DE10100554A1 - Optische Signalübertragungsvorrichtung - Google Patents
Optische SignalübertragungsvorrichtungInfo
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Abstract
Eine optische Signalübertragungsvorrichtung schließt einen Sender, einen Empfänger und einen Reflektor ein. Der Sender schließt ein lichtemittierendes Element ein, dessen optische Achse von einem ersten Übertragungsweg derart in Richtung eines zweiten Übertragungswegs abgelenkt wird, daß ein Verhältnis einer Eifallsstärke am Empfänger eines zweiten optischen Signal, das sich am zweiten Übertragungsweg ausbreitet zu einer Einfallsstärke am Empfänger eines ersten optischen Signals, das sich am ersten Übertragungsweg ausbreitet gleich oder größer als ein vorbestimter Wert ist, an dem oder über dem keine fehlerhafte optische Signalübertragung verursacht wird, wodurch das zweite optische Signal eines erforderlichen Pegels für eine zuverlässige und stabile optische Signalübertragung in den Empfänger tritt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine optische Signal
übertragungsvorrichtung zur Übertragung eines optischen Signals,
das verwendet wird, um ein an einem Fahrzeug angebrachtes Gerät
wie beispielsweise eine Sitzeinheit, Klimaanlage und ein Audio
system zu steuern, und insbesondere eine optische Signalübertra
gungsvorrichtung, um zuverlässig und stabil eine optische
Signalübertragung zu implementieren.
Ein Fahrzeug wird mit verschiedenen Geräten ausgestattet,
um den Komfort des Fahrers und der Fahrgäste zu steigern, so
z. B. mit einer Sitzeinheit zum Regulieren der Stellung und der
Haltung eines Sitzes. Eine typische Sitzeinheit setzt sich aus
eine Sitzeinstellungseinrichtung zum Einstellen der Höhen- und
Längsstellung eines Sitzes und des Neigungswinkels einer
Rücklehne und einem Betätigungsabschnitt zusammen, der
Handschalter einschließt, die vom Fahrer oder von den Fahrgästen
betrieben werden können. Die Sitzeinstellungseinrichtung wird
mit beweglichen Teilen, die jeweils am Sitz und an der Rücklehne
angekoppelt sind, und Elektromotoren bereitgestellt, um die
beweglichen Teile unter der Steuerung einer Steuereinheit als
Reaktion auf einen Handschaltbetrieb zu betreiben. Allgemein
dient die Steuereinheit dazu, die Betriebe anderer im Fahrzeug
angebrachten Geräte als den der Sitzeinheit zu steuern.
In der Sitzeinheit des zuvor erwähnten Typs werden der
Betätigungsabschnitt, die Motoren, die Steuereinheit und die
Stromquelle allgemein mittels Kabelbäumen miteinander verbunden,
die um die Sitzeinstellungseinrichtung herum angeordnet werden.
Solchermaßen kann ein Kabelbaum in einen beweglichen Teil der
Sitzeinstellungseinrichtung hängenbleiben, was einen Betriebs
fehler der Sitzeinstellungseinrichtung bewirkt und den Kabelbaum
beschädigt.
Um derartige Probleme auszuschließen, wurden Versuche
unternommen, um die Anzahl oder den Durchmesser der Kabelbäume
zu reduzieren, um die Störung zwischen den Kabelbäumen und den
beweglichen Teilen der Sitzeinstellungseinrichtung zu verhin
dern. Anstatt der Verwendung einer Anordnung zum Zuführen elek
trischer Signale vom Betätigungsabschnitt an die Steuereinheit
mittels eines Kabelbaums, wurde ein Versuch gemacht, eine
optische Signalübertragungsvorrichtung zu verwenden, um die
optischen Signale durch einen freien Raum vom Betätigungsab
schnitt zur Steuereinheit auszubreiten. Eine solche Übertra
gungsvorrichtung umfaßt zum Beispiel einen Sender und einen Emp
fänger, die jeweils im Betätigungsabschnitt und in der Steuer
einheit bereitgestellt werden, so daß ein vom Sender ausgegebe
nes optisches Signal vom Empfänger empfangen werden kann.
In Zusammenhang mit der zuvor erwähnten Übertragungsvor
richtung wird die optische Signalübertragung zwischen dem Sender
und dem Empfänger verhindert, wenn am Übertragungsweg des
optischen Signals, der sich dazwischen erstreckt, ein Hindernis
vorliegt. Für den Fall einer an der Sitzeinheit angebrachten
Übertragungsvorrichtung kann beispielsweise ein beweglicher Teil
der Sitzeinstellungseinrichtung oder ein Kabelbaum während des
Betriebs der Einstellungseinrichtung in den Übertragungsweg
bewegt werden, um die optische Signalübertragung zu verhindern.
Hinsichtlich dieser Schwierigkeit wird in der vorläufigen
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-40616 eine Licht-Raum-
Übertragungsvorrichtung offenbart, die so aufgebaut ist, daß ein
Teil eines aus einem Lichtsender ausgesandten optischen Signals
von einem Reflektor ausgestrahlt wird, der weg von einer Stelle
liegt, an der ein Hindernis vorliegen kann, und wobei ein Teil
des reflektierten optischen Signals von einem Lichtempfänger
empfangen wird.
Um eine fehlerhafte Übertragung auszuschließen, kann
solchermaßen in Übereinstimmung mit den Lehren der zuvor
erwähnten Veröffentlichung ein Reflektor in einer Sitzeinheit
oder um die Sitzeinheit herum bereitgestellt werden, um der an
der Sitzeinheit angebrachten Übertragungsvorrichtung zu erlau
ben, selbst dann eine optische Signalübertragung durchzuführen,
wenn im Übertragungsweg ein Hindernis vorhanden ist.
Jedoch ist die in der Veröffentlichung beschriebene Licht-
Raum-Übertragungsvorrichtung für eine Fernsteuerung eines
Videosystems oder für die Raumübertragung von akustischen
Signalen in einem Haus ausgebildet. Durch die einfache Anwendung
der Lehren der Veröffentlichung auf eine Übertragungsvorrichtung
für die Verwendung in einem im Fahrzeug angebrachten Gerät ist
es schwierig, eine Übertragungsvorrichtung zu erhalten, die
nicht von einer durch ein Hindernis verursachten fehlerhaften
Übertragung betroffen ist. Die Gründe dafür, daß man auf ein
solches Problem stößt, sind folgende:
Eine optische Signalübertragungsvorrichtung für eine Sitz
einheit, an der die Lehren der zuvor erwähnten Veröffentlichung
angewandt werden, kann sich aus einem im Betätigungsabschnitt
bereitgestellten Sender, einem in der Steuereinheit bereitge
stellten Empfänger und einem Reflektor zusammensetzen, um das
vom Sender ausgesandte Signal in Richtung Empfänger zu reflek
tieren. Der Sender und der Empfänger haben Richtwirkungseigen
schaften. Das vom Sender ausgestrahlte optische Signal besteht
aus Signalkomponenten, die an unterschiedlichen Ausstrahlungs
winkeln in Bezug auf die optische Achse des Senders in verschie
dene Richtungen ausgestrahlt werden. Die Ausstrahlungsstärke der
Signalkomponente wird in Übereinstimmung mit der Richtwirkungs
eigenschaft, d. h. mit dem Ausstrahlungswinkel vs. der Ausstrah
lungsintensitätseigenschaft bestimmt. Hiernach wird ein Übertra
gungsweg des optischen Signals, der sich zwischen dem Sender und
dem Empfänger erstreckt, als ein erster Übertragungsweg
bezeichnet, und ein Übertragungsweg, der sich zwischen dem
Sender, dem Reflektor und dem Empfänger erstreckt, als ein
zweiter Übertragungsweg bezeichnet, der sich aus stromaufwärts
und stromabwärts befindlichen Abschnitten davon zusammensetzt,
die sich jeweils zwischen dem Sender und dem Reflektor und
zwischen dem Reflektor und dem Empfänger erstrecken.
In der Übertragungsvorrichtung dieser Art muß die Stelle
für die Anbringung des Reflektors so bestimmt werden, daß sich
der stromaufwärts und stromabwärts befindliche Abschnitt des
zweiten Übertragungswegs in Bezug auf den ersten Übertragungsweg
in einem großen Winkel erstrecken kann, um die optische
Signalübertragung entlang des zweiten Übertragungswegs zu
gestatten, wenn auf dem ersten Übertragungsweg ein Hindernis
vorliegt. Andererseits haben lichtemittierende Elemente und
Lichtempfangselemente, die jedes für sich den Sender und den
Empfänger bilden, ihre Richtwirkungseigenschaften, und in einem
in einem Fahrzeug angebrachten Gerät gibt es hinsichtlich von
Reflektorgliederarten, die den Reflektor bilden können, eine
Einschränkung. Daher ist das optische Signal (auf das hiernach
als "zweites optisches Signal" oder "reflektiertes optisches
Signal" Bezug genommen wird), das sich am zweiten Übertragungs
weg entlang ausbreitet, verglichen mit der Einfallsstärke des
optischen Signals (auf das hiernach als "erstes optisches
Signal" oder "direktes optisches Signal" Bezug genommen wird),
das sich am ersten Übertragungsweg entlang ausbreitet, in seiner
Einfallsstärke beträchtlich schwächer. Solchermaßen kann eine
fehlerhafte Übertragung verursacht werden, wenn auf dem ersten
Übertragungsweg ein Hindernis auftritt.
Das Folgende bildet in Zusammenhang mit der obigen
Situation eine konkretere Erklärung. Die lichtemittierenden
Elemente und die Lichtempfangselemente der Übertragungsvorrich
tung verfügen, wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, über Richt
wirkungseigenschaften. In einem Fall, in dem die Übertragungs
vorrichtung so aufgebaut ist, daß sich beide stromaufwärts und
stromabwärts befindlichen Abschnitte des zweiten Übertragungs
wegs in Bezug auf den ersten Übertragungsweg zum Beispiel an
einem Winkel von beispielsweise 30 Grad erstrecken, beträgt die
relative Intensität des zweiten optischen Signals zum ersten
optischen Signal am lichtemittierenden Element in Übereinstim
mung mit der Richtwirkungseigenschaft des lichtemittierenden
Elements 30%. Weiterhin ist eine relative Intensität des zweiten
optischen Signals zum ersten optischen Signal am Lichtempfangs
element in Übereinstimmung mit der Richtwirkungseigenschaft des
Lichtempfangselements 90%, wenn das erste und das zweite opti
sche Signal unmittelbar vor Eintritt in das Lichtempfangselement
dieselbe Intensität haben. Eine relative Intensität (Reflexions
faktor) vor und nach der Reflexion am Reflektor beträgt 25%,
wenn ein aus Eisen hergestellte Sitzpolsterrahmen gemäß der in
Tabelle 1 aufgelisteten Sitzpolsterkomponenten als der Reflektor
verwendet wird.
