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DE10102886B4 - Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern des Nachtropfens bei einem Mehrkomponenten-Dosierer - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verhindern des Nachtropfens bei einem Mehrkomponenten-Dosierer Download PDF

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DE10102886B4
DE10102886B4 DE2001102886 DE10102886A DE10102886B4 DE 10102886 B4 DE10102886 B4 DE 10102886B4 DE 2001102886 DE2001102886 DE 2001102886 DE 10102886 A DE10102886 A DE 10102886A DE 10102886 B4 DE10102886 B4 DE 10102886B4
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Germany
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mixing
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Erich Scheugenpflug
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Scheugenpflug GmbH
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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Abstract

Verfahren zum Verhindern des Nachtropfens von insbesondere pastösem oder flüssigem Mischgut aus dem auslaufseitigen Ende (7) eines Mischrohres (2),
– wobei das Mischrohr (2) im Endbereich (5) einen elastischen, zudrückbaren Endschlauch (8) umfasst, welcher nahe an seinem auslaufseitigen Ende durch Zusammendrücken von außen verschlossen wird, sobald kein Austritt des Mischgutes aus dem auslaufseitigen Ende des Endschlauches (8) mehr erwünscht ist,
– und wobei das Zusammendrücken mittels wenigstens eines Klemmelements in Querrichtung (11), insbesondere lotrecht, zur Längsrichtung (10) des Endschlauches (8) erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Klemmelement in der zusammendrückenden Endposition gegen einen Festanschlag, der nicht durch den Endschlauch gebildet wird, gedrückt wird.

Description

  • I. Anwendungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft eine Mischrohr-Einheit, ein Verfahren zum Verhindern des Nachtropfens bei der Mischrohr-Einheit sowie je ein Arbeitsverfahren zum Montieren und zum Demontieren der Mischrohr-Einheit an Mehrkomponenten-Dosierern, wie sie zum Dosieren der meist pastösen bis flüssigen Komponenten eines Mischgutes, insbesondere Harz und Härter eines Zweikomponenten-Klebers, verwendet werden.
  • II. Technischer Hintergrund
  • Derartige Mehrkomponenten-Dosierer werden beispielsweise benötigt, um in schnellem Arbeitstakt elektronische Schaltungen, Chips oder ähnliches mit einem exakt dosierten und aus mehreren Komponenten zusammengemischten pastösen Kleber einzugießen.
  • Dabei werden die Komponenten des Mischgutes im Dosierkopf des Mehrkomponenten-Dosierers, spätestens an dessen Austritt, zusammengeführt und in der Regel in ein auf den Dosierkopf aufgestecktes Mischrohr gepresst, welches in der Regel einen sog. statischen Mischstab in seinem Inneren aufweist. Der statische Mischstab weist eine Vielzahl von in Längsrichtung des Mischrohres hintereinander angeordneten Leitflächen auf, die von dem Mischgut durchlaufen werden müssen und trotz des Stillstandes dieser Leitflächen eine weitere Durchmischung des Mischgutes bewirken.
  • Das beispielsweise etwa 20 cm lange Mischrohr enthält dabei ein gegenüber der Dosiermenge einer einzelnen Dosierung vielfach größeres Volumen. Um bei der in der Regel vertikalen Anordnung des Mischrohres mit auslaufseitigem Ende nach unten ein Austropfen bzw. Nachtropfen aus dem auslaufseitigen Ende des Mischrohres zwischen den einzelnen Dosier-Schüssen zu verhindern, ist im auslaufseitigen Endbereich des Mischrohres häufig ein Austropfventil vorhanden.
  • Das Austropfventil besteht beispielsweise aus einem in Längsrichtung in das freie auslaufseitige Ende des Mischrohres eindrückbaren Verschlussstopfen oder ähnlichem. Um zu verhindern, dass das Ventilelement dabei mit dem meist klebrigen und auch aushärtbaren Mischgut in Kontakt gerät, und damit über kurz oder lang die Funktion des Austropfventiles in Frage gestellt ist und ein Wechsel des Ventilkörpers notwendig wird, weist das Mischrohr im Endbereich einen elastischen, zudrückbaren Endschlauch auf, welcher nahe an seinem auslaufseitigen Ende durch Zusammendrücken von außen verschlossen wird, sobald kein Austritt des Mischgutes aus dem auslaufseitigen Ende des Endschlauches mehr erwünscht ist.
