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DE10100977A1 - Vorrichtung zum Einstellen des Axialspiels bei einem Radialverdichter - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Axialspiels bei einem Radialverdichter

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Publication number
DE10100977A1
DE10100977A1 DE10100977A DE10100977A DE10100977A1 DE 10100977 A1 DE10100977 A1 DE 10100977A1 DE 10100977 A DE10100977 A DE 10100977A DE 10100977 A DE10100977 A DE 10100977A DE 10100977 A1 DE10100977 A1 DE 10100977A1
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DE
Germany
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compressor
component
housing
axial
axial play
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Withdrawn
Application number
DE10100977A
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English (en)
Inventor
Josef Baettig
Matthias Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Accelleron Industries AG
Original Assignee
ABB Turbo Systems AG
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Publication date
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Publication of DE10100977A1 publication Critical patent/DE10100977A1/de
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/60Mounting; Assembling; Disassembling
    • F04D29/62Mounting; Assembling; Disassembling of radial or helico-centrifugal pumps
    • F04D29/624Mounting; Assembling; Disassembling of radial or helico-centrifugal pumps especially adapted for elastic fluid pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04D29/622Adjusting the clearances between rotary and stationary parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Zur Einstellung des Axialspiels (S) werden Bauteile (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) des Verdichters (12) gegeneinander verdreht, von denen eines mit einem Rippenträger (46) verbunden ist und eines mit einem Stufenring (44). Der Stufenring (44) weist zyklisch auf dem Ring (44) angeordnete Stufenfolgen (52) von Stufen (50) unterschiedlicher axialer Höhe (h) auf und ist konzentrisch zum Rippenträger (46) angeordnet. Werden die mit dem Stufenring (44) und dem Rippenträger (46) verbundenen Bauteile (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) verdreht, so wird jede Rippe (48) des Rippenträgers (46) mit einer Stufe (50) des Stufenrings (44) in Auflage gebracht. Aufgrund der unterschiedlichen axialen Höhe (h) der Stufen (50) verändert sich beim Verdrehen der axiale Abstand der mit dem Stufenring (44) und dem Rippenträger (46) verbundenen Bauteile (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) von Stufe (50) zu Stufe (50). Da eines der Bauteile (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) entweder selbst eine Begrenzung des Axialspiels (S) bildet oder mit einem das Axialspiel (S) begrenzenden Bauteil (22, 34, 36) in Wirkverbindung steht, ändert sich mit der axialen Verschiebung des Bauteils (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) auch das Axialspiel (S). DOLLAR A Die erfindungsgemäße Vorrichtung (42) zum Einstellen des Axialspiels (S) kann an verschiedenen Orten des Verdichters (12) angeordnet sein, beispielsweise im Bereich zwischen Diffusor (32) und Lagergehäuse (14).

Description

Technisches Gebiet
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einstellen des Axial­ spiels eines Verdichterrades gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bzw. des Patentanspruches 2 sowie auf einen Verdichter mit entsprechender Vorrichtung.
Stand der Technik
Bei modernen Verdichterrädern beispielsweise in Turboladern hat das Axialspiel zwischen den Verdichterradschaufeln und dem die Schaufeln umgebenden Verdichtergehäuse einen grossen Einfluss auf den Wirkungsgrad des Verdichters. Durch die fertigungsbedingten To­ leranzen kann dieses Axialspiel stark variieren. Ein grosses Axialspiel kann den Wirkungs­ grad des Verdichters bis zu 1% vermindern. Daher wird ein Axialspiel angestrebt, das so klein wie möglich ist, aber gross genug, um ein Streifen der Verdichterradschaufeln am Ver­ dichtergehäuse zu verhindern.
