DE1008355B - Lautsprecherkombination fuer pseudostereophonische Raumklangerzeugung - Google Patents
Lautsprecherkombination fuer pseudostereophonische RaumklangerzeugungInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04S—STEREOPHONIC SYSTEMS
- H04S5/00—Pseudo-stereo systems, e.g. in which additional channel signals are derived from monophonic signals by means of phase shifting, time delay or reverberation
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R3/00—Circuits for transducers, loudspeakers or microphones
- H04R3/12—Circuits for transducers, loudspeakers or microphones for distributing signals to two or more loudspeakers
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Description
DEUTSCHES
Bei elektroakustischen Wiedergabegeräten, z. B. Rundfunkgeräten, ist zur Erzielung einer naturgetreuen
Wiedergabe unter anderem auch eine stereophonische Übertragung anzustreben. Diese Forderung
rückt in zunehmendem Maße in den Vordergrund, nachdem die übrigen mit der Erzielung einer hohen
Wiedergabequalität verbundenen Probleme, wie die Vermeidung linearer und nichtlinearer Verzerrungen,
die Erzeugung einer ausreichenden Schalleistung, die Erhaltung der Dynamik usw., im wesentlichen technisch
gelöst sind.
Eine echte stereophonische Übertragung ist jedoch mit einem nur in wenigen Ausnahmefällen vertretbaren
Aufwand verbunden, da es notwendig wäre, einen Mehrkanalübertragungsweg vom Mikrophon
bzw. von mehreren Mikrophonen der Aufnahmeeinrichtung aus bis zum Ohr des Hörers durchzuführen.
Für den normalen Bedarf, wie z. B. beim Rundfunkoder Fernsehtonempfang, kommt ein solches Verfahren
kaum in Betracht.
Man hat daher eine Reihe von Verfahren entwickelt, mit welchen es gelingt, beim Hörer einen
zwar nicht naturgetreuen, aber doch in gewissem Sinne stereophonischen Effekt bei wesentlich geringerem
Aufwand in den Ubertragungsmitteln zu erzielen. Alle diese Verfahren sind pseudostereophon.
Eine Anordnung nach dem französichen Patent 797 338 verwendet z. B. mehrere Lautsprecher, von
denen ein jeder ein Band verschiedener Frequenzen innerhalb des gesamten Tonfrequenzbereiches passieren
läßt, indem den verschiedenen Lautsprechern entsprechende Paßfilter vorgeschaltet werden. Man
erreicht so, daß hohe, mittlere und tiefe Frequenzen von verschiedenen räumlich voneinander entfernten
Quellen aus zum Hörer gelangen.
Eine ähnliche Anordnung vergrößert den pseudostereophonischen Effekt noch dadurch, daß die einzelnen
Lautsprecher, von denen jeder ein Band verschiedener Frequenzen überträgt, über Laufzeitglieder
unterschiedlicher Verzögerungszeit gespeist werden, so daß der Eindruck einer unterschiedlichen
Entfernung der Quellen vom Hörer entsteht.
Eine weitere Ausführung pseudostereophonischer Art ist das sogenannte 3-D-Ton-Verfahren. Hier
werden ebenfalls mehrere Lautsprecher verwendet, welche innerhalb des Ubertragungsgerätes in möglichst
großer Entfernung voneinander angeordnet sind und die außerdem eine unterschiedliche Strahlrichtung
haben. Im allgemeinen werden dabei über einen Hauptlautsprecher alle Frequenzen abgestrahlt, und
zwar nach vorn, während über kleinere Zusatzlautsprecher nur die höheren oder höchsten Frequenzen
nach den Seiten abgestrahlt werden.