  • Der Vorteil besteht darin, dass der bewegliche Teil des Austropfventiles nicht mit dem Mischgut in Kontakt gerät. Das mit dem Mischgut in Kontakt tretende Element ist lediglich der Endschlauch, in der Regel ein lediglich abgelängtes Stück eines Silikonschlauches, welches jederzeit verfügbar und äußerst kostengünstig ist, und auf das Ende des handelsüblichen Mischrohres lediglich aufgesteckt werden muss.
  • Ein solcher elastischer, zudrückbarer Endschlauch kann mittels eines von außen einwirkenden Klemmelementes in Querrichtung zusammengedrückt werden, bis die Innenflächen des Schlauches dicht gegeneinander anliegen, und nach Lösen der Klemmung nimmt der Endschlauch aufgrund seiner Eigenelastizität wieder annähernd die alte Form an, öffnet also wieder eine Durchflussrichtung für das Mischgut.
  • Da das Zusammendrücken nahe am freien Ende erfolgt, ist das stromabwärts der Klemmstelle im Endschlauch enthaltene Volumen an Mischgut so gering, dass kein schwerkraftbedingtes Ausfließen oder Austropfen bei geschlossener Klemmstelle mehr zu befürchten ist.
  • Die Klemmstelle wird somit nur für jeden einzelnen Dosierungs-Schuss geöffnet, also wenn am oberen Ende des Mischrohres der Mischkopf Volumen in das Mischrohr einschießt, und bleibt ansonsten geschlossen.
  • Aus der DE 27 41 749 C3 ist ein solches Austropfventil mit einem Endschlauch und einem Klemmelement bekannt, bei dem die Andruckkraft des Klemmelements gegen den Endschlauch bzw. gegen eine Gegenplatte von einer Schraubenfeder aufgebracht wird. Da die Schraubenfeder eine undefinierte Andruckkraft erzeugt, muss die optimale Andruckkraft derart eingestellt werden, dass diese einerseits ein Zusammendrücken des Endschlauchs bewirkt und andererseits nicht zu groß ist, um ein Beschädigen des Endschlauchs zu verhindern.
  • Dieser Einstellvorgang muss insbesondere bei einem Ermüden der Schraubenfeder wiederholt werden, so dass längere Ausfallzeiten entstehen, und ist zudem kostenaufwendig. Weiterhin entstehen bei dem in der Praxis üblichen, häufigen Auswechseln von Endschlauch und Mischrohr zusätzliche Ausfallzeiten, die insbesondere bei der industriellen Produktion zu einer erheblichen Kostensteigerung führen.
  • Darüber hinaus sind aus den Druckschriften DE 41 34 494 A1 , DE 35 07 202 A1 , DE 90 15 727 U1 bereits Dosiervorrichtungen, jedoch ohne Endschlauch und Klemmelement bekannt. Bei dem aus der DE 94 09 824 U1 bekannten Schlauchventil dient eine Rolle als Klemmelement, wobei die Endposition dieser Rolle im zusammengedrückten Zustand bereits durch die Größe des Rollendurchmessers und der Position, an der die Rolle exzentrisch gelagert ist, festgelegt ist.
  • III. Darstellung der Erfindung
  • a) Technische Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zur Realisierung einer Austropfventils, und insbesondere ein Montage- und Demontageverfahren zur Verfügung zu stellen, so dass eine Verringerung der Ausfallzeiten der Dosiervorrichtung und somit eine Kostenreduzierung erreicht wird.
  • b) Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 4, 13 und 14 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Verhindern des Nachtropfens von insbesondere pastösem oder flüssigem Mischgut aus dem auslaufseitigen Ende eines Mischrohres vorgeschlagen, bei dem das Klemmelement in der zusammendrückenden Endposition gegen einen Festanschlag, der nicht durch den Endschlauch gebildet wird, gedrückt wird.
  • Erfindungsgemäß wird auch eine Mischrohr-Einheit vorgeschlagen, bei der ein Festanschlag vorgesehen ist, gegen den das Klemmelement in der zusammendrückenden Endlage gedrückt wird, so dass das Wandungsmaterial des Schlauches nicht zu stark mit Druck beaufschlagt wird.
  • D.h., um eine zu starke Belastung oder gar Beschädigung des Endschlauches zu vermeiden, drückt das Klemmelement, meist ein pneumatisch betätigter Klemmkolben oder zwei aus gegensätzlichen Richtungen angreifende gegeneinander gerichtete Klemmkolben, in der zusammendrückenden Endlage gegen einen Festanschlag in ihrer Führung, so dass in der zusammendrückenden Endposition nicht das Wandungsmaterial des Schlauches zu stark mit Druck beaufschlagt wird.