Eine Möglichkeit das Axialspiel einzustellen, besteht in der Verwendung verschieden dicker Hilfslagerscheiben, die auf der Welle des Verdichters zwischen Lagergehäuse der Welle und Nabe des Verdichterrades placiert wird. Ein Beispiel für die Verwendung solcher Hilfslager­ scheiben ist im "Instruction Manual for NAPIER 355 Turbocharger", Kapitel 7.3 dargestellt. Bevor ein Verdichterrad auf seiner Welle montiert wird, werden alle in der Toleranzkette vor­ kommenden Teile ausgemessen und die Differenz zum minimal nötigen Axialspiel bestimmt. Es wird dann eine Hilfslagerscheibe gewählt, deren Dicke der bestimmten Differenz zum mi­ nimalen Axialspiel entspricht. Dann wird das Verdichterrad mit dieser Hilfslagerscheibe zwi­ schen Lagergehäuse und Nabe auf der Welle montiert.
In montiertem Zustand wird das Axialspiel durch Ausmessen überprüft. Bei einer grossen Anzahl Teile in der Toleranzkette kann sich ein relativ grosser Fehler bei der Bestimmung der Differenz zum minimalen Axialspiel ergeben. Dies kann dazu führen, dass nach der Montage das Axialspiel nicht optimal eingestellt ist und das Verdichterrad nochmals demon­ tiert werden muss. Die Differenz zum minimalen Axialspiel wird am montierten Verdichterrad erneut bestimmt und die entsprechende Hilfslagerscheibe gewählt. Das Verdichterrad wird demontiert, die Hilfslagerscheibe wird ausgewechselt und das Verdichterrad schliesslich wieder montiert.
Bei vielen Teilen in der Toleranzkette kann es unter Umständen vorteilhaft sein, auf das Ausmessen der Toleranzkette zu verzichten und das Verdichterrad sofort mit einer über Schätzung gewählten Hilfslagerscheibe zu montieren. Das Ausmessen des Axialspiels am montierten Verdichterrad mit anschliessender Demontage, einsetzen der ermittelten Hilfsla­ gerscheibe und Neumontage des Verdichterrades erfolgt dann, wie oben beschrieben.
Es ist klar ersichtlich, dass die Einstellung des Axialspiels mittels Hilfslagerscheiben sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv ist, was den Verdichter verteuert. Ausserdem erfordert dieses System die Lagerhaltung von Hilfslagerscheiben verschiedener Dicke, was die Ko­ sten für den Verdichter weiter erhöht.
Um das Problem der Lagerhaltung zu umgehen, gibt es auch die Möglichkeit nur mit einer Hilfslagerscheibe zu arbeiten, welche dann durch mechanische Bearbeitung auf die benö­ tigte Dicke gebracht wird. Dies ist aber wiederum arbeitsintensiv und kostet Zeit. Zudem kann auf diese Art nur einer Veränderung von grossen zu kleinen Axialspielen Rechnung getragen werden.
Darstellung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, mit der das Axialspiel zwischen den Verdichterradschaufeln und den sie umgebenden Ver­ dichtergehäuse ohne grossen Montageaufwand, einfach und kostengünstig eingestellt wer­ den kann.
Diese Aufgabe lösen ein Verfahren zum Einstellen des Axialspiels mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 2 so­ wie ein Verdichter gemäss Patentanspruch 6.
