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DE10064882A1 - Ausrücklager und Reibungskupplung mit einem solchen Ausrücklager - Google Patents

Ausrücklager und Reibungskupplung mit einem solchen Ausrücklager

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DE10064882A1
DE10064882A1 DE2000164882 DE10064882A DE10064882A1 DE 10064882 A1 DE10064882 A1 DE 10064882A1 DE 2000164882 DE2000164882 DE 2000164882 DE 10064882 A DE10064882 A DE 10064882A DE 10064882 A1 DE10064882 A1 DE 10064882A1
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DE
Germany
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inner ring
ball bearing
release bearing
axial
bearing according
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DE2000164882
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Cyrille Masson
Dominique Despres
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Valeo SE
Original Assignee
Valeo SE
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • F16D23/14Clutch-actuating sleeves or bearings; Actuating members directly connected to clutch-actuating sleeves or bearings

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Abstract

Ausrücklager, das dazu bestimmt ist, bei der Betätigung einer Reibungskupplung in gezogener Konstruktion zum Einsatz zu kommen, umfassend ein Kugellager (21) mit einem Innenring (22) mit Mitteln für seine Anfügung an die Ausrückmittel (9) der Kupplung und mit einem Außenring (23), der an ein Zwischenorgan (31) angefügt ist, das dazu bestimmt ist, durch Betätigungsmittel betätigt zu werden, die auf dieses Zwischenorgan (31) eine Zugbeanspruchung in der axialen Richtung (T) des Kugellagers (21) ausüben können, wobei das Kugellager (21) als Schrägkugellager ausgeführt ist, wobei die Wälzelemente (24) an den Innenring (22) über das Zwischenorgan (31) auf den Außenring (23) ausgeübte axiale Zugbeanspruchungen übertragen und wobei eine axiale Auslenkung des Außenrings (23) im Verhältnis zum Innenring (22) möglich ist, wenn axiale Druckbeanspruchungen auf den Außenring (23) ausgeübt werden.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen die Betätigung einer Reibungskupplung in gezogener Konstruktion und im einzelnen ein Ausrücklager für eine solche Betätigung.
Eine Reibungskupplung umfaßt in der Regel eine ggf. zur Bildung eines Dämpfungsschwungrads oder eines flexiblen Schwungrads zweiteilig ausgeführte Gegen­ anpreßplatte, die drehfest an einer ersten Welle, üblicherweise einer treibenden welle, etwa an der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, angebracht ist und an ihrem äußeren Umfang einen Deckel trägt, an den wenigstens eine Druckplatte angefügt ist.
Die Druckplatte ist drehfest mit dem Deckel und mit der Gegenanpreßplatte verbunden, wobei sie sich je­ doch unter der Beaufschlagung von durch Ausrückmittel betätigten axial wirksamen elastischen Einrückmitteln axial verschieben kann. Die Einrückmittel können aus Schraubenfedern oder aus einer oder zwei in Reihe oder parallel angeordneten Tellerfedern bestehen, die der Wirkung von die Ausrückmittel bildenden Ausrück­ hebeln ausgesetzt sind. In der Regel gehören die Einrück- und Ausrückmittel zu ein und demselben Teil, beispielsweise zu einer aus Metall ausgeführten Membranfeder, die am Deckel zur Anlage kommt.
Eine an ihrem äußeren Umfang Reibbeläge tragende Kupplungsscheibe, die drehfest mit einer Welle, üblicherweise mit einer getriebenen Welle, wie etwa der Eingangswelle des Getriebes verbunden ist, ist zwischen der Druckplatte und der Gegenanpreßplatte eingefügt, um zwischen diesen eingespannt zu werden, wenn sich die Kupplung in der Eingriffsposition befindet. Die Einrückmittel bewirken die axiale Ver­ schiebung der Druckplatte, wenn sie über die Ausrück­ mittel durch ein Ausrücklager betätigt werden. Die Reibungskupplung ist in gezogener Konstruktion ausgeführt, wenn das Ausrücklager zum Ausrücken der Kupplung selbst in der Richtung "gezogen" wird, in der sich die Druckplatte an den Deckel annähert.