  • Dabei wird nicht nur die freie, stromabwärts der Klemmstelle noch vorhandene, Länge des Endschlauches möglichst kurz gewählt, sondern auch dessen Innendurchmesser, um einerseits die laminaren Kohäsionskräfte des Mischgutes im Inneren des Endschlauches hoch und das im freien Endbereich enthaltene Volumen gering zu halten.
  • Da in der Regel ein Mehrkomponenten-Dosierer nicht nur eine einzige Dosierstelle, also einen einzigen Dosierkopf mit Mischrohr etc., umfasst, sondern deren mehrerer, meist in Reihe angeordnet, sind die Klemmkolben in einem leistenförmigen Endschlauch-Führungskörper angeordnet und geführt, welcher sich entlang der Reihe von Dosier-Einheiten erstreckt, und durch welchen sich die Endschläuche durch eine entsprechende Durchgangsöffnung hindurcherstrecken.
  • Da das Mischrohr mit seinem endseitig aufgesteckten Endschlauch in der Regel entsprechend der Schwerkraft von oben nach unten angeordnet ist, befindet sich ein ebenfalls leistenförmiger Mischrohr-Führungskörper im Abstand über dem Endschlauch-Führungskörper, so dass sich die Mischrohre durch diesen Mischrohr-Führungskörper hindurcherstrecken.
  • Das einzige Verschleißteil des so gebildeten Austropfventiles ist somit der Endschlauch, der bei Aushärten des darin enthaltenen Mischgutes, nachlassender Eigenelastizität oder anderen nachteiligen Veränderungen durch einfaches Abziehen und Neuaufstecken ausgetauscht wird, was – wie im folgenden beschrieben – sehr einfach und schnell vonstatten geht. Zusätzlich sind die Kosten dieses Verschleißteiles äußerst gering. Um die Montage zu vereinfachen, ist zum einen der Endschlauch-Führungskörper zweigeteilt in zwei Halbkörper, die mit ihrer gegeneinander gerichteten Vorderseite gegeneinander anlegbar und verschraubt sind unter Aufnahme des bzw. der Endschläuche zwischen sich, während auf ihrer Rückseite eine Membran, meist in Längsrichtung über alle Dosier-Einheiten durchgehend, sowie Ventilleisten aufgebracht sind, die die Luftführung zum Beaufschlagen der Membran mittels Druckluft und damit Bewegen der – in der Regel durch Federn in die geöffnete Position vorgespannten – Klemmkolben in den Halbkörpern aufweisen.
  • Zusätzlich ist der Endschlauch-Führungskörper gegenüber dem Dosierkopf-Führungskörper im gegenseitigen Abstand verstellbar und justierbar, was einerseits der Erleichterung der Montage der aus Mischrohren, darauf aufgesteckten Endschläuchen sowie den diese führenden Führungskörpern gebildeten Mischrohr-Einheit als auch dem zuverlässigen Halten der Endschläuche auf den Mischrohren dient: Im Betriebszustand ist der Endschlauch-Führungskörper soweit an den Mischrohr-Führungskörper herangefahren, dass der im Aufsteckbereich vom Endschlauch auf das Mischrohr sich konisch erweiternde Außenumfang des Endschlauches – entsprechend dem konisch zunehmenden Außenumfang am Ende des Mischrohres – von dem Außenumfang der Durchgangsöffnung im Endschlauch-Führungskörper gegen das Mischrohr gepresst wird. Das Mischrohr selbst stützt sich am gegenüberliegenden Ende wiederum meist mittels eines konischen Ansatzes am Dosierkopf ab. Zusätzlich wird ein Ausknicken des weichen Mischrohres im Bereich dazwischen durch die Führung im dort angeordneten Mischrohr-Führungskörper vermieden.
  • Lediglich für die Montage oder Demontage dieser Mischrohr-Einheit, beispielsweise zum Zwecke des Wechselns einzelner Endschläuche oder Mischrohre, wird der Abstand zwischen den beiden Führungskörpern vergrößert und Führungsrohr mit Endschlauch verschoben, um ein Montieren der Mischrohr-Einheit an der Maschine, also dem Mehrkomponenten-Dosierer, zu ermöglichen mit nachfolgendem Aufsetzen der Mischrohre auf deren Dosierköpfe.
