DE10064329A1 - Fehleranalyseverfahren, Kompressionsschwellenwertableitungsverfahren und Aufzeichnungsmedium - Google Patents
Fehleranalyseverfahren, Kompressionsschwellenwertableitungsverfahren und AufzeichnungsmediumInfo
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Abstract
Es wird ein Fehleranalyseverfahren vorgesehen, mit dem eine unkorrekte Erkennung von Fehlerformen verhindert werden kann und Fehlerformen erkannt und klassifiziert werden können mit hoher Genauigkeit. Weiter ist ein Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen des zugehörigen Programms als auch ein Verfahren zum Ableiten von Kompressionsschwellenwerten, die bei dem Fehleranalyseverfahren benutzt werden und ein Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen seines zugehörigen Programms vorgesehen. Insbesondere wird eine Erkennungsregel gelesen (ST1), und eine Mehrzahl von komprimierten FBMs, d. h. Fehlerbitkarten, wird dargestellt (ST2). Nach dem Auswählen eines minderwertigen Erkennungsobjektes (ST3) wird ein vorbestimmter Bereich auf der Grundlage des Einstellens einer Fehlergröße (ST4) ausgewählt, und die Fehlerrate in dem vorbestimmten Bereich wird berechnet (ST5). Darauf folgend wird unter der Bedingung der Fehlerrate und der Bedingung, ob ein minderwertiges Erkennungsobjekt benachbart ist oder nicht, das minderwertige Erkennungsobjekt geschätzt (ST6), und die Fehlerraten der verbleibenden komprimierten FBMs werden berechnet und normalisiert (ST7). Die Fehlerform wird unterschieden durch Zusammentragen der Fehlerraten der entsprechenden komprimierten FBMs zu der Fehlerformbeurteilungsregel.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fehleranalyse
von Halbleitervorrichtungen und insbesondere auf ein Fehlera
nalyseverfahren für ein Wafer einer Halbleitervorrichtung mit
einer Mehrzahl von Speicherzellen, und sie bezieht sich auf
ein Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen des zugehörigen Pro
grammes als auch auf ein Verfahren zum Ableiten von Kompressi
onsschwellenwerten und auf ein Aufzeichnungsmedium zum Auf
zeichnen des zugehörigen Programmes.
Als ein Verfahren zum Ausführen einer Fehleranalyse einer
Halbleitervorrichtung mit einer Mehrzahl von Speicherzellen
(allgemein in einer Matrixform angeordnet) für einen Wafer ist
einer, der einen Tester (hier im folgenden als LSI-Tester be
zeichnet) verwendet worden. Bei diesem Verfahren wird eine Un
tersuchung der elektrischen Eigenschaft einer jeden Speicher
zelle auf dem Wafer ausgeführt, und die erfaßte Positionskoor
dinate einer fehlerhaften Speicherzelle wird in der Form einer
Bitkarte (allgemein als "Fehlerbitkarte (FBM)" bezeichnet)
oder der Form eines Fehlerpixelmusters in einem Koordinatenbe
reich angegeben, der durch eine x-Koordinate entlang der Zei
lenrichtung und eine y-Koordinate entlang der Spaltenrichtung
definiert ist. Die Ursache des Fehlers wird auf der Grundlage
des minderwertigen Musters der FBM geschätzt.
Zum Schätzen der Ursache des Fehlers unter Benutzung einer FBM
wird im allgemeinen zuerst die Fehlerform erkannt (spezifi
ziert) und dann klassifiziert in Abhängigkeit der Form in
"minderwertiger Block", "minderwertige Linie" und "minderwer
tiges Bit".
Wie es hier benutzt wird, findet "minderwertiger Block" haupt
sächlich in dem Fall einer Unnormalität auf einer Signallei
tung, die einer Mehrzahl von Speicherzellen gemeinsam ist, wo
bei die Signalleitung keine Wortleitung und keine Bitleitung
ist, statt. Die gemeinsam mit der Signalleitung verbundenen
Speicherzellen werden minderwertig, was in solch einer Form
resultiert, daß die fehlerhaften Bit eng zusammen liegen.
Das "fehlerhafte Linie" findet hauptsächlich in dem Fall einer
Unnormalität auf einer Wortleitung oder einer Bitleitung
statt, und eine Reihe von Speicherzellen, die mit der Wortlei
tung oder der Bitleitung verbunden sind, werden minderwertig,
was in einer Form resultiert, daß die fehlerhaften Bit in ei
ner Zeilen- oder Linienrichtung angeordnet sind.
Das "minderwertige Bit" findet in dem Fall einer Unnormalität
in den einzelnen Speicherzellen statt, was in einer Form re
sultiert, daß die Speicherzellen mit fehlerhaften Bit gepunk
tet sind.
Die FBM-Formerkennung ist auf folgende Weise ausgeführt wor
den. Insbesondere wird eine FBM zeitweilig gemäß einer vorbe
stimmten Regel komprimiert, und eine rohe Formerkennung der
komprimierten FBM wird durchgeführt zum Klassifizieren in
"minderwertiger Block", "minderwertige Linie" oder "minderwer
tiges Bit". Darauf folgend wird eine 1-Bit-Pegelerkennung der
erkannten Fehlerfläche zum Erkennen der detaillierten Form
durchgeführt (z. B. Fehlergröße).
Wie es hierin benutzt wird, bedeutet der Ausdruck "Komprimie
ren" die folgende Tätigkeit. Eine FBM wird in eine vorbestimm
te Fläche unterteilt, z. B. 64 Bit von 8 Bit auf der x-
Koordinate × 8 Bit auf der y-Koordinate, und wenn ein Fehler
bit von 1 Bit oder mehr in der Fläche von 64 Bit vorhanden
ist, werden diese 64 Bit in ein Fehlerpixel/Fehlerbildpunkt
umgewandelt. Wenn andererseits keine Fehlerbit in der Fläche
von 64 Bit vorhanden sind, werden diese 64 Bit in ein Gutpixel
umgewandelt. Dieses Beispiel wird im folgenden als der Fall
bezeichnet, daß die FBM um 8 × 8 Bit komprimiert wird. Die oben
erwähnte vorbestimmte Fläche wird im folgenden als "Kompressi
onsfläche" bezeichnet.
Auf diese Weise ändert sich jedoch aufgrund der Variationen
der Dichte der Fehler die Erkennungsform in Abhängigkeit von
der Kompressionsrate, wodurch eine fehlerhafte Erkennung ver
ursacht wird.
Es wird ein Fall angenommen daß bei einer FBM mit einer Größe
von x × y = 32 Bit × 32 Bit nur die linke Seite mit fehlerhaften
Bit FB bepunktet ist, wie in Fig. 56 zu sehen ist. Solch eine
FBM vor der Kompression, wie sie in Fig. 56 gezeigt ist, wird
im folgenden als "ursprüngliche FBM" bezeichnet.
Die ursprüngliche FBM in Fig. 56 wird durch eine 8 × 8 Bit Kom
pressionsfläche unterteilt und dann komprimiert, so daß eine
4 × 4 Pixelmatrix erhalten wird. Dadurch wird die gesamte linke
Spalte der Pixelmatrix ein Fehlerpixel FP, wie in Fig. 57 ge
zeigt ist, was eine "minderwertige Linie" anzeigt.
Wenn jedoch die ursprüngliche FBM durch 2 × 2 Bit komprimiert
wird, wird sie in eine 16 × 16 Pixelmatrix unterteilt. Dadurch
wird, wie in Fig. 58 gezeigt ist, die Pixelmatrix mit Fehler
pixeln FP gepunktet, was ein "minderwertiges Bit" anzeigt.
Daher ist die Aufgabe der Erfindung, die Fehleranalyse einer
Halbleitervorrichtung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Fehleranalyseverfahren
nach Anspruch 1.
Daher ist ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung auf ein
Fehleranalyseverfahren gerichtet, das eine ursprüngliche Feh
lerbitkarte benutzt, die auf der Grundlage der Daten über die
Position einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwertigen
elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl von Speicherzel
len, die in Matrixform angeordnet sind, vorbereitet wird, in
dem die Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit in Biteinhei
ten verknüpft wird und die Anordnung der Speicherzellen abge
bildet wird. Das Fehleranalyseverfahren weist die Schritte
auf: (a) Darstellen bzw. Vorbereiten verschiedener komprimier
ter Fehlerbitkarten aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte und
(b) Berechnen von Fehlerraten der entsprechenden komprimierten
Fehlerbitkarten und Unterscheiden einer Fehlerform auf der
Grundlage der Fehlerraten, wobei die komprimierten Fehlerbit
karten durch die folgenden Schritte dargestellt werden: Unter
teilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundlage je
weils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen, die verschiedene
Größen aufweisen, zum Umwandeln in verschiedene Formen, in de
nen jeweils eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe zu ihren
entsprechenden Kompressionsflächen angeordnet sind und Be
trachten der Pixel, die das Fehlerbit enthalten, als ein Feh
lerpixel, wobei die Fehlerraten durch das Verhältnis des Feh
lerpixels in einem vorbestimmten Bereich definiert werden.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Fehleranalyseverfahren
nach Anspruch 2.
Daher ist ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung auf
ein Fehleranalyseverfahren gerichtet, das eine ursprüngliche
Fehlerbitkarte benutzt, die dargestellt wird auf der Grundlage
der Daten über die Position einer Fehlerspeicherzelle mit ei
ner minderwertigen elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl
von Speicherzellen, die in einer Matrixform angeordnet sind,
durch Verknüpfen der Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit
in Biteinheiten und Abbilden der Anordnung der Speicherzellen.
Das Fehleranalyseverfahren weist die Schritte auf: (a) Dar
stellen/Vorbereiten verschiedener komprimierter Fehlerbitkar
ten aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte und (b) Berechnen
von Fehlerraten der entsprechenden komprimierten Fehlerbitkar
ten und Unterscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage der
Fehlerraten, wobei die komprimierten Fehlerbitkarten darge
stellt werden durch die folgenden Schritte: Unterteilen der
ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundlage einer vorbe
stimmten Kompressionsfläche zum Umwandeln in solch eine Form,
daß eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe zu der Kompressi
onsfläche; Beurteilen auf der Grundlage eines jeden einer
Mehrzahl von Kompressionsschwellenwerten, die die Zahl der
Fehlerbit in den Pixeln definieren, ob die Pixel fehlerhaft
sind, und Betrachten der Pixel, die eine Zahl der Fehlerbit
entsprechend ihrer jeweiligen Kompressionsschwellenwerten ent
halten, als Fehlerpixel, wobei die Fehlerraten durch das Ver
hältnis des Fehlerpixels in einem vorbestimmten Bereich defi
niert ist.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Fehleranalyseverfahren
nach Anspruch 3.
Daher ist ein dritter Aspekt der Erfindung auf ein Fehlerana
lyseverfahren gerichtet, das eine ursprüngliche Fehlerbitkarte
benutzt, die dargestellt wird auf der Grundlage der Daten über
die Position einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwerti
gen elektrischen Eigenschaft in einer Mehrzahl von Speicher
zellen, die in Matrixform angeordnet sind, durch Verknüpfen
der Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit in Biteinheiten
und Abbilden der Anordnung der Speicherzellen. Das Fehlerana
lyseverfahren weist die Schritte auf: (a) Darstel
len/Vorbereiten verschiedener komprimierter Fehlerbitkarten
aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte und (b) Berechnen von
Fehlerbitraten der entsprechenden komprimierten Fehlerbitkar
ten und Unterscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage der
Fehlerrate, wobei die komprimierten Fehlerbitkarten darge
stellt werden durch die folgenden Schritte: Unterteilen der
ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundlage jeweils einer
Mehrzahl von Kompressionsflächen mit verschiedenen Größen zum
Umwandeln in verschiedene Formen, in denen jeweils eine Mehr
zahl von Pixeln einer gleichen Größe zu ihren entsprechenden
Kompressionsflächen angeordnet ist; auf der Grundlage jeweils
einer Mehrzahl von Kompressionsschwellenwerten, die die Zahl
der Fehlerbit in den Pixel definieren, ob die Pixel fehlerhaft
sind, und Betrachten der Pixel, die nicht weniger als eine
Zahl der Fehlerbit enthalten, die ihren entsprechenden Kom
pressionsschwellenwerten entsprachen, als ein Fehlerpixel, wo
bei die Fehlerraten durch das Verhältnis des Fehlerpixel in
einem vorbestimmten Bereich definiert wird.
Gemäß einem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält
der Schritt (b) des Verfahrens nach einem des ersten bis drit
ten Aspektes die Schritte: (b-1) indem als eine Referenzfeh
lerrate die Fehlerrate über eine der komprimierten Fehlerbit
karten benutzt wird, Schätzen einer Fehlerform durch Zusammen
tragen von mindestens einer Fehlerrate zum Unterscheiden einer
Fehlerform mit der Referenzfehlerrate; (b-2) Erzielen von In
dexwerten für eine Fehlerformbeurteilung durch Standardisie
rung der Fehlerraten der Rest der komprimierten Fehlerbitkar
ten, in dem die Referenzfehlerrate als Nenner benutzt wird;
(b-3) Zusammentragen der Indexwerte mit einer vorbestimmten
Fehlerformbeurteilungsregel zum Erzielen eines Resultates und
Unterscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage des Resulta
tes und des Resultates der Fehlerformschätzung in Schritt (b-
1).
Gemäß einem fünften Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält
der Schritt (b) des Verfahrens des vierten Aspektes den
Schritt des Beurteilens, ob das Fehlerpixel in dem vorbestimm
ten Bereich benachbart zu dem Fehlerpixel in einem Bereich
ist, der nicht der vorbestimmte Bereich ist, und der Schritt
(b-1) führt eine Fehlerformschätzung auf der Grundlage des Re
sultates des Zusammentragens zwischen der vorbestimmten Feh
lerrate und der Referenzfehlerrate und dem Resultat des Beur
teilungsschrittes durch.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren des Ableitens
eines Kompressionsschwellenwertes nach Anspruch 7.
Daher ist ein sechster Aspekt der vorliegenden Erfindung auf
ein Verfahren zum Ableiten eines Kompressionsschwellenwertes
gerichtet, der bei einem Fehleranalyseverfahren benutzt wird,
das eine ursprüngliche Fehlerbitkarte benutzt, die dargestellt
wird auf der Grundlage von Daten über die Position einer Feh
lerspeicherzelle mit einer minderwertigen elektrischen Charak
teristik aus einer Mehrzahl von Speicherzellen, die in Matrix
form angeordnet sind, in dem die Fehlerspeicherzelle mit einem
Fehlerbit in Biteinheiten umgewandelt wird und auf die Anord
nung der Speicherzellen abgebildet wird. Das Verfahren zum Ab
leiten eines Kompressionsschwellenwertes weist die Schritte
auf: (a) Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der
Grundlage einer vorbestimmten Kompressionsfläche und Umwandeln
in solch eine Form, daß eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Grö
ße zu der Kompressionsfläche angeordnet werden; (b) Zählen pro
Pixel der Fehlerbit in den Pixeln; und (c) Erzielen der Cha
rakteristik der Existenz der Fehlerbit, die ausgedrückt wird
durch die Zahl der Pixel zu der Zahl der Fehlerbit in den Pi
xeln und dadurch Berechnen auf der Grundlage der Charakteri
stik der Existenz der Kompressionsschwellenwerte.
Gemäß einem siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält
der Schritt (c) den Schritt des Nehmens einer Zählung der Pi
xel, wobei gestartet wird, wenn die Zahl der Fehlerbit gleich
1 ist, und Annehmen als den Kompressionsschwellenwert der Zahl
der Fehlerbit, wenn die Zahl der Pixel zuerst einen Minimal
wert erreicht.
Ein achter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf ein com
puterlesbares Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen eines Pro
grammes gerichtet, das einem Computer ermöglicht, ein Verfah
ren des Ableitens von Kompressionsschwellenwerten des sechsten
oder siebten Aspektes auszuführen.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Fehleranalyseverfahren
nach Anspruch 10.
Daher ist ein neunter Aspekt der vorliegenden Erfindung auf
ein Fehleranalyseverfahren gerichtet, das eine ursprüngliche
Fehlerbitkarte benutzt, die dargestellt wird auf der Grundlage
von Daten über die Position einer Fehlerspeicherzelle mit ei
ner minderwertigen elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl
von Speicherzellen, die in einer Matrixform angeordnet sind,
in dem die Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit in Bitein
heiten verknüpft wird und auf die Anordnung der Speicherzellen
abgebildet wird. Das Fehleranalyseverfahren weist die Schritte
auf: (a) Darstellen/Vorbereiten von komprimierten Fehlerbit
karten aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte und (b) Extrahie
ren der Fehlerbit in einem vorbestimmten Bereich in der kom
primierten Fehlerbitkarte als Fehlerbit der gleichen Gruppe,
wobei die komprimierte Fehlerbitkarte dargestellt wird durch
die folgenden Schritte: Unterteilen der ursprünglichen Fehler
bitkarte auf der Grundlage jeweils einer Mehrzahl von Kompres
sionsflächen, von denen jede eine vorbestimmte Größe aufweist,
zum Umwandeln in eine Form, in der eine Mehrzahl von Pixeln
gleicher Größe zu ihren Kompressionsflächen angeordnet sind;
Beurteilen auf der Grundlage von jeweils einer Mehrzahl von
Kompressionsschwellenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den
Pixeln definieren, ob die Pixel fehlerhaft sind, und Betrach
ten der Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Fehlerbit
entsprechend ihren jeweiligen Kompressionsschwellenwerten als
Fehlerpixel, und wobei der Schritt (a) den Schritt des Kompri
mierens der ursprünglichen Fehlerbitkarte aufweist, in dem der
Kompressionsschwellenwert benutzt wird, wobei der vorbestimmte
Bereich durch die vorbestimmte Zahl von Pixeln definiert wird,
und der Schritt (b) den Schritt des Beurteilens der Fehlerpi
xel in der vorbestimmten Zahl von Pixeln als Pixel in der
gleichen Gruppe aufweist und Extrahieren der Fehlerbit, die in
der Gruppe enthalten sind als der Bit der gleichen Gruppe.
Gemäß einem zehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
das Verfahren nach dem Schritt (b) den Schritt (c) auf des
Darstellens einer bearbeiteten ursprünglichen Fehlerbitkarte
durch Entfernen der Fehlerbit, die aus der gleichen Gruppe ex
trahiert sind, aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte, wobei
die Schritte (a) bis (c) eine vorbestimmte Anzahl von Vorgän
gen wiederholt werden zum Extrahieren der Fehlerbit einer an
deren Gruppe, und bei dem zweiten Mal und den folgenden Malen
stellt der Schritt (a) die komprimierte Fehlerbitkarte dar auf
der Grundlage der bearbeiteten ursprünglichen Fehlerbitkarte
anstelle der ursprünglichen Fehlerbitkarte.
Gemäß einem elften Aspekt der vorliegenden Erfindung weist das
Verfahren weiter den Schritt (c) auf des Prüfens einer Betei
ligungsbeziehung zwischen dem Fehlerbit, der in der gleichen
Gruppe enthalten ist, und dem Fehlerbit in der anderen Gruppe
nach dem Wiederholen der Schritte (a) und (b) eine vorbestimm
te Anzahl, worin der Schritt (c) den Schritt des Definierens
einer beteiligenden Gruppe und einer beteiligten Gruppe auf
weist durch Vergleichen der Koordinaten von Flächen des Bil
dens der Fehlerbit, die die Gruppen in der komprimierten Feh
lerbitkarte aufbauen.
Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Fehleranalyseverfahren
nach Anspruch 18.
Daher ist ein zwölfter Aspekt der vorliegenden Erfindung auf
ein Fehleranalyseverfahren gerichtet, das eine ursprüngliche
Fehlerbitkarte benutzt, die dargestellt wird auf der Grundlage
der Daten über die Position einer Fehlerspeicherzelle mit ei
ner minderwertigen elektrischen Charakteristik aus einer Mehr
zahl von Speicherzellen, die in einer Matrixform angeordnet
sind, durch Verknüpfen einer Fehlerspeicherzelle mit einem
Fehlerbit in Biteinheiten und Abbilden auf die Anordnung von
Speicherzellen. Das Fehleranalyseverfahren weist die Schritte
auf: (a) Darstellen/Vorbereiten einer komprimierten Fehlerbit
karte aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte; (b) Darstellen
einer wiederholt komprimierten Fehlerbitkarte durch weiteres
Komprimieren der komprimierten Fehlerbitkarte um eine vorbe
stimmte Anzahl; und (c) Extrahieren der Fehlerbit innerhalb
eines vorbestimmten Bereiches in der wiederholt komprimierten
Fehlerbitkarte als Fehlerbit der gleichen Gruppe, wobei die
komprimierten Fehlerbitkarten dargestellt werden durch die
folgenden Schritte: Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbit
karte auf der Grundlage einer ersten Kompressionsfläche, die
jeweils eine vorbestimmte Größe aufweisen, zum Umwandeln in
eine Form, in der das erste Pixel einer gleichen Größe zu der
ersten Kompressionsfläche angeordnet sind; Beurteilen auf der
Grundlage des ersten Kompressionsschwellenwertes, der die Zahl
der Fehlerbit in dem ersten Pixel definiert, ob das erste Pi
xel ein Fehler ist, und Betrachten des ersten Pixels, das
nicht weniger als eine Zahl der Fehlerbit enthält, die den er
sten Kompressionsschwellenwerten entsprechen, als erstes Feh
lerpixel, und wobei die wiederholt komprimierten Fehlerbitkar
ten dargestellt werden durch die folgenden Schritte: Untertei
len der Kompressionsfehlerbitkarte auf der Grundlage einer
zweiten Kompressionsfläche mit einer vorbestimmten Größe; zum
Umwandeln in eine Form, in der das zweite Pixel einer gleichen
Größe zu der zweiten Kompressionsfläche angeordnet sind; Beur
teilen auf der Grundlage des zweiten Kompressionsschwellen
wert, der die Zahl der ersten Pixel in dem zweiten Pixel defi
niert, ob das zweite Pixel fehlerhaft ist, und Betrachten der
zweiten Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der ersten Feh
lerpixel entsprechend den zweiten Kompressionsschwellenwerten
enthalten als ein zweites Fehlerpixel, und wobei der Schritt
(a) den Schritt enthält des Komprimierens der ursprünglichen
Fehlerbitkarte unter Benutzung der ersten Kompressionsfläche
und des ersten Kompressionsschwellenwertes, der Schritt (b)
den Schritt enthält des Komprimierens der komprimierten Feh
lerbitkarte durch Benutzen der zweiten Kompressionsfläche und
des zweiten Kompressionsschwellenwertes, wobei der vorbestimm
te Bereich durch die vorbestimmte Zahl der zweiten Pixel defi
niert wird, und der Schritt (c) den Schritt enthält des Beur
teilens der zweiten Fehlerpixel, die innerhalb der vorbestimm
ten Zahl von Pixeln vorhanden sind, als Pixel der gleichen
Gruppe und Extrahieren der Fehlerbit, die in der Gruppe ent
halten sind, als Bit in der gleichen Gruppe.
Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
das Verfahren weiter den Schritt (d) auf des Prüfens einer Be
teiligungsbeziehung zwischen dem Fehlerbit, das in der glei
chen Gruppe enthalten ist, und dem Fehlerbit in der anderen
Gruppe, nachdem die Schritte (a) bis (c) eine voreingestellte
Anzahl mal ausgeführt sind, worin der Schritt (d) den Schritt
aufweist des Definierens einer beteiligenden Gruppe und einer
beteiligten Gruppe durch Vergleichen von Koordinaten von Flä
chen, die die zweiten Fehlerbit bilden, die die Gruppen in der
wiederholt komprimierten Fehlerbitkarte aufbauen.
Gemäß einem vierzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist das Verfahren weiter den Schritt des Anzeigens nur der
Fehlerbit in der gleichen Gruppe auf einer Fehlerbitkarte auf.
Gemäß einem fünfzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung
weist das Verfahren weiter den Schritt des gleichzeitigen An
zeigens der Fehlerbit in der gleichen Gruppe und der Fehlerbit
in der anderen Gruppe in einer anderen Anzeigefarbe auf einer
Fehlerbitkarte auf.
Gemäß einem sechzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
das Fehleranalyseverfahren ausgeführt auf einer Mehrzahl von
Wafern und weist weiter den Schritt auf des Unterteilens von
jedem der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von konzentri
schen ringförmigen Flächen durch Benutzen eines Wafermittelab
schnitt als eine Zentrumsfläche und Zählen der Zahl der Feh
lerbit in der gleichen Gruppe und der der Fehlerbit in der an
deren Gruppe, die in jeder der Mehrzahl von konzentrischen
ringförmigen Flächen eines jeden der Mehrzahl von Wafern ent
halten sind.
Gemäß einem siebzehnten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
das Fehleranalyseverfahren ausgeführt auf einer Mehrzahl von
Wafern und weist weiter den Schritt auf des radialen Untertei
lens eines jeden der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von
Flächen in jeweils vorbestimmtem Winkel unter Benutzung eines
Wafermittelabschnittes als ein Zentrum und Zählen der Zahl der
Fehlerbit in der gleichen Gruppe und der der Fehlerbit in der
anderen Gruppe in jeder der Mehrzahl von radialen Flächen in
jedem der Mehrzahl von Wafern.
Ein achtzehnter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf ein
computerlesbares Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen eines
Programmes gerichtet, das einem Computer ermöglicht zum Aus
führen eines Fehleranalyseverfahrens nach einem des ersten bis
fünften und neunten bis dreizehnten Aspektes.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Gemäß dem Fehleranalyseverfahren des ersten Aspektes wird eine
Mehrzahl von komprimierten Fehlerbitkarten mit verschiedenen
Kompressionsflächen als Kompressionsbedingungen hergestellt,
und Fehlerformen werden auf der Grundlage ihrer entsprechenden
Fehlerraten beurteilt. Dieses ermöglicht es, mehr Arten von
Fehlerformen zu unterscheiden und die Klassifizierungsgenauig
keit von Fehlerformen zu vergrößern im Vergleich mit dem Fall,
in dem die Fehlerformen nur durch die Fehlerrate der kompri
mierten Fehlerbitkarte beurteilt wird, die unter einer einzel
nen Kompressionsbedingung gebildet wurde.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des zweiten Aspektes wird eine
Mehrzahl von komprimierten Fehlerbitkarten mit verschiedenen
Kompressionsschwellenwerten als Kompressionsbedingungen herge
stellt, und die Fehlerformen werden auf der Grundlage ihrer
entsprechenden Fehlerraten beurteilt. Dieses ermöglicht eine
Erkennung, die die Dichte der Fehler in Betracht zieht und
ebenfalls ermöglicht, die inkorrekte Erkennung von Fehlerfor
men zu verringern und die Klassifizierungsgenauigkeit von Feh
lerform zu vergrößern im Vergleich mit dem Fall, in dem die
Fehlerformen nur durch die Fehlerrate der komprimierten Feh
lerbitkarte beurteilt wird, die unter einer einzelnen Kompres
sionsbedingung dargestellt wurde.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des dritten Aspektes wird eine
Mehrzahl von komprimierten Fehlerbitkarten mit verschiedenen
Kompressionsflächen und verschiedenen Kompressionsschwellen
werten als Kompressionsbedingungen hergestellt, und Fehlerfor
men werden auf der Grundlage ihrer entsprechenden Fehlerraten
beurteilt. Dieses ermöglicht es, mehr Arten von Fehlerformen
zu unterscheiden und die Klassifizierungsgenauigkeit der Feh
lerform zu vergrößern im Vergleich mit dem Fall, in dem nur
eine Kompressionsfläche oder nur ein Kompressionsschwellenwert
als Kompressionsbedingung verwendet wird.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des vierten Aspektes werden
Fehlerformen unterschieden durch Zusammentragen der normali
sierten Fehlerraten zu der Fehlerformbeurteilungsregel bzw.
Vergleichen der normalisierten Fehlerraten mit der Fehlerbeur
teilungsregel. Dadurch kann das Einstellen der Werte der Feh
lerformbeurteilungsregel einfach gemacht werden, wodurch das
Einstellen der Fehlerformbeurteilungsregel erleichtert wird.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des fünften Aspektes kann die
Schätzgenauigkeit der Fehlerform vergrößert werden, da zum
Beispiel "minderwertige Linie" geschätzt werden kann, wenn
keine Fehlerpixel benachbart zu dem vorhanden sind, das außer
halb eines vorbestimmten Bereiches existiert, und "minderwer
tiger Block" oder "minderwertiges Bit" kann geschätzt werden,
wenn ein Fehlerpixel benachbart zu dem vorhanden ist, das au
ßerhalb des vorbestimmten Bereiches existiert.
Mit dem Verfahren des Ableitens von Kompressionsschwellenwer
ten nach dem sechsten Aspekt kann ein Schwellenwert, der in
der Lage ist, minderwertige Bit zu ignorieren, die zufällig
auftreten, durch Berechnen eines Kompressionsschwellenwertes
aus der Eigenschaft der Existenz der Fehlerbit erhalten wer
den, die in einem Pixel enthalten sind.
Mit dem Verfahren des Ableitens von Kompressionsschwellenwer
ten nach dem siebten Aspekt kann ein konkreter Kompressionsschwellenwert
aus der Eigenschaft des Vorhandenseins der Feh
lerbit berechnet werden.
Das Aufzeichnungsmedium des achten Aspektes realisiert ein
Verfahren zum Ableiten eines Kompressionsschwellenwertes, der
automatisch einen Schwellenwert erhalten kann, mit dem man
minderwertige Bit ignorieren kann, die zufällig auftreten.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des neunten Aspektes wird beur
teilt, ob die Pixel fehlerhaft sind, auf der Grundlage des
Kompressionsschwellenwertes, komprimierte Fehlerbitkarten wer
den dargestellt in Hinblick auf die Pixel, die nicht weniger
als eine Zahl der Fehlerbit enthalten, die ihren entsprechen
den Kompressionsschwellenwerten entsprechen, als ein Fehlerpi
xel, und die Fehlerpixel in der vorbestimmten Zahl von Pixeln
werden als in der gleichen Gruppe beurteilt, und die Fehlerbit
in der Gruppe werden in der gleichen Gruppe extrahiert. Dieses
ermöglicht das Gruppieren von Flächen mit verschiedenen Dich
ten von Fehlern als verschiedene Gruppen, und es ermöglicht
das Identifizieren der Ursachen der Fehler durch Klassifizie
ren der Fehlerformen durch die Gruppe nach dem Gruppieren.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des zehnten Aspektes wird wei
ter ein Schritt (c) vorgesehen des Darstellens einer bearbei
teten ursprünglichen Fehlerbitkarte durch Ausschließen der
Fehlerbit, die aus der gleichen Gruppe von der ursprünglichen
Fehlerbitkarte extrahiert sind. Nachdem die Schritte (a) bis
(c) eine vorbestimmte Zahl mal wiederholt worden sind, stellt
in dem zweiten und folgenden mal der Schritt (a) die kompri
mierte Fehlerbitkarte auf der Grundlage der bearbeiteten ur
sprünglichen Fehlerbitkarte anstelle der ursprünglichen Feh
lerbitkarte dar. Dieses ermöglicht es, aufeinanderfolgend nur
solche unbearbeiteten Gruppen zu gruppieren, wodurch das Grup
pieren von jeweiligen Fehlerbit, die unabhängig voneinander
existieren, wirksam ausgeführt werden kann.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des elften Aspektes wird eine
Beteiligungsbeziehung oder eine Beziehung des Enthaltenseins
zwischen dem Fehlerbit, das in der gleichen Gruppe enthalten
ist, und dem Fehlerbit in der anderen Gruppe definiert, nach
dem die Schritte (a) und (b) eine vorbestimmte Zahl mal wie
derholt worden sind, in dem die Koordinaten von Flächen zum
Bilden der Fehlerpixel verglichen werden. Dieses ermöglicht es
zum Beispiel die Verteilung der Dichte der Fehlerbit zu erken
ne, wodurch wirksam Beurteilungsmaterial zum Identifizieren
der Ursachen des Fehlers erhalten werden kann.
Gemäß dem Fehleranalyseverfahren des zwölften Aspektes werden
ursprüngliche Fehlerbitkarten auf der Grundlage einer ersten
Kompressionsfläche mit einer vorbestimmten Größe unterteilt,
es wird beurteilt, ob die Pixel fehlerhaft sind auf der Grund
lage eines ersten Kompressionsschwellenwertes, und komprimier
te Fehlerbitkarten werden in Hinblick auf das erste Pixel dar
gestellt, das nicht weniger als eine Zahl von Fehlerbit ent
hält, die dem ersten Kompressionsschwellenwert entspricht, als
erstes Fehlerpixel, komprimierte Fehlerbitkarten werden auf
der Grundlage einer zweiten Kompressionsfläche mit einer vor
bestimmten Größe unterteilt; es wird beurteilt, ob die Pixel
fehlerhaft sind auf der Grundlage eines zweiten Kompressions
schwellenwertes, und wiederholt komprimierte Fehlerbitkarten
werden in Hinblick auf das zweite Pixel dargestellt, das nicht
weniger als eine Zahl der ersten Fehlerpixel entsprechend dem
zweiten Kompressionsschwellenwert enthält, als ein zweites
Fehlerpixel. Die zweiten Fehlerpixel in der vorbestimmten Zahl
von Fehlerpixeln werden in der gleichen Gruppe beurteilt, und
die Fehlerbit, die in der Gruppe enthalten sind, werden als
Bit der gleichen Gruppe extrahiert. Dieses ermöglicht das
Gruppieren von Flächen mit verschiedenen Fehlerformen als ver
schiedene Gruppen, wodurch das Identifizieren der Ursache des
Fehlers wirksam ermöglicht wird, indem Fehlerformen durch die
Gruppe nach dem Gruppieren klassifiziert werden.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des dreizehnten Aspektes wird
ein Beteiligungsverhältnis (Verhältnis des Enthaltenseins)
zwischen dem Fehlerbit, das in der gleichen Gruppe enthalten
ist, und dem Fehlerbit in der anderen Gruppe definiert, nachdem
die Schritte (a) bis (c) eine vorbestimmte Zahl mal durch
Vergleichen der Koordinaten der Flächen zum Bilden der zweiten
Fehlerpixel wiederholt sind. Dieses ermöglicht zum Beispiel
die Positionsbeziehung von Flächen mit verschiedenen Fehler
formen zu erkennen, wodurch wirksam Beurteilungsmaterial er
halten werden kann zum Identifizieren der Ursachen des Feh
lers.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des vierzehnten Aspektes kann
durch Anzeigen nur des Fehlerbit in der gleichen Gruppe auf
einer Fehlerbitkarte eine Beurteilung durchgeführt werden auf
der Grundlage von jeweils einer Mehrzahl von Kompressions
schwellenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den Pixeln de
finieren, ob die Pixel fehlerhaft sind, und in Hinblick auf
die Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Fehlerbit ent
sprechen ihren entsprechenden Kompressionsschwellenwerten als
Fehlerpixel.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des fünfzehnten Aspektes kann
durch Anzeigen des Fehlerbit in der gleichen Gruppe und des
Fehlerbit in der anderen Gruppe in verschiedenen Anzeigenfar
ben auf einer Fehlerbitkarte eine Beurteilung durchgeführt
werden auf der Grundlage von jeweils einer Mehrzahl von Kom
pressionsschwellenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den
Pixeln definieren, ob die Pixel fehlerhaft sind, und in Hin
blick auf die Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Feh
lerbit entsprechend ihren entsprechenden Kompressionsschwel
lenwerten als ein Fehlerpixel.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des sechzehnten Aspektes wird
jeder der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von konzentri
schen ringförmigen Flächen unterteilt, in dem ein Abschnitt
des Waferzentrums als eine Zentrumsfläche benutzt wird, und
die Zahl der Fehlerbit in der gleichen Gruppe und die der Feh
lerbit in der anderen Gruppe werden in jeder der Mehrzahl von
konzentrischen ringförmigen Flächen in jedem der Mehrzahl von
Wafer gezählt. Dieses ermöglicht es, visuell die statistische
Verteilung von Fehlergruppen zu erkennen, in dem das obige
Zählresultat in einem Diagramm dargestellt wird.
Mit dem Fehleranalyseverfahren des siebzehnten Aspektes wird
jeder einer Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von radialen
Flächen unterteilt, die jeweils in einem vorbestimmten Winkel
angeordnet sind, indem das Waferzentrum als ein Zentrum be
nutzt wird, und die Zahl der Fehlerbit in der gleichen Gruppe
und die der Fehlerbit in der anderen Gruppe werden in jeder
der Mehrzahl von radialen Flächen gezählt. Dieses ermöglicht
es, visuell die statistische Verteilung der Fehlergruppen zu
erkennen, indem das obige Zählresultat in einem Diagramm dar
gestellt wird.
Mit dem Aufzeichnungsmedium des achtzehnten Aspektes können,
wenn mit dem Fall verglichen wird, daß Fehlerformen nur durch
die Fehlerrate der komprimierten Fehlerbitkarte unterschieden
werden, die unter einer einzelnen Kompressionsbedingung darge
stellt wird, mehr Arten von Fehlerformen unterschieden werden,
wodurch ein Fehleranalyseverfahren mit verbesserter Klassifi
zierungsgenauigkeit der Fehlerformen realisiert wird. Durch
Darstellen einer Mehrzahl von komprimierten Fehlerbitkarten
mit geänderter Kompressionsbedingung und Extrahieren der Feh
lerbit in der vorbestimmten Zahl von Bit in der gleichen Grup
pe ist das Gruppieren der Fehlerbit möglich, wodurch eine
wirksame Identifizierung der Ursache der Fehler durch Klassi
fizieren der Fehlerformen durch die Gruppe nach dem Gruppieren
ermöglicht wird.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß ein Feh
leranalyseverfahren vorgesehen wird, mit dem eine unkorrekte
Erkennung von Fehlerformen verhindert wird und Fehlerformen
mit hoher Genauigkeit erkannt und klassifiziert werden.
Es können verschiedene Fehler zufällig auf einem Wafer oder in
einem bestimmten Gebiet dicht auftreten.
Es ist wichtig, die dicht auftretenden Fehler zu gruppieren,
die als Gruppe auftreten, damit die Ursache des Fehlers ange
geben werden kann. Es ist ein Verfahren zum Angeben eines Ab
standes von einem Fehlerbit durchgeführt worden, und das Grup
pieren von Fehlern in dem Abstand wurde angenommen.
Dieses Verfahren weist jedoch ein Problem derart auf, daß,
wenn die Fehlerauftrittsdichte variiert, der spezielle Abstand
zu ändern ist, und es ist schwierig den speziellen Abstand
einzustellen.
Es ist daher ein Vorteil des Fehleranalyseverfahrens, daß es
leicht Fehler gruppieren kann, die dicht auftreten.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfin
dung anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 ein Bild, das eine Systemkonfiguration zum
Ausführen eines Fehleranalyseverfahrens
gemäß einer Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung darstellt;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, das ein Fehleranalyse
verfahren gemäß einer ersten Ausführungs
form der Erfindung darstellt;
Fig. 3 ein Bild, das ein Beispiel von Erkennungs
regeln darstellt, die bei dem obigen Feh
leranalyseverfahren benutzt werden;
Fig. 4A bis 4C Bilder von ursprünglichen FBMs, die das
obige Fehleranalyseverfahren darstellen;
Fig. 5A bis 5C,
6A bis 6C und 7A
bis 7C Bilder von komprimierten FBMs, die das
obige Fehleranalyseverfahren darstellen;
Fig. 8 ein Flußdiagramm, das ein Fehleranalyse
verfahren gemäß einer zweiten Ausführungs
form darstellt;
Fig. 9 ein Bild, das ein Beispiel von Erkennungs
regeln darstellt, die bei dem Fehleranaly
severfahren der zweiten Ausführungsform
benutzt werden;
Fig. 10A u. 10B Bilder von ursprünglichen FBMs, die das
Fehleranalyseverfahren der zweiten Ausfüh
rungsform darstellen;
Fig. 10A, 10B, 12A und 12B Bilder von komprimierten FBMs, die das
Fehleranalyseverfahren der zweiten Ausfüh
rungsform darstellen;
Fig. 13 ein Flußdiagramm, das ein Fehleranalyse
verfahren gemäß einer dritten Ausführungs
form darstellt;
Fig. 14 ein Bild, das ein Beispiel von Erkennungs
regeln darstellt, die bei dem Fehleranaly
severfahren der dritten Ausführungsform
benutzt werden;
Fig. 15A u. 15B Bilder von ursprünglichen FBMs, die ein
Verfahren des Ableitens von Kompressions
schwellenwerten gemäß einer vierten Aus
führungsform darstellen;
Fig. 16 ein Flußdiagramm, das das Verfahren der
vierten Ausführungsform darstellt;
Fig. 17A, 17B
u. 18 Bilder, die das Verfahren der vierten Aus
führungsform darstellen;
Fig. 19 ein Bild eines Aussehens eines Computersy
stemes, mit dem ein Fehleranalyseverfahren
realisiert wird;
Fig. 20 ein Bild, das einen Aufbau des obigen Com
putersystems darstellt;
Fig. 21 ein Bild, das eine ursprüngliche FBM zum
Erläutern eines Fehleranalyseverfahrens
einer fünften Ausführungsform zeigt;
Fig. 22 ein Bild, das speziell einen Teil der ur
sprünglichen FBM zum Erläutern des Feh
leranalyseverfahrens der fünften Ausfüh
rungsform zeigt;
Fig. 23 ein Flußdiagramm, das das Fehleranalyse
verfahren der fünften Ausführungsform dar
stellt;
Fig. 24 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern des Fehleranalyseverfahrens der
fünften Ausführungsform zeigt;
Fig. 25 ein Bild, das eine verarbeitete ursprüng
liche FBM der fünften Ausführungsform
zeigt;
Fig. 26 ein Bild, das speziell einen Teil der ur
sprünglichen FBM zum Erläutern des Feh
leranalyseverfahrens der fünften Ausfüh
rungsform zeigt;
Fig. 27 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern des Fehleranalyseverfahrens der
fünften Ausführungsform zeigt;
Fig. 28 ein Bild, das eine ursprüngliche FBM einer
sechsten Ausführungsform zeigt;
Fig. 29 ein Bild, das speziell ein Teil der ur
sprünglichen FBM zum Erläutern eines Feh
leranalyseverfahrens der sechsten Ausfüh
rungsform zeigt;
Fig. 30 ein Flußdiagramm zum Erläutern des Feh
leranalyseverfahrens der sechsten Ausfüh
rungsform;
Fig. 31 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern des Fehleranalyseverfahrens der
sechsten Ausführungsform zeigt;
Fig. 32 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern des Fehleranalyseverfahrens der
sechsten Ausführungsform zeigt;
Fig. 33 ein Bild, das das Beteiligungsverhältnis
von Fehlergruppen und ein Klassifikations
resultat von Fehlerbitformen zeigt;
Fig. 34 ein Bild, das eine ursprüngliche FBM einer
siebten Ausführungsform zeigt;
Fig. 35 ein Bild, das speziell einen Teil der ur
sprünglichen FBM zum Erläutern eines Feh
leranalyseverfahrens der siebten Ausfüh
rungsform zeigt;
Fig. 36 ein Diagramm, das speziell einen Teil der
ursprünglichen FBM zum Erläutern des Fehleranalyseverfahrens
der siebten Ausfüh
rungsform zeigt;
Fig. 37 ein Schlußdiagramm zum Erläutern des Feh
leranalyseverfahrens der siebten Ausfüh
rungsform;
Fig. 38 ein Flußdiagramm zum Erläutern des Feh
leranalyseverfahrens der siebten Ausfüh
rungsform;
Fig. 39 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern des Fehleranalyseverfahrens der
siebten Ausführungsform zeigt;
Fig. 40 ein Bild, das speziell einen Teil der kom
primierten FBM zum Erläutern des Fehlera
nalyseverfahrens der siebten Ausführungs
form zeigt;
Fig. 41 ein Bild, das eine wiederholt komprimierte
FBM zum Erläutern des Fehleranalyseverfah
rens der siebten Ausführungsform zeigt;
Fig. 42 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern des Fehleranalyseverfahrens der
siebten Ausführungsform zeigt;
Fig. 43 ein Bild, das speziell einen Teil der kom
primierten FBM zum Erläutern des Fehlera
nalyseverfahrens der siebten Ausführungs
form zeigt;
Fig. 44 ein Bild, das eine wiederholt komprimierte
FBM zum Erläutern des Fehleranalyseverfah
rens der siebten Ausführungsform zeigt;
Fig. 45 ein Bild zum Erläutern eines Verfahrens
zum Ableiten eines Kompressionsschwellen
wert in einer achten Ausführungsform;
Fig. 46 ein Bild, das eine verarbeitete ursprüng
liche FBM in einem Beispiel des Anzeigens
eines Fehleranalyseresultates zeigt;
Fig. 47 ein Bild, das eine bearbeitete ursprüngli
che FBM in einem Beispiel des Anzeigens
eines Fehleranalyseresultates zeigt;
Fig. 48 ein Bild, das speziell einen Teil der be
arbeiteten ursprünglichen FBM in einem
Beispiel des Anzeigens eines Fehleranaly
seresultates zeigt;
Fig. 49 ein Diagramm, das speziell einen Teil der
bearbeiteten ursprünglichen FBM in einem
Beispiel des Anzeigens eines Fehleranaly
seresultates zeigt;
Fig. 50 ein Bild, das eine Flächenunterteilung ei
nes Wafers zeigt, die zum Berechnen eines
Fehleranalyseresultates benutzt wird;
Fig. 51 ein Diagramm, das ein Fehleranalyseresul
tat zeigt;
Fig. 52 ein Diagramm, das ein Fehleranalyseresul
tat zeigt;
Fig. 53 ein Bild, das eine Flächenunterteilung ei
nes Wafers zeigt, die zum Berechnen eines
Fehleranalyseresultates benutzt wird;
Fig. 54 ein Diagramm, das ein Fehleranalyseresul
tat zeigt;
Fig. 55 ein Diagramm, das ein Fehleranalyseresul
tat zeigt;
Fig. 56 ein Bild, das eine ursprüngliche FBM zum
Erläutern eines Problemes eines Fehlerana
lyseverfahrens zeigt;
Fig. 57 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern eines Problemes eines Fehlerana
lyseverfahrens zeigt; und
Fig. 58 ein Bild, das eine komprimierte FBM zum
Erläutern eines Problemes eines Fehlerana
lyseverfahrens zeigt.
