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DE1010026B - Blendungsfreie Mischlichtleuchte fuer die Garnsortierung, Baumwollklassierung u. dgl. - Google Patents

Blendungsfreie Mischlichtleuchte fuer die Garnsortierung, Baumwollklassierung u. dgl.

Info

Publication number
DE1010026B
DE1010026B DEE12055A DEE0012055A DE1010026B DE 1010026 B DE1010026 B DE 1010026B DE E12055 A DEE12055 A DE E12055A DE E0012055 A DEE0012055 A DE E0012055A DE 1010026 B DE1010026 B DE 1010026B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glare
lamps
corrugation
mixed light
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12055A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Carl Otto Meiners
Albert Leimer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Erhardt and Leimer GmbH
Original Assignee
Erhardt and Leimer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Erhardt and Leimer GmbH filed Critical Erhardt and Leimer GmbH
Priority to DEE12055A priority Critical patent/DE1010026B/de
Publication of DE1010026B publication Critical patent/DE1010026B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/02Lighting devices intended for fixed installation of recess-mounted type, e.g. downlighters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Ble-ndungsfreie Mischlichtleuchte für die Garnsortierung, Baumwollklassierung u. dgl. Die Erfindung betrifft einen. Beleuchtungskörper bzw. eine Beleuchtungseinrichtung zur Anwendung im Arbeitsraum zur Prüfung verschiedener Materialien, vornehmlich von Textilmaterial, auf Fehler, Unsauberkeiten, Fremdkörper und Farbnuancen sowohl in den Faxben als auch in den sogenannten Rohtönen.
  • Der Stand der Technik kennt für diesen Zweck bereits Beleuchtungskörper oder Beleuchtungseinrichtungen, die im Arbeitsraum angewandt werden und die infolge ihrer Zusammensetzung aus inehreren Lampen oder Lichtquellen. verschiedener spektraJer Eigenschaften und verschiedener Farbternperaturen einen hohen Kelvingrad erzielen und infolgedessen zur Material- und Farbprüfung geeignet sind.
  • Diese bekannten Einrichtungen sind jedoch mit Mängeln behaftet, und zwar mit Mängeln, die-, den angestrebten Effekt beeinträchtigen. und die auch auf der wirtschaftlichen Seite, liegen.
  • Es ist beispielsweise bekanntgeworden, einen Raum mittels in die Decke eingelassener oder in der Decke befestigter sogenannter Lichtbänder mit dem Mischlicht hoher Kelvingrade zu beleuchten und durch die im ganzen Raum wirkende Beleuchtung dieses Mischlichts hoher Kelvingrade das Auge des in diesem Raume arbeitenden Menschen, beispielsweise eines Baumwollklassierers, in einer so genügenden Weise zu adaptieren, daß dieser Baumwollklassierer- od. dgl. ohne physische Überbeanspruchung seiner Augen die ihm obliegende Aufgabe, wie beispielsweise die Klassierung, in diesem Ratiine durchführen kann.
  • E, s ergibt sich aber, daß eine, solche Beleuchtungseinrichtung, die in dieser Form der Verwendung eine hohe Beleuchtungsstärke von etwa 800Lux erfordert, einen sehr hohen technischen Aufwand und auch sehr hohe Kosten erfordert; es handelt sich hierbei nicht nur um außerordentlich hohe Einrichtungskosten, sondern auch um einen nicht weniger hohen, Aufwand für den Betrieb solcher Anlagen. Abträglich ist in der Praxis auch der Umstand, daß nicht immer besondere, d. h. also nach ihrer Größe und nach ihrem Zuschnitt geeignete Räume zur Verfügung stehen., sondern beispielsweise nur Raumteile in größeren Laboratorien, wie dies beispielsweise gerade bei der Garnsortierung häufig der Fall ist, Hieraus ergeben sich weitere Schwierigkeiten hinsichtlich der Farbgebung des l'a.times oder des Raumteiles.
