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DE10101495C1 - Sektionaltor - Google Patents

Sektionaltor

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Publication number
DE10101495C1
DE10101495C1 DE2001101495 DE10101495A DE10101495C1 DE 10101495 C1 DE10101495 C1 DE 10101495C1 DE 2001101495 DE2001101495 DE 2001101495 DE 10101495 A DE10101495 A DE 10101495A DE 10101495 C1 DE10101495 C1 DE 10101495C1
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DE
Germany
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bolt
rotary
door
door leaf
locking
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Expired - Fee Related
Application number
DE2001101495
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English (en)
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Novoferm GmbH
Original Assignee
Novoferm GmbH
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7670560&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE10101495(C1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
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Priority to DE2001101495 priority Critical patent/DE10101495C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10101495C1 publication Critical patent/DE10101495C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0021Locks or fastenings for special use for overhead or roll-up doors, e.g. garage doors

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sektionaltor mit einer Torzarge (1), einem Torblatt (2) aus gelenkig verbundenen Torblattsektionen (3), die in seitlichen Schienen (4) geführt sind, und einer Schließeinrichtung (5) an einer Torblattsektion, die eine Schnepperverriegelungsvorrichtung (7) aufweist. Die Schnepperverriegelungsvorrichtung (7) umfasst einen Drehriegel (9) und einen federbelasteten Schnepperbolzen (10), der in der Torblattschließstellung in eine Ausnehmung (11) des Drehriegels (9) einfasst und den Drehriegel (9) blockiert. Erfindungsgemäß ist an den Drehriegel (9) ein Schließbolzen (12) angeschlossen. An der Torzarge (1) ist ferner ein Halteblech (14) befestigt, das eine Anschlagfläche für den Schließbolzen (12) und ein Gabelmaul aufweist. Der Schließbolzen (12) gleitet durch eine Drehbewegung des Drehriegels (9) in das Gabelmaul. Die weitere Drehbewegung des Drehriegels (9) ist durch den Schnepperbolzen blockiert.