  • c) Ausführungsbeispiele
  • Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden anhand der Figuren beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1a zeigt im wesentlichen die Mischrohr-Einheit 20 im Längsschnitt,
  • 1b zeigt die Mischrohr-Einheit 20 mit nur einer Dosierstelle und
  • 2: die Mischrohr-Einheit gemäß 1b im Querschnitt, jeweils vertikal geschnitten.
  • Dies bedeutet, dass bezüglich des Mehrkomponenten-Dosierers nur ein Dosierkopf 1 dargestellt ist, in dem in der Regel mehrere Auslassöffnungen 1a, 1b für die Komponenten des Mischgutes 30 vorhanden sind, dargestellt ist, obwohl der Mehrkomponenten-Dosierer eine ganze Reihe solcher Dosierköpfe 1 nebeneinander, in einer Reihe angeordnet, aufweisen kann. Entsprechend ist in 1 auch nur ein Mischrohr 2 dargestellt, welches mit seinem einlaufseitigen, konisch erweiterten, Ende 6 auf dem konusförmigen Dosierkopf 1 aufgeschoben und dort mittels einer Überwurfmutter 23 gesichert ist, die am Dosierkopf 1 verschraubt ist.
  • Im Inneren des rohrförmigen, eine Durchgangsöffnung in Längsrichtung 10 aufweisenden Mischrohres 2 ist in der Regel zusätzlich ein Mischstab 3 über die ganze Länge angeordnet, der in der 1 nur in einem Abschnitt und in 2 überhaupt nicht dargestellt ist.
  • Auf dem unteren, auslaufseitigen Ende 7 des Mischrohres 2, welches in diesem Bereich einen konisch sich verjüngenden Außenumfang aufweist, ist ein Endschlauch 8 aufgesteckt, der aus einem elastischen, zusammendrückbaren Material besteht, beispielsweise ein abgelängtes Stück eines Silikonschlauches oder Kautschukschlauches.
  • Der Endschlauch 8 besitzt im unbelasteten Zustand einen in über seine Längserstreckung gleichbleibenden Querschnitt, und ist nur durch das Aufschieben auf den sich konisch erweiternden Außenumfang des Mischrohres 2 in diesem Bereich aufgeweitet. Der Innen- und ebenso der Außendurchmesser des Endschlauches 8 sind deutlich geringer als der des Mischrohres 2.
  • In Längsrichtung 10 des Mischrohres 2 bzw. Endschlauches 8 zueinander variabel beabstandet und miteinander verbunden erstrecken sich quer, nämlich in Anordnungsrichtung der in der Regel mehrfach vorhanden Dosierstellen, also Mischrohre 2 mit Endschläuchen 8, sowohl der balkenförmige Mischrohr-Führungskörper 13 als auch der ebenfalls balkenförmige Endschlauch-Führungskörper 14, die vom Mischrohr 2 bzw. Endschlauch 8 durch entsprechende Durchlässe 17a bzw. 17b durchdrungen werden. Dabei ist der Mischrohr-Führungskörper 13 an einen oder mehreren maschinenfesten Teilen 29 des Mehrkomponenten-Dosierers, von dem in 1 lediglich der Mischkopf 1 dargestellt ist, demontierbar befestigt. Die im montierten Zustand horizontal übereinander angeordneten Führungskörper 13, 14 sind in ihrem Abstand zueinander mittels Stellschrauben 21a, b, die an den beiden Enden der Führungskörper angeordnet sind, in ihrem Abstand zueinander einstellbar und justierbar.
  • Da die Durchlässe 17a, 17b in den Führungskörpern relativ genau den Außendurchmessern der hindurchzuführenden Teile entsprechen, und der Endschlauch 8 gegenüber dem Mischrohr 2 den deutlich geringeren Außenumfang aufweist, kann der Endschlauch 8 nur bis zu dem sich aufweitenden Aufsteckbereich auf das Mischrohr 2 nach unten gegen den Endschlauch-Führungskörper vorwärts geschoben werden.
  • Der Abstand zwischen den Führungskörpern ist jedoch auf ein solches Maß vergrößerbar, dass bei bis zu diesem Punkt abwärts geschobenem Mischrohr 2 eine Montage der bereits mit Mischrohren 2 und Endschläuchen 8 ausgestatteten Mischrohr-Einheit 20 möglich ist, indem der Mischrohr-Führungskörper 13 an den maschinenfesten Teilen 29 befestigt wird, ohne dass eine Kollision zwi schen den oberen Enden der Mischrohre 2 und den Dosierköpfen stattfindet, wie in 1a dargestellt.
