DE1010171B - Zuendschaltung fuer mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungslampen bzw. -Roehren mit vorgeheizten Elektroden - Google Patents
Zuendschaltung fuer mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungslampen bzw. -Roehren mit vorgeheizten ElektrodenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zündschaltung für mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungsröhren
mit vorgeheizten Elektroden.
Zur Zündung von elektrischen - Entladungsröhren
mit in Reihe geschalteten Vorheizelektroden sind bereits Schaltungen bekannt; bei denen an die Stromquelle
ein Kreis angeschlossen ist, in dem eine Impedanz, ,ein Zündrelais· und :die beiden Röhrenelektroden
in Reihe liegen und die Vorschaltimpedanz eine Heizstromwicklung zur Vorheizung der Elektroden
trägt. Dabei ist parallel zu den Elektroden jeder Entladungsröhre ein besonderes Zündrelais vorgesehen.
Da aber weder die Entladungsröhren noch die Zündrelais in ihren"efektnsehen- Werten untereinander
vollkommen gleich sind;' zündet bei dieser- bekannten
Schaltung zunächst nur- eine Röhre ?und- erlischt dann
wieder, worauf dann die andere Röhre zündet, bis schließlich beide Röhren zugleich zünden und brennen
bleiben. Die Röhren flackern deshalb bei Jedem Einschalten einige Zeit, bis sie endgültig gemeinsam brennen
bleiben.
Zur Zünderleichterung ist es weiter bekannt, die einzelnen Elektroden der Entladungsröhren durch getrennte
Heizwicklungen auf der Vorschaltimpedänz vorzuheizen. Bei der Reihenschaltung mehrerer Entladungsröhren
benötigt man dann aber ebenso viele selbständige Heizwicklungen, als Elektroden vorhanden
sind, was das Vorschaltgerät technisch kompliziert und empfindlich verteuert.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile durch folgende Stromführung: Von einem Netzpol durch die
Strombegrenzungsimpedanz und die eine Außenelektrode der Röhren-Reihenschaltung zum Zündrelais,
vom Zündrelais durch die andere Außenelektrode zum zweiten Netzpol, wobei die inneren Elektroden der
Entladungsröhren-Reihe von Entladungsröhre zu Entladungsröhre miteinander jeweils parallel geschaltet
und von einer oder mehreren auf der Vorschaltimpedänz liegenden Netzwicklungen gespeist sind. Man
benötigt in jedem Fall nur ein einziges Startrelais. Sind mehr als zwei Entladungsröhren in Reihe geschaltet,
dann benötigt man bei dieser Schaltung für jede Gruppe von parallel geschalteten Innenelektroden
jeweils nur eine besondere Heizwicklung auf der Vorschaltimpedänz.
Die Parallelschaltung der inneren Elektroden hat dazu den weiteren Vorteil einer gleichmäßigen
Stromverteilung auf die Parallelzweige und einer gleichmäßigen Elektrodenbelastung. Die Folge
davon ist eine gleichmäßige Verteilung des Entladungsstroms der in Reihe geschalteten Leuchtröhren
über die Elektrodenfläche und damit eine gleichmäßige Ausnutzung der Elektroden mit Folge einer verlängerten
Lebensdauer der Röhren. Außerdem spielt die Polung der Heizwicklung keine Rolle mehr, so daß
Zündschaltung für mindestens
zwei elektrisch in Reihe liegende
Entladungslampen bzw. -Röhren
mit vorgeheizten Elektroden
Anmelder:
Lumalampan Aktienbolag, Stockholm
Lumalampan Aktienbolag, Stockholm
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Kosel und Dipl.-Ing. J. Giliard,
Patentanwälte,
Bad Gandersheim, Braunschweiger Str. 22
Bad Gandersheim, Braunschweiger Str. 22
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 6. Oktober 1952
Schweden vom 6. Oktober 1952
Ake Björkman, Johanneshov,
und Selfrid öhlund, Hagersten (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
man am Vorschaltgerät den üblichen Prüfanschluß weglassen und dadurch das Vorschaltgerät und seine
Montage verbilligen kann. Ein weiterer großer Vorteil der Erfindung ist die Einfachheit der Schaltung.
Eine besondere Vorheizung der Außenelektroden und die dafür nötigen zusätzlichen teuren Heizwicklungen
am Vorschaltgerät entfallen, weil das gemeinsame Zündrelais für einen kräftigen Induktionsstoß und damit
für eine rasche Aufheizung der Außenelektroden sorgt.
