DE10065454A1 - Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur Verwendung in einem Halbleitergerät - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur Verwendung in einem HalbleitergerätInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur Verwendung in einem Halbleitergerät umfaßt die Schritte, ein Halbleitersubstrat bereitzustellen und das Halbleitersubstrat in eine Reaktionskammer einzubringen, gleichzeitig ein Aluminiumquellenmaterial und NH¶3¶-Gas in die Reaktionskammer einzulassen, damit diese auf dem Halbleitersubstrat absorbiert werden, MTMA, das nicht reagiert hat, oder Nebenprodukte dadurch auszustoßen, daß man Stickstoffgas in die Reaktionskammer einströmen läßt oder durch Vakuumspülung, Zuführung eines Sauerstoffquellenmaterials in die Reaktionskammer, damit es auf dem Halbleitersubstrat absorbiert wird, und Ausstoßen der Sauerstoffquelle, die nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur
Herstellung eines Halbleitergeräts und insbesondere ein
Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxids zur Verwendung
in dem Halbleitergerät durch Einsatz von reaktivem NH3-Gas
zum Ablagern einer Aluminiumquelle und/oder einer
Sauerstoffquelle auf einem Wafer.
Bekanntlich weist heutzutage ein Halbleitergerät einen
höheren Integrationsgrad auf, hauptsächlich durch
Verkleinerung mittels Mikrominiaturisierung. Allerdings
besteht immer noch ein Bedürfnis, die Fläche der
Speicherzelle zu verkleinern, bei erhöhten Transistor- und
Schaltungsgeschwindigkeiten und einer verbesserten
Verläßlichkeit. Derartige Anforderungen an eine erhöhte
Dichte, Leistung und Verläßlichkeit erfordern die Ausbildung
von Gerätemerkmalen mit hoher Präzision und Miniaturisierung.
Um die Anforderung zu erfüllen ist es erforderlich, die
Kapazität eines Kondensators zu erhöhen, und einen
Gatedielektrikumsfilm zu verbessern, der bei einem DRAM und
Logikgeräten eingesetzt wird. Beim Versuch, die voranstehend
geschilderten Anforderungen zu erfüllen, wurden verschiedene
Untersuchungen durchgeführt, um Materialien mit hoher
Dielektrizitätskonstante bei einem Kondensatordünnfilm und
einem Gatedielektrikumsfilm einzusetzen.
Insbesondere wird unter Materialien mit hoher
Dielektrizitätskonstante Aluminiumoxid (Al2O3) typischerweise
bei dem Kondensatordünnfilm und dem Gatedielektrikums-
Dünnfilm eingesetzt, da Aluminiumoxid gute Eigenschaften in
Bezug auf die Beständigkeit gegen Oxidation sowie thermische
Stabilität aufweist. Darüber hinaus wird es häufig als
Wasserstoffsperre eingesetzt, um eine Wasserstoffdiffusion zu
verhindern.
Üblicherweise wird der Aluminiumoxidfilm unter Verwendung
eines Verfahrens wie beispielsweise Atomschichtablagerung
(ALD) hergestellt. Im einzelnen sind folgende
Herstellungsschritte vorhanden: Einbringen eines Wafers in
eine Kammer; Erwärmung des Wafers auf 200°C bis 450°C;
Zuführen eines Aluminiumquellenmaterials in die Kammer über
0,1 bis 3 Sekunden; Einströmenlassen von N2-Gas in die Kammer
oder Vakuumspülung, um Aluminiumquellenmaterial wegzuspülen,
das nicht reagiert hat, sowie Nebenprodukte; Einbringen eines
Sauerstoffquellenmaterials in die Kammer über 0,1 bis
3 Sekunden; und Einströmenlassen von N2-Gas in die Kammer,
oder Vakuumspülung, um erneut Sauerstoffquellenmaterial, das
nicht reagiert hat, und Nebenprodukte wegzuspülen. Dies
stellt einen Zyklus zur Ablagerung des Aluminiumoxidfilms
dar. Durch wiederholte Durchführung dieses Zyklus wird daher
die gewünschte Dicke des Aluminiumoxidfilms erhalten.
Bei herkömmlichen Verfahren zur Herstellung eines
Aluminiumoxidfilms in dem Halbleitergerät wird
Trimethylaluminium (TMA, Al(CH3)3) oder modifiziertes
Trimethylaluminium (MTMA, Al(CH3)3N(CH2)5CH3) als das
Aluminiumquellenmaterial verwendet, und wird Wasserdampf
gewöhnlich als das Sauerstoffquellenmaterial verwendet.
Allerdings weist das herkömmliche Verfahren einen Nachteil
auf, nämlich daß die Wachstumsrate des Aluminiumoxids sehr
gering ist, so daß der Herstellungswirkungsgrad abnehmen
kann. Weiterhin können in dem Aluminiumoxidfilm, der durch
das herkömmliche Verfahren hergestellt wird,
Kohlenstoffteilchen enthalten sein, infolge der Verwendung
eines organischen Materials wie TMA oder MTMA, wodurch dessen
elektrische Eigenschaften verschlechtert werden können.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht daher in der
Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines
Aluminiumoxidfilms zur Verwendung in einem Halbleitergerät,
durch Einsetzen von reaktivem NH3-Gas, um die Wachstumsrate
des Aluminiumoxidfilms zu verbessern.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in
der Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines
Halbleitergeräts, in welchem ein Aluminiumoxidfilm vorgesehen
ist, durch Einsatz reaktiven NH3-Gases, um die Wachstumsrate
des Aluminiumoxidfilms zu verbessern.
