DE10100718A1 - Permanentmagnet-Rotor für eine elektrische Maschine - Google Patents
Permanentmagnet-Rotor für eine elektrische MaschineInfo
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- H02K1/27—Rotor cores with permanent magnets
- H02K1/2706—Inner rotors
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- H02K1/274—Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets
- H02K1/2753—Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets the rotor consisting of magnets or groups of magnets arranged with alternating polarity
- H02K1/276—Magnets embedded in the magnetic core, e.g. interior permanent magnets [IPM]
- H02K1/2766—Magnets embedded in the magnetic core, e.g. interior permanent magnets [IPM] having a flux concentration effect
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Permanentmagnet-Rotor (1) für eine elektrische Maschine, bei dem strahlenförmig um eine Welle (2) angeordnete Magnetblöcke (4) und dazwischen angeordnete Flussleitstücke (5) mit im Wesentlichen kreissegmentförmigem Querschnitt zwischen zwei mit der Welle (2) verbundenen Deckscheiben (3) gehalten und mittels stabförmiger Halteelemente (31) fixiert werden, die durch Aussparungen (52) in den Flussleitstücken (5) geführt und mit den Deckplatten (3) verbunden sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Permanentmagnet-Rotor für eine elektrische Maschine, bei dem
strahlenförmig um eine Welle angeordnete Magnete und dazwischen angeordnete Fluss
leitstücke mit im wesentlichen kreissegmentförmigem Querschnitt zwischen zwei mit der Welle
verbundenen Deckscheiben gehalten und mittels stabförmiger Halteelemente fixiert werden, die
durch Aussparungen in den Flussleitstücken geführt und mit den Deckplatten verbunden sind.
Ein Permanentmagnet-Rotor dieser Bauart ist beispielsweise aus der DE 35 17 883 A1
bekannt. Dabei werden wegen der einfachen Geometrie Ferritmagnete mit rechteckigem
Querschnitt strahlenförmig um eine Welle herum angeordnet. Zur Erhöhung des magnetischen
Flusses werden zwischen den Magneten Flussleitstücke aus geschichteten Blechsegmenten
eingesetzt, die durch Vorsprünge gleichzeitig zur Halterung der Magnete in radialer Richtung
dienen. Um einen magnetischen Rückschluss über die Welle zu vermeiden, muss diese aus
nichtmagnetischem Material gefertigt sein, was sehr teuer ist. Alternativ können an der Welle
zwei Deckscheiben aus magnetisch nichtleitendem Material befestigt werden, zwischen denen
Segmente und Magnete koaxial und mit Abstand zur Welle befestigt werden. Da bei hohen
Drehzahlen starke Fliehkräfte auf die Segmente und auf die Magnete wirken, erfolgt die
Befestigung zwischen den Deckscheiben durch Bolzen oder andere stangenförmige Halte
elemente, die durch Öffnungen in den Segmenten hindurchgeführt und mit den Deckscheiben
verbunden sind (bei der DE 35 17 883 A1 werden in Nuten geführte Keile verwendet).
Der klassische Einsatz eines solchen Permanentmagnet-Rotors mit Flusskonzentration erfolgt
in elektrischen Maschinen, die Statoren mit eingezogener Wicklung besitzen. Bei Antrieben, bei
denen eine große Drehzahlspreizung erforderlich ist, beispielsweise für Waschmaschinen,
besteht der Wunsch, anstelle der eingezogenen Wicklung eine Einzelpolwicklung zu ver
wenden. Hierdurch entsteht folgendes Problem:
In der Einzelpolwicklung wird zusätzlich zur sinusförmigen Speisespannung eine Spannung mit doppelter Frequenz induziert. Bei einer elektrischen Verbindung zwischen den Bolzen und den Deckplatten wirkt der vorbeschriebene Aufbau des Rotors aus Deckplatten und Bolzen wie ein Käfigläufer, in dem Ströme induziert werden. Dies führt zu Oberwellen und Leistungsverlusten. Zur Vermeidung dieses Phänomens könnte eine Isolation im Verbindungsbereich zwischen Bolzen und Deckplatten verwendet werden. Hierdurch entsteht ein in der Fertigung aufwendiger Aufbau, da viele Einzelteile verwendet werden.
In der Einzelpolwicklung wird zusätzlich zur sinusförmigen Speisespannung eine Spannung mit doppelter Frequenz induziert. Bei einer elektrischen Verbindung zwischen den Bolzen und den Deckplatten wirkt der vorbeschriebene Aufbau des Rotors aus Deckplatten und Bolzen wie ein Käfigläufer, in dem Ströme induziert werden. Dies führt zu Oberwellen und Leistungsverlusten. Zur Vermeidung dieses Phänomens könnte eine Isolation im Verbindungsbereich zwischen Bolzen und Deckplatten verwendet werden. Hierdurch entsteht ein in der Fertigung aufwendiger Aufbau, da viele Einzelteile verwendet werden.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Motor der eingangs genannten Art auf ein
fache und preiswerte Weise gegen Wirbelstromverluste zu schützen.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Permanentmagnet-Rotor für eine
elektrische Maschine mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen in einer einfachen Möglichkeit zur
Vermeidung von Wirbelstromverlusten ohne die Verwendung von separaten Isolations
elementen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und
wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäß aufgebauten Permanentmagnet-Rotor (1) in
perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 einen Querschnitt (B/B) durch den Rotor (1) gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt (A/A) durch den Rotor (1);
Fig. 4 ein Rotorblech in der Draufsicht;
Fig. 5 die perspektivische Ansicht des Rotorblechpakets.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Rotor (1) einer elektrischen Maschine besitzt eine
Welle (2) aus magnetischem Stahl. Zwischen zwei Deckplatten (3) sind strahlenförmig um die
Welle Ferritmagnete (4) mit rechteckigem Querschnitt angeordnet. Diese werden von Fluss
leitstücken (5) mit kreissegmentförmigem Querschnitt gehalten, die hierzu an den nach innen
und außen gerichteten Umfangsseiten Vorsprünge (51) aufweisen, die die Magnete (4)
hintergreifen. Die Flussleitstücke (5) sind aus geschichteten Blechen (s. Fig. 4) gefertigt.
