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DE10101357A1 - Automatikfassung mit Zweifachkontakten - Google Patents

Automatikfassung mit Zweifachkontakten

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DE10101357A1
DE10101357A1 DE10101357A DE10101357A DE10101357A1 DE 10101357 A1 DE10101357 A1 DE 10101357A1 DE 10101357 A DE10101357 A DE 10101357A DE 10101357 A DE10101357 A DE 10101357A DE 10101357 A1 DE10101357 A1 DE 10101357A1
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FINANC VERON SOFIVE SAINT RAPH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices
    • H01R33/06Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other
    • H01R33/09Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for baseless lamp bulb

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  • Connecting Device With Holders (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Abstract

Es wird eine Automatikfassung mit Zweifachkontakten mit einem Isoliergehäuse beschrieben, das in zwei an beiden Enden offene Gefache unterteilt ist. Ein Stromsockel ist jedem Gefach in S-Form zugeordnet, zwischen deren Schenkeln zwei Kammern gebildet sind. Ein Federkontaktteil mit einem Hauptteil mit einem Querschnitt gleich demjenigen einer der Kammern des Stromsockels und mit einem Anschlag besitzt an einem seiner Enden eine durch einen Steg verbundene Kontaktlamelle und am anderen Ende eine Verriegelungszunge.

Description

Die Erfindung betrifft eine Automatikfassung mit Zweifach­ kontakten für einen Anschluß an ein oder zwei Kabel und zur Aufnahme der Kontaktstifte einer Kleinspannungslampe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fassung für eine Kleinspannungslampe bzw. -birne zu schaffen, die ein automatisches Einsetzen und einfaches Anschließen zweier elektrischer Kabel und insbesondere ein Umstecken in An­ wendung bei einem Beleuchtungssystem mit mehreren Spots mit einer verringerten Anzahl von Teilen und Kontakten hinsichtlich der Herstellung und Montage ermöglicht.
Ausgehend von einer Automatikfassung der oben angegebenen Art wird diese Aufgabe nach der Erfindung durch die kenn­ zeichnenden Merkmale der Anspruchs 1 gelöst.
Die Herstellung der Bauteile der Fassung und ihr Zusammen­ bau erfolgen auf denkbar einfache Weise. Die Kontaktteile werden ausgestanzt und in ihre praktisch endgültige Form gebogen, sodann in den Stromsockel eingesetzt, und dieser wird seinerseits in das Gefach des Isoliergehäuses einge­ setzt. Der gleiche Vorgang erfolgt für das zweite Gefach. Die beiden Untereinheiten, die jeweils von einem Stromsoc­ kel und den beiden Kontaktteilen gebildet sind, sind abso­ lut identisch, was die Herstellung der Teile und die Auto­ matisierung ihres Zusammenbaus vereinfacht.
Die erfindungsgemäße Fassung ermöglicht es, eine Klein­ spannungslampe oder eine Einheit von Kleinspannungslampen eines Beleuchtungssystems mit mehreren Spots anzuschlie­ ßen. Der Anschluß der Lampe erfolgt durch Eingreifen der Kontaktstifte in die Öffnungen der Oberseite des Gehäuses, damit die Kontaktstifte zwischen die beiden Kontaktlamel­ len jedes Stromsockels gelangen und durch Einschieben der Enden des Zuführungskabels und des Ableitungskabels zwi­ schen das Ende der Verriegelungszunge und den Rücken des Sockels, um durch einen Verankerungseffekt die Leiter der eingesetzten und insbesondere fest gegen den jeweiligen Stromsockel gedrückten Kabel zu halten, was den Durchfluß des größtmöglichen Stroms gewährleistet. Dieses ermöglicht es, eine Einheit von Beleuchtungspunkten einer Beleuch­ tungseinrichtung mit Kleinspannungsbirnen auf denkbar ein­ fache und zuverlässige Weise unter Vermeidung einer Ver­ vielfachung der Verbindungen anzuschließen, da für jede Birne die erfindungsgemäße einzige Fassung die herkörnrnli­ che Fassung und die beiden Anschlußklemmen pro Leiter er­ setzt.
