DE1008378B - Elektrische Kontaktvorrichtungen - Google Patents
Elektrische KontaktvorrichtungenInfo
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Classifications
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K5/00—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
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Description
- Elektrische Kontaktvorrichtungen Die Erfindung betrifft elektrische Kontaktvorrichtungen, insbesondere solche Vorrichtungen, die das Ein- und Ausrücken von mit mehreren Steckkontakten versehenen elektrischen Geräteteilen erleichtern.
- Beim Bau elektrischer Geräte, insbesondere elektronischer Steuergeräte, Impulserzeugungs- und Verstärkungsvorrichtungen, werden immer mehr selbständige, mit mehreren Steckkontakten versehene Blöcke verwendet. Diese Blöcke sollen an die einzelnen Geräteteile angeschlossen werden, die ihrerseits zu diesem Zweck mit einer Reihe ergänzender Gegenkontakte versehen sind. Eine solche Anordnung weit vom Gesichtspunkt der Schnelligkeit des Zusammenbaues und der Trennung der Geräteteile aus zahlreiche Vorteile auf und erleichtert deren Instandhaltung oder Auswechslung.
- Jedoch bietet das Ein- und Ausrücken solcher Blöcke öfters Schwierigkeiten, insbesondere wenn dieselben mit einer Mehrzahl von Kontakten versehen sind, was in den modernen Geräten vielfach der Fall ist, oder wenn der Raumbedarf der in einem beschränkten Raum gruppierten benachbarten Organe die Bewegungen hindert. Dieser Übelstand ist besonders beim Trennen der Kontakte fühlbar. Alsdann wird es notwendig, besonders wenn der Block längere Zeit angeschlossen geblieben ist, so daß die Verbindungen begonnen haben, sich einzufressen, den Block zuweilen heftig zu kippen, wobei die Gefahr besteht, die Anschlüsse zu krümmen oder zu brechen und sogar gewisse empfindliche innere Organe zu beschädigen.
- Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Übelstände.
- Gemäß der Erfindung weist das eine der Kupplungselemente zwei parallele, federnde Führungswangen auf, zwischen welchen das andere Kupplungselement beweglich geführt ist, so daß die Kontakte beim Einrücken eine Ausrichtung erfahren. Das Ein-und Ausrücken erfolgt mittels einer Klemm- oder Druckvorrichtung, beispielsweise einer eine Schraubenwinde bildenden Schrauben- und Streifenklemmvorrichtung.
- Nachstehend soll an Hand der Zeichnung eine als Beispiel genommene Anwendung der Erfindung für ein Relaisgehäuse beschrieben werden.
- Fig. 1 ist die Gesamtansicht eines Verstärkers einer elektronischen Steuervorrichtung bei Anwendung der den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung; Fig.2 ist eine Gesamtansicht des die Leitarme tragenden Stützgestells; Fig.3 ist ein Querriß der Gesamtvorrichtung in Anwendung auf ein drei elektromagnetische Relais enthaltendes Gehäuse. Die verbesserte Anschlußvorrichtung besteht in dem gewählten Beispiel aus einem an dem Rahmen des Verstärkers befestigten Stützgestell 10 und einer am oberen Teil des beweglichen Blocks 12 befestigten Klemmvorrichtung.
- Das Gestell 10 (Fig. 2) besitzt einen Fuß 15, mit welchem zwei Arme oder elastische Plättchen 16, 18 solidarisch verbunden sind. Diese Arme sind in der Nähe ihrer oberen Enden mit Schlitzen 20 versehen, in welche, wie weiter unten erläutert, der Klemmstreifen eindringt. Im Fuß 15 ist eine kreisförmige Öffnung vorgesehen, die sich dem die Steckerstifte tragenden Sockel 32 des beweglichen Blocks anpaßt. Eine diesen Fuß einschließende Wand kann sich ebenfalls dem unteren Ende dieses Blocks anpassen. Das Gestell kann an den ]Zahmen der Vorrichtung, in welcher es angeordnet werden soll, festgemacht werden, beispielsweise mittels Schrauben 28.