Ein Ausrücklager umfaßt üblicherweise ein Wälzlager mit einem Innenring, der, wenn es sich um eine Kupplung in gezogener Konstruktion handelt, mit Mitteln für seine Anfügung an die Ausrückmittel versehen ist, und mit einem Außenring, der an ein Zwischenorgan angefügt ist, das dazu bestimmt ist, durch Betätigungsmittel betätigt zu werden, die auf dieses Zwischenorgan eine Zugbeanspruchung in der axialen Richtung des Wälzlagers ausüben können.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Zuverlässigkeit und die Langlebigkeit eines der­ artigen Ausrücklagers auf konstruktiv einfache und preiswert herzustellende Art und Weise zu verbessern, insbesondere wenn die in gezogener Konstruktion ausgeführte Kupplung hohe Leistungen zu übertragen hat, beispielsweise bei einer Nutzfahrzeugkupplung, bei der das Ausrücklager besonders intensiven axialen Zugbeanspruchungen ausgesetzt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Ausrücklager nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung ein Ausrücklager der vorgenannten Art vor, bei dem das Wälzlager als Schrägkugellager ausgeführt ist, wobei die Wälzelemente des Wälzlagers an den Innenring über das Zwischenorgan auf den Außenring ausgeübte axiale Zugbeanspruchungen übertragen und eine axiale Aus­ lenkung des Außenrings im Verhältnis zum Innenring zulassen, wenn als Druckbeanspruchungen bezeichnete axiale Beanspruchungen in der entgegengesetzten Richtung auf den Außenring ausgeübt werden.
Wesentlich ist dabei, daß das Schrägkugellager der axialen Zugbelastung besser standhält als ein ein­ faches Radialrillenkugellager.
In diesem Zusammenhang eines mit einem Schrägkugel­ lager ausgerüsteten Ausrücklagers kann sich jedoch ein Problem ergeben:
Die Wälzelemente des Schrägkugellagers übertragen die axialen Beanspruchungen nur in einer einzigen Rich­ tung, bei der es sich um die Richtung der über das Zwischenorgan auf den Außenring ausgeübten Zugbe­ anspruchungen handelt. Daraus folgt, daß bei Ausübung einer axialen Druckbeanspruchung auf den Außenring eine axiale Auslenkung zwischen den beiden Ringen stattfindet.
Diese mögliche axiale Auslenkung zwischen den beiden Ringen kann Nachteile mit sich bringen. Die Kugel­ lager sind oft mit sogenannten Dichtungsmitteln ver­ sehen, die den Schutz der Wälzelemente, etwa der Kugeln, und ihrer Laufbahnen sicherstellen. Diese Dichtungsmittel können leicht sein, aus einfachen Ablenkelementen bestehen, nur einen partiellen Schutz, beispielsweise gegen Staub, oder einen weitergehenden Schutz gegen Flüssigkeiten gewähr­ leisten und aus Dichtungen bestehen.
Dabei dürfen die beiden Ringe des Kugellagers keine zu starke axiale Auslenkung aufweisen, um eine Zer­ störung dieser Dichtungsmittel zu vermeiden, die an dem einen und/oder dem anderen der Ringe angebracht sind. Aus Erfahrung ist bekannt, daß diese Auslenkung einen Wert in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,7 Millimeter nicht überschreiten sollte.
Im Falle eines Schrägkugellagers kann jedoch eine solche Auslenkung in bestimmten Fällen stattfinden: zum Beispiel bei Handhabungen oder beim Herabfallen des so ausgerüsteten Ausrücklagers. Außerdem ist dies insbesondere auch beim Einbau des Ausrücklagers am Kupplungsmechanismus der Fall.
Es ist darauf hinzuweisen, daß unabhängig von dem Problem im Zusammenhang mit der möglichen Zerstörung der Dichtungsmittel die relative axiale Verschiebung der Bahnen beim Einbau des Ausrücklagers am Kupp­ lungsmechanismus diesen Montagevorgang erschwert oder gar unmöglich macht.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird erfindungs­ gemäß ein Ausrücklager in der Ausführung als Schräg­ kugellager der vorgenannten Art vorgeschlagen, das sogenannte Eindrückanschlagmittel umfaßt, um die axiale Auslenkung des Außenrings im Verhältnis zum Innenring des Kugellagers zu begrenzen.
Dank dieser Eindrückanschlagmittel wird eine auf das Zwischenorgan ausgeübte axiale Druckbeanspruchung an den Innenring nach Aufhebung des axialen Betriebs­ spiels des Kugellagers ohne zu starken Versatz des Außen- und Innenrings des Kugellagers zueinander übertragen. Dieses axiale Betriebsspiel muß jedoch ausreichend sein, da der Innenring des Kugellagers eine Fehlausrichtung im Verhältnis zum Außenring aufweisen kann. Dies kann beispielsweise bei einer ungleichen Verteilung der auf die Finger der Membranfeder ausgeübten Beanspruchungen der Fall sein. Das Spiel muß praktisch größer als ein Wert in der Größenordnung von 0,3 Millimeter sein.
Im Falle eines möglichen gelegentlichen Kontakts des Innenrings des Kugellagers mit dem gegenüberliegenden Element kann es sinnvoll sein, daß wenigstens eines dieser beiden in Kontakt stehenden Teile eine Be­ schichtung umfaßt oder selbst ein Teil mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten ist. Dies kann beispielsweise mit einem Teil herbeigeführt werden, das Bronze aufweist oder aus Kunststoff besteht.
