf das
Verhältnis "Lev"/"Lav" untersucht. Die Fig. 13 zeigt eine
graphische Darstellung zur Erläuterung der Änderungen des
wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als
ein Relativwert bezogen auf das Verhältnis "Lev"/"Lav", wo
bei das Verhältnis "Wev"/"Wav" mit 0,5 konstant gehalten
ist. Der wirksame elektromechanische Kopplungskoeffizient
ist im Bereich des Verhältnisses "Lev"/"Lav" von 0,4 bis
0,7 hoch. Das Verhältnis "Wev"/"Wav" wurde von 0 bis 1 ge
ändert, während das Verhältnis "Lev"/"Lav" mit 0,6 konstant
gehalten wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Änderungen
des wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten
als ein Relativwert bezogen auf das Verhältnis "Wev"/"Wav"
untersucht. Fig. 14 zeigt eine graphische Darstellung zur
Erläuterung der Änderungen des wirksamen elektromechani
schen Kopplungskoeffizienten als ein Relativwert bezogen
auf das Verhältnis "Wev"/"Wav", wobei das Verhältnis von
"Lev"/"Lav" mit 0,6 konstant gehalten wurde. Der wirksame
elektromechanische Kopplungskoeffizient ist im Bereich des
Verhältnisses "Wev"/"Wav" von 0,3 bis 0,5 hoch. Daraus
folgt, daß, um einen möglichst hohen wirksamen elektrome
chanischen Kopplungskoeffizienten zu erzielen, es vorzuzie
hen ist, daß die Detektorelektroden 19 eine Länge im Be
reich von 40% bis 70% der Länge des zweiten Detektorarms 15
haben, und daß die Detektorelektroden 19 eine Breite im Be
reich von 30% bis 50% der Breite des zweiten Detektorarms
15 haben.
Wenn eine Differenz zwischen der Resonanzfrequenz der Vi
bration in der Ebene im Treibermodus und der Resonanzfre
quenz der Vibration senkrecht zur Ebene im detektierenden
Modus extrem klein ist, dann ist die Empfindlichkeit des
sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 10 hoch,
aber die Einflüsse von Rauschen, verursacht durch Über
gangsänderungen in der Winkelgeschwindigkeit infolge von
externer Vibration ist relativ groß. Um zu ermöglichen, daß
das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10 eine
gute Frequenzansprechbarkeit und hohe Empfindlichkeit hat,
ist es w 55566 00070 552 001000280000000200012000285915545500040 0002010103813 00004 55447irksam, die Frequenzwanderung so zu gestalten, daß
die Differenz zwischen der Resonanzfrequenz der Vibration
in der Ebene im Treibermodus und die Resonanzfrequenz der
Vibration senkrecht zur Ebene im detektierenden Modus er
höht ist. Es wird angenommen, daß das sechsarmige piezo
elektrische Vibrationsgyroskop 10 an einem Kraftfahrzeug
befestigt ist. In diesem Fall ist die Differenz zwischen
der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im Treiber
modus und der Resonanzfrequenz der Vibration senkrecht zur
Ebene im detektierenden Modus vorzugsweise ungefähr 100 Hz.
Bei diesem Beispiel ist diese Differenz auf 96 Hz einge
stellt. Es wird ein Verfahren untersucht, wie die Differenz
zwischen der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im
Treibermodus und der Resonanzfrequenz der Vibration senk
recht zur Ebene im detektierenden Modus abzustimmen ist.
Vier Ecken des rechteckförmigen Körpers 17 werden durch ei
nen Laser abgeschnitten. Wenn die vier Ecken des Körpers 17
abgeschnitten sind, dann ist sowohl die Resonanzfrequenz
der Vibration in der Ebene im Treibermodus als auch die Re
sonanzfrequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im detek
tierenden Modus gesenkt, wobei die Größe der Verminderung
der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im Treiber
modus größer als die Größe der Verminderung der Resonanz
frequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im detektieren
den Modus ist. Die Differenz zwischen der Resonanzfrequenz
der Vibration in der Ebene im Treibermodus und der Reso
nanzfrequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im detektie
renden Modus ist nämlich durch Abschneiden der vier Ecken
des Körpers 17 abstimmbar. Es wird ein weiteres Verfahren
zum Abstimmen der Differenz zwischen der Resonanzfrequenz
der Vibration in der Ebene im Treibermodus und der Reso
nanzfrequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im detektie
renden Modus untersucht. Das obere Ende des zweiten Trei
berarms 12, der in der Mitte positioniert ist, und das obe
re Ende des zweiten Detektorarms 15, der in der Mitte posi
tioniert ist, wird durch einen Laser abgeschnitten. Wenn
das obere Ende des zweiten Treiberarms 12, der in der Mitte
positioniert ist, und das obere Ende des zweiten Detektor
arms 15, der in der Mitte positioniert ist, abgeschnitten
sind, dann ist sowohl die Resonanzfrequenz der Vibration in
der Ebene im Treibermodus als auch die Resonanzfrequenz der
Vibration senkrecht zur Ebene im detektierenden Modus er
höht, wobei die Größe der Erhöhung der Resonanzfrequenz der
Vibration senkrecht zur Ebene im detektierenden Modus grö
ßer als die Größe der Erhöhung der Resonanzfrequenz der Vi
bration in der Ebene im Treibermodus ist. Die Differenz
zwischen der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im
Treibermodus und der Resonanzfrequenz der Vibration senk
recht zur Ebene im detektierenden Modus ist nämlich durch
Abschneiden des oberen Endes des zweiten Treiberarms 12,
der in der Mitte positioniert ist, und des oberen Endes des
zweiten Detektorarms 15, der in der Mitte positioniert ist,
abstimmbar.
Das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10 hat,
sowohl bezogen auf die Richtung nach oben und unten als
auch bezogen auf die Richtung nach rechts und links, eine
symmetrische Form. Aus diesem Grund ist ein Vibrationsaus
schlag im Schwerpunkt des sechsarmigen piezoelektrischen
Vibrationsgyroskops 10 bei Vibration extrem klein, bei
spielsweise nicht größer als 1/10000 des maximalen Vibrati
onsausschlags der ersten, zweiten und dritten Treiberarme
11, 12 und 13 und der ersten, zweiten und dritten Detektor
arme 14, 15 und 16. Das heißt, es ist möglich, eine sehr
stabile Halterung des sechsarmigen piezoelektrischen Vibra
tionsgyroskops 10 in dessen Schwerpunkt zu realisieren.
Fig. 15 zeigt eine schematische Seitenansicht eines sechs
armigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops, das durch
einen Halter an der Position des Schwerpunktes gelagert
ist, und zwar gemäß einer ersten Ausführungsform in Über
einstimmung mit der vorliegenden Erfindung. Das sechsarmige
piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10 wird durch einen
Halter 20 an der Position des Schwerpunktes gelagert. Der
Halter 20 kann aus einem Quarzglas bestehen. Der Halter 20
hat einen Durchmesser von 1 mm und eine Höhe von 1 mm. Wenn
das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10
durch den Halter 20 in seinem Schwerpunkt gelagert ist,
dann ist der mechanische Qualitätsfaktor des sechsarmigen
piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 10 nur um 30% redu
ziert. Änderungen sowohl der Resonanzfrequenz der Vibration
in der Ebene im Treibermodus als auch der Resonanzfrequenz
der Vibration senkrecht zur Ebene im detektierenden Modus
durch die Lagerung liegen nur innerhalb von 10 Hz. Das
sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 10 wurde
durch den Halter 20 an seinem Schwerpunkt gelagert, um eine
Winkelgeschwindigkeit zu detektieren. Die Detektionsemp
findlichkeit war mit 0,8 mV/(deg/s) hoch.
Bei dem sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskop
10, wie es vorstehend beschrieben ist, zeigen die ersten
und dritten Treiberarme 11 und 13 die Vibration in der Ebe
ne im Treibermodus mit der gleichen Phase und der zweite
Treiberarm 12 hat eine Vibration in der Ebene im Treibermo
dus mit entgegengesetzter Phase zur Phase der ersten und
dritten Treiberarme 11 und 13. Die Corioliskraft wird auf
die Vibrationen in der Ebene der ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 11, 12 und 13 ausgeübt, wodurch die Vibra
tion senkrecht zur Ebene an den ersten, zweiten und dritten
Treiberarmen 11, 12 und 13 angeregt wird. Diese Vibration
senkrecht zur Ebene der ersten, zweiten und dritten Trei
berarme 11, 12 und 13 breitet sich dann durch den Körper 17
auf die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und
16 aus. Die Vibration in der Ebene der ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 11, 12 und 13 wird fast überhaupt nicht
über den Körper 17 auf die ersten, zweiten und dritten De
tektorarme 14, 15 und 16 ausgebreitet, wodurch die ersten,
zweiten und dritten Detektorarme 14, 15 und 16 die Vibrati
on senkrecht zur Ebene als den detektierenden Modus ohne
Vibration in der Ebene als dem Treibermodus zeigen. Zwi
schen der Vibration in der Ebene des Treibermodus und der
Vibration senkrecht zur Ebene des detektierenden Modus er
scheint fast überhaupt keine mechanische Kupplung an den
ersten, zweiten und dritten Detektorarmen 14, 15 und 16.
Die Vibration senkrecht zur Ebene des detektierenden Modus
ist von den ersten, zweiten und dritten Detektorarmen 14,
15 und 16 mit hoher Empfindlichkeit zu detektieren und hat
ein hohes Signal-zu-Rauschen-Verhältnis.
Die ersten, zweiten und dritten Treiberarme 11, 12 und 13
sind durch den Körper 17 von den ersten, zweiten und drit
ten Detektorarmen 14, 15 und 16 beabstandet, aus welchem
Grund es unwahrscheinlich ist, daß eine elektrostatische
Kopplung erfolgt und dies ermöglicht eine Detektion mit ho
her Empfindlichkeit und einem hohen Signal-zu-Rauschen-Ver
hältnis.
