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DE10101285A1 - Positionsbestimmung von mobilen Telekommunikationsgeräten - Google Patents

Positionsbestimmung von mobilen Telekommunikationsgeräten

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Publication number
DE10101285A1
DE10101285A1 DE2001101285 DE10101285A DE10101285A1 DE 10101285 A1 DE10101285 A1 DE 10101285A1 DE 2001101285 DE2001101285 DE 2001101285 DE 10101285 A DE10101285 A DE 10101285A DE 10101285 A1 DE10101285 A1 DE 10101285A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mobile
unit
mobile telecommunications
signals
telecommunications
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001101285
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Baer
Mark Beckmann
Hyung-Nam Choi
Thomas Gottschalk
Martin Hans
Frank Kowalewski
Josef Laumen
Gunnar Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2001101285 priority Critical patent/DE10101285A1/de
Publication of DE10101285A1 publication Critical patent/DE10101285A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W64/00Locating users or terminals or network equipment for network management purposes, e.g. mobility management
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S5/00Position-fixing by co-ordinating two or more direction or position line determinations; Position-fixing by co-ordinating two or more distance determinations
    • G01S5/02Position-fixing by co-ordinating two or more direction or position line determinations; Position-fixing by co-ordinating two or more distance determinations using radio waves
    • G01S5/14Determining absolute distances from a plurality of spaced points of known location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Abstract

Für eine Positionsbestimmung von mobilen Telekommunikationsgeräten, insbesondere Mobiltelefonen, mobilen Internetzugängen, Fahrzeugen mit mobilen Faxgeräten, wobei zur Positionsbestimmung zumindest ein Signal von oder zu dem mobilen Telekommunikationsgerät, dessen Position bestimmt werden soll, gesendet wird, senden mehrere mobile Telekommunikationsgeräte, die einer Einheit eines Funknetzes zugeordnet sind, gleichartige Signale aus, die von dieser Einheit zugeordneten mobilen Telekommunikationsgeräten nach einer Signallaufzeit empfangbar sind, wobei die Position der empfangenen mobilen Telekommunikationsgeräte unter Ermittlung der Zeit der Ankunft der Signale berechenbar ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Po­ sitionsbestimmung von mobilen Telekommunikationsgerä­ ten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie auf ein Mobilfunknetz nach dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
Es ist bekannt, zur Positionsbestimmung von mobilen Telekommunikationsgeräten einen Datenaustausch mit mehreren stationären Sendern eines Funknetzes durch­ zuführen, wobei in einem Laufzeitverfahren die Sig­ nalübertragungszeit zwischen dem jeweiligen Sender und dem mobilen Telekommunikationsgerät oder in einem Differenzverfahren eine Übertragungszeitdifferenz zwischen der Signallaufzeit zwischen einem Sender und dem mobilen Telekommunikationsgerät einerseits und dem anderen Sender und dem mobilen Telekommunikati­ onsgerät andererseits ermittelt wird. Dabei überträgt die Sendeanlage ein Referenzsignal mit einer Kennung an das jeweilige mobile Telekommunikationsgerät, das die Ankunftszeit des Referenzsignals mit der Kennung zurücksendet und dadurch die Möglichkeit zur Positi­ onsberechnung eröffnet. Insbesondere in ländlichen Gegenden oder auf See, je nach Größe auch auf Binnen­ seen, stellt sich das Problem, daß nicht genügend Sendeanlagen im Empfangsbereich des Telekommunikati­ onsgeräts, dessen Position bestimmt werden soll, zur Verfügung stehen, da entweder gar keine Sendeanlage in Reichweite ist oder die Zahl der Sendeanlagen zu klein ist für eine eindeutige Positionsbestimmung. Hierfür sind in der Regel bei Nutzung einer Laufzeit­ messung drei Sendeanlagen erforderlich, da bei Be­ stimmung der Laufzeit des Signals einer Sendeanlage nur ein Kreis um diese Sendeanlage bestimmt werden kann und bei Laufzeitbestimmung der Signale zweier Sendeanlagen immerhin noch die Schnittpunkte zweier Kreise als mögliche Positionen bei gleicher Laufzeit verbleiben. Gerade in ländlichen Gegenden oder auf See ist jedoch eine Positionsbestimmung, insbesondere in Notfällen, häufig wünschenswert, da andere Orien­ tierungshilfen, etwa charakteristische Gebäude oder bekannte Straßennamen, nicht zur Verfügung stehen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, insbesonde­ re in Gebieten mit schwacher Dichte von Sendeanlagen die Positionsbestimmung von mobilen Telekommunikati­ onsgeräten zu verbessern.
Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Mo­ bilfunknetz mit den Merkmalen des Anspruchs 10. Hin­ sichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen wird auf die Unteransprüche 2 bis 9 sowie 11 bis 12 verwiesen. Durch die erfindungsgemäße Positionsbestimmung ist es für das Mobiltelekommunikationsgerät, beispielsweise ein Handy oder anderes Endgerät oder auch für einen Verteiler, wie etwa die Telefonanlage eines Schiffes, zur Positionsbestimmung nicht mehr erforderlich, im Empfangsbereich von drei festen Sendeanlagen zuste­ hen. Statt eines Datenaustauschs nur zwischen den festen Sendeanlagen und dem mobilen Telekommunikati­ onsgerät, dessen Position bestimmt werden soll, kann eine oder mehrere der festen Sendeanlagen durch wei­ tere mobile Telekommunikationsgeräte, etwa Endgeräte, ersetzt werden und somit der Datenaustausch auch al­ lein zwischen dem Telekommunikationsgerät, dessen Po­ sition bestimmt werden soll, und weiteren mobilen Te­ lekommunikationsgeräten stattfinden.
Die Position eines jeweiligen Telekommunikationsge­ räts kann dabei einfach über einen Zeitversatz, den sog. Timing Advance, bestimmt werden. Dieser wird bei der Synchronisierung ohnehin ermittelt und gibt vor, wieviel eher jeweils ein mobiles Telekommunikations­ gerät vor der Basisstation (feste Sendeanlage) senden muß, um trotz der Signallaufzeit das rechtzeitige Eintreffen eines gesendeten Signals im entsprechenden Timeslot der Basisstation zu ermöglichen. Somit ist der Aufwand zur Ermittlung einer Position eines mobi­ len Telekommunikationsgeräts anhand des Synchronisa­ tionssignals der Basisstation minimiert.
Wenn zwei Geräte den gleichen Timing Advance aufwei­ sen, also gleichweit von einer Basisstation entfernt sind, aber dennoch ein zwischen diesen übersandtes Signal eine meßbare Laufzeit aufweist, kann damit der Abstand der Geräte entlang einer Sekante des Ab­ standskreises zur Basisstation errechnet werden.
Wenn jedes mobile Telekommunikationsgerät, das sich in Reichweite befindet und für die Positionsbestim­ mung herangezogen werden kann, ein Signal über seine eigene Position und ein Signal über die Qualität sei­ ner eigenen Positionsbestimmung überträgt, kann von dem mobilen Telekommunikationsgerät, dessen Position bestimmt werden soll, entschieden werden, ob das in Rede stehende weitere mobile Telekommunikationsgerät für die Positionsbestimmung herangezogen werden soll oder nicht. Insbesondere wenn mehrere mobile Telekom­ munikationsgeräte erreichbar sind, können dadurch diejenigen herausgesucht werden, deren eigene Positi­ on besonders zuverlässig bestimmt ist.
Eine Erleichterung der Auswahl der jeweils heranzu­ ziehenden weiteren mobilen Telekommunikationsgeräte ist dann ermöglicht, wenn in jedem mobilen Telekommunikationsgerät eine hierarchische Liste, sog. Gra­ dientenliste, der weiteren mobilen Telekommunikati­ onsgeräte einer Einheit des Mobilfunknetzes angelegt wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung erge­ ben sich aus einem nachfolgend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des erfindungsge­ mäßen Verfahrens bei Ausnutzung einer Sende­ anlage mehrerer mobiler Telekommunikations­ anlagen zur Positionsbestimmung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Signalab­ laufs zwischen insgesamt vier beteiligten Telekommunikationsgeräten,
Fig. 3 eine von den mobilen Telekommunikationsgerä­ ten als Rundruf ausgesandte sog. Untersu­ chungsnachricht,
Fig. 4 eine von den mobilen Telekommunikationsgerä­ ten ausgesandte Untersuchungs-Antwort- Nachricht.