Dadurch erhält das Kugellager eine Fähigkeit zur Übertragung der axialen Beanspruchungen in der seiner normalen Betriebsrichtung entgegengesetzten Richtung. Diese Übertragung der axialen Druckbeanspruchungen erleichtert vor allem erheblich die Montage und grundsätzlich die Handhabung des Ausrücklagers. Insbesondere beim Montagevorgang kann die axiale Druckbeanspruchung, die auf das Ausrücklager ausgeübt werden muß, um das "Ansetzen" der Anfügemittel des Innenrings an die Einrückmittel der Kupplung, etwa eine Membranfeder, auszuführen, auf das mit dem Außenring des Kugellagers verbundene Zwischenorgan angewendet und an den Innenring übertragen werden, das die Ansetzmittel direkt oder indirekt trägt.
Die Eindrückanschlagmittel können in unterschied­ licher Weise ausgeführt sein.
Eine erste Lösung besteht darin, daß die Eindrück­ anschlagmittel direkt zwischen dem Innenring des Kugellagers und dem Zwischenorgan zum Einsatz kommen.
Dabei können wiederum unterschiedliche Ausführungs­ arten in Betracht gezogen werden.
In einer ersten Ausführungsart umfassen die Eindrück­ anschlagmittel radiale Rippen, die von einer Auflage­ fläche des Zwischenorgans in Höhe der Querfläche gegenüber dem Innenring des besagten Kugellagers aus vorstehend angeordnet sind. Die radialen Anschlag­ rippen können einstückig mit dem Zwischenorgan ausgeführt sein oder aber aus einem oder mehreren an diesem Zwischenorgan angefügten Teilen bestehen.
Gemäß einer zweiten Ausführungsart können die radialen Rippen durch Sockel ersetzt sein.
Gemäß einer dritten Ausführungsart können die Eindrückanschlagmittel auch aus einem ringförmigen Vorsprung, der an der Querfläche des Innenrings angeordnet ist, und einer radialen Anschlagfläche des besagten Zwischenorgans bestehen. Der ringförmige Vorsprung kann einstückig mit dem Innenring des Kugellagers ausgeführt sein oder aus wenigstens einem an diesem Innenring angefügten Element bestehen.
Gemäß einer vierten Ausführungsart können die Eindrückanschlagmittel eine innere Schulter, die im Innenring des Kugellagers in Höhe einer äußeren Schulter des Zwischenorgans angeordnet ist, umfassen.
Eine zweite Lösung besteht darin, vorzusehen, daß bei Ausführung der Anfügung des Außenrings an das Zwischenorgan mittels eines Tellers bzw. einer Hülse die Eindrückanschlagmittel zwischen diesem Teller bzw. dieser Hülse und dem Innenring des Kugellagers zum Einsatz kommen.
Insbesondere in einer fünften Ausführungsart umfassen dann die Eindrückanschlagmittel die radiale Rand­ leiste des Tellers, die den Außenring des Kugellagers auf der dem Zwischenorgan abgewandten Seite einfaßt, wobei der axiale Verstellweg der freien Innenkante der radialen Randleiste durch eine äußere Schulter begrenzt wird, die am äußeren Umfang des Innenrings angeordnet ist.
Die freie Innenkante der radialen Randleiste des Tellers und die zugehörige äußere Schulter des Innenrings können dabei vorteilhafterweise ausgezackt bzw. mit Ausnehmungen versehen sein, um eine Montage und Verriegelung nach dem Bajonettverschluß zu ermöglichen.
Gegenstand der Erfindung ist außerdem auch eine Reibungskupplung, die mit einem Ausrücklager der vorstehend definierten Art ausgerüstet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von besonderen Ausführungsarten, die lediglich als Beispiele angeführt werden. Dabei wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen.
Darin zeigen im einzelnen:
Fig. 1: eine Axialschnittansicht eines Reibungskupplungsmechanismus mit einem erfindungsgemäßen Ausrücklager;
Fig. 2: eine im Axialschnitt ausgeführte Detailansicht des Ausrücklagers des Kupplungsmechanismus von Fig. 1;
Fig. 3: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 zur Veranschaulichung einer zweiten Ausführungsart;
Fig. 4: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 zur Veranschaulichung einer Variante der zweiten Ausführungsart der Erfindung;
Fig. 5: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 zur Veranschaulichung einer dritten Ausführungsart der Erfindung;
Fig. 6: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 zur Veranschaulichung einer vierten Ausführungsart der Erfindung;
Fig. 7: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 zur Veranschaulichung einer fünften Ausführungsart der Erfindung;
Fig. 8: eine Detailansicht des Bereichs VIII von Fig. 7;
Fig. 9: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 zur Veranschaulichung einer sechsten Ausführungsart der Erfindung;
Fig. 10: eine Detailansicht des Bereichs X von Fig. 9.