- Der bewegliche Block 12 besitzt ein Gehäuse, welches an seinem unteren Ende den mit den Steckerstiften 33 versehenen Sockel 32 trägt und an seinem oberen Ende die weiter unten beschriebene Klemmvorrichtung 14. Im gewählten Beispiel enthält das Gehäuse 30 drei durch die Leiter 35 mit den Steckerstiften 33 verbundene Relais 34.
- Die Klemmvorrichtung 14 besitzt eine Schraube 40, deren Enden sich frei in einer an der oberen Fläche mittels zweier Schrauben 45 befestigtem Flansch 41 dreht, indem die Schraube in ein in der Mitte des Streifens 42 eingeschnittenes Gewinde eindringt. Dieser Streifen ist an beiden Enden mit zwei Einkerbungen 44 versehen, die unter den oberen Rand der Schlitze 20, 20 der Plättchen oder Wangen 16, 18 eindringen sollen, wenn die Ende des Streifens in diese Schlitze eingeführt worden sind.
- Die Arbeitsweise ist einfach. Nachdem das Gestell 10 auf seinem Platz festgeschraubt ist, wird, um den beweglichen Block 12 anzuschließen, der Streifen 42 um die Schraube 40 gedreht, bis er auf dem Flansch 41 anliegt. Alsdann, nachdem das Gehäuse zwischen die elastischen Plättchen 16 und 18 geschoben worden ist, werden diese leicht auseinandergezwungen, um die Enden des Streifens 42 in die Schlitze 20 einführen zu können. Sobald diese Plättchen nun losgelassen werden, legen sie sich an die Seiten des Blocks an und sichern in Verbindung mit dem Fuß die Lenkung desselben, um die Steckerstifte 33 in die Dosenkontakte einzuführen. Alsdann genügt es, im geeigneten Sinn auf die Schraube 40 einzuwirken, um in bezug auf den in den Schlitzen 20 unbewegbar angebrachten Streifen 42 das Gehäuse 30 von oben nach unten zu bewegen und somit die Steckerstifte 33 allmählich in die entsprechenden Dosenkontakte einzuführen. Die Reaktionskraft legt die Einkerbungen 44 an die oberen Ränder der Schlitze 20 an.
- Sobald dies geschehen ist, wird durch Einwirkung auf die Schraube 40 eine zusätzliche Drehung ausgeübt, die eine leichte Biegung des Streifens 42 verursacht, dessen Gewinde sich genügend verkantet, um jegliche Möglichkeit eines Lockerwerdens durch den Einfuß von Schwingungen oder von Stößen unmöglich zu machen.
- Um den beweglichen Block herauszuziehen, genügt es, die Handgriffe in entgegengesetzter Richtung, wie soeben beschriebenen, durchzuführen: indem die Schraube 40 im geeigneter' Sinn gedreht wird und auf das Gehäuse ein Zug von unten nach oben ausgeführt wird, der allmählich und ohne Anstrengung die Steckerstifte aus den Dosenkontakten herauszieht, ohne Gefahr, einen Bestandteil der Gesamtvorrichtung zu beschädigen.
- Es ist selbstverständlich, daß die Einzelheiten der Vorrichtung in verschiedenster Weise abgeändert werden können, ohne von dem Sinn der Erfindung abzuweichen, insbesondere durch die Änderung der entsprechenden Formen und Ausmaße der Einzelteile und ihren Ersatz durch gleichwertige technische Mittel.