Bei dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 werden Bauteile des Verdichters gegeneinan­ der verdreht, von denen eines mit einem Rippenträger verbunden ist und eines mit einem Stufenring. Der Stufenring weist zyklisch auf dem Ring angeordnete Stufenfolgen von Stufen unterschiedlicher axialer Höhe auf und ist konzentrisch zum Rippenträger angeordnet. Wer­ den die mit dem Stufenring und dem Rippenträger verbundenen Bauteile verdreht, so wird jede Rippe des Rippenträgers mit einer Stufe des Stufenrings in Auflage gebracht. Aufgrund der unterschiedlichen axialen Höhe der Stufen verändert sich beim Verdrehen der axiale Abstand der mit dem Stufenring und dem Rippenträger verbundenen Bauteile von Stufe zu Stufe. Da eines der Bauteile entweder selbst eine Begrenzung des Axialspiels bildet oder mit einem das Axialspiel begrenzenden Bauteil in Wirkverbindung steht, ändert sich mit der axialen Verschiebung des Bauteils auch das Axialspiel. Durch das erfindungsgemässe Ver­ fahren wird ein ausmessen der Bauteile in der Toleranzkette unnötig. Eine sonst unter Um­ ständen notwendige Montage-Demontage-Neumontage des Verdichterrades kann ebenfalls vermieden werden. Durch das Verfahren werden Zeit- und Arbeitsaufwand beim Montieren des Verdichterrades wesentlich verkürzt. Eine Lagerhaltung von Hilfslagerscheiben ist unnö­ tig. Die Kosten für die Herstellung des Verdichters werden reduziert.
Mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung, die einen Stufenring und einen mit dem Stufen­ ring zusammenwirkenden Rippenträger aufweist lässt sich das Verfahren nach Anspruch 1 sehr einfach und effizient durchführen. Dazu umfasst der Stufenring zyklisch auf einem Ring angeordnete, symmetrische Stufenfolgen von Stufen unterschiedlicher axialer Höhe, auf die sich in axialer Richtung Rippen des Rippenträgers erstrecken. Stufenring und Rippenträger sind konzentrisch zueinander angeordnet und sind mit Bauteilen des Verdichters verbindbar. Wie oben beschrieben lässt sich mit einer solchen erfindungsgemässen Vorrichtung das Axialspiel des Verdichters sehr einfach und kostengünstig einstellen.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung entspricht die Anzahl Rippen des Rippenträ­ gers der Anzahl Stufenfolgen von Stufen des Stufenringes. Durch diese Ausführung können alle Rippen mit einer gleichen axialen Längenausdehnung gefertigt und Material gespart werden. Sind Stufenring und Rippenträger konzentrisch zur Welle des Verdichters angeord­ net, so können sie sehr einfach mit den meist ebenfalls konzentrisch zur Welle des Ver­ dichters angeordneten Bauteilen des Verdichters verbunden werden und die Bauteile lassen sich sehr einfach gegeneinander verdrehen.
Liegt der axiale Höhenunterschied zwischen den Stufen des Stufenringes im Bereich von 0.1 mm bis 0.5 mm so kann das Axialspiel sehr genau eingestellt werden. Die Höhendifferenz zwischen den Stufen kann dabei von Stufe zu Stufe variieren.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Stufen jeder Stufenfolge mit abnehmender axialer Hö­ he aufeinander folgen, da so das Einstellen des Axialspiels besonders einfach erfolgen kann. Ist der Höhenunterschied zwischen den Stufen jeweils konstant, so vereinfacht dies das Einstellen des Axialspiels weiter. Der Höhenunterschied der Stufen sollte dabei entspre­ chend den Gesamtabmessungen des Verdichters gewählt werden.
Bei einem Verdichter, der mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Einstellen des Axialspiels ausgerüstet ist, ist es besonders einfach das Axialspiel einzustellen. Dies ist dann nicht nur bei der Erstmontage einfach möglich sondern auch ein gegebenenfalls nöti­ ges Nachstellen während eines Service ist mit der im Verdichter integrierten Vorrichtung sehr einfach und schnell möglich. Der Verdichter kann schneller und kostengünstiger herge­ stellt und gewartet werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Vorrichtung im Verdichter anzuordnen. Eine Mög­ lichkeit besteht darin, den Stufenring am Lagergehäuse des Verdichters anzuordnen und den Rippenträger an einer das Lagergehäuse mit dem Verdichter verbindenden Befesti­ gungsmuffe vorzusehen, bzw. umgekehrt. Durch eine solche Anordnung kann das Verdich­ terrad axial innerhalb des Verdichtergehäuses verschoben und durch diese Verschiebung das Axialspiel zwischen Verdichterradschaufeln und Verdichtergehäuse eingestellt werden.