Die Vibrationsausschläge der ersten, zweiten und dritten
Detektorarme 14, 15 und 16 sind um ein paar Mal größer als
die Vibrationsausschläge der ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 11, 12 und 13.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform besteht
das piezoelektrische Material aus einem Z-geschnittenen
Langer-Site. Es ist jedoch möglich, daß das piezoelektri
sche Material aus dem Z-geschnittenen Kristall besteht.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform sind die
Detektorelektroden 19 an dem zweiten Detektorarm 15 vorge
sehen, der in der Mitte zwischen dem ersten und dritten De
tektorarm 14 und 16 positioniert ist, um die Vibration
senkrecht zur Ebene des detektierenden Modus zu detektie
ren. Es ist jedoch möglich, daß die Detektorelektroden 19
an den ersten und dritten Detektorarmen 14 und 16 vorgese
hen sind, um die Vibration senkrecht zur Ebene des detek
tierenden Modus zu detektieren. Es ist auch möglich, daß
die Detektorelektroden 19 an den ersten, zweiten und drit
ten Detektorarmen 14, 15 und 16 vorgesehen sind, um die Vi
bration senkrecht zur Ebene des detektierenden Modus zu de
tektieren.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist ein
erster Satz erster, zweiter und dritter Treiberarme 11, 12
und 13 und ein zweiter Satz erster, zweiter und dritter De
tektorarme 14, 15 und 16 an einander gegenüberliegenden
Seiten des Körpers 10 angeordnet, und die ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 11, 12 und 13 liegen in antiparal
lelen Richtungen zu den ersten, zweiten und dritten Detek
torarmen 14, 15 und 16. Die vorstehende sechsarmige Form
ist änderbar, vorausgesetzt, daß die Treiberarme und die
Detektorarme durch den Körper voneinander getrennt sind,
und die Vibration in der Ebene parallel zur Hauptfläche des
Körpers des piezoelektrischen Vibrätionsgyroskops an den
Treiberarmen angeregt wird, und die Ausbreitung der Vibra
tion in der Ebene der Treiberarme auf die Detektorarme un
terdrückt, wird.
Wie vorstehend beschrieben, kann das piezoelektrische Vi
brationsgyroskop gemäß der vorliegenden Erfindung die Win
kelgeschwindigkeit mit einem hohen Signal-zu-Rauschen-Ver
hältnis detektieren. Das piezoelektrische Vibrationsgyro
skop hat eine ausgezeichnete Auflösungskraft und kann bei
spielsweise eine kleinere Winkelgeschwindigkeit als die
Erddrehung detektieren. Ferner wird das piezoelektrische
Vibrationsgyroskop durch den Halter im Schwerpunkt gela
gert. Ferner sind die Formen der Treiberelektroden und der
Detektorelektroden optimiert, um zwischen den Treiberarmen
und den Detektorarmen einen großen wirksamen elektromecha
nischen Kopplungskoeffizienten zu erzielen. Der Ausschlag
der Detektorarme bei den Vibrationen ist um ein paar Mal
größer als der Ausschlag der Treiberarme bei den Vibratio
nen, aus welchem Grund das piezoelektrische Vibrationsgyro
skop die Winkelgeschwindigkeit mit hoher Empfindlichkeit
detektieren kann.
Eine zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfin
dung wird im einzelnen unter Bezugnahme auf die Figuren be
schrieben. Die Fig. 16 zeigt eine schematische perspektivi
sche Darstellung eines zweiten neuen sechsarmigen piezo
elektrischen Vibrationsgyroskops in einer zweiten Ausfüh
rungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 17A zeigt
die Treiberelektroden des zweiten neuen sechsarmigen piezo
elektrischen Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 16 in einer
zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung in
der Draufsicht. Fig. 17B ist eine Vorderansicht, die eine
Detektorelektrode der Treiberelektroden des zweiten neuen
sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß
Fig. 16 in einer zweiten Ausführungsform gemäß der vorlie
genden Erfindung illustriert. Fig. 17C ist eine Ansicht von
unten, die eine Detektorelektrode des zweiten neuen sechs
armigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 16
einer zweiten Ausführungsform in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung illustriert. Fig. 18 ist ein Schalt
bild zur Darstellung der Verbindungen, an denen die Trei
berelektroden des zweiten neuen sechsarmigen piezoelektri
schen Vibrationsgyroskops gemäß Fig. 16 in einer zweiten
Ausführungsform in Übereinstimmung mit der vorliegenden Er
findung beteiligt sind. Fig. 19 ist ein Schaltbild zur Er
läuterung der Verbindungen, an denen die Detektorelektrode
des zweiten neuen sechsarmigen piezoelektrischen Vibrati
onsgyroskops gemäß Fig. 16 in einer zweiten Ausführungsform
in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung beteiligt
ist.
Bezugnehmend auf Fig. 16 hat das zweite neue sechsarmige
piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21 einen Körper 28 mit
rechteckiger Plattenform, erste, zweite und dritte Treiber
arme 22, 23 und 24 und erste, zweite und dritte Treiberarme
25, 26 und 27. Der Körper 28 mit rechteckiger Plattenform
hat erste und zweite Seiten, die einander gegenüberliegen
und in Längsrichtung des rechteckigen plattenförmigen Kör
pers 28 beabstandet sind. Die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24 erstrecken sich ausgehend von der
ersten Seite des rechteckigen plattenförmigen Körpers 28 in
der Längsrichtung des rechteckigen plattenförmigen Körpers
28, wobei die ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22,
23 und 24 parallel zueinander liegen. Die ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 sind in einem kon
stanten Rastermaß angeordnet, so daß der Spalt zwischen den
ersten und zweiten Treiberarmen 22 und 23 gleich dem Spalt
zwischen den zweiten und dritten Treiberarmen 23 und 24
ist. Der zweite Treiberarm 23 ist zwischen dem ersten und
dritten Treiberarm 22 und 24 angeordnet. Die ersten, zwei
ten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 erstrecken sich
ausgehend von der zweiten Seite des rechteckigen platten
förmigen Körpers 28 in Längsrichtung des rechteckigen plat
tenförmigen Körpers 28, wobei die ersten, zweiten und drit
ten Detektorarme 25, 26 und 27 parallel zueinander und an
tiparallel zu den ersten, zweiten und dritten Treiberarmen
22, 23 und 24 liegen. Die ersten, zweiten und dritten De
tektorarme 25, 26 und 27 sind in einem konstanten Rastermaß
angeordnet, so daß der Spalt zwischen den ersten und zwei
ten Detektorarmen 25 und 26 gleich dem Spalt zwischen den
zweiten und dritten Detektorarmen 26 und 27 ist. Der zweite
Detektorarm 26 ist zwischen den ersten und dritten Detek
torarmen 25 und 27 angeordnet. Die ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 22, 23 und 24 liegen rechtwinklig zur
ersten Seite des rechteckigen plattenförmigen Körpers 28.
Die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27
liegen rechtwinklig zu der zweiten Seite des rechteckigen
plattenförmigen Körpers 28. Die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24 haben jeweils eine gleiche Länge.
Die ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27
haben ebenfalls jeweils die gleiche Länge. Die ersten,
zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 haben die
gleiche Länge wie die ersten, zweiten und dritten Detektor
arme 25, 26 und 27. Der erste Treiberarm 22 und der dritte
Detektorarm 27 sind auf einer linksseitigen Linie parallel
zur Längsrichtung des rechteckigen plattenförmigen Körpers
28 fluchtend. Der zweite Treiberarm 23 und der zweite De
tektorarm 26 sind auf einer Mittellinie parallel zur Längs
richtung des rechteckigen plattenförmigen Körpers 28 fluch
tend. Der dritte Treiberarm 24 und der erste Detektorarm 25
sind auf einer rechtsseitigen Linie parallel zur Längsrich
tung des rechteckigen plattenförmigen Körpers 28 fluchtend.
Die ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24
haben das gleiche Rastermaß wie die ersten, zweiten und
dritten Detektorarme 25, 26 und 27. Jeder der ersten, zwei
ten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 hat die Form ei
nes Stabes mit im wesentlichen quadratischem Querschnitt.
Jeder der ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26
und 27 hat ebenfalls die Form eines Stabes mit im wesentli
chen quadratischem Querschnitt. Die ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 22, 23 und 24 und die ersten, zweiten
und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 liegen in derselben
Ebene wie der rechteckige plattenförmige Körper 28. Das
sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop besteht aus
einem X-geschnittenen Langer-Site-piezoelektrischen Kri
stall. Die X-Achse verläuft parallel zu den ersten und
zweiten Seiten des rechteckigen plattenförmigen Körpers 28.
Die Y-Achse verläuft parallel zur Längsrichtung des recht
eckigen plattenförmigen Körpers 28. Die Z-Achse liegt senk
recht zur Ebene des sechsarmigen piezoelektrischen Vibrati
onsgyroskops 21. Die ersten, zweiten und dritten Treiberar
me 22, 23 und 24 liegen nämlich in einer Richtung parallel
zur Y-Achse, während die ersten, zweiten und dritten Detek
torarme 25, 26 und 27 in einer Richtung antiparallel zur
Y-Achse liegen.
Bezugnehmend auf die Fig. 17A, 17B und 17C, werden die
Treiberelektroden und die Detektorelektroden beschrieben.
Wie vorstehend beschrieben, hat jeder der ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 eine Quadratstabform.