Fig. 1 zeigt eine Systemkonfiguration zum Ausführen eines
Fehleranalyseverfahrens gemäß einer Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist ein LSI-
Tester 1, der eine Untersuchung der elektrischen Eigenschaft
aller Speicherzellen in einer Mehrzahl von Halbleitervorrich
tungen ausführt, die auf einem Wafer vorgesehen sind, über ei
ne Schnittstelle 3 mit einer EWS (Engineering Workstation
Technische Arbeitsstation) zur Datenanalyse 2 verbunden.
Die Daten des Untersuchungsresultates, die von den LSI-Tester
1 erhalten werden, werden in der EWS für Datenanalyse 2 emp
fangen und verarbeitet, wodurch das Fehleranalyseverfahren
ausgeführt wird.
Fig. 2 ist ein Flußdiagramm, das ein Fehleranalyseverfahren
gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt. Fig. 3 ist ein
Bild, das ein Beispiel von Fehlerformerkennungsregeln dar
stellt, die bei der Ausführung des Fehleranalyseverfahrens
dieser Ausführungsform angewendet werden.
Es wird nun Bezug genommen auf Fig. 3, eine Fehlerformerken
nungsregel wird beschrieben. In Fig. 3 ist Punkt 13 ein Punkt
zum Einstellen von Kompressionsbedingungen. Der Fall des Än
derns von Kompressionsflächen ist als Kompressionsbedingungen
dargestellt, und drei Kompressionsflächen von FBM-A (8 × 8 Bit),
FBM-B (1 × 32 Bit) und FBM-C (32 × 1 Bit) werden hierin gesetzt.
Punkt 14 ist ein Punkt zum Einstellen des Namens des Fehlers
eines Erkennungsobjektes wie "minderwertiger Block", "minder
wertige Linie" oder "minderwertiges Bit". Hier wird "minder
wertiger Block" eingestellt. Die folgenden Punkte 15 bis 21
werden ebenfalls bei der Erkennung von "minderwertige Linie"
oder "minderwertiges Bit" eingestellt. In Fig. 3 ist "minder
wertiger Block" als ein Beispiel dargestellt.
Punkt 15 ist ein Punkt zum Einstellen des Namens einer kompri
mierten FBM, die als Objekt der Fehleranalysetätigkeit (ge
nannt "Abtastung") dient, d. h. ein Abtastungsobjekt. Die "FBM-
A" wird hierin ausgewählt.
Punkt 16 ist ein Punkt zum Einstellen der Erkennungsreihenfol
ge für minderwertige Erkennungsobjekte. Er ist so eingestellt,
daß "minderwertiger Block" zuerst erkannt wird.
Punkt 17 ist ein Punkt zum Einstellen des Maximalwertes der
Fehlergröße eines minderwertigen Erkennungsobjektes. Dieses
wird dargestellt durch die Zahl von Bit von Zeilen (x) × Spal
ten (y), und "32 × 32 Bit" (d. h. eine Matrix mit 32 Zeilen und
32 Spalten) ist hierin eingestellt.
Punkt 18 ist ein Punkt zum Einstellen einer Fehlerrate, die
zum Beurteilen der Erkennung des minderwertigen Erkennungsob
jektes benutzt wird. Hier ist er so eingestellt, daß Minder
wertigkeit beurteilt wird, wenn die Fehlerrate 100% beträgt.
Punkt 19 ist ein Punkt zum Einstellen, ob ein minderwertiges
Erkennungsobjekt benachbart ist oder nicht. Hier ist er so
eingestellt, daß ein minderwertiges Erkennungsobjekt benach
bart ist.
Der Ausdruck "ein minderwertiges Erkennungsobjekt ist benach
bart" bedeutet den Zustand, daß Fehlerpixel benachbart zuein
ander außerhalb eines Bereiches sind, der durch eine Fehler
größe definiert ist.
Punkt 20 ist ein Punkt zum Einstellen eines Abtastbereiches
pro Schritt (d. h. Abtastgröße). Dieses wird durch die Zahl von
Bit von Reihen (x) × Spalten (y) ausgedrückt, und "32 × 32 Bit"
ist hierin eingestellt.
Punkt 21 ist ein Punkt zum Einstellen einer Fehlerformbeurtei
lungsregel auf der Grundlage der normalisierten Fehlerraten um
komprimierte FBMs, die nicht eine FBM als ein Abtastobjekt
sind, nämlich um die, die durch andere als die Kompressions
fläche von FBM-A komprimiert sind. Unter dieser Regel wird be
urteilt, ob die Fehlerform "minderwertiger Block (normal)" ist
oder "minderwertige Linie ausgerichtet in der x-Richtung (X-
Linie)" ist oder "minderwertige Linie ausgerichtet in y-
Richtung (Y-Linie)" ist in Abhängigkeit der normalisierten
Fehlerraten, die erhalten werden mit der FBM-B- oder FBM-C-
Kompressionsfläche.
Insbesondere wird es beurteilt "minderwertiger Block", wenn
die normalisierten Fehlerraten, die durch die FBM-B-
Kompressionsfläche erhalten werden und die durch die FBM-C-
Kompressionsfläche erhalten werden, beide in dem Bereich von
0,25 bis 1,25 liegen. Es wird beurteilt "x-Richtung minderwer
tige Linie", wenn die erstere und die letztere in dem Bereich
von 0 bis 0,5 bzw. 0,75 bis 1,25 liegen. Es wird beurteilt "y-
Richtung minderwertige Linie", wenn die erstere und die letz
tere in dem Bereich 0,75 bis 1,25 bzw. 0 bis 0,5 liegen.
Die Fehleranalysetätigkeit wird unter Benutzung von Fig. 2
und Bezugnahme auf Fig. 3 und Fig. 4A, 4B, 4C, . . . 7A, 7B,
7C beschrieben. Fig. 4A bis 4C sind Bilder, die ursprüngli
che FBMs darstellen, die vorbereitet werden und dargestellt
werden durch Abbilden der Daten um die Positionen der Fehler
speicherzellen, die von dem LSI-Tester 1 erkannt worden sind,
der in Fig. 1 gezeigt ist, in einen Bereich, der durch x × y =
32 Bit × 32 Bit unterteilt ist. Insbesondere zeigen Fig.
4A, 4B und 4C minderwertige Muster an verschiedenen Orten in
einem Speicherzellenbereich als FBMs 22A, FBMs 22B bzw. FBMs
22C.
Es gibt tatsächlich eine riesige Zahl von Speicherzellen auf
einer Skala eines Megabit oder eines Gigabit. Der Bereich zum
Bilden einer ursprünglichen FBM ist natürlich viel größer als
32 Bit × 32 Bit.
Die ursprüngliche FBM 22A, die in Fig. 4A gezeigt ist, ist
hauptsächlich aus Fehlerbit zusammengesetzt. Wenn die Fehler
bit in der Figur geschwärzt sind, ist die Figur mit normalen
Bit NB gepunktet, die eine normale Speicherzelle bezeichnen,
als Leerräume.
Die ursprüngliche FBM 22B, die in Fig. 4B gezeigt ist, ist
solch ein Muster, das eine Mehrzahl von Fehlerbitlinien FBLs,
von denen jede eine Reihe von Fehlerbit sind, die in der y-
Richtung angeordnet sind, in 3-Bit-Intervallen in der x-
Richtung angeordnet ist.
Die in Fig. 4C gezeigte ursprüngliche FBM 22C ist solch ein
Muster, das eine Mehrzahl von Fehlerbitlinien FBLs, von denen
jede eine Reihe von Fehlerbit ist, die in der x-Richtung aus
gerichtet sind, an 3-Bit-Intervallen in der y-Richtung ange
ordnet ist.
Die Analysetätigkeit der Daten über diese ursprünglichen FBMs
22A, 22B und 22C wird hier im folgenden beschrieben.
Es wird nun Bezug genommen auf Fig. 2, wenn eine Fehlerfor
merkennung gestattet wird, wird die in Fig. 3 gezeigte Erken
nungsregel, die in Abhängigkeit des Types einer Halbleitervor
richtung eingestellt wird, zuerst gelesen (Schritt S11).
Darauf folgend werden die ursprünglichen FBMs 22A, 22B und
22C, die in den Fig. 4A, 4B und 4C gezeigt sind, auf der
Grundlage von numerischen Werten von Kompressionsflächen kom
primiert, die entsprechend in Punkt 13 (Kompressionsfläche) in
der Erkennungsregel eingestellt sind, wodurch eine Mehrzahl
von komprimierten FBMs hergestellt wird (Schritt ST2). Die
obigen ursprünglichen FBMs 22A, 22B und 22C sollten vorberei
tet werden, bevor die Fehlerformerkennung gestartet wird.
Fig. 5A bis 5C zeigen komprimierte FBMs 23A, 23B bzw. 23C,
die erhalten werden durch Unterteilen der ursprünglichen FBMs
22A, 22B und 22C durch die Kompressionsfläche von FBM-A (8 × 8
Bit) worauf folgend eine Kompression auf der Grundlage eines
Kompressionsschwellenwertes von 1 Bit ausgeführt wird (nicht
in der Erkennungsregel gezeigt).
Wenn die in Fig. 4A bis 4C gezeigten ursprünglichen FBMs
22A, 22B und 22C auf die Fläche 8 × 8 Bit (64 Bit) komprimiert
werden, ist ein Fehlerbit immer in jeder Fläche von jedem FBM
vorhanden, daher werden alle Flächen Fehlerpixel. Wenn daher
die Fehlerpixel geschwärzt werden, sind alle Flächen ge
schwärzt, wie in Fig. 5A bis 5C gezeigt ist.
Fig. 6A bis 6C zeigen komprimierte FBMs 24A, 24B bzw. 24C,
die erhalten werden durch Unterteilen der ursprünglichen FBMs
22A, 22B und 22C durch die Kompressionsfläche von FBM-B (1 × 32
Bit), was von der Kompression auf der Grundlage eines Kompres
sionsschwellenwertes von 1 Bit gefolgt wird (nicht in der Er
kennungsregel gezeigt).
Wenn die in den Fig. 4A bis 4C gezeigten ursprünglichen
FBMs 22A, 22B und 22C komprimiert werden auf die Fläche von
1 × 32 Bit, nämlich 1 Bit in der x-Richtung × 32 Bit in der y-
Richtung, ist ein Fehlerbit immer in jeder Fläche der ur
sprünglichen FBMs 22A und 22C vorhanden, und somit werden alle
Flächen Fehlerpixel. Wenn daher die Fehlerpixel geschwärzt
werden, werden alle Flächen geschwärzt, wie in Fig. 6A und
6C gezeigt ist. Dagegen werden in der ursprünglichen FBM 22B
nur die Fläche entsprechend der Fehlerbitlinien FBLs ein
streifenartiges Fehlerpixel FPL. Dieses resultiert in solch
einem Muster, daß Fehlerpixel FPLs in 3-Bit-Intervallen in der
x-Richtung angeordnet sind, wie in Fig. 6B gezeigt ist.
Fig. 7A bis 7C zeigen komprimierte FBMs 25A, 25B bzw. 25C,
die dargestellt werden durch Unterteilen der ursprünglichen
FBMs 22A, 22B und 22C durch die Kompressionsfläche von FBM-C
(32 × 1 Bit), was von der Kompression auf der Grundlage eines
Kompressionsschwellenwertes von 1 Bit gefolgt wird (nicht ge
zeigt in der Erkennungsregel).
Wenn die in den Fig. 4A bis 4C gezeigten ursprünglichen
FBMs 22A, 22B und 22C auf die Fläche 32 × 1 Bit komprimiert wer
den, nämlich 32 Bit in der x-Richtung × 1 Bit in der y-
Richtung, ist ein Fehlerbit immer in jeder Fläche der FBMs 22A
und 22B vorhanden, und alle die Flächen werden Fehlerpixel.
Wenn daher die Fehlerpixel geschwärzt werden, werden alle Flä
chen geschwärzt, wie in Fig. 7A und 7B gezeigt ist. Bei der
ursprünglichen FBM 22C dagegen wird nur die Fläche entspre
chend der Fehlerbitlinie FBL ein streifenartiges Fehlerpixel
FPL. Das resultiert in solch einem Muster, daß die Fehlerpixel
FPLs in 3-Bit-Intervallen in der y-Richtung angeordnet sind,
wie die Fig. 7C gezeigt ist.
Auf der Grundlage der Einstellung bei Punkt 16 (Erkennungs
reihenfolge der minderwertigen Erkennungsobjekte) in der Er
kennungsregel wird ein minderwertiger Block (Ein-Blockfehler)
zuerst als ein minderwertiges Erkennungsobjekt ausgewählt
(Schritt ST3).
Darauf folgend werden auf der Grundlage der Einstellung bei
Punkt 15 (der Name einer abzutastenden komprimierten FBM) in
der Erkennungsregel die komprimierten FBMs 23A, 23B und 23C,
die durch die Kompressionsfläche von FBM-A komprimiert worden
sind, ausgewählt. Dann wird auf der Grundlage der Einstellung
bei Punkt 17 (Fehlergröße) von den Bereichen der komprimierten
FBMs 23A, 23B und 23C der Bereich von 32 × 32 Bit ausgewählt
(Schritt ST4).
Es soll angemerkt werden, daß bei dieser Ausführungsform die
Abtastgröße bei Punkt 20 auch auf 32 × 32 Bit gesetzt ist und
somit zu der Fehlergröße paßt, die Fehlergröße paßt jedoch
nicht immer zu der Abtastgröße.
Darauf folgend wird die Fehlerrate in dem in Schritt ST4 aus
gewählten Bereich berechnet (Schritt ST5).
Die Fehlerrate wird als ein Prozentsatz des Wertes ausge
drückt, der erhalten wird durch Dividieren der Zahl von Feh
lerpixeln in der komprimierten FBM durch die Zahl von Pixeln,
die der Fehlergröße entsprechen, die in Punkt 17 eingestellt
wurde. In den komprimierten FBMs 23A, 23B und 23C, die in
Fig. 5A bis 5C gezeigt sind, beträgt die Zahl der Fehlerpixel
16, und die Zahl der Pixel, die der Fehlergröße entspricht,
ist ebenfalls 16, damit ist die Fehlerrate 100%.
Das Fehlerpixel in dem in Schritt ST4 ausgewählten Bereich
wird beurteilt auf der Grundlage der Beurteilungsbedingungen
der Fehlerrate (100%) die in Punkt 18 eingestellt wurde, und
das Vorhandensein eines benachbarten minderwertigen Erken
nungsobjekt, das in Punkt 19 eingestellt wurde (ob oder nicht
ein minderwertiges Erkennungsobjekt benachbart ist). Wenn bei
de Beurteilungsbedingungen erfüllt sind, wird das obige Feh
lerpixel erkannt (geschätzt) als minderwertiges Erkennungsob
jekt, d. h. "minderwertiger Block", und man geht zu dem näch
sten Schritt ST7. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind,
geht man zu Schritt ST9 (Schritt ST6).
Aus der Tatsache, daß die Fehlerraten der komprimierten FBMs
23A, 23B und 23C der Fig. 5A bis 5C alle 100% sind, daß die
in dem Punkt 18 eingestellte Fehlerrate erfüllt ist und daß
das Vorhandensein eines benachbarten minderwertigen Erken
nungsobjektes in Punkt 19 gesetzt ist, wird beurteilt "minder
wertiger Block", und man geht zu Schritt ST7.
In Schritt ST7 wird in Bezug auf die anderen komprimierten
FBMs, die durch andere als die Kompressionsfläche FBM-A kom
primiert sind, die Fehlerrate in dem in Schritt ST4 ausgewähl
ten Bereich berechnet und dann durch die in Schritt ST5 erhal
tene Fehlerrate normalisiert.
Bei den in Fig. 6A bzw. 6C gezeigten komprimierten FBMs 24A
und 24C, beträgt die Zahl der Fehlerpixel 32, und die Zahl der
Pixel in dem Bereich von 32 × 32 Bit ist ebenfalls 32, wodurch
die Fehlerrate 100% wird. Normalisierung durch 100% (die Feh
lerrate der komprimierten FBMs 23A und 23C, die in Schritt ST5
berechnet wurde) resultiert für beide zu 1.
In der in Fig. 6B gezeigten FBM 24B beträgt die Zahl der Feh
lerpixel 8, die Gesamtpixelzahl ist 32, wodurch die Fehlerrate
25% wird. Normalisierung durch 100% (die Fehlerrate der kom
primierten FBM 23B) resultiert in 0,25.
In den in Fig. 7A bzw. 7B gezeigten komprimierten FBMs 25A
und 25B beträgt die Zahl der Fehlerpixel 32, und die Zahl der
Pixel in dem Bereich von 32 × 32 Bit ist ebenfalls 32, wodurch
die Fehlerrate 100% wird. Normalisierung durch 100% (die Feh
lerrate der komprimierten FBMs 23A und 23B, die in Schritt ST5
berechnet ist) resultiert darin, daß beide eins sind. In der
in Fig. 7C gezeigten FBM 25C beträgt die Zahl der Fehlerpixel
8, und die Zahl der Pixel in dem Bereich von 32 × 32 Bit beträgt
32, wodurch die Fehlerrate 25% wird. Normalisierung durch 100%
(die Fehlerrate der komprimierten FBM 23C) resultiert in 0,25.
Darauf folgend wird auf der Grundlage des Punktes 21 (die Feh
lerformbeurteilungsregel basierend auf den Fehlerraten um die
komprimierten FBMs, die durch andere als die Kompressionsflä
che FBM-A komprimiert sind) in der Erkennungsregel werden so
die erkannten Fehler wiedererkannt (Schritt ST8).
Insbesondere bezüglich der in Fig. 4A gezeigten ursprüngli
chen FBM 22A, wenn sie mit der Kompressionsfläche von FBM-B
oder FBM-C komprimiert wird, betragen die normalisierten Feh
lerraten beide 1. Daher wird auf der Grundlage der Beurtei
lungsregel unter Benutzung der normalisierten Fehlerraten von
FBM-B und FBM-C in Punkt 21 die ursprüngliche FBM 22A wieder
erkannt (spezifiziert) als "minderwertiger Block (normal)".
Bezüglich der in Fig. 4B gezeigten ursprünglichen FBM 22B,
wenn sie mit der Kompressionsfläche von FBM-B oder FBM-C kom
primiert wird, betragen die normalisierten Fehlerraten 0,25
bzw. 1. Daher wird sie wiedererkannt oder unterschieden als
"minderwertige Linie (X-Linie), die in x-Richtung ausgerichtet
ist".
Bezüglich der in Fig. 4C gezeigten ursprünglichen FBM 22C,
wenn sie mit der Kompressionsfläche von FBM-B oder FBM-C kom
primiert wird, betragen die normalisierten Fehlerraten 1 bzw.
0,25. Daher wird sie wiedererkannt oder unterschieden als
"minderwertige Linie (Y-Linie), die in y-Richtung ausgerichtet
ist".