In der Übertragungsvorrichtung, die den zuvor erwähnten
Aufbau aufweist, wird demnach eine relative Intensität des
zweiten optischen Signals zum ersten optischen Signal am
Lichtempfangselement durch das Produkt der gerade erwähnten drei
relativen Intensitäten dargestellt, das etwa 7% beträgt.
Wie es aus Tabelle 1 ersichtlich ist, hat der Sitzpolster
rahmen unter den Sitzeinheitkomponenten den höchsten Reflexions
faktor von 25%. Solchermaßen wird die relative Intensität des
reflektierten optischen Signals zum direkten optischen Signal an
der Eintrittsstelle des Lichtempfangselements weiterhin gesenkt,
wenn der Reflektor aus einer anderen Sitzeinheitkomponente
besteht.
| Name der Sitzeinheitkomponente | |
| Reflexionsfaktor (%) | |
| Sitzpolsterrahmen | 25 |
| Motor | 10 |
| Schutzvorrichtung | 5 |
| Vinylband | 2 |
| Bodenteppich | <1 |
Die in Tabelle 1 gezeigten Reflexionsfaktoren sind Werte,
die gemessen werden, indem Licht einer Wellenlänge von 950 nm
verwendet wird.
Wie oben erklärt, vermindert sich die Einfallsstärke des
reflektierten optischen Signals, verglichen mit der des direkten
optischen Signals, in der optischen Signalübertragungsvorrich
tung, die an einem im Fahrzeug angebrachten Gerät angebracht
wird. Solchermaßen kann eine fehlerhafte Übertragung verursacht
werden, wenn das direkte optische Signal blockiert ist.
Eine fehlerhafte Übertragung, die durch ein niederpegeliges
reflektiertes optisches Signal bewirkt wird, kann verhindert
werden, indem im Empfänger ein Verstärker bereitgestellt wird,
um das reflektierte optische Signal zu verstärken, oder indem
der Empfänger mit einem hochempfindlichen Lichtempfangselement
bereitgestellt wird, das ein niederpegeliges reflektiertes
optisches Signal empfangen kann, oder indem der Reflektor
verwendet wird, der einen hohen Reflexionsfaktor hat. Jedoch
sorgen diese Maßnahmen dafür, daß die optische Signalübertra
gungsvorrichtung teuer wird, oder sie erfordern eine Änderung
eines bestehenden im Fahrzeug angebrachten Geräts, an dem die
Übertragungsvorrichtung angebracht ist.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine
optische Signalübertragungsvorrichtung bereitzustellen, die in
der Lage ist, eine zuverlässige und stabile optische
Signalübertragung in einem in einem Fahrzeug angebrachten Gerät
- wie beispielsweise eine Sitzeinheit, eine Klimaanlage und ein
Audiosystem - durchzuführen, ohne daß besondere Maßnahmen wie
beispielsweise eine Verstärkerschaltung bereitgestellt werden
müssen.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine an
einem Fahrzeug angebrachte Signalübertragungsvorrichtung zur
Verfügung gestellt, um ein optisches Signal auszubreiten, das
verwendet wird, um den Betrieb eines im Fahrzeug angebrachten
Geräts durch einen freien Raum an einem ersten Übertragungsweg
zu steuern, der sich von einem Sender zu einem Empfänger
erstreckt, und an einem zweiten Übertragungsweg zu steuern, der
sich vom Sender zum Empfänger über einen Reflektor erstreckt,
der außerhalb des Senders und des Empfängers angeordnet ist. In
dieser Übertragungsvorrichtung wird eine optische Achse eines
lichtemittierenden Elements des Senders oder diejenige eines
Lichtempfangselements des Empfängers derart abgelenkt, daß ein
Verhältnis einer Einfallsstärke am Empfänger eines zweiten
optischen Signals, das sich entlang dem zweiten Übertragungsweg
ausbreitet zu einer Einfallsstärke am Empfänger eines ersten
optischen Signals, das sich entlang dem ersten Übertragungsweg
ausbreitet, gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist,
an oder dem über dem eine fehlerhafte optische Signalübertragung
nicht verursacht wird.
In der vorliegenden Erfindung wird die optische Achse des
lichtemittierenden Elements oder des Lichtempfangselements abge
lenkt, und zwar beispielsweise vom ersten Übertragungsweg in
Richtung des zweiten Übertragungswegs, wobei das lichtemittie
rende Element im allgemeinen eine Richtwirkungseigenschaft hat,
die steiler ist als dasjenige des Lichtempfangselements, um mit
dem Anstieg eines zwischen der Ausstrahlungsrichtung des opti
schen Signals und der optischen Achse des lichtemittierenden
Elements gebildeten Winkels eine niedrige Ausstrahlungsintensi
tät des optischen Signal bereitzustellen. Verglichen mit einem
Fall, wo die optische Achse des lichtemittierenden Elements mit
dem ersten Übertragungsweg zusammenfällt, wird die Ausstrah
lungsintensität des optischen Signals vom lichtemittierenden
Element auf dem ersten Übertragungsweg kleiner und auf dem
zweiten Übertragungsweg größer, so daß das Verhältnis der
Einfallsstärke des zweiten optischen Signals zu der des ersten
optischen Signals am Lichtempfangselement größer wird. Die
Abweichung der optischen Achse des lichtemittierenden Elements
oder des Lichtempfangselements, beispielsweise vom ersten
Übertragungsweg, wird derart eingestellt, daß das Verhältnis der
Einfallsstärken gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert
wird: z. B. 25%. Selbst wenn das erste optische Signal, z. B.
durch ein Hindernis, blockiert wird, gelangt das zweite optische
Signal bei einem erforderlichen Pegel in den Empfänger, so daß
keine fehlerhafte Übertragung verursacht wird. Ferner ist es
nicht nötig, ein hochempfindliches lichtemittierendes Element
und/oder ein hochempfindliches Lichtempfangselement zu verwenden
oder den Empfänger mit einer Verstärkerschaltung auszustatten,
um das optische Signal zu verstärken, wodurch eine preiswerte
optische Signalübertragungsvorrichtung bereitgestellt werden
kann. Selbst wenn der Reflektor aus einem Glied besteht, das
einen niedrigen Reflexionsfaktor aufweist, kann man zusätzlich
das zweite optische Signal eines erforderlichen Pegels erhalten,
so daß sich der Reflektor aus einem Bestandteil eines Fahrzeugs
oder eines am Fahrzeug angebrachten Geräts bestehen kann,
wodurch es möglich ist, die Kosten der Übertragungsvorrichtung
zu senken.
In der vorliegenden Erfindung wird mindestens eines des
lichtemittierende Elements des Senders oder des Lichtempfangs
elements des Empfängers nach oben gerichtet angeordnet.
Die optische Signalübertragungsvorrichtung, die verwendet
wird, um den Betrieb eines am Fahrzeug angebrachten Geräts zu
steuern, wird in einem Fahrzeug, z. B. auf einem Fahrzeugboden
montiert, auf dem die Ansammlung von Staub wahrscheinlich ist.
Andererseits kann eine fehlerhafte Übertragung bewirkt werden,
wenn Staub am lichtemittierenden und Lichtempfangselement der
Übertragungsvorrichtung anhaftet. Das Anhaften des vom Fahrzeug
boden herrührenden Staubs kann gelindert werden, indem diese
Elemente beispielsweise vom Fahrzeugboden entfernt angeordnet
werden. Jedoch gibt es eine Einschränkung in Bezug auf die zur
Montage der Übertragungsvorrichtung verfügbaren Stelle. In
Zusammenhang mit der bevorzugten Übertragungsvorrichtung, die
über das lichtemittierende und Lichtempfangselement verfügt, von
denen mindestens eines oben angeordnet wird, wird unterdrückt,
daß Staub, vor allem großkörniger Staub, der vom Fahrzeugboden
herrührt, am lichtemittierenden und/oder Lichtempfangselement
anhaftet, und zwar selbst dann, wenn die Übertragungsvorrichtung
dicht am Fahrzeugboden angeordnet wird, wodurch eine durch das
Anhaften des Staubs bewirkte fehlerhafte Übertragung verhindert
wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
eine am Fahrzeug angebrachte optische Signalübertragungsvorrich
tung bereitgestellt, um ein optisches Signal auszubreiten, das
verwendet wird, um den Betrieb eines am Fahrzeug angebrachten
Geräts durch einen freien Raum von einem Sender zu einem
Empfänger zu steuern. Die Übertragungsvorrichtung verfügt über
einen außerhalb des Senders und Empfängers angeordneten
Reflektor, der mit einer ersten und einer zweiten geneigten
Reflexionsebene ausgebildet wird, wobei der Sender ein
lichtemittierendes Element einschließt, dessen optische Achse
von einer imaginären Linie, die den Sender und den Empfänger
verbindet, derart in Richtung des Reflektors abweicht, daß ein
Verhältnis zwischen den Einfallsstärken von ersten und zweiten
optischen Signalen, die vom Sender ausgestrahlt werden und die
jedes für sich durch die erste und die zweite geneigte
Reflexionsebene reflektiert werden und dann in den Empfänger
eintreten, gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert, z. B.
25%, ist, an oder über dem keine fehlerhafte optische Signal
übertragung verursacht wird.
In der vorliegenden Erfindung werden das erste und zweite
optische Signal, die vom lichtemittierenden Element ausgestrahlt
werden, dessen optische Achse von der imaginären Linie, die
zwischen dem Sender und dem Empfänger verbindet, in Richtung des
Reflektors abweicht, von der ersten und der zweiten geneigten
Reflexionsebene des Reflektors in Richtung des Empfängers
reflektiert, so daß zwischen dem Sender und dem Empfänger zwei
Übertragungswege des optischen Signals gebildet werden, um die
Einfallsstärke des optischen Signals am Empfänger zu erhöhen,
wodurch vom Sender über den Reflektor zum Empfänger eine
geeignete optische Signalübertragung erzeugt werden kann.
Zusätzlich können der Sender und der Empfänger dicht am
Reflektor angeordnet werden, und zwar in der Richtung, wie sie
aus einer Ebene gesehen wird, an der die Übertragungsvorrichtung
an der Übertragungsvorrichtung angebracht wird. Das bedeutet, daß
sie entfernt von der Übertragungsvorrichtungs-Installationsebene
montiert werden können, wodurch verhindert wird, daß der von der
Installationsebene herrührende Staub am Sender und am Empfänger
anhaftet, so daß einer fehlerhaften Übertragung vorgebeugt wird.