Jeder der ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26
und 27 hat ebenfalls eine Quadratstabform. An den vorderen
und rückwärtigen Hauptflächen jedes Quadratstabes der er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 sind
vier Treiberelektroden 29 vorgesehen. Zwei Treiberelektro
den 29 sind nämlich an der vorderen Hauptfläche jedes Qua
dratstabes der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22,
23 und 24 vorgesehen, während die verbleibenden zwei Trei
berelektroden 29 an der rückwärtigen Hauptfläche jedes Qua
dratstabes der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22,
23 und 24 vorgesehen sind. Insgesamt sind zwölf Treiber
elektroden 29 an den ersten, zweiten und dritten Treiberar
men 22, 23 und 24 vorgesehen. Jede der Treiberelektroden 29
hat die Form eines schmalen, plattenförmigen Streifens. Je
de der Treiberelektroden 29 hat eine Breite, die etwas
schmaler als die halbe Breite jedes Quadratstabes der er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 ist.
Jede der Treiberelektroden 29 erstreckt sich in der Längs
richtung jedes Quadratstabes der ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 22, 23 und 24, wobei jede Treiberelektrode
29 sich von einer Position in der Nähe der Basis jedes Qua
dratstabes der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22,
23 und 24, ausgehend zu einer weiteren Position in der Nähe
des oberen Endes jedes Quadratstabes der ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 22, 23 und 24, erstreckt. Erste
paarweise zwei Treiberelektroden 29 an der Vorderseite er
strecken sich entlang den einander gegenüberliegenden Sei
ten jedes Quadratstabes der ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24, so daß die ersten paarweisen
zwei Treiberelektroden 29 durch einen mittleren Bereich der
vorderen Fläche getrennt sind. Erste paarweise zwei Trei
berelektroden 29 an der vorderen Fläche erstrecken sich
entlang der gegenüberliegenden Seiten jedes Quadratstabes
der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24,
so daß die ersten paarweisen zwei Treiberelektroden 29
durch einen mittleren Bereich der Vorderfläche getrennt
sind. Die Treiberelektroden 29 haben die gleiche Größe und
die gleiche Form. Vier Detektorelektroden 30 sind an den
vorderen und rückwärtigen Hauptflächen und den rechten und
linken Seitenflächen nur des zweiten Detektorarms 26 vorge
sehen. An den ersten und dritten Detektorarmen 25 und 27
sind keine Detektorelektroden vorgesehen. Jede der Detek
torelektroden 30 hat die Form eines schmalen plattenförmi
gen Streifens. Jede der Detektorelektroden 30 hat eine et
was geringere Breite als die vollständige Breite des zwei
ten Detektorarms 26. Die Längsmittelachse jeder Detektor
elektrode 30 ist zu einer Längsmittelachse jeder der vorde
ren und rückwärtigen Hauptflächen und der rechten und lin
ken Seitenflächen nur des zweiten Detektorarms 26 ausge
richtet. Die vier Detektorelektroden 30 erstrecken sich von
einer Position in der Nähe der Basis des zweiten Detektor
arms 27 zu einer weiteren Position in der Nähe des oberen
Endes des zweiten Detektorarms 27.
Bezugnehmend auf Fig. 18 werden die Verbindungen der Trei
berelektroden 29 im folgenden beschrieben. Die Treiberelek
troden 29 sind mit einer Wechselstromquelle verbunden. Die
linke Treiberelektrode 29 der ersten paarweisen Treiber
elektroden, die an der vorderen Hauptfläche des ersten
Treiberarms 22 angeordnet sind, ist mit der Seite der er
sten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die rechte
Elektrode der ersten paarweisen Treiberelektroden 29, die
an der vorderen Hauptfläche des ersten Treiberarms 22 ange
ordnet sind, ist mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden. Die linke Treiberelektrode
der zweiten paarweisen Treiberelektroden 29, die an der
rückwärtigen Hauptfläche des ersten Treiberarms 22 angeord
net sind, ist mit der Seite der zweiten Polarität der Wechsel
stromquelle verbunden. Die rechte der zweiten paarweisen
Treiberelektroden 29, die an der rückwärtigen Hauptfläche
des ersten Treiberarms 22 vorgesehen sind, ist mit der Sei
te der ersten Polarität der Wechselstromquelle verbunden.
Die linke der ersten paarweisen Treiberelektroden 29, die
an der Hauptfläche des zweiten Treiberarms 23 vorgesehen
sind, ist mit der Seite der zweiten Polarität der Wechsel
stromquelle verbunden. Die rechte der ersten paarweisen
Treiberelektroden 29, die an der vorderen Hauptfläche des
zweiten Treiberarms 23 angeordnet sind, ist mit der Seite
der ersten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die
linke der zweiten paarweisen Treiberelektroden 29, die an
der rückwärtigen Hauptfläche des zweiten Treiberarms 23 an
geordnet sind, ist mit der Seite der ersten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden. Die rechte Elektrode der
zweiten paarweisen Treiberelektroden 29, die an der rück
wärtigen Hauptfläche des zweiten Treiberarms 23 angeordnet
sind, ist mit der Seite der zweiten Polarität der Wechsel
stromquelle verbunden. Die linke der ersten paarweisen
Treiberelektroden 29, die an der vorderen Hauptfläche des
dritten Treiberarms 24 angeordnet sind, ist mit der Seite
der ersten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die
rechte der ersten paarweisen Treiberelektroden 29, die an
der vorderen Hauptfläche des dritten Treiberarms 24 ange
ordnet sind, ist mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden. Die linke der zweiten paar
weisen Treiberelektroden 29, die an der rückwärtigen
Hauptfläche des dritten Treiberarms 24 angeordnet sind, ist
mit der Seite der zweiten Polarität der Wechselstromquelle
verbunden. Die rechte der zweiten paarweisen Treiberelek
troden 29, die an der rückwärtigen Hauptfläche des dritten
Treiberarms 24 angeordnet sind, ist mit der Seite der er
sten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die Trei
berelektroden 29, die an dem zweiten Treiberarm 23 angeord
net sind, haben eine entgegengesetzte Polarität zu der Po
larität der Treiberelektroden 29, die an den ersten und
dritten Treiberarmen 22 und 24 angeordnet sind.
Die Detektorelektroden 30 sind auch mit der Wechselstrom
quelle verbunden. Die ersten zwei Detektorelektroden 30,
die an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen des zwei
ten Detektorarms 26 vorgesehen sind, sind mit der Seite der
ersten Polarität der Wechselstromquelle verbunden. Die
zweiten zwei Detektorelektroden 30, die an den rechten und
linken Seitenflächen des zweiten Detektorarms 26 vorgesehen
sind, sind mit der Seite der zweiten Polarität der Wechsel
stromquelle verbunden. Die zwei Detektorelektroden 30, die
an den einander gegenüberliegenden Seitenflächen der zwei
ten Detektorelektrode 26 vorgesehen sind, sind mit der
gleichen Polaritätsseite der Wechselstromquelle verbunden.
Die Vorgänge zum Detektieren der Winkelgeschwindigkeit des
rotierenden Gegenstandes durch das zweite neue sechsarmige
piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21 werden im folgenden
beschrieben. An die Treiberelektroden 29 wird ein Wechsel
strom angelegt, wodurch die elektrischen Felder, die in der
Fig. 18 durch Pfeilmarkierungen dargestellt sind, in jedem
der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24
angeregt werden, die aus piezoelektrischem Material beste
hen. Diese Anregung der elektrischen Felder in den ersten,
zweiten und dritten Treiberarmen 22, 23 und 24 bewirkt me
chanische Drücke, mit denen die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24 beaufschlagt werden. Diese mecha
nischen Drücke, mit welchen die ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24 beaufschlagt sind, bewirken Aus
schläge nach rechts und links der ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 22, 23 und 24 in der Hauptebene. Die ersten
und dritten Treiberarme 22 und 24 haben eine identische
Richtung des angeregten elektrischen Feldes, aus welchem
Grund die ersten und dritten Treiberarme 22 und 24 eine
identische Richtung des Ausschlags haben. Als ein Ergebnis
sind die ersten und dritten Treiberarme 22 und 24 bezüglich
ihrer Phase der Vibration in der Ebene identisch. Die er
sten und dritten Treiberarme 22 und 24 haben jedoch eine
entgegengesetzte Richtung zur Richtung des angeregten elek
trischen Feldes im zweiten Treiberarm, aus welchem Grund
die ersten und dritten Treiberarme 22 und 24 eine zum Aus
schlag des zweiten Treiberarms 23 entgegengesetzte Aus
schlagsrichtung haben. Als ein Ergebnis haben die ersten
und dritten Treiberarme 22 und 24 jedoch eine entgegenge
setzte Phase zur Phase der Vibration in der Ebene im zwei
ten Treiberarm. Der zweite Treiberarm 23 zeigt die Vibrati
on in der Ebene, die gegenüber den Vibrationen in der Ebene
in den ersten und dritten Treiberarmen 22 und 24 eine Pha
senverschiebung um 180 Grad hat, wobei der zweite Treiber
arm 23 einen in der Richtung entgegengesetzten Ausschlag
zur Richtung des Ausschlags in den ersten und dritten Trei
berarmen 22 und 24 hat. Gemäß der Darstellung sind die Aus
schläge der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23
und 24 stark übertrieben, so daß der zweite Treiberarm 23
nahe an dem ersten Treiberarm 22 liegt. Tatsächlich jedoch
sind die Ausschläge extrem klein und es wird niemals be
wirkt, daß der zweite Treiberarm 23 nahe am ersten und
dritten Treiberarm 22 und 24 liegt.