Fig. 1 zeigt insgesamt einen Kupplungsmechanismus. Dieser Kupplungsmechanismus umfaßt herkömmlicherweise eine Gegenanpreßplatte 1, die hier ein Schwungrad bildet, das am vorderen Ende einer treibenden Welle 2, etwa an der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, befestigt ist. Am Umfang der Gegenanpreßplatte 1 ist ein glockenförmiger Deckel 3 angefügt, der drehfest mit dieser Platte verbunden ist.
Im Innern des durch die Gegenanpreßplatte 1 und den Deckel 3 begrenzten Zwischenraums sind in einer Stapelbauweise entlang einer gemeinsamen Drehachse 13, die mit der Achse der treibenden Welle 2 zu­ sammenfällt, eine an ihrem Umfang mit Reibbelägen 5 versehene Kupplungsscheibe 4, eine Druckplatte 6 und eine Membranfeder 7 angeordnet, die eine elastische Wirkung auf die Druckplatte 6 in Richtung der Gegen­ anpreßplatte 1 ausübt, wobei sie am Deckel 3 zur Anlage kommt, um die Reibbeläge 5 der Kupplungs­ scheibe 4 zwischen diesen beiden Platten, d. h. der Gegenanpreßplatte 1 und der Druckplatte 6, einzu­ spannen.
Die Kupplungsscheibe 4 ist drehfest mit einer getrie­ benen Welle 12, etwa mit der Eingangswelle eines Getriebes, verbunden und besitzt die gleiche Achse 13 wie die Gegenanpreßplatte 1. Im einzelnen ist die Kupplungsscheibe 4 mit einer innen genuteten mittigen Nabe 11 versehen, die verschiebbar auf einem form­ schlüssigen genuteten Abschnitt 14 der getriebenen Welle 12 gelagert ist, mit der sie daher drehfest verbunden ist. Darüber hinaus besitzt die getriebene Welle 12 jenseits des genuteten Abschnitts 14 eine Nase 15, die zentriert und über ein Kugellager 16 drehbar an der Gegenanpreßplatte 1 gelagert ist.
Die Druckplatte 6 ist mit dem Deckel 3 drehfest über tangentiale Zungen 18 verbunden, die in elastischer Ausführung außerdem Rückstellmittel zur Rückstellung der Druckplatte 6 zum Deckel 3 bilden. Die drehfest mit dem Deckel 3 verbundene Druckplatte 6 ist daher im Verhältnis zu diesem axial verschiebbar gelagert.
Die Membranfeder 7 umfaßt einen Umfangsteil 8 in Form einer Tellerfeder, deren äußerer Umfang am Deckel 3 über einen als Zapfen dienenden Auflagering 10 zur Anlage kommt und deren innerer Umfang an einem kreis­ förmigen Auflagewulst 17 der Druckplatte 6 anliegt. Dadurch wird eine axiale Druckbeanspruchung auf die Druckplatte 6 in Richtung der Gegenanpreßplatte 1 ausgeübt, um die Drehverbindung der treibenden 2 und der getriebenen Welle 12 herbeizuführen, wenn sich die Kupplung in eingerückter Position befindet. Die Membranfeder 7 umfaßt eine Mehrzahl radialer Finger 9 in Verlängerung des inneren Umfangs des Tellerfeder­ teils 8. Außerdem ist die Membranfeder 7 anhand von Vorpositionierstiften 18 drehbar an der Druckplatte 6 angefügt.
Ein solcher Kupplungsmechanismus ist hinreichend be­ kannt. Um die Reibbeläge 5 der Kupplungsscheibe 4 im Hinblick auf das Ausrücken der Kupplung freizugeben, genügt es bekanntlich, auf die freien Enden der radialen Finger 9 der Membranfeder 7 eine Zugbean­ spruchung in Richtung des Pfeils T auszuüben. Ein derartiger Kupplungsmechanismus, bei dem das Auskuppeln durch eine mittels Zug erfolgende Einwir­ kung auf die radialen Finger 9 der Membranfeder 7 erfolgt, wird bekanntlich als "gezogene" Konstruktion bezeichnet.
Die Zugbeanspruchung in Richtung des Pfeils T erfolgt über ein erfindungsgemäßes Ausrücklager 20.
Dieses in Fig. 2 deutlicher erkennbare Ausrücklager 20 umfaßt ein Schrägkugellager 21 mit einem Innenring 22, einem Außenring 23 und einer zwischen diesen Ringen angeordneten Reihe von Wälzelementen 24, bei denen es sich hier um Kugeln handelt. Insoweit es sich bei dem Kugellager 21 um ein Schrägkugellager handelt, übertragen die Kugeln 24 korrekt an den Innenring 22 ausschließlich als Zug auf den Außenring 23 ausgeübte axiale Beanspruchungen in Richtung des Pfeils T, wohingegen sie keine axiale Beanspruchung an den Innenring 22 übertragen, wenn eine durch den Pfeil P angedeutete axiale Druckbeanspruchung P auf den Außenring 23 in Richtung der Platten 1 und 6 ausgeübt wird. Die Kugeln 24 ermöglichen daher eine axiale Auslenkung des Außenrings 23 im Verhältnis zum Innenring 22, wenn eine axiale Druckbeanspruchung P auf den Außenring 23 ausgeübt wird.