Eine andere vorteilhaftere Möglichkeit besteht darin den Stufenring an der Befestigungs­ muffe anzuordnen und den Rippenträger an einer axial in Richtung Verdichterrad an die Befestigungsmuffe anschliessenden Lagerscheibe vorzusehen, bzw. umgekehrt. Auch hier wird das Verdichterrad innerhalb des Verdichtergehäuses axial verschoben. Da keine Öffnungen für Schrauben vorgesehen werden müssen, wie dies für die obengenannte Möglich­ keit der Fall ist, vereinfacht sich die Herstellung der Vorrichtung.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Stufenring am Lagergehäuse des Verdichters angeordnet und der Rippenträger an einer Rückwand eines mit dem Verdichter­ gehäuse fest verbundenen Diffusors. Auch eine umgekehrte Anordnung mit dem Stufenring an der Rückwand des Diffusors und dem Rippenträger am Lagergehäuse ist sehr vorteilhaft. Da der Diffusor an sich schon als konzentrisch um die Welle des Verdichters angeordneter Ring ausgebildet ist, ist es sehr einfach den Stufenring oder den Rippenträger auf der Rückwand des Diffusors anzuordnen. Bei dieser Anordnung der Vorrichtung wird das Ver­ dichtergehäuse gegenüber dem Verdichterrad axial verschoben. Diese Ausführungsform ist sehr vorteilhaft, da eine Einstellung des Axialspiel bei auch nach Montage des Verdichterge­ häuses noch sehr einfach möglich ist.
Wenn das Verdichtergehäuse des Verdichters ein Gasauslassgehäuse und eine Ein­ satzwand umfasst und die Einsatzwand das Axialspiel auf der Verdichtergehäuseseite be­ grenzt, ist es sehr vorteilhaft, den Stufenring am Gasauslassgehäuse anzuordnen und den Rippenträger an der Einsatzwand oder auch umgekehrt. Bei einer solchen Anordnung muss nur die Einsatzwand gegenüber dem Gasauslassgehäuse verdreht werden, um das Axial­ spiel einzustellen. Da die Einsatzwand ein, im Verhältnis zum ganzen Verdichter gesehen, kleines und leichtes Bauteil des Verdichters ist, ist das erfindungsgemässe Verfahren bei einer solchen Anordnung der Vorrichtung im Verdichter sehr einfach durchführbar.
Sind der Stufenring und/oder der Rippenträger einstückig an den jeweiligen Bauteilen des Verdichters angeformt, erleichtert dies die Montage.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand weiterer abhängigen Patentan­ sprüche.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispie­ len, welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
Fig. 1 im Schnitt entlang seiner Längsachse einen Verdichter mit einer erfindungsgemä­ ssen Vorrichtung im Bereich zwischen Diffusor und Lagergehäuse;
Fig. 2 eine Ansicht des Stufenringes aus Fig. 1 entsprechend der Schnittlinie I-I in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt des Stufenringes aus Fig. 2 entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 2.
Fig. 4 im Schnitt entlang seiner Längsachse einen Verdichter, dessen Verdichtergehäu­ se als separate Bauteile ein Gassauslassgehäuse und eine Einsatzwand umfasst, mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung im Bereich zwischen Einsatzwand und Gassauslassgehäuse;
Fig. 5 den Stufenring aus der Vorrichtung aus Fig. 4 im Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 4; und
Fig. 6 den Stufenring aus Fig. 5 im Schnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in Fig. 5.
Die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen und deren Bedeutung sind in der Be­ zugszeichenliste zusammengefasst aufgelistet. Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die beschriebenen Ausführungsformen stehen beispielhaft für den Erfindungsgegenstand und haben keine beschränkende Wirkung.