Wenn das vorstehende sechsarmige piezoelektrische Vibrati
onsgyroskop 21 auf einem rotierenden Gegenstand plaziert
ist, der sich um die Y-Achse in Fig. 16 mit einer Winkelge
schwindigkeit Ω dreht, wird die Corioliskraft auf die er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 in ei
ner Richtung senkrecht zur Hauptfläche des sechsarmigen
piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 21 ausgeübt. Die Co
rioliskraft bewirkt bei Beaufschlagung auf die ersten,
zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24, daß die er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 Vibra
tionen senkrecht zur Ebene zeigen, wobei die ersten und
dritten Treiberarme 22 und 24 Vibrationen senkrecht zur
Ebene mit einander gleicher Phase haben, während der zweite
Treiberarm 23 Vibrationen senkrecht zur Ebene mit einem
Phasenunterschied zu den Vibrationen senkrecht zur Ebene in
den ersten und dritten Treiberarmen 22 und 24 von 180 Grad
hat. Diese Vibrationen senkrecht zur Ebene der ersten,
zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 breiten sich
über den Körper 28 auf die ersten, zweiten und dritten De
tektorarme 25, 26 und 27 an der gegenüberliegenden Seite
aus. Als ein Ergebnis wird bewirkt, daß die ersten, zweiten
und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 eine Vibration senk
recht zur Ebene in Richtung vertikal zur Hauptseite des
sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 21 auf
weisen, wobei die ersten und dritten Detektorarme 25 und 27
bezüglich der Phase der Vibrationen senkrecht zur Ebene
einander identisch sind, während der zweite Detektorarm 26
gegenüber dem ersten und dritten Detektorarm 25 und 27 eine
Vibration senkrecht zur Ebene mit einem Phasenunterschied
von 180 Grad hat. Die vorstehende Vibration in der Ebene
ist der Treibermodus des sechsarmigen piezoelektrischen Vi
brationsgyroskops 21, während die Vibration senkrecht zur
Ebene der detektierende Modus des sechsarmigen piezoelek
trischen Vibrationsgyroskops 21 ist. Die Ausschläge der er
sten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 bei
den Vibrationen senkrecht zur Ebene sind um ein paar Mal
größer als die Ausschläge der ersten und dritten Treiberar
me 22, 23 und 24 bei den Vibrationen senkrecht zur Ebene.
Es ist jedoch für die vorliegende Erfindung wichtig, daß
der Körper 28 eine solche rechteckige Plattenform hat, daß
das Maß der Länge in der Längsrichtung gleich oder größer
als das Maß der Breite in der Breitenrichtung ist. Das
Längsmaß ist die Größe des Körpers 28 in der Längsrichtung,
die parallel zur Längsrichtung der ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 22, 23 und 24 und der ersten, zweiten
und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 verläuft. Das Brei
tenmaß ist das Maß des Körpers 28 in der Richtung der Brei
te, die parallel zu den ersten und zweiten, einander gegen
überliegenden Seiten des Körpers 28 liegt, und die recht
winklig zur Längsrichtung der ersten, zweiten, dritten
Treiberarme 22, 23 und 24 und der ersten, zweiten und drit
ten Detektorarme 25, 26 und 27 ist. Der Körper 28, der die
rechteckige Plattenform hat, hat in der Richtung der Ebene
eine hohe Steifigkeit in der Ebene. Die vorstehende spezi
fische Größe und die hohe Steifigkeit in der Ebene des Kör
pers 28 bewirken, daß die Vibrationen in der Ebene der er
sten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 sich
fast überhaupt nicht auf die gegenüberliegende Seite der
ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 aus
breiten. Der Körper 28 ist absichtlich so gestaltet, daß er
ein Längsmaß gleich oder größer als das Maß der Breite hat,
um die Ausbreitung der Vibrationen in der Ebene von den er
sten, zweiten, dritten Treiberarmen 22, 23 und 24 auf die
ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 zu
verhindern. Demgemäß wird in den ersten, zweiten und drit
ten Detektorarmen 25, 26 und 27 fast überhaupt keine Vibra
tion in der Ebene angeregt. Der zweite Detektorarm 26 zeigt
die Vibration senkrecht zur Ebene. Der Ausschlag des zwei
ten Detektorarms 26 bei der Vibration senkrecht zur Ebene
bewirkt elektrische Felder, die in der Fig. 19 durch
Pfeilmarkierungen angegeben sind. Die elektrischen Felder
bewirken in Übereinstimmung mit dem Ausschlag des zweiten
Detektorarms 26 bei der Vibration senkrecht zur Ebene Po
tentialänderungen der Detektorelektroden 30 an den vorderen
und rückwärtigen Hauptflächen und den linken und rechten
Seitenflächen des zweiten Detektorarms 26, wobei die Poten
tialänderungen gemäß dem Ausschlag des zweiten Detektorarms
26 bei der Vibration senkrecht zur Ebene entsprechen. Es
wird die Amplitude des Potentials gemessen, um die Winkel
geschwindigkeit Ω des rotierenden Gegenstandes um die
Y-Achse zu messen.
Der Vibrationsmodus in der Ebene und der Vibrationsmodus
senkrecht zur Ebene des sechsarmigen piezoelektrischen Vi
brationsgyroskops 21 wurde durch die finite Elementenmetho
de analysiert. Es hat sich jedoch bestätigt, daß die Ver
teilungen der tatsächlichen Vibration in der Ebene und die
tatsächliche Vibration senkrecht zur Ebene, die tatsächlich
durch ein Laser-Doppler-Vibrometer gemessen worden sind,
gut den vorstehend analysierten Vibrationsmodi in der Ebene
und senkrecht zur Ebene entsprechen.
Das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21 wur
de wie folgt hergestellt. Eine Platte des sechsarmigen pie
zoelektrischen Vibrationsgyroskops 21 wurde aus der X-ge
schnittenen Langer-Site-Platte durch ein Drahtschneidever
fahren geschnitten. Es wurde ein Verdampfungs- und ein
Fotoresistverfahren durchgeführt, um selektiv Au/Cr-Ver
dampfungselektroden auszubilden, die als die Treiberelek
troden 29 und die Detektorelektroden 30 dienen.
Um jegliche Rauschvibration zu unterdrücken, die sich von
der vorstehenden Vibration in der Ebene im Treibermodus und
von der vorstehenden Vibration senkrecht zur Ebene im De
tektormodus unterscheidet, ist das sechsarmige piezoelek
trische Vibrationsgyroskop 21 vorzugsweise bezogen auf die
Richtungen nach oben und unten und bezogen auf die Richtun
gen nach rechts und links symmetrisch gestaltet und die er
sten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 und
der Körper 28 haben vorzugsweise die gleiche Länge. Wenn
das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21
stark in der Form von der vorstehend beschriebenen symme
trischen Form mit gleichförmiger Länge unterscheidet, dann
tritt eine unerwünschte Vibration auf, die eine Frequenz
hat, die sich von der der Resonanzfrequenz der Vibration in
der Ebene und auch der der Resonanzfrequenz der Vibration
senkrecht zur Ebene unterscheidet, wodurch ein Falschan
sprechen erscheint. Die vorstehend symmetrische Form mit
gleichförmiger Länge des sechsarmigen piezoelektrischen Vi
brationsgyroskops 21 ermöglicht, daß das sechsarmige piezo
elektrische Vibrationsgyroskop 21 eine Falschansprechen
freie, wünschenswerte Frequenzansprechbarkeit und Ansprech
barkeit mit hoher Geschwindigkeit hat. Es ist beispielswei
se möglich, daß die ersten, zweiten und dritten Treiberarme
22, 23 und 24, die ersten, zweiten und dritten Detektorarme
25, 26 und 27 und der Körper 28 die gleiche Dicke von
0,32 mm haben. Die ersten, zweiten und dritten Treiberarme
22, 23 und 24 und die ersten, zweiten und dritten Detektor
arme 25, 26 und 27 haben die gleiche Breite von 0,3 mm und
die gleiche Länge von 4,0 mm. Der Körper 28 hat eine Länge
von 3,2 mm und eine Breite von 3,0 mm.
Um die Vibration in der Ebene der ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 22, 23 und 24 bei einer möglichst hohen
Frequenz durch Anlegen einer Spannung an die Treiberelek
troden 29 zu erregen, haben die Treiberelektroden 29 vor
zugsweise eine solche Größe, daß der wirksame elektromecha
nische Kopplungskoeffizient erhöht werden kann. Es wird ei
ne Beziehung zwischen dem wirksamen elektromechanischen
Kopplungskoeffizienten und der Größe der Treiberelektrode
29 beschrieben. Der Körper 28 hat eine ausreichend größere
Steifigkeit als die ersten, zweiten und dritten Treiberarme
22, 23 und 24. Aus diesem Grund kann jeder der ersten,
zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 als ein ein
seitig gelagerter Balken betrachtet werden. Die Beziehung
zwischen dem wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffi
zienten und der Größe der Treiberelektrode 29 wurde wie
folgt untersucht. Es wird angenommen, daß die Treiberelek
trode 29 eine Breite "We" und eine Länge "Le" hat, und der
zweite Treiberarm 23 eine Breite "Wa" und eine Länge "La"
hat. Das Verhältnis von "We"/"Wa" wird mit 0,7 konstant ge
halten, während das Verhältnis von "Le"/"La" von 0 bis 1
geändert wird. Zu diesem Zeitpunkt wurden Änderungen des
wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als
ein Relativwert bezogen auf das Verhältnis "Le"/"La" unter
sucht. Der wirksame elektromechanische Kopplungskoeffizient
ist im Bereich des Verhältnisses "Le"/"La" von 0,4 bis 0,6
hoch. Das Verhältnis "We"/"Wa" wurde von 0 bis 1 geändert,
während das Verhältnis "Le"/"La" mit 0,6 konstant gehalten
wird. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Änderungen des wirk
samen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als ein
Relativwert bezogen auf das Verhältnis "We"/"Wa" unter
sucht. Der wirksame elektromechanische Kopplungskoeffizient
ist im Bereich des Verhältnisses "We"/"Wa" von 0,3 bis 0,5
hoch. Daraus folgt, daß, um einen möglichst hohen wirksamen
elektromechanischen Kopplungskoeffizienten zu erhalten, es
vorzuziehen ist, daß die Treiberelektroden 29 eine Länge im
Bereich von 40% bis 70% der Länge der ersten, zweiten und
dritten Treiberarme 22, 23 und 24 haben, und daß die Trei
berelektroden 29 eine Breite im Bereich von 30% bis 50% der
Breite der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23
und 24 haben.
