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DE10100709A1 - Werkzeugmaschine - Google Patents

Werkzeugmaschine

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DE10100709A1
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Abstract

Werkzeugmaschine, insbesondere Mehrstationenschleifmaschine zum Herstellen von Bohrern und ähnlichen, langgestreckten Werkstücken mit wenigstens einem axial verschiebbaren und drehbaren, mit seinen Axialverschiebungs- und Drehantrieben in einem abgedichteten Gehäuse angeordneten Werkstückhalter, wenigstens einem, in einem abgedichteten Arbeitsraum angeordneten Bearbeitungswerkzeug, einer dichten Trennwand zwischen dem Gehäuse und dem Arbeitsraum, wenigstens einem axial verschiebbaren, abgedichtet in der Trennwand mittels Präzisionsführungen geführten Führungsrohr zur Aufnahme des Werkstückhalters und Führungselementen für das Werkstück im dem Arbeitsraum zugewandten Ende des Führungsrohrs.

Description

Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Mehrstationenschleifmaschine zum Herstellen von Bohrern und ähnlichen, langgestreckten Werkstücken.
In der DE 199 26 668 A1 ist eine Mehrstationenwerkzeugmaschine zum Herstellen von Bohrern und dergleichen, Spiralnuten aufweisenden Werkstücken beschrieben, die eine Grundplatte, mehrere auf der Grundplatte angeordnete Stationen zum Bearbeiten von Werkstücken sowie zum Einsetzen und in denen der Werkstücke, einen an der Grundplatte befestigten Ständer mit einer Tragplatte, an der Tragplatte feststehend angeordnete Antriebe für senkrechte, auf und abbewegliche sowie drehbare Werkstückhalter, einen oberhalb der Tragplatte angeordneten, schrittweise drehbar angetriebenen Drehtisch, mehrere am Drehtisch drehbar und auf und abbeweglich gelagerte, die Werkstückhalter tragende, senkrechte Wellen, lösbare Kupplungen zwischen den Antrieben und Getrieben zur Steuerung der Drehbewegung sowie der Höhenverstellung der Wellen, lösbare Verriegelungen zwischen den Kupplungen und dem Drehtisch und Betätigungseinrichtungen für die Kupplungen und Verriegelungen zum wechselweisen, gekoppelten Entriegeln der Verriegelungen und zum Einkuppeln der Kupplungen für die Antriebe der Werkstückhalter bei der Bearbeitung sowie zum wechselweisen gekoppelten Auskuppeln der Kupplungen und zum Verriegeln der Verriegelungen beim Weiterschalten des Drehtischs aufweist.
Durch diese Anordnung können an den Stationen der Mehrstationenwerkzeugmaschine unterschiedliche Bearbeitungsvorgänge ablaufen, z. B. das Schleifen der Spiralnuten, das Schleifen der Spitze, einschließlich des Anspitzens, das Anbringen von Hinterschlifflächen an den Bohrerlippen und -umflächen und schließlich das Einsetzen und Entnehmen der Werkstücke.
Durch die Anordnung der Antriebe an der Tragplatte brauchen diese sich beim Stationenwechsel nicht mitzubewegen, so daß die Verbindung der Antriebe mit einer CNC-Steuerung und für die Energiezufuhr vereinfacht wird.
Um zu verhindern, das sich beim Stationenwechsel durch das Drehen des Drehtischs Veränderungen an den Werkstückhaltern ergeben, d. h. um zu verhindern, daß sich die Werkstückhalter beim Umsetzen verdrehen oder in der Höhenlage verändern, sind lösbare Kupplungen und lösbare Verriegelungen vorgesehen. Durch die Verriegelungen werden die Werkstückhalter in ihrer Position fixiert, wenn die Kupplungen entkuppelt sind. Umgekehrt werden die Kupplungen beim Lösen der Verriegelungen eingekuppelt, ohne daß sich dabei eine Positionsveränderung der Werkstückhalter ergibt.
