DE10102061C1 - Steckvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Steckvorrichtung mit einem Steckerteil (2) und einem Kupplungsteil (1), wobei durch eine Kopplungseinrichtung (10) das Auseinanderziehen der Steckvorrichtung gebremst wird, nachdem die Kontaktstifte (4) die Kontaktbuchsen (3) verlassen haben. Die Kopplungseinrichtung kann zum Beispiel durch ein Band (10) gebildet werden, welches die beiden Teile der Steckvorrichtung verbindet. Weiterhin enthält die Steckvorrichtung vorzugsweise einen Klappdeckel (5) mit einer Haltenase (7), die im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung mit einer Haltenase (6) am Steckerteil (2) zur Blockierung des Steckzustandes zusammenwirkt. Vorzugsweise sind dabei Einrichtungen wie zum Beispiel eine Deckelstütze vorgesehen, mit denen die Blockierstellung des Klappdeckels vor einem Auseinanderziehen der Steckvorrichtung aufgehoben werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine Steckvorrichtung enthaltend ein Steckerteil mit
mindestens einem Kontaktstift und ein korrespondierendes Buchsenteil (auch
"Dosenteil" oder nachfolgend "Kupplungsteil" genannt) mit mindestens einer
Kontaktbuchse, in welche der Kontaktstift einsteckbar ist. Ferner betrifft die
Erfindung eine Steckvorrichtung der genannten Art, bei welcher eines der Teile
der Steckvorrichtung einen Klappdeckel mit einer ersten Haltenase und das
andere Teil der Steckvorrichtung eine zweite Haltenase aufweist, wobei im
zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung die Haltenasen sich so
gegenüberstehen, dass sie eine Trennung der Steckvorrichtung blockieren.
Steckvorrichtungen dienen der Herstellung elektrischer Leitungsverbindungen,
wobei der elektrische Strom in der Steckvorrichtung zwischen dem metallischen
Kontaktstift und der metallischen Kontaktbuchse, in welcher der Kontaktstift steckt,
übertragen wird. Insbesondere bei der Leitung von hohen Strömen und bei großen
elektrischen Spannungen, wie sie bei sogenannten Kraftsteckvorrichtungen
typischerweise auftreten, ist ein enger Sitz des Kontaktstiftes in der Kontaktbuchse
für eine gute elektrische Ankopplung erforderlich. Ein solcher enger Sitz führt
jedoch dazu, dass sich der Kontaktstift nur mit hohem Kraftaufwand in die
Kontaktbuchse einstecken beziehungsweise aus ihr herausziehen lässt. Der
benötigte Kraftaufwand wird noch dadurch erhöht, dass übliche Kraftsteck
vorrichtungen für die mehreren Wechselstromphasen mehrpolig ausgebildet sind,
so dass typischerweise
gegenüberstehenden Haltenasen von Kupplungsteil beziehungsweise
Klappdeckel des Kupplungsteils und Steckerteil blockieren das Auseinanderziehen
der Steckvorrichtung und stellen so eine mechanische Sicherung gegen ein
unbeabsichtigtes Öffnen der Steckvorrichtung dar. Um darüber hinaus ein
ungewolltes Auseinandergleiten der Haltenasen bei hohen Belastungen zu
verhindern, ist es aus der DE 92 05 811 U1 bekannt, eine der Nasen mit einer
scharfkantigen Oberfläche zu versehen, die für eine Verhakung sorgt.
Beim gewollten Trennen der Steckvorrichtung muss diese Sicherung aufgehoben
werden. Dazu ist der Klappdeckel so weit anzuheben, dass die an ihm befindliche
Haltenase der Haltenase des Steckerteils nicht mehr gegenübersteht und die
Trennung der Steckvorrichtung somit nicht mehr blockiert. Dieses erforderliche
Hochhalten des Klappdeckels ist für den Benutzer verhältnismäßig umständlich.
Ferner hindert es ihn daran, die Steckvorrichtung optimal für eine maximale
Kraftanwendung zu fassen, da er mit mindestens einem Finger den Klappdeckel
hochhalten muss. Schließlich birgt das notwendige Hochhalten des Klappdeckels
auch eine Verletzungsgefahr, wenn sich in der oben erläuterten Weise die Steck
vorrichtung schlagartig öffnet und der Klappdeckel dabei in der Regel zuschlägt.
Zur Erleichterung des Trennvorganges einer Steckvorrichtung der eingangs
genannten Art mit einem an der Wand montierten Kupplungsteil ist es aus der
DE 42 35 987 C2 bekannt, eine Auszugshilfe vorzusehen. Dabei wird zwischen
das Steckerteil und das Kupplungsteil ein flaches, gabelförmiges Element gelegt,
welches über einen mit dem Kupplungsteil bzw. der Wand verbundenen
Hebelmechanismus gegen das Steckerteil gedrückt werden kann, um dieses aus
dem Kupplungsteil herauszudrücken. Ferner kann über den Hebelmechanismus
eine bremsende Kraft ausgeübt werden, während die Kontaktstifte aus den
Kontaktbuchsen herausgezogen werden. Nachteilig an diesem System ist, dass
der Mechanismus verhältnismäßig aufwendig ist und separat mit der Wand
verbunden werden muss.
Aus der DE 297 17 282 U1 und der DE 33 44 964 A1 sind Steckvorrichtungen
bekannt, bei denen vermöge der Bewegung eines Hebels oder des Klappdeckels
der Steckvorrichtung Auswerferteile gegen das Steckerteil gedrückt werden
können.
Ferner offenbart die DE 87 02 391 U1 eine Steckvorrichtung, bei der am
Klappdeckel des Kupplungsteils ein zangenartiger Fortsatz vorhanden ist, welcher
das eingesteckte Steckerteil zwecks Sicherung gegen einen unbeabsichtigten
Auszug erfasst.
Vor diesem Hintergrund war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Steck
vorrichtung der eingangs genannten Art mit kostengünstigen Mitteln derart zu
verbessern, dass das Trennen der Steckvorrichtung komfortabler und ohne
Verletzungsrisiken für den Benutzer erfolgen kann. Die angestrebte Lösung soll
dabei auch bei Steckvorrichtungen einsetzbar sein, deren Kupplungsteil nicht fest
montiert wird.
Diese Aufgabe wird durch Steckvorrichtungen mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 und/oder 8 und/oder 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in
den Unteransprüchen enthalten.
Die Steckvorrichtung besteht nach einer ersten Ausgestaltung aus einem
Steckerteil mit mindestens einem Kontaktstift sowie einem korrespondierenden
Kupplungsteil mit mindestens einer zum Kontaktstift korrespondierenden Kontakt
buchse, in welche der Kontaktstift einsteckbar ist. Die Steckvorrichtung ist dadurch
gekennzeichnet, dass Kopplungseinrichtungen am Steckerteil und/oder am
Kupplungsteil vorgesehen sind, welche beim Herausziehen des Kontaktstiftes aus
der Kontaktbuchse nach Beendigung des Kontaktes zwischen Kontaktstift und
Kontaktbuchse eine Kraft ausüben, die die weitere Auseinanderbewegung von
Steckerteil und Kupplungsteil bremst.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Kopplungseinrichtungen wird
verhindert, dass Steckerteil und Kupplungsteil unkontrolliert "auseinandergerissen"
werden, da die von den Kopplungseinrichtungen ausgeübte bremsende Kraft einer
solchen Bewegung entgegenwirkt. Die bremsende Kraft setzt dabei vorzugsweise
erst dann ein, wenn Kupplungsteil und Steckerteil bereits so weit auseinander
gezogen sind, dass die Kontaktstifte keinen elektrischen Kontakt mehr zu den
Kontaktbuchsen haben. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass bis zu diesem
Zeitpunkt der Trennvorgang der Steckvorrichtung in üblicher Weise sehr schnell
stattfindet, was in elektrischer Hinsicht vorteilhaft ist.
