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DE10065821A1 - Kompressor - Google Patents

Kompressor

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Publication number
DE10065821A1
DE10065821A1 DE10065821A DE10065821A DE10065821A1 DE 10065821 A1 DE10065821 A1 DE 10065821A1 DE 10065821 A DE10065821 A DE 10065821A DE 10065821 A DE10065821 A DE 10065821A DE 10065821 A1 DE10065821 A1 DE 10065821A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressor
refrigerant
compressor body
compressor according
compressed
Prior art date
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Ceased
Application number
DE10065821A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Fr Kammhoff
Friedhelm Ahrens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bitzer Kuehlmaschinenbau GmbH and Co KG
Original Assignee
Bitzer Kuehlmaschinenbau GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bitzer Kuehlmaschinenbau GmbH and Co KG filed Critical Bitzer Kuehlmaschinenbau GmbH and Co KG
Priority to DE10065821A priority Critical patent/DE10065821A1/de
Priority to DK01986418T priority patent/DK1344005T3/da
Priority to PT01986418T priority patent/PT1344005E/pt
Priority to PCT/EP2001/014918 priority patent/WO2002052205A2/de
Priority to EP01986418A priority patent/EP1344005B1/de
Priority to DE50110963T priority patent/DE50110963D1/de
Priority to CNB018053238A priority patent/CN1276178C/zh
Priority to ES01986418T priority patent/ES2272557T3/es
Priority to AT01986418T priority patent/ATE338925T1/de
Publication of DE10065821A1 publication Critical patent/DE10065821A1/de
Priority to US10/215,270 priority patent/US6814551B2/en
Ceased legal-status Critical Current

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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C29/00Component parts, details or accessories of pumps or pumping installations, not provided for in groups F04C18/00 - F04C28/00
    • F04C29/12Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet
    • F04C29/124Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet with inlet and outlet valves specially adapted for rotary or oscillating piston pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04C23/00Combinations of two or more pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type, specially adapted for elastic fluids; Pumping installations specially adapted for elastic fluids; Multi-stage pumps specially adapted for elastic fluids
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Abstract

Um einen Kompressor für Kältemittel, umfassend DOLLAR A ein Gehäuse, DOLLAR A einen in dem Gehäuse angeordneten Spiralverdichter mit einem ersten, feststehend im Gehäuse angeordneten Verdichterkörper und einem zweiten relativ zum ersten Verdichterkörper bewegbaren Verdichterkörper, die jeweils einen Boden und sich über dem jeweiligen Boden erhebende erste bzw. zweite Spiralrippen aufweisen, welche so ineinander greifen, daß beim Verdichten des Kältemittels der zweite Verdichterkörper gegenüber dem ersten Verdichterkörper auf einer Orbitalbahn um eine Mittelachse bewegbar ist, und DOLLAR A einen Antrieb für den zweiten Verdichterkörper mit einem Antriebsmotor, hinsichtlich seiner Leistung zu verbessern, daß beide Verdichterkörper im Bereich ihrer den Spiralrippen abgewandten Rückseite von von dem Sprialverdichter zu verdichtendem Kältemittel umspülbar und damit kühlbar sind, wird vorgeschlagen, daß beide Verdichterkörper im Bereich ihrer den Spiralrippen abgewandten Rückseite von von dem Spiralverdichter zu verdichtenden Kältemittel umspülbar und damit kühlbar sind.

Description

Die Erfindung betrifft einen Kompressor für Kältemittel, umfassend ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten Spiralverdichter mit einem ersten, feststehend im Gehäuse angeordneten Verdichterkörper und einem zweiten relativ zum ersten Verdichterkörper bewegbaren Verdichterkörper, die jeweils einen Boden und sich über dem jeweiligen Boden erhebende erste bzw. zweite, beispielsweise in Form einer Kreisevolvente und/oder Kreisbögen ausgebildete Spiralrippen aufweisen, welche so ineinander greifen, daß beim Verdichten des Kältemittels der zweite Verdichterkörper gegenüber dem ersten Verdichterkörper auf einer Orbitalbahn um die Mittel­ achse bewegbar ist, und einen Antrieb für den zweiten Ver­ dichterkörper mit einem Antriebsmotor.
Derartige Kompressoren sind aus dem Stand der Technik, bei­ spielsweise der DE 100 99 10 460, bekannt.
Bei derartigen Kompressoren besteht stets die Notwendigkeit, einen möglichst guten Wirkungsgrad, insbesondere eine möglichst geringe Leckage, beim Verdichten des Kältemittels zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einem Kompressor der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beide Verdichterkörper im Bereich ihrer den Spiralrippen abge­ wandten Rückseite von von dem Spiralverdichter zu verdichten­ dem Kältemittel umspülbar und damit kühlbar sind.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, daß mit dieser die Möglichkeit besteht, beide Verdichter­ körper in gleicher Weise zu kühlen und somit in beiden Ver­ dichterkörpern zumindest eine ähnliche Temperaturverteilung zu erreichen, so daß sich beide Verdichterkörper thermisch ähnlich ausdehnen und somit die durch eine hohe Fertigungs­ präzision erreichbare geringe, wenn nicht unwesentliche Leckage nicht durch ungleiche Temperaturverteilungen und somit ungleich große thermische Ausdehnungen verschlechtert wird, so daß insgesamt der Wirkungsgrad des Spiralverdichters hierdurch reduziert wird.
Besonders günstig ist es dabei, wenn der zweite Verdichter­ körper im Bereich der der zweiten Spiralrippe gegenüber­ liegend angeordneten Rückseite radial außerhalb seiner Mit­ nehmeraufnahme von dem zu verdichtenden Kältemittel umspülbar ist, da eine Umspülung des Verdichterkörpers auf seiner Rück­ seite eine effektive Kühlung desselben gewährleistet, insbe­ sondere eine Kühlung möglichst nahe der Bereiche des Ver­ dichterkörpers gewährleistet, in denen der größte Wärmeein­ trag erfolgt.
Weiterhin ist es besonders günstig, wenn der erste Ver­ dichterkörper im Bereich einer der ersten Spiralrippe abge­ wandten Rückseite von dem zu verdichtenden Kältemittel umspülbar ist.