Gemäß einer Zielrichtung der vorliegenden Erfindung wird ein
Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur
Verwendung in einem Halbleitergerät zur Verfügung gestellt,
welches folgende Schritte umfaßt: a) Bereitstellung eines
Halbleitersubstrats und Einbringen des Halbleitersubstrat in
eine Reaktionskammer; b) gleichzeitige Zuführung eines
Aluminiumquellenmaterials und NH3-Gases in die
Reaktionskammer, damit diese auf dem Halbleitersubstrat
absorbiert werden; c) Ausstoßen von MTMA, das nicht reagiert
hat, oder von Nebenprodukten, durch Einströmenlassen von
Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch
Vakuumspülung; d) Einbringen eines Sauerstoffquellenmaterials
in die Reaktionskammer, damit es auf dem Halbleitersubstrat
absorbiert wird; und e) Ausstoßen des
Sauerstoffquellenmaterials, das nicht reagiert hat, oder von
Nebenprodukten durch Einströmen von Stickstoffgas in die
Reaktionskammer oder Vakuumspülung.
Gemäß einer anderen Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms
zur Verwendung in einem Halbleitergerät zur Verfügung
gestellt, welches folgende Schritte umfaßt: a) Bereitstellung
eines Halbleitersubstrats und Einbringen des
Halbleitersubstrats in eine Reaktionskammer; b) Zuführung
eines Aluminiumquellenmaterials in die Reaktionskammer, damit
es auf dem Halbleitersubstrat absorbiert wird; c) Ausstoßen
von MTMA, das nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten
durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die
Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung; d) Zuführen eines
Sauerstoffquellenmaterials und von NW-Gas in die
Reaktionskammer, damit diese auf dem Halbleitersubstrat
absorbiert werden; und e) Ausstoßen von
Sauerstoffquellenmaterial, das nicht reagiert hat, oder von
Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in
die Reaktionskammer oder Vakuumspülung.
Gemäß einer weiteren Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms
zur Verwendung in einem Halbleitergerät zur Verfügung
gestellt, welches folgende Schritte umfaßt: a) Bereitstellung
eines Halbleitersubstrats und Einbringen des
Halbleitersubstrats in eine Reaktionskammer; b) Zuführen
eines Aluminiumquellenmaterials und von NH3-Gas in die
Reaktionskammer gleichzeitig, damit diese auf dem
Halbleitersubstrat absorbiert werden; c) Ausstoßen von MTMA,
das nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch
Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer
oder durch Vakuumspülung; d) Zuführen eines
Sauerstoffquellengases und von NH3-Gas in die
Reaktionskammer, damit diese auf dem Halbleitersubstrat
absorbiert werden; und e) Ausstoßen von
Sauerstoffquellenmaterial, das nicht reagiert hat, oder
Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in
die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung.
Gemäß einer weiteren Zielrichtung der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleitergeräts zur
Verfügung gestellt, das folgende Schritte umfaßt: a)
Bereitstellung einer aktiven Matrix, die mit einem Substrat,
Isolierbereichen, einer Gateleitung, einem Gateoxid und einer
ersten Isolierschicht versehen ist; b) Ausbildung einer
Pufferschicht und einer ersten leitenden Schicht auf der
aktiven Matrix hintereinander; c) Ausbildung einer
Dielektrikumsschicht aus Aluminiumoxid (Al2O3) auf der ersten
leitenden Schicht unter Verwendung eines ALD-Verfahrens,
durch Zufuhr von reaktivem NH3-Gas mit einer Aluminiumquelle
und/oder einer Sauerstoffquelle; d) Ausbildung einer zweiten
leitenden Schicht auf der Dielektrikumsschicht, und
Musterbildung bei der zweiten leitenden Schicht, der
Dielektrikumsschicht, der ersten leitenden Schicht und der
Pufferschicht, wodurch eine Kondensatoranordnung erhalten
wird; e) Ausbildung einer Wasserstoffsperrschicht auf der
Kondensatoranordnung; f) Ausbildung einer Bitleitung und
einer lokalen Verbindung, nachdem eine zweite Isolierschicht
abgelagert wurde; g) Ausbildung einer Passivierungsschicht
auf der gesamten Oberfläche.
Die voranstehenden und weitere Vorteile und Merkmale der
vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen im
Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen deutlich, wobei:
Fig. 1 bis 3 Diagramme der Dicke eines Wafers in
Abhängigkeit von Expositionszeit eines Wafers sind,
nachdem ein Aluminiumoxidfilm durch ein
Atomschichtablagerungsverfahren (ALD-Verfahren)
abgelagert wurde, gemäß bevorzugter Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 4A bis 4E Querschnittsansichten sind, die ein Verfahren
zur Herstellung eines Halbleitergeräts erläutern, in
welchem ein Aluminiumoxidfilm vorgesehen ist, gemäß
bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen der
Expositionszeit und der Dicke eines Wafers nach Ablagerung
eines Aluminiumoxidfilms während 50 Zyklen durch ein
Atomschichtablagerungsverfahren (ALD-Verfahren) gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
dargestellt.