Für seine Anfügung an das freie Ende der radialen Finger 9 der Membranfeder 7 ist der Innenring 22 entlang einem Verbindungsabschnitt 25 verlängert, der am freien Ende der radialen Finger 9 der Membranfeder 7 mittels eines sogenannten Druckrings 26 befestigt ist, der am Verbindungsabschnitt 25 durch einen ringförmigen Kopplungsring 27 axial gehalten wird, der in eine außen am Ende des Verbindungsabschnitts 25 des Innenrings 22 eingearbeitete Ausnehmung 28 eingesetzt ist, wobei der besagte Kopplungsring 27 einen axialen Anschlag für den Druckring 26 bildet.
Um jedes axiale Spiel in der Verbindung des Ver­ bindungsabschnitts 25 mit den radialen Armen 9 der Membranfeder 7 zu vermeiden, hält eine Federscheibe 29 in der Ausführung als gewölbte Federscheibe, die durch ihren inneren Umfang an einer Schulter 30 des Verbindungsabschnitts 25 des Innenrings 22 anliegt, elastisch das freie Ende der radialen Arme 9 der Membranfeder 7 in Anlage an den Druckring 26.
Der Außenring 23 des Kugellagers 21 ist an eine Betätigungsmuffe 31 angefügt, die als Übergang zu nicht dargestellten Betätigungsmitteln mechanischer Art, etwa zu einer Ausrückgabel, oder zu hydraulisch­ en Betätigungsmitteln, etwa zum Betätigungskolben eines Nehmerzylinders eines hydraulischen Betäti­ gungskreislaufs, oder zu elektrischen Mitteln dient. Die Betätigungsmuffe 31 ist verschiebbar auf einer rohrförmigen Führungsbuchse 55 (Fig. 1) mit der Achse 13 gelagert, durch welche die getriebene Welle 12 hindurchgeht und die fest mit einem Kupplungs­ gehäuse 56 verbunden ist. Außerdem besitzt die Muffe 31 nicht dargestellte Mittel für das Zusammenwirken mit den vorgenannten Betätigungsmitteln, damit diese eine axiale Zugbeanspruchung in Richtung des Pfeils T der Fig. 1 und 2 auf sie ausüben können.
Im vorliegenden Fall erfolgt die Anfügung des Außen­ rings 23 des Kugellagers 21 an die Betätigungsmuffe 31 mittels eines Tellers 32. Der Teller 32 ist in Form eines Bleichrings ausgeführt, dessen zwei Enden verformt worden sind, um axial einerseits mit dem Außenring 23 des Kugellagers 21 und andererseits mit einem Kragen 34 der Zwischenmuffe 31 zusammenzu­ wirken. Im einzelnen weist der Teller 32 auf einer Seite um den Kragen 34 der Betätigungsmuffe 31 umgebogene Ansätze 33 und auf der anderen Seite eine ringförmige radiale Randleiste 35 auf, die axial mit dem Außenring 23 des Kugellagers 21 zusammenwirkt. Eine Federscheibe 36 ist zwischen dem Querrand des Außenrings 23, der der Betätigungsmuffe 31 gegenüber­ liegt, und einer endseitigen Querauflagefläche 37 der Betätigungsmuffe 31 eingefügt. Das Kugellager 21 ist daher mit einem axialen und radialen Spiel elastisch im Teller 32 gelagert, wobei das Ausrücklager 20 selbstzentrierend ausgeführt ist.
Es sind Eindrückanschlagmittel vorgesehen, um die axiale Auslenkung des Außenrings 23 im Verhältnis zum Innenring 22 des Kugellagers 21 zu begrenzen und der axialen Druckbeanspruchung standzuhalten, die zu diesem Eindrücken geführt hat.
In der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten ersten Ausführungsart kommen diese Eindrückanschlag­ mittel direkt zwischen dem Innenring des Kugellagers 21 und der Betätigungsmuffe 31 zum Einsatz. Im einzelnen umfassen die Eindrückanschlagmittel hier eine Mehrzahl von radialen Rippen 38, die vorstehend auf der Auflagefläche 37 der Betätigungsmuffe 31 in Höhe der gegenüberliegenden Querfläche 39 des Innenrings 22 angeordnet sind. Das Querende dieser radialen Rippen 38 ist dazu bestimmt, an dieser Querfläche 39 des Innenrings 22 des Kugellagers 21 zur Anlage zu kommen.
Die radialen Rippen 38 der Betätigungsmuffe 31 sind hier einstückig mit der besagten Muffe ausgeführt.