  • Dadurch ist es möglich, nach dem Verschrauben des Mischrohr-Führungskörpers 13 die Mischrohre einschließlich der darauf aufgesteckten Endschläuche 8 im Mischrohr-Führungskörper 13 nach oben zu schieben, bis die oberen, aufgeweiteten, einlaufseitigen Enden 6 der Mischrohre 2 auf dem nach unten gerichteten Konus der jeweiligen Mischköpfe 1 sitzen und dort mittels Überwurfmutter 23 dicht befestigt werden können.
  • Der Durchlass 17a für das Mischrohr 2 durch den Mischrohr-Führungskörper 13 wird mittels eines Einsatzes 18 gebildet, welcher aus zwei Buchsen 18', 18'' besteht, von denen die eine, umliegende Buchse 18'' gegenüber dem Mischrohr-Führungskörper 13 verschraubt ist und dadurch die zweite darunterliegende Buchse 18' zwischen dem Außenumfang des Mischrohres 2 und dem Innenumfang eine entsprechende Ausnehmung im Mischrohr-Führungskörper 13 verklemmt.
  • Da diese zweite Buchse 18' wenigstens auf der dem Mischrohr zugewandten Innenumfang, vorzugsweise auch auf dem den Führungskörper 13 zugewandten Außenumfang einen Dichtungsring in Form eines O-Ringes trägt, welcher radial über Innenumfang bzw. Außenumfang der Buchse 18' leicht vorsteht, ist eine so hohe Haftreibung zwischen dem Mischrohr 2 und dem Durchlasseinsatz 18 gegeben, dass das Mischrohr 2 in jeder beliebigen Längsposition im Durchlasseinsatz 18 gehalten wird, aber dennoch mit normalen manuellen Kraftaufwand in Längsrichtung darin verschiebbar ist.
  • Das Austropfventil 4 ist für jeden Endschlauch 8 separat im Endschlauch-Führungskörper 14 angeordnet. Dieser besteht aus zwei Endschlauch-Halbkörpern 14a, b, die entlang einer vertikal, in Richtung der hintereinander liegenden Dosierstellen und Endschläuche liegenden Kontaktebene, die durch die Endschläuche 8 hindurch verläuft, gegeneinander gelegt sind und jeweils eine rinnenförmige Vertiefung mit halbkreisförmigem Querschnitt aufweisen, die gegeneinander gelegte Durchgangsöffnung für den Endschlauch ergeben. Im Bereich jedes Endschlauches 8 und damit zielend auf diese rinnenförmige Vertiefung 25a, b ist ein Klemmkolben 9a, b in Querrichtung 11 beweglich, die in jeweils einem der Halbkörper 14a, b angeordnet und mittels Federkraft in die zurückgezogene Stellung vorgespannt, in welcher der Endschlauch 8 nicht durch die Klemmkolben 9a, b zusammengedrückt wird. Die Klemmkolben 9a, b sind durch die Klemmkolben koaxial umgebende Federn in dieser zurückgezogene Position vorgespannt. Die Klemmkolben 9a, b sind mittels einer Membran 16a, b, die auf der von der mittigen Durchgangsöffnung für den Endschlauch 8 abgewandten Seite der Halbkörper aufliegt, beaufschlagbar. Auf die Membran 16a, b und damit die Außenseite jedes Halbkörpers 14a, b ist eine Ventilleiste 15a, b aufgesetzt, die einerseits eine vorzugsweise über alle Dosierstellen durchgehende Versorgungsöffnung als Kanal oder Bohrung für Druckluft aufweist, mittels der die Membran 16a, b und damit die Klemmkolben 9a, b beaufschlagbar sind in Richtung Mitte des jeweiligen Endschlauches 8. In dieser vorgeschobenen Stellung liegen die Klemmkolben 9a, b nicht unter undefiniertem Druck am Endschlauch 8 an, sondern an einem Endanschlag des jeweiligen Halbkörpers 14a, b. Das vordere Ende jedes Klemmkolbens 9a, b drückt damit den Endschlauch 8 nur so weit zusammen, dass dieser keinen freien Durchgang im Inneren mehr besitzt, jedoch nicht so stark, dass das Wandungsmaterial des Endschlauches 8 zu sehr strapaziert wird.