Das mobile Telekommunikationsgerät M1, dessen Positi­ on bestimmt werden soll, kann entweder ein Telekommu­ nikationsendgerät oder Teil einer mobilen Telekommu­ nikationsanlage, etwa eines Schiffes oder Straßen­ fahrzeugs, eines mobilen Computers, Telefaxgeräts o­ der Internetzugangs, sein.
Eine Positionsbestimmung dieses Telekommunikationsge­ räts M1 kann entweder nur auf Anforderung eines Be­ nutzers oder beispielsweise zeitlich getaktet in re­ gelmäßigen Abständen automatisiert erfolgen.
Das Mobiltelekommunikationsnetz TN ist in einzelne Einheiten (Zellen) Z aufgeteilt, wobei jeder Zelle Z eine feste Sendeanlage S zugeordnet ist. Das Telekom­ munikationsnetz TN kann beispielsweise im UMTS- (Universal Mobile Telecommunication System)-Modus ar­ beiten, wobei Signale von der festen Sendeanlage S zu einem der mobilen Telekommunikationsgeräte M1, M2, M3, M4. . . (Downlink) oder umgekehrt (Uplink) auf der­ selben Trägerfrequenz im Ping-Pong-Verfahren über­ sandt werden. Hierfür wird der sog. TDD-(Time Divisi­ on Duplex)-Modus verwendet, der die störungsfreie Ab­ folge der in beide Richtungen laufenden Daten glei­ cher Frequenz sicherstellt.
Im Ausführungsbeispiel werden nach dem ODMA-Verfahren (Opportunity Driven Multiple Access), arbeitende Mo­ biltelekommunikationsgeräte M1, M2, M3, M4. . . verwen­ det, d. h., daß die Datenübermittlung nicht nur zwi­ schen einem der mobilen Telekommunikationsgeräte M1, M2, M3, . . . einerseits und einer festen Sendeanlage S andererseits direkt stattfindet, sondern statt dessen auch Daten indirekt über weitere mobile Telekommuni­ kationsgeräte M2, M3, . . . übermittelt werden können. Beispielsweise kann eine Nachricht des mobilen Tele­ kommunikationsgeräts M1 über die Zwischenstation des mobilen Telekommunikationsgeräts M2, das empfängt und weitersendet, an die feste Sendeanlage S übermittelt werden. Die Mobiltelekommunikationsgeräte M1, M2, M3, . . ., die derart als Zwischenstationen wirken kön­ nen, werden als ODMA relay nodes (ODMA-Hilfsknoten) bezeichnet. Die Datenleitung kann dabei auch über mehrere weitere Mobiltelekommunikationsgeräte M2, M3 verschiedener Zahl erfolgen.
Um die Datenübermittlung im ODMA-Verfahren zu ermög­ lichen, wird von jeder Mobilfunkstation M1, M2, M3, M4. . . eine Liste benachbarter und somit zur Daten­ übertragung zwischen diesem und der festen Sendeanla­ ge S geeigneter Mobilfunkstationen M2, M3, M4, M1. . . angelegt.
Hierfür werden von dem jeweiligen Mobilfunkgerät M1, M2, M3, M4, . . . Untersuchungsnachrichten U1, U2, U3. . . ausgesandt, die eine Struktur wiederkehrender Rahmen (Frames) F aufweisen, die ihrerseits in Zeit­ schlitze (Timeslots) TS eingeteilt sind. Einer dieser Timeslots enthält Information über beispielsweise die elektrische Feldstärke, mit der von dem die jeweilige Nachricht U1, U2, U3. . . gesendet wird, ein Hinter­ grundrauschen oder ähnliche Parameter, die darüber entscheiden, ob und wie gut das aussendende mobile Telekommunikationsgerät, beispielsweise M1 (oder je­ des andere), von einem empfangenden mobilen Telekom­ munikationsgerät, beispielsweise M2, verwendet werden kann. Zusätzlich wird in der Untersuchungsnachricht auch eine Liste weiterer geeigneter Mobilfunkstatio­ nen, z. B. M3, M4, verschickt, die dann von der Mo­ bilfunkstation M2 mit empfangen und abgespeichert wird.
Das mobile Telekommunikationsgerät M2 übersendet eine eigene Untersuchungsnachricht U2, die nach Aufnahme der in der Untersuchungsnachricht U1 von M1 eine Ant­ wort hierauf darstellt und mit deren Hilfe M1 dann seine Liste um M2 erweitern kann.