Mit dieser Mehrstationenwerkzeugmaschine wird das Problem gelöst, diese so zu verbessern, daß sie sich kostengünstig herstellen läßt, geringe Abmessungen aufweist und zuverlässig arbeitet. Des weiteren ist sie an allen Stationen gut zugänglich, so daß die Totzeiten für das Werkzeugwechseln oder das Auswechseln anderer für die Werkstückbearbeitung erforderlicher Zubehörelemente möglichst kurz sind. Ferner bleibt die Stellung der Werkstücke beim Stationenwechsel unverändert. Diese bekannte Maschine hat sich bei der Großserienherstellung von Spiralbohrern und ähnlichen Werkstücken bewährt, jedoch hat sich gezeigt, daß die Antriebe für die Werkstückhalter, sowie die sie tragenden Wellen und Kupplungen nicht ausreichend gegen den bei der Bearbeitung abgetragenen Werkstoffund das dabei verwendete Kühlschmiermittel geschützt sind.
Allgemein gilt, daß bei Werkzeugmaschinen der Schutz empfindlicher Bauteile gegen den bei der Bearbeitung anfallenden Materialabtrag und das in der Regel verwendete Kühlschmiermittel besonders dann nicht, wenn das Kühlschmiermittel in Hochleistungswerkzeugmaschinen mit hohem Druck in den Bearbeitungsbereich gespritzt wird, ausreichend ist, so daß der Erfindung das Problem zugrundeliegt, eine Werkzeugmaschine, insbesondere Mehrstationenschleifmaschine zum Herstellen von Bohrern und ähnlichen, langgestreckten Werkstücken so zu verbessern, daß ein praktisch absoluter Schutz der empfindlichen Bauteile gegeben ist.
Ausgehend von dieser Problemstellung wird eine Werkzeugmaschine, insbesondere Mehrstationenschleifmaschine zum Herstellen von Bohrern und ähnlichen, langgezogenen Werkstücken vorgeschlagen, die wenigstens einen axial verschiebbaren und drehbaren, mit seinen Axialverschiebungs- und Drehantrieben in einem abgedichteten Gehäuse angeordneten Werkstückhalter, wenigstens ein, in einem abgedichteten Arbeitsraum angeordnetes Bearbeitungswerkzeug, eine dichte Trennwand zwischen dem Gehäuse und dem Arbeitsraum, wenigstens ein abgedichtet in der Trennwand angeordnetes Führungsrohr zur Aufnahme des Werkstückhalters und Führungselemente für das Werkstück im dem Arbeitsraum zugewandten Ende des Führungsrohrs aufweist.
Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, die Werkzeugmaschine in wenigstens zwei Räume zu unterteilen, von denen der eine der Arbeitsraum, beispielsweise die Schleifkammer ist, während der davon abgedichtet getrennte, weitere Raum die wichtigsten mechanischen Elemente der Werkzeugmaschine einschließlich eines Werkstückwechslers aufnimmt.
Vorteilhafterweise kann das Führungsrohr in der Trennwand mittels Präzisionsführung axial ver­ schiebbar und abgedichtet geführt sein.
Um ein Werkstück aus dem Gehäuse, in dem das Werkstück an den Werkstückhalter angesetzt wird, in den Arbeitsraum zu überführen, wird der Werkstückhalter mit dem daran angeordneten Werkstück in das Führungsrohr eingeführt, und das Werkstück tritt durch das Führungselement hindurch in den Arbeitsraum ein. Dabei umschließt das Führungselement das Werkstück so dicht, daß praktisch kein Kühlschmiermittel und kein vom Werkstück abgetragenes Material in das Gehäuse für die mechanischen Elemente gelangen kann. Zwischen dem Führungsrohr und der Trennwand ist ebenfalls eine Dichtung vorgesehen, so daß sich das Führungsrohr mit dem Werkstückhalter axial bewegen läßt, wenn dies für die Bearbeitung des Werkstücks erforderlich ist.
Die Werkzeugmaschine kann so ausgebildet sein, daß sie wenigstens einen waagerecht beweglichen Werkstückhalter aufweist, jedoch kann der Werkstückhalter auch senkrecht beweglich ausgebildet sein.
Die Erfindung läßt sich gleichermaßen an einer Werkzeugmaschine mit nur einer Bearbeitungsstation als auch an einer Werkzeugmaschine mit mehreren Bearbeitungsstationen verwenden, und zwar sowohl an Fräsmaschinen als auch an Schleifmaschinen.
Das Führungsrohr kann beispielsweie mittels Federkraft in seiner Ausgangsstellung gehalten sein und wird in diesem Fall durch den Werkstückhalter bei dessen Axialbewegung mitgenommen.
Vorzugsweise kann jedoch am Führungsrohr ein Axialverschiebungsantrieb angreifen, der so gesteuert ist, daß sich dieser Axialverschiebungsantrieb für das Führungsrohr und der Axialverschiebungsantrieb für den Werkstückhalter während der Werkstückbearbeitung synchron bewegen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Werkzeugmaschine kann der Axialverschiebungsantrieb für das Führungsrohr abgedichtet im Arbeitsraum angeordnet sein, wenn ein Tragrohr durch die Trennwand geführt ist, dessen in den Arbeitsraum ragende Bereich als Träger für das wenigstens eine Bearbeitungswerkzeug und für den Axialverschiebungsantrieb für das wenigstens eine Führungsrohr ausgebildet ist.
Dieses Tragrohr kann des weiteren einen in das abgedichtete Gehäuse ragenden Bereich als Träger für einen drehbaren Mehrstationenwerkstückwechsler aufweisen, wobei dessen Ende mit einer Tragplatte für den wenigstens einen Werkstückhalter und dessen Antriebe fest verbunden sein kann.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine weist fünf Bearbeitungsstationen und entsprechende Bearbeitungswerkzeuge im Bearbeitungsraum, fünf Werkstückhalter und deren Antriebe im Gehäuse, fünf Führungsrohre in der Trennwand und einen sechsarmigen Werkstückwechsler im Zwischenraum zwischen der Trennwand und der Tragplatte auf, wovon jeweils fünf Arme in den Bereich der fünf Werkstückhalter zur Übergabe oder Übernahme eines Werkstücks und ein Arm in den Bereich einer Werkstückübergabevorrichtung bewegbar sind.
Hierdurch lassen sich fünf Werkstücke mittels unterschiedlicher Werkzeuge gleichzeitig bearbeiten, während ein weiteres Werkstück mittels der Werkstückübergabevorrichtung an einen Werkstückhalter übergeben oder von ihm übernommen wird.
Das Führungselement in wenigstens einem Führungsrohr kann auswechselbar gestaltet sein, um sich an unterschiedliche Werkstücke anpassen zu lassen. Das Führungselement kann beispielsweise aus einer Führungsbuchse bestehen, wenn ein Werkstück nur in seinem Endbereich zu bearbeiten ist. Ist ein langgestrecktes Werkstück auf im wesentlichen seiner ganzen Länge zu bearbeiten, kann das Führungselement vorteilhafterweise aus einer das Werkstück im wesentlichen auf seiner gesamten, aus dem Führungsrohr herausragenden Länge unterstützenden, etwa halbseitig offenen Führungsschiene bestehen. Hierdurch läßt sich das Werkstück einseitig bearbeiten, während es auf der gegenüberliegenden Seite durch die Führungsschiene abgestützt wird.
Der Werkstückhalter dichtet die Buchse in seiner vorgefahrenen Stellung ab, auch wenn sich kein Werkstück im Werkstückhalter befindet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine,
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht des Bereichs der Trennwand mit dem Führungsrohr,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines Verschiebungsantriebs für das Führungsrohr,
Fig. 4 eine Axialansicht eines drehbaren Werkstückwechslers mit sechs Armen und
Fig. 5 eine schematische Ansicht auf die Trennwand in Richtung des Pfeils X in Fig. 3.
Bei der dargestellten Werkzeugmaschine handelt es sich um eine Schleifmaschine zum Bearbeiten von Spiralbohrern oder dergleichen, langgestreckten Werkstücken mit fünf Bearbeitungsstationen und einer Werkstückübergabe und -übernahmestationen. In Fig. 5 sind allerdings nur zwei Bearbeitungsstationen dargestellt. In der dargestellten Werkzeugmaschine werden Werkstücke entlang einer waagerechten Achse bearbeitet und axial hin- und herbewegt.
Die Werkzeugmaschine kann jedoch auch mit senkrechten Achsen, wie in der DE 199 26 668 A1 dargestellt, ausgebildet sein.
Die Werkzeugmaschine weist eine übliche Grundplatte 1 mit einem Gehäuse 2, das die wesentlichen mechanischen Elemente nach außen abdichtet, auf.
Ein weiteres Gehäuse 3 umschließt einen Arbeitsraum 14, in dem ein oder mehrere Werkstücke 34 bearbeitet werden.
Von der Grundplatte 1 ragt eine Trennwand 4 senkrecht hoch, die den Arbeitsraum 14 unter der Haube 3 vom Maschinenraum unter dem Gehäuse 2 abtrennt. Durch die Trennwand 4 ist ein dickwandiges Tragrohr 5 geführt, an dessen in den Arbeitsraum 14 ragenden Ende eine Deckplatte 6 befestigt ist. Von dieser Deckplatte 6 ist ein Montagerohr 7 bis zur Trennwand 4 geführt.
An diesem Montagerohr 7 lassen sich verschiedene Bearbeitungswerkzeuge, insbesondere Schleifspindeln unterschiedlichen Schleifscheiben anordnen. Die Abdeckplatte 6 dient des weiteren als Träger für wenigstens einen Servomotor 32, dessen Funktion später erläutert wird.
In einer Öffnung in der Trennwand 4 ist eine Linealführung 8 mittels Schrauben 9 befestigt. Auf der Linearführung 8 kann ein Gleitschuh 10 gleiten, an dem ein Führungsrohr 11 befestigt ist. Die Öffnung in der Trennwand 4 ist mittels einer Platte 12 verschlossen und weist ihrerseits eine Öffnung auf, durch die sich das Führungsrohr 11 hin- und herschieben läßt. Zwischen der Platte 12 und dem Führungsrohr 11 ist eine Gleitdichtung 13 angeordnet.
Am dem Arbeitsraum 14 zugewandten Ende des Führungsrohrs 11 ist im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 eine Führungsbuchse 15 auswechselbar angeordnet. Diese Führungsbuchse 15 dient dazu, ein Werkstück 34 zu führen und gegenüber dem Inneren des Gehäuses 2 abzudichten. Die Führungsbuchse 15 ist in ihrer Form und ihren Abmessungen dem jeweils zu bearbeitenden Werkstück angepaßt und dient beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 dazu, ein Werkstück zu führen, dessen Endbereich bearbeitet werden soll.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist ein Führungselement in Form einer Führungsschiene 16 dargestellt, die das Werkstück im wesentlichen auf seiner gesamten aus dem Führungsrohr 11 herausragenden Länge unterstützt und etwa halbseitig offen ist, so daß sich das Werkstück 34 in diesem offenen Bereich bearbeiten läßt.
Um das Führungsrohr 11 axial hin- und herbewegen zu können, ist ein Verschiebungsantrieb vorgesehen. Hierfür weist das Führungsrohr 11 einen Schlitz 17 auf, der dem Gleitschuh 10 etwa diametral gegenüberliegt. Ein Zapfen 18 durchquert den Schlitz 17, und diesen Zapfen 18 übergreift ein Schlitz 21 in einem Schwenkhebel 19, der auf einer Schwenkachse 20 in der Trennwand 4 gelagert ist. Ein weiterer Schlitz 21 befindet sich am anderen Ende des Schwenkhebels 19 und umgreift einen Zapfen 22 in einem Schlitz 24 einer Schubstange 23. Die Schubstange 23 ist in Führungsbohrungen 25, 26 geführt und weist an ihrem zum Zapfen 22 entgegengesetzen Ende eine Kugelumlaufmutter 27 auf. In diese Kugelumlaufmutter 27 greift eine Kugelumlaufspindel 28 ein, die in einem Radial-Axial-Lager gelagert ist. Die Kugelumlaufspindel 28 ist mittels einer Kupplung 31, die in einem Gehäuse 30 angeordnet ist, mit dem Servomotor 32 gekuppelt.
