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DE1009699B - Druckgasschalter mit mehreren Unterbrechungsstellen - Google Patents

Druckgasschalter mit mehreren Unterbrechungsstellen

Info

Publication number
DE1009699B
DE1009699B DEA25994A DEA0025994A DE1009699B DE 1009699 B DE1009699 B DE 1009699B DE A25994 A DEA25994 A DE A25994A DE A0025994 A DEA0025994 A DE A0025994A DE 1009699 B DE1009699 B DE 1009699B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interruption points
compressed gas
points
compressed air
gas switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA25994A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Thommen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1009699B publication Critical patent/DE1009699B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Druckgasschalter für hohes Abschaltvermögen bestehen meist aus Leistungsschaltstellen und weiteren Unterbrechungsstellen. Die ersteren haben die Aufgabe, dm Kurzschlußstrom im wesentlichen abzuschalten, während die anderen Unterbrechungsstellen entweder den notwendigen Spannungsabstand zwischen den Kontakten herstellen sollen, dann sind die Spannungstreaaastellen oder Hilfswiderstände zur Verringerung des Abschaltstromes bzw. zur Potentialsteuerung aus- und einzuschalten. Die Schaltung dieser weiteren Unterbrechungsstellen kann auch mit Druckluft erfolgen. Bei Schaltern mit großem Abschaltvermögen ist es oft auch notwendig, die Schaltstrecke der weiteren Unterbrechungsstellen mit Druckluft zu beblasen, um eine einwandfreie Löschung zu erhalten. Diese Maßnahme erhöht die Anforderung an die Druckluftanlagen. Es muß der zur Verfügung stehende Druck auch an die weiteren Unterbrechungsstellen gegeben werden, obwohl es gar nicht notwendig ist, einen so hohen Druck wie bei der Leistungsschaltstelle zu verwenden. Der erhöhte Druckluftbedarf ist daher gar nicht erforderlich. Man kann diesen nun dadurch ersparen, daß man die Druckabsenkung, welche bei der Betätigung der Leistungsschaltstelle auftritt, zur Löschung der weiteren Unterbrechungsstellen heranzieht. Man hat hierfür vorgeschlagen, die Kontakte in einen ebenfalls mit Druckluft angefüllten Raum anzuordnen und beim Absinken des Druckes infolge der Schaltung der Leistungsschaltstelle den Druckunterschied zwischen dem Druck in diesem Raum und dem Druckluftkessel zur Löschung zu benutzen. Zu diesem Zweck läßt man die Druckluft aus dem genannten Raum, der die Löschkammer darstellt, in den Druckluftkessel abströmen. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß das Abschaltvermögen der weiteren Unterbrechungsstellen von dem Druckluftverbrauch der Leistungsschaltstelle abhängig ist, denn der Druck sinkt nicht in jedem Fall in gleicher Weise ab. Es kann dadurch geschehen, daß der Druck so wenig abgesunken ist, daß eine Unterbrechung in Frage gestellt wird. Außerdem besteht die Gefahr, daß bei der Löschung Lichtbogengase in den Druckluftkessel gelangen, die dann weiter bis an die Leistungsschaltstelle herangebracht werden, wo sie die Isolation der Schaltstrecke gefährden können.
Erfmdu>ngsgemäß kann man das Abschaltvermögen der weiteren Unterbrechuingsstellen dadurch verbessern, daß bei Unterbringung dieser Unterbrechungsstellen außerhalb des Druckluftkessels die zur Leistungsschaltstelle strömende Druckluft die in den weiteren Unterbrechungsstellen entstehenden Lichtbogengase absaugt und daß Mittel vorgesehen sind, diese Gase unschädlich zu machen.
Eine solche Anordnung ist in der Figur dargestellt.
Druckgasschalter mit mehreren
Unterbrechungsstellen
Anmelder:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie.r Baden (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 30. Oktober 1956
Hans Thommen, Baden (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
Mit 1 ist ein Druckluftkessel bezeichnet. Auf diesem ist ein Isolator 2 aufgebaut, der die Schaltkammern 3,4 trägt. 3 ist die Schaltkammer für die Leistungsschaltstelle, 4 diejenige für die zusätzliche Unterbrechungsstelle, von denen in der Figur eine dargestellt ist. Sie ist hier als Spannungstrennstelle, die gleichzeitig den über den Widerstand 5 fließenden Reststrom abzuschalten hat, ausgebildet. Die Leistungsschaltstelle wird über das Rohr 6 mit Druckluft betätigt und über den hohl ausgebildeten Isolator 2 mit Druckluft für die Abschaltung versorgt. Das Rohr 6 ist über das Isolterstück7 und das Betätigungsventil 8 mit dem Druckluftkessel 1 verbunden. Der Kontakt der Leistungsschaltstelle ist mit 9,10, der Kontakt der Spannungstrennstelle mit 11,12 bezeichnet. Die Spannungstrennstelle wird über das Antriebsgestänge 13, den Isolator 14 und den Hebel 15 betätigt. Das bewegliche Kontaktstück 9 der Leistungsschaltstelle wird gegen die Federkraft der Feder 16 geöffnet. Der Kontakt 11,12 der Spannungstrennstelle liegt im Raum 17, der über die Öffnung 18 mit Druckluft angefüllt werden kann. 19 ist das Ventil für die Lichtbogenlöschung an der Leistungsschaltstelle, 20 der Kühlkörper, der die aus der Spannungstrennstelle austretenden Gase kühlt und unschädlich macht. Er besteht aus mehreren neben-