Es versteht sich, daß im ODMA-Verfahren jede betei­ ligte Mobilfunkstation M1, M2, M3, M4. . . einer Zelle Z in der gleichen Datenstruktur, d. h. in gleichen Abfolge von Frames F und Timeslots TS, seine Untersu­ chungsnachrichten U1, U2, U3. . . sendet. Die einzelnen Timeslots TS sind dabei allerdings in einer Zufalls­ struktur mal belegt und mal frei zum Empfang von Nachrichten weiterer mobiler Telekommunikationsgeräte M2, M3. . .. Dadurch wird der Austausch von Untersu­ chungsnachrichten U1 und solchen Untersuchungsnach­ richten U2, U3. . ., die eine Antwort hierauf darstel­ len, möglich. Diese Nachrichten werden laufend aktua­ lisiert, um damit den Bewegungen von mobilen Telekom­ munikationsgeräten M1, M2. . . Rechnung zu tragen.
Erfindungsgemäß werden derartige Untersuchungsnach­ richten U1, U2, U3. . . zur Positionsbestimmung genutzt.
In Fig. 1 sind mobile Telekommunikationsgeräte (Mo­ bilfunkstationen) M1, M2, M3, M4, M5 dargestellt, die untereinander über Funkverbindungen F1, F2, F3 und F4 sowie weitere nicht eingezeichnete Verbindungen in Kontakt treten können. Die Mobilfunkstation M5 ist über eine Funkverbindung F5 zusätzlich mit einer fes­ ten Sendeanlage S verbindbar, die ihrerseits über ei­ ne feste Leitung L1 mit einer Netzwerkeinheit NE ver­ bindbar ist. Diese ist über eine weitere feste Lei­ tung L2 mit einer höchsten Netzwerkeinheit HE verbun­ den. Eine hierarchische Liste (Gradientenliste) des besten Weges einer Verbindung F3-F1-F5 zur Sendeanla­ ge S kann in M1 bereits durch vorherige Abfragen be­ kannt sein.
Die Positionsbestimmung eines mobilen Telekommunika­ tionsgeräts M1 kann dann beispielsweise nach dem in Fig. 1 dargestellten Ablauf unter Zuhilfenahme weite­ rer mobiler Telekommunikationsgeräte M2, M3, M4 wie folgt stattfinden:
Die Mobilfunkstation M1 sendet in zeitlich regelmäßi­ ger Taktung eine Untersuchungsnachricht U1 aus, die von benachbarten mobilen Telekommunikationsgeräten M2, M3, M4 empfangen wird. Die Untersuchungsnachricht enthält einen Timeslot 610, in dem Information ent­ halten ist, ob die Mobilfunkstation M1 ihre Position selbst bestimmen kann, was etwa der Fall ist, wenn hinreichend viele Punkte bekannter Position in ihrer Umgebung vorhanden sind. Wenn dies nicht möglich ist, kann im Timeslot 620 die Information abgelegt sein, daß die momentane Position bestimmt werden soll. Im Ausführungsbeispiel ist dieser Fall angenommen, ent­ sprechende Signal(e) ist oder sind somit in den Ti­ meslots 610 und 620 enthalten.
Die Mobilfunkstationen M2, M3, M4 senden, ebenfalls zeitlich getaktet, eigene Untersuchungssignale aus, die nach Erhalt der Untersuchungsnachricht U1 die in U1 enthaltenen Informationen beinhalten und daher als Antworten U2, U3, U4 auf diese angesehen werden kön­ nen. Es versteht sich, daß diese Untersuchungsnach­ richten U2, U3, U4 nicht nur von der Mobilfunkstation M1, sondern auch von den jeweils weiteren Mobilfunk­ stationen M3, M4, M2 empfangen werden können, was in Fig. 1 und Fig. 2 der Übersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet ist.
Die Belegung der einzelnen Timeslots TS sämtlicher Untersuchungsnachrichten U1, U2, U3 erfolgt nach ei­ nem zufälligen Muster, so daß der jeweilige Timeslot TS mal belegt ist und mal zum Empfang von Nachrichten anderer frei bleibt. Dadurch kann jede Mobilfunksta­ tion M1, M2, M3, M4. . . hören und senden innerhalb der festen Datenstruktur.
Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Mobil­ funkstationen M2, M3, M4 ihre eigene Position bestimmt haben und aufgrund des im Feld 620 der Unter­ suchungsnachricht U1 enthaltenen Wunsches nach Posi­ tionsbestimmung der Mobilfunkstation M1 in ihren Ant­ worten U2, U3, U4 gemäß der in Fig. 4 dargestellten Struktur in den Feldern 410, 420 und 430 entsprechen­ de Information bereitstellen:
So kann etwa in der Antwort U2 das Feld 410 bei­ spielsweise die aktuelle Position des mobilen Tele­ kommunikationsgeräts M2 enthalten, das Feld 420 In­ formation über die Genauigkeit dieser Position und das Feld 430 den Zeitpunkt der letzten Positionsbe­ stimmung. Es versteht sich, daß auch eine andere Ein­ teilung von positionsangebenden Daten möglich ist, wobei jeweils ein gemeinsamer Standard festgelegt sein muß.
Die Mobilfunkstation M1 legt die Informationen in seiner Liste ab und vergleicht sie mit dort enthalte­ nen eventuellen weiteren Mobilfunkstationen und deren Qualitäten von Positionen. Wenn etwa die Mobilfunk­ stationen M2, M3 und M4 hinreichend gute eigene Posi­ tionskenntnisse signalisieren, kann beispielsweise aus einem Laufzeitverfahren für die Antworten U2, U3 und U4 von der Mobilfunkstation M1 seine Position be­ stimmt werden. Dadurch ergeben sich jeweils Abstands­ kreise um die genannten Mobilfunkstationen M2, M3 und M4. Der Schnittpunkt dieser Abstandskreise gibt die momentane Position des mobilen Telekommunikationsge­ räts M1 an.
Der Ruf U1 des Telekommunikationsgeräts M1 kann auch eine oder mehrere der Mobilfunkstationen M2, M3, M4 dazu veranlassen, selbst eine Positionsbestimmung vorzunehmen. Die Kette kann sich dann über von diesem so veranlaßten Gerät über weitere in dessen Umkreis befindliche mobile oder feste Telekommunikationsein­ richtungen fortsetzen. Im Prinzip kann diese Kette beliebig lang werden. In der Praxis setzen jedoch Ü­ bertragungszeiten und Fehler bei der Genauigkeit der Positionsbestimmung Grenzen für die Länge der Kette fest.
Die Untersuchungsnachricht U1 kann vom mobilen Tele­ kommunikationsgerät M1 ausgehen, ohne daß zu den Ein­ richtungen M2, M3, M4 oder anderen Komponenten des Telekommunikationsnetzes TN eine weitere Datenverbin­ dung, etwa ein Gespräch, aufgebaut würde. Ebenso kann die Gradientenliste ohne Aufnahme einer Verbindung und ohne Eingreifen eines Benutzers erstellt und ab­ gespeichert werden.
Es kann beispielsweise grundsätzlich vorgezogen wer­ den, die Positionsbestimmung an festen Telekommunika­ tionseinrichtungen vorzunehmen, sofern davon eine hinreichende Anzahl im Empfangsbereich gelegen ist. Des weiteren kann vorgesehen sein, nur solche mobilen Telekommunikationsanlagen heranzuziehen, die inner­ halb eines festgelegten Zeitintervalls ihre eigene Position festgestellt haben, um damit auszuschließen, daß etwa in einem Fahrzeug oder Flugzeug schnell be­ wegte Telekommunikationsanlagen dann, wenn die Daten aus der Liste abgefragt werden, ihre jeweilige Posi­ tion schon deutlich geändert haben und eventuell auch gar nicht mehr im Empfangsbereich liegen.
Das erfindungsgemäße Mobilfunknetz TN umfaßt feste Sendeanlagen S. deren Position bekannt ist, und mobi­ le Telekommunikationsgeräte M1, M2. . ., die entweder in regelmäßigen Zeitabständen oder erst auf Anforde­ rung ihre Position bestimmen. In jedem Fall können auch die mobilen Telekommunikationsgeräte gleichbe­ rechtigt oder hierarchisch untergeordnet unter den festen Sendeanlagen für die Positionsbestimmung he­ rangezogen werden.
Dadurch, daß für die Positionsbestimmung nicht mehr die stationären Sendeanlagen so weitreichend senden müssen, kann eine kleinere Sendeleistung verwendet werden. Zudem sind Störungen, etwa durch Interferen­ zen, vermindert.