Description

Die Erfindung betrifft ein Sektionaltor mit
einer Torzarge,
einem Torblatt aus gelenkig verbundenen Torblatt­ sektionen, die in seitlichen Schienen geführt sind, und
einer Schließeinrichtung an einer Torblattsektion, die ein Schloss, eine Schnepperverriegelungsvorrichtung und eine das Schloss mit der Schnepperverriegelungs­ vorrichtung verbindende Kupplungsstange aufweist,
wobei die Schienen einen an der Torzarge angeordneten ver­ tikalen Abschnitt aufweisen und wobei die Schnepperver­ riegelungsvorrichtung einen Drehriegel und einen feder­ belasteten Schnepperbolzen aufweist, der in der Torblatt­ schließstellung in eine Ausnehmung des Drehriegels einfasst und den Drehriegel blockiert.
Ein Sektionaltor mit den beschriebenen Merkmalen ist aus EP 0 073 964 B1 bekannt. Bei der bekannten Ausführung ist an der Torzarge ein Schließbolzen befestigt. Der torblatt­ seitig angeordnete Drehriegel ist als Riegelscheibe ausge­ bildet und enthält eine umfangsseitig offene, als Gabelmaul ausgebildete Ausnehmung. Bei der Abwärtsbewegung des Tor­ blattes ist das Gabelmaul auf den zargenseitigen Schließ­ bolzen ausgerichtet. Das Maul trifft, auf den Schließbolzen auf, wobei bei der weiteren Abwärtsbewegung des Torblattes eine Drehbewegung der Riegelscheibe ausgelöst wird, bis die Torblattschließstellung erreicht ist und die weitere Dreh­ bewegung des Drehriegels durch den in eine zugeordnete Ausnehmung des Drehriegels einrastenden Schnepperbolzen blockiert ist. In der Torblattschließstellung ist der Schließbolzen im Maul der Drehriegelscheibe gegen Ausglei­ ten gesichert gehalten. Von der bei einer Schließbewegung des Torblattes auf den Schließbolzen auftreffenden Riegel­ scheibe geht eine Verletzungsgefahr für Hand und Gliedmaßen aus. Die Gefahr von Fingerverletzungen und Quetschungen ist nicht unerheblich, da die Schließeinrichtung in Griffhöhe angeordnet und frei zugänglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die von der Schließeinrichtung ausgehende Verletzungsgefahr zu redu­ zieren.
Ausgehend von einem Sektionaltor mit den eingangs beschrie­ benen Merkmalen wird die Aufgabe efindungsgemäß dadurch gelöst, dass an den Drehriegel ein Schließbolzen ange­ schlossen ist und dass an der Torzarge ein Halteblech be­ festigt ist, das eine Anschlagfläche für den Schließbolzen und ein Gabelmaul aufweist, wobei der Schließbolzen durch eine Drehbewegung des Drehriegels an der Anschlagfläche entlang in das Gabelmaul gleitet und wobei die weitere Drehbewegung des Drehriegels in der Torblattschließstellung durch den in die Ausnehmung des Drehriegels einrastenden Schnepperbolzen blockiert ist. Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung treten nicht sofort hohe Kräfte auf, wenn bei einer Schließbewegung des Torblattes der Schließbolzen, der mit dem Drehriegel beweglich gelagert ist, auf das Halteblech auftrifft. Das ermöglicht es, Hände und Gliedmaßen ohne ernsthafte Quetschungen zurückzuziehen. Hinzu kommt, dass der Drehriegel vor Erreichen der Anschlagfläche an dem Halteblech anschlägt und eine weitere Abwärtsbewegung des Torblattes sperrt, wenn der Schließbolzen bei einer Abwärtsbewegung des Torblattes auf einen Widerstand trifft und der Drehriegel hierdurch vor Erreichen der Anschlag­ fläche in die der Torblattschließstellung entsprechende Stellung gedreht wird. Es verbleibt ein Abstand zwischen Schließbolzen und Anschlagfläche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Drehriegel als zweiarmiger Hebel ausgebildet, wobei ein Hebelarm die Ausnehmung für einen Eingriff des Schnepper­ bolzens enthält und an den anderen Hebelarm der Schließ­ bolzen angeschlossen ist. Das Halteblech weist zweckmäßig oberhalb des Gabelmauls einen Einlaufbereich mit einem Ein­ laufprofil auf, dessen Breite von oben nach unten zunimmt. Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist an der Torzarge ein U-Profilstück befestigt, dessen freier Schen­ kel zur Toröffnung gerichtet und als Halteblech ausgebildet ist.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert. Es zeigen schematisch
Fig. 1 ausschnittsweise im Querschnitt ein Sek­ tionaltor mit einer in der Draufsicht dar­ gestellten Schließeinrichtung,
Fig. 2a und 2b den Schnitt A-A aus Fig. 1 in unterschied­ lichen Funktionsstellungen während einer Schließbewegung des Torblattes.
Zum grundsätzlichen Aufbau des in Fig. 1 dargestellten Sektionaltores gehören eine Torzarge 1, ein Torblatt 2 aus gelenkig verbundenen Torblattsektionen 3, die in seitlichen Schienen 4 geführt sind, und eine Schließeinrichtung 5 an einer Torblattsektion, die ein Schloss 6, eine Schnepper­ verriegelungsvorrichtung 7 und eine das Schloss 6 mit der Schnepperverriegelungsvorrichtung 7 verbindende Kupplungs­ stange 8 aufweist. Die Schienen weisen einen an der Tor­ zarge angeordneten vertikalen Abschnitt auf. Die Schnepper­ verriegelungsvorrichtung 7 umfasst einen Drehriegel 9 und einen federbelasteten Schnepperbolzen 10, der in der Tor­ blattschließstellung in eine Ausnehmung 11 des Drehriegels 9 einfasst und den Drehriegel 9 blockiert. Die Torblatt­ schließstellung ist in Fig. 2b dargestellt.
Der Drehriegel 9 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Ein Hebelarm enthält die Ausnehmung 11 für den Eingriff des Schnepperbolzens 10. An den anderen Hebelarm ist ein Schließbolzen 12 angeschlossen.
An der Torzarge 1 ist ein U-Profilstück 13 befestigt, dessen freier Schenkel zur Toröffnung gerichtet ist und einen wesentlichen Bestandteil der Schließvorrichtung dar­ stellt. Der freie Schenkel ist als Halteblech 14 ausge­ bildet, das eine Anschlagfläche 15 für den Schließbolzen 12 und ein Gabelmaul 16 aufweist. Das Gabelmaul 16 ist im Aus­ führungsbeispiel horizontal ausgerichtet.
Die Fig. 2a und 2b zeigen Funktionsstellungen der Schließ­ einrichtung 5 während einer abwärts gerichteten Bewegung der die Schließeinrichtung 5 tragenden Torblattsektion 3. Einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 2a und 2b ent­ nimmt man, dass der Schließbolzen 12 durch eine Dreh­ bewegung des Drehriegels 9 an der Anschlagfläche 15 entlang in das Gabelmaul 16 gleitet, wobei die weitere Drehbewegung des Drehriegels 9 in der Torblattschließstellung (Fig. 2b) durch den in die Ausnehmung 11 des Drehriegels 9 ein­ rastenden Schnepperbolzen 10 blockiert ist.
Die Fig. 2a zeigt die Grundstellung des Drehriegels 9. Eine Feder 18 hält den Drehriegel 9 während der Auf- und Abwärtsbewegung des Torblattes 1 sicher in dieser Grund­ stellung.