Die S-Form des Stromsockels mit den Kontaktteilen für jede Anschlußklemme der Fassung stellt eine besonders einfache Ausgestaltung dar, d. h. zwei Lampen. Die Qualität der elektrischen Kontakte und die Verwendung eines dicken Stromsockels vermeidet Kontaktprobleme und insbesondere eine Erwärmung im Kontaktbereich und eine Übertragung von elektrischen Strömen mit erhöhter Stärke bis zu 10 Ampere in Ansehung der Vorschriften bezüglich elektrischer Anla­ gen.
Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal umfaßt das Kon­ taktteil einen Anschlag für ein Zusammenwirken mit dem Stromsockel und zur Begrenzung des Eingriffs des Kontakt­ teils in der Aufnahme des Sockels. Das Eindrücken der Un­ tereinheit, die von dem Stromsockel und seinen beiden Fe­ derkontaktteilen gebildet ist, in ein Gefach des Gehäuses ist definiert durch die Anlage der Kontaktlamellen am Bo­ den des Gefaches. In dieser Position sind die Lamellen auf die Stiftöffnung jedes Gefaches ausgerichtet.
Eine derartige Ausbildung des Kontaktteils ist sehr ein­ fach und ermöglicht es, im Zusammenwirken mit dem Strom­ sockel die Anschluß- und Stromführungsfunktionen zu ge­ währleisten.
Vorteilhaft bilden die Enden der Kontaktlamellen Einlässe für die Kontaktstifte einer Lampe.
Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erfindung weist der Federkontaktteil einen Hauptteil mit einem rechteckigen Rücken auf, der randseitig mit einem ersten und einem zweiten Flügel versehen ist, die in bezug auf den Rücken rechtwinklig abgebogen sind, wobei der zweite Flügel einen rechtwinklig von diesem abgebogenen Anschlag trägt und die beiden anderen Seiten des Rückens einerseits mit der Kontaktlamelle über einen mit dem Rückenteil durch eine elastische Biegung verbundenen Verbindungssteg ver­ bunden sind, während die andere Seite des Rückens die Ver­ riegelungszunge trägt.
Nach einem besonders vorteilhaften Merkmal sind die Kon­ taktteile von Federstahl als leitendem Metall gebildet.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich 4 aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbei­ spiel des Gegenstands der Erfindung schematisch und in stark vergrößertem Maßstab veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Auto­ matik-Fassung mit Zweifachkontakten nach der Erfindung,
Fig. 2 eine erste auseinandergenommene Stufe der Fassung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Isoliergehäuses der Fassung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Stromsockels mit zwei Kontaktteilen in ge­ genüber Fig. 2 vergrößertem Maßstab und in umgekehrter Stellung,
Fig. 5 eine Darstellung des Stromsockels,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Kon­ taktteils gesehen in Höhe der Kontaktlamel­ le,
Fig. 7 eine Ansicht eines Federkontaktteils, gese­ hen in Höhe der Verriegelungszunge,
Fig. 8 eine Abwicklung eines Kontaktteils,
Fig. 9 ein Montageschema der beiden Federkontakt­ teile im Stromsockel und
Fig. 10 u. 11 zwei perspektivische analoge Darstellungen, die die Anordnung von zwei Stromsockeln mit Federkontaktteilen zeigen, gesehen wie in Fig. 4, ohne Isoliergehäuse, jedoch mit ei­ ner Kleinspannungslampe, insbesondere mit hoher Leistung.
Wie zunächst aus Fig. 1 ersichtlich ist, betrifft die Er­ findung eine Automatikfassung mit Zweifachkontakten für einen Anschluß von Stromzuführungskabeln einer oder zweier Kleinspannungslampen, insbesondere mit hoher Leistung.