Bei der ersten Ausführungsform werden gleichzeitig ein
Aluminiumquellenmaterial und NH3-Gas einer Reaktionskammer
zugeführt, um die Wachstumsrate des Aluminiumoxidfilms zu
erhöhen. Im Vergleich zum Stand der Technik, bei welchem
NH3-Gas nicht eingesetzt wird, ist die Wachstumsrate des
Aluminiumoxidfilms gemäß der vorliegenden Erfindung deutlich
höher als beim Stand der Technik. Mit Zunahme der
Expositionszeit nimmt auch die Wachstumsrate zu.
Der Prozeß zur Herstellung des Aluminiumoxidfilms wird mit
weiteren Einzelheiten nachstehend beschrieben. Zu Beginn
werden das Aluminiumquellenmaterial und NH3-Gas gleichzeitig
der Reaktionskammer zugeführt, nachdem der Wafer in die
Reaktionskammer eingebracht wurde, damit sie auf einer
Oberfläche des Wafers absorbiert werden. Dann wird ein erster
Spülvorgang durchgeführt, um Aluminiumoxid, das nicht
reagiert hat, und Nebenprodukte wegzuspülen, nach dem Zufuhr
der Aluminiumquelle gestoppt wurde. In einem nächsten Schritt
wird Sauerstoffquellenmaterial der Reaktionskammer zugeführt,
damit es auf der Oberfläche des Wafers absorbiert wird.
Danach wird ein zweiter Spülvorgang durchgeführt, um
Sauerstoffquellenmaterial, das nicht reagiert hat, und
Nebenprodukte wegzuspülen. Dies stellt einen Zyklus zur
Ablagerung des Aluminiumoxidfilms dar. Wird der Zyklus häufig
wiederholt, so wird der Aluminiumoxidfilm mit der gewünschten
Dicke auf dem Wafer ausgebildet. Nach vollständiger
Ablagerung des Aluminiumoxids wird ein Anlaßvorgang
durchgeführt, um den Aluminiumoxidfilm zu verdichten.
Hierbei wird die Ablagerungstemperatur auf 200°C bis 450°C
gehalten, und wird der Druck in der Kammer auf 50 mTorr bis
300 mTorr gehalten. Das Aluminiumquellenmaterial,
beispielsweise Trimethylaluminium (TMA, Al(CH3)3) oder
modifiziertes Trimethylaluminium (MTMA, Al(CH3)3N(CH2)5CH3)
wird über ein erstes Zufuhrrohr über 0,1 bis 3 Sekunden
geliefert. Weiterhin wird NH3-Gas der Reaktionskammer
gleichzeitig durch ein zweites Zufuhrrohr zugeführt, mit
einer Flußrate von 20 bis 1000 Standardkubikzentimeter pro
Minute (sccm). Wenn NH3-Gas und das Aluminiumquellenmaterial
der Kammer durch dasselbe Zufuhrrohr zugeführt werden,
reagiert die Aluminiumquelle mit NH3-Gas, wodurch Teilchen in
dem Zufuhrrohr erzeugt werden. Daher sollten das
Aluminlumquellenmaterial und das NH3-Gas jeweils durch ein
getrenntes Zufuhrrohr zugeführt werden. Der erste Spülvorgang
wird 0,1 bis 3 Sekunden lang durchgeführt, um
Aluminiumquellenmaterial, das nicht reagiert hat, und
Nebenprodukte durch eine Auslaßpumpe auszustoßen, kann jedoch
auch unter Einsatz eines Verfahrens wie beispielsweise
Vakuumspülung durchgeführt werden. Weiterhin wird das
Sauerstoffquellenmaterial, beispielsweise Wasserdampf, 0,1
bis 3 Sekunden lang über ein drittes Zufuhrrohr zugeführt,
und dann wird der zweite Spülvorgang ähnlich wie der erste
Spülvorgang durchgeführt. Da bei dem Aluminiumoxidfilm ein
metallorganisches Material wie etwa TMA oder MTMA eingesetzt
wird, enthält der Aluminiumoxidfilm nach der
Ablagerungsreaktion in sich Kohlenstoffteilchen, wodurch
schließlich die elektrischen Eigenschaften beeinträchtigt
werden. Um die Beeinträchtigung der elektrischen
Eigenschaften zu verhindern, wird der folgende Prozeß bei
300°C bis 450°C durchgeführt, unter Verwendung eines Verfahrens
wie beispielsweise O2-Plasma, N2O-Plasma, Ex-PNT, UV/O3 oder
dergleichen. Weiterhin wird ein Anlaßvorgang bei 650°C bis
850°C durchgeführt, um den Aluminiumoxidfilm zu verdichten.
In Fig. 2 ist ein weiteres Diagramm der Beziehung zwischen
Expositionszeit und Dicke eines Wafers dargestellt, nachdem
ein Aluminiumoxidfilm über 50 Zyklen mit einem
Atomschichtablagerungs-Verfahren (ALD-Verfahren) gemäß einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung abgelagert wurde.