Die von den Kopplungseinrichtungen ausgeübte bremsende Kraft kann stoßartig
sein, das heißt einen sehr steilen Anstieg aufweisen, der die Auseinander
bewegung quasi sofort zum Stillstand bringt. Die Kraft kann jedoch auch von
begrenzter Größe und/oder über einen längeren Bewegungsweg wirkend sein, um
lediglich einen Teil der Bewegungsenergie zu verzehren.
Die Kopplungseinrichtungen können an beiden Teilen der Steckvorrichtung
zugleich vorgesehen sein, um diese mechanisch zu koppeln und somit die
notwendigen Kräfte zu erzeugen. Insbesondere bei Wandsteckvorrichtungen,
Anbausteckvorrichtungen oder Gerätesteckvorrichtungen, bei denen eines der
Teile an einer Wand beziehungsweise an einem Gerät fest angebracht ist, können
die Kopplungseinrichtungen jedoch auch nur an einem Teil der Steckvorrichtung,
insbesondere dem nicht fest angebrachten Teil vorgesehen sein. Die Kopplungs
einrichtungen werden dann typischerweise zusätzlich an der Wand beziehungs
weise dem Gerät befestigt sein, um ein Widerlager für die Aufbringung der
bremsenden Kräfte zu gewinnen.
Gemäß einer ersten Ausgestaltung der Kopplungseinrichtungen umfassen diese
einen Anschlag, welcher an einem ersten Teil (dem Steckerteil oder dem
Kupplungsteil) der Steckvorrichtung angeordnet ist. Weiterhin umfassen sie ein mit
dem anderen Teil der Steckvorrichtung verbundenes Halteelement, welches beim
Herausziehen des Kontaktstiftes aus der Kontaktbuchse nach Beendigung des
Kontaktes zwischen dem Kontaktstift und der Kontaktbuchse gegen den Anschlag
anstößt. Bei dieser Ausgestaltung wird somit durch das Auftreffen des Halte
elementes auf den Anschlag eine im Wesentlichen stoßartige Kraftwirkung erzielt,
welche die auseinander strebende Bewegung der Teile der Steckvorrichtung quasi
momentan zum Stehen bringt.
Das Halteelement kann dabei insbesondere ein Vorsprung sein, welcher sich am
(distalen) Ende eines Arms befindet, der mit seinem anderen (proximalen) Ende
an einem der Teile der Steckvorrichtung befestigt ist. Im gesteckten Zustand der
Steckvorrichtung befindet sich der Anschlag für das Halteelement dabei zwischen
dem Vorsprung und dem anderen Teil der Steckvorrichtung. Bei dieser
Konstruktion übergreift somit im gesteckten Zustand der Arm mit dem endseitigen
Vorsprung den Anschlag, so dass der Vorsprung jenseits des Anschlages zu
liegen kommt. Bei einer Trennbewegung der Steckvorrichtung bewegen sich
daher Anschlag und Vorsprung aufeinander zu, bis sie in einem vorgegebenen
Moment der Trennbewegung aufeinander treffen und die weitere Trennung
bremsen beziehungsweise stoppen.
Bei der zuletzt erläuterten Konstruktion kann der Arm insbesondere durch einen
Klappdeckel gebildet werden, welcher am Kupplungsteil angebracht ist. Derartige
Klappdeckel sind bei vielen Steckvorrichtungen ohnehin vorhanden, um im
getrennten Zustand der Steckvorrichtung das Kupplungsteil schützend zu
verschließen.
Gemäß einer anderen Ausgestaltung der einen Anschlag und ein Halteelement
umfassenden Kopplungseinrichtung kann das Halteelement durch eine flexible
Schlaufe gebildet werden, welche im gesteckten Zustand der Steckvorrichtung
den Anschlag umschlingt. Bei einem Trennen der Steckvorrichtung wird die
Schlaufe dann durch den Anschlag straff gezogen, so dass sie eine ent
sprechende Rückhaltekraft ausübt. Durch die Abmessung der Schlaufe und die
Wahl des Schlaufenmaterials kann der Einsatzzeitpunkt und der Verlauf der
bremsenden Kraft gezielt eingestellt werden. Darüber hinaus kann die Schlaufe
auch durch eine entsprechende Verkürzung als Sicherung gegen ein ungewolltes
Auseinanderziehen der eingesteckten Steckvorrichtung dienen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Steckvorrichtung können die Kopplungs
einrichtungen durch mindestens ein flexibles Band (Schnur, Kette, etc.) gebildet
werden, das an beiden Teilen (Steckerteil und Kupplungsteil) der Steckvorrichtung
mit jeweils einem Ende befestigt ist. Das Band ist dabei so dimensioniert, dass es
beim Herausziehen des Kontaktstiftes aus der Kontaktbuchse nach Beendigung
des Kontaktes zwischen Kontaktstift und Kontaktbuchse gestrafft ist und somit
eine mechanische Kopplung zwischen den Teilen der Steckvorrichtung herstellt.
Gemäß einer Weiterbildung der zuletzt erläuterten Kopplung der Steck
vorrichtungsteile mit einem Band kann das Band eine Solltrennstelle enthalten, die
sich bei Überschreiten einer Kraftschwelle öffnet. Diese Trennstelle kann zum
Beispiel durch eine Klettverbindung zwischen zwei verschiedenen Abschnitten
eines Bandes gebildet werden. Denkbar ist auch eine Kopplung über
(Dauer-)Magnete. Wenn ein derartiges Band beim Auseinanderziehen der Steck
vorrichtung gestrafft wird, wirkt die Zugkraft auf die Trennstelle des Bandes ein.
Ein Teil der Kraft wird dabei durch das Öffnen der Trennstelle verzehrt, so dass
die weitere Auseinanderbewegung der Steckvorrichtungsteile mit geringerer
Geschwindigkeit erfolgt.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Steckvorrichtung enthaltend ein Steckerteil mit
mindestens einem Kontaktstift und ein korrespondierendes Kupplungsteil mit
mindestens einer Kontaktbuchse, in welche der Kontaktstift einsteckbar ist, wobei
eines der Teile der Steckvorrichtung einen Klappdeckel mit einer ersten Haltenase
und das andere Teil der Steckvorrichtung eine zweite Haltenase aufweist. Die
Haltenasen wirken in der eingangs erläuterten Art so zusammen, dass sie sich im
zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung gegenüberstehen und
hierdurch die Trennung der Teile der Steckvorrichtung blockieren. Die Steck
vorrichtung kann dabei im Übrigen in der oben erläuterten Art mit Kopplungs
einrichtungen versehen sein, welche die Auseinanderbewegung der Steck
vorrichtungsteile bremsen beziehungsweise stoppen können.