Die Automatikfassung weist ein Isoliergehäuse 1 von paral­ lelepipedischer Form auf. Seine Oberseite 10 enthält zwei Öffnungen 101, 102 zur Aufnahme der beiden nicht darge­ stellten Stifte einer Kleinspannungslampe bzw. -birne. Das Einsetzen der Stifte erfolgt in Richtung der Achsen Z1-Z1 und Z2-Z2.
Das Isoliergehäuse 1 ist durch eine Trennwand 11 in zwei Gefache 12, 13 (Fig. 2) unterteilt, die mit einem jeweils einen Stromsockel 2 in S-Form aufnehmenden Boden versehen sind. Jeder stromführende bzw. leitende Sockel 2 enthält zwischen den Schenkeln der S-Form zwei symmetrische Feder­ kontaktteile 3, die in umgekehrter Position in den vom Stromsockel begrenzten Kammern 21, 22 (Fig. 5) angeordnet sind. Die Gefache 12, 13 münden an beiden Seiten des Ge­ häuses 1 aus. An der Vorderseite, gemäß Fig. 1, sind die Gefache 12, 13 sowie die von ihnen aufgenommenen Federkon­ taktteile 3 offen an der Anschlußseite von Paaren elektri­ scher Kabel C1, C2; C10, C11, die schematisch dargestellt sind. An der anderen Seite sind Kontaktzungen zum Zusam­ menwirken mit Kontaktstücken vorgesehen.
Die Fig. 2 zeigt die Stufe, die der Endmontage der Fas­ sung vorausgeht: Zwei Stromsockel 2, versehen mit ihren federnden Kontaktteilen 3, sind vor den Gefachen 12, 13 des Gehäuses 1 dargestellt, um in diese durch Verschieben eingesetzt zu werden.
Die Fig. 3 zeigt die Form des blanken Gehäuses 1 mit sei­ nen beiden durch die Trennwand 11 getrennten Kammern 12, 13. Das Gehäuse 1 besteht aus einem isolierenden Kunst­ stoff.
Die Fig. 4 zeigt einen der Stromsockel 2 gemäß Fig. 2, jedoch von hinten gesehen, so daß insbesondere der Feder­ kontaktteil oben und verhältnismäßig verdeckt der Kontakt­ teil unten sichtbar sind. Die beiden Kontaktteile 3 stoßen mit ihren einander gegenüberliegend angeordneten beiden Kontaktlamellen wieder zusammen. Die Kontaktteile 319 ha­ ben eine Länge vorzugsweise gleich der Höhe der Stromsoc­ kel (gemäß der zeichnerischen Ausrichtung in den Figuren), um direkt unter die Öffnung 101, 102 im Inneren des Gefa­ ches auf der Oberseite 100 des Isoliergehäuses 1 zu gelan­ gen und sich ferner an der Unterseite des Gefaches gegen­ über der Oberseite 100 des Gehäuses abzustützen, damit der beim Einsetzen der Lampenstifte ausgeübte Druck aufgenom­ men wird.
Die Fig. 5 zeigt die Form der Stromsockel 2 mit S- förmigem Querschnitt, dessen mittlerer Schenkel 23 mit den beiden Außenschenkeln 24, 25 die beiden Kammern 21, 22 be­ grenzt. Die Schenkel 24, 23 und 25, 23 sind jeweils durch eine Rückwand 26, 27 miteinander vereinigt. Der Stromsoc­ kel 2 ist ein Teil aus verhältnismäßig dickem Kupfer, um sehr gute Leitereigenschaften darzubieten.
Einer der Ränder des mittleren Schenkels 23 ist mit zwei offen ausmündenden Ausnehmungen 231, 232 zur Aufnahme der Anschläge jedes der beiden elastischen Kontakteile im Mo­ ment ihres Einsetzens versehen.