Lautsprecherkombination
für pseudostereophonische
Raumklangerzeugung
Anmelder:
Körting Radio Werke G. m. b. H.,
Grassau (Chiemgau)
Grassau (Chiemgau)
Dipl.-Phys. Waldemar Moortgat-Pick,
Grassau (Chiemgau),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Alle diese Geräte liegen im Aufwand immer noch beträchtlich hoch. Außer dem Aufwand an Lautsprechern
kommen bei den zuerst genannten beiden Anordnungen noch die zweiseitig begrenzten Paßfilter
und Laufzeitglieder hinzu. Die zuletzt genannte Ausführung erfordert im allgemeinen drei bis fünf Lautsprecher,
um wirkungsvoll zu sein. Ferner tritt, insbesondere bei der zuletzt genannten Anordnung, leicht
ein unnatürlicher Effekt dadurch ein, daß die Frequenzen des sogenannten Hauptsprachgebietes (etwa
200 bis 3000 Hz) nur auf indirektem Wege und ohne jede Vorzugsrichtung den Zuhörer erreichen, der
somit die akustische Darbietung in entstellter, ihrer natürlichen Richtwirkung völlig entkleideter Form
dargeboten bekommt. Diese Erscheinung stört besonders bei Solodarbietungen und Sprache. Auf die
Abstrahlung der Frequenzen des Hauptsprachgebietes über die seitlichen Zusatzlautsprecher kann bei dem
genannten Verfahren aber nicht verzichtet werden, da sonst der ganze Effekt mehr oder weniger wirkungslos
wird.
Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, mit möglichst geringem Aufwand einen pseudostereophonischen
Effekt zu erzielen und gleichzeitig die natürlichen, bei dem normalen nicht-stereophonischen
Übertragungsverfahren unverfälscht wiedergegebenen akustischen Eindrücke in vollem Umfang zu erhalten.
Zum Verständnis der Aufgabenstellung dienen die folgenden Überlegungen:
Gewöhnlich ist bei akustischen Originaldarbietungen durch die allgemeine Anordnung der Schallquellen
eine Vorzugsrichtung der gesamten Schallabstrahlung gegeben; wird diese bei der Wiedergabe
nicht reproduziert, so entstehen Effektverschiebungen beim Hörer. Ein Orchester beispielsweise hat bei
üblicher Aufstellung ein Hauptabstrahlgebiet nach
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vorn in Richtung zum Publikum, während seitlich oder mehrere Lautsprecher, von denen jeder einzelne
und rückwärts vom Orchester die Schallabstrahlung das gesamte zu übertragende Frequenzgemisch zubegrenzt
ist, so daß von dort keine wesentlich ins geführt bekommt und die im wesentlichen in einer
Gewicht fallende Reflexion in den Hörerraum erfolgt. Ebene angeordnet sind, oberhalb einer durch ihre
Bei Verwendung mehrerer Lautsprecher, die im 5 räumliche Anordnung bestimmten Grenzfrequenz teil-Abstand
an einer gemeinsamen Schallwand frontal weise in Gegenphase gespeist werden, während unterangeordnet
sind und die im wesentlichen energiegleich halb dieser Grenzfrequenz für alle Lautsprecher eine
gespeist werden, ist die Phasenlage, in der die Laut- gleichphasige Speisung zur Anwendung kommt. Sosprecher
schwingen, aus verschiedenen Gründen von wohl unterhalb wie oberhalb der Grenzfrequenz sei
erheblicher Bedeutung. Bei gleichphasiger Erregung io dabei jeder Teilbereich so umfangreich, daß er für die
addiert sich die in den Raum abgestrahlte Gesamt- Gesamtübertragung wesentliche Bedeutung hat.
energie unabhängig von der Frequenz. Bei gegen- Der pseudostereophonische Effekt ergibt sich hier-
phasiger Erregung tritt eine Addition der Energie bei dadurch, daß im oberen Frequenzbereich subjeknur
bis zu einer bestimmten Grenzfrequenz ein, die tiv zwei weit voneinander entfernte Schallquellen
dadurch definiert ist, daß der Abstand der (angenom- 15 lokalisiert werden, deren Abstand scheinbar größer
men beiden) Lautsprecher gleich der halben Wellen- ist als der Abstand der beiden Lautsprecher. Die
länge dieser Grenzfrequenz ist. Richtcharakteristik enthält zwei divergierende, stark
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß bei der ausgeprägte Keulen. Im unteren Frequenzbereich erdurch
das britische Patent 486 095 angegebenen Laut- gibt sich nach der erfindungsgemäßen Anordnung
sprecheranordnung zur Groß raumbeschallung, welche 20 trotz Verwendung der gleichen Lautsprecher kein
also keiner Stereophonischen und auch im Prinzip akustischer Kurzschluß, und die tiefen Frequenzen
keiner im Sinne des musikalischen Hörers hoch- werden in gewohnter Weise, als frontal abgestrahlt,
qualitativen Wiedergabe dienen soll, von einer fre- vom Hörer wahrgenommen.