Die Steckvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der
genannten Haltenasen in eine Entriegelungsposition überführt werden kann, in der
im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung sich die Haltenasen nicht
mehr gegenüberstehen. Die Entriegelungsposition ist bis zur externen Entfernung
hieraus stabil.
Durch die Überführung einer Haltenase in die Entriegelungsposition wird die
Blockierung der Trennung der Steckvorrichtungsteile aufgehoben. Bei einem
Auseinanderziehen der Steckvorrichtungsteile ist es somit nicht mehr erforderlich,
dass der Anwender durch Hochhalten des Klappdeckels selbst für eine Aufhebung
dieser Blockierung sorgt. Der Anwender kann sich vielmehr mit beiden Händen
darauf konzentrieren, die Steckvorrichtungsteile auseinander zu ziehen, was
insbesondere bei Wandsteckvorrichtungen und Gerätesteckvorrichtungen
vorteilhaft ist. Weiterhin ist von Vorteil, dass das Verletzungsrisiko für den
Anwender verringert wird, da er nicht mehr mit einem zuschlagenden Klappdeckel
in Konflikt kommt.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der zuletzt erläuterten Steckvorrichtung
ist eine Deckelstütze vorgesehen, welche zwischen einer Wirkstellung und einer
Ruhestellung beweglich ist, wobei die Deckelstütze in ihrer Wirkstellung den
Klappdeckel in einer Stellung hält, in der sich die Haltenasen nicht mehr
gegenüberstehen. Die Deckelstütze kann insbesondere schwenkbeweglich an
einem der Teile der Steckvorrichtung befestigt sein, wobei sie durch eine
entsprechende Schwenkbewegung von der Ruhestellung in ihre Wirkstellung
überführt werden kann. In der Regel wird die Wirkstellung die Deckelstütze in eine
Position bringen, in welcher sie den Klappdeckel in einem hinreichend großen
Abstand vom Steckerteil hält.
Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Deckelstütze so
ausgestaltet, dass sie beim Herausziehen des Kontaktstiftes aus der Kontakt
buchse automatisch von der Wirkstellung in die Ruhestellung überführt wird. So
kann beispielsweise eine schwenkbewegliche Deckelstütze durch einen Anschlag
umgeklappt werden. Die automatische Überführung der Deckelstütze in ihre
Ruhestellung bei einer Trennung der Steckvorrichtung hat den Vorteil, dass beim
nächsten Steckvorgang der Steckvorrichtung sichergestellt ist, dass der
Klappdeckel seine gewünschte Blockierfunktion ausüben kann und hieran nicht
durch die versehentlich noch in Wirkstellung befindliche Deckelstellung gehindert
wird.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Steckvorrichtung enthaltend ein Steckerteil mit
mindestens einem Kontaktstift und ein korrespondierendes Kupplungsteil mit
mindestens einer Kontaktbuchse, in welche der Kontaktstift einsteckbar ist. Die
Steckvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass Eingriffsmittel vorhanden sind,
welche sich aneinander abstützen, wenn das Steckerteil und das Kupplungsteil
bezüglich der Steckachse geknickt werden, und welche durch die Abstützung eine
in Auszugsrichtung wirkende Kraft auf das Steckerteil und das Kupplungsteil
ausüben. Durch geeignete Wahl der Hebellängen kann die genannte Kraft
hinreichend groß sein, so dass sie eine Auseinanderbewegung von Steckerteil
und Kupplungsteil bewirkt. Die Eingriffsmittel sind vorzugsweise am Steckerteil
einerseits und am Kupplungsteil andererseits angeordnet. Es sind jedoch auch
Konfigurationen denkbar, bei denen die Eingriffsmittel zumindest zum Teil extern,
z. B. an einem Gerät oder an der Wand befestigt sind. Die Steckvorrichtung kann
im Übrigen in der oben erläuterten Art zum einen mit Kopplungseinrichtungen
versehen sein, welche die schlagartige Auseinanderbewegung der Steck
vorrichtungsteile bremsen beziehungsweise stoppen können, zum anderen kann
sie zusammenwirkende Haltenasen aufweisen, von denen eine in eine
Entriegelungsposition überführt werden kann.
Die erfindungsgemäße Steckvorrichtung mit den Eingriffsmitteln hat den Vorteil,
dass durch eine Knickbewegung zwischen Steckerteil und Kupplungsteil, die
aufgrund des vorhandenen Spiels immer möglich ist, über die Abstützung der
Eingriffsmittel eine Auszugskraft erzeugt werden kann, wobei eine
Hebelverstärkung es erlaubt, mit relativ geringem Kraftaufwand des Bedieners
große Auszugskräfte zu erzeugen. Damit wird es möglich, die Steckvorrichtung
verhältnismäßig mühelos und mit gut dosierbarem Krafteinsatz
auseinanderzuziehen.
Alternativ oder ergänzend könnten die Eingriffsmittel auch so ausgelegt werden,
dass sie durch Abstützung eine Kraft entgegen der Auszugsrichtung (d. h. in
Steckrichtung) erzeugen und dadurch das Zusammenstecken der Steck
vorrichtung erleichtern.
Vorzugsweise sind die Eingriffsmittel so ausgebildet, dass sie mindestens einmal
nach dem Knicken von Steckerteil und Kupplungsteil bezüglich der Steckachse in
eine neue Eingriffsposition übergehen, aus welcher sie bei einem erneuten
Knicken wiederum eine Kraft in Auszugsrichtung erzeugen. Die Steckvorrichtung
kann dann durch wiederholtes Knicken nach und nach auseinandergezogen
werden. Der Übergang in neue Eingriffspositionen ist dabei in der Regel deshalb
erforderlich, da die alten Eingriffspositionen nach einer stückweisen Auseinander
bewegung von Steckerteil und Kupplungsteil nicht mehr in Eingriff stehen.
Bei einer Realisierung der zuletzt genannten Ausgestaltung kann z. B. eines der
Eingriffsmittel ähnlich einer Leiter und das andere Eingriffsmittel als
korrespondierender Reiter auf den Stufen der Leiter ausgebildet sein. Die "Leiter"
bietet dabei hintereinander liegende Stufen, in die der Reiter jeweils eingreifen
kann.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung hat eines der Teile der Steckvorrichtung
einen Klappdeckel und das andere Teil der Steckvorrichtung eine Hebelnase,
wobei an der der Hebelnase zugewandten Seite des Klappdeckels mindestens
ein Vorsprung angeordnet ist, an dem sich die Hebelnase bei einer
Knickbewegung der Teile der Steckvorrichtung abstützt. Vorzugsweise sind
mehrere solcher Vorsprünge hintereinander angeordnet, welche dann die
Sprossen bzw. Stufen einer Leiter oder die Zähne einer Zahnstange bilden.
Weiterhin kann bei einer Steckvorrichtung auch eines der Teile (Steckerteil oder
Kupplungsteil) einen Klappdeckel und das andere Teil der Steckvorrichtung eine
Hebelnase aufweisen, wobei sich der Klappdeckel mit seinem Ende oder mit
einem separaten Vorsprung an einer stufenförmig ausgebildeten Flanke der
Hebelnase abstützt. Mit jedem Knickvorgang kann das Ende bzw. der Vorsprung
des Klappdeckels dann eine Stufe an der Hebelnase weiterspringen.