Bei der zweiten Ausführungsform werden ein
Sauerstoffquellenmaterial und NH3-Gas gleichzeitig einer
Reaktionskammer zugeführt, um die Wachstumsrate des
Aluminiumoxidfilms zu erhöhen. Im Vergleich zu dem Stand der
Technik, bei welchem NH3-Gas nicht verwendet wird, ist die
Wachstumsrate des Aluminiumoxidfilms gemäß der vorliegenden
Erfindung wesentlich höher als beim Stand der Technik. Mit
Zunahme der Expositionszeit nimmt auch die Wachstumsrate zu.
Der Prozeß zur Herstellung des Aluminiumoxidfilms gemäß der
zweiten Ausführungsform wird im einzelnen nachstehend
erläutert. Zu Beginn wird das Aluminiumquellenmaterial der
Reaktionskammer zugeführt, nachdem der Wafer in die
Reaktionskammer eingebracht wurde, damit es auf einer
Oberfläche des Wafers absorbiert wird. Dann wird ein erster
Spülvorgang durchgeführt, um Aluminiumoxid, das nicht
reagiert hat, und Nebenprodukte wegzuspülen, nachdem die
Zufuhr der Aluminiumquelle gestoppt wurde. In einem nächsten
Schritt werden Sauerstoffquellenmaterial und NH3 gleichzeitig
der Reaktionskammer zugeführt, damit sie auf der Oberfläche
des Wafers absorbiert werden. Danach wird ein zweiter
Spülvorgang durchgeführt, um Sauerstoffquellenmaterial, das
nicht reagiert hat, und Nebenprodukte wegzuspülen. Dies
stellt einen Zyklus zur Ablagerung des Aluminiumoxidfilms
dar. Wenn der Zyklus mehrfach wiederholt wird, wird der
Aluminiumoxidfilm mit gewünschter Dicke auf dem Wafer
ausgebildet. Nach Ablagerung des Aluminiumoxids werden ein
Prozeß zum Entfernen von Kohlenstoffteilchen und ein
Anlaßprozeß hintereinander durchgeführt.
Hierbei wird die Ablagerungstemperatur auf 200°C bis 450°C
gehalten, und wird der Druck in der Kammer auf 50 mTorr bis
300 mTorr gehalten. Das Aluminiumquellenmaterial,
beispielsweise Trimethylaluminium (TMA, Al(CH3)3) oder
modifiziertes Trimethylaluminium (MTMA, Al(CH3)3N(CH2)5CH3),
wird durch ein erstes Zufuhrrohr über 0,1 bis 3 Sekunden
zugeführt. Der erste Spülvorgang wird 0,1 bis 3 Sekunden lang
durchgeführt, um Aluminiumquellenmaterial, das nicht reagiert
hat, und Nebenprodukte über eine Auslaßpumpe auszustoßen,
kann jedoch auch unter Verwendung eines derartigen Verfahrens
wie Vakuumspülung durchgeführt werden. Zusätzlich wird das
Sauerstoffquellenmaterial, beispielsweise Wasserdampf, und
NH3-Gas über 0,1 bis 3 Sekunden durch das zweite Zufuhrrohr
zugeführt, wobei die Flußrate 20 bis 1000 sccm beträgt.
Weiterhin wird der zweite Spülvorgang entsprechend dem ersten
Spülvorgang durchgeführt. Wenn hierbei das
Sauerstoffquellenmaterial und das NH3-Gas durch jedes
Zufuhrrohr zugeführt werden, kann eine Menge an Teilchen in
der Kammer erzeugt werden, infolge der Reaktion von Wasser
und NH3-Gas. Daher sollten sie durch dasselbe Zufuhrrohr
zugeführt werden.
Da der Aluminiumoxidfilm metallorganisches Material wie etwa
TMA oder MTMA einsetzt, sind in dem Aluminiumoxidfilm nach
der Ablagerungsreaktion Kohlenstoffteilchen enthalten,
wodurch schließlich die elektrischen Eigenschaften
beeinträchtigt werden. Um die Beeinträchtigung der
elektrischen Eigenschaften zu verhindern wird ein folgender
Prozeß bei 300°C bis 450°C durchgeführt unter Verwendung
eines Verfahrens wie beispielsweise O2-Plasma, N2O-Plasma,
Ex-PNT, UV/O3 oder dergleichen. Weiterhin wird ein
Anlaßvorgang bei 650°C bis 850°C durchgeführt, um den
Aluminiumoxidfilm zu verdichten.
Fig. 3 enthält ein weiteres Diagramm der Beziehung zwischen
Expositionszeit und Dicke eines Wafers nach der Ablagerung
eines Aluminiumoxidfilms über mehrere Zyklen durch ein
Atomschichtablagerungsverfahren (ALD-Verfahren) gemäß einer
dritten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
Bei der dritten Ausführungsform werden ein
Aluminiumquellenmaterial und NH3-Gas gleichzeitig einer
Reaktionskammer zugeführt, und werden darüber hinaus ein
Sauerstoffquellenmaterial und NH3-Gas ebenfalls gleichzeitig
zugeführt, um die Wachstumsrate des Aluminiumoxidfilms zu
erhöhen. Im Vergleich zum Stand der Technik, bei dem kein
NH3-Gas verwendet wird, ist die Wachstumsrate des
Aluminiumoxidfilms gemäß der vorliegenden Erfindung deutlich
höher als beim Stand der Technik. Weiterhin nimmt mit
zunehmender Expositionszeit auch die Wachstumsrate zu.