Die beiden schlitzförmigen Ausnehmungen 231, 232 stellen ferner ein Mittel zur Unverwechselbarkeit dar, mit der Möglichkeit zu verifizieren, daß jedes Federkontaktteil richtig in der Kammer 21, 22, für die es vorgesehen ist, eingesetzt ist.
Der Raumbedarf der Stromsockel 2, d. h. ihr Außenquer­ schnitt, entspricht im wesentlichen dem Querschnitt eines der Gefache 12, 13, jeweils mit einer leichten Überdimen­ sionierung, um mit Hilfe eines Reibungseingriffs den Halt der Sockel 2 im Gefach 12, 13 zu ermöglichen.
Die Stromsockel 2 in Form eines dicken Kupferteils ermög­ lichen den Durchgang eines Stroms von erhöhter Stärke in der Größenordnung von 8 Ampere im Normalbetrieb und einem Maximum von 15 Ampere gemäß den geltenden Vorschriften.
Ein Federkontaktteil 3 ist in Perspektive, gesehen von der Seite der Kontaktlamellen, in Fig. 6 und von der gegenü­ berliegenden Seite in Fig. 7 sowie in Abwicklung in Fig. 8 dargestellt.
Das Federkontaktteil 3 besteht aus einem Hauptteil 31 mit einem rechtwinkligen Rücken 311, der entlang einer seiner großen Seiten mit einem ersten, großen Flügel 312 und ent­ lang seiner anderen großen Seite mit einem zweiten, klei­ nen Flügel 313 randseitig versehen ist. Der Flügel 313 läuft in einer Zunge 314 aus, die einen Anschlag bildet.
In Höhe einer seiner kurzen Seiten ist der Rücken 311 randseitig mit einer Verriegelungszunge 315 von rechtecki­ ger Form versehen, deren freies Ende einen im wesentlichen trapezförmigen Ausschnitt aufweist, der von zwei Kanten 316, 317 begrenzt ist, die einer Verhakung mit dem Leiter dienen, wie dies nachfolgend erläutert wird.
Die andere kurze Seite des Rückens 311 ist durch einen Steg 318 verlängert, der in einer Kontaktlamelle 319 aus­ läuft. Jedes Ende der Kontaktlamelle 319 bietet auf der Innenseite 3190 einen Einlaß 3191 oder ein konisch erwei­ tertes Ende (letzteres ist nicht dargestellt) dar, um das Eindringen des Lampenstiftes zu erleichtern, wie es später erläutert wird.
Da die Kontaktteile 3 identisch sind und in symmetrischer Position montiert werden, besitzt jedes Ende der Kontakt­ lamelle 319 zur Erleichterung der Montage, ohne zwischen zwei Arten von Kontaktteilen 3 unterscheiden zu müssen, einen Einlaß 3191, obgleich nach der Montage nur ein ein­ ziger Einlaß benutzt wird.
Das Kontaktteil 3 ist ein Blechteil, insbesondere aus Fe­ derstahl, ausgestanzt in der in Fig. 8 dargestellten Form und dann zu dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Teil gebogen.
Der erste Flügel 312 ist in bezug auf den Rücken 311 ent­ lang einer Biegelinie A1 umgebogen. Der zweite Flügel 313 ist ebenfalls durch eine Biegung mit der anderen großen Seite des Rückens 311 entlang einer Biegelinie A2 verbun­ den. Die Biegungen sind rechtwinklig.
Der Flügel 313, der im fertigen Zustand des Teils parallel zum Flügel 312 verläuft, bildet mit seiner Zunge 314 einen entlang der Biegelinie A3 gemäß einer rechtwinkligen Bie­ gung nach außen umgebogenen Anschlag.
Die Verriegelungszunge 315 ist um eine elastische Biegeli­ nie A4 mit einem Winkel größer als 90°, z. B. in der Grö­ ßenordnung von 110°, umgebogen. Der die Kontaktlamelle 319 tragende Steg 318 ist leicht mit einem Biegewinkel in der Größenordnung von 30° bis 60° um die Biegelinie A5 umgebo­ gen, um eine elastische Abbiegung zu bilden, und schließ­ lich ist die Kontaktlamelle 319 in der anderen Richtung um die Biegelinie A6 umgebogen. Die nach der Biegung erhalte­ ne Form ist aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich.
Die Fig. 6 zeigt insbesondere die Position im nichtmon­ tierten Zustand der Kontaktlamelle 319 im wesentlichen senkrecht zu der vom Vorderrand des Hauptteils definierten Ebene, wobei der Steg 318 nur schwach gebogen ist.
Diese Figur läßt ferner teilweise die Verriegelungszunge 315 mit ihren beiden Kanten 316, 317 erkennen.
Die andere Ansicht dieses Teils gemäß Fig. 7 läßt die Form der Verriegelungszunge 315 und der in ihren Vorder­ rand eingeschnittenen Kanten 316, 317 besser erkennen.
Die Montage der Fassung erfolgt in den ersten Schritten, wie dies das Schema gemäß Fig. 9 zeigt: Die beiden Feder­ kontaktteile 3 werden übereinander mit einem gewissem Ab­ stand und in umgekehrter Position vorgeschoben, um den oberen in die Kammer 21 und den unteren in die Kammer 22 des Sockels 2 einzuführen. In diesem Moment gelangt der Anschlag 314 des oberen Kontaktteils 3 in die Ausnehmung 231 und der Anschlag 314 des unteren Kontaktteils 3 in die Ausnehmung 232.
Die Federkontaktteile 3 können somit nicht mehr aus den Kammern 21, 22 durch Verschiebung, um seitlich aus den U- Kammern auszutreten, entweichen. Sie können sich auch nicht über die Sperrposition hinaus in Pfeilrichtung ent­ fernen. Die beiden Kontaktlamellen 319 sind dann aneinan­ der mit ihrer Fläche 3190 angelegt, sie können jedoch ela­ stisch ausweichen, um den Stift der Lampe aufzunehmen.
Das Ergebnis der Montage ist aus Fig. 4 ersichtlich.
Sodann wird der mit den beiden montierten Federkontakttei­ len versehene Stromsockel 2 in das entsprechende Gefach des Isoliergehäuses eingebracht und die Fassung ist fer­ tig.
Die Fig. 10 und 11 sind Schemata zur Erläuterung des Einsetzens der beiden Stifte 201, 202 einer Kleinspan­ nungslampe.
Die Fig. 10 zeigt die zusammengebauten beiden Stromsockel 2, 2 ohne das Isoliergehäuse, in das sie eingesetzt sind. Die Figur zeigt insbesondere die Position der Kontaktla­ mellen, vereinigt durch ihre hier nicht mit Bezugszeichen versehene Kontaktfläche. Lediglich die oberen Einlässe 3191, die der Aufnahme der Stifte 201, 202 dienen, sind dargestellt.
Die Einlässe des unteren Endes, die in dieser Position der Kontaktsockel 2 keine Funktion haben, sind nicht mit Be­ zugszeichen versehen.
Die Fig. 11 entspricht der Fig. 10, zeigt jedoch die Stifte 201, 202 eingesetzt in die Einlässe 3191 und einge­ klemmt zwischen den Kontaktflächen 3190 der beiden Zwei­ fachkontaktlamellen 319.
Um den bestmöglichen Kontakt zu gewährleisten, ist es vor­ teilhaft, die Einlässe 3191 durch eine gekrümmte Fläche zu verlängern, mit dem Ziel, daß sich ein Bereich der Ober­ fläche jedes Stiftes anschmiegt, um eine Kontaktfläche zwischen den Stiften und den Kontaktlamellen zu bieten, die so groß wie möglich ist.