In Schritt ST9 wird beurteilt, ob irgendein nicht abgetasteter
Bereich in einer Halbleitervorrichtung verbleibt. Wenn einer
verbleibt, wird der nächste Abtastbereich (mit einer Fläche
von 32 × 32 Bit, die in Punkt 20 eingestellt ist) ausgewählt,
und die Tätigkeiten des Schrittes ST5 und der späteren Schrit
te werden wiederholt (Schritt ST12). Wenn der gesamte Bereich
der Halbleitervorrichtung abgetastet worden ist, geht man zu
Schritt ST10.
In Schritt ST10 wird beurteilt, ob von den minderwertigen Er
kennungsobjekten, die bei der in Fig. 3 gezeigten Erkennungs
regel eingestellt sind, irgendein nichtgewähltes minderwertiges
Erkennungsobjekt verbleibt oder nicht. Wenn eines ver
bleibt, wird das nächste minderwertige Erkennungsobjekt ge
wählt, und die Tätigkeiten des Schrittes ST4 und der folgenden
Schritte werden wiederholt (Schritt ST13). Wenn der gesamte
Bereich der Halbleitervorrichtung abgetastet worden ist, geht
man zu Schritt ST11. Es sei angemerkt, daß gemäß der in Fig.
3 gezeigten Erkennungsregel der "minderwertige Block" (A-
Blockfehler) von "minderwertige Linie" (B-Linienfehler) als
minderwertiges Erkennungsobjekt gefolgt wird. Folglich werden
selbst für "minderwertige Linien" die Tätigkeiten des Schritte
ST4 und der folgenden Schritte auf der Grundlage der Punkte 15
bis 21 wiederholt.
In Schritt ST11 wird der durch die Tätigkeiten der Schritte
ST3 bis ST5 (rohe Erkennungstätigkeit) erkannte Bereich bei
dem 1-Bit-Pegel abgetastet zum Erhalten von detaillierter In
formation wie die tatsächliche Fehlergröße und die Zahl der
Fehlerbit. Dadurch ist die Fehlerformerkennung für eine Halb
leitervorrichtung beendet.
Da eine Mehrzahl von Halbleitervorrichtungen normalerweise auf
einem Wafer gebildet ist, sollten die Tätigkeiten der Schritte
ST3 bis ST11 für jede Halbleitervorrichtung ausgeführt werden.
Gemäß dem Fehleranalyseverfahren der ersten Ausführungsform,
wie es beschrieben wurde, wird eine Mehrzahl von komprimierten
FBMs mit verschiedenen Kompressionsflächen dargestellt als
Kompressionsbedingungen, und Fehlerformen werden auf der
Grundlage der entsprechenden Fehlerraten beurteilt. Dieses er
möglicht die Unterscheidung mehrerer Arten von Fehlerformen
und die Zunahme der Klassifizierungsgenauigkeit der Fehlerfor
men im Vergleich mit dem Fall, in dem die Fehlerformen nur
durch die Fehlerrate der komprimierten FBM beurteilt wird, die
unter einer einzelnen Kompressionsbedingung vorbereitet wurde.
Fig. 8 ist ein Flußdiagramm, das ein Fehleranalyseverfahren
gemäß einer zweiten Ausführungsform darstellt. Fig. 9 ist ein
Bild, das ein Beispiel von Fehlerformerkennungsregeln zum Aus
führen des Fehleranalyseverfahrens dieser Ausführungsform dar
stellt.
Eine Regel der Erkennung der minderwertigen Form wird unter
Bezugnahme auf Fig. 9 beschrieben.
In Fig. 9 sind Punkte 26 und 27 Punkte zum Einstellen von
Kompressionsbedingungen. Diese Ausführungsform stellt den Fall
des Ändern eines Kompressionsschwellenwert dar, der eine der
Kompressionsbedingungen ist. Nur eine Kompressionsfläche von
8 × 8 Bit wird in dem Punkt 26 eingestellt, während zwei Kom
pressionsschwellenwerte von FBM-A (1 Bit) und FBM-B (5 Bit) in
Punkt 27 eingestellt werden.
Wie er hier benutzt wird, bedeutet der Ausdruck "Kompressions
schwellenwert" einen Indexwert zum Bestimmen, ob eine vorbe
stimmte Kompressionsfläche (Pixel) ein Gutpixel oder ein Feh
lerpixel ist, und er wird eingestellt als die Zahl der Fehler
bit, die in der vorbestimmten Kompressionsfläche vorhanden
sind. Zum Beispiel in dem Fall, daß der Kompressionsschwellen
wert 1 Bit beträgt, wenn ein oder mehrere Fehlerbit in der
Kompressionsfläche vorhanden sind, wird es ein Fehlerpixel.
Ähnliche Bezugszeichen sind benutzt worden bei den gleichen
Punkten wie bei der Fehlerformerkennungsregel zum Ausführen
des Fehleranalyseverfahrens der ersten Ausführungsform, die
unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben wurde. Die Inhalte
ihrer entsprechenden Punkte sind wie folgt:
In Punkt 14 (der Name des minderwertigen Erkennungsobjektes)
wird "minderwertige Linie" eingestellt. Es wird Bezug genommen
auf Fig. 8, "minderwertige Linie" wird mittels eines Beispie
les beschrieben.
In Punkt 15 (der Name einer komprimierten FMB, die abzutasten
ist) wird "FBM-A" ausgewählt.
In Punkt 16 (die Erkennungsreihenfolge der minderwertigen Er
kennungsobjekte) wird so eingestellt, daß "minderwertige Li
nie" zuerst erkannt wird.
In Punkt 17 (die Fehlergröße eines minderwertigen Erkennungs
objektes) wird "8 × 32 Bit" (was eine Matrix mit 8 Zeilen und 32
Spalten bedeutet) eingestellt.
In Punkt 18 (Fehlerrate) wird es so eingestellt, daß "Fehler"
beurteilt wird, wenn die Fehlerrate 100% beträgt.
In Punkt 19 (ob oder nicht ein minderwertiges Erkennungsobjekt
benachbart ist) ist es so eingestellt, daß keine benachbarten
minderwertigen Erkennungsobjekte vorhanden sind.
In Punkt 20 (Abtastgröße) ist "8 × 32 Bit" eingestellt.
In Punkt 21 (Fehlerformbeurteilungsregel) wird beurteilt, ob
oder nicht "minderwertige Linie (normal)" zu erkennen ist auf
der Grundlage der Fehlerrate, die mit der Benutzung des Kom
pressionsschwellenwertes FBM-B normalisiert ist.
Zum Beispiel wird geurteilt "minderwertige Linie" wenn sie er
haltene Fehlerrate in dem Bereich von 0,75 bis 1,25 liegt, und
es wird geurteilt "nicht erkannt", wenn sie in dem Bereich von
0 bis 0,5 liegt.
Die Fehleranalysetätigkeit wird durch Benutzen von Fig. 8 und
Bezugnahme auf Fig. 9 und Fig. 10A, 10B, . . . 12A und 12B
beschrieben. Fig. 10A und 10B sind Bilder, die ursprüngliche
FBMs darstellen, die durch Abbilden der Daten über die Po
sitionen der fehlerhaften Speicherzellen, die von dem in Fig.
1 gezeigten LSI-Tester 1 erkannt worden sind, in einen Be
reich, der durch x × y = 32 Bit × 32 Bit unterteilt ist, darge
stellt sind. Das heißt Fig. 10A und 10B zeigen verschiedene
minderwertige Muster als ursprüngliche FBMs 28A bzw. FBM 28B.
Die ursprüngliche FBM 28a von Fig. 10A ist in solch einem Mu
ster, daß eine einzelne Fehlerbitlinie FBL, die aus einer Rei
he von Fehlerbit zusammengesetzt ist, die in der y-Richtung
ausgerichtet sind, in der Nähe des linken Endes vorhanden ist,
wie in Fig. 10A gesehen wird.
Die ursprüngliche FBM 28B von Fig. 10B ist in solch einem Mu
ster, daß nur die linke Seite, wie sie in der Figur gesehen
wird, mit Fehlerbit FB gepunktet ist.
Die Analysetätigkeit der Daten um die ursprünglichen FBMs 28A
und 28B wird hier im folgenden beschrieben.
Es wird Bezug genommen auf Fig. 8, wenn eine Fehlerformerken
nung gestartet wird, wird die in Fig. 9 gezeigte Erkennungs
regel, die in der Abhängigkeit der Art der Halbleitervorrich
tung eingestellt ist, zuerst gelesen (Schritt ST21).
Darauf folgend werden die ursprünglichen FBMs 28A und 28B, die
in Fig. 10A und 10B gezeigt sind, auf der Grundlage der nu
merischen Werte der Kompressionsflächen komprimiert, die in
Punkt 26 (Kompressionsflächen) in der Erkennungsregel einge
stellt sind. Hierbei wird unter Benutzung als Index einer
Mehrzahl von Kompressionsschwellenwerten, die in Punkt 27 ein
gestellt sind, eine Mehrzahl von komprimierten FBMs darge
stellt (Schritt ST22).
Fig. 11A und 11B zeigen komprimierte FBMs 29A und 29B, die
durch Komprimieren der ursprünglichen FBMs 28A und 28B durch
die Kompressionsfläche (8 × 8 Bit), die in Punkt 26 eingestellt
ist, auf der Grundlage der Kompressionsschwellenwerte von FBM-
A, die in Punkt 27 eingestellt sind, erhalten.
Wenn die ursprünglichen FBMs 28A und 28B von Fig. 10A und
10B in die Fläche von 8 × 8 Bit (64 Bit) komprimiert werden,
werden beide in eine 4 × 4 Pixelmatrix unterteilt. Wenn diese
durch den Kompressionsschwellenwert von FBM-A (1 Bit) beur
teilt werden, wird die gesamte linke Linie der Pixelmatrix ein
Fehlerpixel FPL. Wenn die Fehlerpixel geschwärzt werden, wird
die linke Linie geschwärzt, wie in Fig. 11A und 11B gezeigt
ist.
Fig. 12A und 12B zeigen komprimierte FBMs 10A und 10B, die
durch Komprimieren der ursprünglichen FBMs 28A und 28B mit der
Kompressionsfläche (8 × 8 Bit), die in Punkt 26 eingestellt ist,
auf der Grundlage des Kompressionsschwellenwertes von FBM-B,
der in Punkt 27 eingestellt ist, komprimiert.
Wenn die ursprünglichen FBMs 28A und 28B von Fig. 10A und
10B in die Fläche von 8 × 8 Bit (64 Bit) komprimiert werden,
werden beide in eine 4 × 4 Pixelmatrix unterteilt, und sie wer
den durch den Kompressionsschwellenwert von FBM-B (5 Bit) kom
primiert. Als Resultat werden bezüglich der ursprünglichen FBM
28B in Fig. 10B alle Pixelmatrizen ein Gutpixel PP, wie in
Fig. 12B gezeigt ist, da es kein Pixel gibt mit mehr als 2
Fehlerbit.
Darauf folgend wird auf der Grundlage der Einstellung in Punkt
16 (Erkennungsreihenfolge der minderwertigen Erkennungsobjek
te) in der Erkennungsregel die minderwertige Linie (A-
Linienfehler) zuerst ausgewählt als ein minderwertiges Erken
nungsobjekt (Schritt ST23).
Die komprimierten FBMs 29A und 29B, die durch den Kompressi
onsschwellenwert von FBM-A beurteilt worden sind, werden auf
der Grundlage der Einstellung in Punkt 15 (der Name einer ab
zutastenden komprimierten FBM) in der Erkennungsregel ausge
wählt. Dann wird auf der Grundlage der Einstellung in Punkt 17
(Fehlergröße) ein 8 × 8 Bitbereich aus den Bereichen der kompri
mierten FBMs 29A und 29B ausgewählt (Schritt ST24).
Danach wird die Fehlerrate in dem in Schritt ST24 ausgewählten
Bereich berechnet (Schritt ST25).
In den in Fig. 11A und 11B gezeigten komprimierten FBMs 29A
und 29B beträgt die Zahl der Fehlerpixel 4, und die Zahl der
Pixel, die der Fehlergröße entsprechen, die in dem Punkt 17
eingestellt ist (8 × 32 Bit) beträgt ebenfalls 4, wodurch die
Fehlerrate 100% beträgt.
Das Fehlerpixel in dem in Schritt ST24 gewählten Bereich wird
beurteilt auf der Grundlage der Bedingung der Fehlerrate
(100%), die in dem Punkt 18 eingestellt ist, und der Bedin
gung, daß keine benachbart minderwertigen Erkennungsobjekte
vorhanden sind, was in Punkt 19 eingestellt ist (ob oder nicht
ein minderwertiges Erkennungsobjekt benachbart ist). Wenn bei
de Beurteilungsbedingungen erfüllt sind, wird das Fehlerpixel
in dem obigen Bereich als ein minderwertiges Erkennungsobjekt
erkannt (geschätzt), und man geht zu dem nächsten Schritt
ST27. Wenn sie nicht erfüllt sind, geht man zu dem Schritt
ST29 (Schritt ST26).
Hierbei sind die Fehlerraten der komprimierten FBMs 29A und
29B von Fig. 11A und 11B beide 100%, was die in Punkt 18
eingestellte Fehlerrate erfüllt, und die Bedingung daß kein
benachbartes minderwertiges Erkennungsobjekt vorhanden ist,
ist in Punkt 19 eingestellt. Da jedoch keine Fehlerpixel FPLs
benachbart zueinander in dem Außengebiet eines Bereiches vor
handen sind, der durch 8 × 32 Bit definiert ist, der dem Fehler
pixelbereich entspricht, geht man zu ST27.
In Schritt ST27 wird selbst für andere komprimierte FBMs, die
durch andere als den Kompressionsschwellenwert FBM-A kompri
miert sind, die Fehlerrate in dem Bereich, der bei Schritt
ST24 ausgewählt wurde, berechnet und durch die in Schritt ST25
erhaltene Fehlerrate normalisiert.
Bei der in Fig. 12A gezeigten komprimierten FBM 30A beträgt
die Zahl der Fehlerpixel 4, und die Zahl der Pixel, die der
Fehlergröße entspricht, die in Punkt 17 eingestellt ist (8 × 32
Bit) beträgt ebenfalls 4, daher beträgt die Fehlerrate 100%.
Die Normalisierung der Fehlerrate (100%) der komprimierten FBM
29A, die in Schritt ST25 erhalten ist, resultiert in 1.
Bei der in Fig. 12B gezeigten komprimierten FBM 30B ist, da
die Zahl der Fehlerpixel 0 beträgt, die Fehlerrate 0%. Die
Normalisierung mit der Fehlerrate (100%) der komprimierten FBM
29B resultiert in 0.
Darauf folgend werden auf der Grundlage des Punktes 21 (Feh
lerformbeurteilungsregel auf der Grundlage der Fehlerrate an
derer komprimierter FBMs, die durch andere als den Kompressi
onsschwellenwert von FBM-A komprimiert sind) in der Erken
nungsregel die soweit erkannten Fehler wiedererkannt (spezifi
ziert) oder unterschieden (Schritt ST28).
Genauer bezüglich der ursprünglichen FBM 28A, die in Fig. 10A
gezeigt ist, wenn mit dem Kompressionsschwellenwert von FBM-B
komprimiert wird, beträgt die normalisierte Fehlerrate 1. Da
her wird auf der Grundlage der Beurteilungsregel unter Benut
zung der normalisierten Fehlerrate von FBM-B in Punkt 21 die
ursprüngliche FBM 28A wiedererkannt (spezifiziert) oder unter
schieden als "minderwertige Linie (normal)".
Bezüglich der in Fig. 10B gezeigten ursprünglichen FBM 28B,
wenn sie mit dem Kompressionsschwellenwert von FBM-B kompri
miert wird, ist die normalisierte Fehlerrate 0. Daher wird sie
als "nicht erkannt" beurteilt.
Die Tätigkeiten der folgenden Schritte ST29 bis ST33 sind die
gleichen wie die Tätigkeiten der Schritte ST9 bis ST13 in der
ersten Ausführungsform (siehe Fig. 2) und daher wird die Be
schreibung nicht wiederholt.
Gemäß dem Fehleranalyseverfahren der zweiten Ausführungsform,
wie es beschrieben wurde, werden eine Mehrzahl von komprimier
ten FBMs mit verschiedenen Kompressionsschwellenwerten als die
Kompressionsbedingungen dargestellt, und Fehlerformen werden
auf der Grundlage der entsprechenden Fehlerraten beurteilt.
Dieses ermöglicht die Erkennung, wobei die Dichte des Fehlers
in Betracht gezogen wird, und es ermöglicht auch eine inkor
rekte Erkennung von Fehlerformen zu verringern und die Klassi
fizierungsgenauigkeit von Fehlerformen zu erhöhen im Vergleich
mit dem Fall, in dem Fehlerformen nur durch die Fehlerrate der
komprimierten FBM beurteilt wird, die unter einer einzelnen
Kompressionsbedingung dargestellt wurde.
Die vorangehenden Fehleranalyseverfahren zum Unterscheiden von
Fehlerformen werden ausgeführt unter Benutzung einer Mehrzahl
von komprimierten FBMs. Diese FBMs werden dargestellt durch
Ändern der Kompressionsflächengröße bei der ersten Ausfüh
rungsform, während sie durch Ändern des Kompressionsschwellen
wertes mit der gleichen Kompressionsfläche bei der zweiten
Ausführungsform gebildet werden. Andererseits ist eine dritte
Ausführungsform auf ein Fehleranalyseverfahren in dem Fall ge
richtet, daß die Kompressionsflächengröße und der Kompressi
onsschwellenwert beide geändert werden können.
Fig. 13 ist ein Flußdiagramm zum Darstellen des Fehleranaly
severfahrens gemäß der dritten Ausführungsform. Fig. 14 ist
ein Bild, das ein Beispiel von Fehlerformerkennungsregeln zum
Ausführen des Fehleranalyseverfahrens dieser Ausführungsform
darstellt.
Eine Erkennungsregel der minderwertigen Form wird unter Bezug
nahme auf Fig. 14 beschrieben.
Diese Regel weist die gleichen Einstellungen wie die Erken
nungsregel in der ersten Ausführungsform auf, die unter Bezug
nahme auf Fig. 3 beschrieben wurde, mit der Ausnahme daß
Punkt 13 in Fig. 3 durch Punkt 31 ersetzt wurde, bei dem ver
schiedene Kombinationen einer Kompressionsfläche und eines
Kompressionsschwellenwertes eingestellt werden.
Insbesondere verwendet diese Ausführungsform verschiedene Kom
binationen einer Kompressionsfläche und eines Kompressions
schwellenwertes als Kompressionsbedingungen. Es werden die
folgenden vier Kombinationen eingestellt: FBM-A (eine Kompres
sionsfläche von 8 × 8 Bit und ein Kompressionsschwellenwert von
1 Bit), FBM-B (eine Kompressionsfläche von 1 × 32 Bit und ein
Kompressionsschwellenwert von 1 Bit), FBM-C (eine Kompressi
onsfläche von 32 × 1 Bit und ein Kompressionsschwellenwert von 1
Bit) und FBM-D (eine Kompressionsfläche von 8 × 8 Bit und ein
Kompressionsschwellenwert von 8 Bit).
Punkt 21 ist ein Punkt zum Einstellen der Fehlerformbeurtei
lungsregel auf der Grundlage der normalisierten Fehlerraten
über andere komprimierte FBMs, die durch eine andere als die
abzutastende FBM komprimiert werden, d. h. die Kompressionsflä
che und der Kompressionsschwellenwert von FBM-A. "Minderwerti
ger Block (normal)" ist durch die normalisierten Fehlerraten
zu beurteilen, wenn es mit den entsprechenden Kompressionsflä
chen und Kompressionsschwellenwerten von FBM-B bis FBM-D kom
primiert ist.
Wenn irgendeine der so erhaltenen normalisierten Fehlerraten
in dem Bereich von 0,75 bis 1,25 liegt, wird "minderwertiger
Block" geurteilt.
Es wird so geurteilt, damit keine Fehlererkennung durchgeführt
wird, in Abhängigkeit der normalisierten Fehlerrate durch Be
nutzung des Kompressionsschwellenwertes von FBM-D.
Wenn diese normalisierte Fehlerrate in dem Bereich von 0 bis
0,5 liegt, wird geurteilt, daß keine Minderwertigkeit erkannt
wird.
Die Erkennungsregel zum Bestimmen von entweder "minderwertige
Linie (X-Linie), die in der x-Richtung ausgerichtet ist" oder
"minderwertige Linie (Y-Linie), die in der y-Richtung ausge
richtet ist" ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungs
form.
Das Einstellen der Inhalte mit der Ausnahme der Punkte 14 bis
20 ist das gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.
Die Fehleranalysetätigkeiten der Schritte ST41 bis ST53 in dem
Flußdiagramm von Fig. 13 sind die gleichen wie die Schritte
ST1 bis ST13 in dem Flußdiagramm von Fig. 2 mit der Ausnahme,
daß im Schritt ST42 die ursprünglichen FBMs komprimiert werden
auf der Grundlage der numerischen Werte der verschiedenen Kom
binationen einer Kompressionsfläche und eines Kompressions
schwellenwertes, die in Punkt 31 (Kompressionsfläche) gesetzt
werden, und daß die Fehlerformbeurteilungsregel, die für die
Minderwertigkeitserkennung in Schritt ST48 benutzt wird, durch
Hinzufügen des Kompressionsschwellenwertes von FBM-D komplexer
wird.
