DE10065338A1 - Fingerabdruckidentifizierung mit Verformungsmessung zur Erhöhung der Fälschungssicherheit - Google Patents
Fingerabdruckidentifizierung mit Verformungsmessung zur Erhöhung der FälschungssicherheitInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gerät (1) zur Feststellung der Identität von Personen durch Erkennung von Fingerabdrücken. Das Gerät (1) umfaßt eine Sensoreinheit (2) zum Erfassen charakteristischer Merkmale eines Fingerabdrucks einer Person, eine Einheit (3) zur Messung der durch den Finger (5) auf die Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft sowie eine Auswerteeinheit (4), die zur Feststellung des Vorhandenseins einer Korrelation zwischen den bei der gemessenen Kraft erfaßten charakteristischen Merkmalen mit gespeicherten Informationen über charakteristische Merkmale von Fingerabdrücken dient.
Description
Die Erfindung bezieht sich generell auf Sicherheitssysteme,
welche gewährleisten, daß ausschließlich berechtigte Nutzer
Zugang zu bestimmten Einrichtungen oder Leistungen erhalten.
Insbesondere betrifft die Erfindung ein Gerät, welches dem
Nutzer den Zugang aufgrund der Prüfung seiner Fingerabdrücke
gewährt oder verweigert.
Um die Identität einer Person festzustellen, bietet sich als
nahezu ideale Lösung an, dazu natürliche, biologische Merkma
le heranzuziehen, welche sich eindeutig der Person zuordnen
lassen und welche unveränderlich sind. Eines dieser sogenann
ten biometrischen Merkmale sind die Fingerabdrücke. Fingerab
drücke weisen Muster aus Bögen, Wirbeln und Schleifen auf und
sind für jede Person streng individuell. Selbst eineiige
Zwillinge besitzen zwar ähnliche, aber keine identischen Fin
gerabdrücke.
Besonders im Bereich des E-Commerce, beim elektronischen
Bankwesen oder bei Eingängen zu Gebäudebereichen sind auf
biometrischen Merkmalen basierende Sicherheitssysteme zur Au
thentisierung des Nutzers sinnvolle Einrichtungen, um vor
Mißbrauch zu schützen. Derartige Sicherheitssysteme gestalten
den Zugang auch für den Nutzer einfacher, da dadurch eventu
ell Chipkarten oder Passwörter entfallen können.
Bei Geräten, die zur Feststellung der Identität einer Person
anhand ihrer Fingerabdrücke dienen, beschränkt man sich häu
fig bei der Kontrolle der Fingerabdrücke auf charakteristi
sche Merkmale. Charakteristische Merkmale eines Fingerab
drucks sind beispielsweise die sogenannten Minutien, worunter
Linienenden sowie Gabelungen und Kreuzungen der Linien des
Fingerabdrucks zu verstehen sind. Für die eineindeutige Zuordnung
eines Fingerabdrucks zu der zugehörigen Person muß
zumindest die Lage der Minutien bestimmt werden. Dazu werden
Fingerabdrücke bei herkömmlichen Geräten meistens mit kapazi
tiven Sensoren aufgenommen. Der Nachteil der ausschließlich
auf kapazitiven Sensoren basierenden Geräte ist, daß z. B. ein
Stempel, auf dem sich ein Fingerabdruck eines zugangsberech
tigten Nutzers befindet, von dem Gerät nicht als falsch er
kannt würde. Um die Sicherheit vor derartigem Mißbrauch zu
erhöhen, wurden in manche Geräte zusätzliche Sicherheitskri
terien aufgenommen. So kann etwa die Methode der Pulsoxime
trie verwendet werden, bei welcher der Finger mit Licht
durchstrahlt wird und anhand des auf der anderen Seite des
Fingers wieder detektierten Lichts der Sauerstoffgehalt des
Bluts gemessen wird. Dadurch wird sichergestellt, daß leben
des Gewebe und nicht etwa ein Stempel kontrolliert wird. Al
lerdings ist die Methode der Pulsoximetrie sehr aufwendig und
kostenintensiv.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach zu rea
lisierendes Gerät und ein entsprechendes Verfahren zur Fest
stellung der Identität von Personen anhand ihrer Fingerab
drücke zu schaffen. Insbesondere soll das Gerät neben der
Kontrolle der charakteristischen Merkmale der Fingerabdrücke
mindestens ein weiteres Sicherheitskriterium aufweisen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung wird
durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung besteht darin, daß ein
Gerät, mittels welchem die Identität von Personen durch Er
kennung von Fingerabdrücken festgestellt werden soll, neben
mindestens einer Sensoreinheit, die zum Erfassen charakteri
stischer Merkmale eines Fingerabdrucks einer Person bei Kon
takt der Fingerunterseite mit der mindestens einen Sensorein
heit dient, eine Einheit zur Messung der durch den Finger auf
die mindestens eine Sensoreinheit ausgeübten Kraft aufweist.