Um die Vibration in der Ebene des zweiten Detektorarms 26
mit einer möglichst hohen Frequenz durch Anlegen einer
Spannung an die Detektorelektroden 30 zu erregen, haben die
Detektorelektroden 30 vorzugsweise eine solche Größe, daß
es möglich ist, den wirksamen elektromechanischen Kopp
lungskoeffizienten zu erhöhen. Es wird die Beziehung zwi
schen dem wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizi
enten und der Größe der Detektorelektrode 30 beschrieben.
Der Körper 28 hat eine ausreichend größere Steifigkeit als
der zweite Detektorarm 26. Aus diesem Grund kann jeder
zweite Detektorarm 26 als ein einseitig gelagerter Balken
betrachtet werden. Es wurde die Beziehung zwischen dem
wirksamen elektromechanischen Kopplungskoeffizienten und
der Größe der Detektorelektrode 30 wie folgt untersucht. Es
wird angenommen, daß die Detektorelektrode 30 eine Breite
"Wev" und eine Länge "Lev" hat, und der zweite Detektorarm
26 eine Breite "Wav" und eine Länge "Lav" hat. Das Verhält
nis von "Wev"/"Wav" wird mit 0,5 konstant gehalten, während
das Verhältnis von "Lev"/"Lav" von 0 bis 1 geändert wird.
Zu diesem Zeitpunkt wurden die Änderungen des wirksamen
elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als ein Relativ
wert bezogen auf das Verhältnis "Lev"/"Lav" untersucht. Der
wirksame elektromechanische Kopplungskoeffizient ist im Be
reich des Verhältnisses "Lev"/"Lav" von 0,4 bis 0,7 hoch.
Das Verhältnis "Wev"/"Wav" wird von 0 bis 1 geändert, wäh
rend das Verhältnis "Lev"/"Lav" mit 0,6 konstant gehalten
wird. Zu diesem Zeitpunkt wurden Änderungen des wirksamen
elektromechanischen Kopplungskoeffizienten als ein Relativ
wert bezogen auf das Verhältnis "Wev"/"Wav" untersucht. Der
wirksame elektromechanische Kopplungskoeffizient ist im Be
reich des Verhältnisses "Wev"/"Wav" von 0,4 bis 0,7 hoch.
Daraus folgt, daß, um einen möglichst hohen wirksamen elek
tromechanischen Kopplungskoeffizienten zu erhalten, die De
tektorelektroden 30 vorzugsweise eine Länge im Bereich von
40% bis 70% der Länge des zweiten Detektorarms 26 und die
Detektorelektroden 30 vorzugsweise eine Breite im Bereich
von 40% bis 70% der Breite des zweiten Detektorarms 26 ha
ben.
Wenn eine Differenz zwischen der Resonanzfrequenz der Vi
bration in der Ebene im Treibermodus und der Resonanzfre
quenz der Vibration senkrecht zur Ebene im Detektormodus
extrem klein ist, dann ist die Empfindlichkeit des sechsar
migen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 21 hoch, jedoch
sind die Einflüsse durch Rauschen, welche durch Übergangs
änderungen in der Winkelgeschwindigkeit infolge von exter
ner Vibration verursacht werden, groß. Um zu ermöglichen,
daß das sechsarmige, piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21
eine gute Frequenzansprechbarkeit und hohe Empfindlichkeit
hat, ist es wirksam, die Verstimmung so durchzuführen, daß
die Differenz zwischen der Resonanzfrequenz der Vibration
in der Ebene im Treibermodus und der Resonanzfrequenz der
Vibration senkrecht zur Ebene in Detektormodus steigt. Es
wird angenommen, daß das sechsarmige piezoelektrische Vi
brationsgyroskop 21 an einem Kraftfahrzeug montiert ist. In
diesem Fall ist die Differenz zwischen der Resonanzfrequenz
der Vibration in der Ebene im Treibermodus und der Reso
nanzfrequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im Detektor
modus vorzugsweise ungefähr 100 Hz. Bei diesem Beispiel
wurde diese Differenz auf 103 Hz gesetzt. Es wird ein Ver
fahren, wie die Differenz zwischen der Resonanzfrequenz der
Vibration in der Ebene im Treibermodus und der Resonanzfre
quenz in der Vibration senkrecht zur Ebene im Detektormodus
abzustimmen ist, untersucht. Es wurden vier Ecken des
rechteckförmigen Körpers 28 durch einen Laser abgeschnit
ten. Wenn die vier Ecken des Körpers 28 abgeschnitten sind,
dann sind sowohl die Resonanzfrequenz der Vibration in der
Ebene im Treibermodus als auch die Resonanzfrequenz der Vi
bration senkrecht zur Ebene in dem Detektormodus gesenkt,
wobei die Größe der Verminderung der Resonanzfrequenz der
Vibration in der Ebene im Treibermodus größer als die Größe
der Verminderung der Resonanzfrequenz der Vibration senk
recht zur Ebene im Detektormodus ist. Die Differenz zwi
schen der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im
Treibermodus und der Resonanzfrequenz der Vibration senk
recht zur Ebene im Detektormodus ist nämlich durch Schnei
den der vier Ecken des Körpers 28 abstimmbar. Es wird ein
weiteres Verfahren untersucht, wie die Differenz zwischen
der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im Treiber
modus und der Resonanzfrequenz der Vibration senkrecht zur
Ebene im Detektormodus abzustimmen ist. Das obere Ende des
zweiten Treiberarms 23, der in der Mitte angeordnet ist und
das obere Ende des zweiten Detektorarms 26, der in der Mit
te positioniert ist, werden durch einen Laser abgeschnit
ten. Wenn das obere Ende des zweiten Treiberarms 23, der in
der Mitte positioniert ist, und das obere Ende des zweiten
Detektorarms 26, der in der Mitte positioniert ist, abge
schnitten sind, dann ist sowohl die Resonanzfrequenz der
Vibration in der Ebene im Treibermodus als auch die Reso
nanzfrequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im Detektor
modus erhöht, wobei die Größe der Erhöhung der Resonanzfre
quenz der Vibration senkrecht zur Ebene im Detektormodus
größer als die Größe der Erhöhung der Resonanzfrequenz der
Vibration in der Ebene im Treibermodus ist. Die Differenz
zwischen der Resonanzfrequenz der Vibration in der Ebene im
Treibermodus und der Resonanzfrequenz der Vibration senk
recht zur Ebene im Detektormodus ist nämlich durch Ab
schneiden des oberen Endes des zweiten Treiberarms 23, der
in der Mitte positioniert ist, und des oberen Endes des
zweiten Detektorarms 26, der in der Mitte positioniert ist,
abstimmbar.
Das sechsarmige piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21 hat
sowohl bezüglich der Richtung nach oben und unten als auch
bezüglich der Richtung nach rechts und links eine symmetri
sche Form. Aus diesem Grund ist ein Vibrationsausschlag am
Schwerpunkt des sechsarmigen piezoelektrischen Vibrations
gyroskops 21 bei Vibration extrem klein, beispielsweise
nicht größer als 1/10000 des maximalen Vibrationsausschlags
der ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24,
und der ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und
27. Das heißt, es ist möglich, eine sehr stabile Lagerung
des sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskops 21
an dessen Schwerpunkt zu realisieren. Das sechsarmige pie
zoelektrische Vibrationsgyroskop 21 ist durch einen Halter
an der Position des Schwerpunktes gelagert. Der Halter kann
aus einem Quarzglas bestehen. Der Halter hat einen Durch
messer von 1 mm und eine Höhe von 1 mm. Wenn das sechsarmi
ge piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21 durch den Halter
an seinem Schwerpunkt gelagert ist, dann wird der mechani
sche Qualitätsfaktor des sechsarmigen piezoelektrischen Vi
brationsgyroskops 21 nur um ungefähr 30% verringert. Ände
rungen durch die Lagerung sowohl bei der Resonanzfrequenz
der Vibration in der Ebene im Treibermodus als auch der Re
sonanzfrequenz der Vibration senkrecht zur Ebene im Detek
tormodus liegen nur innerhalb von 10 Hz. Das sechsarmige
piezoelektrische Vibrationsgyroskop 21 wurde durch den Hal
ter im Schwerpunkt gelagert, um eine Winkelgeschwindigkeit
zu detektieren. Die Detektionsempfindlichkeit war mit 0,78
mV/(deg/s) hoch.
Gemäß dem sechsarmigen piezoelektrischen Vibrationsgyroskop
21, wie dies vorstehend beschrieben ist, zeigen die ersten
und dritten Treiberarme 22 und 24 die Vibration in der Ebe
ne im Treibermodus mit der gleichen Phase, und der zweite
Treiberarm 23 zeigt die Vibration in der Ebene im Treiber
modus mit entgegengesetzter Phase zur Phase der ersten und
dritten Treiberarme 22 und 24. Die Corioliskraft wird auf
die Vibrationen in der Ebene der ersten, zweiten und drit
ten Treiberarme 22, 23 und 24 ausgeübt, wodurch die Vibra
tion senkrecht zur Ebene der ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24 angeregt wird. Diese Vibration
senkrecht zur Ebene der ersten, zweiten und dritten Trei
berarme 22, 23 und 24 wird dann über den Körper 28 auf die
ersten, zweiten und dritten Detektorarme 25, 26 und 27 aus
gebreitet. Die Vibration in der Ebene der ersten, zweiten
und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 wird fast überhaupt
nicht über den Körper 28 auf die ersten, zweiten und drit
ten Detektorarme 25, 26 und 27 ausgebreitet, wodurch die
ersten, zweiten und dritten Detektorarm 25, 26 und 27 die
Vibration senkrecht zur Ebene als den detektierenden Modus
ohne Vibration in der Ebene als dem Treibermodus zeigen. An
den ersten, zweiten und dritten Detektorarmen 25, 26 und 27
tritt fast überhaupt keine mechanische Kopplung zwischen
der Vibration in der Ebene des Treibermodus und der Vibra
tion senkrecht zur Ebene des Detektormodus auf. Die Vibra
tion senkrecht zur Ebene des Detektormodus ist mit hoher
Empfindlichkeit durch die ersten, zweiten und dritten De
tektorarme 25, 26 und 27 detektierbar und hat ein hohes Si
gnal-zu-Rauschen-Verhältnis.