Es wird auf die in Fig. 14 gezeigte Fehlerformerkennungsregel
Bezug genommen, die Kompressionsfläche des FBM-D wird auf 8 × 8
Bit gesetzt, und ihr Kompressionsschwellenwert wird auf 8 Bit
gesetzt. Dieses ist ein Beispiel verschiedener Kombinationen
einer Kompressionsfläche und eines Kompressionsschwellenwer
tes, und es dient zum Anzeigen, daß die Zahl der unterscheid
baren Fehlerformtypen kann durch Verwenden verschiedener Kom
pressionsbedingungen von denen von FBM-A bis FBM-C erhöht wer
den kann. Zum Beispiel kann solch eine Fehlerform, die unun
terscheidbar unter den Kompressionsbedingungen von FBM-A bis
FBM-C ist, durch Verwenden einer unterschieden werden, die zu
sätzlich zu den obigen Bedingungen verwendet werden.
Gemäß dem Fehleranalyseverfahren der dritten Ausführungsform,
das oben beschrieben wurde, werden eine Mehrzahl von kompri
mierten FBMs mit verschiedenen Kompressionsflächen und ver
schiedenen Kompressionsschwellenwerten als Kompressionsbedin
gungen vorbereitet, und Fehlerformen werden auf der Grundlage
ihrer entsprechenden Fehlerraten beurteilt. Dieses ermöglicht
es, mehr Arten von Fehlerformen zu unterscheiden und die Klas
sifizierungsgenauigkeit von Fehlerformen zu vergrößern, als im
Fall des Verwendens nur einer Kompressionsfläche oder nur ei
nes Kompressionsschwellenwertes als eine Kompressionsbedin
gung.
Bei der zweiten und dritten Ausführungsform wurde die Be
schreibung für den Fall gegeben, daß die ursprünglichen FBMs
komprimiert werden, in dem ein Kompressionsschwellenwert be
nutzt wird. Der Kompressionsschwellenwert sollte auf einen ge
eigneten Wert in Abhängigkeit der minderwertigen Musterform
gesetzt werden. Voreingestellte Kompressionswerte werden bei
diesen Ausführungsformen benutzt. Bei einer vierten Ausfüh
rungsform wird ein Verfahren zum automatischen Erhalten eines
geeigneten Kompressionsschwellenwertes auf der Grundlage der
minderwertigen Musterform unter Bezugnahme auf Fig. 15A,
15B, 16, 17A, 17B und 18 beschrieben.
Fig. 15A und 15B sind Bilder, die ursprüngliche FBMs dar
stellen, die durch Abbilden der Daten über Positionen der Feh
lerspeicherzellen, die durch den in Fig. 1 gezeigten LSI-
Tester 1 erkannt worden sind, in einen Bereich, der durch
x × y = 32 Bit × 32 Bit unterteilt ist, erhalten werden. Insbesondere
zeigen Fig. 15A und 15B zwei verschiedene minder
wertige Muster als FBMs 32A bzw. 32B.
Die ursprüngliche FBM 32A, die in Fig. 15A gezeigt ist, ist
in solch einem Muster, daß eine Fehlerbitlinie FBL, die aus
einer Reihe von Fehlerbit zusammengesetzt ist, die in der y-
Richtung ausgerichtet sin 57333 00070 552 001000280000000200012000285915722200040 0002010064329 00004 57214d, in der Nähe des linken Endes vor
handen ist, wie in Fig. 15 zu sehen ist.
Die ursprüngliche FBM 32B, die in Fig. 15B gezeigt ist, ist
in solch einem Muster, daß nur die linke Seite, wie sie in der
Figur gesehen wird, mit Fehlerbit FB gepunktet ist.
Eine Beschreibung wird nun bezüglich des Verfahrens des auto
matischen Erhaltens von Kompressionsschwellenwerten auf der
Grundlage der Daten dieser ursprünglichen FBMs 32A und 32B ge
geben, wobei Bezug genommen wird auf das in Fig. 16 gezeigte
Flußdiagramm.
In Schritt ST61 werden die ursprünglichen FBMs 32a und 32B auf
der Grundlage einer vorbestimmten Kompressionsfläche kompri
miert, und ihr Wert beträgt zum Beispiel 8 × 8 Bit, der in Punkt
26 (Kompressionsfläche) in der Erkennungsregel der zweiten
Ausführungsform gesetzt ist, wie unter Bezugnahme auf Fig. 9
beschrieben wurde.
Wenn die ursprünglichen FBMs 32A und 32B, die in Fig. 15A
und 15B gezeigt sind, in die Fläche von 8 × 8 Bit (64 Bit) kom
primiert sind, sind beide in eine 4 × 4 Pixelmatrix unterteilt.
Darauf folgend wird die Zahl der Fehlerbit pro Pixel (Kompres
sionsfläche) berechnet (Schritt ST62). Tabellen der Zahl von
Fehlerbit pro Pixel sind in Fig. 17A bzw. 17B gegeben.
In Fig. 17A sind 8 Fehlerbit entsprechend in vier Pixeln der
linken Spalte enthalten, wie in der Figur gesehen wird, aber
keine Fehlerbit sind in den anderen Pixeln enthalten.
In Fig. 17B ist ein Fehlerbit in jeweils dem ersten bis drit
ten Pixel von oben enthalten, und zwei Fehlerbit sind in dem
untersten Pixel in der linken Spalte enthalten, wie in der Fi
gur gesehen wird, und keine Fehlerbit sind in den anderen Pi
xeln enthalten.
Darauf folgend wird auf der Grundlage der Zahl von Fehlerbit
pro Pixel, die in dem Schritt ST62 berechnet sind, die Eigen
schaft des Vorhandenseins der Fehlerbit pro Pixel erhalten
(Schritt ST63).
Das Konzept dieser Tätigkeit kann graphisch erläutert werden,
in dem die Zahl der Fehlerbit pro Pixel zum Eingeben ihrer ho
rizontalen Achse und die Zahl der Pixel zum Eingeben ihrer
vertikalen Achse benutzt werden, wie in Fig. 18 gezeigt ist.
Es wird Bezug genommen auf Fig. 18, die Zahl der Pixel, die 1
Fehlerbit enthalten, beträgt 3, die Zahl der Pixel, die 2 Feh
lerbit enthalten, beträgt 1, und die Zahl der Pixel, die 8
Fehlerbit enthalten, beträgt 4. Dieses zeigt, daß am häufig
sten Pixel mit 8 Fehlerbit vorhanden sind, und am zweithäufig
sten sind Pixel mit einem Fehlerbit vorhanden.
Aus diesem Diagramm werden unter der Annahme, daß die Eigen
schaft des Vorhandenseins von Fehlerbit durch eine quadrati
sche Kurve (nach oben offene Parabel) angenähert wird, bei der
die minimale Zahl von Pixeln auf 0 gesetzt ist, Kompressions
schwellenwerte von dem minimalen Wert der Eigenschaft der Exi
stenz der Fehlerbit berechnet (Schritt ST64).
Genauer, das Zählen der Pixel wird gestartet, wenn die Zahl
von Fehlerbit 1 beträgt, und die Zahl der Fehlerbit (der Wert
auf der horizontalen Achse), wenn die Zahl der Pixel zuerst 0
erreicht, d. h. den minimalen Wert, wird automatisch als Kom
pressionsschwellenwert abgeleitet. Es sei angemerkt, daß der
Kompressionsschwellenwert, der so erhalten wird, 3 Bit in die
ser Ausführungsform beträgt.
Die Tätigkeit zum Ableiten der Kompressionsschwellenwerte, wie
oben beschrieben wurde, kann zum Beispiel bei dem Aufstellen
der in Fig. 9 gezeigten Erkennungsregel ausgeführt werden.
Der berechnete Kompressionsschwellenwert kann als der Kompres
sionsschwellenwert von FBM-B benutzt werden bei dem Einstellen
der Kompressionsschwellenwerte in Punkt 27.
Somit kann ein Schwellenwert erhalten werden, der jegliche
minderwertige Bit ignoriert, die zufällig auftreten, in dem
Kompressionsschwellenwerte aus der Eigenschaft des Vorhanden
seins der Fehlerbit berechnet werden, die in einem Pixel ent
halten sind.
In dem Fall von "minderwertiger Block" oder "minderwertige Li
nie" nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daß eine Mehrzahl von
Fehlerbit in einem Pixel vorhanden ist. In dem Fall von "min
derwertiges Bit", der zufällig auftritt, nimmt die oben er
wähnte Wahrscheinlichkeit ab. Daher wird mit dem Verfahren
dieser Ausführungsform mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, daß
Kompressionsschwellenwerte größer als 1 sind, keine Erkennung
für ein minderwertiges Bit gemacht, das zufällig auftritt, und
somit ist es möglich, automatisch Kompressionsschwellenwerte
zu erhalten, die geeignet für das Fehleranalyseverfahren zum
Erkennen von nur "minderwertiger Block" und "minderwertige Li
nie" geeignet sind.
Für die vorangehenden Fehleranalyseverfahren, die zu realisie
ren sind, kann zum Beispiel ein Computer wie er in Fig. 19
gezeigt ist, benutzt werden.
Die EWS für Datenanalyse 2, die in Fig. 1 gezeigt ist, wird
durch das in Fig. 19 gezeigte Computersystem aufgebaut.
In Fig. 19 ist gezeigt, daß in der EWS für Datenanalyse 2 ein
Computerkörper 101, eine Anzeigeneinheit 102, eine Magnetband
einheit 103, in die ein Magnetband 104 eingefügt sind, eine
Tastatur 105, eine Maus 106, eine CD-ROM-Einheit 107, in die
eine CD-ROM (nur Lesespeicher einer Compact-Disc) 108 einge
fügt sind, und ein Kommunikationsmodem 109 enthalten ist. Un
nötig zu sagen, daß sie so aufgebaut sein kann, daß sie andere
Aufzeichnungsmedien als die Magnetbänder oder die CD-ROMs be
nutzt.
Die Fehleranalyseverfahren, wie sie unter Bezugnahme auf
Fig. 2, 8 oder 13 beschrieben wurden, können realisiert werden
durch Ausführen eines Computerprogrammes auf dem Computer. In
diesem Fall wird das Programm durch ein Aufzeichnungsmedium
wie das Magnetband 104 oder die CD-ROM 108 geliefert. Eben
falls kann das Programm in der Form von Signalen auf einem
Kommunikationskanal ausgebreitet werden und dann auf ein Auf
zeichnungsmedium herabgeladen werden.
Ein Programm, daß das Fehleranalyseverfahren (hier im folgen
den als "Fehleranalyseprogramm" bezeichnet) realisiert, wird
auf dem Computerkörper 101 ausgeführt, und der Bediener führt
die Fehleranalyse durch Betätigen der Tastatur 105 oder der
Maus 106 aus, während er die Anzeigeneinheit 102 betrachtet.
Das Fehleranalyseprogramm kann über das Kommunikationsmodem
109 zu dem Computerkörper 101 von einem anderen Computer über
eine Kommunikationsleitung geliefert werden.
Fig. 20 ist ein Blockschaltbild, das den Aufbau des in Fig.
19 gezeigten Computersystemes darstellt. Der in Fig. 19 ge
zeigte Computerkörper 101 weist eine CPU (zentrale Verarbei
tungseinheit) 200, einen ROM (nur Lesespeicher) 201, einen RAM
(Direktzugriffsspeicher) 202 und eine Festplatte 203 auf.
Die CPU 200 führt die Verarbeitung durch Eingeben und Ausgeben
von Daten unter der Anzeigeneinheit 102, der Magnetbandeinheit
103, der Tastatur 105, der Maus 106, der CD-ROM-Einheit 107,
dem Kommunikationsmodem 109, dem ROM 201, dem RAM 202 und der
Festplatte 203 aus.
Durch die CPU 200 wird das auf einem Aufzeichnungsmedium wie
das Magnetband 104 oder die CD-ROM 108 aufgezeichnete Fehlera
nalyseprogramm zeitweilig auf der Festplatte 203 gespeichert.
Durch die CPU 200 wird das Fehleranalyseprogramm von der Fest
platte 203 in den RAM 202 geladen und das Programm zum Ausfüh
ren der Fehleranalyse ausgeführt.
Es ist zu verstehen, daß das vorangehende Computersystem nur
als Beispiel beschrieben wird und jedes andere Mittel benutzt
werden kann, daß das Fehleranalyseprogramm ausführen kann.
Zusätzlich ist es durch das oben erwähnte Computersystem mög
lich, das Programm zum Ableiten der Kompressionsschwellenwerte
zu realisieren, daß als die vierte Ausführungsform beschrieben
wurde, in dem auf das Flußdiagramm von Fig. 16 Bezug genommen
wird.
Fig. 21 zeigt eine ursprüngliche FMB 50, die Fehlergruppen
enthält, die durch Anwenden einer fünften Ausführungsform des
Fehleranalyseverfahrens klassifiziert sind.
Die ursprüngliche FMB 50 ist eine ursprüngliche FBM eines
Halbleiterwafers 512, bei dem 28 Halbleitervorrichtungen 511,
von denen jedes die Zahl von Speicherzellen (x × y) von 32 Bit
× 16 Bit (= gesamt 512 Bit) aufweist, gebildet sind. In der
folgenden Beschreibung können die Halbleitervorrichtungen 511
beschrieben werden, in dem sie mit Bezugszeichen 5111 bis 5113
und 5115 bis 5118 bezeichnet sind, so daß sie zur Bequemlich
keit voneinander unterschieden werden können.
In Fig. 21 sind fehlerhafte Speicherzellen, das heißt fehler
hafte Bit FB, geschwärzt. Fehlerhafte Bit sind in dem oberen
linken Gebiet 513 und einem Gebiet 514 auf der rechten Seite
in der Zeichnung vorhanden.
Die Dichte der fehlerhaften Bit (hier im folgenden Fehlerdich
te genannt) in dem Gebiet 513 ist hoch, und die in dem Gebiet
514 ist niedrig.
Fig. 22 zeigt die Einzelheiten des Gebietes 513. Wie in Fig.
22 gezeigt ist, treten die fehlerhaften Bit FB in der gesamten
Fläche einer Halbleitervorrichtung 5111 an der linken Ecke und
um die Grenzen in den Halbleitervorrichtungen 5112 und 5113
benachbart zu der Halbleitervorrichtung 5111 auf.
Unter Benutzung des in Fig. 23 gezeigten Flußdiagrammes wird
unter Bezugnahme auf Fig. 21, 22 und 24 bis 27 eine Feh
leranalysetätigkeit der fünften Ausführungsform beschrieben.
Zuerst wird in Schritt ST71 die anfängliche Einstellung gele
sen. Als anfängliche Einstellung wird angenommen, daß die Grö
ße einer komprimierten Fläche 8 × 8 Bit beträgt, daß der Ab
stand, der ein benachbartes Pixel bestimmt, 1 Pixel beträgt,
daß die Zahl der zu erzeugenden FBMs gleich 2 ist, daß ein
Kompressionsschwellenwert einer Kompressionsbedingung FBM-1
zum Spezifizieren einer der FBMs gleich 4 Bit ist, und daß der
Kompressionsschwellenwert einer Kompressionsbedingung FBM-2
zum Spezifizieren der anderen FBM gleich 1 Bit ist.
Der Abstand zum Bestimmen des benachbarten Pixels ist ein Pa
rameter zum Definieren, daß ein Fehlerpixel, das innerhalb ei
nes vorbestimmten Abstandes (der durch die Zahl von Pixelzel
len spezifiziert ist) von einem spezifischen Fehlerpixel exi
stiert, zu der gleichen Gruppe gehört. In diesem Fall wird an
genommen, daß Fehlerpixel, die in einem Pixel (Abstand) exi
stieren, zu der gleichen Gruppe gehören.
Jedes Fehlerpixel kann als das spezifische Fehlerpixel benutzt
werden. Zuerst wird irgendein Fehlerpixel ausgewählt, und es
wird bestimmt, ob oder nicht ein Fehlerpixel innerhalb des Ab
standes zum Bestimmen des benachbarten Pixels um das ausge
wählte Fehlerpixel als Mitte vorhanden ist, und der Bestim
mungsvorgang des benachbarten Pixels wird wiederholt, indem
irgendeines der untersuchten Fehlerpixel als Zentrum benutzt
wird, wodurch die Fehlerpixel gruppiert werden.
In Schritt ST72 wird "1" als eine Variable n gesetzt. Die Va
riable n ist ein numerischer Wert, der jedesmal um 1 erhöht
wird, wenn eine Reihe von Prozessen der Schritte ST73 bis ST75
wiederholt wird. Die Variable n wird erhöht, bis sie die Zahl
der zu erzeugenden FBMs erreicht, die in dem Schritt ST71 ge
setzt worden ist.
In dem die Variable n auf "1" gesetzt ist, wird die Kompressi
on auf der Grundlage der Kompressionsbedingung FBM-1 ausge
führt. In Schritt ST73 wird die in Fig. 21 gezeigte FMB 50 in
vier komprimierte Gebiete unterteilt (von denen jedes aus 8 × 8
Bit besteht), die in Schritt ST71 eingestellt sind, und die
Kompression wird auf der Grundlage des eingestellten Kompres
sionsschwellenwertes (4 Bit) in der Kompressionsbedingung
FBM-1 ausgeführt, wodurch eine komprimierte FBM 51 erzeugt
wird.
Fig. 24 zeigt die komprimierte FBM 51. Wenn die in Fig. 21
und 22 gezeigte ursprüngliche FBM 50 in Gebiete komprimiert
wird, die aus 8 Bit in der x-Richtung und 8 Bit in der y-
Richtung bestehen, und wenn eine Fehlererfassung für jeweils 4
Bit des Kompressionsschwellenwertes durchgeführt wird, sind
keine Fehlerpixel in einem Gebiet 514A vorhanden, obwohl Feh
lerpixel (die schraffiert sind) dicht in einem Gebiet 513A
vorhanden sind. Die Gebiete 513A und 514A sind Gebiete auf der
komprimierten FBM entsprechend den Gebieten 513 und 514 in
Fig. 21.
Es zeigt, daß weniger als 4 Bit in jedem von all den Pixeln in
dem Gebiet 514A vorhanden sind, und alle Pixel werden als Gut
pixel bestimmt.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 23, in Schritt ST74
durch Gruppieren und Extrahieren benachbarter Fehlerpixel, die
in dem Abstand des Bestimmens des benachbarten Fehlerpixels (1
Pixel) in der komprimierten FBM 51 vorhanden sind, wird eine
Gruppe des Niveaus 1 bestimmt. In diesem Fall werden alle Feh
lerpixel in dem Gebiet 513A als die Gruppe des Niveaus 1 ex
trahiert.
Das Niveau 1 bezeichnet das Resultat des Ausführens des Pro
zesses unter Benutzung der Variablen n von 1, die in 5T72 be
stimmt wurde.
Die Fehlerbit in der in Schritt ST74 extrahierten Gruppe wer
den aus der ursprünglichen FBM ausgeschlossen (Schritt ST75).
In diesem Fall werden die Fehlerbit in dem Gebiet 513 aus der
ursprünglichen FBM 50 ausgeschlossen, und die in Fig. 25 ge
zeigte bearbeitete ursprüngliche FBM 50A wird erhalten.
In Fig. 25 sind die Fehlerbit aus dem Gebiet 513B ausge
schlossen, und die Fehlerbit FB sind nur in dem Gebiet 514B
vorhanden. Die Gebiete 513B und 514B sind die Gebiete in der
bearbeiteten ursprünglichen FBM, die den Gebieten 513 und 514
in Fig. 21 entsprechen.
Nachdem die Reihe von Gruppierungsprozessen in den Schritten
5T73 bis 5T75 beendet ist, wird in Schritt ST76 bestimmt, ob
die Variable n den Wert "2" als die Zahl der erzeugten FBMs
erreicht hat oder nicht.
Da die Zahl der erzeugten FBMs nicht die "2" erreicht hat,
wird "1" zu der Variablen n in Schritt ST78 addiert, und der
Prozeß des Schrittes 5T73 und der folgenden Schritte wird wie
derholt.
Fig. 26 zeigt Einzelheiten des Gebietes 514B in Fig. 25. Wie
in Fig. 26 gezeigt ist, treten die Fehlerbit FB selten in der
Halbleitervorrichtung 5115 und den Halbleitervorrichtungen
5116, 5117 und 5118 benachbart zu der Halbleitervorrichtung
5115 auf.
In dem die Variable n auf 2 gesetzt ist, wird die Kompression
auf der Grundlage der Kompressionsbedingung FBM-2 ausgeführt.
In Schritt ST73 wird die in Fig. 25 gezeigte bearbeitete ur
sprüngliche FBM 50 in die Kompressionsflächen unterteilt (von
denen jedes aus 8 × 8 Bit besteht), wie in Schritt ST71 einge
stellt wurde, die Kompression wird auf der Grundlage des ein
gestellten Kompressionsschwellenwertes (1 Bit) der Kompressi
onsbedingung FBM-2 durchgeführt, wodurch eine komprimierte FBM
52 erzeugt wird.
Fig. 27 zeigt die komprimierte FBM 52. Wenn die in Fig. 25
gezeigte bearbeitete ursprüngliche FBM 50A auf die Flächen
komprimiert wird, die jeweils aus 8 Bit in der x-Richtung und
8 Bit in der y-Richtung bestehen, und wenn die Fehlererfassung
für jedes Bit des Kompressionsschwellenwertes ausgeführt wird,
sind Fehlerpixel (die schraffiert sind) dicht in dem Gebiet
514C vorhanden. Da die Fehlerbit in dem Gebiet 513C in der be
arbeiteten ursprünglichen FBM 50A entfernt worden sind, sind
keine Fehlerpixel vorhanden. Die Gebiete 513C und 514C sind
Gebiete in der komprimierten FBM, die den Gebieten 513 und 514
in Fig. 21 entsprechen.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 23, in Schritt ST74
werden benachbarte Fehlerpixel, die innerhalb des Abstandes
zum Bestimmen des benachbarten Fehlerpixels (1 Pixel) in der
komprimierten FBM 52 vorhanden sind, gruppiert und extrahiert
als eine Gruppe des Niveaus 2. In diesem Fall werden alle Feh
lerpixel in dem Gebiet 514C als die Gruppe vom Niveau 2 extra
hiert.