Auch hierbei ist es besonders vorteilhaft, den Verdichter­ körper über dessen Rückseite zu kühlen, um ebenfalls eine Kühlung möglichst nahe der Bereiche des Verdichterkörpers vorzusehen, in welchen ein großer Wärmeeintrag, insbesondere durch erhitztes verdichtetes Kältemittel, erfolgt.
Um auch die Spiralrippen über die Rückseite des Verdichter­ körpers möglichst effizient kühlen zu können, ist vorzugs­ weise vorgesehen, daß die Rückseite des jeweiligen Ver­ dichterkörpers unmittelbar durch einen die jeweilige Spiral­ rippe tragenden Boden gebildet ist, so daß eine möglichst effiziente Kühlung auch der Spiralrippen erfolgt, die mit dem jeweiligen Boden verbunden sind.
Insbesondere ist es im Hinblick auf eine möglichst effiziente Wärmeleitung besonders günstig, wenn die Rückseite des Ver­ dichterkörpers die Rückseite eines einstückigen, den Boden und die Spiralrippen aufweisenden Teils darstellt, das insbe­ sondere im Bereich der Rückseite keine in dieses eingebaute oder mit diesen verbundene, beispielsweise aufgesetzte, Elemente aufweist.
Um die Kühlung der Verdichterkörper noch weiter zu verbessern ist vorzugsweise vorgesehen, daß beide Verdichterkörper im Bereich einer bezüglich der Mittelachse äußeren Umfangsseite von dem zu verdichtenden Kältemittel kühlbar sind.
Im Zusammenhang mit der Erläuterung der Kühlung des ersten Verdichterkörpers im Bereich seiner Rückseite wurde nicht näher definiert, ob eine Kühlung im wesentlichen über die gesamte Rückseite oder nur in Teilbereichen der Rückseite erfolgt.
Insbesondere wurde auch nicht näher spezifiziert, inwieweit über die Rückseite noch eine Fixierung des ersten Verdichter­ körpers erfolgt.
Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß der erste Ver­ dichterkörper im Bereich seiner außerhalb eines Hochdruck­ anschlusses liegenden Rückseite von dem zu verdichtenden Kältemittel umspülbar ist.
Damit ist eine besonders große Fläche, nämlich die radial außerhalb des Hochdruckanschlusses liegende Fläche, für die Kühlung des ersten Verdichterkörpers vorgesehen, wobei der Hochdruckanschluß insbesondere zumindest zum Teil auch zur Fixierung des ersten Verdichterkörpers in dem Gehäuse beiträgt.
Eine konstruktiv besonders vorteilhafte Lösung sieht dabei vor, daß zwischen der Rückseite des ersten Verdichterkörpers und einer im Abstand von dieser verlaufenden Trennwand des Gehäuses eine durch das zu verdichtende Kältemittel spülbare rückseitige Kühlkammer liegt.
Die rückseitige Kühlkammer kann dabei in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein. Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß die rückseitige Kühlkammer eine Halte­ aufnahme für den ersten Verdichterkörper umschließt, so daß im wesentlichen die Rückseite des Verdichterkörpers mit Aus­ nahme der Bereiche, in denen die Halteaufnahme wirksam ist, über die rückseitige Kühlkammer kühlbar sind.
Vorzugsweise ist dabei die Halteaufnahme so ausgebildet, daß die rückseitige Kühlkammer ringförmig um die Halteaufnahme für den zweiten Verdichterkörper herumverläuft.
Besonders zweckmäßig ist es hierbei, wenn in die Halteauf­ nahme der Hochdruckanschluß für den ersten Verdichterkörper integriert ist und somit durch diese Halteaufnahme hindurch­ verläuft.
Eine besonders effiziente Kühlung des ersten Verdichter­ körpers ist dann gegeben, wenn auch die Halteaufnahme durch die rückseitige Kühlkammer kühlbar ist, so daß insoweit, als in die Halteaufnahme durch das unter Hochdruck austretende Kältemittel ein Wärmeeintrag erfolgt, eine unmittelbare Küh­ lung der Halteaufnahme selbst erfolgen kann, um diese Wärme abzuführen.
Im Zusammenhang mit der bisherigen Erläuterung der einzelnen Ausführungsbeispiele wurde primär auf die Kühlung der Ver­ dichterkörper über die Rückseite abgestellt. Noch weiter läßt sich die Kühlung der Verdichterkörper dadurch verbessern, daß die rückseitige Kühlkammer in eine einen Außenumfang des ersten Verdichterkörpers umschließende umfangsseitige Kühl­ kammer übergeht.
Vorzugsweise umschließt dabei die umfangsseitige Kühlkammer nicht nur den Außenumfang des ersten Verdichterkörpers, sondern auch den Außenumfang des zweiten Verdichterkörpers.
Eine mechanisch besonders vorteilhafte Lösung sieht vor, daß der erste Verdichterkörper durch äußere bezüglich der Mittel­ achse radial außerhalb der Spiralrippen liegende Stützele­ mente abgestützt ist.
In diesem Fall ist es besonders günstig, wenn die umfangs­ seitige Kühlkammer um die äußeren Stützelemente herum ver­ läuft und somit über die äußeren Stützelemente den ersten Verdichterkörper kühlt, insbesondere dann, wenn die äußeren Stützelemente einstückig an den ersten Verdichterkörper ange­ formt sind.
Hinsichtlich der Kühlwirkung des die rückseitige Kühlkammer spülenden und zu verdichtenden Kältemittels wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein besonders vor­ teilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß die Temperatur der an das zu verdichtende Kältemittel in der rückseitigen Kühl­ kammer angrenzenden Fläche des ersten Verdichterkörpers innerhalb eines Ringbereichs, welcher zwischen ungefähr 50% und ungefähr 80%, noch besser ungefähr 60% und ungefähr 70%, eines maximalen Radius der Spiralrippen liegt, maximal 8°, noch besser maximal 5°, höher als die Temperatur des den zweiten Verdichterkörper erreichenden und zu verdichtenden Kältemittels ist.