Der Prozeß zur Herstellung des Aluminiumoxidfilms gemäß der
dritten Ausführungsform wird mit weiteren Einzelheiten
nachstehend erläutert. Zu Beginn werden das
Aluminiumquellenmaterial und NH3-Gas gleichzeitig der
Reaktionskammer zugeführt, nachdem der Wafer in die
Reaktionskammer eingebracht wurde, damit sie auf einer
Oberfläche des Wafers absorbiert werden. Dann wird ein erster
Spülvorgang durchgeführt, um Aluminiumoxid, das nicht
reagiert hat, und Nebenprodukte wegzuspülen, nach dem Zufuhr
der Aluminiumquelle gestoppt wurde. In einem nächsten Schritt
werden Sauerstoffquellenmaterial und NH3-Gas gleichzeitig der
Reaktionskammer zugeführt, damit sie auf der Oberfläche des
Wafers absorbiert werden. Danach wird ein zweiter Spülvorgang
durchgeführt, um Sauerstoffquellenmaterial, das nicht
reagiert hat, und Nebenprodukte wegzuspülen. Dies stellt
einen Zyklus zur Ablagerung des Aluminiumoxidfilms dar. Wird
der Zyklus häufig wiederholt, so wird der Aluminiumoxidfilm
mit gewünschter Dicke auf dem Wafer ausgebildet. Nach
Ablagerung des Aluminiumoxids werden ein Prozeß zum Entfernen
von Kohlenstoffteilchen und ein Anlaßprozeß hintereinander
durchgeführt.
Hierbei wird die Ablagerungstemperatur auf 200°C bis 450°C
gehalten, und wird der Druck in der Kammer auf 50 mTorr bis
300 mTorr gehalten. Das Aluminiumquellenmaterial,
beispielsweise Trimethylaluminium (TMA, Al(CH3)3 oder
modifiziertes Trimethylaluminium (MTMA, Al(CH3)3N(CH2)5CH3),
wird durch ein erstes Zufuhrrohr über 0,1 bis 3 Sekunden
zugeführt. Weiterhin wird NH3-Gas gleichzeitig der
Reaktionskammer über ein zweites Zufuhrrohr zugeführt, bei
einer Flußrate von 20 bis 1000 sccm. Wenn NH3-Gas und das
Aluminiumquellenmaterial der Kammer durch dasselbe Zufuhrrohr
zugeführt werden, reagiert die Aluminiumquelle mit NH3-Gas,
wodurch Teilchen in dem Rohr erzeugt werden. Daher sollten
das Aluminiumquellenmaterial und das NH3-Gas jeweils durch
ein getrenntes Zufuhrrohr zugeführt werden. Der erste
Spülvorgang wird 0,1 bis 3 Sekunden lang durchgeführt, um
Aluminiumquellenmaterial, das nicht reagiert hat, und
Nebenprodukte über eine Auslaßpumpe auszustoßen, kann jedoch
auch unter Verwendung eines Verfahrens wie beispielsweise
Vakuumspülung durchgeführt werden. Weiterhin werden das
Sauerstoffquellenmaterial und NH3-Gas 0,1 bis 3 Sekunden lang
über das dritte Zufuhrrohr zugeführt, wobei die Flußrate 20
bis 1000 sccm beträgt. Dann wird der zweite Spülvorgang
entsprechend dem ersten Spülvorgang durchgeführt. Wenn
hierbei das Sauerstoffquellenmaterial und NH3-Gas jeweils
durch ein getrenntes Zufuhrrohr zugeführt werden, kann eine
große Menge an Teilchen in der Kammer infolge der Reaktion
von Wasser und NH3-Gas erzeugt werden.
Da der Aluminiumoxidfilm ein metallorganisches Material wie
beispielsweise TMA oder MTMA einsetzt, sind in dem
Aluminiumoxidfilm Kohlenstoffteilchen nach der
Ablagerungsreaktion vorhanden, wodurch schließlich die
elektrischen Eigenschaften beeinträchtigt werden. Um die
Beeinträchtigung der elektrischen Eigenschaften zu verhindern
wird ein nachfolgender Prozeß bei 300°C bis 450°C
durchgeführt, unter Verwendung eines Verfahrens wie
beispielsweise O2-Plasma, N2O-Plasma, Ex-PNT, UV/O3 oder
dergleichen. Weiterhin wird ein Anlaßprozeß bei 650°C bis
850°C durchgeführt, um den Aluminiumoxidfilm zu verdichten.
Die Fig. 4A bis 4E zeigen Querschnittsansichten, die ein
Verfahren zur Herstellung eines Halbleitergeräts erläutern,
in welchem ein Aluminiumoxidfilm vorhanden ist, gemäß einer
vierten bevorzugten Ausführungsform, durch Einsatz des
Aluminiumoxidablagerungsverfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Der Prozeß zur Herstellung des Halbleitergeräts beginnt mit
der Ausbildung einer aktiven Matrix 110, die ein
Halbleitersubstrat 102 aufweist, einen Isolierbereich 104,
Diffusionsbereiche 106, ein Gateoxid 112, eine Gateleitung
113, ein Abstandsstück 114, und eine erste Isolierschicht
116. Einer der Diffusionsbereiche 106 dient als Source, und
der andere Diffusionsbereich 106 dient als Drain.