Wege zur Ausführung der Erfindung
Die Fig. 1 und 4 zeigen jeweils im Schnitt zu ihrer jeweiligen Längsachse 10 einen Ver­ dichter 12. Der Verdichter 12 weist ein auf einer in einem Lagergehäuse 14 gelagerten Welle 16 aufgebrachtes Verdichterrad 18 auf. Das Verdichterrad 18 umfasst eine Nabe 20 und Verdichterradschaufeln 22. Eine stillstehende am Lagergehäuse 14 befestigte Befesti­ gungsmuffe 24 und eine an der Nabe 20 befestigte und mit dieser mitdrehende Lagerschei­ be 26 bilden ein axiales Schublager für das Verdichterrad 18. Ein durch den Verdichter 12 zu verdichtendes Arbeitsmedium 28 wird durch einen Verdichtereinlass 30 angesaugt, strömt über die Verdichterradschaufeln 22 in einen Diffusor 32 und wird über ein Gasaus­ trittsgehäuse 34 nach aussen weitergeleitet.
In Fig. 1 ist der Verdichtereinlass 30 durch das Verdichtergehäuse 36 begrenzt, welches einstückig ausgebildet auch das Gasaustrittsgehäuse 34 formt. Im Bereich des Diffusors 32 wird der Weg für das Arbeitsmedium 28 einerseits durch das Verdichtergehäuse 36 und an­ dererseits durch eine Diffusorplatte 38 gebildet, an der in den Strömungsweg ragende Leit­ schaufeln 40 angeordnet sind. Zwischen den Verdichterschaufeln 22 und dem Verdichterge­ häuse 36 ist ein Axialspalt S ausgebildet. Zur Einstellung des Axialspaltes S ist eine erfin­ dungsgemässe Vorrichtung 40 vorgesehen, welche in Fig. 1 im Bereich zwischen Lagerge­ häuse 14 und Diffusorplatte 38 angeordnet ist. Ein Stufenring 44, wie er in Fig. 2 und 3 nä­ her dargestellt ist, ist einstückig mit dem Lagergehäuse 14 ausgebildet und erstreckt sich konzentrisch um die Welle 16. Auf der dem Stufenring 44 gegenüberliegenden Seite ist ein­ stückig mit der Diffusorplatte 38 ein ringförmiger Rippenträger 46 ausgebildet, dessen Rip­ pen 48 sich axial auf den Stufenring 44 hin erstrecken. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist der Stufenring 44 Stufen 50 in zyklisch symmetrischen Folgen 52 auf. Die Stufen 50 einer Stufenfolge 52 besitzen in abnehmender Reihe unterschiedliche axiale Höhen h. Die Höhendifferenz h zwischen den einzelnen Stufen 50 ist im gezeigten Beispiel jeweils kon­ stant. Wie ebenfalls aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, entspricht die Anzahl der Rippen 48 des Rippenträgers 46 der Anzahl der Stufenfolgen 52 des Stufenringes 44.
In dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel weist das Verdichtergehäuse 36 ein separates Gasaus­ trittsgehäuse 34 und im Bereich des Verdichtereinlasses 30 eine mit dem Gasaustrittsge­ häuse 34 mittels eines Verbindungsflansches 53 verbundene Einsatzwand 54 auf. Die Ein­ satzwand 54 ist mittels sich axial durch Öffnungen 60 des Verbindungsflansches 53 erstrec­ kende Schrauben 58 mit dem Gasaustrittsgehäuse 34 verbunden. Die Einsatzwand 54 um­ schlisst die Verdichterradschaufel 22 und bildet mit diesen zusammen den Axialspalt S. Die erfindungsgemässe Vorrichtung 42 zur Einstellung des Axialspalt S ist in diesem Beispiel in einem zwischen Verbindungsflansch 53 der Einsatzwand 54 und Gasaustrittsgehäuse 34 gebildeten Verbindungsbereich 56 angeordnet. Der Stufenring 44 ist einstückig mit dem Gasaustrittsgehäuse 34 ausgebildet, während der Rippenträger 46 einstückig mit dem Befe­ stigungsflansch 53 ausgebildet ist. Wiederum erstrecken sich die Rippen 48 axial auf den Stufenring 44 hin. Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, sind am Stufenring 44 wieder zyklisch symmetrische Stufenfolgen 52 von Stufen 50 mit abnehmender axialer Stufenhöhe h ange­ ordnet. Die Stufen 50 weisen wiederum eine konstante Höhendifferenz h auf. Zur Befesti­ gung der Einsatzwand 54 am Gasaustrittsgehäuse 34 sind in den Rippen 48 Durch­ gangsöffnungen 60 vorgesehen und in den Stufen 50 Aufnahmeöffnungen 62 mit Gewinde für die Aufnahme der Schrauben 58.
Andere nicht in den Figuren dargestellte Möglichkeiten die erfindungsgemässe Vorrichtung im Verdichter anzuordnen sind ebenso denkbar. So können Stufenring 44 und Rippenträger 46 beispielsweise zwischen der Lagerscheibe 26 und der Nabe 20, welche mit gleicher Ge­ schwindigkeit rotieren, oder zwischen der Befestigungsmuffe 24 und dem Lagergehäuse 14 angeordnet sein. Letzteres erfordert wie in dem in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Beispiel Öff­ nungen 60, 62 im Stufenring 44 und den Rippen 50 des Rippenträgers 46 für die Aufnahme von Verbindungsschrauben.
Die beiden letztgenannten Beispiele bewirken eine axiale Verschiebung des Verdichterrades 18 im Verdichtergehäuse 36, während die beiden in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Beispiele zu einer axialen Verschiebung des Verdichtergehäuses 36 gegenüber dem Verdichterrad 18 führen. Denkbar wenn auch aufwendig in der Herstellung ist auch eine Kombination mehre­ rer, an verschiedenen Orten im Verdichter 12 angeordneter erfindungsgemässer Vorrichtun­ gen 42.
Bezugszeichenliste
10
Längsachse
12
Verdichter
14
Lagergehäuse
16
Welle
18
Verdichterrad
20
Nabe
22
Verdichterradschaufel
24
Befestigungsmuffe
26
Lagerscheibe
28
Arbeitsmedium
30
Verdichtereinlass
32
Diffusor
34
Gasaustrittsgehäuse
36
Verdichtergehäuse
38
Diffusorplatte
40
Leitschaufel
42
Vorrichtung
44
Stufenring
46
Rippenträger
48
Rippen
50
Stufen
52
Stufenfolge
54
Einsatzwand
56
Verbindungsbereich
58
Schrauben
60
Durchgangsöffnungen
60
62
Aufnahmeöffnungen
62

Claims (11)

1. Verfahren zum Einstellen des Axialspiels (S) zwischen Verdichtergehäuse (36) und Ver­ dichterradschaufeln (22) eines Radialverdichters (12) bei dem ein Bauteil (22, 36, 54) des Verdichters (12), das eine Begrenzung des Axialspiels (S) bildet, axial verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass
  • a) dieses Bauteil (22, 36, 54) oder ein mit diesem in Wirkverbindung stehendes Bauteil (42, 24, 26) und ein weiteres Bauteil (14, 34) des Verdichters (12) gegeneinander verdreht werden, wobei
  • b) jede Rippe (48) eines mit dem einen Bauteil (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) verbun­ denen Rippenträgers (46) auf einer Stufe (50) eines mit dem anderen Bauteil (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) verbundenen Stufenrings (42), der konzentrisch zum Rippen­ träger angeordnet ist, in Auflage gebracht wird und
  • c) aufgrund der unterschiedlichen axialen Höhen (h) der Stufen (50) und ihrer in Form von zyklischen Stufenfolgen (52) auf dem Stufenring (42) gewählten Anordnung der axiale Abstand der Bauteile (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) beim Verdrehen von Stufe (50) zu Stufe (50) verändert und so das Axialspiel (S) eingestellt wird.