Zwischen dem Axial-Radial-Lager 29 und der Führungsbohrung 26 ist ein Faltenbalg 33 angeordnet, der die Kugelumlaufmutter 27 und die Kugelumlaufspindel 28 gegen Eindringen von Schleifabrieb und Kühlschmiermittel schützt.
Unter der Haube 2 sind die mechanischen Elemente der Werkzeugmaschine angeordnet. An einer parallel zur Trennwand 4 senkrecht von der Grundplatte 1 aufragenden Tragplatte 37 sind axial verschiebbare und drehbare Wellen 36, die jeweils einen Werkstückhalter in Form einer Spannpatrone 35 tragen, drehbar und axial verschiebbar gelagert. Hinsichtlich der Einzelheiten eines Axialverschiebungsantriebs 57 und eines Drehantriebs 58 für die Welle 36 sowie des Spannens und Lösens des Werkstücks 34 in der Spannpatrone 35 wird auf die DE 199 26 668 A1 verwiesen, von der sich die vorliegende Werkzeugmaschine im übrigen dadurch unterscheidet, daß die Spannpatrone 35 an den Wellen 36 nicht an einem Drehtisch sondern feststehend angeordnet ist und dementsprechend auch nicht die Kupplungen und Verriegelungselemente vorhanden sind.
Zur Erhöhung der Steifigkeit ist die Tragplatte 37 mittels Schrauben 38 mit dem Tragrohr 5 verschraubt.
Zwischen der Trennwand 4 und der Tragplatte 37 ist ein drehbarer Werkstückwechsler 39 angeordnet. An den freien Enden seiner sechs Arme 45 sind Werkstückgreifer 40 befestigt, die sich im in einzelnen nicht dargestellter Weise mittels Hydraulik- oder Pneumatik-Kolben-Zylinder- Einheiten betätigen lassen. Das Betätigungsmedium wird diesen Hydraulik- oder Pneumatik-Kolben- Zylinder-Einheiten über Drehdurchführungen, ausgehend von Fittings 42, in einer Nabe 46 angeordneten Ringnuten 43 und Fittings 41 zugeführt. An der Nabe 46 sind die sechs Arme 45 befestigt, und die Nabe ist in einem Radial-Axial-Lager 47 am Tragrohr 5 gelagert.
Ein Zahnrad 48 ist an der Nabe 46 befestigt, über das eine Kette 49 gelegt ist, die mit einem weiteren Zahnrand 50 in Eingriff steht. Das Zahnrand 50 ist an einer Welle 51 befestigt, die über Wälzlager 52 mit Bezug auf die Tragplatte 37 gelagert ist.
Die Welle 51 ist mittels einer Kupplung 53 mit einem Servomotor 54 verbunden, der zum Drehen und Positionieren des Werkstückwechslers 39 dient.
Eine Werkstückübergabevorrichtung 55 entnimmt unbearbeitete Werkstücke 34, aus einem nicht dargestellten Werkstückbehälter und bringt es in den Bereich eines Greifers 40 an einem Arm 45, der mit Bezug auf die Werkstückübergabevorrichtung 55 positioniert ist. Die anderen Greifer 40 befinden sich in einer Stellung, in der ein Werkstück von den Greifern 40 durch eine Spannpatrone 35 abgenommen und übernommen werden kann.
Hierzu befindet sich die Spannpatrone 35 an der Welle 36 an der in Fig. 1 dargestellten Stellung.
Nach Übernahme des Werkstücks 34 wird die Welle 36 mit der Spannpatrone 35 und dem Werkstück 34 axial in die in Fig. 2 dargestellte Stellung gebracht, in der das Werkstück in den Arbeitsraum 14 ragt und dabei durch die Führungsschiene 16 einseitig unterstützt ist. Zum Einarbeiten einer Spiralnut in das Werkstück 34 wird dieses axial entlang der X-Achse hin- und herbewegt und um die Achse A gedreht. Dabei wird das Führungsrohr 11 mittels des Antriebs 19, 23, 27, 28, 32 synchron mit der Welle 36, der Spannpatrone 35 und dem Werkstück 34 bewegt, so daß sich das Werkstück 34 bzgl. der Führungsschiene 16 zwar dreht, sich jedoch nicht axial verschiebt.