In der Übertragungsvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt
dieser Erfindung kann das lichtemittierende Element so angeord
net werden, daß seine optische Achse mit einem sich vom Sender
zum Reflektor erstreckenden stromaufwärts gelegenen Abschnitt
des zweiten Übertragungswegs zusammenfällt. In diesem Fall
erhöht sich die Ausstrahlungsintensität des zweiten optischen
Signals vom lichtemittierenden Element bis auf ihr Maximum, was
den Anstieg der Einfallsstärke des zweiten optischen Signals am
Empfänger erlaubt. In der Übertragungsvorrichtung gemäß dem
zweiten Aspekt dieser Erfindung kann die optische Achse des
lichtemittierenden Elements so eingestellt werden, daß sie
zwischen der ersten und der zweiten geneigten Reflexionsebene
ausgerichtet wird, wodurch die Intensität der reflektierten
optischen Signale erhöht wird.
In der Übertragungsvorrichtung gemäß dem ersten Aspekt
dieser Erfindung kann der Sender, wenn die Übertragungsvor
richtung so aufgebaut ist, daß zwischen dem ersten und dem
zweiten Übertragungsweg ein großer Winkel gebildet wird, aus
einer Mehrzahl an lichtemittierenden Elementen bestehen, die
jedes für sich das erste und zweite optische Signal auszustrah
len, oder er kann aus einem einzigen lichtemittierenden Element
bestehen, um beide optischen Signale auszustrahlen. Im ersten
Fall kann eine optische Achse aus der Gesamtheit der Mehrzahl an
lichtemittierenden Elementen so eingestellt werden, daß sie vom
ersten Übertragungsweg in Richtung des zweiten Übertragungswegs
abgelenkt wird. Zum Beispiel können die optischen Achsen der
lichtemittierenden Elemente für das erste und zweite optische
Signal jeweils mit dem ersten und dem zweiten Übertragungsweg
zusammenfallen. Die Anordnung des ersten Falls erleichtert die
Einstellung der Übertragungswege, um einen großen Winkel
dazwischen zu bilden, und man kann eine Kostenersparnis
erreichen, indem lichtemittierende Elemente verwendet werden,
die hinsichtlich ihrer maximalen Lichtausstrahlungsintensität
relativ schwach sind. Im Fall der Verwendung von
lichtemittierenden Elementen, die eine relativ hohe maximale
Ausstrahlungsintensität aufweisen, kann ein Antriebsstrom für
die Elemente reduziert werden, um ihre Lebensdauer zu
verlängern. Andererseits können im letzteren Fall, wo der Sender
mit einem einzigen lichtemittierenden Element bereitgestellt
wird, ein oder mehrere Reflektorglieder in entweder einem oder
beiden stromaufwärts gelegenen Abschnitten des ersten und des
zweiten Übertragungswegs, die sich in den Sender erstrecken,
angeordnet werden, wodurch es leicht wird, den ersten und
zweiten Übertragungsweg derart anzuordnen, um einen großen
Winkel dazwischen zu bilden. Da es bezüglich des Bestandteilma
terials des im Sender angeordneten Reflektorglieds eine kleine
Einschränkung gibt, kann das Reflektorglied aus einem Material
hergestellt werden, das einen hohen Reflexionsfaktor aufweist,
wodurch eine Abschwächung in der Intensität des ersten oder
zweiten optischen Signals vermieden wird.
Fig. 1 ist eine in Einzelteile aufgelöste perspektivische
Ansicht, die einen Primärteil einer Sitzeinheit zeigt, an der
eine optische Signalübertragungsvorrichtung dieser Erfindung
angebracht wird;
Fig. 2 ist eine schematische Ansicht, die einen Sender
einer optischen Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform dieser Erfindung zeigt;
Fig. 3 ist eine schematische Seitenansicht, die eine
Anordnung einer Sitzschaltereinheit und einer Stellungssteuer
einheit in der ersten Ausführungsform zeigt;
Fig. 4 ist eine Ansicht, die ein Stellungsverhältnis
zwischen dem in Fig. 3 gezeigten lichtemittierenden und dem
Lichtempfangselement darstellt;
Fig. 5 ist eine Ansicht, die Licht-Reflexionsfaktoren eines
Sitzpolsterrahmens und einer Innenwandfläche als eine Funktion
der Wellenlänge zeigt;
Fig. 6 ist eine Ansicht, die eine Änderung in den
Einfallsstärken des direkten und reflektierten optischen Signals
am Lichtempfangselement mit Verstreichen der Zeit zeigt;
Fig. 7 ist eine Ansicht, die ein Stellungsverhältnis
zwischen dem lichtemittierenden und Lichtempfangselement in
einer optischen Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform dieser Erfindung zeigt;
Fig. 8 ist eine schematische Ansicht des in Fig. 7
gezeigten lichtemittierenden Elements;
Fig. 9 ist eine schematische Ansicht, die ein
Stellungsverhältnis zwischen einem lichtemittierenden Element,
einem Lichtempfangselement und einem Reflektor in einer
optischen Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer dritten
Ausführungsform dieser Erfindung zeigt;
Fig. 10 ist eine schematische Ansicht, die ein
Stellungsverhältnis zwischen einem lichtemittierenden Element,
einem Lichtempfangselement und einem Reflektor in einer
optischen Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer vierten
Ausführungsform dieser Erfindung zeigt;
Fig. 11 ist eine Ansicht, die eine Richtwirkungseigenschaft
eines typischen lichtemittierenden Elements zeigt;
Fig. 12 ist eine Ansicht, die eine Richtwirkungseigenschaft
eines typischen Lichtempfangselements zeigt.;
Fig. 13 ist eine schematische Draufsicht, die ein
Stellungsverhältnis zwischen einer Sitzschaltereinheit und einer
Stellungssteuereinheit in einer optischen Signalübertragungsvor
richtung gemäß einer fünften Ausführungsform dieser Erfindung
zeigt;
Fig. 14 ist eine bruchstückhafte Ansicht, die eine Platine
der in Fig. 13 gezeigten Sitzschaltereinheit und ein an dieser
Platine angebrachtes lichtemittierendes Element zeigt;
Fig. 15 ist eine schematische Draufsicht, die eine Platine
der in Fig. 13 gezeigten Stellungssteuereinheit und ein daran
angebrachtes Lichtempfangselement zeigt;
Fig. 16 ist eine schematische Seitenansicht der Platine und
des Lichtempfangselements, die in Fig. 13 gezeigt werden;
Fig. 17 ist eine Ansicht, die ein Stellungsverhältnis
zwischen dem lichtemittierenden Element, dem Lichtempfangs
element und dem Reflektor in der Vorrichtung gemäß der fünften
Ausführungsform zeigt;
Fig. 18 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die
eine mittige Gruppensteuereinheit und eine Klimaanlageneinheit
zeigt, die mit einer optischen Signalübertragungsvorrichtung
gemäß einer sechsten Ausführungsform dieser Erfindung
bereitgestellt werden;
Fig. 19 ist eine schematische Ansicht, die ein
Stellungsverhältnis zwischen dem lichtemittierenden Element und
Lichtempfangselement in der Übertragungsvorrichtung der sechsten
Ausführungsform zeigt; und
Fig. 20 ist eine Ansicht, die ein Stellungsverhältnis
zwischen dem in Fig. 19 gezeigten lichtemittierenden Element,
dem Lichtempfangselement und dem Reflektor darstellt.
Mit Bezug auf die Fig. 1-6 wird eine optische
Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erklärt.
In Fig. 1 setzt sich eine Sitzeinheit 1, an der eine
optische Signalübertragungsvorrichtung dieser Erfindung ange
bracht wird, aus einem Sitzpolsterrahmen 2, der einen Sitz trägt
(nicht gezeigt), einer Sitzeinstellungseinrichtung 3, der den
Sitzpolsterrahmen 2 trägt und unterhalb des Sitzpolsterrahmens 2
und oberhalb einer auf einem Fahrzeugboden angeordneten
Bodenmatte 6 angeordnet ist, einer an einem Polsterschutz (nicht
gezeigt) befestigten Sitzschaltereinheit 4 (hiernach als "SW-
Einheit" bezeichnet) und einer an der Sitzeinstellungseinrich
tung 3 angebrachten Stellungssteuereinheit 5 (hiernach als "ECU"
bezeichnet) zusammen.
Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, besteht die
Übertragungsvorrichtung aus einem Sender 10 und einem Empfänger
5a, die jeweils in der SW-Einheit 4 und ECU 5 untergebracht
sind. Der Sender 10 setzt sich aus einem lichtemittierenden
Element 11 zum Ausstrahlen eines optischen Signals, z. B.
Infrarotlicht, und einer Platine 12 zusammen, die mit einer
Ausstrahlungssteuerschaltung ausgestattet wird, um das
lichtemittierende Element 11 als Reaktion auf ein Schaltsignal,
das von einem in der SW-Einheit 4 bereitgestellten Sitzschalter
(nicht gezeigt) zugeführt wird, betreibend zu steuern. Die SW-
Einheit 4 verfügt über ein Gehäuse 41, das mit einem
Ausstrahlungsfenster 42 aus Glas, Kunststoff oder dergleichen
bereitgestellt wird. Wie in Fig. 1 gezeigt, wird ein Gehäuse 51
der ECU 5 mit einem Empfangsfenster 52 aus Glas, Kunststoff oder
dergleichen ausgebildet.
In der Übertragungsvorrichtung setzt sich ein vom
lichtemittierenden Element ausgestrahltes optisches Signal aus
Signalkomponenten zusammen, die in Bezug auf die optische Achse
des lichtemittierenden Elements 11 in verschiedene Richtungen
ausgestrahlt werden. Das optische Signal passiert durch das
Ausstrahlungsfenster 42 und breitet sich durch einen freien Raum
in Richtung ECU 5 aus. Hiernach wird ein Übertragungsweg des
optischen Signals, der sich zwischen dem lichtemittierenden und
dem Lichtempfangselement 11, 5b erstreckt, als ein erster
Übertragungsweg A bezeichnet, und ein Übertragungsweg des
optischen Signals, der sich zwischen dem lichtemittierenden
Element 11, einem besonderen Teil (Reflektor) 2a des
Sitzpolsterrahmens 2 und einem Lichtempfangselement 5b
erstreckt, als ein zweiter Übertragungsweg B bezeichnet. Eine
Signalkomponente, die sich entlang dem ersten Übertragungsweg A
fortpflanzt, wird als ein erstes optisches Signal, direktes
optisches Signal oder direktes bezeichnet. Eine
Signalkomponente, die sich am zweiten Übertragungsweg B entlang
fortpflanzt, wird als ein zweites optisches Signal,
reflektiertes optisches Signal oder reflektiertes Licht
bezeichnet. Die Symbole A und B werden manchmal einzeln an das
erste und zweite optische Signal angebracht.
Die ersten und zweiten optischen Signale A und B werden
durch das Empfangsfenster 52 der ECU 5, die die Sitzeinstel
lungseinrichtung 3 in Übereinstimmung mit den optischen Signalen
betreibt, vom Lichtempfangselement 5b der ECU 5 empfangen.