  • Wenn eine so eingerichtete Gesamtbeleuchtung eines Raumes oder Raumteiles das Licht der Mischlichteinrichtung allseitig ausstrahlt, so müssen, wie bekannte Untersuchungen nachgewiesen haben, alle den Raum begrenzenden Flächen und auch die Flächen seiner Einrichtungsgegenstände, wie beispielsweise der Regale, Arbeitstische u. dgl., in ihrer Farbgebung neutralisiert werden. Man hat beispielsweise in den Baumwollpflaii7gebieten in den Südstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika, die Batimwollklassier-# säle in bestimmten Grau-Schattierungen gestrichen; man verfolgt damit den Zweck, daß die Beleuchtung, die von den Decken auf die Wände und auf den Fußboden, auf Regale, Tische usw. fällt, zu keinen farbigen bzw. andersfarbigen Reflexen führt. Der Aufwand hierfür ist außerordentlich hoch, und zwar sowohl hinsichtlich der Zahl der einzubauenden Lampen wie auch hinsichtlich der Absonderung eines in ganz bestimmten Grau-Tönen. gestrichenen Raul-nes; er ist in vielen Fällen wirtschaftlich nicht vertretbar.
  • Im Zusammenhang hiermit muß darauf hingewiesen werden, daß allein schon die Notwendigkeit der Fernhaltung von Tageslicht Schwierigkeiten bereitet, die bei so großen Räumen nur mit erheblichem Aufwand zu bewältigen sind.
  • Man hat aus diesen und ähnlichen Gründen schon Beleuchtungskörper entwickelt und gebaut, die es ermöglichen sollen, die Wirkung des Mischlichtes auf hestimmte Arbeitsflächen im Raum zu begrenzen. Jedoch treten bei diesen bislang bekannten Konstruktionen andere Mängel auf, welche erstens innerhalb der Leuchte selbst, zweitens in der Ausstrahlung der Leuchte auf die Umgebung und drittens in der Auswirkung auf das Auge des bei diesem Licht arbeitenden Menschen liegen. Bei der Mischung des Lichtes mehrerer Lampe4 verschiedener Farbtemperaturen in einem räumlich begrenzten BeleuchtungskÖrper bzw. in einem Beleuchtungskörper mit räumlich begrenzter Ausstrahlung oder Wirkung treten größere Schwierigkeiten auf, als wenn ein ganzer Raum mit eingebauter Lichtdecke oder mit großen Lichtbändern voll ausgeleuchtet wird.
  • Zunächst besteht die Schwierigkeit, daß die Lichtquellen an den Wandungen im Innern der Leuchte verschieden reflektieren; man hat gefunden, daß die Weiß-Tönung der Leucbten-Innenflächen nur sehr schwer richtig zu treffen ist, weil bei einem üblichen Weiß-Anstrich des meist aus Stahlblech bestehenden Beleuchtungskörpers sogenannte Verzerrungen, d. h. also. spektrale Verzerrungen oder Verschiebungen, auftreten, welche die Lichtmischung ungünstig beeinflussen, d. h. verfälschen.
  • Es besteht hier noch der besondere Nachteil, daß üblicherweise Anstriche über, längere Zeitdauer nicht konstant bleiben; sie verändern vielmehr ihren Farbwert und ihre Reflexionseigenschaften, so, daß zusätzliche Verschiebungen oder Verzerrungen im Laufe der Zeit eintreten, die eine weitere Behinderung der Arbeit darstellen.
  • Eine weitere generelle, Unzuträglichkeit besteht da,rin., daß die mit planer Scheibe unten abgeschlossene Leuchte auch eine seitliche Ausstrahlung besitzt bzw. bewirkt; diese seitliche Lichtausstrahlung wirkt sich aber auf die umgebenden, Flächen aus und bewirkt Reflexe von z. B. andersfarbigen Gegenständen" wenn diese nicht in den erwähnten ganz bestimmten Grau-Schattierungen gestrichen, sind. Es läßt sich aber häufig nicht vermeiden, daß sich solche Gegenstände im Bereiche der seitlichen Ausstrahlung befinden.
  • Schließlich wirkt die im Sehwinkel des Auges, liegende untere Abschlußscheibe der Leuchte auf Grund ihr-er hohen Leuchtdichte und. auf Grund ihrer E igenschaft als Lichtquelle sehr hohen Kelvingrades blendend und ermüdend auf das menschliche Auge, -weil diese lichtabgehende Fläche sowohl in der Leuchtdichte als auch in der Farbtemperatur von den umgebenden Raumflächen stark abweicht.