Im Folgenden wird die Erfindung mit Hilfe der Figuren beispielhaft erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1a eine Seitenansicht einer Steckvorrichtung mit einem Kupplungsteil und
einem Steckerteil sowie mit einem Kopplungsband im teilweise
auseinander gezogenen Zustand;
Fig. 1b eine Seitenansicht ähnlich Fig. 1a mit einem Kopplungsband, das
schlaufenförmig um eine Haltenase herum verläuft;
Fig. 2 eine Kopplungseinrichtung zwischen Steckerteil und Kupplungsteil
bestehend aus zwei Haltenasen am Steckerteil und einer Haltenase am
Klappdeckel;
Fig. 3 eine Kopplungseinrichtung zwischen Steckerteil und Kupplungsteil
bestehend aus einer Haltenase am Steckerteil und zwei Haltenasen am
Klappdeckel;
Fig. 4 eine Kopplungseinrichtung zwischen Steckerteil und Kupplungsteil
bestehend aus einer Haltenase am Steckerteil und einer
positionsveränderlichen Haltenase am Klappdeckel;
Fig. 5 eine Kopplungseinrichtung zwischen Steckerteil und Kupplungsteil
bestehend aus einer Haltenase am Steckerteil mit einer daran
angeordneten schwenkbeweglichen Deckelstütze und mit zwei
Haltenasen am Klappdeckel;
Fig. 6 eine Kopplungseinrichtung zwischen Steckerteil und Kupplungsteil mit
einer umklappbaren Deckelstütze am Steckerteil;
Fig. 7a-g aufeinanderfolgende Schritte beim Auseinanderziehen einer Steck
vorrichtung durch wiederholte Knickbewegungen, wobei sich eine
Haltenase auf dem Steckerteil an Vorsprüngen im Klappdeckel abstützt;
Fig. 8a, b Anordnungen ähnlich Fig. 7 mit einer Zahnstange am Klappdeckel;
und
Fig. 9 eine Steckvorrichtung mit einer stufenförmig ausgebildeten Haltenase,
an der sich das Ende eines Klappdeckels abstützt.
In Fig. 1a ist eine typische Kraftsteckvorrichtung in einer Seitenansicht
dargestellt. Die Steckvorrichtung besteht aus einem Kupplungsteil 1, bei dem es
sich zum Beispiel um eine an der Wand befestigte Steckdose oder eine am Ende
einer Leitung befindliche Kupplungsdose handeln kann, und einem Steckerteil 2,
welches ein am Ende einer Leitung befindlicher Stecker oder ein an einem Gerät
fest angebrachter Gerätestecker sein kann. Gestrichelt angedeutet sind
stellvertretend eine Kontaktbuchse 3 im Kupplungsteil 1 sowie ein Kontaktstift 4 im
Steckerteil 2 (Anmerkung: alle Teile am Kupplungsteil haben ungerade
Bezugsziffern und alle Teile am Steckerteil gerade). Typischerweise sind mehrere
solcher Kontaktbuchsen und Kontaktstifte in einer mehrpoligen Steckvorrichtung
untergebracht und jeweils mit einer Ader des zugehörigen Kabels verbunden.
In Fig. 1a ist ein Zustand der Steckvorrichtung dargestellt, in welchem diese so
weit auseinander gezogen ist, dass die Kontaktbuchse 3 und der Kontaktstift 4
keinen elektrischen Kontakt mehr haben, die Gehäuse von Kupplungsteil 1 und
Steckerteil 2 sich dagegen noch ein Stück weit überlappen. Beim
Auseinanderziehen einer üblichen Steckvorrichtung nach dem Stand der Technik
würde Fig. 1 einem Zustand entsprechen, bei dem die Steckvorrichtungsteile 1
und 2 nach anfänglichem Ziehen mit großem Kraftaufwand sich nunmehr im
Wesentlichen widerstandslos bewegen lassen, so dass sie sich unter der Wirkung
der vom Benutzer noch aufgewendeten hohen Zugkraft schlagartig trennen.
Eine derartige unkomfortable und risikoreiche schlagartige Trennung der Steck
vorrichtung wird bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 1a durch eine Kopplungs
einrichtung 10 verhindert. Die Kopplungseinrichtung besteht dabei aus einem
flexiblen Band 10 (oder Schnur, Seil, Kette etc.), welches mit einem Ende am
Kupplungsteil 1 und mit dem anderen Ende am Steckerteil 2 befestigt ist. Die
Länge des Bandes 10 zwischen den Befestigungspunkten ist dabei gerade so
gewählt, dass das Band gestrafft ist, wenn die Kontaktbuchse 3 und der
Kontaktstift 4 keinen Kontakt mehr haben. Bei Erreichen dieser Auszuglänge
stoppt das Band 10 somit die weitere Auseinanderbewegung der Steck
vorrichtung, so dass der unerwünschte schwungvolle Ausschlag verhindert wird.
Vorzugsweise ist an beiden Seiten oder an mehreren Punkten der Steck
vorrichtung ein Band 10 angebracht, um eine symmetrische Bremswirkung zu
erzielen. Weiterhin ist das Band an mindestens einem Punkt lösbar befestigt, zum
Beispiel mittels eines Hakens in einer Öse eingehängt. Nach Erreichen des
Anschlages des Bandes 10 kann dieses somit gelöst werden, um die Steck
vorrichtungsteile vollständig voneinander zu separieren.
Das Band kann auch mittels eines Klettverschlusses oder einer Magnethaftung an
einem der Steckvorrichtungsteile 1 und/oder 2 befestigt sein. Die Stärke dieser
Befestigung kann dabei so gering ausgelegt sein, dass sie sich bei einem
typischen Trennvorgang bei Erreichen des Anschlages von selbst löst, wobei ein
großer Teil der Bewegungsenergie verzehrt und die Trennbewegung der Steck
vorrichtungsteile daher stark verlangsamt wird.
An der Oberseite der Steckvorrichtung von Fig. 1a ist ein Klappdeckel 5
erkennbar, welcher über ein Scharniergelenk am Kupplungsteil 1 befestigt ist. Im
getrennten Zustand der Steckvorrichtung verschließt der Klappdeckel 5 den
Zugang zum Kupplungsteil 1, um die dort liegenden Kontaktbuchsen 3 zu
schützen. Der Klappdeckel 5 hat an seinem vorderen distalen Ende einen
senkrecht abstehenden Vorsprung 7 beziehungsweise eine Haltenase.
Korrespondierend hierzu hat das Steckerteil 2 an seiner dem Klappdeckel 5
zugewandten Außenseite eine senkrecht abstehende Haltenase 6, die so
angeordnet ist, dass sie im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung
unmittelbar angrenzend an die Haltenase 7 und zwischen dieser und dem
Kupplungsteil 1, das heißt in Fig. 1 links von der Haltenase 7 steht. Der unter
Wirkung einer Torsionsfeder in den Schließzustand (nach unten) gedrückte
Klappdeckel 5 bewegt sich im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung
so weit nach unten, dass sich die beiden Haltenasen 7 und 6 auf gleicher Höhe
gegenüberstehen und so ein Auseinanderziehen der Steckvorrichtung blockieren.
Diese Blockierung dient der mechanischen Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes
Trennen der Steckvorrichtung.