Diese Relation zeigt, daß bereits eine ausreichende Kühlung des ersten Verdichterkörpers dann möglich ist, wenn die rück­ seitige Kühlkammer ausreichend gut mit zu verdichtendem Kältemittel gespült wird, wobei diese Spülung durch Druck­ schwankungen, Verwirbelungen, oder auch Konvektion erfolgen kann und nicht zwingend erfordert, daß das zu verdichtende Kältemittel durch die rückseitige Kühlkammer hindurchströmt.
Zu der Reihenfolge, in welcher die Verdichterkörper gekühlt werden, wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Beschrei­ bung der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht.
So sieht ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß das zu verdichtende Kältemittel zuerst den zweiten Ver­ dichterkörper und dann den ersten Verdichterkörper umspült.
Prinzipiell könnte dabei das zu verdichtende Kältemittel aus einem beliebigen Abschnitt einer Kühlanlage stammen. Beson­ ders günstig es dabei, wenn das zur Kühlung des Verdichter­ körpers dienende Kältemittel das von dem Spiralverdichter anzusaugende Kältemittel ist.
Dabei könnte es sich um Kältemittel handeln, das nach der Kühlung der Verdichterkörper noch weitere Aggregate kühlt. Eine besonders günstige Konzeption sieht vor, daß das anzu­ saugende Kältemittel im wesentlichen unmittelbar vor seinem Eintritt in einen Ansaugbereich des Spiralverdichters die Verdichterkörper kühlt.
Diese Lösung ist schon aus dem Grund vorteilhaft, da damit das ohnehin dem Spiralverdichter zuzuführende zu verdichtende Kältemittel unmittelbar vor Eintritt in den Ansaugbereich dazu eingesetzt werden kann, die Verdichterkörper zu kühlen.
Bei den bislang beschriebenen Lösungen wurde nicht näher beschrieben, wie das zu verdichtende Kältemittel in den Spiralverdichter eintritt. Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß das anzusaugende Kältemittel zumindest zum Teil von einer Umfangsseite des Spiralverdichters zwischen den Boden des ersten Verdichterkörpers und den Boden des zweiten Verdichterkörpers in den Ansaugbereich des Spiralver­ dichters einströmt.
Insbesondere ist es möglich, das anzusaugende Kältemittel so zu führen, daß dieses zumindest teilweise radial zur Mittel­ achse zwischen den Böden der Verdichterkörper in den Ansaug­ bereich des Spiralverdichters einströmt.
Um die rückseitige Kühlkammer besonders effizient zu kühlen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das zu ver­ dichtende Kältemittel zumindest in Form eines Teilstroms die rückseitige Kühlkammer zwangsgeführt durchströmt, so daß durch die Zwangsführung des Teilstroms bei allen Betriebs­ bedingungen eine ausreichend intensive Spülung der rück­ seitigen Kühlkammer sichergestellt ist.
Dies läßt sich vorteilhafterweise dadurch lösen, daß das anzusaugende Kältemittel zumindest zum Teil aus der rück­ seitigen Kühlkammer durch mindestens einen Durchbruch im Boden des ersten Verdichterkörpers hindurch in den Ansaug­ bereich des Spiralverdichters strömt.
Dadurch wird zwingend erreicht, daß zumindest ein Teilstrom des anzusaugenden Kältemittels zumindest durch einen Teil­ bereich der rückseitigen Kühlkammer hindurchströmt und somit gegebenenfalls nicht unmittelbar durchströmte Bereiche der rückseitigen Kühlkammer durch Verwirbelung, Druckschwankungen und/oder Konvektion ausreichend intensiv mit dem zu ver­ dichtenden Kältemittel zur Kühlung gespült werden.
Eine besonders vorteilhafte und insbesondere in allen Betriebsbereichen stabil arbeitende Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung sieht vor, daß das gesamte anzu­ saugende Kältemittel durch die rückseitige Kühlkammer hin­ durch und dann durch mindestens einen Durchbruch des Bodens des ersten Verdichterkörpers hindurch in den Ansaugbereich des Spiralverdichters strömt, so daß durch diese Zwangs­ führung des zu verdichtenden Kältemittels auch bei geringen Volumenströmen eine ausreichend intensive Spülung der rück­ seitigen Kühlkammer sichergestellt ist.
Ferner wird bei einer derartigen Führung des zu verdichtenden Kältemittels die Gefahr reduziert, daß flüssiges Kältemittel in den Ansaugbereich eintritt, wenn der erste Verdichter­ körper über dem zweiten Verdichterkörper und insbesondere auch über dem Antrieb angeordnet ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Kompressor ist üblicherweise auch der Antriebsmotor noch zu kühlen. Dieser könnte separat gekühlt werden. Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht jedoch vor, daß das zu verdichtende Kältemittel den Antriebs­ motor und den Spiralverdichter kühlt.
Um insbesondere sicherzustellen, daß in den Spiralverdichter selbst, insbesondere beim Anlaufen des Kompressors kein flüssiges Kältemittel eintritt, ist vorzugsweise vorgesehen, daß das zu verdichtende Kältemittel zuerst den Antriebsmotor kühlt und dann den Spiralverdichter kühlt. Dadurch ist in einfacher Weise eine ausreichend große Erwärmung des zu ver­ dichtenden Kältemittels vor Eintritt in den Spiralverdichter zu erreichen, um flüssiges Kältemittel im Spiralverdichter zu vermeiden.
Hinsichtlich der Durchströmung des Antriebsmotors wurden hierbei keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine günstige Lösung vor, daß das zu verdichtende Kältemittel den Antriebs­ motor rotorseitig kühlt.
Ergänzend oder alternativ hierzu ist vorgesehen, daß das zu verdichtende Kältemittel den Antriebsmotor umfangsseitig kühlt.
Ferner läßt sich der erfindungsgemäße Kompressor besonders einfach dann konzipieren, wenn das zu verdichtende Kälte­ mittel den zweiten Verdichterkörper zunächst im Bereich der Rückseite des Bodens desselben insbesondere radial außerhalb des Stützkörpers umströmt und dann in den Ansaugbereich des Spiralverdichters eintritt, da dadurch das durch den Antriebsmotor strömende Kältemittel direkt im Anschluß an den Antriebsmotor zum Kühlen des zweiten Verdichterkörpers einge­ setzt werden kann.
Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, daß das zu verdichtende Kältemittel vor Eintritt in den Ansaugbereich bezüglich der Mittelachse der ersten Spiralrippe radial außenliegende Stützelemente des Spiralverdichters umströmt.
Hinsichtlich der Abdichtung der Spiralrippen wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Beschreibung der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte Ausführungsform vor, daß die Spiralrippen des einen Verdichterkörpers an dem Boden des anderen Ver­ dichterkörpers zugewandten Stirnseiten in Nuten eingelegte Stirnseitendichtungen tragen.
Diese Stirnseitendichtungen könnten in den Nuten unbeweglich angeordnet sein. Besonders günstig ist es, wenn die Stirn­ seitendichtungen in den Nuten in Richtung des Bodens des anderen Verdichterkörpers bewegbar sind.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, daß die Stirnseitendichtungen durch den jeweils höheren Druck im Spiralverdichter beaufschlagt in Richtung des Bodens des anderen Verdichterkörpers bewegbar sind.
Die Stirnseitendichtungen können aus unterschiedlichen Materialien sein. Beispielsweise ist aus dem Stand der Tech­ nik bekannt, die Stirnseitendichtungen aus Metallamellen aus­ zuführen. Eine besonders günstige Lösung sieht vor, daß die Stirnseitendichtungen aus Kunststoff sind.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn die Stirnseitendichtungen aus Teflon sind.
Vorzugsweise ist ein Teflon Compound mit ungefähr 5% bis ungefähr 20% Kohle und anderen festigkeitsfördernden Zusatz­ stoffen eingesetzt.
Ferner ist bei dem erfindungsgemäßen Kompressor vorzugsweise vorgesehen, daß dem Hochdruckauslaß ein Rückschlagventil zugeordnet ist, welches ein Zurückströmen des unter Hochdruck stehenden Kältemittels in den Spiralverdichter verhindert.
Vorzugsweise ist dabei das Rückschlagventil so ausgebildet, daß es einen in dem ersten Verdichterkörper liegenden Dichtungssitz aufweist.
Eine alternative Lösung sieht vor, daß das Rückschlagventil in einer Hochdruckkammer auf einer dem ersten Verdichter­ körper gegenüberliegenden Seite der Trennwand angeordnet ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der nach­ folgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Aus­ führungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kompressors;
Fig. 2 einen Schnitt längs Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 1 durch ein zweites Ausführungsbeispiel
Fig. 4 einen Schnitt längs Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 3 durch ein drittes Ausführungsbeispiel und
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs A in Fig. 5.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Spiralkompressors, dargestellt in Fig. 1, umfaßt ein als Ganzes mit. 10 bezeichnetes Gehäuse, in welchem ein als Ganzes mit 12 bezeichneter elektrischer Antriebsmotor und ein als Ganzes mit 14 bezeichneter Spiralverdichter angeordnet sind.
Der Spiralverdichter 14 umfaßt dabei einen ersten Verdichter­ körper 16 und einen zweiten Verdichterkörper 18, wobei der erste Verdichterkörper 16 eine sich über einen Boden 20 des­ selben erhebende erste, in Form einer Kreisevolvente ausge­ bildete Spiralrippe 22 aufweist und der zweite Verdichter­ körper 18 eine sich über einen Boden 24 erhebende zweite, in Form einer Kreisevolvente ausgebildete Spiralrippe 26, wobei die Spiralrippen 22, 26 ineinandergreifen und dabei jeweils an dem Boden 24 bzw. 20 des jeweils anderen Verdichterkörpers 18, 16 dichtend anliegen, so daß sich zwischen den Spiral­ rippen 22, 26 sowie den Grundflächen 20, 24 Kammern 28 bilden, in welchen eine Verdichtung eines Kältemittels erfolgt, das über einen die Spiralrippen 22, 26 radial außen umgebenden Ansaugbereich 30 mit Anfangsdruck zuströmt und nach dem Verdichten in den Kammern 28 über einen Auslaß 32, vorgesehen in dem ersten Verdichterkörper 16, auf Hochdruck verdichtet austritt.
Bei dem beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel ist der erste Verdichterkörper 16 fest in dem Kompressorgehäuse 10 gehalten, während der zweite Verdichterkörper 18 um eine Mittelachse 34 herum auf einer Orbitalbahn relativ zum ersten Verdichterkörper 16 bewegbar ist, wobei die Spiralrippen 22 und 26 theoretisch längs einer Berührungslinie aneinander anliegen und die Berührungslinie ebenfalls bei der Bewegung das zweiten Verdichterkörpers 18 auf der Orbitalbahn um die Mittelachse 34 umläuft.
Der Antriebsmotor 12 zum Antrieb des zweiten Verdichter­ körpers 18 umfaßt einen Stator 40, der fest in dem Gehäuse 10 angeordnet ist, und einen Rotor 42, welcher auf einer An­ triebswelle 44 sitzt, die ihrerseits wiederum drehbar, und zwar um die Mittelachse 34, in dem Gehäuse 10 gelagert ist.
Zur Kopplung der Drehbewegung der Antriebswelle 44 mit dem zweiten Verdichterkörper 18 ist eine als Ganzes mit 50 be­ zeichnete Mitnehmereinheit vorgesehen, die einen als Mit­ nehmer ausgebildeten Exzenter 52 umfaßt, der gegenüber der Mittelachse 34, und zwar in radialer Richtung, mit einem Ver­ satz angeordnet ist.
Der Mitnehmer 52 greift in eine beispielsweise als Buchse ausgebildete Mitnehmeraufnahme 54 ein, die an dem Boden 24 des zweiten Verdichterkörpers 18 angeordnet ist, und zwar auf einer der Spiralrippe 26 gegenüberliegenden Seite derselben und in Richtung des Antriebsmotors 12 weist.
Wie in Fig. 2 dargestellt, weist die als Buchse ausgebildete Mitnehmeraufnahme 54 eine innere Zylinderfläche 60 auf, deren Zylinderachse einerseits die theoretisch kreisförmige Orbitalbahn schneidet, andererseits parallel zur Mittelachse 34 verläuft, jedoch gegenüber der Mittelachse 34 um den Radius der Orbitalbahn versetzt angeordnet ist.