Zu ihrer Befestigung an den Deckplatten (3) sind die Flussleitstücke (5) mit Aussparungen (52)
versehen, die einen keilförmigen Querschnitt besitzen und sich parallel zur Wellenachse
erstrecken. Durch die Aussparungen (52) sind stabförmige Halteelemente (31) geführt, die mit
den Deckplatten (3) dadurch verbunden sind, dass Deckplatte (3) und Halteelemente (31)
einstückig in einem Spritzgussverfahren aus Aluminiumdruckguss hergestellt worden sind.
Zur Vereinfachung der Fertigung sind die Flussleitstücke (5) zunächst durch einen umlaufenden
Rand (53) verbunden und werden als einstückige Ausfallteile (Bleche 54, s. Fig. 4) aus der
Ständerbohrung (nicht dargestellt) gestanzt. Der Durchmesser der Bleche (54) ist derart
bemessen, dass der umlaufende Rand (53) über die Deckscheiben hinausragt. Einzelne
Bleche (54) werden durch Stanzpaketieren zu einem in Fig. 5 dargestellten Rotorpaket (11)
verbunden. In dieses Rotorpaket (11) werden die Magnete (4) eingelegt, anschließend werden
die Welle (2), die Magnete (3) und die Flussleitstücke (5) in ein Werkzeug (nicht dargestellt)
eingelegt und mit Aluminiumdruckguss umspritzt.
Der so entstandene Rotorgrundkörper (12) wird bis auf den Durchmesser der Deckplatten (3)
abgedreht und so der umlaufende Rand (53) zwischen den Flussleitstücken (5) entfernt.
Hierdurch liegen die Flussleitstücke (5) frei, vor den Magneten (4) steht ein dünnwandiger Steg
aus Aluminiumdruckguss. Auf den Rotorgrundkörper (12) kann eine magnetisch nichtleitende
Hülse (nicht dargestellt) aus Edelstahl aufgeschrumpft werden.
Claims (1)
- Permanentmagnet-Rotor (1) für eine elektrische Maschine, bei dem strahlenförmig um eine Welle (2) angeordnete Magnetblöcke (4) und dazwischen angeordnete Flussleitstücke (5) mit im wesentlichen kreissegmentförmigem Querschnitt zwischen zwei mit der Welle (2) verbundenen Deckscheiben (3) gehalten und mittels stabförmiger Halteelemente (31) fixiert werden, die durch Aussparungen (52) in den Flussleitstücken (5) geführt und mit den Deckplatten (3) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Halteelemente (31) und die Deckplatten (3) als einstückig in einem Spritzgussverfahren gefertigtes Bauteil ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001100718 DE10100718A1 (de) | 2001-01-10 | 2001-01-10 | Permanentmagnet-Rotor für eine elektrische Maschine |
| EP01129584A EP1223659A3 (de) | 2001-01-10 | 2001-12-12 | Permanentmagnet-Rotor mit reduziertem Wirbelstromverlust |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2001100718 DE10100718A1 (de) | 2001-01-10 | 2001-01-10 | Permanentmagnet-Rotor für eine elektrische Maschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10100718A1 true DE10100718A1 (de) | 2002-07-18 |
Family
ID=7670072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2001100718 Ceased DE10100718A1 (de) | 2001-01-10 | 2001-01-10 | Permanentmagnet-Rotor für eine elektrische Maschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10100718A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6967424B2 (en) | 2003-02-18 | 2005-11-22 | Minebea Co., Ltd. | Rotor assembly and stator assembly for an electrical machine |
| US6987342B2 (en) | 2003-04-24 | 2006-01-17 | Minebea Co., Ltd. | Rotor for an electric motor |
| US7196446B2 (en) | 2003-04-24 | 2007-03-27 | Minebea Co., Ltd. | Rotor for an electric motor |
| DE102016123064A1 (de) * | 2016-11-30 | 2018-05-30 | Ebm-Papst Mulfingen Gmbh & Co. Kg | Rotor für einen Innenläufer-Elektromotor |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3517883A1 (de) * | 1984-05-22 | 1985-11-28 | DSO "Elprom", Sofia/Sofija | Rotor einer elektrischen maschine |
| DE29909956U1 (de) * | 1999-06-08 | 1999-12-09 | Fürstlich Hohenzollernsche Werke Laucherthal GmbH & Co, 72488 Sigmaringen | Läufer |
-
2001
- 2001-01-10 DE DE2001100718 patent/DE10100718A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |