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DE1010205B - Herstellung von ferromagnetischen Sinterferritkoerpern - Google Patents

Herstellung von ferromagnetischen Sinterferritkoerpern

Info

Publication number
DE1010205B
DE1010205B DES30352A DES0030352A DE1010205B DE 1010205 B DE1010205 B DE 1010205B DE S30352 A DES30352 A DE S30352A DE S0030352 A DES0030352 A DE S0030352A DE 1010205 B DE1010205 B DE 1010205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ferrite
manufacture
sintered
ferromagnetic
sintered ferrite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES30352A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Friedrich Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES30352A priority Critical patent/DE1010205B/de
Publication of DE1010205B publication Critical patent/DE1010205B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/26Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on ferrites
    • C04B35/2666Other ferrites containing nickel, copper or cobalt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Magnetic Ceramics (AREA)

Description

  • Herstellung von ferromagnetischen Sinterferritkörpern Als ferromagnetische Kerne für Spulen, Transformatoren usw. werden unter anderem auch sogenannte Ferritkerne verwendet, die durch Zusammensintern geeigneter Metalloxyde und die dabei eintretende Ferritbildung gewonnen werden. Bei dem Sinterprozeß bilden sich bekanntlich auf der Oberfläche der Formkörper sogenannte Brennhäute aus, deren Eigenschaften von den Eigenschaften des eigentlichen Kernes abweichen. Normalerweise wirken sich diese Brennhäute nachteilig auf die gewünschten magnetischen Eigenschaften des Kernes aus, sie verschlechtern z. B. den relativen Hysteresebeiwert des Kernes.
  • Man kann nun - wie an sich bekannt ist - durch eine nachträgliche mechanische Bearbeitung des gesinterten Kernes die Brennhaut entfernen, beispielsweise dadurch, daß man seine Oberfläche abschleift. In einigen Fällen, in denen das Schleifen des Sinterkörpers aus anderen Gründen, beispielsweise um genaueste maßhaltige Werte einhalten zu können, erforderlich ist, wird dabei gleichzeitig die unerwünschte Brennhaut entfernt. In der Mehrzahl der Fälle jedoch ist eine derartige nachträgliche Bearbeitung aus anderen Gründen nicht erforderlich und oft sehr schwierig, so daß die Entfernung der Brennhaut in dieser Weise verhältnismäßig teuer wird. Wird die Schicht aber nicht entfernt, so werden die Eigenschaften des Kernes in der angegebenen Weise verschlechtert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Brennhaut bei gesinterten ferromagnetischen Kernen so auszugestalten, daß ihre wertmindernde Eigenschaft praktisch vernachlässigt werden kann. Diese Aufgabe ist in einfachster Weise erfindungsgemäß dadurch zu lösen, daß die Fremdkörper mit einer Oberflächenschicht aus Nickel-Ferrit oder dessen Ausgangsoxyden versehen und anschließend gesintert werden.
  • Man macht sich bei diesem Verfahren die Erfindung zunutze, daß es Ferrite, wie z. B. Nickel-Ferrit, gibt, deren Brennhaut einen nur verhältnismäßig geringen Einfluß auf den relativen Hysteresebeiwert ausübt. Zur Durchführung des Verfahrens bedeckt man die Oberfläche des zu sinternden Formkörpers mit einer dünnen Schicht von derartigem Ferrit- oder entsprechendem Oxydpulver, was am zweckmäßigsten durch an sich bekanntes Aufbringen in einer Aufschlämmung der entsprechenden Pulverteilchen erfolgen kann, und sintert darauf. Die aufgetragene Pulverschicht wird nach dem Sinterprozeß mit dem Formkörper eine fest verbundene Einheit bilden, durch ihre Anwesenheit jedoch-die Ausbildung einer Brennhaut auf der Formkörperoberfläche verhindert haben. Sie selbst besitzt dann zwar eine Brennhaut, diese ist aber nur von so geringem Einfluß auf die Kerneigenschaften, daß ihre Anwesenheit vernachlässigt werden kann. Als Beispiel hierzu sei darauf hingewiesen, daß die Brennhaut von Manganferriten einen stark verschlechternden Einfluß auf den relativen Hysteresebeiwert des Kernes ausübt. Hat man also beispielsweise Formkörper aus Manganferrit zu sintern, dann kann man diese mit einer Schicht von Nickel-Ferrit bzw. dessen Ausgangsoxyden versehen. Es zeigte sich, daß eine wäßrige Aufschlämmung ausreichend ist, in die die Formkörper getaucht werden oder die auf die Formkörper aufgespritzt oder sonstwie aufgebracht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von ferromagnetischen Sinterferritkörpern, die nicht ausschließlich aus Nickel-Ferrit bestehen und die ohne nachträgliche Bearbeitung, wie z. B. Abschleifen, auch auf der Oberfläche magnetische Eigenschaften besitzen, die nicht wesentlich schlechter als die des Kerninnern sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper mit einer Oberflächenschicht aus Nickel-Ferrit oder dessen Ausgangsoxyden versehen und anschließend gesintert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nickel-Ferrit bzw. die Oxyde in einer Aufschlämmung, vorzugsweise in Wasser, auf den Formkörper aufgebracht werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung L 8677 VI / 80 b; schweizerische Patentschrift Nr. 270970; » Handbuch der Tonwarenindustrie«, v. K e r 1, 1907, S.432.
DES30352A 1952-09-22 1952-09-22 Herstellung von ferromagnetischen Sinterferritkoerpern Pending DE1010205B (de)

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DE1213071B (de) 1960-05-27 1966-03-24 Ibm Verfahren zur Herstellung einer magnetischen Speicheranordnung
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