In Fig. 1b ist eine abgewandelte Anordnung eines Bandes 11 dargestellt. Die
Kopplungseinrichtung 10' ist dabei unter Ausnutzung der am Steckerteil 2
befindlichen Haltenase 6' so ausgestaltet, dass das Band 11 unter Bildung einer
Schlaufe mit beiden Enden am Kupplungsteil 1 (vorzugsweise an
gegenüberliegenden Seiten) befestigt ist. Da der Bogen der gebildeten Schlaufe
um die Haltenase 6' herum (d. h. in Fig. 1b rechts an der Haltenase 6' vorbei)
verläuft, wird die Schlaufe bei einem Trennen der Steckvorrichtung von der
Haltenase 6' straff gezogen und bremst somit das Trennen der Steckvorrichtung.
Die Haltenase 6' kann an ihrem Fuß eine Einkerbung aufweisen, um einen
sicheren Sitz des Bandes 11 zu erlauben.
Ferner ist in Fig. 1b erkennbar, dass das Band 11 endseitig zwei Löcher 13 und
14 aufweist, welche alternativ um einen Zapfen 12 am Kupplungsteil 1 gehängt
werden können. Im dargestellten Zustand ist die größere Länge des Bandes 11
eingestellt, so dass das Band als Bremse beim vollständigen Auszug der Steck
vorrichtung dient. Wird das Band dagegen auf die kürzere Länge eingestellt
(Loch 14), so wirkt es im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung als
Sicherung gegen ein ungewolltes Trennen derselben. Aus diesem Grund kann auf
die Anordnung einer Haltenase am Klappdeckel 5 verzichtet werden.
Selbstverständlich können auch weitere Löcher im Band 11 vorgesehen sein, um
noch andere Auszugsstellungen zu arretieren.
Die in den Fig. 2 bis 6 dargestellten alternativen Kopplungseinrichtungen
zwischen Steckerteil und Kupplungsteil nutzen alle in verschiedener Weise die
Verhakung eines Klappdeckels des Kupplungsteils mit einer Haltenase am
Steckerteil. Dabei gilt im Einzelnen Folgendes:
Bei der in Fig. 2 dargestellten Variante sind eine Haltenase 26 und eine Bremsnase 28 in Steckrichtung beabstandet an der dem Klappdeckel 25 zugewandten Außenseite des Steckerteils 22 angeordnet, während der Klappdeckel 25 in der aus Fig. 1a bekannten Weise mit nur einer Haltenase 27 versehen ist. Diese Haltenase 27 des Klappdeckels 25 und die Haltenase 26 am Steckerteil 22 bilden gemeinsam die übliche Blockiervorrichtung für den zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung. Darüber hinaus bildet die Bremsnase 28 am Steckerteil 22 gemeinsam mit der Haltenase 27 am Klappdeckel 25 eine Kopplungseinrichtung 20, welche bei entsprechend weitem (in Fig. 2 dargestellten) Auszug des Steckerteils 22 aus dem Kupplungsteil durch einen Anschlag der Haltenase 27 an der Bremsnase 28 den gewünschten Stopp der Auszugbewegung bewirkt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Variante sind eine Haltenase 26 und eine Bremsnase 28 in Steckrichtung beabstandet an der dem Klappdeckel 25 zugewandten Außenseite des Steckerteils 22 angeordnet, während der Klappdeckel 25 in der aus Fig. 1a bekannten Weise mit nur einer Haltenase 27 versehen ist. Diese Haltenase 27 des Klappdeckels 25 und die Haltenase 26 am Steckerteil 22 bilden gemeinsam die übliche Blockiervorrichtung für den zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung. Darüber hinaus bildet die Bremsnase 28 am Steckerteil 22 gemeinsam mit der Haltenase 27 am Klappdeckel 25 eine Kopplungseinrichtung 20, welche bei entsprechend weitem (in Fig. 2 dargestellten) Auszug des Steckerteils 22 aus dem Kupplungsteil durch einen Anschlag der Haltenase 27 an der Bremsnase 28 den gewünschten Stopp der Auszugbewegung bewirkt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Variante weist das Steckerteil 32 in üblicher Weise
eine Haltenase 36 auf, die zusammen mit der Haltenase 37 des Klappdeckels 35
für eine Blockierung des zusammengesteckten Zustandes der Steckvorrichtung
sorgt. Neben der üblichen Haltenase 37 hat der Klappdeckel 35 noch eine
Bremsnase 39. Diese ist weiter distal als die Haltenase 37 am Klappdeckel 35
angeordnet, so dass sie beim Auseinanderziehen der Steckvorrichtung zusammen
mit der Haltenase 36 am Steckerteil 32 eine Kopplungseinrichtung 30 bildet,
welche das Auseinanderziehen der Steckvorrichtung zu einem gewünschten
Zeitpunkt bremst beziehungsweise beendet.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Variante weist im Unterschied zu Fig. 3 der
Klappdeckel 45 nicht zwei Vorsprünge (Haltenase und Bremsnase), sondern
lediglich einen Vorsprung auf, die Haltenase 47. Diese ist jedoch am
Klappdeckel 45 so positionsveränderlich angebracht, dass sie zwischen einer
ersten, in Fig. 4 gestrichelt dargestellten Position 47' und einer zweiten
Position 47, die weiter distal am Klappdeckel 45 liegt, verstellbar ist. In der
gestrichelt dargestellten Position 47' wirkt der Vorsprung mit der Haltenase 46 am
Steckerteil 42 zwecks Blockierung des zusammengesteckten Zustandes der
Steckvorrichtung zusammen. In der weiter distal gelegenen Position bilden die
Haltenase 46 des Steckerteils 42 und der Vorsprung 47 dagegen eine Kopplungs
einrichtung 40, welche die Trennbewegung der Steckvorrichtungsteile bremst bzw.
stoppt.
Die Positionsverstellung des Vorsprunges 47 bei einer Steckvorrichtung gemäß
Fig. 4 kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass der Vorsprung 47 auf
einem drehbar gelagerten Teller im Deckel 45 angeordnet ist, wobei eine Drehung
des Tellers um 180° den Vorsprung 47 von der dargestellten Bremsposition in die
Blockierposition 47' (gestrichelt) überführt. Eine andere Realisierung könnte
dadurch erfolgen, dass zwei Vorsprünge am Ende eines Wippschalters
angeordnet sind, so dass jeweils nur einer der Vorsprünge in eine nach unten über
den Deckel 45 hinausstehende Position gebracht werden kann.
Die Ausgestaltung gemäß Fig. 4 hat den Vorteil, dass eine Überführung des
Vorsprunges 47 in die dargestellte Bremsposition gleichzeitig die Blockierung des
zusammengesteckten Zustands zwischen Steckerteil und Kupplungsteil aufhebt.
Anders als bei den Ausgestaltungen gemäß den Fig. 1 bis 3 muss daher der
Anwender beim Trennen der Steckvorrichtung nicht mehr den Klappdeckel so weit
anheben, dass die Blockierung der entsprechenden Haltenasen aufgehoben ist.
Der Anwender kann sich daher mit beiden Händen auf das Auseinanderziehen der
Steckvorrichtungsteile konzentrieren. Darüber hinaus wird für den Benutzer die
Verletzungsgefahr an scharfen Kanten oder Gussgraten des Klappdeckels
vermieden.