Eine axiale Druckbeanspruchung P, die beispielsweise bei der Montage des Ausrücklagers 20 und seiner An­ fügung an die Membranfeder 7 auf die Betätigungsmuffe 31 ausgeübt wird, wird an den Innenring 22 des Kugel­ lagers 21 nach der Aufhebung eines geringen axialen Betriebsspiels dieses Kugellagers übertragen, ohne daß sich der Außenring 23 und der Innenring 22 des Kugellagers 21 zu stark im Verhältnis zueinander ver­ schieben können. Diese Begrenzung des axialen Spiels des Kugellagers 21 ermöglicht es, seine Beschädigung zu vermeiden, indem bei der Montage oder bei der Handhabung des Ausrücklagers verhindert wird, daß die Laufbahnen des Außenrings 23 und des Innenrings 22 beschädigt werden. Darüber hinaus erhält das Kugel­ lager 21 eine Fähigkeit zur Übertragung der axialen Beanspruchungen in der zu seiner normalen Betriebs­ richtung entgegengesetzten Richtung. Diese Über­ tragung der axialen Druckbeanspruchungen vereinfacht erheblich die Montage und grundsätzlich die Hand­ habung des Ausrücklagers 20 vor seiner Inbetrieb­ nahme. Insbesondere beim Montagevorgang kann die durch den Pfeil P in Fig. 2 angedeutete axiale Druckbeanspruchung, die auf das Ausrücklager ausgeübt wird, um das "Ansetzen" der Anfügemittel 26, 27 zum Anfügen des Innenrings 22 an die Membranfeder 7 herbeizuführen, absolut sicher auf die Betätigungsmuffe 31 angewendet werden, wobei sie dann direkt an den Innenring 22 des Kugellagers 21 übertragen wird.
Die relative axiale Auslenkung des Innenrings 22 im Verhältnis zur Betätigungsmuffe 31, und somit im Verhältnis zum Außenring 23, ist auf einen Wert kleiner als 0,6 oder 0,7 Millimeter begrenzt. Da es sich bei dem Ausrücklager um ein selbstzentrierendes Lager handelt, wird das Kugellager 21, wie bereits erwähnt, mit Spiel im Teller 32 eingebaut. Dieser Einbau erfolgt konstruktionsmäßig mit einem axialen Spiel in der Größenordnung von 0,8 bis 1 Millimeter. Die Begrenzung des durch die Eindrückanschlagmittel bedingten axialen Spiels muß so bemessen sein, daß ein minimales Spiel für die Funktion der Selbst­ zentrierung bestehen bleibt. Ohne 0,6 oder 0,7 Millimeter zu überschreiten, muß dieses Spiel daher mindestens gleich 0,3 bzw. 0,4 Millimeter sein. Ein solches Minimum ist außerdem notwendig, um der Tat­ sache Rechnung zu tragen, daß die Enden der Finger 9 der Membranfeder 7 nicht in einer gleichen Querebene angeordnet sind und das Kugellager daher im Verhält­ nis zur Achse 13 leicht schräg versetzt sein kann.
Für den Fall, daß dieses Spiel unter Umständen auf­ gehoben sein könnte, kann man die Eindrückanschlag­ mittel mit einer Antifriktionsbeschichtung, bei­ spielsweise aus Kunststoff, versehen.
Fig. 3 veranschaulicht eine zweite Ausführungsart von Eindrückanschlagmitteln. In dieser zweiten Ausführungsart kommen die Eindrückanschlagmittel wie in der durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsart direkt zwischen dem Innenring 22 und der Betätigungsmuffe 31 zum Einsatz. Im Vergleich zu der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten ersten Ausführungsart ist die Betätigungsmuffe 31 hier jedoch mit einer Mehrzahl von Sockeln 40 versehen, die an der Auflagefläche 37 der Betätigungsmuffe 31 leicht vorstehen und die auf einem Kreis mit einem Durchmesser angeordnet sind, der so bemessen ist, daß sie sich in Höhe der Querfläche 39 des Innenrings 22 befinden. Die Anschlagsockel 40 sind einstückig mit der Betätigungsmuffe 31 ausgeführt.
Fig. 4 veranschaulicht eine Ausführungsvariante dieser zweiten Ausführungsart von Eindrückanschlag­ mitteln, bei der die hier durch die Bezugsnummer 41 bezeichneten Anschlagsockel aus einer Reihe von Teilen bestehen, die an der Betätigungsmuffe 31 angebracht und in eine dazu in diese Muffe einge­ arbeitete Aufnahme eingesetzt sind.