Der als Exzenter ausgebildete Mitnehmer 52 ist seinerseits ebenfalls vorzugsweise als zylindrischer Körper mit einer Zylindermantelfläche 64 ausgebildet, deren Zylinderachse ebenfalls parallel zur Mittelachse 34 verläuft und darüber hinaus einen radialen Abstand von dieser aufweist, welcher ungefähr dem Radius der Orbitalbahn entspricht.
Erfindungsgemäß ist der Mitnehmer 52 so ausgebildet, daß er mit einer Mitnehmerfläche an der als Mitnahmefläche wirkenden inneren Zylinderfläche 60 der Mitnehmeraufnahme 54 in einem Teilabschnitt derselben anliegt, im übrigen jedoch gegenüber der Mitnahmefläche 60 berührungslos verläuft, wie in der DE 199 10 460 beschrieben, auf welche bezüglich des Aufbaus und der Funktion der Mitnehmereinheit vollinhaltlich Bezug genommen wird.
Um den erfindungsgemäßen Kompressor günstig kühlen zu können, ist im Gehäuse 10 und zwar im Bereich des Antriebsmotors 12 ein Einlaß 70 für zu verdichtendes Kältemittel vorgesehen, durch welchen das zu verdichtende Kältemittel in eine äußere Motorkühlkammer 72 einströmt, welche zwischen einer äußeren Gehäusewand 74 und einer den Antriebsmotor 12 umgebenden Abschirmhülse 76 liegt.
Von der äußeren Motorkühlkammer 72 strömt das zu verdichtende Kältemittel in Richtung 78 zu einem dem Spiralverdichter 14 abgewandten Gehäuseboden 80, wird jedoch vor Erreichen des Gehäusebodens 80 von einem Zwischenboden 81 radial nach innen umgelenkt und tritt durch Durchlässe 82 der Abschirmhülse 76 hindurch und strömt dann in Richtung 83 durch den Rotor 78 ungefähr parallel zu der Achse 34 hindurch bis zu einem Tragelement 84, welches einerseits eine Lagerbuchse 86 für die Antriebswelle 44 aufweist und andererseits Tragflächen 88 aufweist, auf welchen das zweite Verdichterelement 18 mit einer der zweiten Spiralrippe 26 gegenüberliegenden Rückseite 90 des Bodens 24 aufliegt und damit so abgestützt ist, daß der zweite Verdichterkörper 18 dadurch gegen eine Bewegung weg vom ersten Verdichterkörper 16 gesichert ist.
Vorzugsweise umströmt das anzusaugende Kältemittel das Trag­ element 84, wobei auch ein Teil des Kältemittels das Tragele­ ment 84 durchströmen kann und erreicht somit die Rückseite 90 des Bodens 24 und wird durch diese radial nach außen umge­ lenkt in eine äußere Kühlkammer 100, welche einerseits von der äußeren Gehäusewand 74 umschlossen ist und andererseits den Spiralverdichter 14 radial außenliegend umschließt.
An diese äußere Kühlkammer 100 schließt sich eine rückseitige Kühlkammer 110 an, welche zwischen einer Rückseite 112 des Bodens 20 des ersten Verdichterkörpers 16 und einer im Gehäuse 10 fixierten Trennwand 114 liegt, wobei die Trennwand 114 eine Halteaufnahme 116 trägt, mit welcher gegenüber dem ersten Verdichterkörper 16 im Bereich des Auslasses 32 eine Abdichtung zwischen Druckseite und Saugseite erfolgt und mit welcher der erste Verdichterkörper 16 beispielsweise auch an der Trennwand 114 gelagert ist.
Die Trennwand 114 erstreckt sich ihrerseits quer durch das Gehäuse 10 und begrenzt eine Hochdruckkammer 120, welche zwischen einem Gehäusedeckel 122 und der Trennwand 114 liegt, wobei verdichtetes Kältemittel von dem Auslaß 32 durch die Halteaufnahme 116 hindurch in die Hochdruckkammer 120, vor­ zugsweise durch eine Strömung in Richtung der Achse 34, ein­ tritt.
Ferner ist die Hochdruckkammer 120 noch mit einem Hochdruck­ auslaß 124 versehen, durch welchen verdichtetes Kältemittel aus der Hochdruckkammer 120 austritt.
Die rückseitige Kühlkammer 110 umschließt dabei ringförmig die Halteaufnahme 16 und ist außerdem einerseits durch die Trennwand 14 und andererseits durch den Boden 20 des ersten Verdichterkörpers 16 begrenzt, wobei die Rückseite 112 des Bodens 20 mit mehr als der Hälfte ihrer Fläche an die rück­ seitige Kühlkammer 110 angrenzt, die radial zur Achse 34 nach außen bis zur äußeren Kühlkammer 100 verläuft und in diese übergeht.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel tritt das zu verdichtende Kältemittel von der äußeren Kühlkammer 100 in den Ansaug­ bereich 30 dadurch ein, daß es in radialer Richtung von der äußeren Kühlkammer 100 zwischen einem äußeren Bereich 128 des Bodens 20 und einem äußeren Bereich 130 des Bodens 24 hin­ durch in den Ansaugbereich 30 strömt, der zwischen dem Boden 20 und dem Boden 24 liegt und außerdem an radial außen­ liegende Enden der Spiralrippen 22 und 24 angrenzt.
Vorzugsweise ist der erste Verdichterkörper 16 über äußere Stützelemente 132, die vorzugsweise an dem Boden 20 an­ greifen, an dem Tragelement 84 abgestützt, wobei zwischen den Stützelementen 132 Durchbrüche 134 vorgesehen sind, welche ein Eintreten des zu verdichtenden Kältemittels aus der äußeren Kühlkammer 100 in radialer Richtung zur Achse 34 in den Ansaugbereich 30 zulassen.
Eine Spülung der gesamten äußeren Kühlkammer 100 und der rückseitigen Kühlkammer 110 mit dem anzusaugenden Kältemittel erfolgt dabei durch Konvektion des anzusaugenden Kältemittels unterstützt durch Druckoszillationen bedingt durch den angetriebenen und sich auf einer Orbitalbahn bewegenden zweiten Verdichterkörper 18, an welchen der mit der äußeren Kühlkammer 100 über die Durchbrüche 134 in Verbindung stehende Ansaugbereich 30 angrenzt.
