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DE1007881B - Anordnung zur Messung der Reflexionsfaktoren eines Vierpols - Google Patents

Anordnung zur Messung der Reflexionsfaktoren eines Vierpols

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Publication number
DE1007881B
DE1007881B DES46542A DES0046542A DE1007881B DE 1007881 B DE1007881 B DE 1007881B DE S46542 A DES46542 A DE S46542A DE S0046542 A DES0046542 A DE S0046542A DE 1007881 B DE1007881 B DE 1007881B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
quadrupole
measuring
measuring device
network
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46542A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Dr Phil Gerh Memmert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES46542A priority Critical patent/DE1007881B/de
Publication of DE1007881B publication Critical patent/DE1007881B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Anordnung zur Messung der Reflexionsfaktoren eines Vierpols In der Meßtechnik besteht häufig die Aufgabe, Reflexionsfaktoren von Vierpolen mit den handelsüblichen Meßgeräten, zum Beispiel mit einer Meßleitung oder einem Reflektometer, zu bestimmen, wobei der Wellenwiderstand Zl des Vierpols aber eine vom Wellenwiderstand, des Meßgerätes abweichende Größe aufweist, beispielsweise wenn Kabel vom Wellenwiderstand Zi = 70 ß mit einer einen Wellenwiderstand Zo = 60 Q aufweisenden Meßleitung durchzumessen sind. Gesucht sind aber diejenigen Reflexionsfaktoren, die man mit einer 70-Q-Meßleitung messen würde. Dabei möchte man die Reflexionsfaktoren, bezogen auf Z1, möglichst direkt messen. Am geeignetsten wären Transformatoren, die von Z0 auf Z1 transformieren.
  • Die bisher bekannten Transformatoren haben einerseits eine zu kleine Bandbreite und werden andererseits bei tieferen Frequenzen etwa unterhalb 200 MHz zu lang und sind dann auch schwierig herzustellen.
  • Die Erfindung löst die eingangs gestellte Aufgabe ohne die oben geschilderten Nachteile bei Anordnungen zur Messung von Reflexionsfaktoren eines Vierpols über einen vorzugsweise großen Frequenzbereich, dessen Wellenwiderstand eine von dem Wellenwiderstand des Meßgerätes abweichende Größe aufweist, durch zwischen dem zu messenden Vierpol und dem Meßgerät erfolgende Finschaltung solch eines Netzwerkes, das zwischen Meßgerät und Netzwerk Anpassung vornimmt und zwischen Netzwerk und zu messendem Vierpol Fehlanpassung besitzt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht das zwischen dem zu messenden Vierpol und dem Meßgerät einzuschaltende Netzwerk entweder aus wenigstens einem Reihenwiderstand, wenn der Wellenwiderstand des Meßgerätes größer als derjenige des Vierpols ist, oder aus wenigstens einem Parallelwiderstand, wenn der Wellenwiderstand des Vierpols größer als derjenige des Meßgerätes ist. Am einfachsten ist es, als Meßgeräte entweder eine der handelsüblichen Meßleitungen oder eines der handelsüblichen Reflektometer zu verwenden.
  • Zweckmäßige Ausführungsformen sehen vor, entweder einen die Innenleiter einer Koaxialleitung elektrisch verbindenden Reihenwiderstand anzaordnen oder einen die Innen-und Außenleiter einer Koaxialleitung verbindenden Parallelwiderstand anzuordnen, die in einem Zug einer Koaxialleitung eingebaut sind.
  • Die Erfindung wird an Hand von sechs Figuren näher erläutert.
  • Die Anordnung nach Fig. 1 zeigt als Prinzipschaltbild das zwischen dem zu messenden Vierpol X und dem Meßgerät M-beispielsweise einem Reflektometer-einzuschaltenden Netzwerk N, das nur eine einseitige Anpassung zwischen Meßgerät und Netzwerk, jedoch nicht zwischen Netzwerk und zu prüfendem Vierpol vornimmt. Die gemäß der Erfindung vorgeschlagene Wellenwiderstandsübersetzung ermöglicht die Anpassung der Zl-Leitung, an die Zo-Leitung durch Zwischenschaltung von Längs-oder Parallelwiderständen. Sie ist vor allem dann geeignet, wenn die zu messenden Reflexionsfaktoren o, des Vierpols (auf Z1 bezogen) nicht zu groß sind, etwa wenn el kleiner als 0, 5 ist und Z beispielsweise etwa zwischen 40 und 100 S2 liegt.
  • Um die dabei auftretenden Dämpfungen so klein wie möglich zu halten, werden, wie aus dem die Widerstände darstellenden Ersatzschaltbild der Fig. 2 hervorgeht, im Falle Z0 > Z, nur Reihenwiderstände und, wie aus dem die Widerstände darstellenden Ersatzschaltbild der Fig. 3 hervorgeht, im Falle Zozl nur Parallelwiderstände benutzt, deren Größe gegeben ist durch R = Z0 - Z1 für Z0 > Z1 und R = Z'Zo fiir Z, < Z,.