Das Niveau 2 bezeichnet das Resultat des Ausführens des Pro
zesses unter Benutzung der Variablen von 2, die in Schritt
ST72 eingestellt wurde.
Die Fehlerbit in der Gruppe, die in dem Schritt ST74 extra
hiert werden, werden von der ursprünglichen FBM entfernt
(Schritt ST75). In diesem Fall werden die Fehlerbit in dem Ge
biet 514C von der bearbeiteten ursprünglichen FBM 50A so ent
fernt, daß kein Fehlerbit mehr in der FBM vorhanden ist.
Nachdem die Reihe von Gruppierungsprozessen in den Schritten
ST73 bis ST75 beendet ist, wird in dem Schritt ST76 geprüft,
ob die Variable n den Wert "2" als die Zahl der erzeugten FBMs
erreicht hat oder nicht.
Da die Variable n gleich 2 ist und 2 als die Zahl der erzeug
ten FBMs erreicht hat, geht das Programm zu Schritt ST77. In
Schritt ST77 werden die Fehlerbitformen in jeder Gruppe, die
extrahiert wurde, klassifiziert.
Für die Klassifizierung der Fehlerbitformen in jeder Gruppe
kann das Fehleranalyseverfahren, das in der ersten bis vierten
Ausführungsform beschrieben worden ist, benutzt werden. Alter
nativ können andere allgemeine Fehleranalyseverfahren eben
falls benutzt werden.
Bei dem Fehleranalyseverfahren der fünften Ausführungsform,
wie es oben beschrieben wurde, wird eine Mehrzahl von kompri
mierten FBMs erzeugt, während der Kompressionsschwellenwert
und die Pixel, die in einem vorbestimmten Abstand der Bestim
mung des benachbarten Fehlerpixels vorhanden sind, als Pixel
behandelt, die zu der gleichen Gruppe gehören, wodurch Gebiete
mit verschiedenen Fehlerpixeldichten in verschiedene Gruppen
gruppiert werden können. Nachdem die Gebiete gruppiert sind,
werden die Fehlerbitformen auf der Grundlage der Gruppeneinheit
klassifiziert, so daß die Ursache des Fehlers wirksam an
gegeben werden kann.
Das heißt, wenn Fehler dicht auftreten, wird lokal konzen
triertes Auftreten von fremder Materie als Ursache angenommen.
Da die Ursache gemäß der Fehlerdichte variiert, werden Gebiete
von verschiedenen Fehlerdichten als verschiedene Gruppen grup
piert, und die Fehlerbitformen werden klassifiziert, wodurch
die Ursache der Fehler genauer angegeben werden kann.
Fig. 28 zeigt eine ursprüngliche FBM 60 mit Fehlergruppen,
die durch Anwenden einer sechsten Ausführungsform des Fehlera
nalyseverfahrens klassifiziert sind.
Der grundlegende Aufbau und der ursprünglichen FBM 60 ist der
gleiche wie der der in Fig. 21 gezeigten ursprünglichen FBM
50. Die gleichen Aufbauten werden durch die gleichen Bezugs
zeichen bezeichnet, und die wiederholte Beschreibung wird hier
nicht angegeben.
In der folgenden Beschreibung werden die Halbleitervorrichtun
gen 511 beschrieben, indem ihnen Bezugszeichen 5111 bis 5116
zugeordnet werden, so daß sie voneinander bequemerweise unter
schieden werden können.
In Fig. 28 sind fehlerhafte Speicherzellen, das heißt Fehler
bit FB geschwärzt. Fehlerbit existieren in dem oberen linken
Gebiet 517 in der Zeichnung. Das Gebiet 517 weist eine Vertei
lung der Fehlerbitdichte auf.
Fig. 29 zeigt speziell das Gebiet 517. Wie in Fig. 29 ge
zeigt ist, treten Fehlerbit FB in der Halbleitervorrichtung
5111 an der linken Ecke und in den Halbleitervorrichtungen
5112 bis 5116 benachbart zu der Halbleitervorrichtung 5111
auf. Die Fehlerbitdichte ist relativ hoch in der Halbleiter
vorrichtung 5111 und um die Grenzen der Halbleitervorrichtun
gen 5112 und 5113 benachbart zu der Halbleitervorrichtung
5111. Die Fehlerbitdichte nimmt mit dem Abstand von der Halb
leitervorrichtung 5111 ab.
In dem das in Fig. 30 gezeigte Flußdiagramm benutzt wird,
wird unter Bezugnahme auf Fig. 28, 29 und 31 bis 33 eine
Fehleranalysetätigkeit der sechsten Ausführungsform beschrie
ben.
Prozesse in den Schritten ST81 bis ST84 sind die gleichen wie
jene in den Schritten ST71 bis ST74, die unter Benutzung der
Fig. 23 beschrieben worden sind, und die wiederholte Be
schreibung wird hier nicht gegeben.
Nach den Schritten ST81 und ST82 wird die in Fig. 29 gezeigte
ursprüngliche FBM 60 in Schritt ST83 in komprimierte Flächen
(von denen jede aus 8 × 8 Bit besteht) unterteilt, die in
Schritt ST81 eingestellt sind, und die Kompression wird auf
der Grundlage des eingestellten Kompressionsschwellenwertes (4
Bit) in dem Kompressionszustand FBM-1 ausgeführt, wodurch eine
komprimierte FBM 61 erzeugt wird.
Fig. 31 zeigt die komprimierte FBM 61. Wenn die in Fig. 28
und 29 gezeigte ursprüngliche FBM 60 in Flächen komprimiert
wird, die aus 8 Bit in der x-Richtung und 8 Bit in der y-
Richtung bestehen, und die Fehlererfassung für jeweils 4 Bit
des Kompressionsschwellenwertes durchgeführt wird, obwohl Feh
lerpixel (die schraffiert sind) dicht in der Halbleitervor
richtung 5111 und um die Grenzen in den Halbleitervorrichtun
gen 5112 und 5113 benachbart zu der Halbleitervorrichtung 5111
vorhanden sind, ist kein Fehlerpixel in den anderen Halblei
tervorrichtungen 5112 bis 5116 vorhanden. Das Gebiet 517A ist
ein Gebiet in der komprimierten FBM entsprechend dem Gebiet
517 in Fig. 28.
Jeder der schraffierten Abschnitte in dem Gebiet 517A bezeich
net ein Gebiet mit einer relativ hohen Fehlerdichte, bei der
Fehlerbit von 4 oder mehr Bit pro Pixel vorhanden sind. In den
anderen Gebieten sind Fehlerbit mit weniger als 4 Bit pro Pi
xel vorhanden, und die Fehlerdichte ist niedrig.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 30, in Schritt ST84
werden benachbarte Fehlerpixel, die innerhalb des Abstandes
zum Bestimmen des benachbarten Fehlerpixels (1 Pixel) in der
komprimierten FBM 61 gruppiert und als eine Gruppe des Niveaus
1 extrahiert. In diesem Fall werden alle Fehlerpixel in dem
Gebiet 517A als die Gruppe vom Niveau 1 extrahiert.
Nachdem die Reihe von Gruppierungsprozessen in den Schritten
ST83 und ST84 beendet ist, wird in Schritt ST85 geprüft, ob
die Variable n den Wert "2" als die Zahl der erzeugten FBMs
erreicht oder nicht.
Da die Variable n gleich 2 ist und 2 als die Zahl der erzeug
ten FBMs erreicht, geht das Programm zu Schritt ST86 vor, in
dem das Beteiligungsverhältnis/das Verhältnis des Enthalten
seins für jede extrahierte Gruppe des Niveaus geprüft wird,
und eine beteiligte/enthaltene Gruppe wird mit einer beteili
genden/enthaltenden Gruppe verknüpft. In diesem Fall ist die
Gruppe von Fehlerpixeln des Niveaus 1 in dem Gebiet 517A in
der Gruppe der Fehlerpixel des Niveaus 2 in dem Gebiet 517b
beteiligt, und das Gebiet 517A wird als ein Teil des Gebietes
517B verknüpft.
Das Beteiligungsverhältnis unter Gruppen wird wie folgt ge
prüft. Bildungsgebiete von Fehlerpixeln, die jede Gruppe in
der komprimierten Fehlerbitkarte aufbauen, in diesem Fall x-
und y-Koordinaten der Gruppe von Fehlerpixeln des Niveaus 1,
die in Fig. 31 schraffiert sind, und jene der Gruppe von Feh
lerpixeln des Niveaus 2, die in Fig. 32 schraffiert sind,
werden miteinander verglichen, wodurch die Beziehung zwischen
der beteiligenden Gruppe und der beteiligten Gruppe festgelegt
wird.
Wenn zum Beispiel die Gruppe von Fehlerpixeln des Niveaus 1
von 0 bis 20 in der x-Koordinate und von 0 bis 20 in der y-
Koordinate erstreckt, und wenn sich die Gruppe von Fehlerpi
xeln des Niveaus 2 von 0 bis 30 in der x-Koordinate und von 0
bis 30 in der y-Koordinate erstreckt, wird bestimmt, daß die
Gruppe der Fehlerpixel des Niveaus 1 in der Gruppe der Fehler
pixel des Niveaus 2 beteiligt/enthalten ist.
Durch Klassifizieren der Formen der Fehlerbit in jeder der ex
trahierten Gruppe in dem Schritt ST87 wird das Resultat der
Klassifikation der Fehlerbitformen erhalten, wie in Fig. 33
gezeigt ist.
Fig. 33 zeigt das Resultat der Klassifizierung der Fehlerbit
formen, daß als Systemdiagramm so ausgegeben wird, daß die Be
teiligungsbeziehungen klargestellt werden. Die Gruppe des Ni
veaus 1 ist in der Gruppe des Niveaus 2 enthalten, und bezüg
lich anderer Fehler sind auch die minderwertigen Bit A bis D
enthalten. Es ist gezeigt, daß die minderwertigen Bit E bis J
in der Gruppe des Niveaus 1 enthalten sind.
Jedes der minderwertigen Bit A bis J ist nur ein Beispiel des
Annehmens zur Bequemlichkeit eines Teiles von minderwertigen
Bit, die durch Analysieren der Form der Fehlerbit in der in
Fig. 28 und 29 gezeigten ursprünglichen FBM 60 erhalten
sind. Offensichtlich kann ein minderwertiger Block und eine
minderwertige Linie ebenfalls durch Analysieren der Form der
Fehlerbit angenommen werden.
Zum Klassifizieren der Fehlerbitform in jeder Gruppe können
die Fehleranalyseverfahren, die in der ersten bis vierten Aus
führungsform beschrieben worden sind, ebenfalls benutzt wer
den, oder ein allgemeines Fehleranalyseverfahren kann eben
falls benutzt werden.
Bei dem Fehleranalyseverfahren der sechsten Ausführungsform,
wie es oben beschrieben wurde, wird eine Mehrzahl von kompri
mierten FBMs erzeugt, während der Kompressionsschwellenwert
und die Pixel, die in einem vorbestimmten Abstand zum Bestim
men des benachbarten Fehlerpixels enthalten sind, als Pixel
behandelt, die zu der gleichen Gruppe gehören, wodurch Flä
chen/Gebiete mit verschiedenen Fehlerdichten in verschiedene
Gruppen gruppiert werden können. Nachdem die Flächen gruppiert
sind, wird das Beteiligungsverhältnis zwischen den Gruppen ge
prüft, und die Fehlerbitformen werden auf der Basis der Grup
peneinheit klassifiziert, wodurch die Ursache des Fehlers
wirksam angegeben werden kann.
Das heißt, dort wo Fehler dicht auftreten, wird das konzen
trierte Auftreten von lokaler fremder Materie als eine Ursache
angesehen. Da die Ursache gemäß der Fehlerdichte variiert,
werden die Flächen verschiedener Fehlerdichten in verschiedene
Gruppen gruppiert, und die Fehlerbitformen werden klassifi
ziert, wodurch die Ursache des Fehlers genauer angegeben wer
den kann. Durch Prüfen des Beteiligungsverhältnisses kann die
Fehlerbitdichteverteilung erkannt werden, so daß eine wirksame
Quelle zum Bestimmen der Ursache des Fehlers erhalten werden
kann.
Fig. 34 zeigt eine ursprüngliche FBM 70, die Fehlergruppen
enthält, die durch Anwenden einer siebten Ausführungsform des
Fehleranalyseverfahrens klassifiziert sind.
Der grundlegende Aufbau der ursprünglichen FBM 70 ist der
gleiche wie der der in Fig. 21 gezeigten ursprünglichen FBM
50. Die gleichen Teile wird durch die gleichen Bezugszeichen
bezeichnet, und die wiederholte Beschreibung wird nicht gege
ben.
In der folgenden Beschreibung können die Halbleitervorrichtun
gen 511 beschrieben werden, in dem ihnen Bezugszeichen 5111
bis 5117 so zugeordnet werden, daß sie zur Erleichterung von
einander unterschieden werden können.
In Fig. 34 sind minderwertige Linien (X-Linien), die sich in
der x-Richtung erstrecken, in einem oberen linken Gebiet 521
in der Zeichnung vorhanden, und minderwertige Linien (Y-
Linien), die sich in der y-Richtung erstrecken, sind in einem
Gebiet 522 auf der rechten Seite enthalten. Die minderwertigen
Linien sind geschwärzt.
Fig. 35 zeigt speziell das Gebiet 521. Wie in Fig. 35 ge
zeigt ist, tritt eine Fehlerbitlinie FBL, in der Fehlerbit in
der y-Richtung aufgereiht sind, in dem gesamten Gebiet der
Halbleitervorrichtung 5111 an der linken Kante und um die
Grenze in der Halbleitervorrichtung 5112 benachbart zu der
Halbleitervorrichtung 5111 auf.
Fig. 36 zeigt speziell das Gebiet 522. Wie in Fig. 36 ge
zeigt ist, tritt eine Fehlerbitlinie FBL, in der Fehlerbit in
der x-Richtung aufgereiht sind, in dem gesamten Gebiet der
Halbleitervorrichtung 5113 und in den Halbleitervorrichtungen
5114 bis 5117 um die Halbleitervorrichtung 5113 herum auf.
Durch Benutzen des in Fig. 37 und 38 gezeigten Flußdiagram
mes wird die Fehleranalysetätigkeit unter Bezugnahme auf
Fig. 34 bis 36 und Fig. 38 bis 44 beschrieben. Fig. 37
und 38 sind miteinander über die Bezugszeichen A und B verbun
den.
Zuerst wird in Schritt ST91 die anfängliche Einstellung gele
sen. Als anfängliche Einstellung wird angenommen daß der Abstand
zu dem benachbarten Pixel 1 Pixel ist, daß die Zahl der
zu erzeugenden FBMs gleich 2 ist, daß die Zahl der Kompressi
onsvorgänge der Kompressionsbedingung FBM-1 zum Spezifizieren
einer der FBMs gleich 2 ist und daß die Zahl der Kompressions
vorgänge der Kompressionsbedingung FBM-2 gleich 2 ist.
Die Zahl der Kompressionsvorgänge bezeichnet die Zahl des Aus
führens des Kompressionsprozesses einer einzelnen FBM. Wenn
die Zahl der Kompressionsvorgänge 2 ist, wird der Kompressi
onsprozeß zweimal ausgeführt. Da die Kompressionsbedingung für
die erste Kompression und die für die zweite Kompression von
einander unterschiedlich gemacht werden, sind insgesamt vier
Arten von Kompressionsbedingungen eingestellt.
Die vier Arten von Kompressionsbedingungen sind wie folgt. In
der Kompressionsbedingung FBM-1-1 beträgt der Kompressions
schwellenwert 6 Bit, und die Größe der Kompressionsfläche ist
1 × 8 Bit. In der Kompressionsbedingung FBM-1-2 beträgt der Kom
pressionsschwellenwert 1 Pixel und die Größe der Kompressions
fläche beträgt 8 × 1 Pixel. In der Kompressionsbedingung FBM-2-1
beträgt der Kompressionsschwellenwert 12 Bit, und die Größe
der Kompressionsfläche beträgt 16 × 1 Bit. In der Kompressions
bedingung FBM-2-2 beträgt der Kompressionsschwellenwert 1 Pi
xel, und die Größe der Kompressionsfläche beträgt 1 × 8 Pixel.
Die Kompressionsbedingungen FBM-1-1 und FBM-1-2 sind Kompres
sionsbedingungen, in denen die Fehlerform des Gebietes 521 be
trachtet wird. Die Kompressionsbedingungen FBM-2-1 und FBM-2-2
sind Kompressionsbedingungen, in denen die Fehlerform des Ge
bietes 522 betrachtet wird.
"1" wird als die Variable n in Schritt ST92 eingestellt, und
"1" wird als die Variable m in Schritt ST93 eingestellt.
Die Variable m bezeichnet einen numerischen Wert, der jedesmal
um eins erhöht wird, wenn der Prozeß in Schritt ST94 ausge
führt wird. Die Variable m wird bis zu der Zahl der Kompressi
onsvorgänge erhöht, die in dem Schritt ST91 eingestellt wurde.
Die Variable n bezeichnet einen numerischen Wert, der um eins
jedesmal erhöht wird, wenn die Prozesse in den Schritten ST94
bis ST96 ausgeführt werden. Die Variable n wird bis zu der
Zahl der erzeugten FBMs erhöht, die in dem Schritt ST91 einge
stellt wurde.
In dem "1" für jede der Variablen n und m eingestellt wird,
wird die Kompression unter der Kompressionsbedingung FBM-1-1
ausgeführt. In Schritt ST94 wird die ursprüngliche FBM 70, die
in Fig. 34 und 35 gezeigt ist, in Kompressionsflächen (jede
besteht 1 × 8 Bit) unter der Kompressionsbedingung FBM-1-1, die
in Schritt ST91 eingestellt wurde, unterteilt, und die Kom
pression wird auf der Grundlage des eingestellten Kompressi
onswertes (6 Bit) ausgeführt, wodurch eine komprimierte FBM 71
erzeugt wird.
Fig. 39 und 40 zeigen die komprimierte FBM 71. Wenn die in
Fig. 34 bis 36 gezeigte ursprüngliche FBM 70 in Flächen un
terteilt wird, von denen jede aus einem Bit in der x-Richtung
und 8 Bit in der y-Richtung besteht und die Fehlererfassung
für jeweils 6 Bit des Kompressionsschwellenwertes ausgeführt
wird, gibt es kein Fehlerpixel in dem Gebiet 522A, obwohl Feh
lerpixel (geschwärzt) in dem Gebiet 521A vorhanden sind. Die
Gebiete 521A und 522A sind Gebiete in der komprimierten FBM,
die den Gebieten 521 und 522 in Fig. 34 entsprechen.
Fig. 40 zeigt die Details des Gebietes 521B in Fig. 39. Eine
Mehrzahl von Fehlerpixeln FPL in Streifen ist in dem gesamten
Gebiet der Halbleitervorrichtung 5111 und um die Grenze in der
Halbleitervorrichtung 5112 benachbart zu der Halbleitervor
richtung 5111 vorhanden.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 37, in Schritt ST95
wird geprüft, ob die Variable m 2 als die Zahl der Kompressi
onsvorgänge von FBM-1 erreicht hat oder nicht.
Da die Zahl der Kompressionsvorgänge von FBM-1 nicht 2 in die
sem Fall erreicht hat, wird "1" zu der Variablen m in Schritt
ST100 addiert, und der Prozeß in Schritt ST94 wird wiederholt.
Durch Setzen der Variablen m auf 2 wird die Kompression unter
der Kompressionsbedingung FBM-1-2 ausgeführt. In Schritt ST94
wird die in Fig. 39 gezeigte komprimierte FMB 71 in kompri
mierte Gebiete (jedes besteht aus 8 × 1 Pixel) unter der Kom
pressionsbedingung FBM-1-2 unterteilt, die in Schritt ST91 ge
setzt ist, und die Kompression wird weiter auf der Basis des
Kompressionsschwellenwertes (1 Pixel) durchgeführt, wodurch
eine wiederholt komprimierte FBM 72 erzeugt wird.
Fig. 41 zeigt die wiederholt komprimierte FBM 72. Die in
Fig. 39 gezeigte komprimierte FBM 71 wird weiter in Gebiete
komprimiert, die aus 8 Pixeln in der x-Richtung und 1 Pixel in
der y-Richtung bestehen, und die Fehlererfassung wird für je
des Pixel des Kompressionsschwellenwertes in einem Gebiet 521B
ausgeführt, Fehlerpixel (die schraffiert sind) sind dicht in
dem gesamten Gebiet der Halbleitervorrichtung 5111 und um die
Grenze der Halbleitervorrichtung 5112 benachbart zu der Halb
leitervorrichtung 5111 vorhanden. Offensichtlich gibt es kein
Fehlerpixel in einem Gebiet 522B.
Die Gebiete 521B und 522B sind Gebiete in der komprimierten
FBM, die den Gebieten 521 und 522 in Fig. 34 entsprechen.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 37, in Schritt ST95
wird bestimmt, ob die Variable m 2 als die Zahl der Kompressi
onsvorgänge von FBM-1 erreicht oder nicht.
Da die Zahl der Kompressionsvorgänge von FBM-1 in diesem Fall
2 ist, geht das Programm zu Schritt ST96 vor, der in Fig. 38
gezeigt ist. In Schritt ST96 werden benachbarte Fehlerpixel,
die innerhalb des Abstandes des Bestimmens des benachbarten
Fehlerpixels (1 Pixel) in der wiederholt komprimierten FBM 72
vorhanden sind, gruppiert und als eine Gruppe des Niveaus 1
extrahiert (minderwertige Linien, die sich in der x-Richtung
erstrecken).
In diesem Fall werden alle Fehlerpixel in dem Gebiet 521B als
die Gruppe des Niveaus 1 extrahiert.