In Abhängigkeit von der Kraft, welche die Person mit ihrem
Finger auf die mindestens eine Sensoreinheit ausübt, verän
dern sich charakteristische Merkmale des Fingerabdrucks. Bei
spielsweise zählen die Breiten der Linien des Fingerabdrucks
zu den charakteristischen Merkmalen. Die Linien des Fingerab
drucks verbreitern sich bei größerem Druck. Demgegenüber wäre
der Abdruck eines harten Stempels, auf welchen der Fingerab
druck der Person aufgebracht wurde, unabhängig von der aufge
wendeten Kraft immer gleich. Damit beispielsweise ein derar
tiger Stempelabdruck von einem realen Fingerabdruck unter
schieden werden kann, weist das erfindungsgemäße Gerät des
weiteren eine Auswerteeinheit auf, mit welcher das Vorhanden
sein einer Korrelation zwischen den bei der gemessenen Kraft
erfaßten charakteristischen Merkmalen des Fingerabdrucks mit
vorab gemessenen und gespeicherten Informationen über charak
teristische Merkmale von einem oder mehreren Fingerabdrücken
überprüft wird. Vorzugsweise können die vorab gemessenen und
gespeicherten Informationen kraftabhängig sein.
Das erfindungsgemäße Gerät bietet aufgrund des beschriebenen,
zusätzlichen Sicherheitskriteriums eine größere Sicherheit
gegenüber Manipulation, als sie viele herkömmliche Geräte
aufweisen, die beispielsweise lediglich die Lage der Minutien
messen und diese mit gespeicherten Daten vergleichen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß
die mindestens eine Sensoreinheit einen kapazitiven Sensor
umfaßt. Mit einem kapazitiven Sensor lassen sich bei einer
auf dem Sensor aufliegenden Fingerunterseite die Rillen und
Linien des Fingerabdrucks unterscheiden, da beide unter
schiedliche Dielektrizitätszahlen aufweisen.
Die von dem Finger auf die mindestens eine Sensoreinheit aus
geübte Kraft kann vorzugsweise über einen Dehnmeßstreifen ge
messen werden. Ein Dehnmeßstreifen weist einen Widerstand
auf, der abhängig ist von der Dehnung des Dehnmeßstreifens.
Wirkt eine Kraft durch den Finger auf die mindestens eine
Sensoreinheit, so wird die Dehnung des Dehnmeßstreifens ver
ringert, und sein Widerstand ändert sich entsprechend.
Als Alternative zu einem Dehnmeßstreifen kann auch ein Piezo
kristall eingesetzt werden. Ein Piezokristall induziert je
nach seiner Verformung eine Spannung zwischen zwei seiner be
grenzenden Flächen. Da dieser Effekt auf kristallinen Fest
körpereffekten beruht, ist die Verformung des Piezokristalls
verschleißfrei. Sowohl ein Piezokristall als auch ein Dehn
meßstreifen sind kostengünstige Vorrichtungen, mit denen sich
eine auf sie einwirkende Kraft einfach und sehr präzise mes
sen läßt. Daher weist das erfindungsgemäße Gerät nicht nur
einen höheren Sicherheitsstandard als viele herkömmliche Ge
räte auf, sondern es kann auch einfach und kostengünstig pro
duziert werden.