  • Z,-ZO Damit besteht von Z0 aus Anpassung, von Z1 aus gesehen jedoch nicht. Dies führt zu Fehlern in der Bestimmung von Q1, die jedoch für die praktisch vorkommenden Reflexions-und Wellenwiderstandsdifferenzen vernachlässigbar klein sind.
  • Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei Ausführungsbeispiele der praktischen Ausführung solcher Anpassungsnetzwerke bei Koaxialleitungen. In der Anordnung nach Fig. 4, bei der Zo größer als Z1 ist, ist ein die Innenleiter elektrisch verbindender Reihenwiderstand Ni vorgesehen, der in den Zug der beiden Koaxialleitungen L1 des Prüflings und L des Meßobjektes eingebaut ist.
  • In der Anordnung nach Fig. 5, bei der Z0 kleiner als Zl ist, ist ein die Innen-und Außenleiter verbindender Parallelwiderstand Ns vorgesehen, der in den Zug der beiden Koaxialleitungen L, des Prüflings und L, des Meßobjektes eingebaut ist.
  • An Hand der Fig. 6 soll nun gezeigt werden, wie der gesuchte Reflexionsfaktor Q1 aus dem gemessenen Reflexionsfaktor Q0 hervorgeht. Das gemäß der Erfindung vorgesehene Netzwerk N stellt einen Vierpol dar, bei dem die Amplituden der ein-und austretenden Wellen die Beziehungen R0 = aE0 + bE1 und R1 = bEo + CE1 erfüllen. In der obigen Gleichung ist die einfallende Welle mit E und die reflektierte mit R bezeichnet. Wenn der Reflexionsfaktor mit auf der rechten Seite des Netzwerkes angeordnetem Abschlußwiderstand el ist, dann gilt E1 = #1R1.
  • Wird diese Bezeichnung in die beiden oben angegebenen Gleichungen für R0 und R1 eingefügt, so folgt b2 # E1 R0/E0 = #0 = a + 1 - #1c E,-Q, c Po : a + b2 # #1(1 + #1 # c).
  • In erster Näherung, d. h. wenn a näherungsweise Null ist (a # 0), folgt für den Reflexionsfaktor @0 = b2#1 # Die Abweichungen hiervon, wenn Q1 groß ist, ist gegeben durch A D, = a/b2 + c#21# Wie man durch einen ausführlichen Rechnungsgang zeigen kann, läßt sich die Vierpolkonstante b, die die Bedeutung eines Übertragungsmaßes besitzt, darstellen durch o wenn Zo größer als Zl ist, und = wenn Zo kleiner als Z1 ist.
  • Durch das gemäß der Erfindung zwischen dem Meßsojekt und dem Meßgerät anzuordnende Netzwerk mißt das Meßgerät einen Reflexionsfaktor Q0, der proportional dem gesuchten Reflexionsfaktor Ql ist. Der Proportionalitätsfaktor bo ist kleiner als l und gleich dem Verhältnis der Wellenwiderstände.
  • Ist Q1 groß, so entstehen Abweichungen von der Proportionalität ; dies führt zu Fehlern # Q1, die, wie oben angegeben, mit dem Quadrat von pi abnehmen.
  • PATENTANSPROCHE : 1. Anordnung zur Messung von Reflexionsfaktoren eines Vierpols über einen vorzugsweise großen Frequenzbereich, dessen Wellenwiderstand eine von dem Wellenwiderstand des Meßgerätes abweichende Größe aufweist, gekennzeichnet durch zwischen dem zu messenden Vierpol und dem Meßgerät erfolgende Einschaltung solch eines Netzwerkes, das zwischen Meßgerät und Netzwerk Anpassung vornimmt und zwischen Netzwerk und zu messendem Vierpol Fehlanpassung besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen dem zu messenden Vierpol und dem Meßgerät einzuschaltende Netzwerk aus wenigstens einem Reihenwiderstand besteht.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen dem zu messenden Vierpol und dem Meßgerät einzuschaltende Netzwerk aus wenigstens einem Parallelwiderstand besteht.
    4. Anordnung nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Innenleiter einer Koaxialleitung elektrisch verbindender Reihenwiderstand vorgesehen ist, der in den Zug einer Koaxialleitung eingebaut ist.
    5. Anordnung nach Anspruch l und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Innen-und Außenleiter einer Koaxialleitung verbindender Parallelwiderstand in den Zug einer Koaxialleitung eingebaut ist.
    6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßgerät eine der bekannten Meßleitungen Verwendung findet.
    7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßgerät eines der bekannten Reflektometer Verwendung findet.
DES46542A 1955-11-30 1955-11-30 Anordnung zur Messung der Reflexionsfaktoren eines Vierpols Pending DE1007881B (de)

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