Claims (12)

1. Verfahren zur Positionsbestimmung von mobilen Tele­ kommunikationsgeräten, insbesondere Mobiltelefonen, mobilen Internetzugängen oder Fahrzeugen mit mobilen Faxgeräten, wo­ bei zur Positionsbestimmung zumindest ein Signal von oder zu dem mobilen Telekommunikationsgerät, dessen Position bestimmt werden soll, gesendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere mobile Telekommunikationsgeräte, die einer Ein­ heit eines Funknetzes zugeordnet sind, gleichartige Signale aussenden, die von dieser Einheit zugeordneten mobilen Tele­ kommunikationsgeräten nach einer Signallaufzeit empfangbar sind, wobei die Position der empfangenden mobilen Telekommu­ nikationsgeräte unter Ermittlung der Zeit der Ankunft der Signale berechenbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einer Einheit zugeordneten mobilen Telekom­ munikationsgeräte jeweils mit einem Zeitversatz (Ti­ ming Advance) ein gleichartiges Signal senden, wobei der Zeitversatz abhängig ist von der relativen Lage eines jeden mobilen Telekommunikationsgeräts dieser Einheit zu einer dieser Einheit zugeordneten festen Sendeanlage.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Signallaufzeit zur Positionsbestimmung unter Berücksichtigung des Zeitversatzes ermittelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Signale der mobilen Telekommunikationsgeräte in Rahmen (frames) und diese ihrerseits in Zeit­ schlitze (Timeslots) aufgeteilt sind und in stets in­ nerhalb der frames gleich positionierten Timeslots Positionssignale ausgesandt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einer Einheit zugeordneten mobilen Telekom­ munikationsgeräte den jeweiligen Timeslot nach einem Zufallsverfahren mit Information belegen oder in die­ sem Timeslot empfangsbereit sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionssignale Information über die eigene Position eines aussenden mobilen Telekommunikations­ geräts enthalten.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionssignale Information über die Quali­ tät der Positionsbestimmung des aussendenden Telekom­ munikationsgeräts enthalten.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweiligen Einheit zugeordnete mobile Tele­ kommunikationsgeräte hierarchische Listen von weite­ ren mobilen Telekommunikationsgeräten und deren Posi­ tion anlegen.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mobilen Telekommunikationsgeräte im ODMA- Modus (Opportunity Driven Multiple Access) arbeiten.
10. Mobilfunknetz (TN) mit festen Telekommunikations­ einrichtungen (S), insbesondere Sendeanlagen, und mit teilnehmenden mobilen Telekommunikationsgeräten (M1; M2; M3; M4, M5), insbesondere Mobiltelefonen, mobi­ len Internetzugängen, oder Fahrzeugen mit mobilen Faxgeräten, wobei zur Positionsbestimmung eines mobi­ len Telekommunikationsgeräts (M1) zumindest ein Sig­ nal von oder zu dem mobilen Telekommunikationsgerät (M1), dessen Position bestimmt werden soll, gesendet und die Laufzeit des Signals oder der Signale be­ stimmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere mobile Telekommunikationsgeräte (M1; M2; M3; M4; M5), die einer Einheit eines Funknetzes zugeord­ net sind, gleichartige Signale (U1; U2; U3. . .) aussenden, die von dieser Einheit zugeordneten mobilen Telekommunikationsge­ räten (M1; M2; M3; M4; M5) nach einer Signallaufzeit empfangbar sind, wobei die Position der empfangenden mobilen Telekommu­ nikationsgeräte (M1; M2; M3; M4; M5) unter Ermittlung der Lauf­ zeit der Signale (U1; U2; U3) berechenbar ist.
11. Telekommunikationsnetz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die einer Einheit zugeordneten mobilen Telekom­ munikationsgeräte (M1; M2; M3; M4; M5) jeweils mit einem Zeitversatz (Timing Advance) ein gleichartiges Signal senden, wobei der Zeitversatz abhängig ist von der relativen Lage eines jeden mobilen Telekommunikati­ onsgeräts (M1; M2; M3; M4; M5) dieser Einheit zu einer dieser Einheit zugeordneten festen Sendeanlage (S).
12. Telekommunikationsnetz nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Signallaufzeit zur Positionsbestimmung unter Berücksichtigung des Zeitversatzes ermittelbar ist.
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