Auch bei den Ausgestaltungen gemäß den Fig. 5 und 6 wird erreicht, dass vor
einem Trennen der Steckvorrichtung die Blockierung des zusammengesteckten
Zustands aufgehoben wird, damit sich der Benutzer ganz auf das Auseinander
ziehen der Steckvorrichtungsteile konzentrieren kann. Diese Wirkung wird jeweils
dadurch erzielt, dass der Klappdeckel durch eine Deckelstütze in einer
angehobenen Stellung gehalten wird. Zur besseren Erläuterung der Funktion der
Deckelstütze sind die Steckvorrichtungen in den Fig. 5 und 6 anders als in den
vorangehenden Figuren im zusammengesteckten Zustand dargestellt.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Variante ist dabei an der wie üblich positionierten
Haltenase 56 des Steckerteils 52 schwenkbeweglich eine Deckelstütze 54
angeordnet. In dem in Fig. 5 dargestellten aufgerichteten Zustand steht die
Deckelstütze 54 etwa senkrecht vom Steckerteil 52 ab, so dass der
Klappdeckel 55 auf ihr aufliegt. Die Länge der Deckelstütze 54 ist dabei so groß
gewählt, dass der Klappdeckel 55 sich so weit vom Steckerteil 52 abhebt, dass
sich die Haltenase 57 des Klappdeckels 55 und die Haltenase 56 des
Steckerteils 52 nicht mehr gegenüberstehen. Die beiden Haltenasen 57, 56
blockieren somit nicht mehr ein Auseinanderziehen der Steckvorrichtung.
Weiterhin ist bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 5 die Position der
Deckelstütze 54 so, dass die Haltenase 57 etwas weiter distal am Deckel 55 liegt
als der Aufstützungspunkt des Deckels 55 auf der Deckelstütze 54. Dies bewirkt,
dass bei einem Auseinanderziehen der Steckvorrichtung die Haltenase 57 gegen
die Deckelstütze 54 drückt und diese dadurch in ihre nicht aufgerichtete
Ruheposition 54' (gestrichelt dargestellt) umklappt. Wenn dieses Umklappen der
Deckelstütze 54 einsetzt, hat sich die Haltenase 57 des Klappdeckels 55 bereits
so weit gegenüber der Haltenase 56 am Steckerteil 52 bewegt, dass diese beiden
Haltenasen nicht mehr ihre Blockierstellung des zusammengesteckten Zustandes
der Steckvorrichtung einnehmen können. Sie können daher die weitere
Trennbewegung der Steckvorrichtung nicht mehr verhindern.
Die am distalen Ende des Klappdeckels 55 vorgesehene Bremsnase 59 kann sich
dagegen nach Umklappen der Deckelstütze 54 durch das Schwenken des
Klappdeckels 55 so weit nach unten bewegen beziehungsweise sie kann so lang
sein, dass sie in den Bewegungsbereich der Haltenase 56 des Steckerteils 52
hineinragt. Bei Erreichen der entsprechenden Auszugsstellung stoßen dann die
Haltenase 56 des Steckerteils und die Bremsnase 59 des Klappdeckels 55
gegeneinander, was zu der gewünschten Bremsung der Auszugsbewegung führt.
Die Bremsnase 56 und die Haltenase 59 bilden somit eine Kopplungs
einrichtung 50, die in der gewünschten Weise die Trennbewegung der Steck
vorrichtung zu einem vorgegebenen Zeitpunkt stoppt.
Das automatische Umklappen der Deckelstütze 54 hat den Vorteil, dass eine
Überführung der Deckelstütze in ihre Ruhestellung nicht vergessen werden kann,
so dass beim nächsten Einstecken der Steckvorrichtung gewährleistet ist, dass
sich der Klappdeckel 55 so weit absenken kann, dass seine Haltenase 57 und die
Haltenase 56 des Steckerteils die gewünschte Blockierung des zusammen
gesteckten Zustandes bewirken können.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausgestaltung ist eine Deckelstütze 64 durch ein
Scharniergelenk an einer Bremsnase 68 des Steckerteils 62 angeordnet. Bei der
in Fig. 6 dargestellten Stellung ist die Deckelstütze 64 dabei in Verlängerungs
richtung der Bremsnase 68 ausgeklappt (Wirkstellung), so dass der
Klappdeckel 65 auf ihr aufliegt. Dabei befindet sich der Klappdeckel 65 in einem
Abstand vom Steckerteil 62, bei dem die Haltenase 66 des Steckerteils und die
Haltenase 67 des Klappdeckels sich nicht mehr auf gleicher Höhe gegen
überstehen und daher den zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung
nicht mehr blockieren. Bei in Wirkstellung gebrachter Deckelstütze 64 kann somit
ein Auseinanderziehen der Steckvorrichtung beginnen.
Der Klappdeckel 65 enthält ferner eine Hilfsnase 69, welche weiter distal als der
Aufstützungspunkt der Deckelstütze 64 am Klappdeckel 65 angeordnet ist. Bei
einer Trennbewegung der Steckvorrichtung stößt daher die Hilfsnase 69 an die
Deckelstütze 64 an und klappt diese in die Ruhestellung 69' um (gestrichelt). Der
Klappdeckel 65 kann sich nach Wegklappen der Deckelstütze 64 somit absenken,
wodurch die Haltenase 67 auf eine Höhe kommt, in der sie gegen die
Bremsnase 68 am Steckerteil 62 anstößt. Die Bremsnase 68 und die Haltenase 67
bilden somit eine Kopplungseinrichtung 60, die in der gewünschten Weise die
Trennbewegung der Steckvorrichtung zu einem vorgegebenen Zeitpunkt bremst.
Die Bremsnase 68 mit der Deckelstütze 64 kann auch als Nachrüstsatz für
vorhandene Steckvorrichtungen ausgebildet sein, wobei sie z. B. mittels einer
Rohrschelle am Steckerteil 62 befestigt wird.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen Steckvorrichtungen, die Hilfsmittel für ein erleichtertes
Auseinanderziehen aufweisen. Die Hilfsmittel arbeiten nach dem Prinzip, dass
sich ein Reiter oder Zahn auf einer Stufenleiter voran bewegt und eine Kraft in
Auszugsrichtung A (Fig. 7a) erzeugt, wenn periodisch leichte Knickbewegungen
zwischen Steckerteil und Kupplungsteil ausgeführt werden. Selbstverständlich
können die dargestellten Prinzipien auch dazu angewendet bzw. abgewandelt
werden, dass sie ein Zusammenstecken von Steckerteil und Kupplungsteil
ermöglichen.
Die Fig. 7a bis 7g zeigen aufeinanderfolgende Stadien beim "Auseinander
ruckeln" einer ersten Ausgestaltung einer Steckvorrichtung. Wie übliche Steck
vorrichtungen hat diese Steckvorrichtung eine Haltenase 706 am Steckerteil 702
und eine korrespondierende Haltenase 707 an der Innenseite des Klapp
deckels 705 des Kupplungsteiles 701. Die beiden Haltenasen 706 und 707 wirken
in bekannter Weise als Sicherung des zusammengesteckten Zustandes der Steck
vorrichtung.
Weiterhin sind an der Innenseite des Klappdeckels 705 distal hinter der
Haltenase 707 Sprossenvorsprünge 711 sowie am distalen Ende des Klapp
deckels eine Bremsnase 709 angeordnet.