  • Will man zur Vermeidung der in den beiden vorangehenden Absätzen geschilderten. Nachteile eine solche Mischlichtleuchte in einer so geringen Höhe installieren, daß die Lichtaustrittsöffnung oder -fläche unterhalb des Auges des arbeitenden Menschen liegt, um dadurch sowohl die Breitstrahlung als auch die Blendung zu verhindern, so. ergibt sich der in vielen Versuchen bestätigte Nachteil, daß das menschliche Auge durch eine solche Beleuchtungseinrichtung, die unterhalb seines Auges liegt, bei Dauerarbeit physisch überanstrengt wird. Diese nachteilige Wirkung tritt insbesondere dadurch ein, daß das Auge ständig zwischen sehr hellen und dunklen Flächen oder Gegenständen adaptieren muß, und ein solcher andauernder Wechsel bzw. dauernd wiederholter Adaptierungsprozeß ist nur für eine sehr begrenzte Zeit möglich. Deshalb. sind Beleuchtungseinrichtungen, die, unterhalb des Auges angebracht sind, nur für kurzzeitiges Arbeiten, also beispielsweise für Fairbabmusterungen u. dgl., vertretbar.
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Problem liegt also in dem Dilemma, daß eine Mischlichtleuchte bekannter Konstruktion in über dem Auge des arbeitenden Menschen liegender Installationshöhe zur Blendung führt und auf umgebenden Flächen ungünstige und verfälschende Reflexionen bewirkt oder daß bei sehr geringer Aufhängehöhe der Mischlichtleuchte als stark begrenzte Platzleuchte die Adaptationsfähigkeit des Auges zu stark beansprucht und beeinträchtigt wird, was zu Fehlleistungen führen muß.
  • Das Problem liegt aber auch da.rin, daß innerhalb, der Leuchte mit bisher bekannten hellen Farbanstrichen die Lichtinischung nicht genügend bzw. nicht korrekt ist.
  • Durch die Erfindung soll also. eine wirtschaftliche Beleuchtungseinrichtung geschaffen werden, und zwar mit einer Lichtwirkung zusammengesetzter Leuchtensysteme hoher Kelvingrade zur Erzielung einer- großflächigen Beleuchtung, die sich von der Färbung der Umgebung weitgehend unabhängig macht; die Leuchte soll auch so eingerichtet sein, daß sowohl eine gute Lichtmischung als auch eine Ausstrahlung des Lichtes in einer solchen Weise erzielt wird, daß trotz des hohen Kelvingrades keine Ermüdung des menschlichen Auges auftritt.
  • Die Erfindung betrifft also eine blendungsfreie Mischlichtleuchte für die Garnsor-tierung, Baumwollklassierung u. dgl., insbesondere zur Aufhängung in einer über Augenhöhe angeordneten, Lage über dem Arbeitstisch od. dgl., und besteht darin, daß bei einer solchen Leuchte folgende Merkmale gemeinsam vorhanden sind: a) ein an sich bekanntes schaJenaxtiges, in der Grundforrn vorzugsweise rechteckiges, mit seiner Öffnung nach unten weisendes Gehäuse zur Aufnahme der Lampen, b) dessen Innenflächen teilweise oder vorzugsweise insgesamt mit einem vorzugsweise fein geriffelten Spiegel belegt sind, der vorzugsweise besteht aus einer oder mehreren Glasplatten mit Feinriffelung und vorzugsweise rhombischer Grobriffelung, wobei die beiden Riffelungen ge-ineinsam auf einer Glasplattenfläche, und zwar vorzugsweise auf der dem Innern des Gehäuses zugewandten Vorderfläche, vorgesehen sind oder wobei beispielsweise die Grobriffelung auf der Rückfläche und die Feinriffelung auf der Vorderfläche angeordnet ist und wobei ferner die Verspiegelung in einer die auftreffenden Lichtstrahlen. spektral nicht verändernden dünnen Auflagel, vornehmlich aus Silber, auf der RücIffläche oder auf der Vorderfläche der Glasplatte(n) besteht, c) ein das Gehäuse nach unten abschließender Grauraster, vo-rnehmlich bestehend aus miteinander vereinigten stegartigen, sich kreuzenden bzw. senkrecht durchdringenden, einen wabenartigen Körper von beispielsweise quadratischen Waben oder Maschen bildenden Wänden, die ednen Belag aus grauer, die auftreffenden Lichtstrahlen spektral nicht verändernr der Farbe haben, und d) ein oder mehrere, vorzugsweise zwei, durchsichtige, geriffelte, scheibenartige Organe zwischen dem Grauraster und dem Innern des Gehäuses, vornehmlich auf dem Grauraster aufliegend, wobei dieses Organ oder diese Organe Längs- und Querriffelung tragen, vorzugsweise derart, daß ein Organ Längsriffelung und ein zweites Organ Querriffelung hat.