Danach werden hintereinander oben auf der aktiven Matrix 118,
wie dies in Fig. 4A gezeigt ist, eine Pufferschicht 118,
eine erste leitende Schicht 120, eine Dielektrikumsschicht
122 sowie eine zweite leitende Schicht 124 ausgebildet. Bei
der vierten bevorzugten Ausführungsform wird die
Dielektrikumsschicht 122 aus Aluminiumoxid (Al2O3)
hergestellt, unter Einsatz eines Verfahrens wie etwa des
Atomschichtablagerungsverfahrens (ALD-Verfahrens), wobei der
Druck bei der Ablagerung annähernd 50 bis 300 mTorr beträgt,
und die Temperatur bei der Ablagerung auf 20°C bis 450°C
gehalten wird. Hierbei wird die Pufferschicht 118 zu dem
Zweck ausgebildet, die Adhäsion zwischen der ersten
Isolierschicht 116 und der ersten leitenden Schicht 120 zu
verbessern.
Da das Verfahren zur Ablagerung des Aluminiumoxids der
Dielektrikumsschicht 122 in Bezug auf die erste, die zweite
und die dritte Ausführungsform erläutert wurde, ist die
detaillierte Beschreibung hier verkürzt.
In einem folgenden Schritt werden die zweite leitende Schicht
124, die Dielektrikumsschicht 122, die erste Metallschicht
120 sowie die Pufferschicht 118 mit einem Muster versehen und
so in eine vorbestimmte Konfiguration gebracht, wodurch eine
Kondensatoranordnung 150 erhalten wird, die einen Puffer 118A
aufweist, eine untere Elektrode 120A, einen
Kondensator-Dünnfilm 122A sowie eine obere Elektrode 124A,
wie dies in Fig. 4B gezeigt ist. Es ist vorzuziehen, daß die
untere Elektrode 120A Abmessungen aufweist, die sich von
jener der oberen Elektrode 128A unterscheiden, um eine
Plattenleitung (nicht gezeigt) während der folgenden Prozesse
ausbilden zu können.
In einem nächsten Schritt, wie er in Fig. 1C gezeigt ist,
wird eine Wasserstoffsperrschicht aus Aluminiumoxid auf der
Kondensatoranordnung 150 und Abschnitten der ersten
Isolierschicht 116 ausgebildet, um zu verhindern, daß ein
Einbringen von Wasserstoff in die Kondensatoranordnung 150
bei einem Prozeß nach der Herstellung erfolgt, wird also ein
Passivierungsprozeß durchgeführt. Da das Verfahren zur
Ausbildung der Aluminiumoxidschicht durch das ALD-Verfahren
dasselbe ist wie jenes für den Kondensator-Dünnfilm 122A,
wird hier die detaillierte Beschreibung abgekürzt.
Danach wird bei dem Beispiel für den Prozeß zur Herstellung
des Halbleitergeräts eine zweite Isolierschicht 130 auf der
Kondensatoranordnung 150 und der ersten Isolierschicht 116
ausgebildet. Dann werden sie mit einem Muster versehen, um in
eine dritte vorbestimmte Konfiguration gebracht zu werden,
wodurch man Öffnungen 132, 134 und 136 erhält, wie sie in
Fig. 1D gezeigt sind. In einem darauffolgenden Schritt wird
eine dritte leitende Schicht auf der gesamten Oberfläche
einschließlich des Inneren der Öffnungen 132, 134 und 136
ausgebildet, und mit einem Muster versehen, so daß eine
Bitleitung 144B und eine lokale Verbindung 144A erhalten
werden. Schließlich wird eine Passivierungsschicht 152 auf
der gesamten Oberfläche ausgebildet, unter Verwendung eines
CVD- oder PVD-Verfahrens, wie dies in Fig. 1E gezeigt ist.
Bei der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
kann der Gateoxidfilm 112 auch aus dem Aluminiumoxidfilm
bestehen, unter Verwendung des
Aluminiumoxidablagerungsverfahrens gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Im Vergleich zum Stand der Technik stellt die vorliegende
Erfindung das Aluminiumoxidablagerungsverfahren mit erhöhter
Wachstumsrate zur Verfügung, durch Zufuhr reaktiven NH3-Gases
gleichzeitig mit dem Aluminiumquellenmaterial und/oder dem
Sauerstoffquellenmaterial. Durch Anlassen des
Aluminiumoxidfilms, nachdem er vollständig auf dem Wafer
abgelagert wurde, ist es darüber hinaus möglich, einen
dichten Aluminiumoxidfilm zu erhalten.
Zwar wurden die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
zum Zwecke der Erläuterung beschrieben, jedoch werden
Fachleute merken, daß verschiedene Modifikationen,
Hinzufügungen und Substitutionen möglich sind, ohne vom
Umfang und Wesen der Erfindung abzuweichen, wie dies in den
beigefügten Patentansprüchen angegeben ist.