Um das erfindungsgemäße Gerät für verschiedene Anwendungen
universell einsetzbar zu gestalten, ist es von Vorteil, die
mindestens eine Sensoreinheit, die Einheit zur Messung der
auf die mindestens eine Sensoreinheit ausgeübten Kraft und
die Auswerteeinheit auf einem gemeinsamen Substrat zu inte
grieren. Ein solches Modul kann leicht in andere Geräte ein
gebaut werden, so daß das erfindungsgemäße Gerät in Sicher
heitssystemen, wie z. B. bei Geldautomaten, Gebäudeeingängen
oder der Ermittlung der Zugangsberechtigung zu Computer- und
Internetprogrammen, zum Einsatz kommen kann.
Im Hinblick auf derartige Anwendungen ist es auch sinnvoll,
die vorab gemessenen und gespeicherten Informationen über die
charakteristischen Merkmale von einem oder mehreren Fingerab
drücken auf einer Speichereinheit abzulegen. Diese Spei
chereinheit könnte sich dann vorzugsweise auf einer Chipkarte
befinden. Die Informationen über die charakteristischen Merk
male der Fingerabdrücke des Nutzers sind damit auf der Chip
karte gespeichert und können von einem Chipkartenlesegerät
gelesen werden. Steht das Chipkartenlesegerät in Verbindung
mit dem erfindungsgemäßen Gerät, stehen dem erfindungsgemäßen
Gerät die gespeicherten Informationen über die Fingerabdrücke
des Nutzers zur Verfügung, so daß das erfindungsgemäße Gerät
im Vergleich mit den von der mindestens einen Sensoreinheit
gemessenen Fingerabdrücken und mit der auf die mindestens ei
ne Sensoreinheit ausgeübten Kraft entscheiden kann, ob dem
Nutzer zu der betreffenden Einrichtung oder Leistung Zugang
gewährt wird. Von Vorteil ist hierbei, daß zur Prüfung der
Zugangsberechtigung nur die gemessenen Daten mit den auf der
Chipkarte abgelegten Daten verglichen werden müssen und nicht
mit den Daten sämtlicher möglicher Nutzer.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert;
in diesen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbei
spiels des erfindungsgemäßen Geräts;
Fig. 2A Fingerabdruck, der bei schwachem Druck auf die Fin
gerunterseite aufgenommen wurde; und
Fig. 2B Fingerabdruck, der bei starkem Druck auf die Fin
gerunterseite aufgenommen wurde.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Gerät 1, welches eine Sen
soreinheit 2 zum Erfassen charakteristischer Merkmale eines
Abdrucks eines Fingers 5 einer Person, eine Einheit 3 zur
Messung der durch den Finger 5 auf die Sensoreinheit 2 ausge
übten Kraft und eine Auswerteeinheit 4 aufweist. Die Anord
nung der Sensoreinheit 2, der Einheit 3 zur Messung der Kraft
und der Auswerteeinheit 4 ist lediglich schematisch. In einer
bevorzugten Ausführungsform sind in platzsparender Weise die
se Einheiten in ein und demselben Sensorchip integriert.
Die Auswerteeinheit 4 prüft das Vorhandensein einer Korrela
tion zwischen den bei der gemessenen Kraft erfaßten charakteristischen
Merkmalen des Fingerabdrucks mit gespeicherten In
formationen über charakteristische Merkmale von einem oder
mehreren Fingerabdrücken. Drückt die Person mit dem Finger 5
nur schwach auf die Sensoreinheit 2, so weist dieser Abdruck
dünne Linien auf. Dieses ist in Fig. 2A dargestellt. Bei
stärkerem Druck auf die Sensoreinheit 2 werden die Linien des
Fingerabdrucks breiter, wie Fig. 2B zeigt. Die Auswertung des
aufgenommenen Fingerabdrucks unter Berücksichtigung der wäh
renddessen auf die Sensoreinheit 2 ausgeübten Kraft vermin
dert das Risiko einer eventuellen Manipulation, da z. B. ein
harter Stempel keine Linienverbreiterung bei größerem Druck
zeigen würde.