Das Auseinanderziehen der Steckvorrichtung beginnt gemäß Fig. 7a mit einem
Abknicken des Steckerteils 702 in Bezug auf die horizontale Auszugsrichtung A
nach unten (Pfeilrichtung). Der Deckel 705 wird dabei von Hand oder mit Hilfe
einer Deckelstütze der oben erläuterten Art (nicht dargestellt) angehoben, so dass
die Haltenasen 706 und 707 außer Eingriff kommen. Das Knicken des
Steckerteils 702 relativ zum Kupplungsteil 701 ist aufgrund des stets vorhandenen
Spieles der Steckverbindung möglich.
Die Abstützung des Kragens des Steckerteils 702 am Rand des Kupplungs
teils 701 (im Punkt D von Fig. 7b) und der Zug am Steckerteil führen zu einer
ersten Trennbewegung der Steckvorrichtung und dazu, dass die Haltenase 706
des Steckerteils distal jenseits der Haltenase 707 des Deckels 705 zu liegen
kommt (Fig. 7b). Nach Erreichen dieser Stellung wird das Steckerteil 702 zurück
nach oben geknickt (Pfeil in Fig. 7b). Dabei stützt sich die Haltenase 706 des
Steckerteils 702 nunmehr an der anderen Seite der Haltenase 707 des Klapp
deckels 705 ab. Das Steckerteil 702 wird dadurch während des Hochknickens um
ein weiteres Stück aus dem Kupplungsteil 701 herausgezogen.
Am Ende der Aufwärtsbewegung des Steckerteils 702 ist der in Fig. 7c
dargestellte Zustand erreicht. Durch Anwendung von Zug und durch
Abwärtsknicken in Richtung des Pfeiles (Fig. 7c) kann daraus der Zustand
gemäß Fig. 7d angenommen werden, in dem die Haltenase 706 distal jenseits
des ersten Sprossenvorsprunges 711 liegt. Dabei ist gegebenenfalls der Klapp
deckel 705 anzuheben, um der Haltenase 706 die Wanderung am
Sprossenvorsprung 711 vorbei zu ermöglichen.
Ausgehend von der in Fig. 7d erreichten Situation wird dann unter Anwendung
von Zug und einem Aufwärtsknicken (Pfeil in Fig. 7d) durch die Abstützung der
Haltenase 706 des Steckerteils 702 an dem ersten Sprossenvorsprung 711 ein
weiterer stückweiser Auszug des Steckerteils 702 aus dem Kupplungsteil 701
bewirkt.
Nach Erreichen des in Fig. 7e dargestellten Zustandes wird eine erneute
Abwärtsbewegung (Pfeil) durchgeführt. Dadurch kann die Haltenase 706 hinter
den zweiten Sprossenvorsprung 711 gelangen, was in Fig. 7f dargestellt ist.
Erneutes Aufwärtsknicken und/oder Zug in Auszugsrichtung (Pfeil in Fig. 7f)
bewirken schließlich die vollständige Trennung von Kontaktbuchsen und Kontakt
stiften der Steckvorrichtung. Da die letzte Phase der Trennung des elektrischen
Kontaktes möglichst schnell gehen sollte, kann es sinnvoll sein, diese vornehmlich
durch Zugkraft zu bewirken und auf die gut dosierbare Hebelwirkung der in die
Sprossenvorsprünge 711 eingreifenden Haltenase 706 zu verzichten. Um die
schlagartige Trennbewegung nach Lösen der Kontakte zu stoppen kann ferner die
Bremswirkung der Bremsnase 709 am distalen Ende des Klappdeckels 705
ausgenutzt werden, an die die Haltenase 706 anschlägt (Fig. 7g).
In den Fig. 8a und 8b sind zwei Mechanismen dargestellt, die prinzipiell
ähnlich wie der Mechanismus in den Fig. 7 funktionieren. An der Innenseite
des Klappdeckels 85 des Kupplungsteils 81 ist dabei jeweils eine Zahnstange 89a
bzw. 89b angeordnet. In diese kann eine am Steckerteil 82 angeordnete
Haltenase 86a bzw. 86b als Reiter eingreifen. Bei aufwärts gerichteten
Knickbewegungen stützt sich die Haltenase jeweils an einem Zahn 87a bzw. 87b
der Zahnstange ab und schiebt dadurch das Steckerteil 82 ein Stück weiter aus
dem Kupplungsteil 81 heraus. Bei den zugehörigen abwärts gerichteten
Knickbewegungen rutscht oder "klettert" die Haltenase um einen Zahn weiter zum
distalen Ende der Zahnstange. Durch periodische Auf- und Abbewegungen kann
somit schrittweise eine Trennung der Steckvorrichtung erfolgen.
Bei dem in Fig. 8a dargestellten Mechanismus sind dabei die Zähne 87a der
Zahnstange 89a in Auszugsrichtung A gesehen zunächst mit einer geneigten und
dann mit einer senkrechten Flanke ausgebildet, während die Haltenase 86a in
Auszugsrichtung A gesehen zunächst eine senkrechte und dann eine geneigte
Flanke hat. Dadurch kann die Haltenase 86a in Auszugsrichtung frei an der
Zahnstange 89a entlang gleiten, während sie sich bei Druck gegen die
Auszugsrichtung an den Zähnen 87a abstützt.
Im Gegensatz dazu sind die Zähne 87b der Zahnstange 89b in Fig. 8b
symmetrisch mit zwei senkrechten Flanken ausgebildet. Die Haltenase 86b ist wie
in Fig. 8a geformt, jedoch um ihre Hochachse drehbar auf dem Steckerteil 82
angebracht. Sie kann also in die durchgezogen dargestellte Stellung 86b mit
senkrechter Flanke links (dem Kupplungsteil 81 zugewandt) oder wahlweise in die
gestrichelt dargestellte Stellung 86b' gebracht werden, in der die geneigte Flanke
links liegt. In die Richtung, in die die geneigte Flanke der Haltenase 86b weist,
gleitet der Zahn frei über die Zahnstange 89b, während er sich in der
Gegenrichtung jeweils abstützt. Mit dem Zahn in der Stellung 86b kann somit die
Trennung und mit dem Zahn in der gedrehten Stellung 86b' das Zusammenfügen
der Steckvorrichtung durchgeführt werden.
Ein alternativer Mechanismus für eine erleichterte Trennung einer Steck
vorrichtung ist in Fig. 9 gezeigt. Hierbei befindet sich auf dem Steckerteil 92 eine
Nase 98, auf deren geneigter Flanke sich das Ende des Klappdeckels 95 (oder
eine Durchbrechung in dem Klappdeckel 95) abstützt. Gegebenenfalls können
weitere Sicherungs- und Bremsnasen vorgesehen werden (etwa gemäß Fig. 2
oder 3), die jedoch nicht weiter dargestellt sind.
Die genannte Flanke der Nase 98 ist stufenförmig ausgebildet. Das kantige Ende
des Klappdeckels 95 stützt sich jeweils an den senkrechten Stufenkanten ab,
wenn das Steckerteil 92 periodisch auf und ab geknickt wird. Durch die
Abstützung wird das Steckerteil 92 bei jeder Aufwärtsbewegung ein Stück weit aus
dem Kupplungsteil 91 heraus bewegt. Bei den zugehörigen Abwärtsbewegungen
rutscht der Klappdeckel 95 (unter der Wirkung der ihn schließenden Federkraft)
jeweils eine Stufe tiefer. Auch mit diesem Mechanismus kann die Steckvorrichtung
somit stückweise auseinander "geruckelt" werden.