quenzmäßig nicht eingeschränkten gegenphasigen Be- Die Sicherstellung des gewünschten Betriebszu-
triebsweise mehrerer Lautsprecher Gebrauch gemacht 25 Standes der Lautsprecher kann mittels einer einfachen,
wird, um die bei gleichphasiger Erregung mehrerer mit einseitigem Dämpfungsanstieg bemessenen Weiche
Lautsprecher bedingte scharfe Bündelung zu ver- erreicht werden. Bei richtiger Dimensionierung von
meiden. Für den hier gewünschten Zweck ist auch der Hochpaß- und Tiefpaßglied bleiben Anpassung, Enerim
vorhergehenden Absatz erwähnte, bei gegenphasi- gieaufteilung und Gesamtwirkungsgrad im gesamten
ger Erregung gegebene Umstand uninteressant, denn 30 Frequenzgebiet ungestört.
die Qualitätsforderung bezüglich einer frequenzline- Es ist ferner vorteilhaft, das Wiedergabegerät mit
aren Übertragung ist nicht gegeben, außerdem kön- einem Umschalter auszurüsten, welcher wahlweise
nen die Lautsprecher in größerem Abstand montiert den erfindungsgemäßen pseudostereophonen Betrieb,
werden als in einem Rundfunk- oder Fernsehgerät wie auch den normalen, durch gleichphasige Speisung
zum Beispiel. 35 aller Lautsprecher gekennzeichneten Betrieb ein-
In Fortführung der Überlegungen ergibt sich bei zuschalten gestattet. Die Wirkung eines solchen
der Beurteilung z. B. zweier an einer Schallwand Schalters ist einerseits sehr eindrucksvoll und gefrontal
montierter Lautsprecher, daß das Schalken- stattet andererseits die Wiedergabe von Gesangtrum
bei gleichphasiger Speisung im Mittelpunkt der stimmen und Sprache mit der charakteristischen,
Verbindungslinie beider Lautsprecher lokalisiert wird, 40 stark ausgeprägten Richtkraft zu erhalten. Es sei
wenn der Abstand des Hörers von der Schallwand jedoch betont, daß auch bei pseudostereophonischem
größer ist als der Abstand der beiden Lautsprecher Betrieb mit dem erfmdungsgemäßen Verfahren die
voneinander. Die Richtwirkung einer solchen gleich- Vorzugsrichtung der Schallabstrahlung im Gegensatz
phasigen Anordnung senkrecht zur Schallwandebene zu anderen bekannten Verfahren keinesfalls zerist
dabei ausgeprägter als die eines einzelnen Laut- 45 stört wird.
Sprechers, zumindest für solche Frequenzen, die ober- Es kann ferner zweckmäßig sein, die Bemessung
halb der oben definierten Grenzfrequenz liegen. Fre- der Frequenzweiche in der Weise vorzunehmen, daß in
quenzen unterhalb dieser Grenzfrequenz werden ohne einem kleinen Teilbereich unterhalb der Grenzfrequenz
ausgeprägten Richteffekt abgestrahlt. eine gewisse, durch akustischen Kurzschluß bedingte
Der obenerwähnte gegenphasige Betrieb ist, außer 50 lineare Ent- bzw. Verzerrung entsteht. Zum Beispiel
für den im Zusammenhang mit dem britischen Patent lassen sich damit unangenehme Gehäuseresonanzen
095 angeführten Zweck, in der akustischen u. dgl. wirksam bekämpfen, und zwar ohne zusätz-Wiedergabetechnik
von Qualiätsanordnungen bisher liehen Aufwand.