Aufgrund dieser Spülung der gesamten äußeren Kühlkammer 100 und der rückseitigen Kühlkammer 110 stellt sich während des Betriebs des Kompressors in einem an die rückseitige Kühl­ kammer 110 angrenzenden Bereich 111 der Rückseite 112, der innerhalb eines Ringbereichs RB liegt, welcher sich über einen Radius von ungefähr 50% bis ungefähr 80%, noch besser ungefähr 60% bis ungefähr 70%, des maximalen Radius R der Spiralrippe 22 des ersten Verdichterkörpers 16 erstreckt, eine mittlere Temperatur ein, die maximal 8°, noch besser maximal 5°, über einer Temperatur des den zweiten Verdichter­ körper 18 erreichenden Kältemittels liegt, so daß die in den ersten Verdichterkörper 16 eingetragene Wärme über dessen Rückseite 112 abgeführt werden kann.
Damit läßt sich der erste Verdichterkörper 16 auf einer Temperatur halten, die im wesentlichen der Temperatur des zweiten Verdichterkörpers 18 entspricht, so daß auch die thermische Ausdehnung des jeweiligen Bodens 20 bzw. 24 und der Spiralrippen 22 bzw. 26 im wesentlichen identisch ist und somit beide Verdichterkörper 16 und 18 keine nennenswerten Temperaturdifferenzen aufweisen, die zu einer ungleichmäßigen thermischen Ausdehnung und somit zu einer Verringerung der Abdichtung im Bereich der Spiralrippen 22 und 26 sowie zwischen den Spiralrippen 22 und 26 und den jeweiligen Böden 24 bzw. 20 liegen.
Ferner ist beim ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen, daß der Auslaß 32 im ersten Verdichterkörper 16 ungefähr koaxial zur Achse 34 angeordnet ist und in Auslaßkanäle 136 mündet, welche die Halteaufnahme 116 durchsetzen. Dadurch, daß die Halteaufnahme 116 unmittelbar an die rückseitige Kühlkammer 110 angrenzt, ist auch ein Austrag von Wärme von der Halte­ aufnahme 116 in das die rückseitige Kühlkammer 110 spülende Kältemittel auf direktem Wege möglich.
Ferner ist die Halteaufnahme 116 von einer Ventilplatte 138 überdeckt, welche in der Hochdruckkammer 120 angeordnet ist, um die Halteaufnahme 116 durchströmendes und in die Hoch­ druckkammer 120 eintretendes unter Hochdruck stehendes Kälte­ mittel zu all den Zeitpunkten daran zu hindern, in den Spiralverdichter 14 zurückzuströmen, zu denen der Druck am Hochdruckauslaß 124 niedriger ist als in der Hochdruckkammer 120.
Ferner ist bei dem erfindungsgemäßen Kompressor, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, die Achse 34 so gelegt, daß sie exzen­ trisch zu einer Zylinderachse 144 des Gehäuses 10 verläuft, um im Bereich elektrischer Anschlüsse 137 für die Versorgung des elektrischen Antriebsmotors 12 einen größeren Abstand zwischen der Außenwand 74 des Gehäuses 10 und der Abschirmung 76 zu schaffen.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kompressors, dargestellt in Fig. 3, sind diejenigen Teile, die mit denen des ersten Ausführungsbeispiels des erfindungs­ gemäßen Kompressors identisch sind, mit denselben Bezugs­ zeichen versehen, so daß hinsichtlich der Beschreibung der­ selben vollinhaltlich auf die Ausführungen zum ersten Ausfüh­ rungsbeispiel verwiesen werden kann.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 3, ist im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel der Boden 20 des ersten Verdichterkörpers 16 in einem an den Ansaugbereich 30 angrenzenden Sektor mit Durchbrüchen 150 versehen, welche, wie in Fig. 4 dargestellt, dazu dienen, zu verdichtendes Kältemittel von der rückseitigen Kühlkammer 110 in den Ansaugbereich 30 zwischen den Böden 22 und 26 einströmen zu lassen und somit das eintretende Kältemittel zwangsgeführt die rückseitige Kühlkammer 110 durchströmen zu lassen und somit dafür zu sorgen, daß im Bereich der Rückseite 112 des Bodens 20 eine möglichst gute Spülung der rückseitigen Kühl­ kammer 110 und somit eine möglichst gute Kühlung des ersten Verdichterkörpers 16 erfolgt.
Vorzugsweise sind die Durchbrüche 150 so angeordnet, daß das zu verdichtende Kältemittel aus der rückseitigen Kühlkammer 110 unmittelbar in den Ansaugbereich 30 zwischen den Böden 20 und 24 liegt.
Dennoch strömt bei dem zweiten Ausführungsbeispiel noch zu verdichtendes Kältemittel direkt von der äußeren Kühlkammer 100 zwischen den Böden 20 und 24 in die Ansaugbereiche 30 ein, so daß lediglich ein Teil des zu verdichtenden Kälte­ mittels zwangsgeführt in die rückseitige Kühlkammer 110 ein­ tritt und diese zumindest teilweise durchströmt.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 5 und 6 sind diejenigen Teile, die mit der voranstehenden Aus­ führungsbeispiele identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so daß hinsichtlich der Ausführungen zu diesen vollinhaltlich auf die Ausführungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen Bezug genommen werden kann.
Im Gegensatz zum zweiten Ausführungsbeispiel ist eine Mög­ lichkeit eines Eintritts von zu verdichtendem Kältemittel aus der äußeren Kühlkammer 100 in den Ansaugbereich 30 durch eine den Spiralverdichter 14 umschließende Manschette 152 im wesentlichen unterbunden, so daß das zu verdichtende Kälte­ mittel auf seinem Weg von einer Umspülung des zweiten Ver­ dichterkörpers 18 zur Umspülung des ersten Verdichterkörpers 16 die äußere Kühlkammer 100 im wesentlichen parallel zur Achse 34 durchströmt und dabei über die Manschette 152 den Spiralverdichter 14 umfangsseitig kühlt, dann in die rück­ seitige Kühlkammer 110 einströmt, diese zumindest teilweise durchströmt und dann über die Durchbrüche 150 in den Ansaug­ bereich 30 des Spiralverdichters 14 eintritt.