Zur Feststellung der Kraftabhängigkeit des Fingerabdrucks wä
re es beispielsweise denkbar, daß das erfindungsgemäße Gerät
den Fingerabdruck bei zwei unterschiedlichen Kräften aufnimmt
und lediglich prüft, ob die Linienbreite des Fingerabdrucks
bei der höheren Kraft zugenommen hat. Alternativ dazu könnte
die Auswerteeinheit allerdings auch vorab bei unterschiedli
chen Kräften aufgenommene und gespeicherte Abbildungen des
Fingerabdrucks verwenden, um den bei der jeweiligen Kraft ge
messenen Fingerabdruck mit der entsprechenden gespeicherten
Abbildung zu vergleichen.
Des weiteren sind in den Fig. 2A und 2B die Minutien des Fin
gerabdrucks durch Kreise gekennzeichnet. Zwar hat ein auf die
Fingerunterseite wirkender Druck keinen wesentlichen Einfluß
auf die Lage der Minutien, jedoch sind die Minutien einfach
zu erfassende charakteristische Merkmale des Fingerabdrucks,
anhand derer die Identität der betreffenden Person geklärt
werden kann. Während die Feststellung der Kraftabhängigkeit
des Fingerabdrucks in erster Linie vor Manipulation schützt,
sind die Minutien wesentliche Kriterien zur Bestimmung der
Identität der betreffenden Person.
Für die generelle Zuordnung eines Fingerabdrucks zu einem
vorab aufgenommenen Fingerabdruck bieten sich verschiedene
Verfahren an. Beispielsweise kann anhand von zwei signifikan
ten Minutien ein Gitter über den Fingerabdruck gelegt werden.
Anschließend wird die Anzahl der Minutien innerhalb bestimm
ter Felder des Gitters bestimmt. Bei einem anderen Verfahren
wird wiederum zunächst eine signifikante Minutie bestimmt.
Von dieser Minutie werden Vektoren zu anderen Minutien gezo
gen. Neben den Koordinaten der Verbindungsvektoren können
weitere Charakteristika der Verbindungsvektoren ermittelt
werden, wie z. B. die Anzahl der überquerten Papillarlinien
oder die Winkel, welche die Verbindungsvektoren in ihren An
fangs- und Endpunkten mit den Tangenten an die Papillarlinien
einschließen. Die Algorithmen derartiger Verfahren können in
die Auswerteeinheit 4 implementiert werden.
In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird le
diglich der Abdruck eines Fingers zur Feststellung der Iden
tität der betreffenden Person aufgenommen. Es wäre allerdings
ebenso denkbar, die Abdrücke mehrerer Finger derselben Person
zu untersuchen.
Claims (16)
1. Gerät (1) zur Feststellung der Identität von Personen
durch Erkennung von Fingerabdrücken, welches aufweist
mindestens eine Sensoreinheit (2) zum Erfassen charakteri stischer Merkmale eines Fingerabdrucks einer Person bei Kontakt der Fingerunterseite mit der mindestens einen Sen soreinheit (2),
eine Einheit (3) zur Messung der durch den Finger (5) auf die mindestens eine Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft, und
eine Auswerteeinheit (4) zur Feststellung des Vorhanden seins einer Korrelation zwischen den bei der gemessenen Kraft erfaßten charakteristischen Merkmalen mit vorab ge messenen und gespeicherten Informationen über charakteri stische Merkmale von einem oder mehreren Fingerabdrücken.
mindestens eine Sensoreinheit (2) zum Erfassen charakteri stischer Merkmale eines Fingerabdrucks einer Person bei Kontakt der Fingerunterseite mit der mindestens einen Sen soreinheit (2),
eine Einheit (3) zur Messung der durch den Finger (5) auf die mindestens eine Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft, und
eine Auswerteeinheit (4) zur Feststellung des Vorhanden seins einer Korrelation zwischen den bei der gemessenen Kraft erfaßten charakteristischen Merkmalen mit vorab ge messenen und gespeicherten Informationen über charakteri stische Merkmale von einem oder mehreren Fingerabdrücken.
2. Gerät (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorab gemessenen und gespeicherten Informationen
über die charakteristischen Merkmale von einem oder mehre
ren Fingerabdrücken kraftabhängig sind.
3. Gerät (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die charakteristischen Merkmale des Fingerabdrucks Mi
nutien und/oder Breiten der Linien des Fingerabdrucks um
fassen.
4. Gerät (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Sensoreinheit (2) einen kapaziti
ven Sensor umfaßt.