Claims (7)
- PATENTANSPRUGFIE: 1. Elektrische Kontaktvorrichtung für zwei mit entsprechenden Anschlußmitteln versehene Kupplungselemente, beispielsweise Kontaktstifte an einem Kupplungselement und Dosenkontakte an dem anderen, gekennzeichnet durch zwei auf dem ersten dieser Elemente befestigte parallele federnde Führungswangen (16, 18), zwischen denen ein Teil des anderen Kupplungselements (12) beweglich geführt ist, wobei das Ein- und Ausrücken der Kupplungselemente mittels einer Druckvorrichtung, insbesondere nach Art einer Schraubenwinde (14), erfolgt, deren Drehpunkt auf den genannten Führungswangen (16, 18) abgestützt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus einer frei in dem zweiten Kupplungselement drehbaren Schraube besteht, die in einen auf die Führungswangen (16, 18) einwirkenden Flansch, beispielsweise einen Streifen (42), eingelassen ist, und zwar derartig, daß die Drehung der Schraube das zweite Kupplungselement in bezug auf das erste verschiebt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Flansches oder die des Streifens (42) in die entsprechende in den Führungswangen (16, 18) vorgesehenen Schlitze (20) einfuhrbar sind, wobei die Wangen vorzugsweise federnd auseinandergezogen werden, um die Einführung zu erleichtern.
- 4. Vorrichtung nach einem jeden der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung, insbesondere der Streifen (42), eine gewisse Federungskraft besitzt, so daß durch eine leichte elastische Formänderung bei festgeschraubter Druckvorrichtung ein selbsttätiges Auskuppeln der Kupplungselemente durch Schwingungen od. dgl. verhindert wird.
- 5. Vorrichtung nach einem jeden der vorhergehenden Ansprüche, in welcher genanntes zweites Kupplungselement zwei sich gegenüberliegende Flächen besitzt, d. h. ein parallel epipedisches Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswangen (16, 18) die Form zweier an genannte Flächen anlegbarer, paralleler Streifen aufweisen.
- 6. Vorrichtung nach einem jeden der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß das zweite Kupplungselement (12) die entsprechenden Anschlußmittel trägt, beispielsweise einen Vielfachsteckersockel (32-33) an einem Ende und die Druckvorrichtung (14) am anderen Ende.
- 7. Anordnung nach Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß genanntes zweites Kupplungselement (12) die Form eines Gehäuses aufweist, das eine elektrische Vorrichtung mit einer Mehrzahl von Klemmen besitzt, die den entsprechenden Anschlußmitteln entsprechen (Steckerstifte 33) und zur elektrischen Einschaltung in einen durch das erste Kupplungselement getragenen Stromverlauf dienen. B. Vorrichtung nach einem j eden der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswangen (16, 18) einen Teil eines an das erste Element befestigten Rahmens (10) bilden, der außerdem einen Sockel (15) besitzt, der an der Lenkung des zweiten Kupplungselements in bezug auf das erste teilnimmt, um eine weitere Ausrichtung der Anschlußmittel zu erwirken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1008378XA | 1953-08-10 | 1953-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008378B true DE1008378B (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=22281797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB31924A Pending DE1008378B (de) | 1953-08-10 | 1954-07-21 | Elektrische Kontaktvorrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1008378B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103430B (de) * | 1957-07-18 | 1961-03-30 | Siemens Ag | Befestigung eines mit Kontaktstiften in eine Grundplatte mit Buchse einsteckbaren elektrischen Geraetes |
| DE1273656B (de) * | 1959-03-05 | 1968-07-25 | Calor Emag Elektrizitaets Ag | In Schlagwetterschutzgehaeuse einsetzbare Mehrzweckschuetze |
| US3790915A (en) * | 1972-02-14 | 1974-02-05 | Deutach Relays Inc | Mounting arrangement for electrical plug-in components |
-
1954
- 1954-07-21 DE DEB31924A patent/DE1008378B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| DE1103430B (de) * | 1957-07-18 | 1961-03-30 | Siemens Ag | Befestigung eines mit Kontaktstiften in eine Grundplatte mit Buchse einsteckbaren elektrischen Geraetes |
| DE1273656B (de) * | 1959-03-05 | 1968-07-25 | Calor Emag Elektrizitaets Ag | In Schlagwetterschutzgehaeuse einsetzbare Mehrzweckschuetze |
| US3790915A (en) * | 1972-02-14 | 1974-02-05 | Deutach Relays Inc | Mounting arrangement for electrical plug-in components |
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