Das Niveau 1 bezeichnet das Resultat des Ausführens des Pro
zesses unter Benutzung der Variablen n von 1, die in Schritt
ST92 eingestellt wurde.
Nach dem Wiederholen der Schritte ST94 bis ST96, die in
Fig. 37 und 38 gezeigt sind, und Beenden der Reihe der Gruppie
rungsprozesse in Schritt ST97 wird geprüft, ob oder nicht die
Variable n den Wert "2" als die Zahl der erzeugten FBMs er
reicht hat.
Da die Zahl 2 der erzeugten FBMs noch nicht erreicht worden
ist, wird "1" zu der Variablen n in dem Schritt ST101 addiert,
und der Prozeß von Schritt ST93 und die folgenden Schritte
werden wiederholt.
Zuerst wird durch Einstellen von 1 als die Variable m in
Schritt ST93 die Variable n gleich 2 und die Variable m gleich
1 eingestellt, und die Kompression und der Kompressionsbedin
gung FBM-2-1 wird ausgeführt.
In Schritt ST94 wird daher die in Fig. 34 gezeigte ursprüng
liche FBM 70 in komprimierte Gebiete (jedes besteht aus 16 × 1
Bit) unter der Kompressionsbedingung FBM-2-1 unterteilt, die
in Schritt ST91 eingestellt wurde, und die Kompression wird
auf der Grundlage des eingestellten Kompressionsschwellenwer
tes (12 Bit) ausgeführt, wodurch eine komprimierte FBM 73 er
zeugt wird.
Fig. 42 und 43 zeigen die komprimierte FBM 73. Wenn die in
Fig. 34 gezeigte ursprüngliche FBM 70 in Gebiete komprimiert
wird, die aus 16 Bit in der x-Richtung und 1 Bit in der y-
Richtung bestehen und die Fehlererfassung jeweils nach 12 Bit
des Kompressionsschwellenwertes ausgeführt wird, gibt es kein
Fehlerpixel in einem Gebiet 521C, obwohl Fehlerpixel (die ge
schwärzt sind) in einem Gebiet 522C vorhanden sind. Die Gebie
te 521c und 522C sind Gebiete in der komprimierten FBM, die
den Gebieten 521 und 522 in Fig. 34 entsprechen.
Fig. 43 zeigt die Details des Gebietes 522 in Fig. 42. Eine
Mehrzahl von Fehlerpixeln FPL in Streifen ist in dem gesamten
Gebiet der Halbleitervorrichtung 5113 und in den Halbleiter
vorrichtungen 5114 bis 5117 um die Halbleitervorrichtung 5113
vorhanden.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 37, in Schritt ST95
wird geprüft, ob die Variable m den Wert "2" als die Zahl der
Kompressionsvorgänge von FBM-2 erreicht hat oder nicht.
Da die Zahl der Kompressionsvorgänge von FBM-2 nicht "2" er
reicht hat, wird "1" zu der Variablen m in Schritt ST100 ad
diert, und die Prozesse in Schritt ST94 und folgenden Schritte
werden wiederholt.
Durch Einstellen "2" als die Variable m wird die Kompression
auf der Grundlage der Kompressionsbedingung FBM-2-2 ausge
führt. In Schritt ST94 wird die in Fig. 42 gezeigte FBM 73 in
die komprimierten Gebiete (jedes besteht aus 1 × 8 Pixeln) unter
der Kompressionsbedingung FBM-2-2 unterteilt, die in Schritt
ST91 eingestellt wurde, und die Kompression wird weiter auf
der Grundlage des eingestellten Schwellenwertes (1 Pixel)
durchgeführt, wodurch eine wiederholt komprimierte FBM 74 er
zeugt wird.
Fig. 44 zeigt die wiederholt komprimierte FBM 74. Wenn die in
Fig. 42 gezeigte komprimierte FBM 73 weiter in Gebiete kom
primiert wird, die jeweils aus einem Pixel in der x-Richtung
und 8 Pixel in der y-Richtung bestehen, und wenn die Fehlerer
fassung für jedes Pixel des Kompressionsschwellenwertes durch
geführt wird, sind in einem Gebiet 522D Fehlerpixel (die
schraffiert sind) dicht in dem gesamten Gebiet der Halbleitervorrichtung
5113 und den Halbleitervorrichtungen 5114 bis 5117
um die Halbleitervorrichtung 5113 vorhanden. Offensichtlich
gibt es kein Fehlerpixel in einem Gebiet 521D.
Die Gebiete 521D und 522D sind Gebiete in der komprimierten
FBM, die den Gebieten 521 und 522 in Fig. 34 entsprechen.
Es wird wieder Bezug genommen auf Fig. 37, in Schritt ST95
wird geprüft, ob die Variable m 2 als die Zahl der Kompressi
onsvorgänge FBM-2 erreicht hat oder nicht.
Da die Zahl der Kompressionsvorgänge von FBM-2 den Wert 2 er
reicht hat, geht das Programm zu dem in Fig. 38 gezeigten
Schritt ST96. In Schritt ST96 werden benachbarte Fehlerpixel,
die innerhalb des Abstandes, der das benachbarte Fehlerpixel
bestimmt (1 Pixel) in der wiederholt komprimierten FBM 74 vor
handen sind, gruppiert und extrahiert als eine Gruppe des Ni
veaus 1 (minderwertige Linien, die sich in die y-Richtung er
strecken).
In diesem Fall werden alle Fehlerpixel in dem Gebiet 522D als
die Gruppe des Niveaus 2 extrahiert.
Das Niveau 2 bezeichnet das Resultat des Ausführens des Pro
zesses mit der Variablen n von 2, die in Schritt ST101 einge
stellt wurde.
Nachdem die in den Fig. 37 und 38 gezeigten Schritte ST94
bis ST96 wiederholt sind und die Reihe der Gruppierungsprozes
se beendet ist, wird in Schritt ST97 bestimmt, ob die Variable
n den Wert "2" als die Zahl der zeugten FBMs erreicht hat oder
nicht.
Da die Variable n gleich 2 ist, was die Zahl der erzeugten
FBMs ist, geht das Programm zu Schritt ST98, in dem die Betei
ligungsbeziehung für jede Gruppe des extrahierten Niveaus ge
prüft wird, und eine beteiligte Gruppe wird mit einer beteili
genden Gruppe assoziiert.
In diesem Fall wird ein Assoziierungsprozeß nicht ausgeführt,
da die Gruppe des Niveaus 1 und die Gruppe des Niveaus 2 keine
Beteiligungsbeziehung aufweisen.
In Schritt ST99 wird die Form der Fehlerbit für jede extra
hierte Gruppe klassifiziert.
Für die Klassifizierung der Fehlerbitformen auf der Basis der
Gruppeneinheit kann das Fehleranalyseverfahren, das in der er
sten bis vierten Ausführungsform beschrieben worden ist be
nutzt werden. Andere allgemeine Fehleranalyseverfahren können
ebenfalls benutzt werden.
Bei dem Fehleranalyseverfahren der siebten Ausführungsform,
das oben beschrieben wurde, wird eine Mehrzahl von komprimier
ten FBMs durch Wiederholung des Kompressionsvorganges unter
Kompressionsbedingungen erzeugt, in denen der Kompressions
schwellenwert und die Kompressionsfläche variiert werden, und
Pixel, die in einen Bestimmungsabstand für benachbarte Fehler
pixel fallen, werden als Pixel behandelt, die zu der gleichen
Gruppe gehören, wodurch ermöglicht wird, daß Flächen mit ver
schiedenen Fehlerpixelformen in verschiedene Gruppen gruppiert
werden. Nachdem die Gebiete gruppiert sind, wird die Beteili
gungsbeziehung unter den Gruppen geprüft, und die Fehlerbit
formen werden auf der Basis der Gruppeneinheit klassifiziert,
wodurch ermöglicht wird, daß die Ursache des Fehlers wirksam
angegeben werden kann.
Das heißt, da die Ursache in dem Fall, in der eine Mehrzahl
von minderwertigen Linien in der x-Richtung auftritt, und in
dem Fall, in dem eine Mehrzahl von minderwertigen Linien in
der y-Richtung auftritt, sich voneinander unterscheiden, kön
nen die Gebiete von verschiedenen Fehlerbitformen in verschie
denen Gruppen gruppiert werden, und die Fehlerbitformen werden
klassifiziert, wodurch ermöglicht wird, daß die Ursache des
Fehlers genauer angegeben werden kann. Durch Prüfen der Betei
ligungsbeziehung kann die Positionsbeziehung von Gebieten mit
verschiedenen Fehlerbitformen erkannt werden, so daß eine
wirksame Quelle zum Bestimmen der Ursache des Fehlers erhalten
werden kann.
Das Verfahren des automatischen Erhaltens eines geeigneten
Kompressionsschwellenwertes auf der Grundlage der Form eines
Fehlerbitmusters ist bei der vierten Ausführungsform unter Be
nutzung der Fig. 15 bis 18 beschrieben. Da es auch bei der
fünften und sechsten Ausführungsform wirksam ist, den Kompres
sionsschwellenwert durch dieses Verfahren zu erzielen, wird es
hier unten als die achte Ausführungsform beschrieben.
Die in Fig. 21 gezeigte ursprüngliche FBM 50 wird als Bei
spiel beschrieben. Zuerst wird die in Fig. 21 gezeigte ur
sprüngliche FBM 50 in Kompressionsflächen vorbestimmter Werte
unterteilt. Die numerischen Werte sind zum Beispiel 8 × 8 Bit
für jede Kompressionsfläche, die bei der anfänglichen Einstel
lung in der fünften Ausführungsform eingestellt sind, was un
ter Benutzung von Fig. 30 beschrieben wurde.
Darauf folgend wird die Zahl der Fehlerbit pro Pixel (Kompres
sionsfläche) gezählt. Fig. 45 zeigt eine Liste der Zahl von
Fehlerbit in jedem Pixel.
Fig. 45 ist ein Diagramm mit einer Querlinie (Abszisse), die
die Zahl der Fehlerbit anzeigt, die in jedem Pixel enthalten
sind, und die vertikale Linie (Ordinate) zeigt die Zahl der
Pixel an. Die Zahl der Pixel, die jeweils ein Fehlerbit ent
halten, beträgt 20, die Zahl der Pixel, die jeweils 2 Fehler
bit enthalten beträgt 5, und die Zahl der Pixel, die jeweils 3
Fehlerbit enthalten, beträgt 3. Auf solch eine Weise nimmt die
Zahl der Pixel ab, und die Zahl von Pixeln, die jeweils 4 oder
5 Fehlerbit enthalten, ist 0.
Danach erhöht sich die Zahl der Pixel wie folgt. Die Zahl der
Pixel, die jeweils 6 Fehlerbit enthalten, beträgt 1, und die
Zahl der Pixel, die jeweils 7 Fehlerbit enthalten beträgt 3,
aus dem Diagramm kann geschätzt werden, daß die Fehlerbitauf
tretungscharakteristik durch eine quadratische Kurve (nach
oben offene Parabel) aproximiert wird, bei der der Minimalwert
der Zahl von Pixeln 0 ist.
Diese Charakteristik ist die gleiche wie die in Fig. 18. Auf
eine Weise ähnlich zu der vierten Ausführungsform wird der
Kompressionsschwellenwert aus dem Minimalwert der Fehlerpixe
lauftretungswahrscheinlichkeit berechnet. Der auf diese Weise
erhaltene Kompressionsschwellenwert beträgt 4 Bit in diesem
Beispiel.
Da das Verfahren des automatischen Erhaltens des Kompressions
schwellenwertes auf der Grundlage der Daten der ursprünglichen
FBM 50 ähnlich zu dem des Flußdiagrammes von Fig. 16 ist,
wird eine weitere Erläuterung nicht gegeben. Die Tätigkeit und
Wirkung ist ähnlich wie die der vierten Ausführungsform.
Als die Fehleranalyseverfahren, die oben in der fünften bis
siebten Ausführungsform beschrieben worden sind, wurden die
Verfahren des Gruppierens von Gebieten verschiedener Fehler
bitdichten oder verschiedener Fehlerbitformen als verschiedene
Gruppen beschrieben. Das erhaltene Resultat kann angezeigt
werden, wie in Fig. 46 und 47 gezeigt ist.
Fig. 46 und 47 zeigen bearbeitete ursprüngliche FBMs 50B
und 50C, die die Fehlerbitgruppen als Gruppen der Niveaus 1
und 2 in der fünften Ausführungsform bezeichnen. Gebiete 513D
und 514D, die in Fig. 46 und 47 gezeigt sind, sind Gebiete
in der bearbeiteten ursprünglichen FBM entsprechend den Gebie
ten 513 bzw. 514 in Fig. 21.
Durch Extrahieren und Anzeigen der Verteilung der Fehlerbit
gruppe von der ursprünglichen FBM kann die Verteilung einer
jeden Fehlerbitgruppe leicht visuell erkannt werden.
Als ein Beispiel des Anzeigens des Resultates der Gruppierung
kann das Resultat auch angezeigt werden, wie in Fig. 48 und
49 gezeigt ist.
Fig. 48 und 49 sind Teilansichten, die die bearbeitete ur
sprüngliche FBM 50D zeigen, bei der Fehlergruppen, die als
Gruppen des Niveaus 1 und 2 in der fünften Ausführungsform ex
trahiert sind, durch Gruppen gefärbt sind (verschieden schraf
fiert in dem Bild). Gebiete 513E und 514E, die in Fig. 48
und 49 gezeigt sind, sind Gebiete in der bearbeiteten ur
sprünglichen FBM, die den Gebieten 513 und 514 in Fig. 21
entsprechen.
Durch Extrahieren der Verteilungen der Fehlergruppen aus der
ursprünglichen FBM und Färben der Fehlergruppen um Gruppe und
gleichzeitiges Anzeigen der Gruppen kann die Verteilung der
Fehlergruppen leichter visuell erkannt werden. Solch ein An
zeigeverfahren ist geeignet zum Anzeigen von Fehlergruppen,
die beteiligende/enthaltende und beteiligte/enthaltene Bezie
hungen aufweisen, wie sie in der fünften Ausführungsform be
schrieben wurden.
Bei dem Fehleranalyseverfahren, das in der fünften bis siebten
Ausführungsform beschrieben worden ist, werden die Gebiete
verschiedener Fehlerbitdichten oder verschiedener Fehlerbit
formen in verschiedenen Gruppen gruppiert, und das Resultat
wird als bearbeitete FBM oder komprimierte FBM angezeigt. Wie
hierunter unter Benutzung der Fig. 50 bis 52 beschrieben
wird, können die Gebiete durch Diagramme angezeigt werden.
Fig. 50 zeigt eine Gebietsunterteilung 531 auf einem Wafer,
die zum Berechnen der Fehlergruppen benutzt wird. Gebiete R2
bis R6 sind in konzentrischen ringförmigen Flächen um ein Ge
biet R1 in der Mitte des Wafers als Zentrum vorgesehen. Es ist
ausreichend, die Länge in der Radiusrichtung eines jeden der
Gebiete R1 bis R6 geeignet einzustellen.
Fig. 51 ist ein Diagramm, das das Resultat des Ausführens der
in der fünften bis siebten Ausführungsform beschriebenen Feh
leranalyse auf einer Mehrzahl von Wafer zeigt. Die Position
eines jeden Fehlerbits in der Fehlergruppe, die als eine Grup
pe des Niveaus 1 extrahiert ist, ist in Beziehung der Gebiets
unterteilung 531 gezeigt, die in Fig. 50 gezeigt ist.
Das heißt, Fig. 51 ist ein Diagramm, das die Zahl der vorhan
denen Fehlerbit zeigt, die eine Fehlergruppe aufbauen, die als
Gruppe des Niveaus 1 extrahiert ist, in jedem der Gebiete R1
bis R6, und es zeigt die Verteilung der Fehlerbit in jedem der
Gebiete R1 bis R6.
In Fig. 51 weist das Gebiet R4 eine Spitze der Fehlerbit auf.
Es ist zu verstehen, daß die Mittelposition der Fehlergruppe
des Niveaus 1 in dem Gebiet R4 vorhanden ist.
Fig. 52 ist ein Diagramm, das die Position einer Fehlergruppe
zeigt, die als eine Gruppe des Niveaus 2 extrahiert ist in Be
ziehung auf die in Fig. 50 gezeigte Gebietsunterteilung 531,
das heißt ein Diagramm, das die Zahl der Fehlerbit zeigt, die
in den Gebieten R1 bis R6 vorhanden sind, die die Fehlergruppe
aufbauen, die als Gruppe des Niveaus 2 extrahiert ist.
In Fig. 52 ist zu verstehen, daß das Gebiet R1 eine Spitze
der Fehlerbit aufweist, und die Mittelposition der Fehlergrup
pe des Niveaus 2 ist in dem Gebiet R1 vorhanden.
Durch Extrahieren der Verteilung der Fehlergruppe aus der ur
sprünglichen FBM und Zeigen des Verteilungszustandes der Fehlerbit
in jeder Gruppe in einem Diagramm kann die statistische
Verteilung der Fehlergruppe visuell erkannt werden.
Als ein anderes Beispiel des Anzeigens des Resultates der
Gruppierung kann ein Verfahren, das unter Benutzung von
Fig. 53 bis 55 beschrieben wird, verwendet werden.
Fig. 53 zeigt die Unterteilung 532 von Gebieten auf einem Wa
fer, die zur Berechnung einer Fehlergruppe benutzt wird. Der
Wafer ist radial in eine Mehrzahl von Gebieten R11 bis R18 un
ter Benutzung der Wafermitte als Zentrum unterteilt.
Fig. 54 ist ein Diagramm der Resultate der in der fünften bis
siebten Ausführungsform beschriebenen Fehleranalyse, die auf
einer Mehrzahl von Wafern ausgeführt wurde, und es zeigt die
Positionen der Fehlerbit in der Fehlergruppe, die als die
Gruppe des Niveaus 1 entsprechend der Gebietsunterteilung 532
extrahiert wurde, die in Fig. 53 gezeigt ist.
Das heißt, Fig. 54 ist ein Diagramm, das die Zahl der Fehler
bit zeigt, die in jedem der Gebiete R1 bis R18 vorhanden sind,
die die Fehlergruppe aufbauen, die als eine Gruppe des Niveaus
1 extrahiert ist, so daß eine Verteilung der Fehlerbit in den
Gebieten R11 bis R18 gezeigt wird.
In Fig. 54 ist zu verstehen, daß das Gebiet R15 eine Spitze
der Fehlerbit aufweist, und die Mittelposition der Fehlergrup
pe des Niveaus 1 ist in dem Gebiet R15 vorhanden.
Fig. 55 ist ein Diagramm, das Positionen einer Fehlergruppe
zeigt, die als die Gruppe des Niveaus 2 in Entsprechung zu der
Gebietsunterteilung 532 extrahiert ist, die in Fig. 53 ge
zeigt ist, das heißt ein Diagramm, das die Zahl der Fehlerbit
zeigt, die in jedem der Gebiete R11 bis R18 vorhanden sind,
die die Fehlergruppe aufbauen, die als eine Gruppe des Niveaus
2 extrahiert ist.
In Fig. 55 ist zu verstehen, daß das Gebiet R11 eine Spitze
der Fehlerbit aufweist, und die die Mittelposition der Fehler
gruppe des Niveaus 2 ist in dem Gebiet R11 vorhanden.
Durch Extrahieren der Verteilung der Fehlergruppe aus der ur
sprünglichen FBM und Anzeigen des Verteilungszustandes der
Fehlergruppe in jeder Gruppe in einem Diagramm kann die stati
stische Verteilung der Fehlergruppe visuell erkannt werden.
Die Gebietsunterteilung auf einem Wafer ist nicht auf die Ge
bietsunterteilung 531 und 532 begrenzt, die in Fig. 50 und
53 gezeigt ist. Zum Beispiel kann ein Wafer in ein Gitter und
insbesondere ein quadratisches Gitter unterteilt werden.
Auf eine Weise ähnlich zu der ersten bis vierten Ausführungs
form ist es ausreichend, ein unter Bezugnahme auf Fig. 19 be
schriebenes Computersystem zum Implementieren der fünften bis
achten Ausführungsform des Fehleranalyseverfahrens zu benut
zen.
Das Fehleranalyseverfahren, das unter Benutzung der in Fig.
23, 30, 37 und 38 gezeigten Flußdiagramme beschrieben wurde,
kann als ein Computerprogramm, das auf einem Computer läuft,
implementiert werden. In diesem Fall wird das Programm (Feh
leranalyseprogramm) auf einem Aufzeichnungsmedium wie das Ma
gnetband 104 oder die CD-ROM 108 geliefert. Das Programm kann
in der Form von Signalen über einen Kommunikationspfad über
tragen werden und weiter auf ein Aufzeichnungsmedium herabge
laden werden.
Ein Computersystem, auf dem das Fehleranalyseprogramm geladen
ist und auf dem das Programm läuft, kann ein Fehleranalysator
genannt werden.
Claims (19)
1. Fehleranalyseverfahren, das eine ursprüngliche Fehler
bitkarte benutzt, die auf der Grundlage der Daten über die Po
sition einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwertigen
elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl von Speicherzel
len, die in Matrixform angeordnet sind, dargestellt wird, in
dem die Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit (FB) in
Biteinheiten verknüpft wird und auf die Anordnung der Spei
cherzellen abgebildet wird;
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge von jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen mit ver schiedener Größe zum Umwandeln in verschiedene Formen, in de nen jeweils eine Mehrzahl von Pixel gleicher Größe zu den ent sprechenden Kompressionsflächen angeordnet sind; und
Betrachten der Pixel, die das Fehlerbit enthalten, als Fehler pixel; und
wobei die Fehlerraten definiert werden durch das Verhältnis des Fehlerpixels in einem vorbestimmten Bereich.