Die ersten, zweiten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24
sind über den Körper 28 zu den ersten, zweiten und dritten
Detektorarmen 25, 26 und 27 beabstandet, aus welchem Grund
es unwahrscheinlich ist, daß eine elektrostatische Kopplung
auftritt, und dies erlaubt eine hochempfindliche Detektion
mit einem hohen Signal-zu-Rauschen-Verhältnis.
Die Vibrationsausschläge der ersten, zweiten und dritten
Detektorarme 25, 26 und 27 sind um ein paar Mal größer als
die Vibrationsausschläge der ersten, zweiten und dritten
Treiberarme 22, 23 und 24.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform hat das
piezoelektrische Material den X-geschnittenen Langer-
Site. Es ist jedoch möglich, daß das piezoelektrische Ma
terial den X-geschnittenen Kristall, ein 130-Grad-rou
tierendes Y-Platten-Lithiumtantalat und eine piezoelek
trische Keramikplatte aufweist, die gleichförmig in Rich
tung der Dicke polarisiert ist.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist die
Detektorelektrode 30 an dem zweiten Detektorarm 26 vorgese
hen, der in der Mitte zwischen dem ersten und dritten De
tektorarm 25 und 27 positioniert ist, um die Vibration
senkrecht zur Ebene im detektierenden Modus zu detektieren.
Es ist jedoch möglich, daß die Detektorelektroden 30 an den
ersten und dritten Detektorarmen 25 und 27 vorgesehen sind,
um die Vibration senkrecht zur Ebene des detektierenden Mo
dus zu detektieren. Es ist auch möglich, daß die Detektor
elektroden 30 an den ersten, zweiten und dritten Detektor
arm 25, 26 und 27 zum Detektieren der Vibration senkrecht
zur Ebene des Detektionsmodus vorgesehen sind.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist ein
erster Satz erster, zweiter und dritter Treiberarme 22, 23
und 24 und ein zweiter Satz der ersten, zweiten und dritten
Detektorarme 25, 26 und 27 an den einander gegenüberliegen
den Seiten des Körpers 10 angeordnet, und die ersten, zwei
ten und dritten Treiberarme 22, 23 und 24 liegen in anti
parallelen Richtungen zu den ersten, zweiten und dritten
Detektorarmen 25, 26 und 27. Die vorstehende sechsarmige
Form kann änderbar sein, vorausgesetzt, daß die Treiberarme
und die Detektorarme durch den Körper voneinander getrennt
sind und die Vibration in der Ebene parallel zur Hauptflä
che des Körpers des piezoelektrischen Vibrationsgyroskops
an den Treiberarmen angeregt wird und die Ausbreitung der
Vibration in der Ebene der Treiberarme auf die Detektorarme
unterdrückt wird.
Wie vorstehend beschrieben, kann das piezoelektrische Vi
brationsgyroskop gemäß der vorliegenden Erfindung die Win
kelgeschwindigkeit mit hohem Signal-zu-Rauschen-Verhältnis
detektieren. Das piezoelektrische Vibrationsgyroskop hat
eine ausgezeichnete Auflösungskraft, beispielsweise kann es
eine kleinere Winkelgeschwindigkeit als die Erddrehung de
tektieren. Ferner ist das piezoelektrische Vibrationsgyro
skop durch den Halter in seinem Schwerpunkt gelagert. Fer
ner sind die Formen der Treiberelektroden und der Detektor
elektroden so optimiert, daß ein großer wirksamer elektro
mechanischer Kopplungskoeffizient zwischen den Treiberarmen
und den Detektorarmen erzielt wird. Der Ausschlag der De
tektorarme bei den Vibrationen ist um ein paar Mal größer
als der Ausschlag der Treiberarme bei den Vibrationen, aus
welchem Grund das piezoelektrische Vibrationsgyroskop die
Winkelgeschwindigkeit mit hoher Empfindlichkeit detektieren
kann.
Es ist zu ersehen, daß Modifikationen der vorliegenden Er
findung für den Fachmann, auf welchen sich die Erfindung
bezieht, denkbar sind, während die Ausführungsformen, die
zur Erläuterung gezeigt und beschrieben wurden, nicht dazu
dienen, daß sie im begrenzenden Sinn zu betrachten sind.
Demgemäß besteht die Intention, daß alle Modifikationen ab
gedeckt sind, die in den Schutzumfang der vorliegenden Er
findung fallen.
Claims (60)
1. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop mit:
einem Körper mit einer rechteckigen Plattenform, die durch eine erste Größe in der Längsrichtung und eine zweite Größe in der Richtung der Breite definiert ist;
mehreren Treiberarmen, die ausgehend von einer ersten Seite des Körpers sich in der Längsrichtung und in der Ebe ne wie der Körper erstrecken;
mehreren Detektorarmen, die sich ausgehend von einer zweiten Seite gegenüber der ersten Seite des Körpers in ei ner antiparallelen Richtung zur Längsrichtung und in der selben Ebene wie der Körper erstrecken;
mehreren Treiberelektroden, die an den mehreren Trei berarmen vorgesehen sind, und die mit einem Wechselstrom beaufschlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl Trei berelektroden eine Vibration in der Ebene in einem Treibmo dus in der Richtung der Breite zeigen, die in der Ebene enthalten ist;
mehreren Detektorelektroden an wenigstens einem der Anzahl der Detektorarme zum Detektieren einer Spannung, die durch eine Vibration senkrecht zur Ebene eines detektieren den Modus in einer vertikalen Richtung zu der Ebene verur sacht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die er ste Größe des Körpers gleich oder größer als die zweite Größe des Körpers ist, um zu ermöglichen, daß die Vibration senkrecht zur Ebene des detektierenden Modus sich von der Anzahl Treiberarme über den Körper auf die Anzahl Detektor elektroden ausbreitet, und um zu verhindern, daß die Vibra tion in der Ebene im Treibmodus sich von der Anzahl Trei berarme über den Körper auf die Anzahl Detektorelektroden ausbreitet.
einem Körper mit einer rechteckigen Plattenform, die durch eine erste Größe in der Längsrichtung und eine zweite Größe in der Richtung der Breite definiert ist;
mehreren Treiberarmen, die ausgehend von einer ersten Seite des Körpers sich in der Längsrichtung und in der Ebe ne wie der Körper erstrecken;
mehreren Detektorarmen, die sich ausgehend von einer zweiten Seite gegenüber der ersten Seite des Körpers in ei ner antiparallelen Richtung zur Längsrichtung und in der selben Ebene wie der Körper erstrecken;
mehreren Treiberelektroden, die an den mehreren Trei berarmen vorgesehen sind, und die mit einem Wechselstrom beaufschlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl Trei berelektroden eine Vibration in der Ebene in einem Treibmo dus in der Richtung der Breite zeigen, die in der Ebene enthalten ist;
mehreren Detektorelektroden an wenigstens einem der Anzahl der Detektorarme zum Detektieren einer Spannung, die durch eine Vibration senkrecht zur Ebene eines detektieren den Modus in einer vertikalen Richtung zu der Ebene verur sacht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die er ste Größe des Körpers gleich oder größer als die zweite Größe des Körpers ist, um zu ermöglichen, daß die Vibration senkrecht zur Ebene des detektierenden Modus sich von der Anzahl Treiberarme über den Körper auf die Anzahl Detektor elektroden ausbreitet, und um zu verhindern, daß die Vibra tion in der Ebene im Treibmodus sich von der Anzahl Trei berarme über den Körper auf die Anzahl Detektorelektroden ausbreitet.
2. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper in
der gleichen Richtung wie die Vibration in der Ebene eine
höhere Steifigkeit als die Steifigkeiten in den anderen
Richtungen aufweist.
3. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
der Anzahl Treiberarme die gleiche wie die Anzahl der An
zahl Detektorarme ist.
4. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das piezo
elektrische Vibrationsgyroskop sowohl in Längsrichtung als
auch in Richtung der Breite symmetrisch ist.
5. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mittlerer
Treiberarm der Anzahl Treiberarme und ein mittlerer Detek
torarm der Anzahl Detektorarme auf einer Längsmittelachse
parallel zur Längsachse zueinander fluchten.
6. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
Treiberarme und die Anzahl Detektorarme die gleiche Länge
haben.
7. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
Treiberarme drei Treiberarme und die Anzahl Detektorarme
drei Detektorarme aufweist.
8. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mittlerer
Treiberarm der drei Treiberarme und ein mittlerer Detektor
arm der drei Detektorarme auf der Längsmittelachse parallel
zur Längsrichtung miteinander fluchten.
9. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die drei
Treiberarme und die drei Detektorarme die gleiche Länge und
die gleiche Breite haben.
10. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß vier Elektro
den an der vorderen und rückwärtigen Hauptfläche und rech
ten und linken Seitenflächen jedes der drei Treiberarme
vorgesehen sind, und erste paarweise Detektorelektroden an
einer Vorderfläche der mittleren Detektorelektrode und
zweite paarweise Detektorelektroden an einer Rückseite der
mittleren Detektorelektrode vorgesehen sind.
11. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der
Treiberelektroden eine Längsmittelachse aufweist, die zur
Längsmittelachse des Treiberarms fluchtet, und daß jede der
Treiberelektroden eine Breite hat, die kleiner als die
Breite jedes der Treiberarme ist, und jede der Detektor
elektroden sich entlang einer Seitenkante des mittleren De
tektorarms erstreckt, und jede der Detektorelektroden eine
Breite hat, die kleiner als die halbe Breite des mittleren
Detektorarms ist.
12. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Treiber
elektroden die gleiche Breite und die gleiche Länge haben,
und daß die Detektorelektroden die gleiche Breite und die
gleiche Länge haben.
13. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Treiber
elektroden eine Breite haben, die im Bereich von 50% bis
70% der Breite jedes der Treiberarme liegt, und eine Länge
haben, die im Bereich von 40% bis 70% der Länge jedes der
Treiberarme liegt, und jedes Paar der ersten paarweisen De
tektorelektroden auf der rechten Seitenfläche des mittleren
Detektorarms und die zweiten paarweisen Detektorelektroden
auf der linken Seitenfläche des zweiten Detektorarms eine
Gesamtbreite aufweist, die im Bereich von 30% bis 50% der
Breite des mittleren Detektorarms liegt, und die Detektor
elektroden eine Länge im Bereich von 40% bis 70% der Länge
der mittleren Detektorelektrode haben.
14. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
paarweisen zwei der vier Treiberelektroden an den vorderen
und rückwärtigen Hauptflächen jedes der seitlichen zwei
Treiberarme der drei Treiberarme vorgesehen sind, an die
Seite einer ersten Polarität einer Wechselstromquelle ange
schlossen sind, und die zweiten paarweisen zwei der vier
Treiberelektroden, die an den rechten und linken Seitenflä
chen jedes der seitlichen zwei Treiberarme der drei Trei
berarme vorgesehen sind, an eine Seite einer zweiten Pola
rität der Wechselstromquelle angeschlossen sind, und die
ersten paarweisen zwei der vier Treiberelektroden, die an
den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen des mittleren
Treiberarms der drei Treiberarme vorgesehen sind, an die
Seite der zweiten Polarität der Wechselstromquelle ange
schlossen sind, und die zweiten paarweisen zwei der vier
Treiberelektroden, die an den rechten und linken Seitenflä
chen des mittleren Treiberarms der drei Treiberarme an die
Seite der ersten Polarität der Wechselstromquelle ange
schlossen sind, und daß zwei der vier Detektorelektroden,
die diagonal positioniert sind, an die Seite der ersten Po
larität der Wechselstromquelle angeschlossen sind und die
verbleibenden zwei der vier Detektorelektroden, die diago
nal positioniert sind, an die Seite der zweiten Polarität
der Wechselstromquelle angeschlossen sind.
15. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
in der Ebene des mittleren Treiberarms zu der Vibration in
der Ebene der zwei seitlichen Treiberarme eine Phasendiffe
renz von 180 Grad hat.
16. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene des mittleren Detektorarms zu der Vi
bration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen Detektorar
me eine Phasendifferenz von 180 Grad hat.
17. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die vier De
tektorelektroden an den vorderen und rückwärtigen Hauptflä
chen und rechten und linken Seitenflächen jedes der drei
Detektorarme vorgesehen sind, und erste paarweise Treiber
elektroden an einer Vorderfläche der mittleren Treiberelek
trode und zweite paarweise Treiberelektroden an der rück
wärtigen Fläche der mittleren Treiberelektrode vorgesehen
sind.
18. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der De
tektorelektroden eine Längsmittelachse aufweist, die zur
Längsmittelachse des Detektorarms fluchtet, und jede der
Detektorelektroden eine Breite hat, die kleiner als die
Breite jedes der Detektorarme ist, und daß jede der Trei
berelektroden entlang einer Seitenkante des mittleren Trei
berarms liegt, und jede der Treiberelektroden eine Breite
hat, die kleiner als die halbe Breite des mittleren Trei
berarms ist.
19. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Detektor
elektroden die gleiche Breite und die gleiche Länge haben,
und daß die Treiberelektroden die gleiche Breite und die
gleiche Länge haben.
20. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Detektor
elektroden eine Breite haben, die im Bereich von 50% bis
70% der Breite jedes der Detektorarme liegt, und eine Länge
haben, die im Bereich von 40% bis 70% der Länge jedes der
Detektorarme liegt, und daß jedes Paar der ersten paarwei
sen Treiberelektroden an der rechten Seitenfläche des mitt
leren Treiberarms und der zweiten paarweisen Treiberelek
troden an der linken Seitenfläche des zweiten Treiberarms
eine Gesamtbreite hat, die im Bereich von 30% bis 50% der
Breite des mittleren Treiberarms liegt, und die Treiber
elektroden eine Länge im Bereich von 40% bis 70% der Länge
der mittleren Treiberelektrode haben.
21. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
paarweisen zwei der vier Detektorelektroden, die an den
vorderen und rückwärtigen Hauptflächen jedes der seitlichen
zwei Detektorarme der drei Detektorarme vorgesehen sind,
mit der Seite einer ersten Polarität einer Wechselstrom
quelle verbunden sind, und die zweiten paarweisen zwei der
vier Detektorelektroden, die an den rechten und linken Sei
tenflächen jedes der zwei seitlichen Detektorarme der drei
Detektorarme vorgesehen sind, mit der Seite der zweiten Po
larität einer Wechselstromquelle verbunden sind, und die
ersten paarweisen zwei der vier Detektorelektroden, die an
den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen des mittleren
Detektorarms der drei Detektorarme vorgesehen sind, mit der
Seite der zweiten Polarität der Wechselstromquelle verbun
den sind, und die zweiten paarweisen zwei der vier Detek
torelektroden, die an den rechten und linken Seitenflächen
des mittleren Detektorarms der drei Treiberarme angeordnet
sind, mit der Seite der ersten Polarität der Wechselstrom
quelle verbunden sind, und zwei der vier Treiberelektroden,
die diagonal positioniert sind, mit der Seite der ersten
Polarität der Wechselstromquelle verbunden sind und die
verbleibenden zwei der vier Treiberelektroden, die diagonal
positioniert sind, mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden sind.
22. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
in der Ebene des mittleren Treiberarms zu der Vibration in
der Ebene der zwei seitlichen Treiberarme eine Phasendiffe
renz von 180 Grad hat.
23. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene des mittleren Detektorarms zu der Vi
bration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen Detektorar
me eine Phasendifferenz von 180 Grad hat.
24. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile
des piezoelektrischen Vibrationsgyroskops eine gleichförmi
ge Dicke haben.
25. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner
Halter mechanisch an der Position des Schwerpunktes des
piezoelektrischen Vibrationsgyroskops vorgesehen ist.
26. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
ausgehend von der Position des Schwerpunktes sich in einer
vertikalen Richtung zur Ebene des piezoelektrischen Vibra
tionsgyroskops erstreckt.
27. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper
eine Rechteckform mit rechtwinkligen vier Ecken hat.
28. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper
eine allgemeine Rechteckform mit abgeschnittenen vier Ecken
hat.
29. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das
obere Ende eines mittleren Treiberarms der Anzahl Treiber
arme als auch das obere Ende eines mittleren Detektorarms
der Anzahl Detektorarme abgeschnitten ist, so daß der mitt
lere Treiberarm und der mittlere Detektorarm kürzer als die
übrigen Arme der Anzahl Treiber- und Detektorarme ist.
30. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der An
zahl Treiberarme und der Anzahl Detektorarme in einer Ebene
senkrecht zur Längsrichtung einen quadratischen Querschnitt
hat.
31. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop mit:
einem Körper in Form einer rechteckigen Platte, die durch eine erste Größe in der Längsrichtung und eine zweite Größe in der Richtung der Breite definiert ist;
mehreren Treiberarmen, die ausgehend von einer ersten Seite des Körpers in der Längsrichtung und auch in dersel ben Ebene wie der Körper liegen;
mehreren Detektorarmen, die ausgehend von einer zwei ten Seite gegenüber der ersten Seite des Körpers in einer antiparallelen Richtung zur Längsrichtung und ebenfalls in derselben Ebene wie der Körper liegen;
mehreren Treiberelektroden, die an der Anzahl Treiber arme vorgesehen sind, und die mit einem Wechselstrom beauf schlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl Treiberelek troden eine Vibration in der Ebene eines Treibmodus in der Richtung der Breite zeigen, die in der Ebene enthalten ist;
mehreren Detektorelektroden an wenigstens einem der Anzahl der Detektorarme zum Detektieren einer Spannung, die durch eine Vibration senkrecht zur Ebene eines Detektormo dus in einer vertikalen Richtung zu der Ebene verursacht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß ein ein zelner Halter mechanisch an der Position des Schwerpunktes des piezoelektrischen Vibrationsgyroskops vorgesehen ist.
einem Körper in Form einer rechteckigen Platte, die durch eine erste Größe in der Längsrichtung und eine zweite Größe in der Richtung der Breite definiert ist;
mehreren Treiberarmen, die ausgehend von einer ersten Seite des Körpers in der Längsrichtung und auch in dersel ben Ebene wie der Körper liegen;
mehreren Detektorarmen, die ausgehend von einer zwei ten Seite gegenüber der ersten Seite des Körpers in einer antiparallelen Richtung zur Längsrichtung und ebenfalls in derselben Ebene wie der Körper liegen;
mehreren Treiberelektroden, die an der Anzahl Treiber arme vorgesehen sind, und die mit einem Wechselstrom beauf schlagt werden, um zu bewirken, daß die Anzahl Treiberelek troden eine Vibration in der Ebene eines Treibmodus in der Richtung der Breite zeigen, die in der Ebene enthalten ist;
mehreren Detektorelektroden an wenigstens einem der Anzahl der Detektorarme zum Detektieren einer Spannung, die durch eine Vibration senkrecht zur Ebene eines Detektormo dus in einer vertikalen Richtung zu der Ebene verursacht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß ein ein zelner Halter mechanisch an der Position des Schwerpunktes des piezoelektrischen Vibrationsgyroskops vorgesehen ist.
32. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter
ausgehend von der Position des Schwerpunktes in einer ver
tikalen Richtung zur Ebene des piezoelektrischen Vibrati
onsgyroskops liegt.
33. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Größe des Körpers gleich oder größer als die zweite Größe
des Körpers ist, um zu ermöglichen, daß die Vibration senk
recht zur Ebene im detektierenden Modus sich von der Anzahl
Treiberarme über den Körper auf die Anzahl Detektorelektro
den ausbreiten kann, und um zu verhindern, daß die Vibrati
on in der Ebene im Treibermodus sich von der Anzahl Trei
berarme über den Körper auf die Anzahl Detektorelektroden
ausbreitet.
34. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper in
derselben Richtung wie die Vibration in der Ebene eine hö
here Steifigkeit als die anderen Steifigkeiten in den ande
ren Richtungen hat.
35. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
der mehreren Treiberarme die gleiche wie die Anzahl der
mehreren Detektorarme ist.
36. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 35,
dadurch gekennzeichnet, daß das piezo
elektrische Vibrationsgyroskop sowohl in der Längsrichtung
als in der Richtung der Breite symmetrisch ist.
37. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere
Treiberarm der Anzahl Treiberarme und der mittlere Detek
torarm der Anzahl Detektorarme auf der Längsmittelachse
parallel zur Längsrichtung zueinander fluchten.
38. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
Treiberarme und die Anzahl Detektorarme die gleiche Länge
haben.
39. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 36,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
Treiberarme drei Treiberarme aufweist und die Anzahl Detek
torarme drei Detektorarme aufweist.
40. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mittlerer
Treiberarm der drei Treiberarme und ein mittlerer Detektor
arm der drei Detektorarme auf der Längsmittelachse parallel
zur Längsrichtung zueinander fluchten.
41. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch
39, dadurch gekennzeichnet, daß die
drei Treiberarme und die drei Detektorarme dieselbe Länge
und dieselbe Breite haben.
42. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch
39, dadurch gekennzeichnet, daß die vier
Treiberelektroden an den vorderen und rückwärtigen Haupt
flächen und den rechten und linken Seitenflächen jedes der
drei Treiberarme vorgesehen sind, und die ersten paarwei
sen Detektorelektroden an der vorderen Fläche der mittle
ren Detektorelektrode und die zweiten paarweisen Detektor
elektroden an einer rückwärtigen Fläche der mittleren De
tektorelektrode vorgesehen sind.
43. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 42,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der
Treiberelektroden eine Längsmittelachse hat, die zur Längs
mittelachse des Treiberarms fluchtet, und jede der Trei
berelektroden eine Breite hat, die kleiner als die Breite
jedes der Treiberarme ist, und jede der Detektorelektroden
sich entlang einer Seitenkante des mittleren Detektorarms
erstreckt, und jede der Detektorelektroden eine Breite hat,
die kleiner als die halbe Breite des mittleren Detektorarms
ist.
44. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 43,
dadurch gekennzeichnet, daß die Treiber
elektroden die gleiche Breite und die gleiche Länge, und
daß die Detektorelektroden die gleiche Breite und die glei
che Länge haben.
45. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 44,
dadurch gekennzeichnet, daß die Treiber
elektroden eine Breite haben, die im Bereich von 50% bis
70% der Breite jedes der Treiberarme liegt, und eine Länge
haben, die im Bereich von 40% bis 70% der Länge jedes der
Treiberarme liegt, und jedes Paar der ersten paarweisen De
tektorelektroden auf der rechten Seitenfläche des mittleren
Detektorarms und der zweiten paarweisen Detektorelektroden
auf der linken Seitenfläche des zweiten Detektorarms eine
Gesamtbreite hat, die im Bereich von 30% bis 50% der Breite
des mittleren Detektorarms liegt, und die Detektorelektro
den eine Länge im Bereich von 40% bis 70% der Länge der
mittleren Detektorelektrode haben.
46. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 42,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
paarweisen zwei der vier Treiberelektroden, die an den vor
deren und rückwärtigen Hauptflächen jedes der zwei Treiber
arme der drei Treiberarme vorgesehen sind, mit der Seite
einer ersten Polarität einer Wechselstromquelle verbunden
sind, und die zweiten paarweisen zwei der vier Treiberelek
troden, die an den rechten und linken Seitenflächen jedes
der zwei seitlichen Treiberarme der drei Treiberarme an die
Seite mit der zweiten Polarität der Wechselstromquelle an
geschlossen sind, und die ersten paarweisen zwei der vier
Treiberelektroden, die an den vorderen und rückwärtigen
Hauptflächen des mittleren Treiberarms der drei Treiberarme
vorgesehen sind, mit der Seite der zweiten Polarität der
Wechselstromquelle verbunden sind, und die zweiten paarwei
sen zwei der vier Treiberelektroden, die an den rechten und
linken Seitenflächen des mittleren Treiberarms der drei
Treiberarme vorgesehen sind, mit der Seite der ersten Pola
rität der Wechselstromquelle verbunden sind, und zwei der
vier Detektorelektroden, die diagonal positioniert sind,
mit der Seite der ersten Polarität der Wechselstromquelle
verbunden sind, und die verbleibenden zwei der vier Detek
torelektroden, die diagonal positioniert sind, mit der Sei
te der zweiten Polarität der Wechselstromquelle verbunden
sind.
47. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 46,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
in der Ebene des mittleren Treiberarms zu der Vibration in
der Ebene der zwei seitlichen Treiberarme eine Phasendiffe
renz von 180 Grad hat.
48. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 47,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene in dem mittleren Detektorarm zu der Vi
bration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen Detektorar
me eine Phasendifferenz von 180 Grad hat.
49. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 39,
dadurch gekennzeichnet, daß vier Detek
torelektroden an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen
und rechten und linken Seitenflächen jedes der drei Detek
torarme vorgesehen sind, und daß paarweise Treiberelektro
den an einer Vorderfläche der mittleren Treiberelektrode
und zweite paarweise Treiberelektroden an der rückwärtigen
Fläche der mittleren Treiberelektrode vorgesehen sind.
50. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 49,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der De
tektorelektroden eine Längsmittelachse hat, die zu der
Längsmittelachse des Detektorarms fluchtet, und daß jede
der Detektorelektroden eine Breite hat, die kleiner als die
Breite jedes der Detektorarme ist, und daß die Treiberelek
troden entlang der Seitenkante des mittleren Treiberarms
liegen und jede der Treiberelektroden eine Breite hat, die
kleiner als die halbe Breite des mittleren Treiberarms ist.
51. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 50,
dadurch gekennzeichnet, daß die Detektor
elektroden die gleiche Breite und die gleiche Länge haben,
und daß die Treiberelektroden die gleiche Breite und die
gleiche Länge haben.
52. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 51,
dadurch gekennzeichnet, daß die Detektor
elektroden eine Breite haben, die im Bereich von 50% bis
70% der Breite jedes der Detektorarme liegt, und eine Länge
haben, die im Bereich von 40% bis 70% der Länge jedes der
Detektorarme liegt, und jede der ersten paarweisen Trei
berelektroden an der rechten Seitenfläche des mittleren
Treiberarms und der zweiten paarweisen Treiberelektroden
auf der linken Seitenfläche des zweiten Treiberarms eine
Gesamtbreite hat, die im Bereich von 30% bis 50% der Breite
des mittleren Treiberarms liegt, und die Treiberelektroden
eine Länge im Bereich von 40% bis 70% der Länge der mittle
ren Treiberelektrode haben.
53. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 49,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
paarweisen zwei der vier Detektorelektroden, die an den
vorderen und rückwärtigen Hauptflächen jeder der zwei seit
lichen Detektorarme der drei Detektorarme vorgesehen sind,
an die Seite mit der ersten Polarität einer Wechselstrom
quelle angeschlossen sind, und die zweiten paarweisen zwei
der vier Detektorelektroden, die an den rechten und linken
Seitenflächen jedes der zwei seitlichen Detektorarme der
drei Detektorarme vorgesehen sind, an die Seite mit der
zweiten Polarität der Wechselstromquelle angeschlossen
sind, und die ersten paarweisen zwei der vier Detektorelek
troden, die an den vorderen und rückwärtigen Hauptflächen
des mittleren Detektorarms der drei Detektorarme angeordnet
sind, mit der Seite der zweiten Polarität der Wechselstrom
quelle verbunden sind, und die zweiten paarweisen zwei der
vier Detektorelektroden, die an den rechten und linken Sei
ten des mittleren Detektorarms der drei Detektorarme vorge
sehen sind, mit der Seite der ersten Polarität der Wechsel
stromquelle verbunden sind, und die zwei der vier Treiber
elektroden, die diagonal positioniert sind, mit der Seite
der ersten Polarität der Wechselstrom verbunden sind, und
die verbleibenden zwei der vier Treiberelektroden, die dia
gonal positioniert sind, mit der Seite der zweiten Polari
tät der Wechselstromquelle verbunden sind.
54. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 53,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
in der Ebene des mittleren Treiberarms zu der Vibration in
der Ebene der zwei seitlichen Treiberarme eine Phasendiffe
renz von 180 Grad hat.
55. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 54,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vibration
senkrecht zur Ebene des mittleren Detektorarms zu der Vi
bration senkrecht zur Ebene der zwei seitlichen Detektorar
me eine Phasendifferenz von 180 Grad hat.
56. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile
des piezoelektrischen Vibrationsgyroskops eine gleichförmi
ge Dicke haben.
57. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper
eine exakte Rechteckform mit rechtwinkligen vier Ecken hat.
58. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Körper
eine allgemeine Rechteckform mit abgeschnittenen vier Ecken
hat.
59. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das
obere Ende des mittleren Treiberarms der Anzahl von Trei
berarmen als auch das obere Ende eines mittleren Detektor
arms der Anzahl von Detektorarmen abgeschnitten sind, so
daß der mittlere Treiberarm und der mittlere Detektorarm
kürzer als die übrigen Arme der Anzahl von Treiber- und De
tektorarmen sind.
60. Piezoelektrisches Vibrationsgyroskop nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
Treiberarme und die Anzahl Detektorarme in einer Ebene
senkrecht zur Längsrichtung einen Rechteckquerschnitt ha
ben.
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