Dabei wird im wesentlichen der gesamte Strom des anzusaugen­ den Kältemittels in die rückseitige Kühlkammer 110 einge­ leitet und führt durch Verwirbelung und/oder Diffusion des zu verdichtenden Kältemittels zu einer Umspülung der Rückseite 112 des Bodens 20.
Somit ist die rückseitige Kühlkammer 110 durch den gesamten in den Ansaugbereich 30 einströmenden Strom von anzusaugendem Kältemittel zumindest teilweise durchsetzt, bevor dieser Strom durch die Durchbrüche 150 in den Ansaugbereich 30 ein­ tritt, so daß durch ergänzende Diffusion oder auch sich aus­ bildende Wirbelströmungen eine optimale Spülung der rück­ seitigen Kühlkammer 110 und somit eine optimale Kühlung des ersten Verdichterkörpers 16 und auch der Halteaufnahme 116 in gleicher Weise wie des zweiten Verdichterkörpers 18 erfolgt, so daß beide Verdichterkörper 16 und 18 vorzugsweise dasselbe Temperaturprofil ausbilden und sich somit eine optimierte Temperierung beider Verdichterkörper 16 und 18 erreichen läßt, die zur Verbesserung der Abdichtung des Spiralver­ dichters 14 beim Betrieb beiträgt.
Bei dem dritten Ausführungsbeispiel ist außerdem ein Rück­ schlagventil 160 mit einem Ventilkörper 162 in dem ersten Verdichterkörper 16 angeordnet. Hierzu schließt sich unmittelbar an den Auslaß 32 eine Ventilsitzfläche 164 als Ringfläche an, auf welcher der Ventilkörper 162 dicht abschließend aufsetzbar ist.
Ferner ist der Ventilkörper 162 mittels einer Feder 166 in Richtung der Ventilsitzfläche 164 beaufschlagt und wird somit lediglich durch das verdichtete, aus dem Auslaß 32 aus­ tretende Kältemittel von der Ventilsitzfläche 164 abgehoben.
Der Vorteil dieses Rückschlagventils 160 ist darin zu sehen, daß dieses ohne großes Schadvolumen möglichst nahe des Aus­ lasses 32 angeordnet werden kann.
Darüber hinaus ist, wie in Fig. 6 dargestellt, beim dritten Ausführungsbeispiel jede der Spiralrippen, exemplarisch dar­ gestellt anhand der Spiralrippe 26 mit einer Stirnseiten­ dichtung 170 versehen, welche in eine in einer Stirnseite 172 der jeweiligen Spiralrippe 26 eingearbeitete Nut 174, um­ fassend zwei seitliche Nutwände 176 und 178 sowie einen Nut­ grund 180, eingesetzt ist, wobei die Stirnseitendichtung 170 derart dimensioniert ist, daß diese in der Nut 174 beweglich ist und somit in Richtung einer Grundfläche 182 des Bodens 20 des jeweils anderen Verdichterkörpers beaufschlagbar ist.
Damit besteht die Möglichkeit, daß ausgehend von der unter höherem Druck stehenden Kammer 28a das zu verdichtende Kälte­ mittel die Stirnseitendichtung so beaufschlagt, daß diese sich von der der unter höherem Druck stehenden Kammer 28a zugewandten Seitenwand 176 löst und an der Seitenwand 178 anliegt, die der unter geringerem Druck stehenden Kammer 28b zugewandt liegt. Ferner strömt das unter höherem Druck stehende Kältemittel bis zum Nutgrund 180 und führt somit dazu, daß sich die Stirnseitendichtung 170 vom Nutgrund 180 abhebt und durch das unter höherem Druck stehende Kältemittel gegen die Grundfläche 182 beaufschlagt und somit an dieser in Anlage gehalten wird.
Damit läßt sich in vorteilhafter Weise die Abdichtung zwischen den einzelnen Spiralrippen 26 und den Grundflächen 182 des jeweils anderen Verdichterkörpers 20 verbessern und somit der Wirkungsgrad des Spiralverdichters 14 außerdem noch zusätzlich steigern.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Stirnseiten­ dichtungen 170 aus einem Kunststoffmaterial, vorzugsweise Teflon, insbesondere einem Teflon Compound mit 5% bis 20% Kohle oder anderen festigkeitsfördernden Zusatzstoffen, her­ gestellt sind.

Claims (35)

1. Kompressor für Kältemittel, umfassend
ein Gehäuse,
einen in dem Gehäuse angeordneten Spiralverdichter mit
einem ersten, feststehend im Gehäuse angeordneten Ver­ dichterkörper und einem zweiten relativ zum ersten Ver­ dichterkörper bewegbaren Verdichterkörper, die jeweils einen Boden und sich über dem jeweiligen Boden erhebende erste bzw. zweite Spiralrippen aufweisen, welche so ineinander greifen, daß beim Verdichten des Kältemittels der zweite Verdichterkörper gegenüber dem ersten Ver­ dichterkörper auf einer Orbitalbahn um eine Mittelachse bewegbar ist, und
einen Antrieb für den zweiten Verdichterkörper mit einem Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Verdichterkörper (16, 18) im Bereich ihrer den Spiralrippen abgewandten Rückseite (112, 90) von von dem Spiralverdichter (14) zu verdichtenden Kältemittel umspülbar und damit kühlbar sind.
2. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zweite Verdichterkörper (18) im Bereich der der zweiten Spiralrippe (26) gegenüberliegend angeordneten Rückseite (90) radial außerhalb seiner Mitnehmeraufnahme (54) von dem zu verdichtenden Kältemittel umspülbar ist.
3. Kompressor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der erste Verdichterkörper (16) im Bereich einer der ersten Spiralrippe (22) abgewandten Rückseite (112) von dem zu verdichtenden Kältemittel umspülbar ist.
4. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückseite (112, 90) des jeweiligen Verdichterkörpers (16, 18) unmittelbar durch einen die jeweilige Spiralrippe (22, 26) tragenden Boden (20, 24) gebildet ist.
5. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Verdichterkörper (16, 18) im Bereich einer bezüglich der Mittelachse äußeren Umfangsseite (118, 120) von dem zu verdichtenden Kälte­ mittel kühlbar sind.
6. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Verdichterkörper (16) im Bereich seiner außerhalb eines Hochdruck­ anschlusses (32) liegenden Rückseite (112) von dem zu verdichtenden Kältemittel umspülbar ist.
7. Kompressor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rückseite (112) des ersten Verdichter­ körpers (16) und einer im Abstand von dieser verlaufen­ den Trennwand (114) des Gehäuses (10) eine durch das zu verdichtende Kältemittel spülbare rückseitige Kühlkammer (110) liegt.
8. Kompressor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Kühlkammer (110) eine sich zu dem ersten Verdichterkörper (16) erstreckende Halteaufnahme (116) umschließt.
9. Kompressor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Kühlkammer (110) ringförmig um die Halteaufnahme (116) für den ersten Verdichterkörper (16) herum verläuft.
10. Kompressor nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (114) eine Hochdruck­ kammer (120) des Kompressors begrenzt.
11. Kompressor nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die rückseitige Kühlkammer (110) in eine einen Außenumfang des ersten Verdichterkörpers (16) umschließende umfangsseitige Kühlkammer (100) übergeht.
12. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Verdichterkörper (16) durch äußere bezüglich der Mittelachse (34) radial außerhalb der Spiralrippen (22, 26) liegende Stützele­ mente (122) abgestützt ist.
13. Kompressor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die umfangsseitige Kühlkammer (100) um die äußeren Stützelemente (122) herum verläuft.
14. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der an das zu verdichtende Kältemittel in der rückseitigen Kühlkammer (110) angrenzenden Rückseite (112) des ersten Ver­ dichterkörpers (16) innerhalb eines Ringbereichs (RB) der zwischen ungefähr 50% und ungefähr 80% eines maxi­ malen Radius der Spiralrippen (22, 26) liegt, maximal 8° höher als die Temperatur des den zweiten Verdichter­ körper (18) erreichenden, zu verdichtenden Kältemittels ist.
15. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das zu verdichtende Kälte­ mittel zuerst den zweiten Verdichterkörper (18) und dann den ersten Verdichterkörper (16) umspült.
16. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das zur Kühlung der Ver­ dichterkörper (16, 18) dienende Kältemittel das vom Spiralverdichter (14) anzusaugende Kältemittel ist.
17. Kompressor nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das anzusaugende Kältemittel im wesentlichen unmittelbar vor seinem Eintritt in einen Ansaugbereich (30) des Spiralverdichters (14) die Verdichterkörper (16, 18) kühlt.
18. Kompressor nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das anzusaugende Kältemittel zumindest zum Teil von einer Umfangsseite des Spiralverdichters (14) zwischen dem Boden (20) des ersten Verdichterkörpers (16) und dem Boden (24) des zweiten Verdichterkörpers (18) in den Ansaugbereich (30) des Spiralverdichters (14) einströmt.
19. Kompressor nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das anzusaugende Kältemittel zumindest teilweise radial zur Mittelachse (34) zwischen den Böden (20, 24) der Verdichterkörper (16, 18) in den Ansaugbereich (30) des Spiralverdichters (14) einströmt.
20. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verdichtende Kälte­ mittel zumindest in Form eines Teilstroms die rück­ seitige Kühlkammer (110) zwangsgeführt durchströmt.
21. Kompressor nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das anzusaugende Kältemittel zumindest zum Teil aus der rückseitigen Kühlkammer (110) durch mindestens einen Durchbruch (150) im Boden (20) des ersten Verdichter­ körpers (16) hindurch in den Ansaugbereich (30) des Spiralverdichters (14) strömt.
22. Kompressor nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte anzusaugende Kältemittel durch die rück­ seitige Kühlkammer (110) hindurch und dann durch den mindestens einen Durchbruch (150) im Boden (20) des ersten Verdichterkörpers (16) hindurch in den Ansaug­ bereich (30) des Spiralverdichters (14) strömt.
23. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verdichtende Kälte­ mittel den Antriebsmotor (12) und den Spiralverdichter (14) kühlt.
24. Kompressor nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verdichtende Kältemittel zuerst den Antriebsmotor (12) kühlt und dann den Spiralverdichter (14) kühlt.
25. Kompressor nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verdichtende Kältemittel den Antriebsmotor (12) rotorseitig durchströmt.
26. Kompressor nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das zu verdichtende Kältemittel den Antriebsmotor (12) umfangsseitig umströmt.
27. Kompressor nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das zu verdichtende Kältemittel zunächst den zweiten Verdichterkörper (18) umströmt und dann in den Ansaugbereich (30) des Spiralverdichters (14) eintritt.
28. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralrippen (22, 26) des einen Verdichterkörpers (18, 16) auf ihren dem Boden (24, 20) des anderen Verdichterkörpers (18, 16) zuge­ wandten Stirnseiten (172) in Nuten (174) eingelegte Stirnseitendichtungen (170) tragen.
29. Kompressor nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseitendichtungen (170) in den Nuten in Richtung des Bodens des anderen Verdichterkörpers bewegbar sind.
30. Kompressor nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseitendichtungen (170) durch den jeweils höheren Druck im Spiralverdichter (14) beaufschlagt in Richtung des Bodens (20) des jeweils anderen Verdichter­ körpers (16) bewegbar sind.
31. Kompressor nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseitendichtungen (170) aus Kunststoff sind.
32. Kompressor nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseitendichtungen (170) Teflon als Hauptbestand­ teil umfassen.
33. Kompressor nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hochdruckauslaß (32) ein Rückschlagventil (124, 160) zugeordnet ist.
34. Kompressor nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil einen in dem ersten Verdichter­ körper (16) liegenden Dichtungssitz aufweist.
35. Kompressor nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückschlagventil (138) in einer Hochdruckkammer (120) auf einer dem ersten Verdichterkörper (16) gegen­ überliegenden Seite der Trennwand (114) angeordnet ist.
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