  • Durch diese Ivlischlichtleuchte nach der Erfindung wird zunächst die Mischung des Lichtes mehrerer Lichtquellen verschiedener spektraler Eigenschaften unabhängig gemacht von differenzierten Weiß-Anstrichen der Innenflächen des Leuchtengehäuses. Diese Innenflächen bestehen. zur Vermeidung von aus Weiß-Anstrich sich ergebenden Fehlern nicht aus Farbe bzw. sind nicht mit Farbe belegt, sondern sie bestehen aus bzw. sind belegt mit Silber, das vorzugsweise in einer dünnen Schicht auf Glas od. dgl. aufgetragen ist. Die Wahl von Silber ist deshalb getroffen, weil Silber farblos ist bzw. farbige auftretende Lichtstrahlen nicht verändert bzw. nicht spektral verschiebt. Funktionell äquivalente Materialien sind anwendbar-.
  • Das an seiner die Silherauflage tragenden Seite oder Fläche fein gerillte, Material, wie Glas od. dgl., wird das Entstehen von Spiegelbildern auf dieser Silberschicht, also auf der Reflexionsfläche, verhindern; solche Spiegelbilder würden nämlich die Lichtmischung störend beeinflussen können.
  • Es handelt sich im strengen Sinne hierbei nicht um reflektierende Spiegelflächen; reflektierende Spiegel-*#chen. haben nämlich den. Zweck, das Licht bzw. Lichtstrahlen der Lichtquellen, die im Reflektor einge-bu#ut sind, zu lenken und zu richten. Im Gegensatz hierzu dienen die erfindungsgemäß verwandten, fein ger#M#en oder fein geriffelten. Reflexflächen dazu., das Licht zu zerstreuen. Aus diesem Grunde wählt man erfindungsgemäß diese, Reflexionsflächen auch nicht, wie üblich, gewölbt, sondern vorzugsweise plan.
  • Der unterhalb der Lampen angeordnete Grauraster hat die Wirkung, eine zu große Breitstrahlung zu verhindern und damit auch, die Gefahr der Anleuchtung umgebender Gegenstände oder Wandflächen zu vermeiden, weil nämlich solche Wandflächen oder Gegenstände häufig in Farben gehalten sind, die ungünstige Reflexe hervorrufen würden. Außerdem schaltet der Granraster die nachteilige Möglichkeit aus, daß von irgendwelchen Teilen der Lampen. selbst oder der Reflexionsflächen Lichtstrahlen ununterbrochen, d. h. direkt, in das Auge des arbeitenden Menschen fallen; das Auge des arbeitenden Menschen wird also durch den Grauraster gegen Direkteinstrahlung geschützt, auch wenn, der arbeiten& Mensch un,-mittelbar auf den Leuchtkörper bzw. auf die das Licht -Lusstrahlende Fläche blickt.
  • Der Grauraster muß nicht unbedingt einen grauen Belag oder Anstrich tragen; er muß aber die genannte Abschirrnwirkung für das Auge der arbeitenden Person zuverlässig erfüllen und keine spektralen Veränderungen oder Verschiebungen des durch den Grauraster durchtretenden Lichtes hervorrufen.
  • Wenn in den vorangegangenen Darlegungen die Forderung aufgestellt worden ist, daß die Lichtwirkung des Lichtes hoher Kelvingrade sich an. den die Leuchte umgebenden Flächen nur auf Grautöne beschränken dürfe, so ist gerade der hier vornehmlich vorgesehene Grauraster in der Lage, diese Neutralisicrung des Lichtes bereits an der Leuchte, selbst zu erzielen; in übertragenem Sinne ersetzen also die zahlreichen kleinen Flächen des Graurasters den sonst notwendigen Grauanstrich. der die Leuchte umgebenden Flächen des Raumes bis zu einem gewissen Grade.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sind im Innem des Gehäuses in, an. sich bekannter Art mehrere Stab- oder Röhrenlampen mit jeweils vorzugsweise gleichen Abständen in paralleler Anordnung zur Längserstreckung des Gehäuses, beispielsweise durch an den Seitenwänden befestigte Fassungen, gehaltert, zu denen in schräger, sie kreuzendez Anordnung, vorzugsweise in einem Winkel von 25 bis 551, weiter-e Stab- oder Röhren-Ial-npen angeordnet sind, beispielsweise durch Halterung in am Grundrahmen befestigten Fassungen, wobei in allen oder mehreren der zwischen den Stab-oder Röhrenlampen verbleibenden Lücken, in an sich bekannter Art nach unten hängend, beispielsweise über am Grundrahmen befestigte Fassungen., Glühfadenlampen angeordnet sind, die jeweils durch eine nach unten abschirmende Kalotte teilweise derart abgedeckt sind, daß aus den. Glüh,fa,dei-ila.i-npeii k6iiie dirckte Bestrahlung des Graurasters erfolgt.