Gegenüber den bekannten Schaltungen mit einem besonderen Zündrelais für jede einzelne Entladungsröhre
besteht ein weiterer Vorteil darin, daß nur ein einziges Zündrelais zum Zünden sämtlicher in Reihe
geschalteter Entladungsröhren benötigt wird, was auch die Bedienung der Schaltung erleichtert. Die Entladungsröhren
zünden gleichzeitig ohne Flackern. Da die Lebensdauer der Entladungsröhren eine Funktion
der Häufigkeit der Zündungen ist, erreichen die Entladungsröhren größere Lebensdauer. Wird als Zündrelais
z. B. ein Glimmzünder gewählt, so ergibt sich bei einer Schaltung mit 20-Watt-Leuchtstofflampen
der Vorteil, daß nur ein einziger Glimmzünder in der Ausführung 220 Volt ohne Aktivierung der Elektroden
an Stelle von, wie bisher, zwei aktivierten Glimmzündern 110 Volt, erforderlich ist. Der unaktivierte
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709 548/341
Glknmzünder ist leichter herzustellen und haltbarer als die aktivierte Type. Die Erfindung läßt sich auch
in Kombination mit anderen bekannten Typen von Zündrelais an Stelle von Glimmzündern anwenden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiel erläutert.
Die Schaltung enthält zwei in Reihe geschaltete Leuchtstoffröhren 1 und 4 mit Vorheizelektroden 2, 3
bzw. 5, 6. Von diesen Elektroden ist die eine Endelektrode 2 der Röhrenserie direkt an einen Pol 11 der
Stromquelle und die andere Endtelektrode 6 der Röhrenserie
an das eine Ende der Impedanzwicklung 8 angeschlossen, deren anderes Ende mit dem anderen Pol
12 der Stromquelle verbunden ist. Die Elektroden 2 und 6 sind ferner in Reihe geschaltet, wobei in Reihe
mit ihnen ein Zündrelais 10, im Beispiel ein Glimmzünder und eine an sich bei der Reihenschaltung von
Entladungsröhren bekannte Wicklung 9 auf dem gleichen Kern, auf dem auch die Impedanzwicklung 8
liegt, jedoch mit umgekehrtem Wickelsinn aufgebracht ist. Durch diese Wicklung 9 und deren Verhältnis zur
Impedanzwicklung erhält der Vorheizkreis mit den Elektroden 2 und! 6 einen erhöhten Vorheizstrom während
der Vorheizperiode. Diese Wicklung 9 ist jedoch an und für sich entbehrlich, wenn man den Luftspalt
der Impedanz 8 entsprechend einstellt.
Die übrigen Elektroden 3 und 5 sind gemeinsam durch eine Heizstromwicklung 7 gespeist, die auf dem
Eisenkern der Impedanz 8 aufgebracht ist oder gegebenenfalls aus einem Teil der Impedanzwicklung
besteht. Die Elektroden 3, 5 sind parallel gespeist.
Nach dem Schließen des Glimmzünders 10 heizen sich die beiden Außenelektroden 2, 6 genau so schnell
auf wie die beiden an der Heizstromwicklung gegenüberliegenden Innenelektroden 3, 5. Durch die Parallelschaltung
der Elektroden 3, 5 bildet sich um jede Elektrode 3,5 sehr rasch eine Emissionswolke mit
einem Querlichtbogen über die Elektroden länge, der
die Zündung der Entladungsröhren erleichtert.
Claims (2)
1. Zündschaltung für mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungslampen bzw. -Röhren
mit vorgeheizten Elektroden, gekennzeichnet durch folgende Stromführung: von einem Netzpol (12)
durch die Strombegrenzungsimpedanz (8) und die
eine Außenelektrode (6) der Röhren-Reihenschaltung zum Zündrelais (10), vom Zündrelais durch
die andere Außenelektrode (2) zum zweiten Netzpol (11), wobei die inneren Elektroden (3,5) der
Röhren-Reihe von Röhre zu Röhre miteinander jeweils parallel geschaltet und von einer oder
mehreren auf der Vorschaltimpedanz liegendien Netzwicklungen (7) gespeist sind.
2. Zündschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf den Eisenkern der Vorschaltimpedanz
aufgebrachte weitere, gegensinnige Wicklung (9), die mit einer der Außenelektroden
der Röhren-Reihe und dem Zündrelais in Reihe geschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 265 338;
britische Patentschrift Nr. 525 133.
Schweizerische Patentschrift Nr. 265 338;
britische Patentschrift Nr. 525 133.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 548/341 6.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1010171X | 1952-10-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1010171B true DE1010171B (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=20418561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL16705A Pending DE1010171B (de) | 1952-10-06 | 1953-09-21 | Zuendschaltung fuer mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungslampen bzw. -Roehren mit vorgeheizten Elektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1010171B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3237067A1 (de) * | 1981-10-22 | 1983-05-05 | General Electric Co., Schenectady, N.Y. | Starterschaltung fuer mehrere leuchstofflampen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB525133A (en) * | 1939-02-14 | 1940-08-22 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in circuit arrangements for operating electric discharge devices |
| CH265338A (de) * | 1948-08-06 | 1949-11-30 | Knobel Fritz | Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren. |
-
1953
- 1953-09-21 DE DEL16705A patent/DE1010171B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB525133A (en) * | 1939-02-14 | 1940-08-22 | Gen Electric Co Ltd | Improvements in circuit arrangements for operating electric discharge devices |
| CH265338A (de) * | 1948-08-06 | 1949-11-30 | Knobel Fritz | Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3237067A1 (de) * | 1981-10-22 | 1983-05-05 | General Electric Co., Schenectady, N.Y. | Starterschaltung fuer mehrere leuchstofflampen |
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