  • Beim Montieren des Mischrohr-Einheit 20, wie vorher beschrieben, und auch noch beim Hochschieben der Mischrohre 2 und Verschrauben an den Dosierköpfen 1 sind die Endschlauch-Halbkörper 14a, b noch nicht bis auf Anlage gegeneinander gebracht und verschraubt. Dies erfolgt in der Regel erst nach Hochschieben und Verschrauben der Mischrohre 2 an den Dosierköpfen 1, und zwar mittels der Montageschrauben 27a, b.
  • Danach ist der jeweilige Endschlauch 8 in der jeweiligen Durchgangsbohrung des Endschlauch-Führungskörpers 14 ebenfalls eng umfasst, jedoch in Längsrichtung 14 verschiebbar, aufgenommen.
  • Durch Verschrauben der Stellschrauben 21a, b wird nun der Endschlauch-Führungskörper 14, dessen Halbkörper fest gegeneinander anliegend verschraubt sind, soweit nach oben, also gegen den Mischrohr-Führungskörper 13 verlagert, dass die Oberseite 22 des Endschlauch-Führungskörpers 14 gegen den im Aufdeckbereich von Endschlauch 8 auf das Mischrohr 2 nach oben zunehmenden Außenumfang drückt, und damit das Mischrohr 2 zusätzlich zur Überwurfmutter 23 am Dosierkopf 1 sichert. Zur Verbesserung dieser Anlage ist auf den Endschlauch 8, oberhalb des Endschlauch-Führungskörpers 14, ein Klemmring 19 mit entsprechendem Innendurchmesser aufgefädelt, der in der Regel aus Metall besteht.
  • Durch diese Mischrohr-Einheit 20 ist es möglich, mittels des jeweiligen Dosierkopfes 1 eine definierte Dosiermenge des Mischgutes 30 von oben hin das im Inneren immer mit Mischgut gefüllte Mischrohr 2 mit Endschlauch 8 einzubringen, resultierend in einem Ausstoß der gleichen definierten Menge des Mischgutes 30, dargestellt in 1b als Tropfen, aus dem auslaufseitigen Ende des Endschlauches 8, zum Eingießen z. B. einer elektronischen Baugruppe 24 auf einer Platine.
  • Nach Ausstoß der definierten Menge aus dem Endschlauch 8 werden die Klemmkolben 9a, b eine vorgeschobene, den Endschlauch 8 abklemmende, Position beaufschlagt und gehalten, bis der nächste Ausstoß aus dem Endschlauch benötigt wird. Dazwischen, also solange der Endschlauch 8 durch die Klemmkolben 9a, b abgeklemmt ist, erfolgt aufgrund des geringen freien Innendurchmessers des Endschlauches 8, der geringen freien Länge von der Klemmstelle bis zum auslaufseitigen Ende des Endschlauches 8 und aufgrund der Viskosität des Mischgutes 30 kein unerwünschtes Austropfen oder Herauslaufen von Mischgut aus dem auslaufseitigen Ende des Endschlauches 8.
  • 1a zeigt die Vorrichtung nicht wie 1b im Betriebszustand, sondern im Montagezustand: Der Montagezustand unterscheidet sich vom Betriebszustand dadurch, dass die Endschlauch-Halbkörper 14a, b einschließlich der Ventilleisten 15a, b und dem Endschlauch 8 sowie dem Mischrohr 2 gegenüber dem Rest der Vorrichtung, insbesondere dem Mischrohr-Führungskörper 13, abgesenkt sind. Dadurch kann das Mischrohr 2 am Dosierkopf 1 gewechselt werden und/oder der Endschlauch 8 am Mischrohr 2 neu aufgesteckt werden.