Streng genommen, verzögert sich das zweite optische Signal
infolge der Gangdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten
Übertragungsweg A und B hinter dem ersten optischen Signal.
Jedoch ist diese Verzögerung in der Signalübertragung vernach
lässigbar, da die Entfernung zwischen dem lichtemittierenden und
dem Lichtempfangselement, verglichen mit der Übertragungsge
schwindigkeit des optischen Signals, sehr klein ist.
In der vorliegenden Ausführungsform werden die SW-Einheit 4
und die ECU 5, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, angeordnet.
Genauer erläutert, wird der Abstand zwischen dem
lichtemittierenden und dem Lichtempfangselement 11, 5b auf 250
mm eingestellt, und die senkrechten Abstände zwischen dem
Lichtempfangselement 5b und dem Sitzpolsterrahmen 2 und zwischen
dem lichtemittierenden Element 11 und dem Sitzpolsterrahmen 2
werden jeweils auf 60 mm und 70 mm eingestellt, so daß der
senkrechte Abstand zwischen dem lichtemittierenden und dem
Lichtempfangsgerät 11, 5b 10 mm ist.
Ein erster und ein zweiter Winkel, die jeder für sich
zwischen dem ersten Übertragungsweg A und einem stromaufwärts
gelegenen Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B und zwischen
dem ersten Übertragungsweg A und einem stromabwärts gelegenen
Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B ausgebildet sind,
werden abhängig vom Stellungsverhältnis zwischen dem
lichtemittierenden Element 11, dem Reflektor 2a und dem
Lichtempfangselement 5b geometrisch bestimmt. In der in den
Fig. 3 und 4 gezeigten exemplarischen Anordnung sind der
erste und der zweite Winkel jeweils etwa 30 Grad und etwa 25
Grad. Das lichtemittierende Element 11 hat ein in Fig. 11
gezeigte Richtwirkungseigenschaft und ist so angeordnet, daß
seine optische Achse mit dem stromaufwärts gelegenen Abschnitt
des zweiten Übertragungswegs B zusammenfällt. Das bedeutet, daß
sich der erste Übertragungsweg A in Bezug auf die optische Achse
des lichtemittierenden Elements 11 in einem Winkel von 30 Grad
erstreckt. Das Lichtempfangselement 5b hat ein in Fig. 12
gezeigte Richtwirkungseigenschaft und ist so angeordnet, daß
seine optische Achse zwischen dem ersten Übertragungsweg A und
dem stromabwärts gelegenen Abschnitt des zweiten Übertragungs
wegs B ausgerichtet ist.
In der exemplarischen Anordnung betragen die Ausstrahlungs
intensitäten des ersten und des zweiten optischen Signals
jeweils 20-30% und 100% der maximalen Ausstrahlungsintensität
des Lichtempfangselements 11 (d. h. der in Richtung seiner
optischen Achse beobachteten Ausstrahlungsintensität). Der
Reflexionsfaktor des Sitzpolsterrahmens 2, der den Reflektor 2a
bildet, wird als eine Funktion der Wellenlänge des optischen
Signals dargestellt, wie es durch die durchgezogene Linie in
Fig. 5 gezeigt wird. Für das optische Signal in dieser
Ausführungsform, das im Wellenlängenbereich von 850 nm bis 950
nm variiert, ist der Reflexionsfaktor des Reflektors 2a etwa
25%. Unterdessen ist der Reflexionsfaktor einer Innenwandfläche
des Sitzpolsterrahmens, wie durch die strichpunktierte Linie in
Fig. 5 gezeigt, etwa 10%. Angesichts der Reflexionsvermögenmerk
male und der Ausrichtung des Lichtempfangselements 5b sind die
Eingabepegel des ersten und zweiten optischen Signals A und B an
das Lichtempfangselement 5b annähernd gleich zueinander.
Da das direkte optische Signal, das bei einer geringen In
tensität vom lichtemittierenden Element 11 ausgestrahlt wird,
direkt vom Lichtempfangselement 5b empfangen wird, wohingegen
das bei einer höheren Intensität ausgestrahlte reflektierte
optische Signal vom Reflektor reflektiert wird, sind die
Einfallsstärken der direkten und reflektierten optischen Signale
am Lichtempfangselement 5b, wie in Fig. 6 gezeigt, annähernd
gleich zueinander. Das bedeutet, daß in dieser Ausführungsform
das Verhältnis der Einfallsstärke des reflektierten optischen
Signals zur Einfallsstärke des direkten optischen Signals etwa
100% ist. In der vorliegenden Erfindung kann dieses Verhältnis
jedoch 25% oder höher sein, um eine geeignete optische
Signalübertragung durchzuführen.
Selbst wenn das direkte Licht A durch ein Hindernis 7
blockiert wird, tritt in Zusammenhang mit dieser Ausführungsform
das reflektierte Licht B, das einen Einfallspegel hat, der
äquivalent zu dem des direkten Lichtes A ist, in das
Lichtempfangselement 11, so daß das optische Signal eines
Pegels, der etwa der Hälfte des gewöhnlichen Pegels entspricht,
in das Lichtempfangselement 11 eintreten kann. Als Ergebnis kann
eine zuverlässige optische Signalübertragung selbst dann
erreicht werden, wenn das direkte Licht A durch ein Hindernis
wie beispielsweise einen beweglichen Teil der Sitzeinstellungs
einrichtung 3 oder einen Kabelbaum blockiert wird, die in den
ersten Übertragungsweg des optischen Signals der Vorrichtung
bewegt werden können.
Aus dem Grund, daß die Differenz zwischen den
Empfindlichkeiten des Lichtempfangselements 5b beim Empfangen
der direkten und reflektierten optischen Signale klein ist, da
die optische Achse des Lichtempfangselements 11 so ausgerichtet
wird, daß sie zwischen dem direkten Licht- und dem reflektierten
Lichtübertragungsweg A und B liegt, besteht kein Erfordernis für
die Bereitstellung einer Verstärkerschaltung oder eines
hochempfindlichen Lichtempfangselements im Empfänger 5a, was zu
reduzierten Herstellungskosten führt.
Da der Reflektor 2a dieser Ausführungsform durch den
Sitzkissenrahmen 2 aufgebaut wird, der eine bestehende
Sitzeinheitkomponente bildet und der einen niedrigen Reflexions
faktor hat, ist es nicht nötig, eine besondere Maßnahme wie
beispielsweise einen Reflektor mit einem hohen Reflexionsfaktor
bereitzustellen oder ein Reflexionsglied mit einem hohen
Reflexionsfaktor - z. B. eine aufgedampfte Aluminiumschicht - am
Sitzpolsterrahmen 2 zu befestigen, wodurch es ermöglicht wird,
die Herstellungskosten zu senken.
Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, daß die optische
Achse des lichtemittierenden Elements 11 der SW-Einheit 4 bei
der Montage der SW-Einheit 4 und der ECU 5 an der Sitzeinheit 2
mit derjenigen des Lichtempfangselements 5b der ECU 5 zusammen
fällt. Dies beseitigt das Erfordernis für eine Feineinstellung
der SW-Einheit 4 und der ECU 5, was zur Senkung der
Herstellungskosten beiträgt.
Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 7 und 8 eine
optische Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer zweiten
Ausführungsform dieser Erfindung erklärt.
Diese Ausführungsform erwägt die Implementierung einer
geeigneten optischen Signalübertragung sogar mittels der
Verwendung einer Anordnung, die zwischen dem lichtemittierenden
und dem Lichtempfangselement einen kleinen Abstand und daher
einen relativ großen Winkel zwischen dem ersten und dem zweiten
Übertragungsweg A und B aufweist. In einer Anordnung, deren
erster und zweiter Übertragungsweg einen moderaten Winkel
dazwischen aufweisen, können die Einfallspegel des direkten und
des reflektierten Lichtsignals am Empfänger passend eingestellt
werden, indem z. B. das lichtemittierende Element so angeordnet
wird, daß seine optische Achse, wie im Falle der ersten
Ausführungsform, mit dem zweiten Übertragungsweg zusammenfällt.
Im Gegensatz dazu ist es angesichts der Richtwirkungseigenschaft
des lichtemittierenden Elements schwierig, die direkten und
reflektierten Lichtsignale eines erforderlichen Einfallspegels
in einer Anordnung zu erhalten, worin zwischen dem ersten und
dem zweiten Übertragungsweg ein großer Winkel gebildet wird.
Die Übertragungsvorrichtung dieser Ausführungsform wird so
angeordnet, daß sich der oberste Abschnitt des ersten Übertra
gungswegs A in einem relativ kleinen Winkel in Bezug zur opti
schen Achse des lichtemittierenden Elements erstreckt, um die
Ausstrahlungsintensität des ersten optischen Signals aus dem
lichtemittierenden Element zu erhöhen, und daß zwei Reflexions
platten in diesem sich in den Sender erstreckenden Abschnitt des
ersten Übertragungsweges bereitgestellt werden, um dadurch an
der stromabwärts gelegenen Seite des Senders den erste Übertra
gungsweg A in einem großen Winkel in Bezug zum zweiten Übertra
gungsweg B zu erstrecken. Weiterhin ist der zweite Übertragungs
weg B so angeordnet, um mit der optischen Achse des lichtemit
tierenden Elements zusammenzufallen (allgemeiner: um sich in
Bezug auf die optische Achse des lichtemittierenden Elements in
einem relativ kleinen Winkel zu erstrecken). Das bedeutet, daß
es die Übertragungsvorrichtung dieser Ausführungsform ermög
licht, selbst in einer Anordnung, worin der erste und der zweite
Übertragungsweg A und B einen großen Winkel dazwischen bilden,
gewünschte Ausstrahlungsintensitäten der ersten und der zweiten
optischen Signale aus dem lichtemittierenden Element zu
erzielen.
Wie in Fig. 7 gezeigt, wird genauer erläutert der Abstand
zwischen dem lichtemittierenden und dem Lichtempfangselement 11,
5b auf 60 mm eingestellt, bilden der erste Übertragungsweg A und
ein stromaufwärts gelegener Abschnitt des zweiten Übertragungs
wegs B einen Winkel von etwa 75 Grad dazwischen, und bilden der
erste Übertragungsweg A und ein stromabwärts gelegener Abschnitt
des zweiten Übertragungswegs B eine Winkel von etwa 57 Grad
dazwischen. Das lichtemittierende und das Lichtempfangselement
11, 5b sind so angeordnet, daß ihre optischen Achsen jeweils mit
dem stromaufwärts und dem stromabwärts gelegenen Abschnitt des
zweiten Übertragungswegs B zusammenfallen. Wie in der Fig. 8
gezeigt, verfügt die SW-Einheit 4 über ein mit Fenstern 45, 46
ausgebildetes Gehäuse 41, und zwei Reflexionsplatten 43, 44 wer
den innerhalb der SW-Einheit 4 bereitgestellt. Die Reflexions
platten 43, 44 setzten sich aus einem Glied zusammen, das einen
Reflexionsfaktor von z. B. 90% hat. Die an einer Stelle in der
Nähe des lichtemittierenden Elements 11 angeordnete Reflexions
platte 43 dient dazu, das vom ersten lichtemittierenden Element
11 reflektierte erste optische Signal in Richtung der Refle
xionsplatte 44 zu reflektieren.