Fig. 5 veranschaulicht eine dritte Ausführungsart von Eindrückanschlagmitteln. Auch in diesem Fall kommen die Eindrückanschlagmittel direkt zwischen dem Innenring 22 des Kugellagers 21 und der Betätigungs­ muffe 31 zum Einsatz. Im Unterschied zu den vor­ stehend beschriebenen Ausführungsarten bestehen die Eindrückanschlagmittel jedoch aus einem ringförmigen Vorsprung 42, der an der Querfläche 39 des Innenrings 22 angeordnet ist, um an einer radialen Anschlag­ fläche 43 zur Anlage zu kommen, die, hier zurückver­ setzt, in der Auflagefläche 37 der Betätigungsmuffe 31 vorgesehen ist. Im vorliegenden Fall ist der ring­ förmige Vorsprung 42 einstückig mit dem Rest des Innenrings 22 des Kugellagers 21 ausgeführt. Es könnte jedoch auch umgekehrt in Betracht gezogen werden, daß der ringförmige Anschlagvorsprung 42 in Form eines oder mehrerer an diesem Innenring 22 an­ gefügter Teile ausgeführt ist. Diese Ausführungs­ variante ist nicht veranschaulicht worden. Nach einer anderen, nicht dargestellten Variante trägt der Innenring 22 einen ringförmigen Vorsprung, der mit einer ringförmigen radialen Fläche zusammenwirken kann, die ihrerseits mit einer radialen Fläche der Betätigungsmuffe 31 zusammenwirken kann. Nach einer weiteren Variante tragen der Innenring 21 und die Betätigungsmuffe 31 jeweils einen ringförmigen Vorsprung, wobei die beiden Vorsprünge auf gleicher Höhe angeordnet sind.
Fig. 6 veranschaulicht eine vierte Ausführungsart von Eindrückanschlagmitteln. Auch hier kommen die Eindrückanschlagmittel direkt zwischen dem Innenring 22 des Kugellagers 21 und der Betätigungsmuffe 31 zum Einsatz. Im vorliegenden Fall umfassen die Eindrück­ anschlagmittel eine innere Schulter 44, die am Innenring 22 des Kugellagers 21 in Höhe der äußeren Schulter 45 der Betätigungsmuffe 31 angeordnet ist, die hier aus einer radialen Abschlußfläche dieser Muffe besteht, die sich im Verhältnis zu ihrer Auflagefläche 37 vorgezogen erstreckt.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine fünfte Aus­ führungsart von Eindrückanschlagmitteln. Die Ein­ drückanschlagmittel kommen hier zwischen dem Teller 32 und dem Innenring 22 des Kugellagers 21 zum Einsatz. Im einzelnen umfassen die Eindrückanschlagmittel die radiale Randleiste 35 des Tellers 32. Der axiale Verstellweg der freien Innenkante 46 dieser radialen Randleiste 35 in Richtung der Membranfeder 7 wird durch eine äußere Schulter 47 begrenzt, die am äußeren Umfang des Innenrings 22 angeordnet ist. Darüber hinaus sind die freie Innenkante 46 der radialen Randleiste 35 des Tellers 32 und die zuge­ hörige äußere Schulter 47 des Innenrings 22 ausge­ zackt, um eine Montage nach dem Bajonettprinzip zu ermöglichen.
Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen eine sechste Ausführungsart von Eindrückanschlagmitteln. Die Eindrückanschlagmittel kommen hier zwischen dem Innenring 22 und dem Außenring 23 des Kugellagers 21 zum Einsatz. Im einzelnen umfassen die Eindrück­ anschlagmittel eine außen am Innenring 22 des Kugellagers 21 angeordnete Schulter 48, die mit der Innenkante 50 einer am Außenring 23 des Kugellagers 21 angebrachten Dichtungsscheibe 49 zusammenwirken kann. In dem veranschaulichten Beispiel ist die Dichtungsscheibe 49 in einer ringförmigen Ausnehmung 51 aufgenommen, die zurückversetzt in der Querfläche des Außenrings 23 des Kugellagers 21 angeordnet ist, die an der radialen Randleiste 35 des Tellers 32 anliegt.
Die Schulter 48 des Innenrings 22 des Kugellagers 21 und die Innenkante 50 der Dichtungsscheibe 49 sind ausgezackt, um eine Montage nach dem Bajonettprinzip zu ermöglichen.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschrie­ benen Ausführungsarten beschränkt, sondern sie umfaßt vielmehr auch alle Varianten, bei denen mit gleich­ wertigen Mitteln ihre durch die Ansprüche definierten wesentlichen Merkmale übernommen werden.