  • 1 a, b
    Dosierkopf
    2
    Mischrohr
    3
    Mischstab
    4
    Austropfventil
    5
    Endbereich
    6
    einlaufseitiges Ende
    7
    auslaufseitiges Ende
    8
    Endschlauch
    9a, b
    Klemmkolben
    10
    Längsrichtung
    11
    Querrichtung
    12
    Innendurchmesser
    13
    Mischrohr-Führungskörper
    14a, b
    Endschlauch, Halbkörper
    15a, b
    Ventilleisten
    16a, b
    Membran
    17a, b
    Durchlass
    18, 18', 18''
    Durchlass-Einsatz
    19
    Klemmring
    20
    Mischrohr-Einheit
    21a, b
    Stellschrauben
    22
    Oberseite
    23
    Überwurfmutter
    24
    elektronische Baugruppe
    25a, b
    rinnenförmige Vertiefung
    26a, b
    Feder
    27a, b
    Montageschrauben
    29
    maschinenfestes Teil
    30
    Mischgut

Claims (14)

  1. Verfahren zum Verhindern des Nachtropfens von insbesondere pastösem oder flüssigem Mischgut aus dem auslaufseitigen Ende (7) eines Mischrohres (2), – wobei das Mischrohr (2) im Endbereich (5) einen elastischen, zudrückbaren Endschlauch (8) umfasst, welcher nahe an seinem auslaufseitigen Ende durch Zusammendrücken von außen verschlossen wird, sobald kein Austritt des Mischgutes aus dem auslaufseitigen Ende des Endschlauches (8) mehr erwünscht ist, – und wobei das Zusammendrücken mittels wenigstens eines Klemmelements in Querrichtung (11), insbesondere lotrecht, zur Längsrichtung (10) des Endschlauches (8) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement in der zusammendrückenden Endposition gegen einen Festanschlag, der nicht durch den Endschlauch gebildet wird, gedrückt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Endschlauches (8) und/oder die Länge von der zusammendrückbaren Stelle bis zum auslaufseitigen Ende des Endschlauches (8) in Abhängigkeit von der Viskosität des Mischgutes so gewählt wird, dass die dem Mischgut inhärente innere Reibung ausreicht, um ein Austropfen von Mischgut bei zusammengedrücktem Endschlauch aus diesem zu verhindern.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Zusammendrücken des Endschlauches erfolgende Volumenverringerung im Inneren des Endschlauchs (8) und damit des Mischrohres (2) bei der Steuerung der Volumendosierung im Dosierkopf (1) berücksichtigt wird.
  4. Mischrohr-Einheit (20) mit einem statischen Mischrohr (2) und einem Austropfventil (4) im Endbereich (5) des Mischrohres (2), wobei das Austropfventil (4) einen elastischen, zudrückbaren Endschlauch (8) am auslaufseitigen Ende (7) des Mischrohres (2) sowie wenigstens ein in Querrichtung (11) zur Längsrichtung (10) des Endschlauches (8) einwirkendes und bewegliches Klemmelement umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass ein Festanschlag vorgesehen ist, gegen den das Klemmelement in der zusammendrückenden Endlage gedrückt wird, so dass das Wandungsmaterial des Schlauches nicht zu stark mit Druck beaufschlagt wird.
  5. Mischrohr-Einheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement durch einen insbesondere pneumatisch betätigten Klemmkolben (9), insbesondere zwei gegeneinander von entgegengesetzten Richtungen wirkenden Klemmkolben (9a, 9b) gebildet ist.
  6. Mischrohr-Einheit nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischrohr-Einheit (20) einen Mischrohr-Führungskörper (13) sowie einen Endschlauch-Führungskörper (14) umfasst, die in Längsrichtung (10) relativ zueinander verstellbar sind.
  7. Mischrohr-Einheit nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischrohr-Einheit (20) mehrere, insbesondere nebeneinander in einer Reihe liegende, Mischrohre (2) und damit Mischeinheiten umfasst.
  8. Mischrohr-Einheit nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endschlauch-Führungskörper (14) aus zwei in vertikaler Richtung geteilten, spiegelbildlich gegeneinander gerichteten halbschalenförmigen Halbkörpern (14a, b) besteht, die demontierbar miteinander verbunden sind, und auf deren voneinander abgewandten Außenseiten insbesondere Ventilleisten (15a, b) unter Zwischenlage einer Membran (16a, b) angeordnet sind.
  9. Mischrohr-Einheit nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich Ventilleisten, Halbkörper und Mischrohr-Führungskörper einstückig über die gesamte Länge der Mischrohr-Einheit durchgehend erstrecken.
  10. Mischrohr-Einheit nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass (17a) im Mischrohr-Führungskörper (13) für die Mischrohre (2) eine hohe Reibung in Längsrichtung (10) gegenüber den dort hindurchzuführenden Mischrohren (2) aufweist, insbesondere in Form eines mit einem hohen Reibungskoeffizienten ausgestatteten Durchlass-Einsatzes (18).
  11. Mischrohr-Einheit nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endschlauch (8) über seine Längserstreckung im unbelasteten Zustand einen gleichbleibenden, insbesondere ringförmigen, Querschnitt aufweist und auf das konische auslaufseitige Ende (7) des Mischrohres (2) unter Aufweitung aufgeschoben ist, wobei im konischen aufgeweiteten Bereich ein Klemmring (19) auf der dem Mischrohr-Führungskörper (13) zugewandten Seite des Endschlauch-Führungskörpers (14) auf dem Endschlauch (8) aufgefädelt ist, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der größte Außendurchmesser des Endschlauches (8) in dem auf das Mischrohr (2) aufgeschobenen Zustand.
  12. Mehrkomponenten-Dosierer, insbesondere für pastöses Mischgut, mit einer dem Dosierkopf (1) in Fließrichtung nachgeordneten Mischrohr-Einheit (20), dadurch gekennzeichnet, dass die Mischrohr-Einheit (20) einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche entspricht.
  13. Verfahren zum Montieren der Mischrohr-Einheit an einem Mehrkomponenten-Dosierer, insbesondere für pastöses Mischgut, wobei die Mischrohr-Einheit (20) umfasst: – wenigstens ein statisches Mischrohr (2) mit auf das auslaufseitige Ende aufgestecktem Endschlauch (8), – wenigstens einen Mischrohr-Führungskörper (13), aus dem das Mischrohr (2) mit seinem einlaufseitigen, konisch aufgeweiteten, Ende (6) nach oben herausragt, – wenigstens einen Endschlauch-Führungskörper (14), der von dem Endschlauch (8) durchdrungen wird und in variablem Abstand zum Mischrohr-Führungskörper (13) gehalten ist und – wenigstens ein Austropfventil (4) im Endschlauch-Führungskörper (14), – wobei der Führungskörper (14) aus zwei in vertikaler Ebene geteilten Halbkörpern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass – die beiden Führungskörper (13, 14) in die voneinander weit beabstandete Endposition gebracht werden, – der Mischrohr-Führungskörper (13) am Mehrkomponenten-Dosierer, insbesondere an dessen Unterseite, befestigt, insbesondere verschraubt, wird, – die Mischrohre (2) mit darauf aufgestecktem Endschlauch (8) in ihrer Relativlage bezüglich des Mischrohr-Führungskörpers (13) in Längsrichtung (10) so verschoben werden, dass ihre einlaufseitigen Enden (6) auf den Dosierköpfen (1) des Mehrkomponenten-Dosierers anliegen und dort insbesondere mittels Überwurfmutter gesichert werden können, – die beiden Halbkörper (14a, b) des Endschlauch-Führungskörpers (14) gegeneinander bis zur Anlage angenähert werden unter Aufnahme des Endschlauches (8) in den Durchlässen des Endschlauch-Führungskörpers (14), – der Endschlauch-Führungskörper (14), insbesondere mit Hilfe der an den beiden einander gegenüberliegenden Enden der Mischrohr-Einheit (20) vorhandenen, in Längsrichtung verlaufenden Stellschrauben (21a, b), so weit gegen den Mischrohr-Führungskörper (13) angenähert wird, dass die Oberseite (22) des Endschlauch-Führungskörpers (14), die gegen den Mischrohr-Führungskörper (13) weist, den sich konisch erweiternden Außenumfang des einlaufseitigen Endes des Endschlauches (8) in Längsrichtung (10) auf das sich konisch erweiternde auslaufseitige Ende des Mischrohres (2), insbesondere mit Hilfe des auf den Endschlauch aufgefädelten Klemmringes (19), presst.
  14. Verfahren zum Demontieren der Mischrohr-Einheit an einem Mehrkomponenten-Dosierer, insbesondere für pastöses Mischgut, wobei die Mischrohr-Einheit (20) umfasst: – wenigstens ein statisches Mischrohr (2) mit auf das auslaufseitige Ende aufgestecktem Endschlauch (8), – wenigstens einen Mischrohr-Führungskörper (13), aus dem das Mischrohr (2) mit seinem einlaufseitigen, konisch aufgeweiteten, Ende (6) nach oben herausragt, – wenigstens einen Endschlauch-Führungskörper (14), der von dem Endschlauch (8) durchdrungen wird und in variablem Abstand zum Mischrohr-Führungskörper (13) gehalten ist und – wenigstens ein Austropfventil (4) im Endschlauch-Führungskörper (14), – wobei der Führungskörper (14) aus zwei in vertikaler Ebene geteilten Halbkörpern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass beim Demontieren die gesamte Mischrohr-Einheit (20) zusammen mit den mit Mischgut gefüllten Mischrohren und Endschläuchen vom Mehrkomponenten-Dosierer abgenommen und das Aushärten des Mischgutes in den Mischrohren (2) in Kauf genommen wird.
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