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In den Arbeitsraum einer Haushaltwaschmaschine mit senkrecht umlaufender
Antriebswelle einsetzbare Vorrichtung zum Zubereiten von Nahrungsmitteln Die Erfindung
betrifft eine; Vorrichtung zum Zubereiten von Nahrungsmitteln, bestehend aus einem
von, der senkrecht umlaufenden Welle angetriebenen Einsatzbehälter und in diesen
einschwenkbaren Arbeitswerkzeugen.
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Die Vorrichtung gemäß der Erfindung unterscheidet sich von, den bekannten
Einrichtungen dadurch, daß der z. B. mit Reibflächen. versehene Einsatzbehälter
eine rohrartige Bodeüauswölbung mit einer oberen Kupplungsstelle für die lösbare
Verbendung mit der Kupplungsstelle der Antriebswelle aufweist.
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Da. die Kupplung nur zwischen dem Kopf der Auswölbung und dem oberen.
Teil der Antriebswelle wirkt, steht diese demnach, wenn der Behälter für die Behandlung
der N ahrungsmittel abgenommen ist, frei und bietet keinerlei Hindernisse für das
in den Waschbehälter einzufüllende Waschgut, insbesondere sind keinerlei vorstehende
Teile vorhanden, an denen das Waschgut h.ängenbleiben und beschädigt werden könnte.
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Vorzugsweise sind Arbeitswerkzeuge an einem stangenartigen. Träger
gehalten, dessen beide Stangenenden lösbar, z. B. nach Art eines Bajonettverschlusses,
in entsprechenden Verschlußteilen der Ha,usha,ltwaschniaschine gehalten sind. Sie.
werden am besten an einer oder beiden Seiten des Trägers um Gelenkachsen in die.
Trägerebene schwenkbar angeordnet.
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Man kann nach Belieben ein oder mehrere Werkzeuge vorsehen. Bei zwei
Werkzeugen ist es zweckinäßig, das eine- mit einer glatten Oberfläche zu versehen,
z. B. für Mischarbeiten., und das andere, mit einer ra,uhen Oberfläche für Schäl-
oder Schabarbeiten. Durch die schwenkbare Anordnung der Werkzeuge ist es möglich,
jeweils nur eines vcn ihnen in Benutzung zu nehmen, dagegen das andere in unwirksamer
Stellung oberh.a,11> des Behälters zu halten.
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Die Zeichnungen zeigen, als Beispiel eine Ausfühi ungsfarni der Erfindung,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführungsform einer Haushaltwaschmaschine
mit einer Vorrichtung zum Zubereiten von Nahrungsmitteln gemäß der Erfindung, Fig.
2 einen Schnitt durch einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Maschine in vergrößertem
Maßstab und veranschaulicht die Verbindung des Behälters der Vorrichtung mit dein
Kraftantrieb der Waschmaschine, F i-. 3 eine schaubildliche Darstellung des Werkzeugs
und seiner Verbindung mit der Maschine, Fig. 4 einen Schnitt durch einen Teil der
in Fig. 1 gezeigten Maschine mit einer anderen Foren des Behälters und Fig. 5 einen
Schnitt längs der Linie 5-5 von Fig. 4. Die Haushaltwaschmaschine, in die die Vorrichtung
zum Zubereiten von. Nahrungsmitteln eingesetzt. wird, weist ein ortsfestes Gestell
15 mit einem oberen. feststehenden offenen Gehäuse 20 auf, in dessen Inneren sich
ein Waschbehälter 38 für die: zu waschenden Gegenstände befindet.
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Zum Antrieb dielet eine senkrechte Antriebswelle 35, die mit dem Waschbehälter
38 über eine Traghülse 41 von etwa kegelstumpfartiger Form verbunden ist. Die Antriebswelle
35 kann mit etwa 120 Drehungen pro Minute umlaufen, wie es zum Zubereiten von Nahrungsmitteln,
beispielsweise zum Mischen, geeignet ist.
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Die Vorrichtung zum Zubereiten von Nahrungsinitteln weist. einen.
Behälter 110 von etwa zylindrischer Form mit glatten. Innenflächen auf, die zweckmäßig
aus rostfreiem Stahl oder einem anderen nichtrostenden Werkstoff hergestellt ist,
und ihre flache, kreisförmige Grundfläche 111 ist in der :Mitte mit einer sich nach
oben verjüngenden rohrartigen Auswölbung 112 versehen, deren oberes Ende durch cincai
mit ihr fest verbundenen gewölbten Deckel 113 abgeschlossen ist. Die Gesamthöhe
dieser rohrartigen Auswölbung einschließlich des Deckels ist nur etwas
geringer
als die Gesamthöhe des Behälters se#llrst"_so daß ein ringförmiger Raum 114 zur
Aufnahme der \Tahrungsmittel vorhanden ist.