Claims (6)

1. Automatikfassung mit Zweifachkontakten für einen An­ schluß an ein oder zwei Kabel und zur Aufnahme der Kon­ taktstifte einer Kleinspannungslampe, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
  • A) Ein Isoliergehäuse (1), das in zwei Gefache (12, 13) unterteilt ist, von denen die Oberseite (10) mit zwei Öffnungen (101, 102) versehen ist, um die beiden Kon­ taktstifte (201, 202) der Lampe (200) aufzunehmen und durch die beiden seitlichen Öffnungen der Gefache (12, 13) an das Ende eines oder zweier Stromzufüh­ rungs/Abgangskabel anzuschließen,
  • B) einen Stromsockel (2), der jedem der Gefache (12, 13) des Gehäuses (1) zugeordnet ist, wobei der Stromsoc­ kel(2) in S-Form einen Querschnitt im wesentlichen ent­ sprechend demjenigen des Gefaches (12, 13), in das er hineingleitet, aufweist und zwei Kammern (21, 22) zwi­ schen seinen Schenkeln (23, 24, 25) begrenzt,
  • C) ein Federkontaktteil (3) in Form eines ausgestanzten und gebogenen leitenden Metallteils, bestehend aus
    • 1. einem Hauptteil (31) mit einen Querschnitt, der im wesentlichen gleich demjenigen einer Kammer (21, 22) des Stromsockels (2) ist, um in die Kammer (21, 22) hineinzugleiten,
    • 2. einer mit dem Hauptteil (31) durch einen Steg (318) und eine elastische Biegung (A5) verbundenen Kontaktlamelle (319) an einem seiner Enden und
    • 3. einer mit dem Hauptteil (31) durch eine elasti­ sche Biegung verbundenen Verriegelungszunge (315) am anderen Ende, wobei
    • 4. die einem Gefach (12, 13) des Gehäuses (1) zuge­ ordneten Kontaktteile (3) eine zueinander umgekehrte Position für den Stromsockel (2) aufweisen und sich ihre Kontaktlamellen (319) zur Bildung eines einzi­ gen Kontakts berühren, der auf eine Öffnung (101, 102) des Gehäuses (1) ausgerichtet ist, um zwischen ihnen einen Kontaktstift der auf dem Gehäuse (1) in­ stallierten Lampe aufzunehmen, während
    • 5. jede Verriegelungszunge (315) mit dem Rückenteil (26, 27) des Stromsockels (2) eine Aufnahme zum Hal­ ten und Verriegeln des Endes eines elektrischen Ka­ bels (C1, C2, C10, C11) bildet.
2. Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Federkontaktteil (3) einen Anschlag (314) für ein Zu­ sammenwirken mit dem Stromsockel (2) und zur Begrenzung des Eingriffs des Kontaktteils (3) in der Aufnahme (21, 22) des Stromsockels(2) aufweist.
3. Fassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Hauptteil (31)des Federkontaktteils (3) einen rechteckigen Rücken (311) aufweist, der randseitig mit ei­ nem ersten und einem zweiten Flügel (312, 313) versehen ist, die in bezug auf den Rücken (311) rechtwinklig abge­ bogen sind, daß der zweite Flügel (313) einen rechtwinklig von diesem abgebogenen Anschlag (314) trägt und daß die beiden anderen Seiten des Rückens (311) an einer Seite mit der Kontaktlamelle (319) über einen mit dem Rücken (311) durch eine elastische Biegung (A5) verbundenen Verbin­ dungssteg (318) verbunden sind und die andere Seite des Rückens (311) die Verriegelungszunge (315) trägt.
4. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungszunge (315) ein durch einen im wesentlichen trapezförmigen, zwei Verriegelungs­ kanten (316, 317) bildenden Ausschnitt verkleinertes Ende aufweist.
5. Fassung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Kontaktlamellen (319) Einlässe (3191) für die Stifte (201, 202) einer Lampe (200) bilden.
6. Fassung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile (3) von Federstahl als leitendem Me­ tall gebildet sind.
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