Durch nachträgliche Anbringung der Nase 98 können vorhandene Steck
vorrichtungen mit dem Mechanismus leicht nachgerüstet werden.
Claims (16)
1. Steckvorrichtung enthaltend ein Steckerteil (2) mit mindestens einem
Kontaktstift (4) und ein korrespondierendes Buchsenteil (1) mit
mindestens einer Kontaktbuchse (3), in welche der Kontaktstift
einsteckbar ist,
wobei Kopplungseinrichtungen (10, 10', 20, 30, 40, 50, 60) am Steckerteil und/oder am Buchsenteil vorgesehen sind, welche beim Herausziehen des Kontaktstiftes (4) aus der Kontaktbuchse (3) eine bremsende Kraft ausüben,
dadurch gekennzeichnet, dass die bremsende Kraft nach Beendigung des Kontaktes zwischen Kontaktstift und Kontaktbuchse ausgeübt wird, so dass die weitere Auseinanderbewegung von Steckerteil und Buchsenteil gebremst wird.
wobei Kopplungseinrichtungen (10, 10', 20, 30, 40, 50, 60) am Steckerteil und/oder am Buchsenteil vorgesehen sind, welche beim Herausziehen des Kontaktstiftes (4) aus der Kontaktbuchse (3) eine bremsende Kraft ausüben,
dadurch gekennzeichnet, dass die bremsende Kraft nach Beendigung des Kontaktes zwischen Kontaktstift und Kontaktbuchse ausgeübt wird, so dass die weitere Auseinanderbewegung von Steckerteil und Buchsenteil gebremst wird.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtungen einen an
einem ersten Teil der Steckvorrichtung angeordneten Anschlag (28, 36,
46, 56, 68) umfassen, gegen welchen beim Herausziehen des
Kontaktstiftes aus der Kontaktbuchse nach Beendigung des Kontaktes
zwischen Kontaktstift und Kontaktbuchse ein mit dem zweiten Teil der
Steckvorrichtung verbundenes Halteelement (27, 39, 47, 59, 67) anstößt.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement ein Vorsprung (27, 39,
47, 59, 67) am distalen Ende eines Armes (25, 35, 45, 55, 65) ist, wobei
sich im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung der
Anschlag (28, 36, 46, 56, 68) zwischen dem Vorsprung und dem zweiten
Teil der Steckvorrichtung befindet.
4. Steckvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Arm durch einen Klappdeckel (25, 35,
45, 55, 65) am Buchsenteil gebildet wird.
5. Steckvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement eine flexible
Schlaufe (11) umfasst, wobei im zusammengesteckten Zustand der Steck
vorrichtung die Schlaufe den Anschlag (6') umschließt.
6. Steckvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtungen mindestens
ein an beiden Teilen (1, 2) der Steckvorrichtung befestigtes Band (10)
umfassen, welches beim Herausziehen des Kontaktstiftes (4) aus der
Kontaktbuchse (3) nach Beendigung des Kontaktes zwischen Kontaktstift
und Kontaktbuchse gestrafft ist.
7. Steckvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (11) und/oder das Band (10)
über eine vorzugsweise längenverstellbare und lösbare Verbindung wie
eine Einhakung, eine Klettverbindung und/oder eine Magnetverbindung an
einem der Teile der Steckvorrichtung befestigt ist.
8. Steckvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
enthaltend ein Steckerteil (42, 52, 62) mit mindestens einem Kontaktstift
und ein korrespondierendes Buchsenteil mit mindestens einer
Kontaktbuchse, in welche der Kontaktstift einsteckbar ist,
wobei eines der Teile der Steckvorrichtung einen Klappdeckel (45, 55, 65)
mit einer ersten Haltenase (47, 57, 67) und das andere Teil der Steck
vorrichtung eine zweite Haltenase (46, 56, 66) aufweist,
und wobei im zusammengesteckten Zustand der Steckvorrichtung die
Haltenasen sich so gegenüberstehen, dass sie eine Trennung der Steck
vorrichtung blockieren,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine (47, 57, 67) der
Haltenasen in eine Entriegelungsposition überführt werden kann, in der
sich die Haltenasen im zusammengesteckten Zustand der Steck
vorrichtung nicht mehr gegenüberstehen.
9. Steckvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen einer Wirkstellung und einer
Ruhestellung bewegliche Deckelstütze (54, 64) vorhanden ist, welche in
ihrer Wirkstellung den Klappdeckel (55, 65) in einer Stellung hält, in der
sich die Haltenasen (56, 57; 66, 67) nicht mehr gegenüberstehen.
10. Steckvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelstütze (54, 64) schwenk
beweglich an einem der Teile (52, 62) der Steckvorrichtung befestigt ist.
11. Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelstütze (54, 64) so eingerichtet
ist, dass sie beim Herausziehen des Kontaktstiftes aus der Kontaktbuchse
von der Wirkstellung in die Ruhestellung überführt wird.
12. Steckvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
enthaltend ein Steckerteil (702; 82; 92) mit mindestens einem Kontaktstift
und ein korrespondierendes Buchsenteil (701; 81; 91) mit mindestens
einer Kontaktbuchse, in welche der Kontaktstift einsteckbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass Eingriffsmittel (706, 707, 711; 86a, 89a;
86b, 89b; 98, 99) vorhanden sind, welche sich aneinander abstützen,
wenn das Steckerteil und das Buchsenteil bezüglich der Steckachse
geknickt werden, und welche durch die Abstützung eine in
Auszugsrichtung wirkende Kraft erzeugen.
13. Steckvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsmittel (706, 707, 711; 86a, 89a;
86b, 89b; 98, 99) mindestens einmal, nachdem das Steckerteil und
Buchsenteil bezüglich der Steckachse geknickt worden sind, in eine neue
Eingriffsposition übergehen, aus welcher sie bei einem erneuten Knicken
wiederum eine Kraft in Auszugsrichtung erzeugen.
14. Steckvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass eines der Eingriffsmittel (707, 711; 89a;
89b; 98) ähnlich einer Leiter mit Stufen und das andere Eingriffs
mittel (706; 86a; 86b; 99) als korrespondierender Reiter auf den Stufen
der Leiter ausgebildet ist.
15. Steckvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass eines der Teile (701; 81) der Steck
vorrichtung einen Klappdeckel (705; 85) und das andere Teil (702; 82) der
Steckvorrichtung eine Hebelnase (706; 86a; 86b) aufweist,
wobei an der der Hebelnase zugewandten Seite des Klappdeckels
mindestens ein Vorsprung (707, 711; 87a; 87b) angeordnet ist, an dem
sich die Hebelnase bei einer Knickbewegung der Teile der Steck
vorrichtung abstützt.
16. Steckvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass eines der Teile (91) der Steckvorrichtung
einen Klappdeckel (95) und das andere Teil (92) der Steckvorrichtung eine
Hebelnase (98) aufweist, wobei sich der Klappdeckel an einer
stufenförmig ausgebildeten Flanke der Hebelnase abstützt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001102061 DE10102061C1 (de) | 2001-01-17 | 2001-01-17 | Steckvorrichtung |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001102061 DE10102061C1 (de) | 2001-01-17 | 2001-01-17 | Steckvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10102061C1 (de) |
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