5. Gerät (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit (3) zur Messung der durch den Finger (5)
auf die mindestens eine Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft
mindestens einen Dehnmeßstreifen aufweist.
6. Gerät (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit (3) zur Messung der durch den Finger (5)
auf die mindestens eine Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft
mindestens einen Piezokristall aufweist.
7. Gerät (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Sensoreinheit (2), die Einheit (3)
zur Messung der durch den Finger (5) auf die mindestens
eine Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft und die Auswerte
einheit (4) auf einem gemeinsamen Substrat integriert
sind.
8. Gerät (1) nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorab gemessenen und gespeicherten Informationen
über die charakteristischen Merkmale von einem oder mehre
ren Fingerabdrücken auf einer Speichereinheit abgelegt
sind.
9. Gerät (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichereinheit sich auf einer Chipkarte befindet.
10. Gerät (1) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gerät (1) mit einem Chipkartenlesegerät in Verbin
dung steht.
11. Verfahren zum Feststellen der Identität von Personen
durch Erkennen von Fingerabdrücken, welches folgende Schritte
umfaßt:
- 1. Erfassen charakteristischer Merkmale eines Fingerab drucks einer Person mittels mindestens einer Sensorein heit (2), die im Kontakt mit der Fingerunterseite steht, und gleichzeitiges Messen der durch den Finger (5) auf die mindestens eine Sensoreinheit (2) ausgeübten Kraft; und
- 2. Feststellen des Vorhandenseins einer Korrelation zwi schen den bei der gemessenen Kraft erfaßten charakteri stischen Merkmalen mit vorab gemessenen und gespeicher ten Informationen über charakteristische Merkmale von einem oder mehreren Fingerabdrücken.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorab gemessenen und gespeicherten Informationen
über die charakteristischen Merkmale von einem oder mehre
ren Fingerabdrücken kraftabhängig sind.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß als charakteristische Merkmale des Fingerabdrucks Mi
nutien und/oder Breiten der Linien des Fingerabdrucks er
faßt werden.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis
13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die charakteristischen Merkmale des Fingerabdrucks von
der mindestens einen Sensoreinheit (2) mit einem kapaziti
ven Sensor erfaßt werden.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis
14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch den Finger (5) auf die mindestens eine Sen
soreinheit (2) ausgeübte Kraft mit mindestens einem Dehn
meßstreifen gemessen wird.
16. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis
14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch den Finger (5) auf die mindestens eine Sen
soreinheit (2) ausgeübte Kraft mit mindestens einem Piezo
kristall gemessen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10065338A DE10065338B4 (de) | 2000-12-27 | 2000-12-27 | Fingerabdruckidentifizierung mit Verformungsmessung zur Erhöhung der Fälschungssicherheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10065338A DE10065338B4 (de) | 2000-12-27 | 2000-12-27 | Fingerabdruckidentifizierung mit Verformungsmessung zur Erhöhung der Fälschungssicherheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10065338A1 true DE10065338A1 (de) | 2002-07-18 |
| DE10065338B4 DE10065338B4 (de) | 2006-02-16 |
Family
ID=7669217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE10065338A Expired - Fee Related DE10065338B4 (de) | 2000-12-27 | 2000-12-27 | Fingerabdruckidentifizierung mit Verformungsmessung zur Erhöhung der Fälschungssicherheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10065338B4 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107077279A (zh) * | 2016-11-07 | 2017-08-18 | 深圳市汇顶科技股份有限公司 | 一种压力检测的方法及装置 |
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| JPH0424889A (ja) * | 1990-05-21 | 1992-01-28 | Toshiba Corp | 個人認証機能付きicカード |
| DE10009539A1 (de) * | 2000-02-29 | 2001-09-20 | Infineon Technologies Ag | Verfahren zur Analyse von Fingerabdruckbildern |
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2000
- 2000-12-27 DE DE10065338A patent/DE10065338B4/de not_active Expired - Fee Related
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| CN107077279B (zh) * | 2016-11-07 | 2020-05-19 | 深圳市汇顶科技股份有限公司 | 一种压力检测的方法及装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10065338B4 (de) | 2006-02-16 |
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