DE1009166B - Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff oder Wasserstoff aus Gemischen dieser Gase mit Stickstoff oder Edelgasen - Google Patents
Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff oder Wasserstoff aus Gemischen dieser Gase mit Stickstoff oder EdelgasenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff oder Wasserstoff aus Gemischein
dieser Gase mit Stickstoff oder Edelgasen durch Zusatz von ungefähr stöchiometrischen Mengen von
Wasserstoff bzw. Sauerstoff und nachfolgende Um-Setzung des Sauerstoffs mit dem Wasserstoff. Solche
Verfahren sind an sich bekannt.
Das erfindungsgemäße Verfahren unterscheidet sich von diesen bekannten Verfahren dadurch, daß die
Umsetzung des Sauerstoffs mit dem Wasserstoff in zwei Stufen erfolgt, wobei in der ersten Stufe die
Hauptumsetzung1 vorgenommen wird, wobei diel Menge des dem unreinen Gasgemisch hinzuzusetzenden
Wasserstoffs oder Sauerstoffs gemäß dem Gehalt des die erste Stufe verlassenden Gasgemisches an dem zu
entfernenden Gas geregelt wird.
Irgendwelcher Restsauerstoff oder -wasserstoff in dem die zweite Stufe des Umwandlungsabschnittes
verlassenden Gasgemisch kann in an sich bekannter Weise dadurch entfernt werden, daß das Gasgemisch
über ein geeignetes Absorptionsmaterial geleitet wird, welches sowohl im oxydierten als auch im
reduzierten Zustand bestehen und in diesen Zuständen leicht Wasserstoff bzw. Sauerstoff absorbieren
kann.
Der größere Teil sowohl von Sauerstoff als auch von Wasserstoff wird in den Umwandlungsstufen entfernt,
so daß nach der vollendeten Umwandlung nur noch eine geringe Menge des einen oder des anderen
Bestandteils verbleibt. Überdies kann durch die geeignete Einstellung der automatischen Regelung dieser
Überschuß so· gesteuert werden, daß abwechselnd Sauerstoff und Wasserstoff auftritt, so daß das Absorbens
automatisch regeneriert wird und auf unbegrenzte Zeit hin brauchbar bleibt.
Die erste Stufe des Umwandlungsabschnittes, in welcher die Masse des Wasserstoffs und Sauerstoffs
zu Wasser umgewandelt wird, kann entweder in einem Brenner ausgeführt werden, wenn die Menge der vorhandenen
Verunreinigung groß ist, oder aber in Gegenwart eines geeigneten Katalysators für die Reaktion.
Die zweite Stufe wird in Gegenwart eines Katalysators ausgeführt. Es wäre möglich, zu diesem
Zweck das absorbierende Material zu verwenden, ■ welches gebraucht wird, um die letzten Spuren von
Sauerstoff oder Wasserstoff aus dem Gas zu entfernen, vorausgesetzt, daß man sich darauf verlassen kann,
daß dieses Material eine katalytische Wirkung auf die Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff ausübt,
so daß dann also die zweite Umwandlungsstufe und der endgültige Absorptionsvorgang in einen einzigen
Arbeitsgang zusammengefaßt werden können. Das durch die Verbindung des Wasserstoffs mit dem
Sauerstoff gebildete Wasser kann aus dem gereinigten Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff
oder Wasserstoff aus Gemischen
dieser Gase mit Stickstoff oder Edelgasen
dieser Gase mit Stickstoff oder Edelgasen
Anmelder:
The British Oxygen Company Limited,
London
London
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Holzer, Patentanwalt,
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 21. März 1952
Großbritannien vom 21. März 1952
Thomas John Webster, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Gas nach irgendeinem geeigneten bekannten Verfahren entfernt werden.