  • Es ist zwar bekanntgewordeni, zur Erzielung einer guten Farbmischung die Röhrenlampen rechtwinklig kreuizweise zueinander anzuordnen,; jedoch ist diese bekannte: Anordnung nicht geeignet, die richtigen Ahmessungen der Gesamtleuchtei züi ergeben, weil die Mindestlänge einer Röhren- oder Stablampe in diesem Falle eine zu große Breite der Gesamtleuchte: notwendigerweise erforderlich macht. Solche Leuchtenkonstruktionen sind also nicht nur teuer, sondern sie sind auch als Platzleuchten, also, für den bevorzugten Verwendungszweck der Erfindung, ungeeignet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch den Leuchteligesanitkörper, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Leuchtengesamtkörper, Fig. 3 eine Ansicht von links der Fig. 1 und 2 bei abgenommener Grundplatte, Fig. -1 die Reflexfläche, Fig. 5 die Rasterfläche, in Betrachtung gemäß Pfeil B der Fig. 2, vergrößert und teilweise- aufgebrochen.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung besteht beim Ausführungsbeispiel aus einem etwa aus Stahlblech gefertigten Gehäuse, das zusammengesetzt erstellt sein kann aus den Wandteilen 1 und der Grundplatte oder dem Grundrahmen 2. Am Grundrahrnen 2 sind mittels entsprechender Halterungen oder Fassungen 3 die Glühladenlampen 4 angeordnet. Die sich längs erstreckenden Stab- oder Röhrenlampen 5 sind gehaltert in üblichen Fassungen. 6, die gemäß dem Ausführungsbeispiel an den Seitenwänden 1 sitzen können. Zwischen diesen Stab- oder Röhrenlanipen 5 und der Grundplatte oder dem Grundrahnnen. 2 liegen in schräger Anordnung, also nicht rechtwinklig, weitere Röhreiila.1-npen 7, deren. Fassungen oder Halterungen 8 zweckmäßig am Grundrahmen 2 sitzen. DieGlühfadenlampen 4 sind, wie aus Fig. 1 deutlich hervorgeht, mit je einer Ka,lotte 9 nach unten abgedeckt. Der Grundrahmen 2 kann eine besondere, in aufgehängtem Zustand der Decke zugewandte, vorzugsweise staubdichte Verschalung, Abdeckung od. dgl. 10 besitzen.
  • Die inneren Flächen der beispielsweise aus Blech gefertigten Seitenwand 1 und des Grundrahmens 2 sind belegt mit einem in. seinem Hauptkö#rper vorzugsweise ans Glas erstellten Reflexionsorgan 11, das in den Fig. 1, 2, j und 5 nicht dargestellt ist; die Fig. 4 zeigt, daß dieses Reflexionsorgan eine ebene Scheibe ist, deren nach innen gerichtete, also den Lampen, 4, 5, 7 zugewandte Seite oder Fläche geriffelt, und zwar vorzugsweise fein. geriff elt ist, wo-bei eine zusätzliche, etwa rhombische etwas gröbere Riffelung 12 die Bereiche der Feinriffelung 13 einfaßt und unterbricht. Im Prinzip ist es aber auch möglich, die Riffelung 12 auf der einen Seite oder Fläche und die, Fein.riffelung 13 auf der anderen Seite; oder Fläche vorzusehen.; es ist auch möglich, beide Riffelungen auf der den Lampen 4, 5 ', 7 abgewandten Setite des Reflexionsorgans 11 vorzusehen, wenn auch die gezeigte Ausführungsform funktionelle und praktische Vorteile bietet, besonders hinsichtlich der Reinigung. Die in Fig. 4 gezeigte Riffelung ist im Ausführungsbeispiel ungefähr maßstabsgetreu mit den tatsächlichen Verhältnissen eines Ausführungsbeispiels wiedergegeben; das Organ 11 ist silberverspiegelt.