Das erste optische Signal verläuft am obersten Abschnitt
des ersten Übertragungswegs A entlang, der sich in einem Winkel
von 10 Grad zur optischen Achse des lichtemittierenden Elements
erstreckt. Das von der Reflexionsplatte 44 reflektierte erste
optische Signal wird durch das Fenster 45 in einen freien Raum
ausgestrahlt und breitet sich am stromabwärts gelegenen
Abschnitt des ersten Übertragungswegs A aus, der sich an der
stromabwärts vom Sender 10 gelegenen Seite in einem Winkel von
75 Grad in Bezug zum zweiten Übertragungsweg B erstreckt, in
Richtung Lichtempfangselement 5b.
Andererseits breitet sich das zweite optische Signal, das
vom lichtemittierenden Element 11 ausgestrahlt wird und durch
das Fenster 46 dringt, durch einen freien Raum in Richtung des
besonderen Teils des Sitzpolsterrahmens 2, d. h. zum Reflektor 2a
hin. Der aus Eisen hergestellte Sitzpolsterrahmen 2 hat einen
Reflexionsfaktor von etwa 25% bei einer Wellenlänge des
optischen Signals, die von 850 nm bis 950 nm reicht (s. Fig. 5).
Das zweite vom Reflektor 2a reflektierte optische Signal pflanzt
sich zum Lichtempfangselement 5b fort.
Die Einfallsstärke des zweiten optischen Signals B auf das
Lichtempfangselement 5b ist gleich einem Wert, der erhalten
wird, indem die maximale Ausstrahlungsintensität des optischen
Signals des lichtemittierenden Elements 11 um den Reflexionsfak
tor des Reflektors 2a multipliziert wird, wobei der Wert etwa
25% der maximalen Ausstrahlungsintensität des lichtemittierenden
Elements 11 beträgt.
Andererseits beträgt die Ausstrahlungsintensität des vom
lichtemittierenden Element 11 ausgestrahlten ersten optischen
Signals A an einem Winkel von 10 Grad in Bezug auf die optische
Achse des lichtemittierenden Elements angesichts der in Fig. 11
gezeigten Richtwirkungseigenschaft des lichtemittierenden Ele
ments etwa 80% der maximalen Ausstrahlungsintensität. Das erste
optische Signal A wird durch die Reflexionsplatten 43, 44
reflektiert, die jeweils einen Reflexionsfaktor von 90%
aufweisen, und tritt dann in einem Winkel von etwa 57 Grad zur
optischen Achse des Lichtempfangselements in das Lichtempfangs
element 5b ein. Wie im Zusammenhang mit der Richtwirkung des
Lichtempfangselements 5b verständlich, tritt das erste optische
Signal an einem Eingabepegel in das Lichtempfangselement 5b, der
bei etwa 40% der maximalen Einfallsstärke des optischen Signals
des Lichtempfangselements 5b liegt. Die Einfallsstärke des
ersten optischen Signals A auf das Lichtempfangselement 5b ist
gleich einem Wert, den man erhält, indem die Ausstrahlungsinten
sität des ersten optischen Signals A um das Produkt der
Reflexionsfaktoren der Reflexionsplatten 43, 44 und des Einga
bepegels des ersten optischen Signals A zum Lichtempfangselement
5b multipliziert wird, wobei der Wert etwa 25% der maximalen
Ausstrahlungsintensität des lichtemittierenden Elements 11
erreicht.
Wie es aus der vorherigen Erklärung ersichtlich wird, haben
in der Vorrichtung dieser Ausführungsform beide Einfallsstärken
des ersten und des zweiten optischen Signals A, B auf das
Lichtempfangselement 5b etwa 25% der maximalen Ausstrahlungsin
tensität des lichtemittierenden Elements 11, weshalb sie
annähernd gleich zueinander sind. Selbst wenn das direkte Licht
A von einem Hindernis 7 blockiert wird, dringt das optische
Signal an einem Eingabepegel in das Lichtempfangselement 5b, der
einer Hälfte des gewöhnlichen Eingabepegels entspricht, so daß
eine zuverlässige optische Signalübertragung erreicht wird.
Zusätzlich gewährleistet die Übertragungsvorrichtung dieser
Ausführungsform, die mit den Reflexionsplatten 43, 44 am
stromaufwärts gelegenen Abschnitt des ersten Übertragungswegs A
des optischen Signals bereitgestellt wird, um dadurch die
Differenz zwischen den Ausstrahlungsintensitäten der vom
lichtemittierenden Element 11 ausgestrahlten ersten und zweiten
optischen Signale zu unterdrücken und um den zwischen dem ersten
und dem zweiten Übertragungsweg A und B gebildeten Winkel zu
vergrößern, daß die optische Signalübertragung das Hindernis 7
am ersten Übertragungsweg A sogar in einer Vorrichtungsanordnung
vermeidet, die zwischen dem lichtemittierenden Element und dem
Lichtempfangselement einen kleinen Abstand hat. Es ist einfach,
die Reflexionsplatten 43, 44 herzustellen, die einen hohen
Reflexionsfaktor aufweisen und die aus einer Eisenplatte
bestehen können, die über eine Außenfläche verfügt, auf die eine
Aluminiumschicht aufgedampft wird.
Streng genommen, verzögert sich das zweite optische Signal
B hinter dem ersten optischen Signal A infolge des Vorliegens
der Gangdifferenz dazwischen; jedoch ist eine solche Verzögerung
in der optischen Signalübertragung vernachlässigbar, da der Ab
stand zwischen dem lichtemittierenden Element und dem Lichtemp
fangselement, verglichen mit der Übertragungsgeschwindigkeit des
optischen Signals, sehr kurz ist.
Um die optische Signalübertragungsvorrichtung eines Typs
aufzubauen, der die Ausstrahlungsintensitätsdifferenz zwischen
dem ersten und dem zweiten optischen Signal unterdrückt und der
einen großen Winkel, z. B. etwa 75 Grad, zwischen dem ersten und
dem zweiten Übertragungsweg A, B aufweist, können, anstatt der
Verwendung der Vorrichtungsanordnung der zweiten Ausführungs
form, im Sender 10 zwei lichtemittierende Elemente bereitge
stellt werden, um einzeln die ersten und die zweiten optischen
Signale auszustrahlen. In diesem Fall können die lichtemittie
renden Elemente für die ersten und zweiten optischen Signale so
angeordnet werden, daß ihre optischen Achsen jede für sich mit
dem ersten und dem zweiten Übertragungsweg zusammenfallen. Wie
aus der Erörterung in Zusammenhang mit der zweiten
Ausführungsform ersichtlich, ist es erforderlich, daß das
lichtemittierende Element für das zweite optische Signal nur
eine Ausstrahlungsintensität aufweist, die bei etwa 40% von
derjenigen des gewöhnlichen lichtemittierenden Elements der
zweiten Ausführungsform liegt, um sowohl erste als auch zweite
optische Signale auszustrahlen, wodurch es möglich wird, den
Sender kompakt herzustellen und die Herstellungskosten zu
senken. Wenn das lichtemittierende Element für das zweite opti
sche Signal derselben Art wie das gewöhnliche lichtemittierende
Element ist, kann aus diesem Grund ein Betriebsstrom gegenüber
demjenigen für ein gewöhnliches lichtemittierendes Element auf
40% reduziert werden.
Mit Bezug auf Fig. 9, wird als nächstes eine optische
Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung erläutert.
Die Vorrichtung dieser Ausführungsform erwägt die
Verhinderung einer fehlerhaften Übertragung, die vom an der
Vorrichtung anhaftenden Staub herrührt. In einer optischen
Signalübertragungsvorrichtung für eine Sitzeinheit, die einer
Art ist, die unterhalb eines Sitzes und oberhalb einer auf dem
Fahrzeugboden ausgelegten Bodenmatte angeordnet ist, steigt
Staub von der Bodenmatte auf, wenn z. B. ein Fahrgast in das
Fahrzeug einsteigt oder daraus aussteigt, so daß er am Sender
und am Empfänger der Übertragungsvorrichtung anhaftet. Dies
senkt eine Stärke des optischen Signals, z. B. von Infrarotlicht,
das vom Sender ausgestrahlt wird und in den Empfänger dringt, so
daß eine fehlerhafte Übertragung bewirkt werden kann. Um
Maßnahmen gegen ein solches Problem zu ergreifen, kann die
Vorrichtung von der Bodenmatte weg angeordnet werden, wodurch
das Anhaften des Staubs an der Vorrichtung - insbesondere das
Anhaften des Staubs einer großen Partikelgröße, der dazu neigt,
eine fehlerhafte Übertragung zu verursachen - verhindert wird.
Jedoch gibt es eine Einschränkung in Bezug auf die zur Montage
der Übertragungsvorrichtung für die Sitzeinheit verfügbaren
Stelle, wodurch es erschwert wird, solche Maßnahmen vorzunehmen.
In dieser Ausführungsform sind das lichtemittierende
Element 1 des Senders und das Lichtempfangselement 21 des
Empfängers so angeordnet, daß sie nach oben ausgerichtet sind -
d. h. zum Sitzpolsterrahmen hin - wodurch verhindert wird, daß
von der Bodenmatte 6 herrührender Staub an diesen Elementen
anhaftet.
Die Vorrichtung dieser Ausführungsform verfügt über
denselben grundlegenden Aufbau wie den der ersten
Ausführungsform und wird kurz erläutert.
Das lichtemittierende Element 11 wird so angeordnet, daß
seine optische Achse mit dem stromaufwärts gelegenen Abschnitt
des zweiten Übertragungswegs B des optischen Signals
zusammenfällt, und das Lichtempfangselement 21 wird so
angeordnet, daß seine optische Achse zwischen dem ersten
Übertragungsweg A und dem stromabwärts gelegenen Abschnitt des
zweiten Übertragungswegs B ausgerichtet ist. Der Abstand
zwischen dem lichtemittierenden und dem Lichtempfangselement 11,
21 wird auf 300 mm eingestellt, und die Abstände zwischen dem
Sitzpolsterrahmen 2 und dem lichtemittierenden Element 11 und
zwischen dem Rahmen 2 und dem Lichtempfangselement 21 werden
jeweils auf 300 mm und 50 mm eingestellt. Solchermaßen bilden
der erste Übertragungsweg A des optischen Signals und der
stromaufwärts gelegene Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B
einen Winkel von etwa 18 Grad dazwischen, und der erste
Übertragungsweg A und der stromabwärts gelegene Abschnitt des
zweiten Übertragungswegs B bilden einen Winkel von etwa 18 Grad
dazwischen.