Die Reguliervorrichtung kann einen geeigneten Analysator umfassen, der direkt nach der ersten Umwandlungsstufe
angeordnet wird und so eingerichtet ist, daß derselbe automatisch und indirekt eine Vorrichtung
betätigt, welche den Zusatz des Wasserstoffs oder des Sauerstoffs zu dem unreinen Gas bzw. Gasgemisch
regelt. Dort z. B., wo Sauerstoff aus rohem Argon, erzeugt durch die Zerlegung atmosphärischer
Luft, entfernt werden soll, kann ein Sauerstoff analysator verwendet werden. Da überdies der größere Teil
des anwesenden Sauerstoffs in der ersten Stufe des Umwandlungsabschnittes entfernt wird, braucht der
Sauerstoff analysator nur auf eine kleinen Bereich der Sauerstoffkonzentration anzusprechen, obwohl die
Sauerstoffkonzentration des ursprünglichen unreinen Gases in weiten Grenzen schwanken kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann so· ausgestaltet
werden, daß es im Betrieb vollautomatisch und kontinuierlich arbeitet. Da überdies der Zusatz der
stöchiometrischen Menge an Wasserstoff oder Sauerstoff zu dem ursprünglichen unreinen Gas lediglich
durch die Konzentration der ursprünglichen Verunreinigung im Gas, nachdem die Hauptmasse dieser
Verunreinigung in der ersten Stufe des Umwandlungsabschnittes entfernt wurde, reguliert wird, ist.es
nicht notwendig, die Durchflußmenge oder die Zusammensetzung des zu reinigenden Gases oder die
Durchflußmenge des zugesetzten Wasserstoffs oder Sauerstoffs zu bestimmen. Ebensowenig ist es not-
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wendig, irgendeines der dem Umwandlungsabschnitt zugeführten Gase auf konstantem Druck zu halten,
vorausgesetzt natürlich, daß die Gase einen genügend hohen Druck besitzen, um den Druckabfall durch die
Reinigungsanlage hindurch zu überwinden.
In der zweiten Stufe kann ein katalytisches Material
verwendet werden, das gleichzeitig den Überschuß an Sauerstoff bzw. Wasserstoff binden kann.
Als katalytisches Material, welches sich im Rahmen
zeitig sowohl als Katalysator und als Absorptionsmittel arbeitet.
Falls für die Entfernung niedriger Konzentrationen
was die Nachstellung des Reglers 6 erforderlich macht. Wenn in dem in die Stufe 1 eintretenden Gas
Sauerstoff und Wasserstoff in genauen stöchiometrischen Konzentrationen vorhanden sind, dann ist in
dem den Punkt 10 passierenden Gas kein Sauerstoff oder Wasserstoff mehr vorhanden; es erübrigt sich
damit eine weitere Einstellung des Reglers 6. Hat das ίπι die Stufe 1 eintretende Gas einen geringen. Überschuß
an Sauerstoff, dann entfernt das Absorbens in
der vorliegenden Erfindung zum Gebrauch eignet, io Stufe 2 denselben, bis das Absorbens völlig oxydiert
kann beispielsweise Palladium Verwendung finden, ist, worauf am Punkt 10 Sauerstoff auftritt. Dem
welches auf Platingaze niedergeschlagen ist. Als ge- kann unverzüglich durch Nachstellen des Reglers 6
eignetes Absorptionsmaterial hat sich eine Mischung abgeholfen werden, so daß an dem Punkt 7 ein
aus Kupfer und Kupferoxyd erwiesen, während es kleinerer Sauerstoffgehalt oder ein größerer Wassersich
gezeigt hat, daß eine Mischung von Manganoxyd 15 stoffgehalt, als man ihn zuvor erhalten hatte, fest-(MnO)
und Manganperoxyd (Mn3O4) sehr gut gleich- gestellt wird. Bringt die neue Einstellung am Regler 6
einen Überschuß an Wasserstoff in dem in die Stufe 1 einströmenden Gas hervor, dann wird dieser Wasserstoff
durch das oxydierte Absorbens in Stufe 2 völlig