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einander angeordneten, kühlenden Blechen, die geringe Zwischenräume haben.
Der Vorgang beim Abschalten ist nun folgender: Das Ventil 8 wird geöffnet. Dadurch gelangt Druckluft an den Antriebskolben 21 der Leistungsschalt- S stelle. Dieser bewegt sich nach unten und öffnet dadurch das Ventil 19, so daß Druckluft in die Löschkammer 3 einströmt und den Kontakt 9,10 öffnet. Durch diesen Vorgang sinkt nun der Druck im Druckluftkessel und in der Zuführungsleitung 22 ab. Nunmehr wird der Antrieb 15 der Spannungstrennstelle betätigt, und der Kontakt 11,12 öffnet. Die im Raum 17 befindliche Druckluft strömt ab und löscht dadurch den. Lichtbogen. Diese Abströmung wird durch die an die Leistungsschaltstelle strömende Druckluft verstärkt, da sie absaugend auf die im Raum 17 befindliche Druckluft wirkt. Die Kühlkörper 20 kühlen und reinigen die ausströmende Druckluft. Nun schließt sich das Hauptventil wieder, die Feder 23 drückt den Antriebskolben nach oben, der Kontakt 9 ao schließt, während der Kontakt 11,12 geöffnet bleibt. Der Schalter ist damit abgeschaltet. Durch die öffnung 18 strömt nunmehr Druckluft in den Raum 17 zurück, der dadurch angefüllt wird. Die Spannungstrennstelle ist in der Figur in an sich bekannter Weise mit einem Düsenkontakt ausgerüstet.
Die Druckgaszuführungsleitung für die Leistungsunterbrechungsstelle ist rechteckig ausgeführt, die Leistungsschaltstelle ist dabei in Richtung der Zuführung aufgebaut, während die weiteren Unterbrechungssteilen senkrecht dazu liegen. Wenn man mehrere Unterbrechungsstellen anbringt, beispielsweise für die Schaltung von Widerständen oder für die Schaltung mehrerer Abzweige, dann ist die Zuführungsleitung rechteckig ausgeführt und dabei die Leistungsschaltstelle an der Schmalseite, die weiteren Unterbrechungsstellen an der Breitseite dieses Rechtecks angebracht.
Es ist auch möglich, eine Anordnung vorzusehen, bei welcher der Druckluftkessel auf der Spannungsseite liegt und dann gegen Erde isoliert aufgestellt ist.
Die Schaltstellen können dann unmittelbar auf dem Druckluftkessel aufgebaut werden.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Druckgasschalter mit durch Druckgas beblasenen Leistungsschalt- und weiteren Unterbrechungsstellen, wobei der durch die Beblasung der Leistungsschaltstelle entstehende Druckabfall zur Beblasung der weiteren Unterbrechungs stell en ausgenutzt wird und diese außerhalb des Druckkessels angebracht sind, in welchem der Druckabfall entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Unterbrechungsstellen derart angeordnet sind, daß die über die Leistungsschaltstelle abfließende Druckluft die in den weiteren Unterbrechungsstellen entstehenden Lichtbogengase absaugt, wobei Mittel vorgesehen sind, diese Gase unschädlich zu machen.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von den weiteren Unterbrechungsstellen abfließende Gas über Kühlkörper geleitet wird, die aus mehreren Kanälen mit metallischen Wänden bestehen.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Unterbrechungsstellen als Schaltdüse ausgebildet sind, deren Achse senkrecht zur Richtung der an die Leistungsschaltstelle abfließenden Druckluft liegt.
4. Druckgasschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung, auf welche die verschiedenen Schaltstellen aufgebaut sind, rechteckig ausgeführt ist, derart, daß an der Schmalseite Leistungsunterbrechungsstellen, an der Breitseite die weiteren Unterbrechungsstellen angeordnet sind.
5. Druckgasschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstellen unmittelbar auf die Druckgasleitungen aufgebaut sind, derart, daß die Leistungsunterbrechungsstellen in Richtung der Leitung, die weiteren Unterbrechungsstellen senkrecht dazu liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 547/319 5.
DEA25994A 1956-10-30 1956-11-10 Druckgasschalter mit mehreren Unterbrechungsstellen Pending DE1009699B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH2873331X 1956-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1009699B true DE1009699B (de) 1957-06-06

Family

ID=4572465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA25994A Pending DE1009699B (de) 1956-10-30 1956-11-10 Druckgasschalter mit mehreren Unterbrechungsstellen

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2873331A (de)
BE (1) BE562000A (de)
CH (1) CH346273A (de)
DE (1) DE1009699B (de)
FR (1) FR1185514A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH372721A (de) * 1959-06-13 1963-10-31 Bbc Brown Boveri & Cie Druckluftschalter mit Mehrfachunterbrechung
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Family Cites Families (3)

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BE537304A (de) * 1954-04-30 Merlin Gerin

Also Published As

Publication number Publication date
US2873331A (en) 1959-02-10
FR1185514A (fr) 1959-07-31
CH346273A (de) 1960-05-15
BE562000A (de)

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