Claims (35)
1. Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur
Verwendung in einem Halbleitergerät mit folgenden
Schritten:
- a) Bereitstellung eines Halbleitersubstrats und Einbringen des Halbleitersubstrats in eine Reaktionskammer;
- b) Zufuhr eines Aluminiumquellenmaterials und von NH3-Gas in die Reaktionskammer gleichzeitig, damit diese auf dem Halbleitersubstrat absorbiert werden;
- c) Ausstoßen von MTMA, das nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung;
- d) Zufuhr eines Sauerstoffquellenmaterials in die Reaktionskammer, damit es auf dem Halbleitersubstrat absorbiert wird; und
- e) Ausstoßen der Sauerstoffquelle, die nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Schritte
b) bis e) dadurch wiederholt werden, daß ein
Atomschichtablagerungsverfahren (ALD-Verfahren)
eingesetzt wird, bis das Aluminiumoxid auf dem
Halbleitersubstrat mit vorbestimmter Dicke erzeugt
wurde.
3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem eine
Ablagerungstemperatur auf 200°C bis 450°C und ein
Ablagerungsdruck auf 50 mTorr bis 300 mTorr gehalten
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
Aluminiumquellenmaterial ein metallorganisches Material
aus Trimethylaluminium (TMA) oder modifiziertem
Trimethylaluminium (MTMA) enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
Aluminiumquellenmaterial und das NH3-Gas der
Reaktionskammer 0,1 bis 3 Sekunden lang jeweils über ein
getrenntes Zufuhrrohr zugeführt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei welchem das NH3-Gas in
einem Zustand zugeführt wird, in welchem die Flußrate
20 sccm bis 1000 sccm beträgt.
7. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial Wasserdampf ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial der Reaktionskammer über
0,1 bis 3 Sekunden zugeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7, bei welchem nach dem Schritt
e) weiterhin folgende Schritte vorgesehen sind:
- a) Entfernen von Kohlenstoffteilchen in dem Aluminiumoxidfilm; und
- b) Anlassen des Aluminiumoxidfilms zur Verdichtung bei 650°C bis 850°C in einer N2-reichen Atmosphäre.
10. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem der Schritt
f) bei 300°C bis 450°C durchgeführt wird, unter
Einsatz eines Verfahrens, das aus einer Gruppe
ausgewählt ist, die aus O2-Plasma, N2O-Plasma, Ex-PNT
oder UV/O3 besteht.
11. Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur
Verwendung in einem Halbleitergerät mit folgenden
Schritten:
- a) Bereitstellung eines Halbleitersubstrats und Einbringen des Halbleitersubstrats in eine Reaktionskammer;
- b) Zufuhr eines Aluminiumquellenmaterials in die Reaktionskammer, damit es auf dem Halbleitersubstrat absorbiert wird;
- c) Ausstoßen von MTMA, das nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung;
- d) Zufuhr eines Sauerstoffquellenmaterials und von NH3-Gas in die Reaktionskammer, damit diese auf dem Halbleitersubstrat absorbiert werden; und
- e) Ausstoßen der Sauerstoffquelle, die nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem die Schritte
b) bis e) unter Verwendung eines
Atomschichtablagerungsverfahrens (ALD-Verfahrens)
wiederholt werden, bis das Aluminiumoxid auf dem
Halbleitersubstrat mit vorbestimmter Dicke erzeugt
wurde.
13. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem eine
Ablagerungstemperatur auf 200°C bis 450°C gehalten
wird, und ein Ablagerungsdruck bei 50 mTorr bis
300 mTorr gehalten wird.
14. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem das
Aluminiumquellenmaterial ein metallorganisches Material
aus Trimethylaluminium (TMA) oder modifiziertem
Trimethylaluminium (MTMA) ist.
15. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial und das NH3-Gas in die
Reaktionskammer 0,1 bis 3 Sekunden lang über dasselbe
Zufuhrrohr eingebracht werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, bei welchem das NH3-Gas in
einem Zustand zugeführt wird, in welchem eine Flußrate
20 sccm bis 1000 sccm beträgt.
17. Verfahren nach Anspruch 11, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial Wasserdampf ist.
18. Verfahren nach Anspruch 17, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial der Reaktionskammer 0,1 bis
3 Sekunden lang zugeführt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 17, bei welchem nach dem Schritt
e) folgende weitere Schritte vorgesehen sind:
- a) Entfernen von Kohlenstoffteilchen in dem Aluminiumoxidfilm; und
- b) Anlassen des Aluminiumoxidfilms zu dessen Verdichtung bei 650°C bis 850°C in einer N2-reichen Atmosphäre.
20. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem der Schritt
f) bei 300°C bis 450°C durchgeführt wird, unter
Verwendung eines Verfahrens, das aus einer Gruppe
ausgewählt ist, die aus O2-Plasma, N2O-Plasma, Ex-PNT,
oder UV/O3 besteht.
21. Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumoxidfilms zur
Verwendung in einem Halbleitergerät mit folgenden
Schritten:
- a) Bereitstellung eines Halbleitersubstrats und Einbringen des Halbleitersubstrats in eine Reaktionskammer;
- b) Zuführen eines Aluminiumquellenmaterials und NH3-Gas in die Reaktionskammer gleichzeitig, damit diese auf dem Halbleitersubstrat absorbiert werden;
- c) Ausstoßen von MTMA, das nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung;
- d) Zuführung eines Sauerstoffquellenmaterials und NH3-Gases in die Reaktionskammer, damit diese auf dem Halbleitersubstrat absorbiert werden; und
- e) Ausstoßen der Sauerstoffquelle, die nicht reagiert hat, oder von Nebenprodukten durch Einströmenlassen von Stickstoffgas in die Reaktionskammer oder durch Vakuumspülung.