2. Vorrichtung (42) zum Einstellen des Axialspiels (S) entsprechend dem Verfahren aus Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sie
  • a) einen Stufenring (44) und einen mit dem Stufenring (44) zusammenwirkenden und konzentrisch zu diesem angeordneten Rippenträger (46) umfasst, die beide mit Bauteilen (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) des Verdichters (12) verbindbar sind, und
  • b) der Stufenring (44) zyklisch auf einem Ring angeordnete Stufenfolgen (52) von Stu­ fen (50) unterschiedlicher axialer Höhe (h) aufweist und
  • c) der Rippenträger (46) Rippen (48) aufweist, die sich axial auf die Stufen (50) des Stufenringes (44) hin erstrecken und so dimensioniert sind, dass
  • d) jede Rippe (48) auf genau einer Stufe (50) in Auflage bringbar ist.
3. Vorrichtung (42) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl Rippen (48) des Rippenträgers (46) der Anzahl Stufenfolgen (52) von Stufen (50) des Stufenrin­ ges (44) entspricht und der Stufenring (44) und der Rippenträger (46) vorzugsweise kon­ zentrisch zur Welle (16) des Verdichters (12) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Hö­ henunterschied (h) zwischen den Stufen (50) im Bereich von 0.1 mm bis 0.5 mm liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen (50) jeder Stufenfolge (52) mit abnehmender axialer Höhe (h) aufeinander folgen und der Höhenunterschied (h) jeweils vorzugsweise konstant ist.
6. Verdichter (12) mit einem Verdichterrad (18), das mit seiner Nabe (20) auf einer in einem Lagergehäuse (14) gelagerten Welle (16) befestigt ist, und dessen an der Nabe (20) an­ geordnete Verdichterradschaufeln (22) mit einem Axialspiel (S) von einem Verdichterge­ häuse (36) umgeben sind, und mit einer Vorrichtung zum Einstellen des Axialspiels (S) dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (42) nach einem der Ansprüche 2 bis 5 ausgebildet ist.
7. Verdichter (12) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenring (44) am Lagergehäuse (14) angeordnet ist und der Rippenträger (46) an einer das Lagerge­ häuse (14) mit dem Verdichter (12) verbindenden Befestigungsmuffe (24) angeordnet ist oder umgekehrt.
8. Verdichter (12) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass axial anschliessend an die Nabe (20) in Richtung auf das Lagergehäuse (14) auf der Welle (16) eine mit der Nabe (20) mitrotierende Lagerscheibe (26) angeordnet ist, wobei der Stufenring (44) an der Nabe (20) und der Rippenträger (46) an der Lagerscheibe (26) angeordnet ist oder umgekehrt.
9. Verdichter (12) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenring (44) am Lagergehäuse (14) angeordnet ist und der Rippenträger (46) an einer Rückwand ei­ nes mit dem Verdichtergehäuse (36) fest verbundenen Diffusors (42) angeordnet ist oder umgekehrt.
10. Verdichter (12) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichterge­ häuse (36) ein Gasauslassgehäuse (34) und im Bereich des Verdichtereinlasses (30) ei­ ne Einsatzwand (54) umfasst, wobei die Einsatzwand (54) das Axialspiel (S) auf der Seite des Verdichtergehäuses (36) begrenzt, und dass der Stufenring (44) am Gasaus­ lassgehäuse (34) angeordnet ist und der Rippenträger (46) an der Einsatzwand (54) oder umgekehrt.
11. Verdichter (12) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufenring (44) und/oder der Rippenträger (46) einstückig an den jeweiligen Bauteilen (14, 22, 24, 26, 34, 36, 42, 54) des Verdichters (12) angeformt sind.
DE10100977A 2001-01-11 2001-01-11 Vorrichtung zum Einstellen des Axialspiels bei einem Radialverdichter Withdrawn DE10100977A1 (de)

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