Claims (21)

1. Ausrücklager, das dazu bestimmt ist, bei der Betätigung einer Reibungskupplung in gezogener Konstruktion zum Einsatz zu kommen, umfassend ein Kugellager (21) mit einem Innenring (22) mit Mitteln (25-30) für seine Anfügung an die Ausrückmittel der Kupplung und mit einem Außenring (23), der an ein Zwischenorgan (31) angefügt ist, das dazu bestimmt ist, durch Betätigungsmittel betätigt zu werden, die auf dieses Zwischenorgan eine Zugbeanspruchung in der axialen Richtung (13) des Kugellagers (21) ausüben können, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugellager (21) als Schrägkugellager ausgeführt ist, wobei die Wälzelemente (24) vom Zwischenorgan (31) auf den Außenring (23) ausgeübte axiale Zugbeanspruchungen an den Innenring (22) übertragen und wobei eine axiale Auslenkung des Außenrings (23) im Verhältnis zum Innenring (22) möglich ist, wenn axiale Druckbeanspruchungen auf den Außenring (23) ausgeübt werden.
2. Ausrücklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sogenannte Eindrückanschlagmittel umfaßt, um die axiale Auslenkung des Innenrings (22) im Verhältnis zum Außenring (23) zu begrenzen, wenn axiale Druckbeanspruchungen auf den Innenring (22) ausgeübt werden.
3. Ausrücklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den Anschlagmitteln belassene axiale Spiel zwischen 0,3 und 0,7 Millimeter liegt.
4. Ausrücklager nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrück­ anschlagmittel direkt zwischen dem Innenring (22) des Kugellagers (21) und dem Zwischenorgan (31) zum Einsatz kommen.
5. Ausrücklager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrück­ anschlagmittel radiale Rippen (38) oder Sockel (40) umfassen, die von einer Auflagefläche (37) des Zwischenorgans (31) vorstehend in Höhe der gegenüberliegenden Querfläche (39) des Innenrings (22) des besagten Kugellagers angeordnet sind.
6. Ausrücklager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Rippen (38) oder die Sockel (40) einstückig mit dem Zwischenorgan (31) ausgeführt sind.
7. Ausrücklager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Rippen (38) oder die Sockel (40) aus einem oder mehreren an das Zwischenorgan (31) angefügten Teilen (41) bestehen.
8. Ausrücklager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrück­ anschlagmittel einerseits aus einem an der Querfläche (39) des Innenrings (22) angeordneten ringförmigen Vorsprung (42) und andererseits aus einer radialen Anschlagfläche (43) des besagten Zwischenorgans (31) bestehen.
9. Ausrücklager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Vorsprung (42) einstückig mit dem Innenring (22) des Kugellagers (21) ausgeführt ist.
10. Ausrücklager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Vorsprung aus wenigstens einem an den Innenring (22) des Kugellagers (21) angefügten Element besteht.
11. Ausrücklager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrück­ anschlagmittel eine innere Schulter (44) umfassen, die im Innenring (22) des Kugellagers (21) in Höhe einer äußeren Schulter (45) des Zwischenorgans (31) angeordnet ist.
12. Ausrücklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfügung des Außenrings (23) des Kugellagers (21) an das Zwischenorgan (31) mittels eines Tellers (32) erfolgt, wobei die Eindrückanschlagmittel zwischen diesem Teller (32) und dem Innenring (22) des Kugellagers (21) zum Einsatz kommen.
13. Ausrücklager nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrück­ anschlagmittel die radiale Randleiste (35) des Tellers (32) umfassen, die den Außenring (23) des Kugellagers (21) auf der dem Zwischenorgan (31) abgewandten Seite einfaßt, wobei der axiale Verstellweg der freien Innenkante (46) der radialen Randleiste (35) durch eine am äußeren Umfang des Innenrings (22) angeordnete äußere Schulter (47) begrenzt wird.
14. Ausrücklager nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Innen­ kante (46) der radialen Randleiste (35) des Tellers (32), insbesondere eines Auffalztellers (32), und die zugehörige äußere Schulter (47) des Innenrings (22) derart ausgezackt sind, daß eine Montage und Verriegelung nach dem Bajonettprinzip ermöglicht ist.
15. Ausrücklager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrückanschlagmittel zwischen dem Innenring (22) und dem Außenring (23) des Kugellagers (21) zum Einsatz kommen.
16. Ausrücklager nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugellager (21) mit Dichtungsmitteln (49) versehen ist.
17. Ausrücklager nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrückanschlagmittel eine außen am Innenring (22) angeordnete Schulter (48) umfassen, die mit der Innenkante (50) einer am Außenring (23) des Kugellagers (21) angebrachten Dichtungsscheibe (49) zusammenwirken kann.
18. Ausrücklager nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (48) des Innenrings (22) und die Innenkante (50) der Dichtungsscheibe (49) derart ausgezackt sind, daß eine Montage und Verriegelung nach dem Bajonett­ prinzip ermöglicht ist.
19. Ausrücklager nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Elemente, die den Eindrückanschlag bilden, eine Beschichtung umfaßt oder mit einem Werkstoff ausgeführt ist, die bzw. der einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist.
20. Reibungskupplung, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie ein Ausrücklager nach einem der vorherigen Ansprüche umfaßt.
21. Reibungskupplung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrückmittel zu einer Membranfeder (7) gehören.
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