Das lichtemittierende Element 11 hat die in der Fig. 11
gezeigte Richtwirkungseigenschaft. Solchermaßen ist die
Ausstrahlungsintensität des zweiten optischen Signals, das vom
lichtemittierenden Element 11 in Richtung des stromaufwärts
gelegenen Abschnitts des zweiten Übertragungswegs B ausgestrahlt
wird, der angeordnet ist, um mit der optische Achse des
lichtemittierenden Elements zusammenzufallen, gleich der
maximalen Ausstrahlungsintensität 100% des lichtemittierenden
Elements. Das zweite optische Signale B wird durch den
Sitzpolsterrahmen 2 reflektiert, der als Reflektor 2a dient, der
wiederum einen Reflexionsfaktor von etwa 25% aufweist, und dringt
daraufhin in das Lichtempfangselement 21. Die Einfallsstärke des
zweiten optischen Signals (reflektiertes Licht) B in das
Lichtempfangselement 21 liegt bei etwa 25% der maximalen
Ausstrahlungsintensität des lichtemittierenden Elements 11.
Andererseits liegt die Ausstrahlungsintensität des ersten
optischen Signals, das vom lichtemittierenden Element 11 in
Richtung des ersten Übertragungswegs A ausgestrahlt wird, der
sich in einem Winkel von etwa 18 Grad in Bezug auf die optische
Achse des lichtemittierenden Elements 11 erstreckt, bei etwa 50%
der maximalen Ausstrahlungsintensität des lichtemittierenden
Elements 11. Das erste optische Signal breitet sich vom
lichtemittierenden Element 11 durch einen freien Raum aus, um in
das Lichtempfangselement 21 zu dringen, und solchermaßen liegt
die Einfallsstärke des ersten optischen Signals (direktes Licht)
A auf das Lichtempfangselement 21 bei etwa 50% der maximalen
Ausstrahlungsintensität des Lichtempfangselements.
In dieser Ausführungsform liegt die Einfallsstärke des
reflektierten Lichtes B in das Lichtempfangselement 21, wie oben
erwähnt, bei der Hälfte von derjenigen des direkten Lichtes A.
Solchermaßen dringt das optische Signal, selbst wenn das direkte
Licht A durch ein Hindernis 7 blockiert wird, an einem
Eingabepegel in das Lichtempfangselement 21, der einem Drittel
des gewöhnlichen Eingabepegels entspricht, wodurch eine fehler
hafte Übertragung verhindert werden kann.
Wie erklärt, kann diese Ausführungsform ähnliche Vorteile
wie die der ersten Ausführungsform erzielen und ebenfalls
verhindern, daß der von der Bodenmatte 6 herrührende Staub am
lichtemittierende und Lichtempfangselement anhaftet, indem diese
Elemente nach oben gerichtet installiert werden.
Im folgenden wird eine optische Signalübertragungsvorrich
tung gemäß einer vierten Ausführungsform dieser Erfindung
erläutert.
Die Übertragungsvorrichtung dieser Ausführungsform erwägt
selbst in einer Anordnung, in der das Lichtempfangs- und das
lichtemittierende Element dicht am Reflektor angeordnet sind,
die Gewährleistung einer geeigneten optischen Signalübertragung,
und verhindert das Anhaften von Staub an diesen Elementen.
In einer optischen Signalübertragungsvorrichtung für eine
Sitzeinheit setzt sich der am Sender und am Empfänger
anhaftenden Staub vorrangig aus von der Bodenmatte 6
herrührendem Staub zusammen, und das Anhaften von Staub, der
eine große Partikelgröße aufweist, ist eine Hauptursache für
eine fehlerhafte Übertragung. In der Vorrichtung dieser
Ausführungsform besteht der Reflektor aus dem von der Bodenmatte
6 entfernt liegenden Teil des Sitzpolsterrahmens 2, und das
lichtemittierende und Lichtempfangselement werden an Stellen in
der Nähe des Sitzpolsterrahmens 2 plaziert, um das Anhaften
großkörnigen Staubs zu verhindern. Allgemein wenn der Sender und
der Empfänger dicht am Sitzpolsterrahmen 2 liegen, wird jedoch
ein übermäßig kleiner Winkel zwischen dem direkten Lichtübertra
gungsweg und dem reflektierten Lichtübertragungsweg gebildet.
Dies erschwert es dem reflektierten Licht, sich vom Sender zum
Empfänger auszubreiten, während es um ein Hindernis auf dem
direkten Lichtübertragungsweg herum verläuft. In dieser Hinsicht
ist die Vorrichtung dieser Ausführungsform so aufgebaut, daß
zwei sich zwischen dem Sender, dem Reflektor und dem Empfänger
erstreckende Wege in der Nähe des Sitzpolsterrahmes 2
bereitgestellt werden, so daß sich die optischen Signale unge
achtet des Vorhandenseins oder der Abwesenheit eines Hindernis
ses an diesen Wegen entlang ausbreiten.
Wie in Fig. 10 gezeigt, werden genauer erläutert das
lichtemittierende und das Lichtempfangselement 11, 21 dicht am
Sitzpolsterrahmen 2 und entfernt von der Bodenmatte 6
angeordnet. Das lichtemittierende Element 11 wird an einer
Stelle montiert, die sich senkrecht 11 mm vom Sitzpolsterrahmen
2 entfernt befindet und nach oben geneigt angeordnet ist, wobei
sich seine optische Achse C in einem Winkel von 50° zu einer
imaginären Linie A erstreckt, die das lichtemittierende und das
Lichtempfangselement 11, 21 verbindet. Da das lichtemittierende
Element 11 die in der Fig. 11 gezeigte Richtwirkungseigenschaft
aufweist, liegt die Ausstrahlungsintensität des optischen Si
gnals des lichtemittierenden Elements 11, die in Richtung der
imaginären Linie A gemessen wird, bei annähernd 0% der maximalen
Ausstrahlungsstärke des optischen Signals des lichtemittierenden
Elements. Das bedeutet, daß das in Richtung imaginäre Linie A
ausgestrahlte optische Signal in der optischen Signalübertragung
vernachlässigbar ist. Das Lichtempfangselement 21 wird an einer
Stelle montiert, die etwa 10 mm vom Sitzpolsterrahmen 2 entfernt
liegt, wenn in der senkrechten Richtung der Übertragungsvorrich
tung betrachtet.
Jenes Teil des Sitzpolsterrahmens 2, das zum lichtemittie
renden Element 11 hin gerichtet ist, dient als Reflektor 2a, der
für das optische Signal, dessen Wellenlänge von 850 bis 950 nm
variiert, einen Reflexionsfaktor von etwa 25% aufweist. Der
Reflektor 2a wird mit zwei geneigten Reflexionsebenen 24, 25
ausgebildet. Die Reflexionsebene 24 wird in dem Teil des
Sitzpolsterrahmens ausgebildet, der sich mit einer imaginären
Linie (hiernach als ein stromaufwärts gelegener Abschnitt eines
ersten Übertragungswegs B1 bezeichnet) überschneidet, die sich
in einem Winkel von 60° zur imaginären Linie A erstreckt. Die
Reflexionsebene 24 erstreckt sich geneigt zum stromaufwärts
gelegenen Abschnitt des ersten Übertragungswegs B1, um das
optische Signal in Richtung des Lichtempfangselements 21 zu
reflektieren. Die Reflexionsebene 25 wird in dem Teil des
Sitzpolsterrahmes ausgebildet, der sich mit einer imaginären
Linie (hiernach als ein stromaufwärts gelegener Abschnitt eines
zweiten Übertragungswegs B2 bezeichnet) überschneidet, die sich
in einem Winkel von 40° zur imaginären Linie A erstreckt. Die
Reflexionsebene 25 erstreckt sich geneigt zum stromaufwärts
gelegenen Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B2, wodurch das
optische Signal in Richtung des Lichtempfangselements 21
reflektiert wird. Hiernach wird auf die optischen Signale, die
sich entlang dem ersten und dem zweiten Übertragungsweg B1, B2
vom lichtemittierenden Element 11 in einem freien Raum zum
Lichtempfangselement 21 ausbreiten, jeweils als erstes und
zweites optisches Signal (oder erstes und zweites reflektiertes
optisches Signal) Bezug genommen.
Wie es aus der vorherigen Erklärung ersichtlich wird,
erstrecken sich die stromaufwärts gelegenen Abschnitte der
ersten und zweiten Übertragungswege B1, B2 jeweils in einem
Winkel von 10° zur optischen Achse des lichtemittierenden
Elements 11, und daher liegen die Ausstrahlungsintensitäten der
ersten und zweiten optischen Signale, die vom lichtemittierenden
Element 11 in die Richtungen der ersten und zweiten
Übertragungswege ausgestrahlt werden, angesichts ihrer in der
Fig. 11 gezeigten Richtwirkungseigenschaft bei etwa 80% der
maximalen Ausstrahlungsstärke des lichtemittierenden Element 11.
Die ersten und zweiten optischen Signale werden jeweils von den
Reflexionsebenen 24 und 25 reflektiert und dringen dann in das
Lichtempfangselement 21 ein, das derart angeordnet ist, daß
seine optische Achse zwischen den stromabwärts gelegenen
Abschnitten der ersten und des zweiten Übertragungswege B1, B2
ausgerichtet wird. Solchermaßen sind die Eingabepegel der ersten
und zweiten optischen Signale im wesentlichen dieselben wie der
maximale Eingabepegel des optischen Signals des Lichtempfangs
elements 21.
Wie bereits erklärt, ist die Übertragungsvorrichtung dieser
Ausführungsform aufgebaut, um ungeachtet davon, ob ein Hindernis
vorliegt oder nicht, auf der Grundlage von ersten und zweiten
optischen Signalen die optische Signalübertragung durchzuführen.
Diese optischen Signale werden selbst dann niemals blockiert,
wenn ein beispielhaft in Fig. 10 gezeigtes Hindernis 7 an einer
Stelle in der Nähe des Sitzpolsterrahmens 2 vorhanden ist. Wenn
der Einfallspegel des optischen Signals auf das Lichtempfangs
element 21 gleich oder größer als etwa 20% der maximalen
Einfallsstärke ist, kann keine fehlerhafte Übertragung
verursacht werden, obwohl der minimale Einfallspegel abhängig
vom Typ des Lichtempfangselements variiert. Mit der Vorrichtung
dieser Ausführungsform kann eine fehlerhafte Übertragung
verhindert werden.
Da sich das lichtemittierende und das Lichtempfangselement
11, 21 dieser Ausführungsform entfernt von der Bodenmatte 6
befinden, ist zusätzlich die Möglichkeit, daß sich Staub, vor
allem großkörniger Staub, an diesen Elementen anhaftet, nachdem
er von der Bodenmatte 6 hochsteigt, relativ gering. Vor allem
haftet kein Staub am lichtemittierenden Element 11, das geneigt
oben angeordnet ist.