Claims (4)

1. Sektionaltor mit
einer Torzarge (1),
einem Torblatt (2) aus gelenkig verbundenen Torblatt­ sektionen (3), die in seitlichen Schienen (4) geführt sind, und
einer Schließeinrichtung (5) an einer Torblattsektion, die ein Schloss (6), eine Schnepperverriegelungsvor­ richtung (7) und eine das Schloss (6) mit der Schnep­ perverriegelungsvorrichtung (7) verbindende Kupplungs­ stange (8) aufweist,
wobei die Schienen (4) einen an der Torzarge (1) ange­ ordneten vertikalen Abschnitt aufweisen und wobei die Schnepperverriegelungsvorrichtung (7) einen Drehriegel (9) und einen federbelasteten Schnepperbolzen (10) aufweist, der in der Torblattschließstellung in eine Ausnehmung (11) des Drehriegels (9) einfasst und den Drehriegel blockiert,
dadurch gekennzeichnet, dass an den Drehriegel (9) ein Schließbolzen (12) angeschlossen ist und dass an der Torzarge (1) ein Halteblech (14) befestigt ist, das eine Anschlagfläche (15) für den Schließbolzen (12) und ein Gabelmaul (16) aufweist, wobei dir Schließbolzen (12) durch eine Drehbewegung des Drehriegels (9) an der Anschlagfläche (15) entlang in das Gabelmaul (16) gleitet und wobei die weitere Drehbewegung das Drehriegels (9) in der Torblattschließstellung durch den in die Ausnehmung (11) des Drehriegels (9) einrastender Schnepperbolzen (10) blockiert ist.
2. Sektionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehriegel (9) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, wobei ein Hebelarm die Ausnehmung (11) für einen Ein­ griff des Schnepperbolzens (10) enthält und an den anderen Hebelarm der Schließbolzen (12) angeschlossen ist.
3. Sektionaltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Halteblech (14) oberhalb des Gabelmauls (16) einen Einlaufbereich mit einem Einlaufprofil (17) auf­ weist, dessen Breite von oben nach unten zunimmt.
4. Sektionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Torzarge (1) ein U-Profilstück befestigt ist, dessen freier Schenkel zur Toröffnung ge­ richtet und als Halteblech (14) ausgebildet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20309354U1 (de) * 2003-06-17 2004-11-18 Marantec Antriebs- Und Steuerungstechnik Gmbh & Co. Kg Tor mit Halteeinrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3135401A1 (de) * 1981-09-07 1983-04-07 Hörmann KG Brockhagen, 4803 Steinhagen Tor mit einer verriegelungseinrichtung

Patent Citations (1)

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