von entweder Wasserstoff oder Sauerstoff nach der 20 entfernt, und zwar so lange, bis das Absorbens völlig
Ausscheidung der Hauptmasse der Verunreinigungen reduziert worden ist, worauf am Punkt 10 Wassergesorgt
wird, braucht die Empfindlichkeit der Vor- stoff auftritt. Dem kann sofort durch die Nachstellung
richtung, welche den Zusatz von Wasserstoff oder des Reglers 6 abgeholfen werden, so daß am Punkt 7
Sauerstoff regelt, nicht so groß zu sein, daß dadurch ein höherer Sauerstoffgehalt oder ein niedrigerer
die Konzentrationen dieser Gase im Gemisch in ge- 25 Wasserstoffgehalt erscheint, als man ihn. vor der
nauer Übereinstimmung mit den stöchiometrischen Nachstellung erhalten hatte. Wird die Kapazität für
Erfordernissen gehalten werden. die Entfernung von Sauerstoff und Wasserstoff in der
Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme Stufe 2 angemessen groß gewählt, dann braucht die
auf die Zeichnung ausführlicher beschrieben werden. Nachstellung des Reglers 6 nur in längeren Zeit-Diese
Zeichnung zeigt schematisch eine Form der 30 räumen zu erfolgen. Da der Zusatz von Wasserstoff
Apparatur zur Verwendung gemäß dem vorliegenden oder Sauerstoff lediglich durch die Konzentration, der
Verfahren., und zwar für kontinuierlichen, vollauto- in dem die Stufe 1 verlassenden Gas enthaltenen Vermatischen
Betrieb. unreinigungen reguliert wird, ist es nicht notwendig,
Es sind zwei Reinigungsstufen 1 und 2 vorgesehen, die Durchflußmenge oder die Zusammensetzung des
von denen die erstere einen Brenner oder einen Kata- 35 zu reinigenden Gases oder die Durchflußmenge des
lysator oder einen kombinierten Brenner und Kataly- hinzugesetzten Sauerstoffes oder Wasserstoffes festsator
umfaßt, welche in der Lage sind, die Haupt- zulegen.
masse des in die Stufe einströmenden Wasserstoffs Die Empfindlichkeit des Katalysators 7 einerseits
und Sauerstoffs zur Bildung von Wasser miteinander und der Regeleinrichtung 6 andererseits braucht
zu verbinden. Die zweite Stufe umfaßt einen Kataly- 40 nicht sehr groß zu sein, da der hinzugefügte Wassersator,
welcher fähig ist, die Reaktion zwischen dem stoff bzw. Sauerstoff nicht genau stöchiometrisch
die erste Stufe verlassenden Wasserstoff und Sauer- gleich der Sauerstoffmenge bzw. Wasserstoffmenge zu
stoff zu vollenden, woran sich ein Absorptionsvorgang sein braucht, die in dem verunreinigten Gas enthalten
anschließt, um die letzten Spuren von Sauerstoff oder ist, weil jeder Wasserstoffüberschuß bzw. Sauerstoff-Wasserstoff,
die nach der völligen Ausscheidung ent- 45 Überschuß, der nach der ersten Verfahrensstufe noch
weder des gesamten Sauerstoffs oder des gesamten verbleibt, in der zweiten Verfahrensstufe beseitigt
Wasserstoffs in dem Katalysierungsabschnitt zurück- wird.
geblieben sind, zu entfernen. Hat das in Stufe 2 ver- Obwohl die vorliegende Erfindung in vorstehendem
wendete Absorbens auch die Wirkung, die Reaktion unter besonderer Bezugnahme auf die eine Form der
zwischen Wasserstoff und Sauerstoff katalytisch zu 50 Apparatur beschrieben wurde, und zwar eine solche
beeinflussen, dann entfällt die Notwendigkeit für die für den kontinuierlichen, automatischen Betrieb, ist es
doch selbstverständlich, daß der Erfindungsbereich dadurch in keiner Weise beschränkt wird.
Verwendung eines zusätzlichen Katalysators in dieser Stufe. Durch die Rohrleitung 3 eintretender Wasserstoff
oder Sauerstoff wird dem Rohgas, welches durch die Rohrleitung 4 in die Stufe 1 eintritt, beigemischt.