Die Übertragungsvorrichtung der vierten Ausführungsform
kann verschiedenartig modifiziert werden. Zum Beispiel werden in
der vierten Ausführungsform zwei Übertragungswege des optischen
Signals durch zwei Reflexionsebenen gebildet, die am aus dem
Sitzpolsterrahmen bestehenden Reflektor bereitgestellt werden.
Statt dessen können eine einzelne Reflektorebene oder drei oder
mehrere Reflektorebenen am Reflektor bereitgestellt werden, um
einen einzigen Übertragungsweg des optischen Signals oder drei
oder mehrere Übertragungswege zu bilden. In diesem Fall ist die
Übertragungsvorrichtung so aufgebaut, daß die Einfallsstärke des
optischen Signals auf das Lichtempfangselement gleich oder
größer als etwa 20% der maximalen Einfallsstärke wird, um eine
fehlerhafte Übertragung zu verhindern. Zu diesem Zweck kann ein
Reflektorglied, das einen hohen Reflexionsfaktor aufweist, an
der Reflektorebene befestigt werden.
Mit Bezug auf die Fig. 13-17, wird als nächstes eine
optische Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer fünften
Ausführungsform dieser Erfindung erklärt.
Der grundlegende Aufbau der Vorrichtung dieser
Ausführungsform ist im wesentlichen derselbe wie der der ersten
Ausführungsform.
Wie in den Fig. 13-16 gezeigt, wird das lichtemittieren
de Element 11 senkrecht an einer in der SW-Einheit 4 unterge
brachten Platine 12 angebracht, und das Lichtempfangselement 21
wird senkrecht an einer Platine 12 der ECU 5 angebracht. Das
lichtemittierende Element und das Lichtempfangselement 11, 21
werden in Abständen von jeweils 70 mm und 240 mm in der Längs-
und der Breitenrichtung eines Fahrzeugs voneinander getrennt.
Solchermaßen ist der Abstand zwischen diesen Elementen 11, 21
250 mm. Wie in Fig. 17 gezeigt, werden die senkrechten Abstände
zwischen dem lichtemittierenden Element 11 und dem Sitzpolster
rahmen 2 und zwischen dem Lichtempfangselement 21 und dem
Sitzpolsterrahmen 2 auf 60 mm eingestellt. Ein Winkel von etwa
26 Grad wird zwischen dem ersten Übertragungsweg A, der sich
zwischen dem lichtemittierenden und dem Lichtempfangselement 11,
21 erstreckt, und einem stromaufwärts gelegenen Abschnitt des
zweiten Übertragungswegs B, der sich zwischen dem lichtemittie
renden Element 11 und dem Reflektor 2a (d. h. einem besonderen
Teil des Sitzpolsterrahmens 2) erstreckt, gebildet. Ein Winkel
von etwa 26 Grad wird zwischen dem ersten Übertragungsweg A und
einem stromabwärts gelegenen Abschnitt des zweiten Übertragungs
wegs B gebildet. In der folgenden Erklärung wird vorausgesetzt,
daß das lichtemittierende und das Lichtempfangselement 11, 21 im
wesentlichen in der gleichen Höhe angeordnet sind, wie in der
senkrechten Richtung des Fahrzeugs gesehen, obwohl das lichte
mittierende Element 11 eigentlich an einer Stelle angeordnet
wird, die z. B. in der senkrechten Richtung 10-20 mm tiefer liegt
als das Lichtempfangselement.
Die optische Achse des lichtemittierenden Elements 11
erstreckt sich in Winkeln von etwa 16 und etwa 10 Grad in Bezug
zum ersten Übertragungsweg A und dem stromaufwärts gelegenen
Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B. Die optische Achse des
Lichtempfangselements 21 erstreckt sich in einem Winkel von etwa
13 Grad in Bezug zum ersten Übertragungsweg A und dem
stromabwärts gelegenen Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B.
Das lichtemittierende Element und das Lichtempfangselement 11,
21 verfügen jeweils über ihre in den Fig. 11 und 12 gezeigten
Richtwirkungseigenschaften.
In der zuvor erwähnten Anordnung liegt die Ausstrahlungs
intensität des ersten optischen Signals (direktes Licht), die
vom lichtemittierenden Element 11 in Richtung des ersten
Übertragungswegs ausgestrahlt wird, der sich in einem Winkel von
etwa 16 Grad in Bezug zur optischen Achse des lichtemittierenden
Elements erstreckt, bei etwa 70% der maximalen Ausstrahlungs
intensität des optischen Signals des lichtemittierenden Elements
11. Der Eingabepegel des ersten optischen Signals, das in einem
Winkel von etwa 16 Grad an das Lichtempfangselement 21 dringt,
liegt bei annähernd 95% des maximalen Eingabepegels des
optischen Signals des Lichtempfangselements. Solchermaßen liegt
die Einfallsstärke des ersten optischen Signals auf das
Lichtempfangselement bei etwa 66% der maximalen Ausstrahlungs
intensität des optischen Signals des lichtemittierenden Elements
11. Andererseits liegt die Ausstrahlungsintensität des zweiten
optischen Signals (reflektiertes Licht), das vom lichtemittie
renden Element 11 in Richtung des stromaufwärts gelegenen
Abschnitts des zweiten Übertragungswegs ausgestrahlt wird, der
sich in einem Winkel von etwa 30° zur optischen Achse des
lichtemittierenden Elements erstreckt, bei annähernd 25% der
maximalen Ausstrahlungsintensität des optischen Signals des
lichtemittierenden Elements 11. Das zweite optische Signal wird
durch den Reflektor 2a reflektiert, der durch eine Aluminium
schicht gebildet wird, die einen 75%igen Reflexionsfaktor
aufweist und am Sitzpolsterrahmen 2 befestigt ist, und tritt in
einem Winkel von etwa 30° in das Lichtempfangselement 21.
Solchermaßen liegt die Eingabestärke des zweiten optischen
Signals auf das Lichtempfangselement bei etwa 17% der maximalen
Ausstrahlungsintensität des optischen Signals des lichtemittie
renden Elements 11, wohingegen die Eingabestärke des ersten
optischen Signals auf das Lichtempfangselement bei etwa 25% der
maximalen Ausstrahlungsintensität des optischen Signals des
lichtemittierenden Elements liegt. Selbst wenn das erste
optische Signal (direktes Licht) von einem Hindernis blockiert
wird, dringt folglich das zweite optische Signal an einem Pegel
von etwa 20% des gewöhnlichen Eingabepegels des optischen
Signals in das Lichtempfangselement 21, wodurch eine fehlerhafte
Übertragung verhindert wird.
Die Übertragungsvorrichtung dieser Ausführungsform kann auf
verschiedene Weisen modifiziert werden. Zum Beispiel kann der
Sitzpolsterrahmen 2 nicht mit dem Reflektor eines hohen
Reflexionsfaktors bereitgestellt werden. In diesem Fall kann der
Reflektor wie in der ersten Ausführungsform aus einem besonderen
Teil des Sitzpolsterrahmens eines 25%igen Reflexionsfaktors
bestehen. Zusätzlich zu einem solchen Reflektor werden
vorzugsweise - wie in der vierten Ausführungsform - eine oder
mehrere geneigte Reflexionsebenen im Sitzpolsterrahmen 2
bereitgestellt, um insgesamt zwei oder mehrere Reflektoren
bereitzustellen, so daß zwei oder mehrere reflektierte optische
Lichtsignale in das Lichtempfangselement dringen können, wodurch
positiv eine fehlerhafte Übertragung verhindert wird, wenn das
direkte optische Signal blockiert wird.
Gemäß dieser Ausführungsform können ähnliche Vorteile wie
jene aus der ersten Ausführungsform erhalten werden. Darüber
hinaus ist es nicht erforderlich, Befestigungsböcke für das
lichtemittierende und das Lichtempfangselement zu verwenden und
eine Feineinstellung an diesen Elementen nach der Herstellung
der Übertragungsvorrichtung vorzunehmen, da das lichtemittie
rende und das Lichtempfangselement senkrecht an den Platinen
angebracht werden, wodurch die Herstellungskosten vermindert
werden können.
Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 18-20 eine
optische Signalübertragungsvorrichtung gemäß einer sechsten
Ausführungsform dieser Erfindung erläutert.
Die Übertragungsvorrichtung dieser Ausführungsform ist für
die optische Signalübertragung zwischen einer mittigen Gruppen
steuereinheit und einer Klimaanlageneinheit eines Fahrzeugs aus
gebildet.
Wie in den Fig. 18-20 gezeigt, wird die mittige
Gruppensteuereinheit 61 mit einer lichtemittierenden und
-empfangseinheit 61a bereitgestellt, die mit einer Reihe von
Schaltern zusammenwirkt, um den Betrieb der Klimaanlageneinheit
62 und eines am Fahrzeug angebrachten Audiosystems (nicht
gezeigt) zu steuern. Die mittige Gruppensteuereinheit wird am
Instrumentenbrett (nicht gezeigt) des Fahrzeugs angebracht. Die
Klimaanlageneinheit 62, die sich aus einem Klimaanlagensteuerge
rät, einem Gebläsemotor (beides nicht gezeigt) und einer licht
emittierenden und -empfangseinheit 63 zusammensetzt, wird an
einem Körperglied innerhalb des Instrumentenbretts angebracht.
Die Übertragungsvorrichtung dieser Ausführungsform umfaßt
die lichtemittierende und -empfangseinheit 61a der mittigen
Gruppensteuereinheit 61 und die lichtemittierende und -empfangs
einheit 63 der Klimaanlageneinheit 62. Jede lichtemittierende
und -empfangseinheit besteht aus einem Sender und einem
Empfänger. Der Sender schließt eine Platine ein, die mit einem
lichtemittierenden Element für die Erzeugung eines optischen
Signals - z. B. eines Infrarotstrahls - und einer Ausstrahlungs
steuereinheit für die Steuerung des lichtemittierenden Elements
ausgestattet ist. Der Empfänger schließt ein Lichtempfangs
element ein, um ein aus dem lichtemittierenden Element
ausgestrahltes optisches Signal zu empfangen. Verschiedene
optische Signale werden zwischen den Einheiten 61a und 63
übertragen. Zum Beispiel wird ein optisches Signal für die
Klimaanlagensteuerung von der Einheit 61a der mittigen Gruppen
steuereinheit 61 an die Einheit 63 der Klimaanlageneinheit 62
übertragen, und ein optisches Signal zur Beleuchtung eines
Anzeigegeräts wird von der Einheit 63 zur Einheit 61a
übertragen. Die mittige Gruppensteuereinheit 61 und die Klimaan
lageneinheit 62 verfügen über ihre Gehäuse, die jeweils mit
einem Fensterglied aus Glas oder Kunststoff für die optische
Signalübertragung bereitgestellt werden. Wie in Fig. 19 gezeigt,
erstreckt sich eine Verstärkung 64 zwischen der mittigen
Gruppensteuereinheit 61 und der Klimaanlageneinheit 62. Ein
besonderer Teil der Verstärkung 64 bildet einen Reflektor 64a.