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Der gewölbte Deckel 113 (Fig.2) ist mit- einer Kupplung in
Form einer unrunden Vertiefung 116 versehen, die läsbar mit einem entsprechendgeformten
Antriebszapfen 117 in Eingriff kommen kann, der am oberen Teil des mit Gewinde versehenen,
einen Teil der Kupplung bildenden Stopfen 85 vorgesehen. ist.
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Der Innendurchmesser der Auswödbung 112 ist größer als der Außendurchmesser
der Kupplung und des oberen Endes der Traghülse; 41. Der Behälter 110 kann also
sehr leicht von oben her in die in F ig. 1 gezeigte Arbeitsstellung gebracht werden.
Die senkrechte Mittelachse des Behälters 110 fällt mit der senkrechten Mittelachse
des Waschbehälters 38 zusammen, und der Behälter wird durch einen Gummilagerring
118 in dieser Stellung gehalten, der lösbar an der Außenseite der Traghülse 41 anliegt.
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Die Verrichtung weist ferner zwei Werkzeuge 119, 120 auf, die an,
dem Ende je einer Stange; 121 angebracht sind. Die Enden der Stangen, sind, um parallele
Zapfen 122 schwenkbar an den beiden Seiten eines stangenartigen Trägers 123 (Fig.
3) angebracht. Die Schwenkachsen verlaufen, senkrecht zur Längsrichtung des Trägers,
so daß die Werkzeuge aus ihrer Arbeitslage in eine unwirksame parallel oder angenähert
parallel zur Längsrichtung des Trägers 123 liegenden Stellung geschwenkt werden
können.
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Der Träger 123 kann jeweils eines der beidem Werkzeuge in der Arbeitsstellung
halten.
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Zu diesem Zweck ist die Maschine an einer Seite oberhalb des Behälters
mit einer Befestigungskramme 124 versehen, die (Fig. 3) an dem Versteifungsring
45 befestigt ist.
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Ein Ende 125 des Trägers 123 kann in die Kramme 124 eingesetzt werden,
wobei es sich mit zwei Ansätzen 126 gegen die Kramme legt.
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Das Zweite Ende 127 des Trägers kann unter das freie Ende eines Anschlages
128 fassen, der gegenüber den Krammen 124 an dein Versteifungsring 45 angebracht
ist.
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Da der Behälter immer in einer bestimmten. Richtung umläuft, hat das
Werkzeug das Bestreben:, den Träger 123 in der gleichen Richtung um seine senkrechte
Achse zu drehen, das freie Ende des Ansatzes 128 ist deshalb. der Drehrichtung des
Trägers 123 entgegengesetzt gerichtet, so daß dieses bei der Arbeit immer an dem
gekröpften Teil 129 des Ansatzes anliegt.
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Bei Verwendung des Werkzeugs 119 als Mischwerkzeug hat es eine rechteckige
Form, deren längere Achse etwa parallel zur zugehörigen Stange 121 liegt, und zwei
rechtwinklig zueinander verlaufende Kanten 130 und 131, die an dem Boden 111 bzw.
der zylindrischen Wand 115 des Behälters zurAnlage kommen. wie in Fig. 1 in vollen
Linien. gezeigt.
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Die Breite des Mischwerkzeuges 119 ist geringer als die kleinste radiale
Abmessung des ringförmigen Mischraumes 114, so. daß das Mischwerkzeug infolge seiner
gelenkigen Verbindung auch, wie beispielsweise in gestrichelten Linien in Fig.1
gezeigt, verstellt werden kann, um die Mischwirkung zu ändern.
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Das Werkzeug 120 kann zum Zerreiben von Gemüse, Schaben und ähnlichen
Arbeiten dienen, es ist zu diesem Zweck mit einer rauhen, Reibfläche 132 versehen,
die vorzugsweise konvex um eine parallel zur Längsrichtung der Stange 121 verlaufende
Achse liegt. Das Werkzeug ist blattartig wie das Werkzeug 119, jedoch gewölbt.
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Auch das Werkzeug 120 ist rechteckig mit parallel zur Längsrichtung
der Stange verlaufender größerer Achse. Es kann zweckmäßig in. Verbindung mit einem
Behälter 133 (Fig. 4 und 5) verwendet werden, der zum Schaben oder Reiben dient,
mit einer Anzahl von um ihren Umfang verteilten, in Abständen voneinander liegenden.,
senkrecht verlaufenden Rippen oder Nocken 134 versehen ist, die! in bekannter Weise
mit einer Reibfläche versehen sind. Eine ähnliche Reibfläche ist außen an dem Rohrteil
112 vorgesehen, wie bei 135 in Fig. 4 und 5 gezeigt, auch können, wie in Fig. 5
gezeigt, weitere Reibstreifen 136 auf der Inn.enhaellE- des, Bodens 111 der Schale
vorgesehen. sein.
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Die obere Kante der Schale ist mit einem nach innen gerichteten Flansch
137 versehen, um zu verhindern, daß Teile der zerriebenen oder geschabten Masse
über den. oberen Rand der Schale fliegen und möglicherweise unerwünscht in der Maschine
zurückbleiben.