22. Verfahren nach Anspruch 21, bei welchem die Schritte
b) bis e) unter Verwendung eines
Atomschichtablagerungsverfahrens (ALD-Verfahrens)
wiederholt werden, bis das Aluminiumoxid auf dem
Halbleitersubstrat in einer vorbestimmten Dicke
hergestellt wurde.
23. Verfahren nach Anspruch 21, bei welchem eine
Ablagerungstemperatur auf 200°C bis 450°C gehalten
wird, und ein Ablagerungsdruck auf 50 mTorr bis
300 mTorr.
24. Verfahren nach Anspruch 21, bei welchem das
Aluminiumquellenmaterial ein metallorganisches Material
aus Trimethylaluminium (TMA) oder modifiziertem
Trimethylaluminium (MTMA) ist.
25. Verfahren nach Anspruch 21, bei welchem das
Aluminiumquellenmaterial und NH3-Gas in die
Reaktionskammer 0,1 bis 3 Sekunden lang jeweils durch
ein getrenntes Zufuhrrohr eingebracht werden, und das
Aluminiumquellenmaterial und NH3-Gas in die
Reaktionskammer 0,1 bis 3 Sekunden lang durch dasselbe
Zufuhrrohr eingebracht werden.
26. Verfahren nach Anspruch 25, bei welchem NH3-Gas in einem
Zustand zugeführt wird, in welchem eine Flußrate 20 sccm
bis 1000 sccm beträgt.
27. Verfahren nach Anspruch 21, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial Wasserdampf ist.
28. Verfahren nach Anspruch 27, bei welchem das
Sauerstoffquellenmaterial der Reaktionskammer 0,1 bis
3 Sekunden lang zugeführt wird.
29. Verfahren nach Anspruch 27, bei welchem nach dem Schritt
e) weiterhin folgende Schritte vorgesehen sind:
- a) Entfernen von Kohlenstoffteilchen in dem Aluminiumoxidfilm; und
- b) Anlassen des Aluminiumoxidfilms zu dessen Verdichtung bei 650°C bis 850°C in einer N2-reichen Atmosphäre.
30. Verfahren nach Anspruch 29, bei welchem der Schritt
f) bei 300°C bis 450°C durchgeführt wird, unter
Verwendung eines Verfahrens, das aus einer Gruppe
ausgewählt ist, die aus O2-Plasma, N2O-Plasma, Ex-PNT
oder UV/O3 besteht.
31. Verfahren zur Herstellung eines Halbleitergeräts mit
folgenden Schritten:
- a) Erzeugung einer aktiven Matrix, die ein Substrat aufweist, Isolierbereiche, eine Gateleitung, ein Gateoxid und eine erste Isolierschicht;
- b) Ausbildung einer Pufferschicht und einer ersten leitenden Schicht auf der aktiven Matrix hintereinander;
- c) Ausbildung einer Dielektrikumsschicht aus Aluminiumoxid (Al2O3) auf der ersten leitenden Schicht unter Verwendung eines ALD-Verfahrens, durch Zufuhr von reaktivem NH3-Gas mit einer Aluminiumquelle und/oder einer Sauerstoffquelle;
- d) Ausbildung einer zweiten leitenden Schicht auf der Dielektrikumsschicht, und Durchführung einer Musterbildung bei der zweiten leitenden Schicht, der Dielektrikumsschicht, der ersten leitenden Schicht und der Pufferschicht, wodurch eine Kondensatoranordnung erhalten wird;
- e) Ausbildung einer Wasserstoffsperrschicht auf der Kondensatoranordnung;
- f) Ausbildung einer Bitleitung und einer lokalen Verbindung nach Ablagerung einer zweiten Isolierschicht; und
- g) Ausbildung einer Passivierungsschicht auf der gesamten Oberfläche.
32. Verfahren nach Anspruch 31, bei welchem das Gateoxid aus
Aluminiumoxid unter Verwendung eines ALD-Verfahrens
hergestellt wird, durch Zufuhr von reaktivem NH3-Gas mit
einer Aluminiumquelle und/oder einer Sauerstoffquelle.
33. Verfahren nach Anspruch 32, bei welchem die
Wasserstoffsperrschicht aus Aluminiumoxid unter
Verwendung eines ALD-Verfahrens hergestellt wird, durch
Zufuhr von reaktivem NH3-Gas mit einer Aluminiumquelle
und/oder einer Sauerstoffquelle.
34. Verfahren nach Anspruch 31, bei welchem nach dem Schritt
c) der weitere Schritt vorgesehen ist, die
Dielektrikumsschicht zu deren Verdichtung anzulassen.
35. Verfahren nach Anspruch 34, bei welchem der Schritt des
Anlassens der Dielektrikumsschicht bei 650°C bis 850°C
in einer N2-reichen Umgebung durchgeführt wird.
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