Die Verstärkung 64 wird aus Eisen hergestellt und verfügt über
einen Reflexionsfaktor von 65%, wie unten in Tabelle 2 gezeigt
wird. In den Fig. 19 und 20 bezeichnet das Symbol A einen
ersten Übertragungsweg des optischen Signals, der sich zwischen
den Einheiten 62a, 63 erstreckt, und Symbol B bezeichnet einen
zweiten Übertragungsweg des optischen Signals, der sich zwischen
der Einheit 61a, dem Reflektor 64a und der Einheit 63 erstreckt.
Wie in der Fig. 20 gezeigt, ist die Entfernung zwischen den
Einheiten 61a, 63 300 mm, und die Verstärkung 64 ist in der
senkrechten Richtung 22 mm weg vom ersten Übertragungsweg A
entfernt. In dieser Anordnung wird zwischen dem ersten Übertra
gungsweg A und einem Abschnitt des zweiten Übertragungswegs B an
der mittigen Gruppensteuereinheitseite und zwischen dem ersten
Übertragungsweg A und einem anderen Abschnitt des zweiten
Übertragungswegs B an der Klimaanlagenseite ein Winkel von etwa
6 Grad gebildet. Das lichtemittierende und Lichtempfangselement
einer jeden der Einheiten 61a, 63 werden so angeordnet, daß ihre
optischen Achsen zwischen dem ersten und dem zweiten
Übertragungsweg A und B ausgerichtet sind, so daß sich jede
optische Achse in einem Winkel von etwa 4 Grad zu einer
entsprechenden Achse des Übertragungswegs A, B erstreckt. In den
Fig. 18 und 19 bezeichnen die Bezugsziffern 61b und 61c
jeweils das lichtemittierende und Lichtempfangselement der
lichtemittierende und -empfangseinheit 61a, und 63a und 63b
bezeichnen jene der Einheit 63.
Die Ausstrahlungsintensitäten der ersten und zweiten
optischen Signale, die von den lichtemittierenden Elementen der
Einheiten 61a, 63 in Richtung der ersten und zweiten
Übertragungswege ausgestrahlt werden, die sich in einem Winkel
von 4 Grad zu den optischen Achsen der lichtemittierenden
Elemente erstrecken, sind gleich oder größer als etwa 95% der
maximalen Ausstrahlungsstärke des optischen Signals des
lichtemittierenden Elements. Die Eingabepegel der ersten und
zweiten optischen Signale, die in einem Winkel von etwa 4 Grad
in das Lichtempfangselement eintreten, sind gleich oder größer
als etwa 95% des maximalen Eingabepegels des optischen Signals
des Lichtempfangselements. Der Reflexionsfaktor des Reflektors
64a ist 65%.
Solchermaßen ist die Einfallsstärke des ersten optischen
Signals in das Lichtempfangselement gleich oder größer als etwa
90% der maximalen Ausstrahlungsintensität des optischen Signals
des lichtemittierenden Elements. Andererseits ist die Einfalls
stärke des zweiten optischen Signals auf das Lichtempfangsele
ment gleich oder größer als etwa 58% der maximalen Ausstrah
lungsintensität des optischen Signals des lichtemittierenden
Elements. Selbst wenn das erste optische Signal (direktes Licht)
von einem Hindernis gesperrt wird, dringt folglich das zweite
optische Signal (reflektiertes Licht) bei einem Pegel von etwa
39% oder mehr eines gewöhnlichen optischen Signalausgabepegels
in das Lichtempfangselement, der erhalten wird, wenn die ersten
und zweiten optischen Signale dahineintreten, wodurch eine
fehlerhafte Übertragung verhindert wird.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die erste bis
sechste Ausführungsform beschränkt, kann aber verschiedenartig
innerhalb des Schutzumfang des erfinderischen Konzepts dieser
Erfindung modifiziert werden.
Zum Beispiel ist der reflektierte Lichtübertragungsweg
anzahlmäßig nicht auf einen beschränkt, sondern es können eine
Mehrzahl von Übertragungswegen bereitgestellt werden. In diesem
Fall kann eine Mehrzahl an besonderen Abschnitten eines
Sitzpolsterrahmens beispielsweise als Reflektoren dienen. Falls
erforderlich können diese Reflektoren, wie in der vierten
Ausführungsform mit geneigten Reflexionsebenen ausgebildet
werden.
Anstatt des Reflektors, der aus dem aus Eisen erzeugten
Sitzpolsterrahmen besteht, kann der Reflektor aus einem Reflek
torglied wie beispielsweise Aluminium und Aluminiumoxid beste
hen, oder er kann aus dem mit einem solchen Reflektorglied aus
gestatteten Sitzpolsterrahmen bestehen. Typische Reflexionglie
der werden zusammen mit ihren Refexionsfaktoren, die tatsächlich
mittels der Verwendung eines Lichtes einer 1 µm-Wellenlänge
gemessen werden, in der Tabelle 2 aufgelistet.
Wie es aus der Tabelle 2 klar ist, wird, wenn der Reflektor
aus einem Aluminium oder einem Aluminiumoxid besteht, die einen
höheren Reflexionsfaktor als Eisen haben, daraufhin die
Einfallsstärke des reflektierten optischen Signals zum Sender
höher, so daß eine fehlerhafte optische Signalübertragung, die
verursacht würde, wenn das direkte optische Signal blockiert
wird, positiv verhindert wird, womit die Zuverlässigkeit der
Übertragung verbessert wird.
Claims (10)
1. Eine an einem Fahrzeug angebrachte optische Signalüber
tragungsvorrichtung zum Übertragen eines optischen Signals, das
verwendet wird, um den Betrieb eines am Fahrzeug angebrachten
Geräts durch einen freien Raum entlang einem ersten
Übertragungsweg, der sich von einem Sender zu einem Empfänger
erstreckt, und einem zweiten Übertragungsweg, der sich vom
Sender über einen Reflektor, der außerhalb vom Sender und
Empfänger angeordnet ist, zum Empfänger erstreckt, zu steuern,
wobei die Verbesserung folgendes umfaßt:
daß eine optische Achse eines lichtemittierenden Elements des Senders oder die eines Lichtempfangselements des Empfängers so abgelenkt wird, daß ein Verhältnis einer Einfallsstärke am Empfänger eines zweiten optischen Signals, das sich entlang dem zweiten Übertragungsweg ausbreitet zu einer Einfallsstärke am Empfänger eines ersten optischen Signals, das sich entlang dem ersten Übertragungsweg ausbreitet, gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist, an dem oder über dem eine fehlerhafte optische Signalübertragung nicht verursacht wird.
daß eine optische Achse eines lichtemittierenden Elements des Senders oder die eines Lichtempfangselements des Empfängers so abgelenkt wird, daß ein Verhältnis einer Einfallsstärke am Empfänger eines zweiten optischen Signals, das sich entlang dem zweiten Übertragungsweg ausbreitet zu einer Einfallsstärke am Empfänger eines ersten optischen Signals, das sich entlang dem ersten Übertragungsweg ausbreitet, gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist, an dem oder über dem eine fehlerhafte optische Signalübertragung nicht verursacht wird.
2. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
1, wobei zumindest ein Element des lichtemittierenden Elements
des Senders und des Lichtempfangselements des Empfängers nach
oben gerichtet angeordnet ist.
3. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
1, wobei der vorbestimmte Wert 25% beträgt.
4. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
1, wobei das lichtemittierende Element derart angeordnet ist,
daß seine optische Achse mit einem stromaufwärts gelegenen
Abschnitt des zweiten Übertragungswegs zusammenfällt, der sich
vom Sender zum Reflektor erstreckt.
5. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
1, wobei ein oder mehrere Reflektorglieder in einem oder beiden
stromaufwärts gelegenen Abschnitten der ersten und zweiten
Übertragungswege angeordnet sind, die sich im Sender erstrecken.
6. Eine an einem Fahrzeug angebrachte Signalübertragungs
vorrichtung zum Übertragen eines optischen Signals, die
verwendet wird, um den Betrieb eines im Fahrzeug angebrachten
Geräts durch einen freien Raum von einem Sender zu einem
Empfänger zu steuern, wobei die Verbesserung folgendes umfaßt:
die Übertragungsvorrichtung verfügt über einen Reflektor, der außerhalb vom Sender und Empfänger angeordnet ist und der mit einer ersten und einer zweiten schrägen Reflexionsebene ausgebildet wird; und
der Sender schließt ein lichtemittierendes Element ein, dessen optische Achse von einer imaginären Linie, die den Sender und den Empfänger verbindet, derart in Richtung des Reflektors abgelenkt wird, daß ein Verhältnis zwischen den Einfallsstärken der vom Sender ausgestrahlten ersten und zweiten optischen Signale, die einzeln von der ersten und zweiten schrägen Reflexionsebene reflektiert werden und dann in den Empfänger eintreten, gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist, an dem oder über dem keine fehlerhafte optische Signalübertragung verursacht wird.
die Übertragungsvorrichtung verfügt über einen Reflektor, der außerhalb vom Sender und Empfänger angeordnet ist und der mit einer ersten und einer zweiten schrägen Reflexionsebene ausgebildet wird; und
der Sender schließt ein lichtemittierendes Element ein, dessen optische Achse von einer imaginären Linie, die den Sender und den Empfänger verbindet, derart in Richtung des Reflektors abgelenkt wird, daß ein Verhältnis zwischen den Einfallsstärken der vom Sender ausgestrahlten ersten und zweiten optischen Signale, die einzeln von der ersten und zweiten schrägen Reflexionsebene reflektiert werden und dann in den Empfänger eintreten, gleich oder größer als ein vorbestimmter Wert ist, an dem oder über dem keine fehlerhafte optische Signalübertragung verursacht wird.
7. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
6, wobei der Empfänger ein Lichtempfangselement einschließt, um
die ersten und zweiten optischen Signale zu empfangen, und wobei
zumindest ein Element des lichtemittierenden Elements des
Senders und das Lichtempfangselement des Empfängers nach oben
gerichtet angeordnet ist.
8. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
6, wobei der vorbestimmte Wert 25% beträgt.
9. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach Anspruch
6, wobei die optische Achse des lichtemittierenden Elements
eingestellt wird, um zwischen der ersten und der zweiten
schrägen Reflexionsebene ausgerichtet zu sein.
10. Die optische Signalübertragungsvorrichtung nach
Anspruch 6, worin der Reflektor mit einer gekrümmten Reflexions
ebene ausgebildet ist.
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