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
- a) Darstellen verschiedener komprimierter Fehlerbitkarten (23A, 23B, 23C, 24A, 24B, 24C, 25A, 25B, 25C) aus der ur sprünglichen Fehlerbitkarte (22A, 22B, 22C); und
- b) Berechnen von Fehlerraten aus den entsprechenden kompri mierten Fehlerbitkarten und Unterscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage der Fehlerraten;
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge von jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen mit ver schiedener Größe zum Umwandeln in verschiedene Formen, in de nen jeweils eine Mehrzahl von Pixel gleicher Größe zu den ent sprechenden Kompressionsflächen angeordnet sind; und
Betrachten der Pixel, die das Fehlerbit enthalten, als Fehler pixel; und
wobei die Fehlerraten definiert werden durch das Verhältnis des Fehlerpixels in einem vorbestimmten Bereich.
2. Fehleranalyseverfahren, das eine ursprüngliche Fehler
bitkarte benutzt, die auf der Grundlage der Daten über die Po
sition einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwertigen
elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl von Speicherzel
len, die in Matrixform angeordnet sind, dargestellt wird indem
die Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit (FB) in Biteinhei
ten verknüpft wird und auf die Anordnung der Speicherzellen
abgebildet wird;
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge einer vorbestimmten Kompressionsfläche zum Umwandeln in solch eine Form, daß eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe zu der Kompressionsfläche gebildet wird; Beurteilen auf der Grundlage eines jeden einer Mehrzahl von Kompressionsschwel lenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den Pixeln definie ren, ob die Pixel fehlerhaft sind, und Betrachten der Pixel, die eine Zahl der Fehlerbit entsprechend ihrem jeweiligen Kom pressionsschwellenwert enthalten, als Fehlerpixel; und
wobei die Fehlerraten durch das Verhältnis des Fehlerpixel in einem vorbestimmten Bereich definiert werden.
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
- a) Darstellen verschiedener komprimierter Fehlerbitkarten (29A, 29B, 30A, 30B) aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte (28A, 28B); und
- b) Berechnen von Fehlerraten der entsprechenden komprimierten Fehlerbitkarten und Unterscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage der Fehlerraten;
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge einer vorbestimmten Kompressionsfläche zum Umwandeln in solch eine Form, daß eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe zu der Kompressionsfläche gebildet wird; Beurteilen auf der Grundlage eines jeden einer Mehrzahl von Kompressionsschwel lenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den Pixeln definie ren, ob die Pixel fehlerhaft sind, und Betrachten der Pixel, die eine Zahl der Fehlerbit entsprechend ihrem jeweiligen Kom pressionsschwellenwert enthalten, als Fehlerpixel; und
wobei die Fehlerraten durch das Verhältnis des Fehlerpixel in einem vorbestimmten Bereich definiert werden.
3. Fehleranalyseverfahren, das eine ursprüngliche Fehler
bitkarte benutzt, die auf der Grundlage der Daten über die Po
sition einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwertigen
elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl von Speicherzel
len, die in einer Matrixform angeordnet sind, dargestellt wird
indem die Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit (FB) in
Biteinheiten verknüpft wird und auf die Anordnung der Spei
cherzellen abgebildet wird;
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen mit ver schiedenen Größe zum Umwandeln in verschiedene Formen in denen jeweils eine Mehrzahl von Pixeln von gleicher Größe zu den entsprechenden Kompressionsflächen angeordnet werden;
auf der Grundlage einer Mehrzahl von Kompressionsschwellenwer ten, die die Zahl der Fehlerbit in dem Pixel definieren, Beur teilen ob die Pixel fehlerhaft sind und Betrachten der Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Fehlerpixel entsprechend ihrem jeweiligen Kompressionsschwellenwerten enthalten, als Fehlerpixel; und
wobei die Fehlerraten durch das Verhältnis des Fehlerpixel in einem vorbestimmten Bereich definiert ist.
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
- a) Darstellen verschiedener komprimierter Fehlerbitkarten (23A, 23B, 23C, 24A, 24B, 24C, 25A, 25B, 25C) aus der ur sprünglichen Fehlerbitkarte (22A, 22B, 22C); und
- b) Berechnen der Fehlerraten der entsprechenden komprimierten Fehlerbitkarten und Unterscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage der Fehlerraten;
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen mit ver schiedenen Größe zum Umwandeln in verschiedene Formen in denen jeweils eine Mehrzahl von Pixeln von gleicher Größe zu den entsprechenden Kompressionsflächen angeordnet werden;
auf der Grundlage einer Mehrzahl von Kompressionsschwellenwer ten, die die Zahl der Fehlerbit in dem Pixel definieren, Beur teilen ob die Pixel fehlerhaft sind und Betrachten der Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Fehlerpixel entsprechend ihrem jeweiligen Kompressionsschwellenwerten enthalten, als Fehlerpixel; und
wobei die Fehlerraten durch das Verhältnis des Fehlerpixel in einem vorbestimmten Bereich definiert ist.
4. Fehleranalyseverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem der Schritt (b) die Schritte aufweist:
- 1. (b-1) Schätzen einer Fehlerform unter Benutzung als eine Refe renzfehlerrate die Fehlerrate über eine der komprimierten Feh lerbitkarten durch Vergleichen von mindestens einer voreinge stellten vorbestimmten Fehlerrate zum Unterscheiden einer Feh lerform mit der Referenzfehlerrate;
- 2. (b-2) Erzielen von Indexwerten für Fehlerformbeurteilung durch Standardisierung der Fehlerraten des Restes der komprimierten Fehlerbitkarten unter Benutzung der Referenzfehlerraten als einen Nenner; und
- 3. (b-3) Vergleichen der Indexwerte mit einer vorbestimmten Feh lerformbeurteilungsregel zum Erzielen eines Resultates und Un terscheiden einer Fehlerform auf der Grundlage des Resultates und des Resultates der Fehlerformschätzung in dem Schritt (b- 1).
5. Fehleranalyseverfahren nach Anspruch 4,
bei dem der Schritt (b) den Schritt des Beurteilens, ob das Fehlerpixel in dem vorbestimmten Bereich benachbart zu dem Fehlerpixel in einem Bereich, der nicht der vorbestimmte Be reich ist, benachbart ist; und
der Schritt (b-1) eine Fehlerformschätzung auf der Grundlage des Resultates des Vergleichens zwischen der vorbestimmten Fehlerrate und der Referenzfehlerrate und dem Resultat des Be urteilungsschrittes ausführt.
bei dem der Schritt (b) den Schritt des Beurteilens, ob das Fehlerpixel in dem vorbestimmten Bereich benachbart zu dem Fehlerpixel in einem Bereich, der nicht der vorbestimmte Be reich ist, benachbart ist; und
der Schritt (b-1) eine Fehlerformschätzung auf der Grundlage des Resultates des Vergleichens zwischen der vorbestimmten Fehlerrate und der Referenzfehlerrate und dem Resultat des Be urteilungsschrittes ausführt.
6. Computerlesbares Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen ei
nes Programmes, das einen Computer ermöglicht, ein Fehlerana
lyseverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 auszuführen.
7. Verfahren zum Ableiten eines Kompressionsschwellenwer
tes, der in einem Fehleranalyseverfahren benutzt wird, das ei
ne ursprüngliche Fehlerbitkarte benutzt, die auf der Grundlage
der Daten über die Position einer Fehlerspeicherzelle mit ei
ner minderwertigen elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl
von Speicherzellen, die in Matrixform angeordnet sind, darge
stellt wird durch Umwandeln der Fehlerspeicherzelle mit einem
Fehlerbit (FB) in Biteinheiten und Abbilden auf die Anordnung
der Speicherzellen;
wobei das Verfahren des Ableitens eines Kompressionsschwellen wertes die Schritte aufweist:
wobei das Verfahren des Ableitens eines Kompressionsschwellen wertes die Schritte aufweist:
- A) Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte (32A, 32B) auf der Grundlage einer vorbestimmten Kompressionsfläche und Umwandeln in solch eine Form, daß eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe wie die Kompressionsfläche angeordnet werden;
- B) Zählen für jedes der Pixel die Fehlerbit in dem Pixel; und
- C) Erzielen der Eigenschaft der Existenzverteilung der Feh lerbit, die durch die Zahl der Pixel zu der Zahl der Fehlerbit in den Pixeln ausgedrückt wird und auf der Grundlage der Ei genschaft des Vorhandenseins berechnen der Kompressionsschwel lenwerte.
8. Verfahren zum Ableiten von Kompressionsschwellenwerten
nach Anspruch 7,
bei dem der Schritt (C) den Schritt enthält des in Betracht
ziehens des Zählens von Pixeln, wobei gestartet wird, wenn die
Zahl der Fehlerbit 1 beträgt, und als Kompressionsschwellen
wert annehmen der Zahl der Fehlerbit, wenn die Zahl der Pixel
zuerst einen Minimalwert erreicht.
9. Computerlesbares Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen ei
nes Programmes, das einen Computer ermöglicht, ein Verfahren
des Ableitens von Kompressionsschwellenwerten nach Anspruch 7
oder 8 auszuführen.
10. Fehleranalyseverfahren, das eine ursprüngliche Fehler
bitkarte benutzt, die auf der Grundlage der Daten über die Po
sition einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwertigen
elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl von Speicherzel
len, die in Matrixform angeordnet sind, dargestellt wird durch
Verknüpfen der Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit (FB) in
Biteinheiten und Abbilden auf die Anordnung der Speicherzel
len;
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen mit einer vorbestimmten Größe zum Umwandeln in eine Form, in der eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe zu den Kompressionsflächen angeordnet werden;
Beurteilen auf der Grundlage von jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsschwellenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den Pixeln definieren, ob die Pixel fehlerhaft sind; und
Betrachten der Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Feh lerbit entsprechen ihren jeweiligen Schwellenwerten enthalten, als Fehlerpixel; und
wobei der Schritt (a) den Schritt des Komprimierens der ur sprünglichen Fehlerbitkarte unter Benutzung des Kompressions schwellenwertes aufweist,
der vorbestimmte Bereich als vorbestimmte Zahl der Pixel defi niert ist; und
der Schritt (b) den Schritt des Beurteilens der Fehlerpixel in der vorbestimmten Zahl von Pixeln als Pixel in der gleichen Gruppe und Extrahieren der Fehlerbit, die in der Gruppe ent halten sind, als Bit der gleichen Gruppe aufweist.
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
- a) Darstellen von komprimierten Fehlerbitkarten (51, 52, 61, 62) aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte; und
- b) Extrahieren der Fehlerbit in einem vorbestimmten Bereich in der komprimierten Fehlerbitkarte als Fehlerbit der gleichen Gruppe;
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsflächen mit einer vorbestimmten Größe zum Umwandeln in eine Form, in der eine Mehrzahl von Pixeln gleicher Größe zu den Kompressionsflächen angeordnet werden;
Beurteilen auf der Grundlage von jeweils einer Mehrzahl von Kompressionsschwellenwerten, die die Zahl der Fehlerbit in den Pixeln definieren, ob die Pixel fehlerhaft sind; und
Betrachten der Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der Feh lerbit entsprechen ihren jeweiligen Schwellenwerten enthalten, als Fehlerpixel; und
wobei der Schritt (a) den Schritt des Komprimierens der ur sprünglichen Fehlerbitkarte unter Benutzung des Kompressions schwellenwertes aufweist,
der vorbestimmte Bereich als vorbestimmte Zahl der Pixel defi niert ist; und
der Schritt (b) den Schritt des Beurteilens der Fehlerpixel in der vorbestimmten Zahl von Pixeln als Pixel in der gleichen Gruppe und Extrahieren der Fehlerbit, die in der Gruppe ent halten sind, als Bit der gleichen Gruppe aufweist.
11. Fehleranalyseverfahren nach Anspruch 10, weiter nach dem
Schritt (b) mit dem Schritt:
bei dem zweiten und folgenden mal der Schritt (a) die kompri mierte Fehlerbitkarte auf der Grundlage der bearbeiteten ur sprünglichen Fehlerbitkarte anstelle der ursprünglichen Feh lerbitkarte darstellt.
- a) Darstellen einer bearbeiteten ursprünglichen Fehlerbitkar te (50A) durch Entfernen der Fehlerbit, die als die gleiche Gruppe extrahiert sind, von der ursprünglichen Fehlerbitkarte (50),
bei dem zweiten und folgenden mal der Schritt (a) die kompri mierte Fehlerbitkarte auf der Grundlage der bearbeiteten ur sprünglichen Fehlerbitkarte anstelle der ursprünglichen Feh lerbitkarte darstellt.
12. Fehleranalyseverfahren nach Anspruch 10 oder 11, weiter
mit dem Schritt
- a) Prüfen einer Beteilungsbeziehung zwischen den Fehlerbit, das in der gleichen Gruppe enthalten ist, und dem Fehlerbit in der anderen Gruppe nach dem Wiederholen der Schritte (a) und
- b) eine vorbestimmte Zahl von Malen,
13. Fehleranalyseverfahren, das eine ursprüngliche Fehler
bitkarte benutzt, die auf der Grundlage der Daten über die Po
sition einer Fehlerspeicherzelle mit einer minderwertigen
elektrischen Eigenschaft aus einer Mehrzahl von Speicherzel
len, die in Matrixform angeordnet sind, dargestellt wird durch
Verknüpfen einer Fehlerspeicherzelle mit einem Fehlerbit (FB)
in Biteinheiten und Abbilden auf die Anordnung der Speicher
zellen;
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge einer ersten Kompressionsfläche, von denen jede eine vorbe stimmte Größe aufweist, zum Umwandeln in eine Form, in der er ste Pixel einer gleichen Größe zu der ersten Kompressionsflä che angeordnet sind;
Beurteilen auf der Grundlage eines ersten Kompressionsschwel lenwertes, der die Zahl der Fehlerbit in dem ersten Pixel de finiert, ob das erste Pixel ein fehlerhaftes ist, und Betrach ten des ersten Pixels, daß nicht weniger als eine Zahl der Fehlerbit entsprechend den ersten Kompressionsschwellenwerten enthält, als ein erstes Fehlerpixel; und
wobei die wiederholt komprimierten Fehlerbitkarten dargestellt werden durch die folgenden Schritte:
Unterteilen der komprimierten Fehlerbitkarte auf der Grundlage einer zweiten Kompressionsfläche mit einer vorbestimmten Grö ße; zum Umwandeln in eine Form, in der das zweite Pixel glei cher Größe zu der zweiten Kompressionsfläche angeordnet wer den; Beurteilen auf der Grundlage eines zweiten Kompressions schwellenwertes, der die Zahl der ersten Fehlerpixel in dem zweiten Pixel definiert, ob das zweite Pixel fehlerhaft ist; und
Betrachten der zweiten Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der ersten Fehlerpixel entsprechend den zweiten Kompressions schwellenwerten enthalten, als zweites Fehlerpixel; und
wobei der Schritt (a) den Schritt des Komprimierens der ur sprünglichen Fehlerbitkarte unter Benutzung der ersten Kom pressionsfläche und des ersten Kompressionsschwellenwertes aufweist;
der Schritt (b) den Schritt des Komprimierens der komprimier ten Fehlerbitkarte unter Benutzung der zweiten Kompressions fläche und des zweiten Kompressionsschwellenwertes aufweist;
wobei der vorbestimmte Bereich durch die vorbestimmte Zahl von zweiten Pixeln definiert ist; und
der Schritt (c) den Schritt des Beurteilens der zweiten Feh lerpixel, die in der vorbestimmten Zahl von Pixeln existieren, als Pixel in der gleichen Gruppe und Extrahieren der Fehler bit, die in der Gruppe enthalten sind, als Bit in der gleichen Gruppe aufweist.
wobei das Fehleranalyseverfahren die Schritte aufweist:
- a) Darstellen einer komprimierten Fehlerbitkarte (71, 73) aus der ursprünglichen Fehlerbitkarte;
- b) Darstellen einer wiederholt komprimierten Fehlerbitkarte (72, 74) durch weiteres Komprimieren der komprimierten Fehler bitkarte um eine vorbestimmte Zahl von Vorgängen; und
- c) Extrahieren der Fehlerbit innerhalb eines vorbestimmten Bereiches in der wiederholt komprimierten Fehlerbitkarte als Fehlerbit der gleichen Gruppe;
Unterteilen der ursprünglichen Fehlerbitkarte auf der Grundla ge einer ersten Kompressionsfläche, von denen jede eine vorbe stimmte Größe aufweist, zum Umwandeln in eine Form, in der er ste Pixel einer gleichen Größe zu der ersten Kompressionsflä che angeordnet sind;
Beurteilen auf der Grundlage eines ersten Kompressionsschwel lenwertes, der die Zahl der Fehlerbit in dem ersten Pixel de finiert, ob das erste Pixel ein fehlerhaftes ist, und Betrach ten des ersten Pixels, daß nicht weniger als eine Zahl der Fehlerbit entsprechend den ersten Kompressionsschwellenwerten enthält, als ein erstes Fehlerpixel; und
wobei die wiederholt komprimierten Fehlerbitkarten dargestellt werden durch die folgenden Schritte:
Unterteilen der komprimierten Fehlerbitkarte auf der Grundlage einer zweiten Kompressionsfläche mit einer vorbestimmten Grö ße; zum Umwandeln in eine Form, in der das zweite Pixel glei cher Größe zu der zweiten Kompressionsfläche angeordnet wer den; Beurteilen auf der Grundlage eines zweiten Kompressions schwellenwertes, der die Zahl der ersten Fehlerpixel in dem zweiten Pixel definiert, ob das zweite Pixel fehlerhaft ist; und
Betrachten der zweiten Pixel, die nicht weniger als eine Zahl der ersten Fehlerpixel entsprechend den zweiten Kompressions schwellenwerten enthalten, als zweites Fehlerpixel; und
wobei der Schritt (a) den Schritt des Komprimierens der ur sprünglichen Fehlerbitkarte unter Benutzung der ersten Kom pressionsfläche und des ersten Kompressionsschwellenwertes aufweist;
der Schritt (b) den Schritt des Komprimierens der komprimier ten Fehlerbitkarte unter Benutzung der zweiten Kompressions fläche und des zweiten Kompressionsschwellenwertes aufweist;
wobei der vorbestimmte Bereich durch die vorbestimmte Zahl von zweiten Pixeln definiert ist; und
der Schritt (c) den Schritt des Beurteilens der zweiten Feh lerpixel, die in der vorbestimmten Zahl von Pixeln existieren, als Pixel in der gleichen Gruppe und Extrahieren der Fehler bit, die in der Gruppe enthalten sind, als Bit in der gleichen Gruppe aufweist.
14. Fehleranalyseverfahren nach Anspruch 13, weiter mit dem
Schritt:
- a) Prüfen einer Beteiligungsbeziehung zwischen dem Fehlerbit, das in der gleichen Gruppe enthalten ist, und dem Fehlerbit in der anderen Gruppe nach dem Wiederholen der Schritte (a) bis
- b) eine voreingestellte Zahl von Malen,
15. Fehleranalyseverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis
14,
weiter mit dem Schritt des Anzeigens nur der Fehlerbit in der
gleichen Gruppe auf einer Fehlerbitkarte (50B, 50C).
16. Fehleranalyseverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis
14,
weiter mit dem Schritt des gleichzeitigen Anzeigens der Feh
lerbit in der gleichen Gruppe und der Fehlerbit in der anderen
Gruppe in verschiedenen Anzeigenfarben auf einer Fehlerbitkar
te (50D).
17. Fehleranalyseverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis
16,
bei dem das Fehleranalyseverfahren auf einer Mehrzahl von Wa fern ausgeführt wird und
weiter mit dem Schritt des Unterteilens von jedem der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von konzentrischen ringförmigen Gebieten (R2-R6) durch Benutzen des Abschnittes (R1) der Wa fermitte als Mittelgebiet und Zählen der Zahl der Fehlerbit in der gleichen Gruppe und der Fehlerbit in der anderen Gruppe, die in jeder der Mehrzahl von konzentrischen ringförmigen Ge bieten (R2-R6) von jedem der Mehrzahl von Wafer enthalten sind.
bei dem das Fehleranalyseverfahren auf einer Mehrzahl von Wa fern ausgeführt wird und
weiter mit dem Schritt des Unterteilens von jedem der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von konzentrischen ringförmigen Gebieten (R2-R6) durch Benutzen des Abschnittes (R1) der Wa fermitte als Mittelgebiet und Zählen der Zahl der Fehlerbit in der gleichen Gruppe und der Fehlerbit in der anderen Gruppe, die in jeder der Mehrzahl von konzentrischen ringförmigen Ge bieten (R2-R6) von jedem der Mehrzahl von Wafer enthalten sind.
18. Fehleranalyseverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis
16,
bei dem das Fehleranalyseverfahren auf einer Mehrzahl von Wa fern durchgeführt wird, und
weiter mit dem Schritt des radialen Unterteilens von jedem der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von Gebieten (R11-R18) jeweils in einem vorbestimmten Winkel unter Benutzung des Ab schnittes in der Wafermitte als Mitte und Zählen der Zahl der Fehlerbit in der gleichen Gruppe und der Fehlerbit in der an deren Gruppe, die in jedem der Mehrzahl von radialen Gebieten (R11-R18) in jedem der Mehrzahl von Wafern enthalten sind.
bei dem das Fehleranalyseverfahren auf einer Mehrzahl von Wa fern durchgeführt wird, und
weiter mit dem Schritt des radialen Unterteilens von jedem der Mehrzahl von Wafern in eine Mehrzahl von Gebieten (R11-R18) jeweils in einem vorbestimmten Winkel unter Benutzung des Ab schnittes in der Wafermitte als Mitte und Zählen der Zahl der Fehlerbit in der gleichen Gruppe und der Fehlerbit in der an deren Gruppe, die in jedem der Mehrzahl von radialen Gebieten (R11-R18) in jedem der Mehrzahl von Wafern enthalten sind.
19. Computerlesbares Aufzeichnungsmedium zum Aufzeichnen ei
nes Programmes, das einem Computer ermöglicht, ein Fehlerana
lyseverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 18 auszuführen.
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