Die Menge des Zusatzes des beigemengten Wasserstoffs oder Sauerstoffs wird reguliert durch ein automatisches
Ventil 5, welches gesteuert wird durch einen Regler 6, der an einen in der Austrittsgasleitung
8 der Stufe 1 angeordneten, Sauerstoff-Wasserstoff-Analysator
7 angeschlossen ist. Das teilweise gereinigte Gas strömt durch die Leitung 8 in die
Stufe 2, in welcher aller im Gas noch verbleibender Sauerstoff oder Wasserstoff, wie es vorher beschrieben
wurde, völlig entfernt wird. Das die Stufe 2 durch die Rohrleitung 9 verlassende gereinigte Gas
wird an dem Punkt 10 auf Sauerstoff und Wasserstoff analysiert. Wenn nach einer gewissen Betriebsdauer
das in Stufe 2 befindliche Absorbens völlig oxydiert worden ist, tritt am Punkt 10 Sauerstoff auf,
Claims (6)
1. Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff oder Wasserstoff aus Gemischen dieser Gase mit
Stickstoff oder Edelgasen durch Zusatz von ungefähr stöchiometrischen Mengen von, Wasserstoff
bzw. von Sauerstoff und nachfolgende Umsetzung des Sauerstoffs mit dem Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umsetzung des Sauerstoffs mit dem Wasserstoff in, zwei Stufen erfolgt, wobei
in der ersten Stufe die Hauptumsetzung vorgenommen, wird, und daß die Menge des dem unreinen
Gasgemisch beizufügenden, Wasserstoffs oder Sauerstoffs gemäß dem Gehalt des die erste
Stufe verlassenden, Gasgemisches an dem zu entfernenden!
Gas geregelt wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch ge- ■ kennzeichnet, daß die besagte erste Stufe des Umwandlungsabschnittes
in einem Brenner oder in Gegenwart eines Katalysators für die Umwandlung vor sich geht und daß die besagte
zweite Stufe des Umwandlungsabschnittes in Gegenwart eines solchen Katalysators erfolgt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß irgendwelcher restlicher
Sauerstoff oder Wasserstoff in dem die zweite Stufe des Umwandlungsabschnittes verlassenden
Gasgemisch in an sich bekannter Weise dadurch entfernt wird, daß das Gasgemisch über
ein geeignetes absorbierendes Material geleitet wird, welches sowohl in einem oxydierten als 1S
auch in einem reduzierten Zustand bestehen und in diesen Zuständen laicht Wasserstoff bzw. Sauerstoff
absorbieren kann.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz von Wasserstoff a°
oder Sauerstoff zu dem unreinen Gas bzw. Gasgemisch so gesteuert wird, daß man in dem die
zweite Stufe des Umwandlungsabschnittes ver-
lassenden Gas abwechselnd einen Überschuß an Sauerstoff und Wasserstoff erhält, wodurch das
Absorbens nach der Oxydation automatisch regeneriert wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Stufe
ein katalytisches Material verwendet wird, das gleichzeitig den Überschuß an Sauerstoff bzw.
Wasserstoff binden kann.
6. Verfahren gemäß irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zusatz von Wasserstoff oder Sauerstoff zu dem unreinen Gas bzw. Gasgemisch automatisch
geregelt wird, und zwar mittels eines geeigneten Analysators, welcher direkt nach, der ersten
Stufe des Umwandlungsabschnitteis angeordnet wird und so ausgebildet ist, daß er eine Vorrichtung
zur Regelung des Wasserstoff- bzw. Sauerstoffzusatzes automatisch betätigt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 295 572.
Deutsche Patentschrift Nr. 295 572.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 70S 5+6/410 5.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB735052A GB730014A (en) | 1952-03-21 | 1952-03-21 | Improvements in or relating to the purification of gases or gas mixtures |
Publications (1)
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ID=9831435
Family Applications (1)
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| DEB24650A Pending DE1009166B (de) | 1952-03-21 | 1953-03-09 | Verfahren zur Entfernung von Sauerstoff oder Wasserstoff aus Gemischen dieser Gase mit Stickstoff oder Edelgasen |
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- 1953-03-09 DE DEB24650A patent/DE1009166B/de active Pending
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