In Fig. 5 sind zwei um 120° beabstandete Schleifstationen 56 dargestellt. Es können jedoch beim dargestellten Ausführungsbeispiel bis zu fünf Bearbeitungsstationen um das Montagerohr 7 herum angeordnet sein.

Claims (11)

1. Werkzeugmaschine, insbesondere Mehrstationenschleifmaschine zum Herstellen von Bohrern und ähnlichen, langgestreckten Werkstücken (34) mit
wenigstens einem axial verschiebbaren und drehbaren, mit seinem Axialverschiebungs- und Drehantrieben (57, 58) in einem abgedichteten Gehäuse (2) angeordneten Werkstückhalter (35),
wenigstens einem, in einem abgedichteten Arbeitsraum (14) angeordneten Bearbeitungswerkzeug,
einer dichten Trennwand (4) zwischen dem Gehäuse (2) und dem Arbeitsraum (14),
wenigstens einem, abgedichtet in der Trennwand (4) angeordneten Führungsrohr (11) zur Aufnahme des Werkstückhalters (35) und
Führungselementen für das Werkstück (34) am dem Arbeitsraum (14) zugewandten Ende des Führungsrohrs (11).
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, bei der das Führungsrohr (11) in der Trennwand (4) mit­ tels Präzisionsführungen (8, 10) axial verschiebbar und abgedichtet geführt ist.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 2, bei der am Führungsrohr (11) ein Axialverschiebungsantrieb (19, 23, 27, 38, 32) angereift.
4. Werkzeugmaschine nach Anspruch 3, bei der sich die Axialverschiebungsantriebe (57; 19, 23, 27, 28, 32) für den Werkstückhalter (35) und das Führungsrohr (11) während der Werkstückbearbeitung synchron bewegen.
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 3 oder 4, bei der der Axialverschiebungsantrieb (19, 23, 27, 28, 32) für das Führungsrohr (11) abgedichtet im Arbeitsraum (14) angeordnet ist.
6. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der ein Tragrohr (5) durch die Trennwand (4) geführt ist, dessen in den Arbeitsraum (14) ragender Bereich als Träger für das wenigstens eine Bearbeitungswerkzeug und den Axialverschiebungsantrieb (19, 23, 27, 28, 32) für das wenigstens eine Führungsrohr (11) ausgebildet ist.
7. Werkzeugmaschine nach Anspruch 6, bei dem ein in das abgedichtete Gehäuse (2) ragender Bereich des Tragrohrs (5) als Träger für einen drehbaren Mehrstationenwerkstückwechsler (39) dient und dessen Ende mit einer Tragplatte (37) für den wenigstens einen Werkstückhalter (35) und dessen Antrieben (57, 58) verbunden ist.
8. Werkzeugmaschine nach Anspruch 7 mit fünf Bearbeitungsstationen und entsprechenden Bearbeitungswerkzeugen im Bearbeitungsraum 14, fünf Werkstückhaltern (35) und ihren Antrieben (57, 58) im Gehäuse (2), fünf Führungsrohren (11) in der Trennwand (4) und einem sechsarmigen Werkstückwechsler (3) im Zwischenraum zwischen der Trennwand (4) und der Tragplatte (37), wovon jeweils fünf Arme (45) in den Bereich der fünf Werkstückhalter (35) zur Übergabe oder Übernahme eines Werkstücks (34) und ein Arm (45) in den Bereich einer Werkstückübergabevorrichtung (55) bewegbar sind.
9. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Führungselement (15, 16) im Führungsrohr (11) auswechselbar angeordnet ist.
10. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das Führungselement (15) aus einer Führungsbuchse besteht.
11. Werkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das Führungselement (16) aus einer das Werkstück (34) im wesentlichen auf seiner gesamten, aus dem Führungsrohr (11) herausragenden Länge unterstützenden, etwa halbseitig offenen Führungsschiene besteht.
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