  • Die Fig. 5 zeigt in Blickrichtung von rechts gemäß den Fig. 1 und 2, daß die entsprechend urngebördelten Seitenwandteile 1 zunächst den Grauraster 14 und alsdann geschichtet Glas- oder jedenfalls durchsichtige Scheiben 15, 16 (auch Fig. 1) besitzen. Hierzu ist zu erläutern, daß der Grauraster 14 eine an sich bekannte Wabenform mit vorzugsweise rechteckigen Waben 14' besitzt, wobei die Steghöhe der Wahen so. groß im Verhältnis zur Wabenseite oder -Öffnung gewählt ist, daß eine direkte, Betrachtung der hinter dem Raster befindlichen Teile des Gesamtleuchtenkörpers, aJs& des Innenraumes des Leuchtenkörpers, durch das Auge des arbeitenden Menschen verhindert wird, da ja der Arbeitsplatz des arbeitenden Menschen stets auflermittig gegenüber dem Leuchtenorgan sein muß. Es wird also verhindert, daß das Licht hoher Kelvingrade unmittelbar in das Auge fällt.
  • Über dein Raster 14 liegt eine durchsichtige Scheibe, und vorzugsweise eine Glasscheibe 15, die Längsriffelung besitzt; über dieser Scheibe 15 liegt eine weitere Glasscheibe 16, die mit Querriffelung versehen und ebenfalls durchsichtig ist.
  • Es ist möglich, die Scheiben 15, 16 zu einem einzigen Organ bzw. zu einer einzigen. Scheibe zu vereinigen, wenn man beispielsweise deren Unterseite mit Längsriffelung und die Oberseite mit Querriffelung versieht, wobei die Richtungen der beiden Riffelungen nicht unbedingt senkrecht zueinander laufen müssen und auch nicht unbedingt parallel zu den Hauptrichtungen der Seitenwandteile 1 sein müssen.
  • Die Stab- oder Röhrenlampen 5, 7 sind, solche Lampen, die ein tageslichtähnliches Licht ausstrahlen. Während die längs laufenden Stab- oder Röhrenr lampen 5 vorzugsweise reinweißes Licht abstrahlen, gibt man den schräg angeordneten. Stab- oder Röhrenlampen 7 vorzugsweise eine ins Blaue gehende, gegebenenfalls sogar in Spezialfällen eine nahezu reinblaue Lichtfarbe. Das Licht der Glühfadenlampen 4 besitzt eine für diese Lampenart charakteristische normale spektrale Zusammensetzung, wobei dieses Licht so gewählt sein kann, daß es auch einen. roten Anteil besitzt bzw. sich sehr weit im roten Spektrumsab-schnitt ganz oder teilweise befindet. Die Kombination der richtigen Lichtchaxakteristika läßt sich an Hand bekannter Erkenntnisse zusammenstellen,.
  • Die Erfindung ist mit Vorteil zu den eingangs erwähnten, Zwecken anwendbar. Insbesondere ist sie vorteilhaft bei der sogenannten Baumwollklassierung nach der Naturfarbe der Baumwolle, nach Verschmutzung oder nach Stapelfaserbeschaffenheit. Sie ist immer dann mit besonderem Erfolg anwendbar, wenn geringste Farbunterschiede und geringste Intensitätsunterschiede gleicher Farben für den arbeitenden Menschen erkennbar gemacht werden sollen. Sie vermeidet neben den schon erwähnten Nachteilen auch den bei bekannten Einrichtungen als störend empfundenen Mißstand, daß durch. momentane Blendung, alsobeispielsweise durchEinfallblauerStrahlen in die Pupille, eine momentane Farbenfehlsichtigkeit im Auge des arbeitenden Menschen entsteht; auch eine relativ kurz andauernde Störung dieser Art führt nämlich unbedingt zu Arbeits-Fehlleistungen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Blendungsfreie Mischlichtleuchte für die-Garnsortierung, Baumwollklassierung u. dgl., vornehmlich zur- Aufhängung in einer über Augenhöhe angeordneten Lage über dem Arbeitstisch od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß bei der el Leuchte folgendet Merkmale gemeinsam vorhanden sind: a) ein an sich. bekanntes schaJenartiges, in der Grundfürm vorzugsweise rechteckiges, mit seiner öffnung nach unten weisendes Gehäuse (1, 2) zur Aufnahme der Lampen, b) dessenInnenflächen teilweiseoder vorzugsweise insgesamt mit einem vorzugsweise fein geriffelten Spiegel belegt sind, der vorzugsweise besteht aus