nur als Störeffekt in Erscheinung getreten: Unterhalb Um zu vermeiden, daß bei der erfindungsgemäßen
der oben definierten Grenzfrequenz erfolgt nämlich 55 Anordnung die frontale Abstrahlung der hohen Freein
mit abnehmender Frequenz in seiner Wirksamkeit quenzen zu gering ist, kann es vorteilhaft sein, beiden
zunehmender akustischer Kurzschluß, d. h. eine Aus- bzw. den Lautsprechern oberhalb der Grenzfrequenz
löschung der tiefen Frequenzen. Bei Qualitätswieder- oder auch im gesamten Frequenzbereich etwas untergabegeräten
hat man daher bisher mehrere akustisch schiedliche Energiebeträge zuzuleiten. Andernfalls
parallel arbeitende Lautsprecher stets in Gleichphase 60 wird bei Verwendung zweier Lautsprecher theoretisch
gespeist, um die tiefen Frequenzen zu erhalten. Dies in der durch die Mittelsenkrechte der Verbindungsgilt
zumindest für solche Geräte, bei denen die Laut- linie beider Lautsprecher gelegten Normalebene zur
Sprecher in geringem Abstand voneinander montiert Schallwand im oberen Frequenzbereich keine Schallwerden
mußten, so daß ein wesentlicher Frequenz- erregung stattfinden. Praktisch ist die Erscheinung
bereich unterhalb der Grenzfrequenz liegt und bei 65 jedoch weder im Nahfeld der Lautsprecher, noch in
gegenphasiger Speisung kurzgeschlossen würde. mäßiger oder größerer Entfernung nachzuweisen.
Entsprechend diesen Überlegungen wird nun er- Es ist weiterhin zu empfehlen, bei der Wahl des
findungsgemäß eine pseudostereophonische Qualitäts- Abstandes der Lautsprecher sehr sorgfältig vorzuwiedergabe
bei einer räumlich nicht sehr ausgedehn- gehen. Erfindungsgemäß läßt sich bei entsprechender
ten Wiedergabeanordnung dadurch erzielt, daß zwei 70 Wahl des Abstandes die Grenzfrequenz für den
pseudostereophonischen Effekt, wie auch die davon verschiedene charakteristische Frequenz für einen
ebenfalls erwünschten Auslöschungs- bzw. Leistungsminderungseffekt so verschieben, daß dieses dem subjektiven
Empfinden des menschlichen Ohres am angenehmsten ist.
Die Abbildung zeigt ein Schaltbeispiel des Erfindungsgegenstandes,
und zwar unter Verwendung zweier üblicher Lautsprecher. Vom Generator 7 gelangt das gesamte zu übertragende Frequenzgemisch
über einen Transformator 6 an einen Lautsprecher 1. Gleichzeitig gelangt vom Transformator 6 das Frequenzintervall
unterhalb der durch den Lautsprecherabstand definierten Grenzfrequenz über den Tiefpaß 3
zum Lautsprecher 2, und zwar zur stets gleichphasigen Erregung. Das Frequenzintervall oberhalb der
Grenzfrequenz gelangt vom Generator 7 über das Hochpaßglied 5 und den Transformator 4 sowie über
den Schalter 8 ebenfalls zum Lautsprecher 2. Der Schalter 8 gestattet die wahlweise Umschaltung
zwischen gegenphasigem und gleichphasigem Betrieb der beiden Lautsprecher, soweit es den oberen Frequenzbereich
betrifft.
Claims (6)
1. Lautsprecherkombination für pseudostereophonische Raumklangerzeugung durch subjektiv
empfundene räumliche Ausweitung eines elektroakustischen Schallzentrums mit zwei oder mehreren
Lautsprechern, von denen ein jeder stets das gesamte Tonfrequenzgemisch zur Übertragung erhält,
und die im wesentlichen in einer Ebene angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Lautsprecher oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz in einem Frequenzintervall von
wesentlichem Umfang, welches jedoch stets nur einen Teil des gesamten von jedem der Lautsprecher
übertragenen Frequenzbereiches bildet und in welchem die abgestrahlte Einzelenergie der
Lautsprecher von gleicher Größenordnung ist, in Gegenphase zu den übrigen Lautsprechern
schwingt.
2. Lautsprecherkombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Frequenzweichen
die verschiedenen Lautsprecher unterhalb der bestimmten Grenzfrequenz gleichphasig, oberhalb
dieser Grenzfrequenz gegenphasig gespeist werden.
3. Lautsprecherkombination nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalter
vorgesehen wird, welcher einen Betrieb der Lautsprecher mit einer in einem Frequenzintervall
oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz teilweise gegenphasigen Speisung einerseits sowie
mit einer vollständig gleichphasigen Speisung aller Lautsprecher im gesamten Frequenzbereich
andererseits einzuschalten gestattet.
4. Lautsprecherkombination nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenphasige
Betriebszustand eines oder mehrerer Lautsprecher auch in einem kleinen Teilbereich
unterhalb der bestimmten Grenzfrequenz zum Zweck einer linearen Ent- oder Verzerrung des
Frequenzganges der Lautsprecherkombination eingestellt wird.
5. Lautsprecherkombination nach Anspruch 1,2,3
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß den mehreren Lautsprechern in dem Frequenzintervall mit teilweise
gegenphasiger Speisung oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz in solchem Umfang ungleiche
Energie zugeführt wird, daß auf keiner Schnittfläche des Raumes eine frequenzunabhängige,
totale Kompensation der Schallenergie eintritt.
6. Lautsprecherkombination nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände
der Lautsprecher so bemessen werden, daß dadurch im System der Lautsprecherkombination
bestimmte, in ihrer zahlenmäßigen Höhe erwünschte Grenzfrequenzen sowohl für den angestrebten
pseudostereophonischen Effekt als auch für den unter Umständen ebenfalls erwünschten
Auslöschungseffekt ausgebildet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 797 338;
deutsche Patentschrift Nr. 831 414;
britische Patentschrift Nr. 486 695.
Französische Patentschrift Nr. 797 338;
deutsche Patentschrift Nr. 831 414;
britische Patentschrift Nr. 486 695.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 509/283 5.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK23032A DE1008355B (de) | 1954-08-03 | 1954-08-03 | Lautsprecherkombination fuer pseudostereophonische Raumklangerzeugung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK23032A DE1008355B (de) | 1954-08-03 | 1954-08-03 | Lautsprecherkombination fuer pseudostereophonische Raumklangerzeugung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1008355B true DE1008355B (de) | 1957-05-16 |
Family
ID=7216619
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK23032A Pending DE1008355B (de) | 1954-08-03 | 1954-08-03 | Lautsprecherkombination fuer pseudostereophonische Raumklangerzeugung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1008355B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062025B (de) | 1958-10-18 | 1959-07-23 | Telefunken Gmbh | Verfahren zur Pruefung der richtigen Phasenlage der UEbertragungskanaele einer stereophonischen Wiedergabeanlage, insbesondere der richtigen Polung der Lautsprecher |
| DE2902819C2 (de) * | 1979-01-25 | 1988-09-08 | Gorenje Vertriebs-Gmbh, 8000 Muenchen | Lautsprecheranordnung und Schaltung zur Raumklangerzeugung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB486695A (de) * | 1900-01-01 | |||
| FR797338A (fr) * | 1934-12-01 | 1936-04-24 | Philips Nv | Appareillage reproducteur des sons, à forte puissance utile physiologique |
| DE831414C (de) * | 1950-05-09 | 1952-02-14 | Siemens & Halske A G | Pseudostereophonische Wiedergabeeinrichtung mit Verteilung des Frequenzbereiches auf mehrere Lautsprecher |
-
1954
- 1954-08-03 DE DEK23032A patent/DE1008355B/de active Pending
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| DE1062025B (de) | 1958-10-18 | 1959-07-23 | Telefunken Gmbh | Verfahren zur Pruefung der richtigen Phasenlage der UEbertragungskanaele einer stereophonischen Wiedergabeanlage, insbesondere der richtigen Polung der Lautsprecher |
| DE2902819C2 (de) * | 1979-01-25 | 1988-09-08 | Gorenje Vertriebs-Gmbh, 8000 Muenchen | Lautsprecheranordnung und Schaltung zur Raumklangerzeugung |
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