einer oder mehreren Glasplatten (11) mit Feinriffelung (13) und vorzugsweise rhombischer Grobriffelung (12), wobei die beiden Riffelungen (12, 13) gemeinsam auf einer Glasplattenfläche, und zwar vorzugsweise auf der dem Innern des Gehäuses zugewandten Vorderfläche, vorgesehen sind oder wobei beispielsweise die Grobriffelung (12) auf der Rückfläche und die Feinriffelung (13) auf der Vorderfläche angeordnet ist und wobei ferner die Verspiegelung in einer die auftreffenden Lichtstrahlen spektral nicht verändernden dünnen Auflage, vornehmlich aus Silber, auf der Rückfläche oder auf der Vorderfläche der Glasplatte(n) (11) besteht; c) ein das Gehäuse (1, 2) nach unten abschließender Grauraster (14), vornehmlich bestehend aus miteinandez vereinigten stegartigen, sich kreuzenden bzw. senkrecht durchdringenden, einen wabenartigen Körper von beispielsweise quadratischen Waben, oder Maschen (14') bildenden Wänden, die einen. Belag aus grauer, die auf treffenden Lichtstrahlen spektra,1 nicht verändernder Farbe besitzen; d) ein oder mehrere, vorzugsweise zwei, durchsichtige, geriffelte, scheibenartige Organe (15, 16) zwischen dem Grauraster (14) und dem Innern. des Gehäuses (1, 2), vornehmlich aufliegend auf deni Grauraster, wobei dieses Organ oder- diese Organe, (15, 16) Längs- und Querriffelung tragen, vorzugsweise deraxt, daß ein Organ. (15) Längsriffelung und ein zweites Organ (16) Querriffelung besitzt.
  2. 2. Blendungsf reie, Mischlichtleuchte nach . Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gehäuses (1, 2) in an sich bekannter Art mehrere. Stab- oder Röhrenlampen (5) mit jeweils vorzugsweise gleichen Abständen in paralleler Anordnung zur Längserstreckung des Gehäuses (1, 2), beispielsweise durch all den Seitenwänden (1) befestigte Fassungen (6), gehaltert sind, zu denen in schräger, sie kreuzender Anordnung, vorzugsweise in einem Winkel von 25 bis 550, weitere Stab- oder Röhrentampen (7) angeordnet sind, beispielsweise durch Halterung in amGrundrahmen (2) befestigten Fassungen (8), wobei in allen oder mehreren der zwischen den Stab- oder Röhrenlampen (5, 7) verbleibenden Lücken, in an sich bekannter Art nach unten. hängend, beispielsweise über am Grundrahmen. (2) befestigte Fassungen (3), Glühfadenlampen (4) angeordnet sind, die jeweils durch eine nach unten abschirmende KaJotte (9) teilweise derart abgedeckt sind, daß aus den Glühfadenlampen (4) keine direkte Bestrahlung des Graurasters erfolgt. 3. Blendungsfreie Mischlichtleuchte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen oben durch eine Abdeckung (10) vorzugsweise staubdicht abgedeckt ist. 4. Blendungsfreie Mischlichtleuchte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtfarbe der längs laufenden Stab- oder Röhrenlampen (5) reinweiß ist. 5. Blendungsfreiv Mischlichtleuchte nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtfarbe der schräg laufenden Stab- oder Röhrenlampen (7) reinweiß oder vorzugsweise ins Bläuliche gehend oder reinblau ist. 6. Blendungsfreie Mischlichtleuchte nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht der Glühfadenlampen (4) in den Rotbereich des Spektrums eingreift oder hauptsächlich im Rotberetich des Spektrums sich befindet.
DEE12055A 1956-03-08 1956-03-08 Blendungsfreie Mischlichtleuchte fuer die Garnsortierung, Baumwollklassierung u. dgl. Pending DE1010026B (de)

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DE (1) DE1010026B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110755B (de) * 1959-02-06 1961-07-13 Dr Hans Joachim Spanner Mischlichtleuchte mit einer dem natuerlichen Licht angepassten spektralen Farbverteilung
EP2246611B1 (de) * 2009-05-01 2019-12-04 Lighting Science Group Corporation Umweltverträgliches aussenbeleuchtungssystem

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